Internetdrosselung: Telekom umgeht Flatrate-Drosselverbot

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1. Dezember 2013 - 11:32 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Anfang dieses Jahres sorgte der Plan der Deutschen Telekom, zukünftig die Surfgeschwindigkeit nach Erreichen bestimmter Datenvolumen zu drosseln, für Empörung unter den Internetnutzern (wir berichteten). Da die Telekom vorsah, Website-Betreibern gegen eine Gebühr die Möglichkeit einzuräumen, zu einem sogenannten „Managed-Service“ aufzusteigen, bei dem für die Nutzer kein Traffic verbraucht werde, kam die Frage auf, ob dies die Netzneutralität einschränken könnte. Vor allem aber wurde darüber diskutiert, ob ein auf Daten begrenzter Tarif weiterhin als "Flatrate" angeboten werden dürfe.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen forderte die Telekom per Abmahnung dazu auf, die Klauseln zur Drosselung der Internetgeschwindigkeiten aus ihren Verträgen zu streichen. Dieser Aufforderung kam die Telekom nicht nach, woraufhin die Verbraucherzentrale Mitte dieses Jahres Klage beim Landesgericht in Köln einreichte. Vor rund vier Wochen erhielt die Verbraucherzentrale Recht zugesprochen, die Drosselungspläne der Telekom wurden für unzulässig erklärt (wir berichteten). Zwar ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, aber sobald das der Fall ist, wäre die Telekom dazu verpflichtet, die betreffenden Passagen aus ihren Verträgen zu streichen. Dabei störte sich das Landesgericht vor allem an dem Begriff „Flatrate“ und gab in seinem Urteil an, dass diese Bezeichnung einen Festpreis mit einer entsprechenden Surfgeschwindigkeit nahelege und der Kunde nicht mit Einschränkungen zu rechnen habe.

Wie Focus Online berichtet, fürchten Kritiker nun, dass die Telekom das Verbot mit einer entsprechenden Begriffsänderung umgehen könnte. Die Rheinische Post will aus Unternehmenskreisen, erfahren haben, dass für „DSL-Pakete, bei denen das Volumen begrenzt ist“, eine neue Bezeichnung eingeführt werde. Flatrates sollen zwar weiterhin angeboten werden, allerdings nur gegen einen Aufschlag. Ziel der Telekom sei es, Kunden durch „verschieden hohe Freikontingente“ dazu zu bringen, „teurere und schnellere DSL-Anschlüsse zu buchen.“ Für einen Betrag von rund 35 Euro erhalte man in Zukunft ein Volumen von 75 Gigabyte. In Zeiten, in denen für digital erworbene Spiele bis zu 50 Gigabyte an Daten heruntergeladen werden müssen und sogar Retail-Versionen mehrere Gigabyte große Patches benötigen, wird diese Grenze schnell erreicht sein.

Die Telekom möchte in Kürze genauere Informationen zu ihrem weiteren Vorgehen geben. 

rapidthor 14 Komm-Experte - 2668 - 1. Dezember 2013 - 5:20 #

War zu erwarten ... 75 GB sind einfach ein Witz

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 10:02 #

75GB sind eine Menge Daten. Da muss man schon ein Multipersonenhaushalt oder ein Nerd sein, damit man auf diese Datenmengen kommt.

Verstehe aber das Problem der NEws nicht: Teuer und Schnell bedeutet doch nichts anderes als Geld für Leistung. Das ist doch der wirtschaftliche Normalfall.

Azzi (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 10:07 #

Bissl Streaming, 2 Spiele aus Steam runtergeladen + Restnutzung, schon ist man schnell über 75GB. Und oft ist man ja auch net alleine im Haushalt, sei es Familie oder WG...

tvnel 16 Übertalent - 5672 - 1. Dezember 2013 - 10:43 #

Ja, ich muss dir Recht geben, ist echt eine Frechheit

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 10:45 #

Dazu kommt ja, dass die Telekom die größeren Verträge, bei denen dann mehrere hundert Gbyte Volumen dabei sind, oft gar nicht anbietet. Kein VDSL verfügbar? Pech gehabt. Ausbau? Neee, kostet ja Geld.

Azzi (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:27 #

Hab grade nochmal in meiner Fritzbox nachgeschaut was ich letzten Monat verbraucht habe: 179,05GB. Und wir sind ein 2er Haushalt. Dabei haben wir letzten Monat nix grosses runtergeladen. Halt vielleicht mal was bei Steam,Streaming, Zocken, Surfen&youtube, das Übliche halt für ein modernen Haushalt. Da sieht man wie absolut unrealistisch 75 GB sind.

Wenn jetzt noch Filme gestreamt werden, wenns mal Netflix etc auch nach Deutschland schafft, dann sind selbst 200 GB ein Witz.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:33 #

179GB? Da würde ich wirklich gerne eine genauere Aufschlüsselung haben. Aber wenn du dieses Volumen brauchst (was ja nicht viel mehr als 2x75GB ist), was ist dein Problem? Ist doch nur eine Frage des Preises.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 1. Dezember 2013 - 13:54 #

Ey. Das kann doch echt nicht dein ernst sein?
Bei den neuen Konsolen sind das gerade mal 1,5 Vollpreistitel, wenn du online kaufst...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 1. Dezember 2013 - 14:23 #

Selbst wenn man nur Retail kauft, Updates und "kostenlose" PSN+ Spiele und Online spielen ziehen (+ Share und Cloud Savegames etc).
Da viele Spiele auch die User als Host nutzen, treibt den Traffic hoch.

http://callofduty.4players.de/board1-callofdutyseries-de-news-fragen-und-fehler/board23-news-von-unseren-redakteuren-f%C3%BCr-user/50496-call-of-duty-modern-warfare-3-traffic-fresser-bandbreiten-killer/

Bruchpilot 11 Forenversteher - 730 - 1. Dezember 2013 - 20:26 #

Du bist auch gegen eine Drosselung und willst nur Anti Telekom Kommentare provozieren ... gelingt dir super.
Find ich gut, danke

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 2. Dezember 2013 - 6:11 #

Na,selbst wenn. Er hat recht. Wenn man mehr Volumen braucht, ist der 75 GB Tarif eben der falsche. Die Telekom erhöht die Preise, daran ist erstmal nichts auszusetzen. Und wenn sie die gedrosselten Tarife nun nicht mehr Flatrate nennen, ist alles in Butter.

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 2. Dezember 2013 - 0:37 #

Troll? Mein Gesamt-Traffic für November liegt bei 270 GB und ich habe mir dabei größtenteils Streams reingezogen und nebenbei ein paar Spiele gedownloadet, was soll da bei seinen 179GB so unglaublich sein? Diese Mengen sind heutzutage absolut nix Besonderes mehr und du bist hier der Meinung, dass diese 75GB für den Durschnschnitsnutzer ausreichen sollen, und das auch noch in Zukunft?
Also ich werde bestimmt keine 35€ dafür zahlen, dass mir dann, ne Woche nach Monatsanfang schon der gesamte Traffic aufgebraucht sein soll.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 9:33 #

Du sprichst von deinem Volumenverbrauch - aber schau doch mal über den Tellerrand, wenn du von "nix besonderes mehr" sprichst, die Zahlen wurden hier doch mehrfach genannt: Die Telekom (und übrigens auch andere Provider) messen einen Durchschnitt von 20-25GB.

Du willst viel Verbrauchen und nicht viel zahlen. Kannst du doch. Der Traffic ist nicht aufgebraucht und beendet, sondern wird nur gedrosselt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 9:50 #

Andererseits traue ich den Aussagen von Providern auch nicht mehr über den Weg. Negativbeispiel wieder SkyDSL: Der dort angebotene "Auslastungsmonitor" zeigt den ganzen Tag über an, dass die Leitung mit den vollen gebuchten 20 MBit/sek. arbeiten soll, eine Drosselung schließt das Unternehmen ebenfalls aus. Dennoch liegt die Geschwindigkeit 90% des Tages über bei mageren 5 bis 50 Kilobyte pro Sekunde. Mit gelegentlichen Ausbrechern gen 20 MBit - es geht also tatsächlich. Nachts sogar für mehrere Stunden am Stück. Wer lügt nun, die monatelange Beobachtung der Geschwindigkeiten inklusive stotterndem Webradio oder die Geschwindigkeitsangabe des Anbieters? Ich wage zu behaupten: Die Anbieter arbeiten nur ungern mit ehrlichen Angaben. Warum sollte man denen trauen?

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 14:24 #

Ich kenne ein paar Administratoren bei verschiedenen Providern, die bestätigen meine Zahlen. Aber natürlich kann es bei anderen Providern wieder ganz anders aussehen.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 2. Dezember 2013 - 15:58 #

Wenn der Durchschnitt also 20-25 GB p.M. überträgt verstehe ich erst recht nicht, wo das Problem mit den wenigen Kunden ist, die eben zig hundert GB übertragen.

Im Prinzip ist das, was die Telekom vorhat, legitim und fair. Sie differenzieren ihr Angebot. Früher passierte das über unterschiedliche Geschwindigkeiten zu unterschiedlichen Preisen, jetzt über ungedrosseltes Inklusivvolumen.

Dass man sich halt abgezockt fühlt, wenn man für zusätzliches ungedrosseltes Volumen extrem viel bezahlen soll, kann ich aber nachvollziehen. Mein Serverhoster berechnet mir für 1 TB Volumen 2 Euro brutto, und deren Traffic wird tatsächlich nach Volumen abgerechnet, solange er nicht über deren decix-Leitung geht.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 17:12 #

Weil es halt immer mehr werden, die 20-25GB laden, da sind die Abweichler halt Störer und sollen sich an den Mehrkosten beteiligen.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 3. Dezember 2013 - 7:36 #

Das wird behauptet. Aber nochmal: Welche Mehrkosten? Personal? Netztechnik? Wir drehen uns im Kreis.

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 11:18 #

Mehrkosten setzen sich aus vielen einzelnen Dingen zusammen, zB die Zunahme des Traffics allein durch die größere Anzahl von Nutzern und die Kostensteigerungen im Bereich Personal.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 3. Dezember 2013 - 11:42 #

Wobei jeder zusätzliche Nutzer auch zusätzlich Geld einspielt. Oder verschenkt die Telekom die Anschlüsse neuerdings? Und eines sollte doch üblich sein: Wenn eine steigende Nutzermenge nicht mehr befriedigt werden kann, muss investiert werden. Oder es werden keine neuen Nutzer mehr zugelassen. Will die Telekom irgendwie aber beides nicht so gerne, also werden die Preise für alle erhöht. DAS soll sich mal ein normaler Unternehmer leisten.. "Sorry, wir haben zu viele Kunden und müssen unseren Betrieb vergrößern. Daher kostet die Dienstleistung jetzt doppelt so viel wie vorher. Nein, besser werden wir nicht, nur größer."

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 11:48 #

Wie war das nochmals in der Marktwirtschaft? Wenn Nachfrage größer Angebot?

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 1. Dezember 2013 - 16:22 #

Nicht zu vergessen, dass es schon auch ein bischen Zukunftssicher sein sollte und da sind 75 wirklich ein schlechter Scherz.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 10:14 #

Lass mich raten, du hast noch nie an einer Drossel-Leitung gehangen? Das Hauptproblem: Man verändert automatisch sein Surfverhalten, schon aus Furcht. Damit wird weniger konsumiert, was vielen Internetdiensten schaden wird.

Und nein, heutzutage muss man kein Nerd sein um 75 Gbyte zu erreichen. Dass im Alltag oft mehr als eine Person in einem Haushalt lebt, dürftest aber selbst du mit deiner generellen Anti-Haltung zugeben müssen.

Wenn selbst heute schon Spiele zwischen 15 und 50 GByte benötigen wenn sie digital distributiert werden - und Patches für "Offline"-Spiele bis zu 5 GByte gleich am Tag 1 groß sind - dann erreicht selbst ein ganz normaler Jugendlicher die Drossel schneller als er glaubt. Dazu kommt, dass sich die Dateigrößen in den kommenden Jahren nicht unbedingt verkleinern werden. Dienste wie Lovefilm, Maxdome, Watchever sind jetzt schon sehr beliebt, auch weil sie auf so gut wie jedem neuen Fernseher und BD-Player vorinstalliert sind. Dort gestreamte HD-Filme brauchen dann aber auch ihr Gigabyte vom Kuchen. TV wird für viele Leute zwischen 14 und 25 immer uninteressanter, Youtube wird wie Radio genutzt - und da willst du behaupten, man muss Nerd sein, um die Grenze zu erreichen? 2015???

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:38 #

Kannst du mir Beispiele für 50GB-Spiele nennen? Selbst mit dem Durschnittsdsl von sechs MBit brauchst du dafür eine Downloadzeit von 18 Stunden. Welcher Spielehersteller würde das machen?

Natürlich muss man dann Nerd sein - sonst wäre man doch mit Freunden unterwegs und lädt nicht Spiele runter oder schaut Filme am PC. Ist doch logisch :)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58789 - 1. Dezember 2013 - 12:47 #

Manche Next-Gen-Titel sollen so groß sein, wenn ich das richtig gelesen habe. Killzone oder so... Und Max Payne 3 ist mit seinen 30 GB auch nicht so wirklich weit davon entfernt.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:03 #

30GB von 50GB sind aber ein großer Unterschied - glaub mir, ich kann Prozentrechnung ;)

Lefty 10 Kommunikator - 513 - 1. Dezember 2013 - 14:05 #

Wenn die Teledoof ein passendes Argument hätte wäre ja garnichts einzuwenden, so will man sich halt nur noch mehr bereichern... Wer jetzt mit dem Argument kommt das ist auch völlig normal sollte sich mal das Brett vorm Kopf entfernen lassen oder sind (vorsichtig Extrembeispiel) die immer weiter steigenden Stromkosten auch "völlig normal" für dich? 75 GB sind eine völlig normale Datenmenge wenn man Spotify, Youtube, Watchever und Steam nutzt. Bisschen online spielen, updates, downloads, da sind 75 GB schneller weg als man papp sagt. Kabel funktioniert bei den einen tadellos (kann beispielsweise nicht klagen) bei den anderen überhaupt nicht. Ich will nicht wissen wieviele Kunden die Telekom mit ihrer Drosselung wieder verlieren wird und dann werden wieder 20.000 Mitarbeiter entlassen weil die Börsenwerte dann wieder nicht mehr stimmen.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 14:12 #

Ich würde mal behaupten, bei der ursprünglichen Preiskalkulation der bestehenden Flatrate-Verträge hat kein Telekomiker an solche Verbrauchsmengen gedacht.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 14:21 #

Vermutlich. Aber auch Stromanbieter haben nicht daran gedacht, dass Erdöl mal verbraucht ist und Atomenergie nicht zu beherrschen ist. Beide haben jetzt ein Problem, weil sie nicht rechtzeitig in die Zukunft investiert haben und beide wollen dieses Versäumnis auf Kosten der Endverbraucher abladen und nicht auf dennen der Aktionäre.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 14:42 #

Erdöl verbraucht? Atomenergie unbeherrschbar? Das sind ja zwei steile Thesen...

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 14:53 #

Ja. Aber was sollen einen auch Fakten kümmern. Mh. Also in meinem Umfeld aus Wissenschaft und Unternehmern wird relativ viel von Fakten gehalten.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:51 #

In meinem auch, aber meine kennen diese vielleicht auch besser. M.W. ist die Atomkraft zB seit mehreren Jahrzehnten ohne große Störfälle in Deutschland und anderen Ländern im Einsatz. Unbeherrschbarkeit kann ich da nicht erkennen. Eine Riesenwelle+Erdbeben willst du einem AKW sicherlich nicht ankreiden, denn da ist jedes System überfordert, ebenso nicht, wenn ein Schichtleiter meint, es müsse Nachts ein hochriskanter Test stattfinden.

Und Erdöl.. achja... Der Mensch kratzt ein wenig an der Erdoberfläche und findet dauernd neue Quellen... Das lockt keinen Grünen mehr hervor.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 16:56 #

Wenigstens ist nicht gleich halb Deutschland unbewohnbar, wenn ein Erdbeben ein Kohlekraftwerk ruiniert. Ergo: Atomkraft ist eben doch nicht so gut beherrschbar wie andere Energiearten - bei denen gibts wenigstens keine derart großen Katastrophen wenn mal was schief läuft.

Aber klar, Ausnahmefälle kann man schnell definieren um seine Meinung zu stärken. So ist beispielsweise die Krankheit Masern in Deutschland auf dem Rückzug, es gibt kaum noch tödliche Fälle. Folgern wir daraus also (wie es tatsächlich viele sehr sehr dumme Menschen machen), dass wir keine Impfungen mehr brauchen. Oder folgern wir, dass die Impfungen erfolgreich sind und die Krankheit daher rückläufig ist?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:26 #

Von Masern habe ich keine Ahnung, aber klar ist: Wenns ein Störfall gibt, dann ist es immer unangenehm, zumal AKWs eine hohe Energiemenge aus wenig Ausgangsmaterial holen. Denken wir aber auch an die unlöschbaren Kohlefeuer Untertage, die einsackenden/-stürzenden Häuser im Saarland, den Schäden in Thüringen und Sachsen bei Erdsenkungen, den vielen Toten aus dem Kohlebergbau, und dem Wahnsinn, dass wir m.W. sogar Kohle aus Kostengründen aus China importieren.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 17:06 #

Jaja. Atmokraft ist kontrollierbar. Und Erdbeben und stürmen kommen ja nicht vor. Und Terroristen gibt es dank der NSA auch keine mehr. Wird mir echt zu lächerlich hier.

Neue Erdöl-Quellen heißt aber nicht das das Zeug aus unbekannten Dimensionen sich selbst erzeugt. Es heißt nur das wir immer weiter und tiefer buddeln müssen. Das Ganze ist in etwa genauso sinnvoll und hilfreich wie die Eiswürfel-Methode gegen den Klimawandel (siehe Futurama).

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:15 #

Wer sagt, dass es keine Erdbeben und Stürme gibt? Man muss aber in Relationen denken, es ist einfach ein absoluter Ausnahmefall, dass auf einen Schlag mehrere Naturgewalten auf einen Ort treffen. 20.000 Tote Japaner sind durch einen Sturm/Erdbeben/Flutwelle auch nicht normal. Ich finde deine Verharmlosung von Stürmen und Erdbeben sehr bedenklich und deinen Querverweis auf die NSA und Terroristen sehr verzweifelt.

Wir buddeln doch nur an der Erdoberfläche. Schau dir an wie tief wir bohren und wie tief der Erdmantel ist. Schau dir an, wo wir bohren. Du wirst bemerken, dass die Gewinnung von Rohstoffen eine reine Kostenfrage ist. Das wissen wir aber auch alles seit den 80ern und wird seitdem immer wieder bestätigt.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 17:25 #

Ja. Aber wie Dennis schrieb ist ein Atomunglück eine Zerstörung die tausende von Jahren unumkehrbar ist. Dagegen ist ein Sturm mit 20.000 Toten nichts. Und selbst wenn nur alle 100 Jahre ein AKW hochgeht geht die Rechnung nicht auf. Und wieso ist die Terror-Aussage verzweifelt? Ich finde die Tatsache das der Mensch eine größere Gefahr und Unsicherheit darstellt als Naturgewalten ziemlich logisch. Anschläge oder klassiche Kriege können so einem AKW auch schlecht bekommen.

Ja. Genau. Es ist nur eine Frage wie teuer es ist weiter zu bohren. Und auch hier. Wie lange braucht Erdöl bis es entsteht? Ob in 10, 40 oder 150 Jahren. Irgendwann haben wir bis auf den Erdkern alles ausgefrässt und das neue Erdöl braucht immernoch ein paar Millionen Jahre.

Weitsicht und freier Markt verträgt sich eben beim Breitbandinternet und bei Energie nicht.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:34 #

10,40,150 Jahre? Das geht doch viel schneller: Fischer-Tropsch-Synthese. Ist nur eine Frage des Geldes.

Ja, sicher, ein AKW-Unfall ist nicht schön. Aber es passiert ja nicht aus sich selbst heraus, weil die Technik eben beherrschbar ist. Deine Terroristen könnten ja auch mit ABC-Mitteln eine viel größere Wirkung erreichen, als mit einem AKW. Daher ist dieser Vergleich nicht passsend, außer du möchtest den Menschen allgemein als Gefahr für den Menschen klassifizieren.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 17:40 #

Möchte ich. Absicht nehme ich da ja nur als Sahnehäubchen. Aber jedes noch so perfekte System hat seine Hauptfehlerquelle wenn der Mensch involviert ist. Insofern: Nein. Sie ist nicht beherrschbar. Natürlich ist jede andere Technik auch unbeherrschbar. Aber wenn ein Windrad auf Dorf fällt ist es eben immernoch ein anderes Kaliber als eine paar tausend Jahre andauernde Verstrahlung.

Achso. Wenn wir nicht über Fehler und Zufälle reden wollen? Wie ist das mit dem normalen Atommüll? Funktioniert das nicht auch so gut wie den Staub immer und den Teppich kehren bis der Staub dann in hunderten Jahren nichtmehr da ist?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:46 #

Also das ist also des Pudels Kern: Alle Technik gilt für dich als unbeherrschbar. Ja dann brauchen und können wir gar nicht diskutieren, denn das ist so allgemein gefasst und unsinnig...

