Deathfire: Dice+-Unterstützung geplant

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24. November 2013 - 10:53 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Im zwölften Update der Kickstarter-Kampagne zum Rollenspiel Deathfire - Ruins of Nethermore kündigte Guido Henkel (Planescape - Torment, Das Schwarze Auge - Die Nordlandtrilogie, Spirit of Adventure) Unterstützung von Dice+ für sein Spiel an. Dice+ ist ein Würfel, der Bluetooth unterstützt (wir berichteten) und mit dem ihr "physisch" vor dem Endgerät würfelt. Der Wurfwert wird dann an die Software und in diesem Fall ins Spiel übertragen. Deathfire ist ein Rollenspiel,das sich durch rundenbasierte Kämpfe und die Ich-Perspektive auszeichnet.

Im Kickstarter-Update lässt Henkel statt vieler Textzeilen das englischsprachige, unten eingebundene Video für sich sprechen. Die wohl interessanteste Neuerung ist die optionale Nutzung dieses 40 Euro teuren Gadgets im Spiel. Henkel betont, dass dieses Gadget dazu dient, die Kluft zwischen Pen-and-Paper- und Computer-Rollenspielen zu überbrücken. So ist es damit möglich seinen Charakter selbst auszuwürfeln.

Dice+ ist ein klassischer "W6" mit sechs Seiten; der polnische Hersteller Game Technologies soll jedoch an einer W20-Variante arbeiten. Dieser W20 könnte laut Aussage Henkels ungefähr mit der angestrebten Fertigstellung von Deathfire im Dezember 2014 auf den Markt kommen. Neben der Verwendung des Dice+ für die Erstellung eines Charakters sollen auch Würfelproben mit dem Gadget durchgeführt werden können. Die Nutzung für Fallen im Spiel kann sich Henkel auch vorstellen.

Ob diese Zusatzhardware der Kampagne zu frischen Einnahmen auf Kickstarter (aktueller Stand: 104.440 von 390.000 US-Dollar am 23.11.2013 um 23 Uhr) verhilft, bleibt abzuwarten. Wer sich weiterhin über interessante Kickstarter-Projekte oder über den Verlauf der Kampagne informieren möchte, dem sei die Projektseite und unser Forenthread ans Herz gelegt.

Video:

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 94220 - 24. November 2013 - 3:32 #

Nette Idee, vor allem dann mit nem W20, aber dafür sollte das Projekt im ganzen erstmal erfolgreich sein.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 191375 - 24. November 2013 - 10:31 #

Woran ich trotz des kleinen "Pushes" in den letzten Tagen nicht mehr wirklich glaube, dafür verläuft die Kampagne einfach zu zäh.

Jimmy 12 Trollwächter - 1162 - 24. November 2013 - 18:43 #

Ich guck jeden Tag einmal drauf aber meine Hoffnung schwindet immer mehr. Woran liegt es denn, mag diese Art von Spielen heute keiner mehr ?

vicbrother (unregistriert) 24. November 2013 - 19:05 #

RPGs entwickeln sich vielleicht nicht mehr weiter? Die Quests sind allesamt auf die selben Grundtypen zurückzuführen, die Wiederspielbarkeit gering, die Open-World-Spiele haben noch keine gute Inszenierung.

Politician 12 Trollwächter - 1110 - 24. November 2013 - 20:28 #

Naja der Erfolg bei Kickstarter hängt natürlich stark am Namen der Entwickler und Henkel scheint außerhalb von Deutschland nicht bekannt genug zu sein. Es ist Schade aber leider ist es die Realität.
Die RPGs, welche sechs oder siebenstellige Summen erwirtschaften konnte, hätte entweder eine Lizenz oder einen besseren Namen oder beides.
Kickstarter ist nunmal eine Risikoinvestition und für diese scheint nicht ausreichend Vertrauen vorhanden zu sein.
Dass solche Spiele prinzipiell auch heute noch Käufer finden hat Legend of Grimrock gezeigt und wird auch Might and Magic X zeigen.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4811 - 24. November 2013 - 21:11 #

Ich persönlich kann sagen, dass ich diese Art von Spielen gar nicht kenne, also 1st-Person-RPGs. Vielleicht geht das noch mehr Leuten so, und sie können mit der Perspektive erstmal nichts anfangen und erwarten daher kein so tiefgreifendes Rollenspiel. Die Nicht-ganz-so-Klassiker in isometrischer Perspektive sind da noch bei einer größeren Öffentlichkeit bekannt und haben daher mehr Wiedererkennungswert.
Ein zweiter Punkt kann sein, dass die Leute ihr Geld lieber größeren Studios mit ähnlichen Projekten anvertrauen bzw. anvertraut haben (inXile, Obsidian, Larian...).
Außerdem flaut der Hype der Crowd-Finanzierung mMn langsam ab, ein Spiel zu unterstützen ist nichts besonderes mehr, da man es schon zu oft gemacht hat.