Das das Risiko von AKWs größer ist, ist sicherlich unbestritten. Daher beherrschen wir die Technik durch eine sehr große Sorgfalt bei Überprüfung, Kontrolle, Protokollierung, Mehrfachabsicherungen, Übungen etc. Da sind wir schliesslich nicht die Ersten, die sich darüber Gedanken machen.

Für das Problem mit dem Atommüll gibt es mehrere Lösungsideen, leider ist die Politik mit sich selbst beschäftigt.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 17:57 #

Ist nicht unsinnig. Sagt nur das Technik immer Fehlerquoten hat. Je mehr wie das Privatisieren und im Wettbewerb gegeneinander Laufen lassen desto höher werden die Fehlerquoten sein. Technologie ist solange nicht beherrschbar wie man mit den Konsquenzen von Ausfällen nicht klar kommt. Meinen Heimcomputer würde ich auch als unbeherrschbar bezeichnen wenn ich bei jedem Absturz einen tödlichen Stromschlag bekomme oder wenn mein Staubsaugereroboter bei einer Fehlfunktion anfängt meine Familie einzusaugen. Und das ist alles harmlos im Vergleich zu den Risiken der Atomenergie.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 2. Dezember 2013 - 16:04 #

Haben die AKW-Betreiber eigentlich eine Haftpflichtversicherung, die Schäden für den äußerst unwahrscheinlichen Fall eines GAUs abdeckt?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 15:56 #

Es gibt Unterschiede:
- Energie war nie signifikant teurer als heute, Inet schon.
- Energieverbrauch/Kopf seitwärtsbewegend, wenn nicht gar fallend; Inet-Volumina weiterhin steigend

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 16:13 #

Natürlich gibt es noch unterschiede. Genau wie Energie Rohstoffe verbraucht während Inet "nur" Kapazitäten auslastet. Mir ging der Vergleich in die Richtung das fehlende Vorraussicht und Investitionen jetzt nötig werden und in beiden Fällen der Endkunde in die Verantwortung genommen wird.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:19 #

Der Kunde zahlt immer - agree

raumich 16 Übertalent - 4673 - 1. Dezember 2013 - 16:13 #

Kannst Du das mit Fakten belegen (Links etc.)? Das will ich in der Form nämlich nicht glauben. Früher hatten meine Eltern ein Auto. Heute hat jeder von ihnen eins und ich selbstverständlich habe auch eins. Alles läuft heutztage elektronisch und zum Fernseher hat man zig Konsolen und andere Geräte wie Tablets, Router, wasweißich. Selbst wenn man zugute hält, das die Geräte teilweise weniger Energie verbrauchen, so glaube ich trotzdem, das der Energiebedarf gestiegen ist.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:19 #

Wahrscheinlich könnte ich das mit googlen belegen - gerade in Hinblick auf die EU-Regelungen (Glühbirnen, Standby-VO, Energieeffizienzklassen(hier ganz deutlich - da für manche Geräte inzwischen neue Klassen mit A+, A++, A+++) eingeführt wurden). Andersherum gibt's nur wenige Kraftwerk-Neubauten.

Letztlich kannst du auch nicht gleichzeitig an drei Konsolen spielen? :-)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 16:25 #

In Zukunft laden die aber alle gleichzeitig Patches und Demos runter während ich einkaufen bin ;)

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:43 #

bei echten Managed Services macht das dein Anbieter für dich ;-p

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 14:43 #

Gutes Argument. Die Produkte sind ja in der Tat schon gefühlt ewig auf dem Markt.

Sparky (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:06 #

Naja, aber es ist ja nun auch nicht so, dass die Vielsauger die Telekom so viel mehr kosten. IP-Packages bringt kein Postbote, der bezahlt werden muss und die Leitungen nutzen durch Traffic auch nicht ab. Das Einzige, wofür die Telekom sorgen muss, ist, dass das Backbonenetz in der Lage ist, die Mengen zu übermitteln und gerade das ist nach Aussage einer Routerhersteller garkein Problem, weil eben jenes Netz noch massive Reserven hat. Es kann auch garnicht darum gehen mehr Geld von "lediglich 3% der Nutzer" zu bekommen. Zum Einen brächte eine 20€ Erhöhung von etwa 372000 Nutzern (besagten 3%) nichtmal 8 Millionen Euro in die Kasse - das ist bei nem operativen Gewinn von 5 Mrd Euro in Deutschland nicht der Rede wert und die schlechte Publicity erst recht nicht. Zum Anderen geht die Telekom nach eigener Aussage davon aus, dass sich der durchschnittliche Traffic bis 2016 vervierfacht. An anderer Stelle erfahren wir von der Telekom, dass im Moment der Durchschnitt bei 20Gb liegt. Fällt dir was auf? Die Telekom selbst geht davon aus, dass 75Gb für die meisten zu wenig sind.

Hauptsächlich wird es darum gehen ein kontrolliertes Inet zu führen, bei dem die Big Player, wie z.B. Google die Telekom dafür bezahlen, dass Angebote, wie zum Beispiel youtube ausgenommen werden aus dem Volumen. Ein solches Modell wäre umfassend angewendet der Tod des uns bekannten Internets, da neue Ideen und junge Startups keine Chance haben in 2 Dutzend Ländern mit jeweils einem halben Dutzend Providern Verträge auszuhandeln.

PS: Nebenbei solltest du auch bedenken, dass das was dir im Windows als 75Gigabyte angezeigt wird in Wirklichkeit 80,5 sind. MS rechnet das traditionell mit Basis 1024 - was aber falsch ist.

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 1. Dezember 2013 - 16:27 #

Danke für diesen tollen Kommentar, der bringt es wirklich auf den Punkt!

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:58 #

Der Postbote nicht, aber Router, Switche, das Personal dahinter...
Es gibt doch gerade beim Personal auch Kostensteigerungen, die man auffangen muss.

Mit den 75GB sind sie dann doch im Bereich der 80GB - verstehe dein Argument da nicht.

Wieso ist die Basis 1024 falsch? In meinem Studium rechneten wir noch mit Zweierpotenzen wenn es um Bits und Bytes ging...

Sparky (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 18:15 #

Ja, aber ein Router durch den mehr Traffic fliest benötigt nicht mehr Personal, als ein Router durch den kein Traffic fliest. Traffic selbst erzeugt keine Kosten, sobald das Netz da ist und das Netz ist zur Zeit da und muss auch ständig ausgebaut werden - so läuft das seit dem Kurbelmodem. Daran ändern auch Vielsauger nichts.

Mein Argument mit den 80Gigabyte ist, dass die Drossel nicht für einige Wenige gedacht ist, sondern für den Großteil der Leute. Zumindest laut Telekomprognose.

Du kannst gerne mit Zweierpotenzen rechnen. 8Bit sind 1Byte. Soweit passt das. Danach wird es komplizierter. Ein Kilobyte sind 1000 Byte, weil "kilo" das Präfix für 1000 ist. Da Windows das falsch benutzt hat es sich falsch eingebürgert, aber wenn du mal eine Festplatte kaufst, wirst du feststellen, dass von 320Gigabyte nach dem formatieren deutlich weniger übrigbleibt unter Windows. Eben weil Windows mit dem Faktor 1024 rechnet. Dabei sind das, was Windows dir anzeigt in Wirklichkeit Gibibytes (vgl. Wikipedia: Binärprefix, darf nicht direkt verlinken). Ich weiß nicht, wann du studiert hast, aber auch heute nehmen das die meisten Profs nicht allzu genau. Beschlossen wurde die Norm 1998, die das geändert hat. In jedem Fall wirst du sicher nicht davon ausgehen können, dass die Telekom mit einer 15 Jahre veralteten Rechenvorschrift rangehen wird, die dir mehr Volumen zubilligt. Nicht, wenn sie stattdessen und rechtlich absolut Wasserdicht (die Rechtsauffassung wird an den Festplatten deutlich) weniger Leistung bringen könnten.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 18:47 #

Mehr Traffic bedeutet mehr Kosten für DE-Cix, weil mehr Server her müssen. Die Server müssen gekauft, gelagert, gekühlt und mit Strom betrieben werden, der auch imemer teurer wird. Die die Kosten auf die Provider wie die Telekom umschichten.

Eine Internetleitung endet nicht beim Provider, der ist auch nur Kunde und hat steigende Kosten.

Sparky (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:12 #

Zum Einen peert die Telekom nicht am DE-Cix und zum Anderen ist sie Tier 1 Provider. Damit trifft dein Beispiel nicht wirklich auf die Telekom zu.

Auch die Server die gekauft, gelagert und gekühlt werden, mussten dies schon immer. Es werden jetzt nicht neue Server gekauft, weil zu viele Leute auf Youtube gehen, sondern es wird die Hardware im Laufe der Zeit durch modernere ersetzt und wenn es sich gerade ökonomisch lohnt wird auch expandiert. Am DE-Cix zum Beispiel hat man derzeit genügend Kapazitäten um mehr als das 20fache des derzeitigen Traffics zu verarbeiten. Da macht sich niemand Sorgen, dass die Leute zu viel surfen. Das geht aber schon seit 20 Jahren so, nicht erst seit gestern. Der Strompreis steigt, ja - allerdings lange nicht so stark wie für uns Endkunden. Das macht den Traffic aber nichtmal marginal teurer.

Davon ab ist es doch so, dass der Traffic in der DSL Flatrate den geringsten Anteil hat. Das Gigabyte Traffic kostet wenige Cent und in den 30€, die du für deinen Vertrag zahlst sind keine 2 Euro Traffickosten. Als Kosten gehen da im Wesentlichen Service und Verwaltung ab. Der Rest des Geldes wird in Expansion gesteckt. Nun könnte man sich genauso beschweren, dass Wenignutzer tendentiell mehr Hilfe von der Servicehotline brauchen und ich als Technik-versierter Nutzer, der nur bei echten Leitungsproblemen Hilfe braucht, für jene nicht sehr Technik-affinen Menschen mitzahle. Vermutlich tue ich das, aber das ist nunmal das Prinzip einer Mischkalkulation.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 2. Dezember 2013 - 16:08 #

Haste mal geschaut, was ein Peering am 10G-Decix kostet? Die Welt ist das nicht.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 2. Dezember 2013 - 6:14 #

Wieso glaubst du, spielt der Verbrauch eine Rolle bei der Kalkulation? Jeder, der mit der Telekom peeren, also das Netz zusammen schalten will, bezahlt die dafür, weil sie nicht an Knoten wie DE-CIX hängen.

Buchstabenschaedel (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 20:38 #

Killzone u knack zb. sind 40gb schwer.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 12:57 #

NBA 2K14 auf der PS4. Hab gerade vorgestern das Spiel mit 46GB gesaugt, nebenbei dann noch Watchever geguckt und ab und zu jemandennper Twitch dabei zugesehen, wie er Killzone gespielt hat.

Die 75GB schaffe ich hier, wenn ich mir ein neues Spiel kaufe, locker an einem Tag.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:03 #

Was für eine Bandbreite muss man da haben, um das alles an einem Tag zu schaffen?

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 13:11 #

32Mbit Shared-Kabelleitung von Kabel Deutschland. Um circa 15 Uhr konnte ich mich ins PSN einloggen, um circa 15:30 habe ich Resogun gespielt, um 16:30 mein erstes Spiel in NBA 2K14 gemacht und um 23:30 war das Spiel komplett runtergeladen.

Kabel Deutschland drosselt Filesharing laut AGB ab 10GB, damit Kunden die legale Sachen im Internet runterladen, die volle Bandbreite für ihre Anwendungen haben können. Hätte die Telekom anstatt der Drosselung dieses System angekündigt, wären wir heute noch bei der Telekom anstatt Kabel Deutschland/Vodafone.

raumich 16 Übertalent - 4673 - 1. Dezember 2013 - 14:39 #

DSL 16000 reicht theorethisch völlig für 100GB am Tag. Und ich finde es auch mühsig darüber zu diskutieren, ob man 75 GB am Tag LEGAL schaffen kann oder nicht. Das hat die Telekom prinzipiell einen Sch**ß zu interessieren.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 2. Dezember 2013 - 10:14 #

Eine, die selbst dem durchschnittlichen Kunden in der Werbung angedreht wird...

Ernie (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 21:03 #

Also ich finde das auch arg wenig. Ich selbst nutze intensiv STEAM und ORIGIN und gerade jetzt wo der Sale läuft lade ich da schon massig daten runter. Dann arbeite ich noch als Hobby Game entwickler mit nem kleinen aber internationalen Team und lade auch da täglich daten vom Server damit alle Team Member auf dem selben Stand sind, da kommt schnell was zusammen.
Was dein Argument leistung / Kohle angeht, muss sich dann die Telekom aber den vergleich gefallen lassen, warum Andere anbieter das problemlos hinbekommen. Für mich sieht eher so aus, das die Telekom ihre schwindende Kundenzahl und somit den sinkenden gewinn damit auffangen wollen.

Fabowski 13 Koop-Gamer - 1678 - 1. Dezember 2013 - 11:06 #

Arbeitest du bei der Telekom?!
75GB ist keine Menge, wofür man weder ein Nerd sein muss, noch ein Mehrfamilienhaushalt darstellen muss.
Es geht einzig darum, dass man künftig deutlich mehr fürs Internet zahlen darf, egal ob man wenig oder großen Traffic-Verbrauch hat.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:44 #

Nein, ich bin bei de Grünen: Die Ressourcen der Erde zu schützen ist unser Auftrag :)

Deine Behauptung mit der Preiserhöhung ist nicht richtig. Man zahlt ja nicht mehr fürs Internet, wenn man weniger als 75GB benötigt (weil dies ja bereits von den jetzigen Tarifen abgedeckt wird) und auch nicht mehr, wenn man über die 75GB kommt, weil man nur gedrosselt, aber nicht gesperrt wird.

Ich habe das Internet schon genutzt, als 7kb/s per ISDN noch toll waren - 75GB ist eine unvorstellbare Menge. Das Argument "75GB ist keine Menge" ist auch nur eine Behauptung von dir.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:46 #

Meine Oma ist schon Auto gefahren, also 20 km/h noch viel waren.. Dummes Argument, sorry. Faktisch wird ab 2015 fast jeder mehr fürs Internet zahlen, weil die 75 GByte eben heute schon nicht viel sind, geschweige denn 2015.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 1. Dezember 2013 - 13:59 #

Echt krass, wie hartnäckig, der Kollege sich der Vorstellung verweigert, dass der Rest der Welt nicht kleine Strategiespiele auf dem Laptop spielt :)

MichaelK.. (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:52 #

Als man mit ISDN unterwegs war, waren 75 eine unvorstellbare Menge, aber damals waren Spiele auch nur 650 MB und nicht 30-50 GB groß. Videos waren auch noch nicht Full HD. Und demnächst kommt 4K Streaming. Zeiten ändern sich und Datenvolumen sind ja keine Ressource die man schützen muss, sondern steht uns quasi unbegrenzt zur Verfügung. Die Daten werden ja nicht weniger, wenn mehr Leute im Internet sind. ;)

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 14:45 #

Naja, wenn die Datenmengen steigen, dann muss die Telekom ja die Preis erhöhen. Bandbreitenausbau, Wartung und Pflege...

Sparky (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:11 #

Wartung und Pflege fällt vollkommen unabhängig von der Bandbreite an. Eine moderne CPU musst du auch nicht besser pflegen, nur weil sie zigmal so schnell ist, wie ein 486er. Der Ausbau ist schon immer ein Faktor gewesen: Der Preis muss nicht jetzt wegen dem Ausbau erhöht werden - der Ausbau war schon immer mit eingeplant. Die Telekom macht ja auch einige Mrd Gewinn in Deutschland. Der einzige Grund, weshalb ihnen Geld fehlt ist, dass sie den gesamten Gewinn in die USA abschreiben, wo der Laden nicht läuft. Im Grunde subventionierst du damit bei der Telekom eben nicht den Vielsauger (der die Telekom nichts kostet), sondern die Kampfpreise die die Telekom in den USA ausgibt.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:59 #

Wartung und Pflege kosten aber, gerade weil das Personal ja auch Lohnerhöhungen bekommt.

Sparky (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 18:18 #

Das wiederum hat aber garnichts mit deinem vorherigen Kommentar zu tun. Gesteigerte Löhne stehen in keinerlei Zusammenhang mit der Bandbreite.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 2. Dezember 2013 - 6:21 #

Wieso müssen dann die Preise steigen? Fast überall, wo die Telekom auf dem Land ihre Leitungen ausbaut, also bspw. Outdoor-DSLAM aufbaut, lässt sie sich von den Kommunen dabei unterstützen. Und beim Peering mit anderen Providern ist ebenso so, dass sich die Telekom das bezahlen lässt. Wer also Daten ohne große Verzögerung an Telekomkunden liefern will, zahlt eh schon.

Die Telekom will einfach die Preise erhöhen. Die Argumente dafür sind halt fadenscheinig und verlogen. Und du fällst drauf rein.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 9:36 #

Weil die DSLAMs auch gewartet werden müssen? Gerade auf dem Land koster das Fahrzeit, Stundenlöhne etc. Diese Kosten werden nicht weniger, auch nicht die Stromkosten.

Ich verstehe nicht, warum hier von vielen das Argument der steigenden Kosten in Lohn und Betrieb nicht beachtet wird. Seid ihr nicht in der freien Wirtschaft beschäftigt?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 9:55 #

Vielleicht fehlt das Mitleid mit einem Unternehmen, dessen Gewinn mit 18 Milliarden Euro im Jahr nun nicht *sooo* schlecht ausfällt? Da ist man nur ungern Schuld an einem Gewinn von 25 oder 50 Milliarden, verstehst du?

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 14:27 #

Die Telekom spaltet sich doch in mehrere Konzerntöchter und Abteilungen auf, da muss jede Abteilung sehen, wie sie Gewinner erwirtschaftet. Daher ist dein Argument nur emotional nachvollziehbar.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 14:32 #

Soll heißen, weil Telekom USA Miese macht und Telekom Deutschland mit Breitband Milliarden scheffelt, muss Breitband teurer werden um Telekom USA zu subventionieren ...

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 2. Dezember 2013 - 14:33 #

Mir als Kund*in ist relativ egal, wieviel Gewinn ein Unternehmen letztendlich erwirtschaftet, solange es ein Produkt anbietet, was ich konsumieren will. Wenn ein anderes Unternehmen das besser kann, ist es mir auch egal, wenn das andere Unternehmen pleite geht.
Solange ich nicht in einem Unternehmen arbeite (und eigentlich auch dann) ist es wenig sinnvoll, sich damit zu identifizieren.

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 2. Dezember 2013 - 15:42 #

Der Wartungsaufwand dürfte sich in Grenzen halten (Fernwartung) und der Energiebedarf sollte nicht so sehr steigen. Man kann schließlich die zentralen DSLAM in den Vst abschalten bzw. die Ports reduzieren, außerdem ist neue Technik meist effizienter.

Mir ist ehrlich gesagt ziemlich egal, wenn die Preise angehoben werden. Aber man soll nicht mit fadenscheinigen Argumenten um's Eck kommen um die Erhöhungen zu rechtfertigen.

raumich 16 Übertalent - 4673 - 1. Dezember 2013 - 14:54 #

Ja, wenn die Leitungen damals schneller gewesen wären, wäre ja auch ruckzuck die 300 MB-Platte voll gewesen. Heute würdest Du einen 300 MB USB Stick wegwerfen, weil Du mit der geringen Kapazität nichts mehr anfangen kannst. Ich finde es ja durchaus amüsant wenn Leute meinen, das ihnen 75 GB problemlos ausreichen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, das diese Leute noch nie ihren Netzwerktraffic protokolliert haben. Wohlgemerkt 75 GB pro Monat bedeuten 2 GB pro Tag. Das ist, in der heutigen, nicht mehr 7kb/s Zeit NICHTS.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:01 #

Ich schaue da jeden Monat drauf - und erreiche die 75GB nie, obwohl ich täglich den Rechner um 8 einschalte und um Mitternacht aus, dabei YouTube schaue, Skype laufen lasse etc. Was mache ich falsch? Ist mein HD nicht so HD wie dein HD?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 17:03 #

Obs nun 20/75/250 GB sind ist doch eh wurscht, irgendeinen gibt's immer, der mehr braucht. Und das natürlich kostenneutral

Solala (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 18:24 #

Das ist schön für dich, dass du so sparsam beim Traffic bist. Aber wie immer: Schließe nicht von dir auf andere. Finde dich damit ab, dass evtl. du derjenige bist, der überdurchschnittlich geringen Traffic hat.

Ich verstehe nicht, warum du dich so sehr dagegen wehrst. Was willst du uns damit sagen? Dass jeder der behauptet, mehr als 75 GB zu verbrauchen, lügt? Dass 75 GB im Zeitalter von 4K-Video, Download-Portalen, Cloud, Streaming, Videochat, vernetztem Arbeiten, Rich-Media-Internet usw. jetzt und in Zukunft ein akzeptabler, praxisnaher Wert ist? Dass alle Welt weniger als 75 GB verbraucht und die Telekom deshalb die Preise für mehr Traffic erhöht, weil es sowieso keiner braucht? Oder bist du der Meinung, dass die Telekom nur unser Bestes will und ganz genau weiß, dass wir eh nicht mehr als 75 GB/Monat verbrauchen und das ganze ein riesiges Missverständnis ist?

Deine Argumentation ist keine und lächerlich obendrein! Der Telekom geht es um die Kontrolle über den Content - wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde. Dass Problem ist, wenn du einen anderen Service für besser betrachtest als der, mit dem dein Provider Verträge hat, hast du ein Problem. Du hast keine freie Wahl mehr und kannst nicht das, für dich bessere Produkt wählen. Du willst kein Sky, sondern Watchever? Pech gehabt! Du willst kein Spotify, sondern Rdio? Pech! Du willst Sugar Sync statt Dropbox? Pech! Du willst Steam statt Origin? Pech, pech, pech! OK, wechselst du einfach zu einem anderen Anbieter, der keine Drosselung hat. Meinst du, Vodaphone, O2 & Co. möchten nicht auch gerne mehr Geld sehen und beobachten das PR-Disaster der Telekom sehr interessiert und stellen bald auch die Tarif um? Siehe O2, Congster, 1&1 usw. ...

Das Problem ist, dass dir die Straßenbau-Firma sagen will, was du in deinem Auto transportieren darfst - direkt nachdem sie dir vorgeschrieben hat, welches Auto du zum Befahren der Straße nutzen darfst (Router-Zwang).

Übrigens: Für die neuen, extra-breiten Straßen hast du bereits gezahlt! Nämlich seit Jahren mehrere Milliarden in Form von Steuergeldern. Meinst du, die Telekom bezahlt das selbst? Ha! Und zu deinen hohen Personalkosten: Sag du mir mal, wie viele Admins man braucht, um Flatrate statt 75 GB anzubieten? Die Telekom hat im Jahr 2012 18 Milliarden € Gewinn gemacht. 2012 gab's keine Drosselung, Netze werden ausgebaut, Personal ist vorhanden. Wir könnten also 2013 und 2016 die Netze weiter ausbauen, mit der gleichen Personaldichte und würden trotzdem jedes Jahr 18 Milliarden Gewinn machen. Ich verstehe schon, dass das BWLer Herz bei 18 Mrd. € leichte Angst verspürt und vorsichtshalber ein paar Admins entlassen will, weil 75 GB im Monat weniger Arbeit ist, als 150 GB bspw. oder 250 GB. Ich persönlich würde meine Angestellten auch nach dem Datendurchsatz ihres PCs bezahlen.

Ach, was schreibe ich ...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 13:20 #

"Ich schaue da jeden Monat drauf - und erreiche die 75GB nie, obwohl ich täglich den Rechner um 8 einschalte und um Mitternacht aus, dabei YouTube schaue, Skype laufen lasse etc. Was mache ich falsch? Ist mein HD nicht so HD wie dein HD?"

Meine Frau schaut fast täglich abends für ein paar Stunden Internet TV Streams (TV Shows und Serien), meist sogar "nur" in 720p. Da sind 300 - 400 GB im Monat nichts! Normales Fernsehen (Kabel, Satellit) haben wir nicht mehr.

Also entweder lügst du oder du schaust kein HD oder nur ganz, ganz selten.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 14:36 #

M.E. ist einem Diskussionsklima nie zuträglich, wenn einem anderen eine Lüge unterstellt wird.

Ich schaue zB ReviewGameX und Arte in HD. Jeden Abend. Das ist nicht soviel, das ist auch 720p oder sogar 1080p. Ich nutze sehr stark Skype und trotz permanenter Internetnutzung komme ich selten über 2GB Traffic am Tag. Meinst du meine FritzBox spinnt?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 14:38 #

Schalt mal den Adblocker aus, dann hast du das Surfvolumen "normaler" Internetnutzer ;) .

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 14:41 #

Wenn du jeden Abend HD guckst stimmt das nicht. Ein guter HD Stream in 720p verbraucht pro Stunde schon mindestens 1 GB. Bei 1080p noch mal eine ganze Ecke mehr. Wir kommen hier an einem(!) längeren TV Abend teilweise auf über 10 GB!

RobDangerous 09 Triple-Talent - 268 - 1. Dezember 2013 - 17:49 #

Alle neuen Konsolen nutzen jetzt Blu-Ray - da passen pro Disk 50GiB drauf. Typischerweise machen Entwickler das auch voll. Zusätzlich gibt's nun auch jedes Spiel direkt zum Start als Download. Man hat dann also die Wahl, 50GiB Download oder Disk kaufen. Den Download werden die meisten wohl vermeiden, wenn sich Drosseltarife verbreiten. Jedoch, die Umweltbilanz des Downloads dürfte wesentlich besser ausfallen als die der Disk-Produktion + Lagerhaltung + Auslieferung (vielleicht kann es ja sogar jemand genau nachrechnen). Drosseltarife schützen allein die Ressourcen der Telekom - der Erde hingegen würde es gut tun, wenn der Trend weg von physikalischen Produkten anhält.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:51 #

Hm, bei solchen Datenträgern gräbt sich die Spieleindustrie aber selber das Wasser ab, eben weil es den ländlichen Raum gibt, wo die erforderlichen Bandbreiten nicht existieren. Bin gespannt wie sich das entwickelt.

onli 14 Komm-Experte - 2536 - 1. Dezember 2013 - 12:23 #

Bullshit, und du weißt das genau (du warst bei den vorigen Diskussionen dabei). Lass das Trollen.

PS: Nicht füttern.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 1. Dezember 2013 - 13:30 #

75GB sind gar nichts. 2 bis 3 große Spiele über Steam geladen und du knabberst schon an der Grenze. Viele AAA-Titel der letzten Jahre wollen an die 20 GB installieren (etwa Bioshock, Batman, Total War), andere Titel wie ArmA 3 oder auch diverse MMOs laden alle paar Tage ein paar Hundert MB an Patches runter. Mit der Next-Gen-Leistungssteigerung und dem nun auch in der neuen Xbox installierten BluRay-Laufwerk dürfte die Spielegröße noch darüber hinaus deutlich ansteigen. Wer seine Games digital bezieht, kommt da mit 75GB also nicht mal ansatzweise hin.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 1. Dezember 2013 - 16:03 #

"75GB sind eine Menge Daten. Da muss man schon ein Multipersonenhaushalt oder ein Nerd sein, damit man auf diese Datenmengen kommt."

So ein Unsinn. Jedes Mal schreibst du bei dem Thema den gleichen Quatsch und jedes Mal wirst du widerlegt, du musst doch für die Telekom oder eine Partnerfirma arbeiten, anders ist das unerklärlich.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:08 #

Umgekehrt kannst du auch nicht behaupten jeder Kunde hat drei Konsolen, X PCs/Tablets und macht HD-Streams. Die Leser hier sind mit Sicherheit nicht repräsentativ für die Telekomkunden.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 16:16 #

Mit den gleichen Argumenten kam mir die PR-Abteilung von SkyDSL als ich mich in einem Artikel beschwerte, dass selbst Webradio nicht ohne zu stocken funktionierte weil sie eben DOCH drosseln. "Wenn sie Webradio nutzen sind sie Poweruser, das ist nicht vorgesehen". Irgendwann muss man doch mal in der Realität ankommen: Die Internetnutzung selbst von 0815-Nutzern ist massiv nach oben gegangen, heute ist nach dieser These JEDER Poweruser.

Machst dich also sehr gut als PR-Mensch eines TelKo.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 17:11 #

BWL 101: Mehraufwand wird auf Kunden umgelegt.

Je mehr du in Richtung Beleidigung abdriftest, desto mehr sägst du an deinem eigenem Image. Hast du nicht nötig.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 13:23 #

Nur das Datenvolumen kein Mehraufwand ist.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 13:25 #

Wenn man die Strecke von Haus zum Peering-Knoten ignoriert natürlich nicht. Dort ist aber gerade der Flaschenhals, der nur durch Investitionen behoben werden kann.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 13:41 #

Investitionen, die eh getätigt werden müssen, auch um neue Kunden oder Kunden mit höheren Geschwindigkeiten (die wieder mehr Geld einbringen weil teurer im Monat) anzubinden. Nur dass diese nötigen Investitionen jetzt TROTZ 18 Milliarden Euro Jahresgewinn auf den Kunden verlagert werden sollen. Wenns dem Unternehmen irgendwie schlecht gehen würde - ok, kann man nachvollziehen. Aber so?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:00 #

Ich habe überhaupt keine Lust advocatus diaboli zu spielen, aber woher kommen die 18 Mrd Gewinn? Hast du nach der EBITDA-Zeile aufgehört zu lesen? Der Konzernverlust beträgt -4,7 Mrd in 2012. Die Investionen liegen bei ~30 Mrd.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Dezember 2013 - 14:03 #

Also die Zahlen wo das Verlustgeschäft in den USA mitgerechnet wurde, weil man Größenwahnsinnig wurde? ^^

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:10 #

Gabs in den Jahren davor jemals 18 Mrd Gewinn?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 14:28 #

Ich würde meinem Sohn keine Taschengelderhöhung geben, wenn er seine Kohle statt für Süßkram, Kino und die eine oder andere sinnvolle Investition in einer Pokerrunde versenken würde. Ich hoffe, du verstehst das Bild.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:42 #

Nee, das müßtest du schon elaborieren. Der Konzern investiert 30 Mrd bei 5 Mrd Verlust. Verbrannt durch Overhead, Trägheit und Korruption wird sicher auch einiges. Wo ist die Pokerrunde - gerade wenn 20/30 Jahre lang der Preis des Angebots sinkt und sich die Leistung verbessert.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 14:44 #

Die Pokerrunde ist das defizitäre USA-Geschäft, dass du so gerne mitzahlen möchtest, ich aber eben nicht. Sollen sie halt in Europa bleiben - krankhafte Expansion scheint eh nur im BWL-Studium der Weisheit letzter Schluss zu sein.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 18:56 #

Selbst wenn du 18 Mrd als Gewinn siest, bleiben immer noch weitaus höhere Investitionen als Gewinne (30 > 18). Ich würde da deinem Sohn ggf das Taschengeld erhöhen :-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 19:03 #

Weil er trotz großer Investitionen viel einnimmt? Nö, dann gehts ihm ja offenbar nicht schlecht, mehr Geld verdirbt nur den Charakter ;) .

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 19:30 #

Aua, Dennis, du windest dich immer tiefer. Die 30 Mrd sind nicht im GJ 2012.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:03 #

Vielen Dank.

Die Telekom sagt es doch selbst: 20GB sind der Durchschnitt. Ich finde es spannend, dass sowenige hier sich selbstreflektieren und sich sagen: Ich bin nicht der Durchschnittsuser, also muss ich für die Mehrleistung die ich nutze auch mehr Geld bezahlen. Das wäre m.E. jedenfalls normal.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 17:08 #

Können ja nicht alle so einsichtig, weltoffen und garnicht selbstszentriert sein wie du. Insofern habe Nachsicht mit den geistig Schwachen.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:20 #

In deiner Leiste steht Community-Moderator: Könntest du dich ein wenig zurücknehmen mit Diffamierungen und niedermachen von anderen Diskussionsteilnehmern? Du hast schon vor mir gewarnt, geistge schwäche nahegelegt, meine Argumente als lächerlich bezeichnet. Hier sind einige Leute schon etwas älter und wir sind doch hier in einem Spielemagazin für Erwachsene, das hast du doch alles nicht nötig. Ich freue mich, von dir echte Argumente zur Sache zu hören. Danke!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 13:24 #

Ach komm, du glaubst doch deine eigene Propaganda nicht! 20 GB bei Durchschnittskunden? Das ist eindeutig gelogen.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 13:30 #

Nee, halte ich für sehr plausibel. Arbeite in der Branche, 3 Personen, Streaming, Spiele-DL, Webconferencing/Skype. Liege zwischen 35-60G/m.

Nochmals die Leser hier dürften nicht repräsentativ für den DTAG-Kunden sein.

Dödelkom (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:45 #

Dann biete mir halt einen entsprechenden Vertrag an. Oh! Ooops! Macht die Dödelkom ja nicht.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 16:14 #

Nein. Vic schreibt nur immer da wo er am meisten provozieren kann. Ich wünsche uns allen die Stärke das ab jetzt einfach zu ignorieren.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:08 #

Warum greifst du andere persönlich an und diffamierst? Bringt das einer Diskussion irgendwelche Vorteile?

Schau doch mal über den Tellerrand und versuche meine Sichtweise zu verstehen: Ich Versuche mit anderen zu diskutieren, bin aber immer wieder erstaunt, dass a) Behauptungen als Argumente gelten, b) wenig Selbstreflektion herrscht im Bezug auf Durschnittsvolumen und eigenem Volumenverbrauch und c) nicht der Schluss gefolgert wird, dass Mehrleistung auch Mehrkosten bedeutet.

PS: Für die Netzneutralität gehe ich sogar auf die Straße.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 17:15 #

Mir geht es garnicht darum das Mehrnutzer mehr bezahlen sollen. Es geht darum das verpennte Investitionen (die über Jahre die Gewinne befreuert haben) dem Endkunden aufgedrückt werden. Passiert bei Strom genauso wie bald wieder bei der Bahn (wenn die ganzen Sanierungen erzwungen werden müssen) und wie immer schafft man es durch einen kleinen Kniff dass alle denken das ist fair bzw. die "Anderen" sind Schuld:

Strom wird teuer wegen der Öködiktatur, Internet wird teurer wegen den Nerds die den ganzen Tag nur Pornos ziehen. Simple as that.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:22 #

Die Investitionen werden aber auch politisch gefordert: Damit Dennis hier bald schnelles DSL aufm Lande hat ;) Daran sehe ich nichts verwerfliches. Ich kann auch nicht erkennen, dass diese Kosten in einer Mischkalkulation allen aufgelegt werden. Es besteht da ja auch eine Beziehung zwischen Geschwindigkeit und Bandbreite (wie mein 18h Download oben als Beispiel zeigt).

Was nicht verletzt werden darf, ist die Netzneutraltitä. Da bin ich voll bei dir.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 17:35 #

Hab mal gelernt das im Grundgesetz etwas von "Eigentum verpflichtet" steht und die Telekom hat zudem ihre Marktstellung+Netz ja noch aus der Zeit vor der Privatisierung "geerbt" insofern: Eigentum verpflichtet wenn der Gesetzgeber neue Gesetze erläst.

Mit Einführung des Kanal-TÜV sind einige Hausbesitzer jetzt gezwungen 10.000-15.000€ in die Sanierung ihres Eigenheims zu stecken. Gleiches Problem. Gleiche Grundlage. Vermiete ich das Haus bin ich nicht am unteren Ende der Nahrungskette erhöhe einfach die Miete. Das macht die Telekom und die Energiekonzerne. Die EEGUmlage ist auch als "Strafe" für die Konzerne gedacht und wird einfach dem Kunden aufgedrückt. Nichts anderes macht jetzt die Telekom. Natürlich ist es legitim die Preise zu erhöhen und ich fordere kein Gratis-Internet für alle. Aber ich finde es eine Schande wenn Großkonzerne wie die Telkom ihre Fehler am Endkunden abladen um sich die Gewinne für die Aktionäre schön zu halten.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:54 #

Ich bin kein Jurist, aber "Eigentum verpflichtet" habe ich immer mit der Pflicht zur Steuerzahlung, aber auch einigen Massnahmen bei Katastrophen in Erinnerung.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 2. Dezember 2013 - 12:14 #

Steuern sind Vermögen. Kein Eigentum.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 17:47 #

Nur wird eben nicht investiert. Hier wird es auch in 20 Jahren kein schnelles DSL (ohne LTE) geben, Aussage der Telekom.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6324 - 1. Dezember 2013 - 18:03 #

Nachdem ich den Titel der News auf der Startseite gelesen habe, war schon vor dem Anklicken klar, dass einer der ersten unter der News von "vicbrother" ist und ungefähr den Inhalt hat "75 GB reichen doch völlig aus"...

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 1. Dezember 2013 - 18:26 #

Ich hatte es auch so erwartet.

Valeo 15 Kenner - 2743 - 1. Dezember 2013 - 12:03 #

ich bilanziere mal meinen (letzten) Monat ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

mein iPad: 16GB Daten/Monat - viel Skype/YT
mein iPhone: 3GB
meine gekauften Download-Produkte:
- Spiele: 22GB
- Programme: 370GB + 60GB + 20GB
Traffic am PC (geschätzt): 10GB (Streams, Updates, Sync mit Dropbox etc.)

Macht für mich letzten Monat mind. 501GB + vernachlässigbarer Traffic meiner Freundin (nach Drosselung auf 2MBit/s) 2 Wochen 5 Tage Downloadzeit, mit den 75GB bei 16MBit/s 2 Wochen, 5 Tage 10h, 25min. Klingt nach Spaß, in Zukunft muss ich wohl meine Festplatte auf der Arbeit nebenher füllen... mein Chef wird sich freuen... :-/.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11025 - 1. Dezember 2013 - 12:14 #

450GB Programme? Wtf?

Valeo 15 Kenner - 2743 - 1. Dezember 2013 - 12:30 #

430GB waren Softwareinstrumente... http://www.native-instruments.com/de/products/komplete/bundles/komplete-9-ultimate/

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:46 #

Vielen Dank für dein Argument: 501GB-430GB ergeben für mich 71GB.
Du kannst nämlich nicht aus "Sonderanschaffungen" eine normale Nutzung machen.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22483 - 1. Dezember 2013 - 13:03 #

Warum gehst du davon aus, dass das eine Sonderanschaffung ist. Ich kenne viele die sich VSTs und Co regelmässig holen.

Nur weil du lieber Frösche einsammelst, sind die anderen abnormal?!?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:07 #

Jeden Monat 430GB an Programmen ist doch nicht normal?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 13:14 #

Vielleicht nicht normal. Kommt aber vor. Über unsere Hausleitung werden ab Februar Webseminare gegeben und es hängen 3-5 Mobilteile dran. Daher ist 430GB vielleicht ein Extrembeispiel. Aber ein Beispiel. Beispiele für einen normalen Verbrauch der Weit über 75GB liegt gab es hier inzwischen ja wohl schon genug.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:24 #

Verstehe dein Beispiel in keinster Weise: Webseminare von Privat an Privat? Mobilteile?

430GB kann man ja auch gerne mal laden, aber ist das wirklich der monatliche Normalverkehr oder ist das eine Ausnahme für lange Zeit? Davon sprach ich.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 13:28 #

Und ich schrieb: 430GB ist bei wenigen vermutlich monatlicher Normalverkehr, aber weit aus weniger spannend als die vielen anderen User die dir einen monatlichen Normalverkehr von immernoch weit über 75GB belegen können.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11025 - 1. Dezember 2013 - 13:17 #

Kann gut sein, aber mit 75GB Limit lädt er daran fast ein halbes Jahr und surft den Rest der Zeit mit Kurbel-Antrieb...

Valeo 15 Kenner - 2743 - 1. Dezember 2013 - 14:49 #

Nun, so "sonderlich" ist das gar nicht. Zwei Beispiele: Ich arbeite viel, bald aussschließlich, auf Geräten, die kein CD oder DVD oder BlueRay-Laufwerk mehr haben. D.h. ich werde in Zukunft alles nur noch per Download lösen (müssen). Mein Laptop hat aber nur eine 256GB SSD, d.h. ich kann nicht alle dieser VST-Plugins installieren. Möchte ich das Produkt dennoch vollständig einsetzen, muss ich Programmteile deinstallieren und wieder neu installieren. Bei begrenztem Downloadvolumen müsste ich mir dies zweimal überlegen und darauf hab ich weder Zeit noch Lust.
Zweites Beispiel: Zur Datensicherung schiebe ich meine wichtigsten Dateien, z.B. Produktfotos, (FullHD)-Turorial-Videos, PDF's im Rohformat (sprich Indesign wem's was sagt) ständig zwischen den Festplatten auf der Arbeit und zu hause hin und her, um zwei separate Datenspeicher zu haben, da ich mir einen Verlust der Daten nicht leisten kann. Da kommen einige Mengen zusammen, eine PDF mit 20 Seiten kann gerne mal 100MB groß werden (mit Objekten etc.). Ein Rohtutorial von 20min Länge 2-3GB. Ja, ich könnte es auch mit externen Festplatten lösen, die ich täglich einpacke. Aber durch die automatische Synchronisation wurde mir bisher viel Arbeit abgenommen - diese will ich nicht, gefühlt gezwungen, wieder zusätzlich erledigen.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 17:24 #

> D.h. ich werde in Zukunft alles nur noch per Download lösen (müssen).

Klingt eher nach falscher HW-Auswahl

Valeo 15 Kenner - 2743 - 1. Dezember 2013 - 17:44 #

Ach DAS mache ich im leben falsch... Was ist denn die richtige HW-Auswahl?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 18:57 #

Andersherum: wenn dich deine individuelle HW-Auswahl zu irgendetwas zwingt,- und das schreibst du ja - und du dir die Mehrkosten nicht leisten nicht leisten kannst oder willst ...

Und ja es gibt im Jahr 2013 externe Laufwerke

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 13:27 #

Es gibt im Jahr 2013 auch die Cloud, die wird doch von der Industrie fleißig propagiert.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 13:34 #

Du glaubst wahrscheinlich auch, dass Waschmittel X weißer als weiß wäscht?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 21:58 #

Ich kann mit der Cloud nichts anfangen. Aber ich fetze mich in Foren häufiger mit eifrigen Verfechtern, die total begeistert davon sind.