RoT 18 Doppel-Voter - 9172 - 24. November 2013 - 21:35 #

obwohl gerade leute die schon viel gebacked haben da eher so ne art eingeschworene gemeinde sind, die es eher als pflicht ansehen bestimmten spielen auf die beine zu helfen...

eQuinOx (unregistriert) 24. November 2013 - 4:15 #

Das Auswürfeln von Charwerten halte ich für den größten Designfehler aller Computer-Solo-RPGs - trotzdem wird er immer wieder gemacht, um ein "Brettspielerlebnis" vorzutäuschen. Doch das ist kompletter Unsinn, denn bei Computer-Solo-RPGs fehlt ein ganz wichtiger Faktor: Die wachen Augen der Mitspieler! Bei nem Brettspiel kann ich genau 1x würfeln und das gilt dann. Ohne wenn und aber!

Würfel, egal ob physisch oder per Zufallsgenerator, in Computer-RPGs führen hingegen zu 100-fachen Save-and-Reload-Orgien, bis man ein ordentliches Ergebnis "erwürfelt" hat; daher kann man sich das doch gleich ganz sparen und vorher feststehende Punktzahlen manuell verteilen.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4811 - 24. November 2013 - 9:12 #

Richtig, genau so siehts aus.
Und als Ergänzung: Soweit mir bekannt ist, haben sich aktuelle P&P-Systeme (von "Brettspielen" würde ich dabei nicht sprechen) auch von ausgewürfelten Charakterwerten entfernt bzw. bieten mindestens alternative Möglichkeiten mit nicht-glücksabhängigen Regeln an.
Von daher halte ich es für absoluten Unsinn, das so ein neues Computerspiel einzubauen.

RoT 18 Doppel-Voter - 9172 - 24. November 2013 - 11:07 #

die sache würde ich nicht unbedingt so betrachten...

richtigerweise gibts natürlich die möglichkeit, wenn überhaupt nötig, immer wieder neu zu laden und auf einen besseren char zu hoffen, was ja jedem selbst überlassen sein soll, denn am ende will ich bei tiefgehenden rollenspielen doch auch einen char spielen, mit dem ich mich identifiziere... und die computerausgewürfelten chars befinden sich ja immer in einer bestimmten balance, so dass du nie einen char mit nur positiven attributen finden würdest.

das freie verteilen von werten würde ja per se die klassenzugehörikeiten obsolet machen... (ja bis auf spezialfähigkeiten)

und der punkt mit den wachen augen könnte doch, wenn es funktioniert durch die schummelfunktion, ausgeschaltet werden.
was ja vor allen bei den angesprochenen würfelproben sinnvoll ist.
zudem spiele ich selbst rollenspiele auch am pc lieber nur mit freunden, allein des gemeinsamen erlebens wegen.

aber generell stimmt es natürlich hin und wieder sind die charerstellungen doch manchmal sehr langwierig.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4811 - 24. November 2013 - 11:57 #

Aber gerade dieses Neuladen und auf bessere Werte hoffen ist doch die überflüssige Sache daran; anstatt mich zu entscheiden, wo ich gute Werte hinpacke und wo schlechte bzw. wie die Punkte am besten verteilt werden, muss ich einfach nur immer wieder auf Glück hoffen.
Ob das dann wirklich etwas mit Identifikation zu tun hat, ob ein Wert nun einen Punkt höher oder niedriger ist, sei dahingestellt, ich denke nein.
Wer sagt das mit der Balance? Würfeln ist Würfeln, vielleicht gibt es Minimalregeln, wo das System ein Neuwürfeln vorschreibt, aber ansonsten ist es nur Zufall.
Werteverteilung hat doch mit Klasse erstmal nichts zu tun; die Klasse bestimmt, welche Fähigkeiten zur Verfügung stehen, die Werte, wie gut diese eingesetzt werden können.

vicbrother (unregistriert) 24. November 2013 - 15:28 #

Klassenzugehörigkeit ist ja auch obsolet. Warum soll sich meine Figur nicht frei entwickeln können? Spielen wir ein Rollenspiel oder ein Vorurteilsspiel?

eQuinOx (unregistriert) 24. November 2013 - 22:50 #

Gerade bei den klassischen Rollenspielen waren die computerausgewürfelten Chars sehr breit gestreut - natürlich war das im Schnitt 5,5 (bei einer Range von 1-10), aber wenn man es lang genug probiert hat, kamen halt auch Chars raus, die einen Werteschnitt von 9-10 hatten. Passierte halt sehr selten und war damit eine echte Geduldsprobe.

Das hat dann natürlich Konsequenzen auf das Balancing des gesamten Spiels. Gerade die alten RPGs waren noch richtig bockschwer, mit eine Truppe mit 5er-Durchschnittswerten kam man da keinen Meter weit, denn schon die ersten Ratten im Keller waren zu hart. Die Spielerdesigner wussten, dass die Spieler bei der Charerstellung und beim Level-Up oft neu laden und haben den Schwierigkeitsgrad entsprechend hoch angesetzt.

Und jetzt mal ehrlich... das war doch Irrsinn! Bitte auf der Zunge zergehen lassen: Weil das Auswürfeln der Werte viele Spieler "verführt", es so lange zu probieren, bis es passt, wurde der Schwierigkeitsgrad darauf abgestimmt, so dass man im Umkehrschluss Save+Reload betreiben musste, um das Ende des Spiels zu sehen!

Ein echtes Kuriosum der 80 und 90, was man bei aller Liebe zu Retro heute bitte nicht wieder rauskramen sollte.

Nachtfischer 16 Übertalent - 5494 - 24. November 2013 - 12:21 #

Dem kann ich nur zustimmen. Überhaupt finde ich Würfel in der Form, wie sie zumeist verwendet werden, furchtbar. Und wenn es schon sein muss, dann ist eine kurze Log-Ausgabe genauso gut und wahllos wie ein Würfelwurf. Ganz schlimm finde ich dann Spiele, die die Würfel auch noch im Spiel animiert herumfliegen lassen, sodass man ewig warten muss, bis die dann mal landen. So eine Zeitverschwendung! Und viel besser ist "Dice+" auch nicht.

Roland 18 Doppel-Voter - 10848 - 24. November 2013 - 15:41 #

Daran ist aber nicht das System, sondern der Mensch selbst schuld. Einem Gamemaster kann ich nicht bitten, nochmal zu würfeln nur weil mir das Ergebnis nicht passt. Einen Computer durch Schnellspeichern und -laden schon. Daran kann wie gesagt das System jedoch nichts, sondern nur die eigene Konsequenzslosigkeit des Menschen selbst.

Anonhans (unregistriert) 24. November 2013 - 16:12 #

Wenn es wirklich so garnicht passt, kann man selbstverständlich auch einen GM (und eventuell auch die ganze Runde) drum bitten, nochmal zu Würfeln. Man kann den ja zB als "Strafe" nen bestimmten Malus auf irgendeinen Wert oder so festlegen. Grade bei Pen&Paper lässt sich doch je nach GM und Runde über vieles reden :) Aber das kommt natürlich immer drauf an. Wenn jeder so oft würfelt, bis wirklich alle Werte so passen, wie man sich das wünscht, verliert das ganze natürlich auch seinen Sinn.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4811 - 24. November 2013 - 19:31 #

Ein Gamemaster passt aber auch die Begegnungen der Gruppe dynamisch an und sorgt dafür, dass diese passend sind. Das tut ein Computerspiel nicht, es geht von einem gewissen "Powerlevel" aus und ich als Spieler muss die Gruppe entsprechend zusammenstellen - noch dazu müssen alle Fähigkeiten abgedeckt sein, was im P&P auch nicht zwingend der Fall sein muss. Von welchem Powerlevel es ausgeht, verrät es mir nicht, so dass ich natürlich immer versuchen werde, meine Möglichkeiten als Spieler bestmöglich auszunutzen - inklusive beliebig häufigem Neuauswürfeln, sofern unterstützt.

eQuinOx (unregistriert) 24. November 2013 - 22:13 #

Save+Reload wäre inkonsequent, wenn Fremdbestimmung dein Antrieb ist. Ich spiele aber Spiele nicht, um fremdbestimmt zu werden. Mein Fetisch heisst "Perfektionismus"!