Arkon 20 Gold-Gamer - P - 20679 - 1. Dezember 2013 - 6:01 #

Die Politik ist immer versucht Sachverhalte regulieren zu müssen und die Unternehmen werden als Reaktion darauf immer neue Schlupflöcher finden. Am Ende haben wir Verbraucher es in der Hand, in welche Richtung wir den Wettbewerb lenken und welchen Unternehmen wir unser Geld geben.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 10:04 #

Da bemerkt man sofort das Fehlen der FDP:
Kaum ist sie nicht mehr da, schon gibt es Regulierung statt Wettbewerb, Ab(k)nicken statt Kontrolle. So kann eine eine -soziale- Marktwirtschaft nicht funktionieren.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 10:15 #

In den letzten Jahren haben wir eines sehr gut beobachten können: Die Telekom MUSS reguliert werden. Die Politik hat da zu lange auf den Wettbewerb vertraut. Generell im Internetausbau muss reguliert werden, Wettbewerb ist da nur ein besseres Wort für "Größere Gewinne für die Großen".

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 1. Dezember 2013 - 12:19 #

ja, und? dafür gibts doch ne eigene behörde, so lang wies die telekom gibt.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 12:28 #

Ich glaube es gibt Pläne, die Telekom aus der Regulierung zu nehmen - finde die Quelle leider nicht mehr.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 1. Dezember 2013 - 12:35 #

mag sein, da bin ich nicht ganz auf dem laufenden. fände das aber auch nicht verkehrt - die RegTP wurde ja gegründet, um wettbewerb zu ermöglichen. wenn die entsprechenden kriterien erfüllt sind (und ich möchte gar nicht behaupten, dass das jetzt der fall wäre), sollte man den laden natürlich wieder auflösen. kostet ja auch geld, der spaß.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 13:07 #

Die RegTP ist seit einiger Zeit bereits in der BNetzA aufgegangen - mit Wasser, Gas, etc...

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:47 #

Nicht jeder einzelne Wettbewerber muss reguliert werden, sondern der Wettbewerb muss fair für alle sein. Dann reguliert der Markt die Telekom von ganz allein.

Lefty 10 Kommunikator - 513 - 1. Dezember 2013 - 15:59 #

Wo ist der faire Wettbewerb? Wo ist das flächendeckende Netz das schon seit 10 Jahren versprochen wird? Viele die am Glasfasernetz nicht angeschlossen sind haben als Ausweichmöglichkeit das Kabelnetz, nur eben auch nicht jeder. Bevor die Teledoof erstmal anfängt mit Drosselung sollte sie ihr "Versprechen" halten das Netz weiter auszubauen, aber selbst hier kam schon die Einleuchung: Hoppla, das kostet ja Geld und zwar verdammt viel. Nee nee, das zögern wir jetzt bis zum Maximum erstmal raus und schauen erstmal wie wir unseren Gewinn maximieren.

Diese Drosselung ist der Witz schlechthin, egal ob Hobby oder Arbeit, man ist immer mehr von Downloads und Streams abhängig. Das ist sicher bequemer, nur wenn man jetzt dafür auch noch doppelt oder dreifach zahlen muss ein Schlag ins Gesicht. 75 GB sind momentan - wer hat das bei der Telekom eigentlich ausgerechnet - nicht viel, nur jede Firma steigt mittlerweile auf Cloud um und dann sind 75 GB ein Witz. Als Teledoof-Kunde würde ich mir dann ganz schnell ziemlich verarscht vorkommen und so wahnsinnig toll ist das Angebot das die Teledoof bietet nun wirklich nicht. Manche leben halt leider nur noch auf ihrer rosa Wolke...

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:06 #

Schönes Stammtisch-Niveau hier. "Jede Firma" wird ihr Geschäft sicher nicht auf einem Privatkundenangebot für 38,95 aufbauen. Woher nimmst du die Behauptung doppelt und dreifach?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 16:20 #

Wieder das Gegenbeispiel SkyDSL: Dort kostet der Firmenanschluss 150 statt 50 Euro. Vorteil: Die Download-Ratio liegt bei 1:5 statt 1:20. Langsamer als beworben läuft es also weiterhin, nur nicht mehr ganz so dreist langsam. Beschissen wird weiterhin jeder. Was bislang im Ausnahmefall Sat-DSL üblich war, wird bald also auch im Festnetz-DSL üblich, toll. Firmen bekommen für ihre Standleitungen keine Preiserhöhung obwohl auch bei ihnen immer mehr Daten durch die Leitungen rauschen. Geschröpft wird der private Kunde. Das findest du aber sicher gerecht weil. Ja weil?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:38 #

Auch dieser Kommentar, Dennis, bleibt unlogisch:

1. Vergiss endlich die Werbung. Weisser als weiss waescht kein Waschmittel. Verschleiss eines Audi TT auf der Rennstrecke größer als im Alltag.

2. Geschwindigkeiten/Durchsaetze/Raten - die Formulierung "bis zu" wird doch gerade juristisch neu bewertet

3. Wenn der Firmenkunde wie du schreibst das dreifache, ich sage selber das geht auch schnell ins 20/25-fache, als Grundpreis zahlt, habe ich kein Problem damit als Endkunde 10 Euro mehr zu zahlen. Das hat mit Schröpfen gar nichts zu tun.

4. Seit 20+ Jahren steigt die Bandbreite/Freivolumen bei sinkenden Preisen. Jetzt geht's halt für ein paar Leute hoch, weil die Mischkalkulation angepasst wird - aber eben nicht die Masse. Höchstens die Masse der Leser hier, die aber nicht repräsentativ für den Normalkunden DTAG ist.

Dödelkom (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:36 #

Wer sagt denn das die es für 38,95 anbieten muß? Die Frechheit ist doch das sie mir als Privatkunden keinen anderen Vertrag anbieten. Meinetwegen kann der auch 100€ kosten. Das ist mir wurscht, solange es eine echte Flat ist! GIBT ES ABER NICHT, und die Limits sind völlig willkürlich unabhängig von der an dem Anschluß sitzenden Personen gewählt.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 19:54 #

macht sie doch. Lies doch einfach mal die Presse

Madness (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 10:52 #

Macht sie eben nicht! Ich habe erst letzte Woche bei der Telekom angerufen. Für Privatkunden gibt es nur die Drosselverträge.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 11:36 #

Obermann hat es angekündigt:
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article116010792/Telekom-nennt-moeglichen-Preis-fuer-echte-Flatrate.html

Madness 2 (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 14:01 #

Er kann ankündigen was er will. Im Moment gibt es keine Verträge OHNE Drosselung!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:06 #

Natürlich: Bestandsverträge :-)

Madness (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 15:28 #

Welche bei Verlängerung um die Drosselklausel ergänzt werden bzw. wurden.

Wie war das mit Presse und lesen?

Aber es gibt auch gute Nachrichten:
"Für alle Kunden, die bereits Festnetzverträge mit einer Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Sie können das Internet auch weiterhin ohne Beschränkung nutzen. Die entsprechende Volumen-Klausel in den Tarifen wird nicht angewendet. Die Kunden müssen dafür nicht aktiv werden. Ab 5. Dezember 2013 ist diese Klausel dann aus allen Festnetztarifen ersatzlos gestrichen. Das werden wir den Kunden auch schriftlich geben."

Uebelkraehe (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 10:18 #

Das war jetzt satirisch, oder?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:50 #

Weniger Infrastruktur, weniger Ressourcenverbrauch = weniger Internet und weniger Rechner die Strom verbrauchen. Wenn ich das so überlege sollte ich von den Grünen zur FDP wechseln, die schalten die Rechner jedenfalls nicht ab.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 13:04 #

Vor Wochen warst du doch schon bei der FDP. Oder bist du immer bei der Partei mit der du am besten trollen kannst?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:07 #

Ich bin nicht bei der FDP. Das ist deine Einbildung. Ich bin nur offen und frei und finde das sind Grundwerte die alle teilen sollten. Nur doof, dass dafür nur die FDP und in Teilen die CDU und CSU stehen. Der Rest ist durch seine Ideologien leider etwas eingeschränkt im Denken.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 13:16 #

Ja. Und weil nur die FDP und die CDU und CSU deine Einstellung der freien Ideologie teilen bist du bei den Grünen. Yeah, right.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:26 #

Mir drängt sich der Eindruck auf, dass du da sehr eingeschränkt an die politische Willensbildung rangehst. Warum darf man nicht differenziert denken und handeln?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 13:33 #

"Differenziert denken und handeln?" Also sowas wie Steuerhinterziehung verurteilen und gleichzeitig Steuern hinterziehen?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 14:49 #

Differenziertes Denken und Handeln setzt du gleich mit Straftaten und moralisch fragwürdigen Handlungsweisen? Dann solltest du es weiterhin unterlassen... :D

Lefty 10 Kommunikator - 513 - 1. Dezember 2013 - 14:19 #

FDP, Grundwerte und Teilen in einem Wortlaut klingt aber schon sehr verdächtig nach Satire. Da hat jemand die letzten 6 Jahre in einer Höhle gewohnt und ist jetzt wieder auf freiem Fuß *rolleyes*

Die Telekom wird niemand an ihrem Vorhaben hindern, die Frage ist nur wieviele Idioten dann noch bei der Telekom bleiben werden. Warum sollte ich wieder in ein altes Muster verfallen das es seit Mitte/Ende der 90er Jahre nicht mehr gibt, wo ich für jeden zusätzlichen Scheiß zahlen soll und mir auch noch vorgeschrieben wird was ich zu tun und lassen habe? Danach kommt ne Drosselung für's Mobiltelefon? Kann ja nicht sein das Millionen von Menschen für'n apple und 'n Ei heute telefonieren. Was da wieder Geld verloren geht...

PS: Ich bin weder Telekom-Nutzer und besitze ein altes Mobiltelefon nur dafür wozu es da ist: nämlich telefonieren. Was mir Sorgen macht ist, das wenn die Telekom erfolgreich damit anfängt, alle übrigen Provider mit Sicherheit nachziehen werden.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22483 - 1. Dezember 2013 - 6:17 #

Die Telekom umgeht als solches nicht das Urteil, sondern folgt letztendlich der Auffassung/Argumentation - und nimmt entsprechend den Begriff Flatrate aus den Tarifen

Feryn 13 Koop-Gamer - 1374 - 1. Dezember 2013 - 6:37 #

Ich weiß, was du meinst, halte aber letztlich auch den Begriff "umgehen" für angemessen. Das Urteil, das sich am Begriff Flatrate stört, steht den Drosselungsplänen im Weg. Die Telekom manövriert nun an diesem Begriff vorbei und umschifft somit dieses Hindernis. Um die Metapher weiterzuführen, könnte man sagen, das Folgen der Auffassung/Argumentation gleicht der Orientierung an einem Leuchtturm. Und diese Orientierung sorgt letztlich dafür, dass Klippen umgangen werden. Ich hoffe diese Beschreibung war nicht zu bildhaft und gibt meinen Gedankengang, der die Auswahl des Begriffes "umgehen" meiner Meinung nach legitimiert, einigermaßen gut wieder. :-)

Scytale (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 7:09 #

Aber dennoch umgeht die Telekom nicht das Urteil, lediglich das Verbot, dass Volumentarife nicht als Flatrates bezeichnet werden dürfen, indem sie eben diese Volumentarife umbenennen.

Feryn 13 Koop-Gamer - 1374 - 1. Dezember 2013 - 7:56 #

Da ihr das beide ansprecht, scheine ich mich wohl zu irren. Letztlich klang es für mein sprachliches Empfinden richtig. Eigentlich habt ihr aber Recht: Würde das Urteil umgangen werden, dürfte der Begriff "Flatrate" verwendet werden, was eben nicht der Fall ist. Danke für den Hinweis euch beiden.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22483 - 1. Dezember 2013 - 8:24 #

wie wäre es mit Internetdrosselung: Telekom fügt sich:

// Edit: Immernoch genug potential um Leute in die News zu locken

Madness (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 15:30 #

Inzwischen würde der Newstitel passen, da die Telekom die Drossel- sprich Volumenklausel streichen will. D.h. Drossel-/Volumentarife soll es frühestens ab 2015 geben.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 10:10 #

"Eigentlich" haben sie Recht? Das Urteil sagt ja nichts anderes, als dass die Telekom es nicht mehr Flat nennen darf. Aber du schreibst "dass die Telekom das Verbot mit einer entsprechenden Begriffsänderung umgehen könnte". Sie wollen das Urteil also doch mittels einer Gesetzeslücke/Lücke im Urteil aushebeln? Für mich hört sich das noch immer sehr negativ geschrieben an, als wenn die Telekom etwas unlauteres tut.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 1. Dezember 2013 - 14:03 #

stimmt

gnoarch 11 Forenversteher - P - 744 - 1. Dezember 2013 - 17:56 #

Gebe ich Dir recht, der Titel ist reichlich übertrieben.

Feryn 13 Koop-Gamer - 1374 - 1. Dezember 2013 - 19:38 #

"Die Rheinische Post will aus Unternehmenskreisen, erfahren haben, dass für „DSL-Pakete, bei denen das Volumen begrenzt ist“, eine neue Bezeichnung eingeführt werde"

Das Zitat, das du nennst, habe ich mit eingebracht, um das Thema einzuleiten. Danach folgt dann, dass sich diese Befürchtungen laut Rheinische Post wohl bewahrheiten. Ich behaupte also nicht, es "könnte" passieren und schreibe, es wird umgangen. Sondern ich berichte, dass die Begriffsänderung stattfinden wird und das Verbot somit umgangen wird. Meiner Meinung nach komplett tragbar und der Titel informiert keineswegs Fehl, sondern das was im Titel steht, ist auch das, was passiert.

Zuvor wählte ich eine andere Überschrift, darum ging es auch in dieser Diskussion. Dein Kommentar kam ja zu einer Zeit als die korrigierte Überschrift bereits Online war. Ja, die Telekom fügt sich dem Urteil. Das wäre aber eine Überschrift, die suggeriert, dass nun nicht mit Drosselungen zu rechnen sei, schließlich füge sich die Telekom ja dem Urteil und somit dem Verbot. Das ist aber nicht der Fall, die Drosselung ist weiterhin in Planung und die Telekom sucht Mittel und Wege diese trotz des Urteils umzusetzen und das macht die Headline deutlich. Es wird nirgendswo etwas behauptet, nirgendwo etwas als Fakt dargestellt, was nur vielleicht passieren könnte. Die Rheinische Post hat erfahren, die Telekom ändert den Begriff und das berichte ich auch.

Ich fühle mich in eine News "gelockt", wenn der Titel dafür sorgt, dass ich etwas erwarte, was dann so nicht im Text steht. Im Text steht aber die Telekom wird, dadurch dass sie den Begriff ändert, weiterhin daran festhalten eine Drosselung durchzuführen. Genau das sagt die Überschrift aus.

Flatrates dürfen nicht gedrosselt werden, somit handelt sich um ein Flaterate-Drosselverbot. Wie oben bereits erwähnt wurde, umgeht die Telekom nicht das Urteil, sondern das Verbot. Sprich genau das, was nun in der Überschrift steht. Hunderprozentig deutlich wäre es wohl, wenn man "Flatrate" noch in Anführungszeichen setzen würde, um den Fokus dieser Streitigkeit auf die reine Begrifflichkeit kenntlich zu machen.

Ich bin genauso wie ihr gegen reißerische oder gar komplett falsche Überschriften, die darauf abzielen Klicks zu erzielen. Wenn ich mir eine Überschrift überlege, überlege ich, was habe ich gerade erfahren. Und was ich nun weiß ist: Obwohl das Gericht sagt, eine Flatrate dürfe nicht gedrosselt werden, wird die Telekom wohl den Begriff ändern, um dennoch Volumenbegrenzungen einzuführen. Die Überschrift: Internetdrosselung: Telekom fügt sich dem Urteil hätte ich dann gewählt, wenn uns vorerst tatsächlich keine Drosselung bevor stünde.

Ist jetzt sehr ausführlich geworden, aber ich möchte mich natürlich ordentlich rechtfertigen, gerade wenn erfahrenere User meine Überschrift kritiseren. Und da ich ja letztlich den gleichen Anspruch an vernünftige Headlines stelle, wie ihr dies augenscheinlich tut, gebe ich mir Mühe, euch meine Sichtweise angemessen darzulegen.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 2. Dezember 2013 - 20:02 #

Ich finde vor allem den Begriff "umgehen" nicht so ganz treffend. Die umgehen ja nichts. Nur scheinen die meisten die äußerst geringe Reichweite des Urteils zu übersehen...

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 1. Dezember 2013 - 8:57 #

So ist doch alles OK, wenn Volumentarife nicht mehr als "Flat" bezeichnet werden. Oder verstehe ich da etwas falsch?
Mich wundert nur, dass noch niemand bei Mobiltarifen gegen diese Praxis vorgeht.

Ich bin mal gespannt wie die Zukunft aussieht, jetzt wo private Anbieter eigene Glasfaserleitungen verbuddeln. Für die kommen die Telekompläne wie gerufen.

http://www.deutsche-glasfaser.de/de/projekte

DomKing 18 Doppel-Voter - 9242 - 1. Dezember 2013 - 9:13 #

Naja ok ist es sicherlich. Ob es auch zukunftsweisend ist? Ich halte die Rückkehr zu Datenvolumen immer noch für einen Rückschritt. Nun liegt es halt am Verbraucher.

Jaja, die Flatrate wird nicht abgeschafft, sondern "nur" teurer.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 9:41 #

Es gibt halt auch Wenignutzer - gut nicht wir - aber diejenigen sollten auch faire Angebote bekommen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 10:25 #

Die könnten auch ohne massive Preiserhöhung für geschätzt 75% der Kunden ein faires Angebot bekommen. Im Jahr 2015 werden nicht mehr nur "3% Poweruser" an der Drossel knabbern sondern fast alle Nutzer. Sogar die, die es heute noch nicht glauben.

Wenn ich hier im Haushalt alle meine an Internet angeschlossenen Elektrogeräte ein Update ziehen lassen würde, wären an einem Tag schon 15 Gigabyte meines Volumens futsch. Ok, wir leben hier sehr modern ausgestattet - in der Vergangenheit hat sich aber gezeigt, dass meine Technikausstattung in den kommenden Jahren immer auch Alltag bei "Normalanwendern" wurde, was übrigens immer sehr lustig zu beobachten ist.

Filmstreaming ist jetzt schon ein Thema, mit dem sich selbst Otto-Normal-Anwender beschäftigen. Der Anteil der Streamingdienste wird mit zunehmender Normalität eher mehr werden. XBone, PS4 - wohin man auch schaut: Webdienste. Man lausche dem aktuellen Veteranenpodcast, in dem sich Boris Schneider-Johne begeistert von den Cloudfunktionen der XBone zeigt. Jeder Spielstand landet in der Cloud, aufgenommene Videos landen in der Cloud. Ergo: Konsolenspieler (und davon dürfte es 2015 wenn die Drosselung beginnt in fast jedem Haushalt einen geben) sind sehr sehr schnell betroffen und zahlen drauf.

Normale Haushalte bestehen eben nicht nur aus dem 12-Stunden-am-Tag-arbeiten-Manager sondern eben zumeist aus Mann, Frau und Kind. Und wenn der Mann nach Feierabend ein wenig zockt, der Nachwuchs ein wenig zockt - dann ist man weit entfernt vom Wenignutzer.

Für Oma Erna und Opa Heinz reichen die Drosselangebote aus. Klar. Aber Alltag im Jahr 2015 wird das nicht sein. Selbst mein Vater, 76 Jahre alt, ist von der Technik fasziniert und freut sich über Skype-HD-Videotelefonate mit seinen Enkeln. Und jagt mit meiner Mutter zusammen auch schnell mal 50 Gbyte im Monat durch die Leitung (Fotos der Kamera werden dank achtlos installierter Herstelleranwendung immer in die Cloud geladen, etc..). Das bedeutet für mich: Selbst meine technisch sonst eher hilflosen Eltern brauchen 2015 einen teureren Vertrag. SO viele Wenignutzer wirst du in zwei Jahren gar nicht mehr finden..

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 10:59 #

Ach Dennis :) Ich glaube wir kommen nicht wirklich auf einen Nenner.

Du kannst von Hamburg nach München mit ICE, Regiobahn, Fiat 500, Ferrari, Privat- oder Linienflugzeug reisen. Die Bahn erhöht auch die Bahncard 100 regelmäßig im Preis. Die meisten Kunden suchen sich ein Angebot aus bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis individuell stimmt.

Für die neuen "echten" Flatrates wird es auch Wettbewerb gehen, wie bislang auch - da mache ich mir keine Sorgen. Wie du selbst schriebst, hast du vor x Jahren waren ein vielfaches gezahlt. Der Preisverfall kann schon allein aufgrund von Inflation nicht anhalten.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 11:25 #

Joa, wenn die Bahn aber plötzlich einführt, dass du im Monat nur 75 Kilometer fahren darfst ohne ein "Zusatzvolumen-Ticket für nur 29,99 für einmalig 10 zusätzliche Kilometer" buchen zu müssen, dann wärst du auch auf den Barrikaden. Oder wenn du ein neues Auto kaufst, damit pro Monat aber nur 75 Kilometer fahren darfst ohne zusätzlich zu zahlen. Oder eine Autobahnmaut für alle Bürger kommt, die entsprechende Klauseln enthält. DANN ist es schlimm. Beim Internet aber ist es Neuland.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 11:44 #

Wie gesagt Inflation aka Preissteigerung.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 11:46 #

Das geht weit über "Inflation" hinaus. Ich prophezeihe: 10 Gigabyte zusätzlich werden 14,99 Euro kosten. Damit liegst du ein paar hundert Prozent über der üblichen Preissteigerung. Und ein paar GByte zusätzlich wird ab 2015 jeder brauchen. ODER sich in seinem Surfverhalten massiv einschränken. Und DAS ist das eigentlich kritische.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 11:47 #

Vergleiche nochmals mit deinen 400 Mark

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 11:58 #

Technisch nicht vergleichbar. Damals waren die Voraussetzungen komplett anders. Nur weil ein Flachbildfernseher damals 10.000 Euro gekostet hat würdest du doch eine Preissteigerung um hunderte oder tausende Prozent auch nicht hinnehmen oder? Vielleicht würdest du sogar damit argumentieren, dass die Fertigung preiswerter geworden ist und eine Preissteigerung nicht zu rechtfertigen wäre.

Oder bleiben wir bei der Bahn. Nur weil vor hundert Jahren ein Ticket (umgerechnet und angepasst) mehrere tausend Euro gekostet hat, würdest du es doch auch nicht mögen wenn ein Regionalticket plötzlich von 20 auf 200 Euro steigt oder? War ja früher auch mal so.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 12:04 #

10-20 € - und da glaube ich eher der etablierten Presse als deiner Prophezeiung - zusätzlich um eine echte Flat zu erreichen, sind also tausende Prozente.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:07 #

Die 15 Euro sind aktueller Stand bei LTE für 10 Gigabyte. Die Telekom mag Gewohnheiten.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 12:11 #

Sorry, dein persönliche Situation mit LTE ist nicht der Nabel der Welt und hat mit dem hier diskutierten Thema unmittelbar nichts zu tun. Verstehe deine Emotionen dennoch.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:15 #

Wenn doch nur 3% überhaupt "aufstocken" müssen, warum also nicht gleich zuschlagen? Wir können gerne wetten. Wenn es nicht noch einen krassen Aufschrei in den Medien gibt, werden es 14,99 Euro für 10, maximal 20 Gigabyte zusätzlich. Eine echte Flat wird man sich bei der Telekom nicht basteln können, die muss vertraglich gebucht werden. Und das zieht dann wieder zwei Jahre Vertragslaufzeit nach sich.

Machst du mit? Um ein 2015 aktuelles Spiel :)

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 12:39 #

Sprechen wir von Nicht-Mobiltarifen? - Da bin ich sicher, daß es keine 100- bis 1000-prozentige Preissteigerung für laufende DTAG-Festnetz-Verträge gibt - da würde ich es auch auf eine Wette ankommen lassen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:51 #

Die Preise sind für "Festnetz-LTE", ja. Und wenn man nicht bei der Vergabe der Naivität zweimal angestanden hat, wird man wohl davon ausgehen müssen, dass die Internetprovider die Steilvorlage nutzen werden, um so viel Geld wie möglich aus den dummen Kunden zu schinden.

Ok, Deal - wir wetten um ein Ende 2015 aktuelles Spiel. Meine Aussage: Die Telekom wird versuchen, mindestens 14,99 für weniger als 30 Gigabyte zusätzliches Monatsvolumen zu bekommen. Du wettest dagegen, dass der Aufpreis für Zusatzvolumen deutlich unter den 14,99/30 GByte liegen wird. "Deutlich" solltest du aber noch definieren. Und wir reden hier vom 75-GByte-Vertrag, nicht von den VDSL-Lösungen bei denen einige hundert Gbyte inklusive sind.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 13:04 #

Da Festnetz-LTE bereits ein beanstandetes Oxymoron ist, wird das mit der Wette so nichts. Nochmals: die News geht um echtes Festnetz-Internet. Und da wird es weder für Bestandskunden noch für Neukunden 100-1000% teurer für eine echte Flat im Regelvertrag.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 13:08 #

Es gibt kein gedrosseltes Festnetz-DSL bei dem man Volumen nachkaufen kann. Daher fehlt der Vergleich komplett. Ich habe nun den Vergleich für LTE genommen weil das von der Telekom als "vollwertiger DSL-Ersatz" beworben wird.

Aber ist ok wenn dich der Mut verlässt. Würde es mich in deiner Situation auch.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 13:14 #

Das hat nichts mit Mut verlassen zu tun und damit rutscht du unter rhetorisch unter die Gürtellinie.

Take care. Freue mich gerne auf deine kompetenten Hardware-News.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 16:21 #

Das war nicht als Schlag unter die Gürtellinie gedacht. Ich habs wirklich so aufgefasst. Meine Meinung, ohne Beleidigung, einfach nur meine Meinung.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:55 #

Das macht die Bahn schon, oder wie denkst du kommt es zu den verschiedenen Ticketpreisen in Abhängigkeit von der Entfernung?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 12:53 #

Welche deiner Elektrogeräte ziehen denn 15GB Updates? Dein Stabmixer? Deine Mikrowelle? Deine Uhr? Scheint mir das Haus der Jetsons zu sein ...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 13:00 #

Alle zusammen. Fernseher, BD-Player, zwei Webradios, WiiU, Staubsauger-Roboter (...), Smartphones, Tablets. Alleine der Fernseher wollte 500 Mbyte ziehen und der BD-Player wollte vor einem 300-MByte-Update einen aktuellen Film von Scheibe nicht mehr abspielen. Dass der Film dann selbst auch noch mal ein paar hundert Megabyte laden musste fällt schon fast nicht mehr ins Gewicht. Die WiiU hat vor dem Abspielen des neu gekauften Super Mario erst einmal ein paar dicke Updates machen müssen. Ist schon toll wenn man dem Sohn beibringen muss, dass er sein Geburtstagsgeschenk leider erst im kommenden Monat ausprobieren darf, weil man sich das Zusatzvolumen nicht mehr leisten kann..

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:05 #

Ja, das ist das neue Gefühl von Armut, wenn der Sohn erst spielen darf wenn Papa das LTE freigibt ;) Vielleicht solltest du keine Videospiele verschenken ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 13:09 #

Das Spiel hat der Opa verschenkt.. Der macht sich jetzt aber praktischerweise auch Gedanken um DSL-Drosseln, wo er das Thema vorher nicht auf dem Schirm hatte. Praktisch. Solltest du auch mal ausprobieren.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:15 #

Spiele verschenken? Tue ich. Zuletzt Talisman mit allen Erweiterungen :)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 13:18 #

Du hast einen Staubsauger-Roboter? Jetzt bin ich neidisch... :-(

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 16:22 #

Hatte sogar schon nen Fensterputz-Roboter. Praktisch aber dämlich. Und hat auch immer wieder hunderte an MByte für Firmwareupdates gefressen.

Feryn 13 Koop-Gamer - 1374 - 1. Dezember 2013 - 18:30 #

Vorsicht! Laut Gamestar seien diese Sklaven der Neuzeit so unzufrieden mit ihrem Nicht-Leben, dass ein Staubsauger-Roboter bereits Selbstnichtmord begangen hat, indem er sich selbst anzündete. Wir sollten alle lernen unsere Mitnichtmenschen mit mehr Respekt zu behandeln.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12273 - 1. Dezember 2013 - 9:45 #

Wenn 75gb in Zukunft 35€ im Monat kosten, was wird dann erst ne richtige Flatrate kosten?
So oder so ich freu mich schon auf die Belästigungen der Telekom Anrufe, das ich doch meinen Tarif ändern soll bzw ändern könnte :D

gast1111111 (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 10:26 #

Früher als noch Anschluss und Flatrate getrennte Tarife waren hatte der Anschluss ein ein paar Jahre ein vielfaches der Flatrate gekostet. Ergo 40€ für Flatrate wäre angebracht.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 10:31 #

Früher hat mich eine ISDN-Flat 400 DM gekostet. MÜSSEN wir zwangsweise wieder zurück ins Jahr 1999? Oder bleiben wir nicht doch besser bei den Errungenschaften des Jahres 2013? Wir können das Internet auch einfach abschalten, ging ja damals auch ohne. Strom und fließend Wasser stehen auch noch zu Diskussion.

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 3. Dezember 2013 - 0:47 #

Das mag sich in deinem Kopf nach einem logischen Argument angehört haben.

Azzi (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 10:10 #

Fänd ich durchaus fair wenn sie das so machen. Dieser Flatrate Betrug nervt schon bei Mobilfunktverträgen.
Wenn sie dann ehrlich sind und bei DSL halt hinschreiben "DSL75" "DSL2000" etc. ist doch für jeden gleich ersichtlich das es sich um ein Volumenpaket handelt. Dann muss man halt abwägen ob man das will, wenn nicht soll man halt zur Konkurrennz gehen.

Icy 12 Trollwächter - 1033 - 1. Dezember 2013 - 11:17 #

Hat man bei "DSL2000" jetzt 2 TB Volumen oder 2 Mbit/s maximale Geschwindigkeit?

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22483 - 1. Dezember 2013 - 11:20 #

warum gehst du von TB aus? Könnten ja auch MiBi sein

Ganesh 16 Übertalent - 4868 - 1. Dezember 2013 - 10:46 #

Ich wunder mich ehrlich gesagt darüber, dass die Telekom nicht gegen das Urteil vorgehen will. Die Begründung sieht ziemlich schwach aus, da der Kunde beim Mobilfunk schon lange dran gewöhnt ist, dass der Begriff Flatrate in Wirklichkeit dafür steht, nach Ende des Volumens extremst gedrosselt zu werden.
Diese Messung mit zweierlei Maß ist die Schwäche des Urteils. Eigentlich hätte die vbz generell gegen eine derartige Bezeichnung vorgehen müssen.

Ohnehin ist die ganze Sache doch sehr kosmetisch: Ob das Ding jetzt Flatrate oder Volumentarif heißt, macht doch am Ende wenig Unterschied. Interessanter ist die Idee, dass die Telekom offenbar noch teurere Faltrates anbieten will...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 10:50 #

Die Telekom wird angst haben, dass ihnen der Begriff für die Mobiltarife auch noch gestrichen wird..

Fies ist nur, dass nach dem Urteil die meisten Leute dachten, die Telekom dürfe nicht mehr drosseln. Dass es nur um die Begrifflichkeit "Flatrate" ging kam in den Medien nie so richtig rüber. Vielleicht auch, weil es die Journalisten selbst nicht verstanden haben?

Sarevo 12 Trollwächter - 1102 - 1. Dezember 2013 - 10:59 #

so hatte ich das auch aufgefasst. ich musste grad diese woche einen umzugsvertrag mit der telekom abschliessen, in dem hat sich die schöne 75gb klausel auch wiedergefunden.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58789 - 1. Dezember 2013 - 11:19 #

Ist mir ehrlich gesagt unverständlich, wie das irgendjemand glaube konnte. Für mich war das nach dem Urteil absolut klar, dass sie ihrem Drossel-Modell dann eben einfach einen neuen Namen verpassen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 11:23 #

Es sind primär die technisch weniger interessierten, die es falsch verstanden haben. Und die, die nur Überschriften lesen. Also 95% der Zeitungsleser offenbar ;) . "Gericht verbietet Telekom Internetdrosselung" - wie würdest du diese Überschrift auffassen? In vielen Berichten folgte dann ein langer und langweiliger Absatz über Verträge, Drosseln und die Verbraucherschutzzentrale - und erst dann wurde erwähnt, was das Urteil überhaupt bedeutet. Soweit liest heute aber offenbar niemand mehr.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 1. Dezember 2013 - 12:27 #

kommt wohl auf die medien an, die man konsumiert. gestern im radio wurde das ganz klar und richtig mitgeteilt.

Izibaar 16 Übertalent - P - 5853 - 1. Dezember 2013 - 12:42 #

Was ebenfalls keiner versteht ist, dass das eigentliche Problem die Managed Services sind. In dieser News wird es löblicherweise erwähnt.
Die Unternehmen müssten dann nämlich ihren Traffic bei der Telekom "frei kaufen". Für etablierte Unternehmen wie Youtube oder Steam vielleicht kein großes Problem, aber besonders Start-Ups müssten deutlich mehr Geld zu Beginn investieren. Spätestens wenn man auf Youtube 5€ im Monat bezahlen soll, falls man Drosselkom-Nutzer ist werden es die Leute verstehen.

Ganesh 16 Übertalent - 4868 - 1. Dezember 2013 - 15:03 #

Glaub ich nicht. Dafür läuft das schon zu lange. Wir kennen Mobilflats ja gar nicht anders. Ich würde eher vermuten, dass die Marketing-Abteilung die Geschichte schnell aus der Presse haben wollte.

Feryn 13 Koop-Gamer - 1374 - 1. Dezember 2013 - 18:37 #

Als ich damals die Meldung las zusammen mit der Information, dass sich das Gericht hauptsächlich am Begriff "Flaterate" störte, war mein erster Gedanke, dass es nicht lange dauern kann, bis eine andere Bezeichnung gewählt wird.

Habe bei den Recherchen zu dieser News allerdings auch einen Artikel auf einer sehr bekannten Seite gefunden, die die jetzige Situation mit "Telekom schafft Flatrates ab" betitelt. Es war nicht die Bild.

Da frage ich mich, ob der Verfasser selbst die Quellen nicht aufmerksam genug gelesen hat oder ob so eine Überschrift schlicht Klicks generieren soll. Komplett falsch ist diese Aussage aber allemal.

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 1. Dezember 2013 - 11:00 #

Da Microsoft eine Festplatte nur als temporären Speicher ansieht wird Microsoft wohl entsprechende Verträge mit der Telekom abschließen müssen, um ihr Cloud Gedöns den Menschen schmackhaft zu machen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9242 - 1. Dezember 2013 - 11:05 #

Oder die Große Koalition setzt ihre Vorhaben schnell um: Netzneutralität.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 11:49 #

Schnelligkeit der Umsetzung ist an die Einnahmen gekoppelt. Siehe auch Ausländermaut ab Januar; Mindestlohn ab 2017. Bei Netzneutralität würde ich (aufgrund von Neuland) erst mit ca. 2050 rechnen.

Hab da ne Idee für die CSU: Wie wäre es denn mit einer Ausländerdrossel? Da die eh meist Terrorakte im Netz planen hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 1. Dezember 2013 - 11:18 #

Ich bin zwar bei Kabel-BW, hab aber Angst, daß irgendwann alle Provider nachziehen werden. Dann wird's dunkel...

Loco 17 Shapeshifter - 8090 - 1. Dezember 2013 - 11:40 #

Das wird ja lustig in Zukunft. Ich zahle für den Online-Service der Konsolen (Oder eben MMO-Abo), ich zahle für den Internetanschluss, ich zahle noch einmal drauf, weil der normale Tarif niemals für Online-Spiele, Youtube etc. ausreicht... gleichzeitig gehen die Löhne immer mehr nach unten und ich verdiene immer weniger.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22483 - 1. Dezember 2013 - 11:42 #

das die Löhne jetzt direkt nach unten gehen, wage ich bei einem Stabilen Beschäftigungsverhältniss bezweifeln.

Das dein Geld weniger Wert ist, bzw. die Gehälter nicht mehr mit der Inflation steigen, ist jedoch undiskutabel

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 11:45 #

Nach wie vor wird niemand zum Konsum gezwungen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 11:51 #

Geeeeenau. Soll er halt bei seiner Offlinekonsole bleiben. Oder am Besten ein gutes Buch lesen. *rolleyes*

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 11:57 #

Ich weiß auch nicht, warum Ferrari mir kein Auto zum Preis eines Ford KA verkaufen möchte. *rolleyes*

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:00 #

Aber wenn der Ford KA nach 100 gefahreren Kilometern von heute auf morgen doppelt so teuer wird? Dann ist das schon ok, immerhin muss Ford ja Reifen aufziehen, die mehr als 100 Kilometer durchhalten..

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 12:08 #

Spiel mit dem Zeitintervall eines Aktienkurses - du wirst bestimmt noch größere Ausschläge finden.

Lefty 10 Kommunikator - 513 - 1. Dezember 2013 - 14:26 #

Ist wie in den alten BTX-Tagen, du zahlst für alles extra. Man dackelt schnurstracks wieder zurück zu den Wurzeln weil den Providern plötzlich auffällt sie machen nicht mehr genug Kohle. Da scheißt man doch lieber auf den technischen Fortschritt, wenn die Kohle nicht stimmt.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 1. Dezember 2013 - 11:51 #

75 GB ein Witz. Hab gestern 3 Spiele bei Steam wieder mal gekauft und war allein da bei 40 GB. Insgesamt müsste ich bei Neuinstallation meiner gesamten Steam Spiele 1.8 TB runterladen.

Müssen wir nun zwangsweise wieder zurück zu Retail und 20000 DVDs???

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22483 - 1. Dezember 2013 - 11:55 #

Da steckt die BR-Lobby hinter, die mit dieser fiesen Masche die Verbreitung von BR-Laufwerken im PC Seqment ankurbeln will

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 1. Dezember 2013 - 11:52 #

Das würde mir die Arbeit versüßen. Noch mehr Verkaufsargumente ^^

Wäre natürlich trotzdem Mist weil in 2 Jahren alle anderen Anbieter nachziehen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:01 #

Lustig ist ja Boris Schneider-Johne, der sich wie ein kleiner Hund über die Cloud-Funktionen der XBone und über Skydrive freut, im gleichen Moment aber die Drosselung gutheißt. Vielleicht hat MS ja schon Pläne, sich bei der Telekom einzukaufen, anders wäre diese Haltung nicht zu erklären.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 12:24 #

Natürlich profitieren von der Drosselung die Großkonzerne die sich dann Freikaufen können. Dann muss man sich um weit weniger Wettbewerber sorgen machen.

Ibex1981 09 Triple-Talent - 302 - 1. Dezember 2013 - 12:07 #

Das mit der Drosselung macht mir nicht die meisten Sorgen. Mir macht die Neutralität der Datenpakete Sorgen. Was ist wenn man bald Dienste nur bestimmten Providern nutzen kann ? Dann ist man gezwungen die Preise zu bezahlen. Die wollen alle nur unsere Kohle und am besten alle die wir zur Verfügung haben. Und wegen der Vernetzung der Dienste können Sie uns quasi zum Konsum zwingen denn will man eins haben muss man gleich drei Dienste kaufen. Andere Möglichkeit die Produkte werden noch teurer weil die großen Provider dann die Kosten an die anderen Unternehmen weitergeben um sich die Durchleitung ihrer Datenprodukte teuer bezahlen zu lassen. Die Lobbyisten in Brüssel haben schon grünes Licht für dieses Verhalten gegeben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/eu-kommission-will-zwei-klassen-internet-einfuehren-a-921848.html

Wir sollten dann einfach alles boykottieren und auf vieles einfach verzichten. Vielleicht mal wieder ein altes Spiel oder den alten Rechner rauskramen mit dem es noch möglich ist im LAN-Modus zu zocken uns sich wieder vermehrt treffen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:08 #

Wenn man das doofe Internet nur nicht dauernd beruflich benötigen würde. Verzicht ist toll, lässt sich aber nicht immer so toll durchführen wie man es gerne würde.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:01 #

Ich glaube, dass die Kanzlerin eine Reihe von Beratern hat, die ihr die Nachteile für die deutsche Wirtschaft darstellen. Daher wird die Netzneutralität gewahrt bleiben.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 13:11 #

Der Brüller. Die Kanzlerin hat Berater. Klar. Aber dummerweise sitzen die bei der Telekom und stellen nur die wirtschaftlichen Nachteile für ihr Unternehmen dar ;) .

Lies dich mal in die Geschichte mit Zensursula und den Websperren rein. Und vor allen in den Punkt, was die Berater Frau vdL geraten haben und wie sie darauf reagiert hat. Erstaunlich, wie beratungsresistent die Politik sein kann. Wobei. Nein, doch nicht erstaunlich.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:14 #

Zensursula? Meinst du Frau Dr. Von der Leyen? Die kommende Bundeskanzlerin nach Angela Merkel? Sie kam mir nie Wortkarg vor, sie wird wissen was sie zum Wohle des Volkes tun wird. Vertrau ihr, sie wird uns schon nichts böses wollen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 1. Dezember 2013 - 14:45 #

Spätestens dann wird es Zeit auszuwandern oder auf die Barrikaden zu gehen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 14:49 #

Koffer sind gepackt. Ich glaub am Südpol wird bald aufgetaute Landmasse frei. ;)

Ardrianer 19 Megatalent - P - 18204 - 1. Dezember 2013 - 15:34 #

im Gegensatz zum Nordpol wächst die Eisdecke am Südpol sogar ;)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 15:53 #

Dann machen wir da halt ein Skiresort auf.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 15:58 #

Übertragen gesehen ist das sogar die richtige Antwort. Verhalten an geänderte Rahmenparameter justieren.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 16:15 #

Die Frage ist nur nehme ich jetzt ein paar Verluste hin weil ich die Sonnenschirme wegschmeiße und einen Skilift bauen muss oder mache ich den Skipass 40% teurer? :)

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13879 - 1. Dezember 2013 - 16:24 #

Auch wenn es nur als Spaß gedacht ist, ich hoffe die Antarktis wird nicht noch mehr von Touristen überlaufen, letzte Saison waren es 35.000. Das Ökosystem der Antarktis sollte so unberührt wie möglich gehalten werden.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 16:30 #

Na toll. Jetzt wollen mir die Ökoterroristen mein Skiresort madig machen. ;)

(Ich weise nochmal explizit auf den Smiley hin)

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13879 - 1. Dezember 2013 - 18:11 #

Tja, so sind die Ökoterroristen, im madig machen führend!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:41 #

Hilft glaube ich keinem, wenn die DTAG von AT&T gekauft wird

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 14:49 #

Wenn Dennis ihr vertraut sollen wir auswandern oder auf die Barrikaden gehen??