Wenn ich ein Spiel spiele, möchte ich es perfekt spielen. Ich treffe nicht absichtlich schlechte Entscheidungen, wenn ich weiss, dass es bessere gibt und erst recht möchte ich nicht, dass jemand anderes für mich schlechte Entscheidungen trifft. Ich möchte in RPGs eine sinnvolle Party zusammenstellen, wofür ich mir gerne auch mehrere Stunden Zeit nehme, die dann intelligent weitergelevelt wird, die stets die besten Items angelegt hat und die stärksten Zauber kennt.

Klar kann man mal nen Krieger mit 1 Stärke und 100 Charisma basteln, ihm ne Wasserpistole in die Hand geben und gucken, wie weit man in dem Game damit kommt. Als Experiment ist das vielleicht ne zeitlang lustig, aber das ganze Spiel so spielen, nur weil ein Zufallsgenerator es so wollte? Nope, da lad ich dann lieber 100x neu. Das ist dann im Sinne des Perfektionismus sehr konsequent.

Kühlschrankmagnet (unregistriert) 24. November 2013 - 15:45 #

Ginge es ausschließlich um das "Brettspielerlebnis", hättest du Recht. Da aber nur ein Teil (heute: Bruchteil) der Videospieler aus der P&P-Ecke kommt, hat demzufolge ein Gutteil des Publikums gar kein zwingendes Bedürfnis nach einer nachgestellten Tischrundenerfahrung.

Dennoch kann Leuten wie mir mit der Charakterwürfelei etwas geboten werden, nämlich der kleine Jubelmoment, wenn plötzlich gute Zahlen kommen. Banales, Unterdurchschnittliches und Außergewöhnliches liegen damit innerhalb meines Zugriffs. Ein gleichförmiges, bei allen Spielern nahezu identisches Spielgeschehen findet schon vom Start weg nicht statt. Du verkennst die Individualisierungsmöglichkeit, die im Auswürfeln steckt - dass Frust und Erfolgserlebnis durchaus in einem Zusammenhang stehen, auch.

Ein echter Gestaltungfehler wäre es in meinen Augen nur, wenn lediglich die Variante des Auswürfeln angeboten würde (Wizardry 7), statt ungeduldigeren Naturen alternativ noch den schnellen Standardeinstieg zu ermöglichen (Nordlandtrilogie).

eQuinOx (unregistriert) 24. November 2013 - 22:40 #

"Individualisierungsmöglichkeiten" basieren bei Dir auf dem zufälligen Verteilen von Charwerten? Ahhhh ja. :)

Also für mich bedeutet "Individualisierung", dass ich selbst bestimmen kann, wie mein Char sich entwickelt. Individuell eben und gerade NICHT zufällig.

Wenn bei einem individuellen, manuellen Verteilsystem am Ende "gleichförmige" und "bei allen Spielern nahezu identische" Chars rauskommen, wie Du schreibst, dann ist das ein weiterer Designfehler des Gamedesigners! Denn dann gibt es offensichtliche beste Strategien. Wenn es z.B. einen Überwert gibt, ist klar, dass fast alle Spieler nur diesen Wert leveln und am Ende sehen alle Chars gleich aus (Stichwort: Schildkampf + Schmieden in Skyrim). Das ist aber kein Nachteil der Individualisierung, sondern ein Fehler in der Spielmechanik.

Killer Bob 18 Doppel-Voter - 11638 - 25. November 2013 - 2:22 #

Was dann beim Dice+ noch die Frage aufwirft, ob der Würfel es merkt, wenn er nach einem Stillstand plötzlich doch noch einmal ganz überraschend zur Seite kippt...

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6859 - 25. November 2013 - 8:48 #

Ja, das merkt er mit Hilfe seiner Sensoren.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 25. November 2013 - 9:13 #

Merkt er es auch, wenn man ihn einfach per Hand langsam "rollt"?

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6859 - 26. November 2013 - 8:29 #

Genauso, wie dein Smartphone merkt, wenn du es berührst, schüttelst, horizontal oder vertikal hältst.

Ich weiß nicht genau wie die das machen, aber ich vermute mal die Berührungssensoren merken, wenn du den Würfel anfasst. Die Beschleunigungssensoren messen die g-Kräfte, wenn der Würfel über eine Oberfläche springt (Kollisionen im Abstand von einige Millisekunden mit abnehmender Intensität). Die Lagesensoren stellen fest, ob der Würfel gerade liegt und auf welcher Seite, dann wird die Zahl übermittelt.

Wenn du ihn langsam rollst ist die Intensität der Kollisionen zu schwach, zu langsam und nimmt nicht charakteristisch ab. Außerdem merkt er die Berührung. Genauso wenn du ihn nach dem Wurf nochmal weiterschubst oder die Unterlage bewegst. Dann nimmt die kinetische Energie der Kollisionen nämlich wieder zu und die Lage ändert sich wieder, obwohl sie für kurze Zeit schon stabil war.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 24. November 2013 - 10:19 #

Dice + ist ein recht vielfältiges Gadget und funktioniert sehr gut. Das einzige Problem ist weiterhin: Es muss Software kommen. Und zwar mehr als Brettspiele. Darum freut es mich, das vom Guido zu lesen. Ein andere coole Idee wäre doch zum Beispiel auch Zauber mit dem Würfel zu wirken, in dem man Runen in die Luft zeichnet. Dank den (relativ genauen) Gyrosensoren ist das auch möglich. Wenn man die Unterstützung einmal eingebaut hat, sollte das auch kein Problem mehr sein.

Warwick 17 Shapeshifter - 6463 - 24. November 2013 - 11:31 #

Das Auswürfeln von Charakterwerten ist gar nicht meins, halte das für groben Unfug, ein Relikt aus P&P-Zeiten als man es noch nicht besser wusste oder das für gut hielt.

Ansonsten: das Feature klingt natürlich wie eine Hommage ans P&P, aber wenn ich eine Sache an CRPG's toll finde, dann, dass der Computer das würfeln übernimmt. Warum sollte man da zeitaufwändig zwischen Tastatur und Maus noch selber würfeln wollen?

Punisher 19 Megatalent - P - 15365 - 24. November 2013 - 12:00 #

Ist eine nette Idee, aber will man das in einem digitalen Rollenspiel wirklich? Denke, damit spricht er eher wieder eine Nische an, die wahrscheinlich nicht groß genug ist.

Keine Ahnung, ob Guido Henkel die Kohle noch zamkriegt, nachdem die Laufzeit fast 2/3 vorbei ist und erst etwas mehr als 1/4 der nötigen Summe zusammen ist würde ich eher sagen "nein"... hoffentlich versteht er dann, dass seine Visionen offensichtlich nicht so gut ankommen... wobei, aller guten Dinge sind drei, vielleicht klappt bei Anlauf Nr. 3.

Politician 12 Trollwächter - 1110 - 24. November 2013 - 12:23 #

Ich empfinde das Feature als überflüssige Spielerei. Der große Vorteil an PC-RPGs ist doch gerade dass der Rechner das Würfeln übernimmt und so ein besserer und schnellerer Spielfluss aufkommt. Ich sehe keinen Grund gerade das Würfeln selbst zu übernehmen.
Das auswürfeln von Charwerten ansich finde ich aber ok. Wer ehrlich spielen will, hat eine gute Herausforderung, wenn er mit nichtoptimalen Chars spielt.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 24. November 2013 - 12:25 #

Ein Auswürfeln des Charakters finde ich bei Computer-Rollenspielen reichlich dämlich. Eine begrenze Zahl von Punkten zu haben, die man dann verteilen muss, ist hier definitiv die bessere Alternative.

Und nein, ich will auch beim Spielen nicht dauernd die Hand von M&T nehmen, nur um eine Würfelprobe durchzuführen.

Und das kommt von mir, der ich bei P&P-Rollenspielen wirklich wahnsinnig gerne würfle.

Leo94nidas 17 Shapeshifter - 7854 - 24. November 2013 - 13:08 #

Ein überflüssiges Feature. Warum sollte ich meinen Charakter auswürfeln, wenn ich auf einen bestimmten abzielen möchte, dass schränkt mich als Spieler ziemlich ein. Am Ende wird noch jedes schöne RPG zum Pokerspiel, statt zu hart erarbeiteten Charakteren.

Lacerator 16 Übertalent - 4218 - 24. November 2013 - 14:35 #

Guido Henkel hat aber schon bemerkt, dass das Ding gelaufen ist, oder? Zumal es ja eigentlich ein Vorteil von cRPGs ist, dass man Dinge wie eben das Würfeln nicht selbst machen muss. Ein solches Nischen-Produkt wird wohl kaum Massen von neuen Backern mobilisieren.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6859 - 24. November 2013 - 18:26 #

Es gab schon einige Crowfunding Projekte, die in den letzten Tagen/Stunden einen Großteil der Gesamtsumme eingenommen haben.
Star Citizen ging glaube ich in den letzten 2-3 Tagen der Kampagne von 3 auf 7 Millionen $.