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 14:54 #

Ach komm. Heute ist dein getrolle aber echt Amateurhaft. Noch nicht ausgeschlafen oder woran liegts?

Cat Toaster (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 18:16 #

Hat wahrscheinlich gestern zu viel "gekaufte soziale Kontakte" gehabt, bei dem Unfug den er heute allein in diesem Kommentarbereich von sich gibt heute dafür wohl gar keine.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:22 #

"Gekaufte soziale Kontakte"... Wollen wir nicht lieber beim Niveau von Erwachsenen bleiben?

Cat Toaster (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:49 #

"Bleiben"?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:19 #

Es liegt an dieser seltenen Gabe die ich in meiner Kindheit lernte: Ich kann lesen und verstehen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 13:45 #

"Spätestens dann wird es Zeit auszuwandern oder auf die Barrikaden zu gehen."

Wenn von der Leyen Kanzlerin wird, dann wandere ich auch aus, echt! Das wäre echt das Grausamste was passieren kann.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Dezember 2013 - 14:01 #

Unterschreib ich so.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 14:58 #

Von der Leyen ist eine Hoffnung für die Republik, die Alternativen Rösler, Westerwelle, Seehofer, Gabriel, Nahles, Steinmeier, Gysi oder Hofreiter sind zwar tolle Welt- und EU-Retter, aber Deutschland dürfte mit ihnen verloren sein.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Dezember 2013 - 15:14 #

Kurze Antwort: Nein.

Lange Antwort: Falls wir ein komplettes Revival der 30er planen, vielleicht. Für alles andere würde ich sogar lieber Merkels Kopf in einem Roboter für die nächsten 1000 Jahre vorziehen.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 17:18 #

Ich wäre dafür, dass Ronald Reagan die Sache in die Hand nimmt. Oder Konrad Adenauer. Der plötzliche Tod der beiden war schon ein Tiefpunkt der Weltgeschichte...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 22:03 #

Von der Leyen ist eine Poserin, der geht es nur um eigene Macht und Prestige. Dabei hat sie weder Sinn noch Verstand sondern versucht mit plumpen Populismus Punkte zu sammeln.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 22:18 #

Ich glaube Frau Dr. Ursula Gertrud von der Leyen (MdB) hat es - auch schon in vielen Interviews und mit der Führung einer großen Familie - bewiesen, dass sie eine starke zielgerichtete Frau ist, die sehr wohl denken wie auch handeln kann.

Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Wagenknecht und Kraft - Ich hoffe du hast kein Problem mit starken intelligenten Frauen ;)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Dezember 2013 - 22:29 #

Kannst du den Namen noch etwas exakter angeben. Ich glaube einige hier erbringen Frau Magda Goe... Euhm. von der Layen noch nicht die Ehre die einer Göttin würdig ist.

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 11:13 #

Göttin? Nein, noch steht ein - signiertes - Bild von Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Dorothea Merkel auf meinem Schreibtisch. Klasse Frau, sie hat alles im Blick und hat ein sehr modernes Politikverständnis. Ich denke wir alle hier können ihr ein "Weiter so" zum Wohle unseres Landes und Europas wünschen.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 11:29 #

Nein - das geht um einige Faktoren besser. Visionen und Strategien statt Reaktion und taktischen Entscheidungen

McSpain 21 Motivator - 27019 - 3. Dezember 2013 - 12:03 #

Ach komm. Langsam sollte es doch keinen mehr geben der Vic noch ernst nimmt, oder?

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 14:09 #

McSpain, bist du immer noch auf deinem Kreuzzug gegen vicbrother?

Wir hier können jedenfalls eine modernen Politikstil bei der jetzigen Bundeskanzlerin ausmachen: Informationen sammeln, moderieren, kanalisieren und entscheiden. Heute gibt es eine Individualisierung und eine Vernetzung von Individuen der man Rechnung tragen muss - und alle Parteien pflichten der Bundeskanzlerin bei, die Zeit des "Basta" ist vorbei.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 14:14 #

Was hat reagieren mit modern zu tun? - pro-/aktiv und visionär wäre modern. Nicht diese gestrige es bleibt alles wie es ist.

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 14:18 #

Das reagieren ist der große Makel der Amtszeit Merkel, das stimmt. Aber die Kriese hat nicht Merkel ausgelöst, es waren die Südeuropäer, die das Problem verursacht haben.

Welche Partei hat derzeit Visionen? Die würde ich gerne wählen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 3. Dezember 2013 - 14:21 #

Die NPD hätte die Vision einer Welt ohne Ausländer ;) .

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 14:45 #

Der Punkt geht klar an Dennis :-)

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 15:40 #

Spannende Vision: Wie soll eine Welt ohne Ausländer aussehen? Gibt es dann keine Länder mehr? Diese Vision teilen ja auch die Linken.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 3. Dezember 2013 - 16:01 #

Wieso, bleibt doch nur die Herrenrasse über?

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 16:37 #

Die Japaner?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 3. Dezember 2013 - 14:37 #

Achherjeh.

Aber gut. Sagte ja bereits oben, dass ich auf dein Geschwafel garnichtmehr eingehe. Nur zu der Sache mit dem Kreuzzug: Gegen Reaktionäres und kleingeistiges Gedankengut führe ich einen Kreuzzug schon lange bevor sich unsere Wege auf GG kreuzten und vermutlich noch lange nachdem GG (wegen der Testpolizei) nicht mehr existieren wird und ich (nach deiner Vision) aus dem Exil über ein Layen/Laien-Deutschland trauere.

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 15:44 #

Wenn du die Kommentare aufmerksam verfolgst dann wirst du feststellen, dass du selten konstruktiv auf Argumente anderer eingehst, als Moderator viel persönliche Meinung kundtust und gerade mich mehrfach diffamiert ("Geschwafel") hast - es mussten sogar Kommentare gelöscht werden, die deine Stossrichtung aufnahmen.

Ich verstehe das alles nicht.

Ich versuche allerdings auf andere einzugehen und hoffe, das dein Kommentar ("Geschwafel", "nicht mehr eingehe") nicht ernst gemeint ist: Was bring denn ein Diskussionsforum, wenn man nicht gegenseitig aufeinander eingeht?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 3. Dezember 2013 - 16:52 #

Das hier ist kein Diskussionsforum, dies ist ein Kommentarbereich.

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 17:42 #

Und wo liegt der Unterschied, wenn man nicht allein auf den Artikel, sondern auch auf Kommentare reagieren kann? Verwirrend.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 3. Dezember 2013 - 18:17 #

Wollte eine Person die auf so exakte Wortwahl wert legt lediglich darauf hinweisen. Prinzipiell geht es im Kommentarbereich um das Kommentieren des Artikels (weshalb strenggenommen dieser ganze Ast mit der Zuneigung zu vdL gelöscht werden kann, da es nichts mit der Telekom und der Drossel zu tun hat). Das Antworten auf andere Kommentare ist ein Bonus der sich Hauptsächlich aus der Notwenidigkeit bei Verbesserungsvorschlägen oder Fragen ergibt. Ein Diskussionsforum ist eben ein Forum dessen Themen und die fortlaufende Diskussion in Themen unabhängig von News-Artikeln geführt werden können und daher etwas mehr bestand haben. Auch kommt dort der Rand nicht näher und es wird bei längeren Beiträgen nicht so schnell unübersichtlich.

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 20:21 #

Exakte Wortwahl ist eben selbsterklärend.

Was hast du denn gegen vdL? Verstehe ich nicht. Es geht doch in dem Artikel um die Telekom, einem ehemaligen Staatskonzern, und damit auch um Politik.

Das Diskussionsforum von GG finde ich von der Farbwahl sehr abschreckend und es ist ohne Baumansicht viel unübersichtlicher als der "Kommentarbereich".

Ein Kommentar ist m.E. auch mehr eine Erkärung/Erläuterung, keine Form der Meinung von normalen Usern. Daher trifft es das Wort Diskussionsforum besser.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 3. Dezember 2013 - 15:50 #

Die Leistungsbilanzüberschüsse des deutschen Handels und die durch die Hartz-Reformen ermöglichte Niedringlohnpolitik haben sicher gar nichts mit der Eurokrise zu tun, nicht wahr?

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 16:42 #

Du meinst, Griechen und anderen Völkern sollte verboten werden, frei die einkaufbaren Produkte zu wählen, wie es in der DDR der Fall war? Willst du den Griechen verbieten, ausländische Autos zu kaufen und wieder mit dem Eselskarren zu fahren? Was können wir dafür, wenn Bosch, BMW, Daimler, BASF,... bessere Produkte als andere herstellen? Das ist doch quark.

In der Tat: Unsere Leistung sollte Vorbild für andere sein - es hat nichts mit der Eurokrise zu tun.

Niedriglohnpolitik? Du meinst eher, der deutsche leistet sehr viel mehr als andere Arbeitnehmer im Ausland bei gleichem Lohn. Das nennt man Organisation und Produktivität. Unser leistungsorientiertes Selbstverständnis kommt aus dem Mittelalter: Kannste was, haste was. Haste was, biste was.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 3. Dezember 2013 - 14:39 #

Halten wir Frau Merkel zu Gute, dass sie einmal ihr wahres Ich gezeigt hat und die studierte Naturwissenschaftlerin durch das kühle Politkerherz gebrochen ist und in 8 Jahren so zumindest eine politische Entscheidung hervorgebracht hat.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 23:01 #

"Ich glaube Frau Dr. Ursula Gertrud von der Leyen (MdB) hat es - auch schon in vielen INTERVIEWS und mit der Führung einer großen Familie - bewiesen, dass sie eine starke zielgerichtete Frau ist, die sehr wohl denken wie auch handeln kann."
Interviews - eben, sie kann labern. Aber - Worte sind Schall und Rauch!
Quasi alle Vorhaben die sie auf den Weg gebracht hat bzw. bringen will sind Müll hoch drei und dienen nur einem Zweck, sie bei dummen unwissenden Menschen populär zu machen. Das war schon als Justizministerin so, man erinnere sich an die "STOPP Kampagne" und Websperren und ist auch jetzt noch so, man denke an das Erziehungsgeld.

Der Witz ist, ich bin nicht per se gegen die CDU, aber ALLEINE durch diese Frau ist die Partei für mich unwählbar.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 2. Dezember 2013 - 23:06 #

Das wir mal einer Meinung sind.. :-D
Vic vereint alle. Wir sollten ihn in den Nahen Osten schicken.

Ganesh 16 Übertalent - 4868 - 1. Dezember 2013 - 15:01 #

Die Kanzlerin braucht keine Berater dafür. Die Telekom ist immer noch zum Teil in Staatsbesitz. Von dem Euro Gewinn, den die Telekom macht, kann der Staat über die Dividende profitieren.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 2. Dezember 2013 - 4:24 #

Das kann ich nicht genug unterstreichen. Netzneutralität, die mit den Drosselungen ja praktisch umgangen werden kann (wenn irgendwelche Dienste davon ausgeschlossen sind), ist notwendig für ein Internet, dass noch irgendwas mit dem Begriff "frei" zu tun hat.

Sobald die Netzneutralität fällt, wird es wirklich ein (Min.-)Zwei-Klassen-Netz geben: Mit Diensten, die höhere Priorität haben und solchen, die diese nicht haben. Erstere werden bekannte Dienste sein, die zu großen Unternehmen gehören (Google, Microsoft, Sony, Valve, etc.). Alles andere ist der Rest.

Und der Schritt vom Zwei-Klassen-Netz zu einer technischen Pseudo-Zensur des Netzes ist auch nicht weit. Kleinere Dienste, die bestimmten Content anbieten, werden einfach schlechter erreichbar sein, wozu auch selbstverwaltete oder andere lokale Hosting-Dienste gehören werden, die ihre Daten zumindest nicht freiwillig an allerlei Geheimdienste weitergeben.

Inwiefern Projekte wie Wikileaks etc. unter solchen Bedingungen überleben können, ist jetzt reine Spekulation, vielleicht kommt es auch nie so weit. Aber das Mindeste ist ja, vor negativen Entwicklungen zu warnen - und gegen ein Zwei-Klassen-Netz ist die Drosselung ein harmloser Scherz.

Stoke 12 Trollwächter - 907 - 1. Dezember 2013 - 12:13 #

1. Schöner Artikel!
2. Es ist einfach lächerlich, wie die Telekom versucht das deutsche Internetverhalten zu verkrüppeln. Die sollten ihre Ressourcen lieber dazu nutzen, jedem Bürger die Möglichkeit für angemessen schnelles und preislich vertretbares Internet zu bieten.

SirVival 16 Übertalent - P - 4456 - 1. Dezember 2013 - 12:26 #

Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Sollen doch einfach die monatliche Gebühr um 5 bis 10 Euro teurer machen (je nach Geschwindigkeit), das würde bei keinem die Kosten zu hoch treiben...

Die weitere Einführung von verschiedenen Leistungspaketen bringt doch nur noch mehr Durcheinander in das Ganze.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 12:31 #

Im wesentlichen ist genau das geplant (allerdings 10-20€) für die Flat. Und der bisherige Tarif als Volumentarif respektive ab X G-gedrosselt.

Anonhans (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:00 #

Ich verstehe die Aufregung auch nicht. Bin schon lange bei nem anderem Anbieter und hab meine Eltern auch überzeugt nach Ewigkeiten (seitdem es die Telekom gibt) ihren Vertrag zu kündigen und zu nem Anbieter zu wechseln, der billuger ist, bessere Leistungen bietet und zusätzlcihg noch ne echte Flatrate verkauft.
Problematisch wird es natürlich, wenn die restlichen Anbieter dem Telekom-Beispiel folgen...aber ich bewahre mir den Glauben an das Gute und daran, dass die Firmen, die bis jetzt nen gutes Geschäft mit ihren Kunden gemacht haben, einfach so weitermachen und ihre Flatrates weiterhin für den selben Preis verkaufen, weil die bei der Telekom dann 20€ teurer sind und die Kudnen hoffentlich klug genug sind zu wechseln und für 20€ weniger die gleiche (oder sogar eine bessere) Leistung bekommen.

Dödelkom (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 18:23 #

Wenn es aber keinen anderen Anbieter gibt?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 19:20 #

Dann geht die Welt unter und wir sind alle verloren

Dödelkom (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:39 #

Du könntest auch mal lernen, weiter als deinen eigene Nasenspitze zu denken.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 19:58 #

Du könntest mir mal lehren, weiter als meine eigene Nasenspitze zu denken.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73396 - 1. Dezember 2013 - 20:00 #

Und ihr könntet wieder auf die sachliche Ebene zurückkommen. Danke.

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 1. Dezember 2013 - 12:32 #

Ist jetzt vllt nicht das tollste, aber gibt schon schlimmere Sachen ;)

Necromanus 16 Übertalent - P - 4268 - 1. Dezember 2013 - 12:40 #

Da die Telekom ja noch nichts dergleichen macht, sondern nur Gerüchte existieren, würde ich das in der Überschrift wiedergeben. So ist es meiner Meinung nach iritierend.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 12:53 #

Falsch, es bestehen von der Telekom bestätigte Absichtserklärungen und es werden die Drosselungen bereits in Neuverträge geschreiben. Dass die Flat nicht mehr Flat genannt wird, die Drossel aber trotzdem kommt ist ebenfalls sicher.

Ardrianer 19 Megatalent - P - 18204 - 1. Dezember 2013 - 13:03 #

jeder der noch Kunde bei der TK ist, hat immer noch die Chance den Anbieter zu wechseln. so viel Dreistigkeit muss bestraft werden und wenn das Unternehmen sich so um das Recht herum windet, bleibt nur noch der Kunde. leider werden viele aus Bequemlichkeit, Unwissen, Desinteresse usw. gar nicht wechseln...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 13:12 #

Eine weitere Wette: Es wird spätestens 2016 keinen bundesweit agierenden Anbieter mehr geben, der nicht drosselt. Und der Ansturm, der die Reginalanbieter dann trifft, wird diese in hoffnungslose Panik versetzen und das Schalten neuer Anschlüsse massiv verzögern.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 13:16 #

Genau so wirds laufen. Plötzlich merken dann die lokalen Anbieter das die Bandbreite knapp wird und lassen entweder keinen Kunden mehr rein, oder drosseln auch.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 13:28 #

Alle Anbieter die Reseller der Telekom sind werden drosseln, keine Frage.
Alle die eigene Netze haben werden sich das überlegen, schliesslich ist gerade der Providermarkt ausgeschöpft und man kann durch Nichtdrosseln für neue Kunden attraktiv werden.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 16:24 #

Sehen wir ja dann bald bei Vodafone, denen ja nun Kabel Deutschland gehört.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 17:49 #

Sieht man jetzt schon, sie haben vor kurzem ihre Tarife angepasst.

10 Mbit für 20€
25 Mbit für 25€
50 Mbit für 33€
100 Mbit für 40€

Alle Tarife inkl. Drosselung bei Filesharing, Drosselung bei Segmentüberlastungen und zeitabhängigen Prioisierungen von Services.

Jetzt haben wir Sonntag Abend, circa 18 Uhr, unsere Leitung wurde auf circa 10 Mbit gedrosselt, Watchever, Napster und Twitch.tv laufen trotzdem anstandslos.

Einzig allein der Hitron-Router zickt ab und zu rum, bin aber zu geizig um die Fritzbox zu nehmen.

cl3ave 15 Kenner - 2797 - 1. Dezember 2013 - 13:56 #

Ich will nicht anzweifeln, dass viele es deswegen nicht tun, aber es soll Gegenden geben, wo es keine anderen Anbieter gibt. Mich selbst betrifft es zum Glück nicht (und ich bin auch kein Telekomkunde).

Subtrahierer 12 Trollwächter - 848 - 1. Dezember 2013 - 13:11 #

Ich bin gespannt ob die Mitbewerber der Telekom ihren Preisvorteil damit vergrößern um Kunden zu gewinnen oder ob sie sagen "Flatrates teurer machen? Da machen wir mit".

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 1. Dezember 2013 - 17:04 #

Das Drosselkartel ist finanziell attraktiver als sich Verluste verursachende Poweruser anderer Unternehmen anzulachen.

marshel87 16 Übertalent - 5584 - 1. Dezember 2013 - 13:11 #

Mich wundert ein wenig wieso das ganze beim heimischen Internetanschluss so auf Abneigung und Klagen etc. stößt, jedoch beim Handyvertrag alles genau so hingenommen wird, wie es hier als Problem dargestellt wird?
Beim Handyvertrag erghalte ich auch eine "Daten Flat" und die Geschwindigkeit nimmt nach 300 MB rapiede ab. Ist doch genau das selbe Szenario?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 13:16 #

Historisch war das bei Mobilfunk immer so; im Festnetz seit Einführung Flatrates eben nicht.

Valeo 15 Kenner - 2743 - 1. Dezember 2013 - 14:56 #

Was mache ich mit dem Internet auf dem Handy MOBIL:
+ Surfen
+ Musik streamen
+ Apps herunterladen (wenn > (50MB) über WLAN)
+ Navigation
+ Apps nutzen z.B. Nachrichten-Apps

Was mache ich mit dem Internet zu Hause/bei der Arbeit?
+ Arbeiten
+ Updates alle möglichen Programme
+ Download von Spielen, Spielfilmen
+ Stream von YT, Musik
+ gleichzeitige Versorgung mehrerer "smarter" Geräte
+ usw.

Folglich kann man die Nutzung und Notwendigkeit nicht vergleichen. Deswegen nehme ich das auch mobil(!) hin, lokal bin ich viel stärker von starken, stabilen Bandbreiten abhängig (geworden).

Dödelkom (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 18:20 #

Es ist eben nicht dasselbe Szenario.

In der mobilen Datenübertragung hast du ein geteiltes Medium, d.h. Du mußt Bandbreite & Frequenzbereiche mit anderen Benutzern TEILEN. Dazu kommt, das Mobilefunk ein begrenztes Medium ist, und sich nicht erweitern läßt. Deswegen hast du dort eingeschränktes Datenvolumen, damit auch andere Benutzer ein Chance haben Daten zu übertragen.

Bei einem Festnetzanschluss und damit kabelgebundener Übetragung gibt es diese Einschränkungen nicht. Da verlege ich einfach ein weiteres Kabel.

Ich hoffe mal, das die Bezeichnung Flat auch bald aus den Handyverträgen verschwindet, weil es eben ein Datenvolumen ist, aber keine Flat.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 1. Dezember 2013 - 13:46 #

Das ist einfach so eine bodenlose Frechheit.

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 14:52 #

Ach was. Sie setzen nur Aufwand und Kosten in einen Bezug, den wir nicht gewöhnt sind. Für dich ist die Lösung total einfach: Kauf ein größeres Paket und schon ist das Thema gelöst.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 14:56 #

Das Löst das Endkundenproblem. Nicht das Problem das mit der Bevorzugung einzelner Dienste kein freier Markt mehr gegeben ist. Dein Lieblingskind! Wie kannst du es nur so vergessen haben.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 1. Dezember 2013 - 16:15 #

Ich weiß nicht, ob Bevorzugung hier das richtige Wort ist. Es ist ja nicht so, dass die einen Dienste das nicht kriegen und andere einfach so doch, weil die Telekom sie gern hat. Um auch nach dem Limit noch ungedrosselt abrufbar zu sein, werden die Unternehmen auch gut was zu zahlen haben. Da muss dann halt jeder Streaming-Anbieter neu kalkulieren, was ihn härter trifft: die Gefahr durch sehr viele gedrosselte Verbraucher Marktanteile zu verlieren oder den Preis der Telekom für die Ausnahmestellung zu refinanzieren.
Wenn Tochterfirmen der Telekom das auf wettbewerbsverzerrende Art zB für lau erhalten, wird es dann schon entsprechende Klagen dagegen geben.

Abgesehen davon verstehe ich den Aufschrei nicht. Habt ihr wirklich gedacht, das geht ewig so weiter, dass sich die Anbieter mit Flatrate-Preisen unterbieten, während das durchschnittliche Datenvolumen pro Kunde Jahr für Jahr rasant anwächst? Irgendwann geht die Rechnung für den Anbieter halt nicht mehr zufriedenstellend auf. Dann wird eben eine Preiserhöhung fällig. Der Ansatz, den Preis aber eben nicht für alle Kunden zu erhöhen, sondern die große Zahl derer, die ein recht kleines Volumen verbrauchen, auch nicht stärker zu belasten, ist doch erstmal ein sehr fairer. Schön finde ich es auch nicht, aber wenn ich bedenke wie viel ich das Netz in Anspruch nehme und um das wievielfache sich mein Verbrauch in den letzten Jahren erhöht hat, dann kann ich verstehen, dass die Gegenseite kein Interesse mehr daran hätte, den Vertrag für den gleichen Preis zu verlängern.

cl3ave 15 Kenner - 2797 - 1. Dezember 2013 - 13:52 #

"Für einen Betrag von rund 35 Euro erhalte man in Zukunft ein Volumen von 75 Gigabyte. In Zeiten, in denen für digital erworbene Spiele bis zu 50 Gigabyte an Daten heruntergeladen werden müssen und sogar Retail-Versionen mehrere Gigabyte große Patches benötigen, wird diese Grenze schnell erreicht sein."
Der Witz ist, dass das in Zukunft auch nicht weniger wird, sondern zunimmt. Deswegen betrifft es heute vielleicht "wenige" Menschen (laut Telekom). Vermutlich ist es sogar wirklich so, zumindest bei Telekomkunden und im Verhältnis gesehen. Aber das wird sicher nicht so bleiben und ich wette darauf, dass die Telekom die Drosselung deswegen jetzt einführt, wenn es ausreichend wenig Widerstand gibt und nicht später, wenn es einen großen Teil ihrer Kunden betreffen könnte.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 1. Dezember 2013 - 14:53 #

Das ist doch gewollt. Erst werden die abgezockt, die es wirklich haben wollen/müssen und später, nachdem man den Netzausbau, der jetzt z.B. mit Vectoring umgangen wird, vollständig vernachlässigt hat, werden dann alle abgezockt, indem der Staat wieder mit Steuergeldern nachhelfen muss.

SirDalamar 14 Komm-Experte - 2035 - 1. Dezember 2013 - 15:35 #

Frechheit.

motherlode (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:11 #

Die Überschrift finde ich sehr irreführend umgangen wird das Wort Flatrate und darum ging es im Urteil

McSpain 21 Motivator - 27019 - 1. Dezember 2013 - 16:27 #

Stell dir vor es ist cloud und keiner kommt ran.

Goldfinger72 15 Kenner - 3093 - 1. Dezember 2013 - 16:28 #

Naja, irgendwie war es vorhersehbar, dass die Telekom einfach hingehen wird und den Produktnamen ändert.

Aber zum Glück bin ich nicht mehr bei diesem Laden. Und ich gehe davon aus, dass sie noch den einen oder anderen mehr verlieren werden.

MichaelK.. (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:36 #

Ein Kompromiss mit dem glaube ich jeder leben könnte:

Die Telekomiker lassen alle Tarife so wie sie sind - OHNE Limit.

Zusätzlich macht man, für etwas weniger Geld als die jetzigen, limitierte Volumentarife. ;)

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:42 #

genau ich fordere meinen Autohersteller auf, regelmässig mehr Leistung in mein Fahrzeug zu installieren

MichaelK.. (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:50 #

Sie sollten zumindest nicht anfangen für die gleiche Leistung plötzlich MEHR Geld zu verlangen.

Wenn man es unfair findet, dass Lieschen Müller den Vielsauger mitbezahlt, warum macht man nicht den Tarif für Lischen Müller einfach billiger, anstatt für die anderen teurer?

Außerdem, in Zeiten von Games Download, Videostreaming, Cloud, etc. pp pötzlich die Tarife zu drosseln macht aber sowas von KEINEN Sinn. Die Tarife müssten eigentlich alle billiger werden, oder meint ihr die Telekom verdient nicht mit, wenn die Leute bei Amazon oder Steam oder Youtube Daten runterladen?

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 16:56 #

Mischkalkulation - Marktwirtschaft?

MichaelK.. (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 16:59 #

Online Zugang und Bandbreite ist kein Luxus mehr, sondern sollte sowas wie ein Grundrecht sein. Bei Wasser oder Strom wird auch davon ausgegangen, dass es selbstverständlich jeder bekommt ohne nach der Hälfte des Monats die Leitung zu drosseln!!!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 17:01 #

Am besten kriegt man noch Geld zur Inet-Leitung dazu

Halt wieso steigen Strom- und Wasserpreise?

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:28 #

Da wird aber Leistungsgerecht eine Rechnung gestellt: In Kubikmeter bzw Kilowatt. Und wer nicht zahlt, der hat auch keinen Strom. Könnte man natürlich auf für die Datenmenge einführen... :)

MichaelK.. (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 20:13 #

Kommt drauf an: 1 Cent pro Gigabyte @16000 oder 50000 und ich bin dabei. :) Das wären 75 Cent für 75 Gigabyte. 7,50 für 750 GB und 75 Euro für 7,5 TB.

Mehr dürfte Traffic nicht kosten. Eher weniger.

Ich meine, ich hab selbst hier nur DSL2000 und ich hab schon öfters mal 75 GB im Monat erreicht.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 16:53 #

Wieso denn mehr Leistung? Man erwirbt doch aktuell eine Leitung mit einer gewissen Geschwindigkeit. Und man erwirbt ein Auto mit einer gewissen PS/KW-Leistung und einer darauf halbwegs basierenden Maximalgeschwindigkeit. Wenn das Auto nun aber nur noch 200 Kilometer im Monat fährt, ohne dass ich ein Upgrade freischalte - weil das ja sonst die Straßen zu sehr verstopft weil ja jeder Auto fährt heutzutage - dann würde ganz Deutschland auf die Barrikaden gehen. Künstliche Verknappung ist dreist, mehr nicht.

Deinem Bild zufolge müsste der Autohersteller den Wagen ja regelmäßig schneller machen. Das geht natürlich nicht und wäre dreist. Klar.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 17:00 #

Die Änderungen stehen nur in den Neuverträgen

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 17:49 #

Ja und bald haben alle Telekom-Kunden Neuverträge weil die alten eben wegen fehlender Drosselmöglichkeit aufgelöst werden. Sicher, dann kann man sich brav einen neuen Anbieter suchen. Der dann auch drosselt.

.xaan (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 17:12 #

Zitat: "Telekom umgeht Flatrate-Drosselverbot"

Bullshit. Die Telekom umgeht gar nichts. Es wurde vom Gericht kein Verbot für Drosselung ausgesprochen. Das Gericht hat nur geurteilt, dass die Drosselverträge nicht als Flatrate beworben werden dürfen. Also nennt die Telekom die Verträge jetzt um.
Aber Hauptsache eine shcöne Schlagzeile gehabt....

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 1. Dezember 2013 - 17:29 #

Solange die Telekom es nicht gebacken bekommt uns hier vier Kilometer von der Kölner Stadtgrenze entfernt in einer städtischen Gegend mehr als DSL 2000 anzubieten, brauch ich mir über die Drossel keine Sorgen zu machen.

75 GB hat man als Vielspieler nach weniger als einem Monat erreicht, aber auch Leute, die sich bei Maxdome/Lovefilm/Watchever alles in HD ansehen, dürften schnell das Limit erreichen.

Wenn die Konkurrenz nicht geschlossen mitzieht, dürfte die Telekom demnächst viele Kunden verlieren.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 17:52 #

Gibta kein NetCologne oder Kabel Deutschland bei dir? Auf die Telekom angewiesen zu sein ist echt ätzend.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. Dezember 2013 - 17:56 #

So recht ausbauen tun die Kabelnetzbetreiber ihr Netz ja leider auch nicht. Daher ja schon vor ein paar Stunden mein Kommentar, dass die Politik da ruhig mal etwas zwingen sollte statt immer nur auf den (offenbar nicht ausreichend existierenden) Wettbewerb zu setzen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 18:57 #

Sehe ich genauso. In Deutschland wirs jeder Scheiss reguliert, bei etwas wichtigen wie dem Internet, soll es aber der Wettbewerb richten?

Vielleicht wirds in den nächsten Jahren ja besser, wenn es mit Vodafone endlich einen ernstzunehmenden Konkurrenten für die Telekom gibt. Bisher haben sie ihr quasi-Monopol ja gut ausgenutzt.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 19:01 #

Das Jammern ist auf hohen Niveau - typisch deutsch.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 19:05 #

Deutschland liegt auf Platz 13 von 23 bei den durchschnittlichen Intergeschwindigkeiten in Europa. Das ist nicht akzeptabel, wenn man der Wirtschaftsmotor von Europa sein möchte und hat nichts mit jammern zu tun.

Aber erstmal meckern, typisch anonymes Internet.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 19:14 #

Nicht jeder Wirtschaftszweig benötigt HD-Videostreams, 50GB-Spiele-Downloads, Steam-Library und Playstation-Updates.

Und auch eine Platzierung #2 oder #1 wird dir _kein_ Wirtschaftswachstum garantieren. Die Frage von Bandbreite und Geschwindigkeit ist eine nachrangige und dürfte wenn über Begriffe wie hinreichende Rahmenbedingungen definiert werden.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 19:27 #

Nicht jeder Wirtschaftszweig benötigt schnelle Internetleitungen, aber mit schnellem Internet können neue Wirtschaftszweige entstehen. Vor einigen Jahren noch waren Streaming-Dienste wie Watchever und Lovefilm noch undenkbar, heute hat Watchever in Deutschland 5.000 neue Kunden täglich und produziert als französischer Anbieter sogar in Zukunft Filme und Serien für den deutschen Raum.

Diesen Wirtschaftszweig würde es nicht geben, wenn die Internetleitungen zu langsam wären und wenn diese nicht auch langsam wachsen würden.

Wer weiss schon was uns in Zukunft noch alles erwartet, wenn das Internet vernünftig ausgebaut wird.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 1. Dezember 2013 - 19:55 #

das sind natürlich Milliardeneinnahmen für deutsche Unternehmen ...
oh wait

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 21:47 #

Ach gott, du denkst echt nur bis zu der eigenen Nasenspitze. Die Diskussion ist für mich beendet, mit dir macht das keinen Sinn.

Dödelkom (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:42 #

Wo hast du den die Zahl her? Die letzte Statístik die ich vor ein paar Monaten gesehen habe, war Deutschland irgendwo auf Platz 19, also ziemlich am Ende.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 1. Dezember 2013 - 19:55 #

Ich habe die hier genommen:
http://www.schlaubi.de/ratgeber/internet/internetvergleich-deutschland-vs-europa

Du meinst die weltweite Statistik:
http://www.notebookcheck.com/uploads/tx_jppageteaser/infografik_1064_Top_10_Laender_mit_dem_schnellsten_Internetzugang_n_01.jpg

vicbrother (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 19:26 #

Naja, die ländlichen Regionen sind eben nicht Attraktiv für die Firmen. Daher sagte die Politik: Baut LTE erst aufm Land und dann dürft ihr die lukrativen Städte versorgen. War jedenfalls ein Anfang.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 2. Dezember 2013 - 10:15 #

Pulheim hat immerhin 50.000 Einwohner und nennt sich Stadt. Aber es gibt hier sehr viele Rentner, die sind als Kunden wohl nicht so attraktiv.

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 15:02 #

Pulheim? Nie gehört. Wo soll das liegen? Ist das neu?

Triton 16 Übertalent - P - 5289 - 1. Dezember 2013 - 18:12 #

Also zu erwarten war das doch, keine Ahnung warum sich jetzt welche aufregen. Nur die Bezeichnung Flatrate wurde verboten, was eigentlich schon lange fällig war. Wie auch immer, 75 GB ist ein Witz heutzutage. Ich verbrauche pro Monat 100 GB nur für Video-On-Demand Angebote. Seit Jahren schaue ich schon kein normales Fernsehen mehr mit ihrem Müll Sendungen. Daher gehen schon gut 1,5 GB für einen 90 Minütigen HD-Film drauf, da kommt man schnell auf 75GB.

Und dazu die ganzen anderen Download Angeboten besonders bei Spielen, immer mehr Spiele werden per Download gekauft. Dann noch die ganzen Patch, die oft ja schon Hunderte MB verschlingen. Das doppelte wäre für den geplanten Preis angemessener. Wie auch immer, ich bin nicht bei der Telekom und man muss abwarten was die anderen Anbieter machen.

WizKid 14 Komm-Experte - 2091 - 1. Dezember 2013 - 18:38 #

Wenn das Geschäftsmodell erstmal erfolgreich in Gang gesetzt wurde, werden die Firmen im Ausland Beifall klatschen und es in den anderen Ländern nachmachen.
Damit wird Deutschland dann Weltweit die Steinzeit eingeläutet haben.

Druckereien machen immerhin dann wieder mehr Geld, weil Surfen ein Luxus geworden ist und die Kinder spielen mal wieder Draußen an der frischen Luft, weil die Eltern nicht wollen, daß das Volumen für Spiele verschwendet wird.

jjbromi 13 Koop-Gamer - 1412 - 1. Dezember 2013 - 18:53 #

Nach meiner Einschätzung geht es hierbei hintergründig auch um eine Umstellung der Festnetztelefonie auf IP-Telefonie.
Alles soll nur noch Internet sein - die entsprechende Infarstruktur vorausgesetzt spart dies die aktuell zweigleisige Technik.
Weshalb schon jetzt auch hier regional von Haustürbesuchern versucht wird "im Auftrag der Telekom" auf die geplante Umstellung 2018 hinzuwirken. Mit dem netten Nebeneffekt Verträge umzustellen und nebenbei neue Konditionen zu vereinbaren.
Das ist durchaus legitim, bringt bei derzeit vorherschender Geschwindkeit aber (noch) wenig.
Lezten Endes ist in diesem Markt wohl heutzutage zu wenig Geld zu machen, was sich zukünftig ändern soll.
"Fair" wäre indess dies anders bzw. offener mit uns Kunden zu kommunizieren.

Captain Klumpen 07 Dual-Talent - 132 - 1. Dezember 2013 - 18:58 #

Oh man......... also die Telekom ist kein gemeinnütziger Verein, sondern ein Wirtschaftsunternehmen. Wenn die entscheiden ihr Leistungsangebot zu verändern, dann muss man entweder das neue Angebot akzeptieren oder sich gegen die Leistung entscheiden.

Ich biete meine Leistungen auch an, um Geld zu verdienen und nicht um der Welt was gutes zu tun. Wenn dann mal ein Kunde meinen Preis als zu hoch empfindet, kann er ja woanders hingehen.

MichaelK.. (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 20:54 #

Ja aber beim Internet ist das "woanders" nicht immer möglich. Die meisten Anschlüsse sind doch halt Telekom - oder ein Reseller. Gerade auf dem Land ist man da ziemlich angeschissen und es kann ja nicht erwartet werden, dass alle Menschen in "Megacities" ziehen, nur wegen dem Internet. Und es gibt ganz ganz viele Leute die auf dem Land leben. Bei uns z.B. geht nur 2000 bis maximal 6000. Und haben sogar vor einiger Zeit hier alles für Gas aufgebuddelt. Da hätte man auch gleich Breitband mitverlegen können. Aber neiiin... das lohnt sich ja nicht...

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 1. Dezember 2013 - 19:07 #

> Die Rheinische Post will aus Unternehmenskreisen, erfahren haben,
> dass für „DSL-Pakete, bei denen das Volumen begrenzt ist“, eine neue
> Bezeichnung eingeführt werde. Flatrates sollen zwar weiterhin
> angeboten werden, allerdings nur gegen einen Aufschlag.

Ist doch OK so. Nichts anderes wollte man seitens des Verbraucherschutzes erreichen.
Und solange sich der Aufpreis für die echte Flatrate in Grenzen hält, hab ich auch nichts zu meckern.

Ellebogen (unregistriert) 1. Dezember 2013 - 21:52 #

Es ist okay wenn die Telekom Geld verdienen will, aber das auf Kosten von "Qualität" (Wenn man das maximale Volumen mal unter Qualität stellt) ist wohl echt ein Witz !!

Spitter 12 Trollwächter - 1180 - 1. Dezember 2013 - 23:40 #

Ich finde ja den Beschiss bei der Sache immer noch (wie es Vortrefflich Sparky weit oben schon erläutert hatt) das es hier ja nichtmal um Kosten geht

.Eigene Produkte wie entertain sind ja von der Drosselung ausgeschlossen . Also lasse ich als Poweruser eben 24 Stunden am Tag einen HD Film laufen , was die Kosten ja gleich hält. Was für ein absoluter Schwachsinn.

Sie wollen doch einfach nur mehr Kohle machen (nicht verwerflich am Anfang ist ein Börsenunternehmen das momentan eh nicht gut da steht) und Youtube und Co ausgrenzen damit die eigenen Produkte genutzt werden.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 11:25 #

Trotz einiger rückwärtsgewandter Beiträge sehe ich, dass die meisten Gamer wohl durch die Downloadspiele solche Schranken regelmäßig reißen. Wenn dann noch Online-Videos, Video-on-demand oder Mediathek, Internet-Radio, Internettelefonie (manchmal sogar mit Bild) dazu kommen, kann das jeden Nicht-Gamer genauso treffen. Und die jungen Leute nutzen diese Medien intensiv.

Verwerflich ist doch nur, dass die Telekom versäumt hat, sich auf diese Zukunft technisch vorzubereiten. Das klappt in den meisten Ländern erheblich besser. Ich habe schon häufig gelesen, dass Deutschland eher ein Entwicklungsland in Sachen Internet ist.

Vielleicht ist das, genau wie die teilweise sehr schlechte private Wasserversorgung in Frankreich oder einige private Railways in England ein Indiz dafür, dass netzgebundene Industrien in privaten Händen nicht unbedingt optimal funktionieren. Schon die Gefahr der Monopolisierung ist viel zu groß und immer mit Innovationsverlust, Preiserhöhungen und wirtschaftlichem Druck auf Politik verbunden.
Wobei man das schon zu Zeiten meines Wirtschaftsstudiums in der Wissenschaft sehr kritisch gesehen hat, vermutlich zu Recht.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 11:46 #

Es wird (temporär) teurer für manche Surfer, mehr nicht. Gleich wieder Entwicklungsland/Monopolisierung auszupacken, geht über das Ziel hinaus. In zwei Jahren wird man das als statistische Schwankung betrachten.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 11:53 #

Dass unser Netzausbau hinter vielen Ländern zurück liegt, ist keine statistische Schwankung und schon länger so.
Dass sich sowas nicht schnell ändert, kann ich schon deswegen bestätigen, weil ich als IT-Consulter eine Weile für die Telekom gearbeitet habe und weiß, wie träge und teilweise leider auch unfähig das Management ist. Was auch daran liegt, dass Personal, Strukturen, Organisationseinheiten und IT-Systeme ständig ändern. Wirklich produktiv sind nur die kleinen Leute, die am Kunden arbeiten und für das Management das Geld heran schaffen, dass dann teilweise wirklich "verbrannt" wird.
Dein Optimismus in Ehren, aber die Ralität sieht anders aus. Ich würde da eher auf viele kleine Firmen hoffen.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 12:15 #

Preiserhöhung hat nichts mit Netzausbau zu tun. Das ist ein anderes Thema.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 12:19 #

Das hat alles miteinander zu tun, mit der Struktur des Unternehmens, der hohen Marktmacht, der mangelnden Innovation (ich habe das erlebt, wie dort immer nur Jahre hinter anderen Firmen hinterher "innoviert" wird).
Und zudem ist es durchaus möglich, dass genau diese Mehreinnahmen durch die Drosselung (also eine versteckte Preiserhöhung) genutzt werden sollen, das Netz auszubauen.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 12:30 #

Das sind unterschiedliche Themen:

1. Preiserhöhung für "Viel-"Surfer. Nach 20-30 Jahren Mischkalkulation und eigentlich nur einer Richtung sinkende Preise/mehr Leistung: kein Ding. Ich möchte nicht mehr mit 64K und Volumentarif angebunden sein.