Lacerator 16 Übertalent - 4218 - 24. November 2013 - 19:55 #

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige der potenziellen Backer erst schauen, ob das Projekt überhaupt eine Chance hat, bevor sie es unterstützen. Wenn's wie hier eher schlecht aussieht, kann ich mir nicht vorstellen, dass zum Schluss plötzlich alle angerannt kommen. Ich lasse mich natürlich gern vom Gegenteil überzeugen!

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3606 - 25. November 2013 - 22:12 #

Das wäre aber ziemlich hirnrissig von den potentiellen Backern. Das tolle ist doch, daß das Geld ohnehin nur eingezogen wird, wenn das Projekt im Sinne der Erfinder erfolgreich finanziert werden kann.

Oder etwas polemischer: Wenn jeder so denken würde, hätte es nicht ein einziges Kickstarter-Projekt zur Finanzierung geschafft.

RoT 18 Doppel-Voter - 9172 - 25. November 2013 - 22:34 #

deine aussage ist richtig,

dennoch warten viele leute ab, um zumindest eine größere fülle an informationen/gameplayszenen, screens etc zu erhalten.

zusätzlich gibt es noch die von mir schon erwähnten leute, die zur rettung von projekten eilen, einfach weil diese es verdient haben (oft durch shoutouts von anderen projekten)

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4557 - 25. November 2013 - 12:32 #

Roberts hat aber auch einen 24 stündigen live Verkausmarathon veranstaltet, die "Dralthis" und Iris alleine gingen da für vier stellige Summen weg.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20655 - 24. November 2013 - 15:23 #

Ich finde die Idee super. Bei der Charaktererstellung ist das natürlich sehr mühsam. Aber bei den Spielen verfolge ich sonst immer das Log, in dem die Würfelwerte aufgelistet werden. Das selbst Erwürfeln ist natürlich kein Dauerzustand aber immer wieder gerne gesehen. P&P artete schließlich spätestens bei Endkämpfen auch immer in Würfelorgien aus.

Loco 17 Shapeshifter - 8190 - 24. November 2013 - 15:59 #

Und noch ein Strohhalm, an den er sich klammert... das wird doch nix mehr.

Zahnhans 13 Koop-Gamer - 1242 - 24. November 2013 - 19:01 #

Ich habe noch nie einen Dice+ benutzt, aber könnte man damit theoretisch nicht unheimlich leicht cheaten?
Einfach ein paar Mal auf dem Tisch herumrollen und dann immer die gewünschte Seite nach unten.

Wäre so oder so eine größere Unterstützung für Dice+ als anders herum.
Die haben bisher 8 Spiele die den Dice unterstützen und das sind meist Brettspielumsetzungen die man für maximal 10€ im Laden kriegt.

WizKid 14 Komm-Experte - 2232 - 24. November 2013 - 19:23 #

Ich erinner mich ungern an die Wizardry Teile wo man Stunden über Stunden damit verbracht hat, Charaktere zu erwürfeln die über den Durchschnitt waren, weil das Spiel so mords schwer und unfair war.
Folglich bin auch kein Fan von Spielen, wo man die Werte am Anfang erwürfelt.

Ich kann der Idee leider also gar nichts abgewinnen. Optional ist es halt ein nettes Feature aber bei einem PC Rollenspiel ständig zwischen Maus und Würfel wechseln zu müssen, würde mich nerven.

Hoffentlich kommt sein Rollenspiel trotz Kickstarter Flop raus.
Das Video sah gar nicht mal schlecht aus und einige Ideen klangen interssant.

joernfranz (unregistriert) 24. November 2013 - 19:57 #

Schöne Idee. Finde diese Kombination durchaus reizvoll. Leider siehts ja mit der Kickstarter Kampagne noch nicht ganz so gut aus.

Francis 14 Komm-Experte - 2583 - 24. November 2013 - 21:09 #

Sieht doch eher mau aus...

Warwick 17 Shapeshifter - 6463 - 26. November 2013 - 15:05 #

Liegt grad bei 109.125 USD und hat noch 11 Tage um die 390.000 USD zu erreichen. Hm, sehr schade. Das könnten am Ende vielleicht so um die 200.000 USD werden, aber die 390k?

Ich mag den Guido, aber ich mag sein Deathfire-Konzept nicht, und ich backe eigentlich kein Projekt nur weil mir der Creator sympathisch ist.

RoT 18 Doppel-Voter - 9172 - 26. November 2013 - 20:50 #

komm schon, ente oder trente ;)

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