2. Der Durchschnitts-Nutzer DTAG (20G) hat offenbar genügend Bandbreite und Volumen. Mathematisch: notwendige/hinreichende Bedingung

3. Ich bin lange weg von DTAG (und in vielen Bereichen gibt es Innovationsstau) und auch froh darüber, dennoch würde ich die Angebote VDSL/Entertain und Co. (z.B: BizCloud) nicht als gestrig bezeichnen wollen

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 12:35 #

Ich kann das teilweise verstehen, es ändert aber nichts daran, dass wir sowohl preislich als auch von der Infrastruktur im internationalen Vergleich ein Entwicklungsland sind. Und das wird sich nicht so schnell als "statistische Schwankung" heraus stellen oder ändern.
Also um es ganz glasklar ohne Detail-Ablenkungen zu formulieren: wir sind zu teuer bei zu schlechter Qualität, eine typische Situation, die gewöhnlich bei Monopolen auftritt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 12:52 #

Und vielleicht wäre ja in Zukunft sogar mehr Gewinn möglich, wenn man ein paar weitere der zahlreichen Milliarden Euro Telekom-Gewinn in den Ausbau stecken würde. Vielleicht auch weniger Geld für Anwälte ausgeben, die sich um Drosselklagen scheren müssen ;) .

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 12:56 #

Das ist richtig, aber leider sind heutige Kapitalgesellschaften eher am Shareholder als am Kunden oder Mitarbeiter interessiert. Beide sind nur notwendige, oft lästige Begleiterscheinungen auf dem Weg der magischen Kapitalvermehrung, auch Rendite oder Zins genannt.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 12:54 #

Hab bislang keine Studie mit Preisen, idealerweise noch in Relation zum BIP, gefunden. Sind 40 € jetzt viel? Man muß auch unterscheiden Privathaushalte/Firmen. Und der Klassiker: wenns für den Durchschnittskunden reicht?

Was alles nicht heißen soll, daß der Wettbewerb nicht weiter gefördert werden sollte. Im Gegenteil, wir spüren noch signifikant den Einfluß des Ex-Monopolisten.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 13:08 #

Das ist doch nicht schwer nachzulesen. Nach der Eingabe von "Internet Deutschland internationaler Vergleich" in der Suchmaschine bekam ich fantastische Artikel, z.B. auf SPON (mit vielen bunten Grafiken):
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/schmalband-deutschland-warum-unser-internet-immer-noch-zu-langsam-ist-a-901508.html

Eine andere interessante Analyse ist bei der FAZ. Dort ist z.B. Südkorea oft weit besser als Deutschland, auch Japan oder China oder skandinavische Länder:
http://blogs.faz.net/netzwirtschaft-blog/2011/12/06/die-digitale-gesellschaft-kommt-nur-langsam-voran-3195/

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 13:23 #

Steht da etwas drin von Kosten pro Anschluss? Welche Aussagekraft haben die Artikel, die sich auf den mittleren Peak beziehen, wenn der Durchschnitt mit 20G auskommt (nochmals Stichwort: hinreichende Bedingung)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 13:31 #

Meine Güte, Dir muss man alles nachrecherchieren. Was ist so schwer daran, mal nach diesen oben gezeigten Ländern zu suchen. Ich habe sofort bei Golem.de gefunden, dass z.B. in Südkorea ein Anschluss 19,50 Euro kostet und dass dort 1 GBit/sec geliefert werden. Billiger und besser.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 13:39 #

Sorry, das hat mit wissenschaftliche Arbeiten nun gar nichts zu tun:
- Durchschnittseinkommen dort 20K, hier über 31K
- Kaufkraft
- Bevölkerungsdichte
- mit 4 Städten (Seoul, Busan, Icheon, Daegu) hast du schon 20 Mio Einwohner

So unreflektiert sollte man nicht an Studien herangehen.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 13:54 #

Falsch. Kaufpreisbereinigt hat Südkorea 33 Tsd und wir 39 Tsd Pro-Kopfeinkommen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf
Und dieser Preis von 19,50 ist für 1 GBit/sec, da gibt es auch erheblich Billigere.
Es bleibt dabei: Billiger und Besser!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:02 #

Gilt das auch für das südkoreanische Pulheim mit 25.000 Einwohnern?

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 14:13 #

In Schweden ist das Pro-Kopf-Einkommen erheblich höher als in Deutschland (wie z.B. in Norwegen, wo es fast doppelt so hoch ist). Breitband ist aber besser ausgestattet und Preise sind günstiger oder genauso teuer wie in Deutschland. Kündigungsfristen nur 1-3 Monate. Es gibt diverse Berichte dazu im Netz.
Recherchier doch bitte mal selber!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:55 #

Ich habe nichts passendes dazu gefunden. Viel entscheidender halte ich jedoch die Frage, ob die angebotenen Leistung hinreichend ist. Du hast an einen akademischen Hintergrund erinnert, wie sinnvoll ist ein 1G-Anschluss für die Mehrheit (!), wenn die Masse mit einem Bruchteil von Bandbreite und Volumen auskommt? Wer soll die Investition tragen?

Hm, Motala ist etwas so groß wie Pulheim - jetzt müßte man noch Schwedisch können und dann sehen wie teuer unbeschränktes Breitband ist.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 2. Dezember 2013 - 14:56 #

Was heute "hinreichend" ist, ist morgen nicht ausreichend.
Es bleibt dabei, Telekom ist teuer und schlecht im internationalen Vergleich, hinreichend oder nicht.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 15:15 #

Noe, das hast du bisher noch nicht belegt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 23:04 #

Ich schaue jetzt schon quasi ausschließlich Streaming Video. Oft noch in 720p. Bald aber wohl ausschließlich in 1080p und irgendwann darauf mit 4k. Ich schätze in fünf Jahren liegt mein Verbrauch und der, der meisten Leute unter 50, bei irgendwas um 1TB im Monat - mindestens!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 0:14 #

Du hast den Opa von Dennis vergessen, der jetzt schon mit Skype 75 Gig verbraucht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 3. Dezember 2013 - 14:58 #

Die XBox One bietet Skypen in 1080p. Für die Zukunft also gar nicht so abwegig.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 15:28 #

Gerne zum 5. Mal in diesem thread: Du, Dennis' Opa und eure 10 Freunde seid mit absoluter Sicherheit der Durchschnittskunde der DTAG. Und ich kenn auch jemanden, der eine Terabyteleitung auslastet. Bitte Petabyte-, nein besser gleich Exa- oder Zetta-Leitungen für alle und Freibier! Und den Preis auf 9,99 runter.

vicbrother (unregistriert) 3. Dezember 2013 - 15:47 #

Ich kenne auch Leute, die meinen mit Filesharing 1TB durch die Leitung zu ziehen. Und dann sind diese Leute ganz baff, wenn das Telefon beim gleichen Provider dann versagt. Kausalität ist denen fremd.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 3. Dezember 2013 - 16:00 #

Weil du so gerne Falschinformationen verbreitest: Meine Mutter beziehungsweise meine Eltern. Meine Opas brauchen kein Internet, die sind beide seit mindestens 30 Jahren tot.

Übrigens, immer mehr Hardware liegt Software bei, die größere Datenmengen erzeugen kann. Daher mein Beispiel mit der Digicam meiner Mom - die Cloudfunktionen sind dort default, so wie sie jeder 0815-User installiert.

Skypen, auch in HD, ist auch unter älteren Menschen nicht mehr so selten wie du in deiner antiquierten Welt denken magst. Gerade ältere Menschen kaufen gerne große Fernseher (Erfahrung aus dem Einzelhandel, wo ich viele Jahre eben solchen Menschen Dinge verkauft habe) - und diese haben mittlerweile umfangreiche Smart-Funktionen sowie - tadaa - integriertes Skype in mindestens 720p. Ebenso Maxdome, Watchever, ähnliche Streamingdienste. Der Durchschnittsnutzer wird also spätestens in den kommenden Monaten massiv mehr Volumen brauchen als du denkst. Und als die Telekom denkt. BTW, von wann sind die 20 GByte Durchschnittsverbrauch eigentlich? Ich habe aus einem (nicht repräsentativen) Provider mit Belustigung die Info erhalten, dass sie ihre Infos 1998 gesammelt haben und seitdem mit den Zahlen arbeiten "weil sie ja eh nichts tut bei den Leuten". Zugegeben, das ist krass und nicht normal weil schon extrem dumm. Aber es zeigt, dass die Branche mitunter extrem blöde ist.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 16:05 #

Freie Yotta-Leitungen FTW!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 3. Dezember 2013 - 18:31 #

Wenn Deutschland wirtschaftlich mithalten will muss in den nächsten Jahren flächendeckend Gigabit Internet kommen. Denn auch in der Wirtschaft geht ohne Internet heute gar nichts mehr.

Dazu der Medienkonsum, die junge Generation kauft keine Datenträger mehr, bei denen geht alles nur noch über online. Egal wo, egal wann.

Der Bedarf nach schnellerem Internet wird in den kommenden Jahren exorbitant steigen. Da helfen deine "der Durchschnittsmensch braucht 20GB" Aussagen nicht weiter. Der Durchschnittsmensch wird bereits in fünf Jahren bei eher 1TB liegen!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 19:33 #

besser 10-Yotta-Leitungen, Freibier und ein Auto zum Vertrag

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 3. Dezember 2013 - 19:48 #

Ich empfehle dir mal folgender Artikel:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-streicht-alle-Drossel-Klauseln-und-versucht-eine-Charme-Offensive-2059181.html

Da spricht die Telekom selbst davon, dass sie weiß, dass das benötigte Datenvolumen extrem ansteigen wird.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 3. Dezember 2013 - 19:56 #

Unbestritten (steigen die Volumina), da steht aber auch dass es teurer wird - daran stört sich ja hier die breite Masse.

Die Investition bestimmt den Ausbau, nicht Spiritoger und sein Opa - und ich lache weiterhin mit meinem seit Jahren bestehenden Fiber-Anschluss über die DTAG.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 4. Dezember 2013 - 8:23 #

Die breite Maße stört sich daran, dass gleiche(!) Leistung teurer wird obwohl sie eigentlich mehr(!) Leistung benötigt und die Technik ja im Laufe der Zeit günstiger wird, vorhanden ist und damit weniger Unkosten verursacht. Mehr Leistung darf gerne teurer sein allerdings wird sie ja nun noch teurer, weil gleiche Leistung schon teurer wird. Und das ist halt hart an der Grenze zur Ausnutzung des Monopols.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 4. Dezember 2013 - 10:54 #

Die Leistung bleibt ja nicht gleich (!), Dennis' Staubsauger braucht mehr Volumen als manch einer zu UUCP-Zeiten. Leg endlich die Konsumentenbrille ab! Investionen werden nunmal umgelegt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 4. Dezember 2013 - 14:05 #

Natürlich bleibt die Leistung gleich. Ich bezahle jetzt z.B. 35 Euro für 16MBit ADSL- + Festnetz-Telefonflat. Dies wird sich ändern, dann sind es vielleicht ca. 50 Euro.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73396 - 4. Dezember 2013 - 19:59 #

Da es hier jetzt zwischen euch zu unsachlich wird, beende ich hier die Diskussion. Macht das jetzt per PN untereinander aus. Alles nachfolgende nehmen wir offline.

Azzi (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 15:55 #

Da wäre ich aber wieder vorsichtig. In den skandinavischen Ländern ist die Abgabelast deutlich höher. Heisst von dem höheren Verdienst hat man dann Netto aufm Konto nicht zwangsweise mehr.

Ansonsten hast du schon Recht, Internet und vor allem Handyverträge sind anderswo in Europa oft deutlich günstiger. In Frankreich kriegt man für 19,90€ im Monat beispielsweise Telefon,Sms und Internet Flat. Hier zahlt man dafür das doppelte und mehr.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 14:14 #

Durchschnittseinkommen ist Brutto gerechnet, oder!? Kannst du nicht vergleichen, da in Süd-Korea kaum Abzüge auf dem Gehalt sind.

Die Kaufkraft in Süd-Korea ist gefühlt einiges höher als hier. Wenn du mal dort warst, wärst du erstaunt. Z.B. gibt es wesentlich weniger alte Autos als hier.

So unreflektiert sollte man nicht unsachliche Vergleiche ziehen. Die Kosten für allgemeine Waren in Süd-Korea entsprechen ziemlich genau den unseren. Aber Internet, Strom, Wasser, Öffentliche Verkehrsmittel etc. sind um ein Vielfaches günstiger als hier.

Der Staat generiert seine Einnahmen zum Großteil aus der Mehrwertsteuer, da das Nettogehalt dort recht hoch ist (gefühlt höher als hier, zumindest bei den Koreanern die ich kenne) konsumieren die Koreaner weitaus mehr als Deutsche.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:16 #

NB: Ich fragte explizit nach Studien.

BTW: Die genannten Städten haben schon mehr Einwohner als die DTAG Breitbandkunden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Dezember 2013 - 14:29 #

Du kannst das schlecht vergleichen. Süd-Korea ist flächenmäßig wesentlich kleiner als Deutschland und hat ca. 50 Millionen Einwohner. Dennoch bleibt es dabei, dass das Nettogehalt dort wesentlich höher ist und die Menschen dort wesentlich mehr konsumieren als hierzulande. Da suche ich dir keine Studien raus, das kannst du ja selbst tun, wenn es dich interessiert. Ich besuche das Land allerdings häufiger und habe dort viele Freunde als auch Verwandtschaft und sehe, wie konsumfreudig - im Vergleich zu hier - Koreaner sind. Einer der Gründe ist, dass eben (abgesehen von Miete und Immobilienpreisen) die Kosten für feste monatliche Ausgaben wie eben Gas, Strom, Telefon, Internet, Verkehr etliches geringer sind als hier. Dadurch ist die koreanische Wirtschaft extrem stark, weil Koreaner eben wesentlich mehr Geld für Konsumgüter und Genussmittel ausgeben.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:45 #

> kannst das schlecht vergleichen

Genau das sage ich doch in der anderen Antwort :-)

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 14:16 #

Die Zahlen stammen vom BMWi/OECD

vicbrother (unregistriert) 2. Dezember 2013 - 15:09 #

Ländervergleiche sind immer schwierig. Die Koreaner sind ein sehr bewundernswertes Volk: Aus einer sehr langen Fremdherrschaft mit gigantischem Analphabetismus innerhalb von zwei Generationen zu einer führenden Industrienation. Das hat schon Vorbildcharakter für viele andere Staaten.

Aber ich denke, dass daher auch das Konsumverhalten ein anderes ist als in Deutschland, wo man sehr genau auf die Preis-Leistungs-Verhältnisse schaut. Wir haben in diesem Sinne vielleicht nicht die letzte Massenkonsumsschwelle überschritten, Nachhaltigkeit ist ja doch ein Thema in Deutschland.

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 2. Dezember 2013 - 16:15 #

Das ist nicht schwer wenn man die Sklavenarbeit im Norden erledigen lässt. Die BRD kann aber nicht mehr ihre dreckigen Geschäfte mit der DDR machen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9242 - 2. Dezember 2013 - 16:31 #

Stimmt, da sich die beiden Staaten so gut verstehen, haben sie natürlich auch sehr ausgeprägte Wirtschaftsbeziehungen...

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 2. Dezember 2013 - 16:58 #

Informier dich einfach über Sonderwirtschaftszonen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 17:04 #

Samsung findet auch im eigenen Land genug kleine Kinder um Galaxy-Geräte zusammenbauen zu lassen. Da brauchen die ihre freundlichen Nachbarn gar nicht für ;) .

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 2. Dezember 2013 - 17:27 #

Ne die Kinder sind mit lernen beschäftigt. Wer den Druck nicht mehr aushält begeht Selbstmord. Ein grausiges Land auch wenn es reich ist.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 17:57 #

Ok, Samsung lässt "seine" Kinder in China arbeiten. Dann können die koreanischen Kids weiterlernen, klasse :) .

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 2. Dezember 2013 - 17:58 #

Mittlerweile sind selbst die zu teuer, die Sklavenkarawane zieht weiter.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 2. Dezember 2013 - 18:10 #

irgendwann sind se rum um den Globe :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 3. Dezember 2013 - 15:06 #

"Ne die Kinder sind mit lernen beschäftigt. Wer den Druck nicht mehr aushält begeht Selbstmord. Ein grausiges Land auch wenn es reich ist."

Der Erfolg gibt ihnen Recht. Bei PISA steht Süd-Korea immer ganz oben, Deutschland mit seiner Kuschelpädagogik versumpft im Mittelfeld, aber nur, weil arme Länder zwangsweise schlechter sind, weil denen das Geld für ein gutes Schulsystem fehlt.

Das mit den Selbstmorden ist ein Problem, das wird auch dort als solches erkannt. Allerdings ist diese asiatische Selbstmordkultur (Individuum kontra wertvolles Mitglied des Volkes Betrachtung) für uns halt grundsätzlich unverständlich.

Grausig ist das Land hingegen absolut nicht. Ich habe auf Partys selten so viel Spaß gehabt wie dort. Koreaner lernen und arbeiten nicht nur hart, die feiern im Gegenzug auch exzessiv.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9242 - 2. Dezember 2013 - 20:27 #

Ja und? Die halten die Wirtschaft von Südkorea am Laufen oder wie? Oder verrichten die "Sklavenarbeit"?

Effektiv sind die Sonderwirtschaftszonen rein politisch.

Da gibt es Gebiete, in denen schlecht bezahlte Arbeit mehr ausmacht und hochentwickelten Staaten mehr bringt.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 2. Dezember 2013 - 14:22 #

Immer dieser 20GB-Durchschnitt. Durchschnitt allein ohne weitere Infos sagt wenig aus. Wie ist denn der Median-Volumenverbrauch? Wann wurden die Messungen gemacht?

P.S.: Ich erinnere mich, teilweise schon 2006/07 im Monat mehr als 100GB verbraucht zu haben, aber ich bin offenbar auch nicht der Durchschnitt.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 2. Dezember 2013 - 22:04 #

http://www.netindex.com/value/2,27/Germany/

hier steht fast alles, Länder und Kosten blabla und so weiter :)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 12:33 #

Und die PR-Maschine funktioniert, Focus lässt sich bereitwillig für Telekom-Werbung einspannen..
http://www.focus.de/finanzen/boerse/drosselkom-gibt-auf-die-telekom-hebt-zum-5-dezember-alle-dsl-drosselungen-auf_id_3447031.html?fbc=fb-fanpage-finanzen

"Telekom hebt zum 5 Dezember alle DSL-Drosselungen auf" ist die Falschmeldung des Quartals. Die heben gar nichts auf, sie streichen die Klausel nur aus den Flat-Verträgen weil sie dazu gezwungen wurden. Die jetzt jubelnden Kunden bekommen dann 2015 einen neuen Vertrag, der entweder eine Drosselung vorsieht oder eben deutlich teurer wird. Bis dahin ist Gras über die Sache gewachsen und alles ist gut.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 2. Dezember 2013 - 14:19 #

Naja, der Focus, für den "schlecht recherchiertes Schmierblatt" noch ein Kompliment ist. An dieser Zeitschrift würde ich ja die deutsche Presselandschaft wirklich nicht messen wollen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 2. Dezember 2013 - 14:30 #

Dummerweise verweisen gerade die meisten anderen Medien auf eben diesen Focus-Bericht - eine Quelle reicht ja ;) .

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 2. Dezember 2013 - 15:51 #

Das sagt wiederum mehr über die deutsche Presselandschaft aus, als ich wissen will. ;)

Labolg Sremag 12 Trollwächter - 1013 - 2. Dezember 2013 - 17:15 #

also aufatmen für alle Facebook/Twitter Kiddis, wer sich nicht wirklich mit dem Internet beschäftigt und damit arbeitet wird wohl auch keine Probleme mit 75/50GB haben.

wer mehr will soll halt zahlen, recht haben die!

ABER ich zahle gerne "jeden" Preis für eine echte Flatrate, nur muss die dann aber auch wirklich immer, und vor allem mit mind. 100Mbits laufen, und ich will nicht irgendeinen erzwungen NAT/Firewall/Router scheiss bekommen, ich will offe
nes Internet!

alles was drunter ist, ist einfach eine Frechheit!

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 3. Dezember 2013 - 1:05 #

Das viel grössere Problem für mich ist der eklatante Versuch der Kontrolle des Contents. Das heisst dann demnächst, dass Leitungsbereitsteller bestimmen wer wieviel von was bei wem zu sehen bekommt. Klingt für mich nach amerikanischen Kabelnetzverhältnissen. Entweder wird der Markt endlich mal richtig reguliert(inkl. des Mobilfunks) oder man überlässt solch wichtige wirtschaftsrelevante nationale Infrastruktur einfach vollkommen der Illusion vom "freien Markt". Dann aber gute Nacht.

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