App der Woche: Tilt to Live 2 - Redonkulous
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

iOS
Bild von Jonas Schramm
Jonas Schramm 11329 EXP - Redakteur,R9,S9,C9,A9
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23. November 2013 - 15:28
One Man Left lieferte vor drei Jahren eine rasante, fordernde und vor allem kurzweilige Highscore-Jagd in Form von Tilt to Live ab, die auf einem simplen Grundgedanken basierte: Ein kleiner Pfeil wird von Horden roter Punkte gejagt – jede Berührung mit dem Feind bedeutet „Game Over". In Tilt to Live 2 - Redonkulous hat sich dieses Konzept nicht verändert. Ihr steuert euren Pfeil immer noch durch Neigen des Apple-Gerätes über das Spielfeld. Wieder rücken euch die Punkte in verschiedenen Formationen auf den Leib, und ihr flitzt auch diesmal mit riskanten Manövern von einem Power-up zum nächsten, um Feinde zu zerstören und euren Highscore zu verbessern.

Alles beim Alten also? Von wegen!
Dank neuer Power-ups ist Tilt to Live 2 auch für Fans des Vorgängers interessant. 
Aus Alt mach Neu
Die zufällig erscheinenden Power-ups haben die Entwickler generalüberholt. So ist aus dem grünen Schild des ersten Teiles eine grüne Glibbermasse geworden, die euren Pfeil umgibt. An dieser bleiben sogar ganze Feindesgruppen hängen. Klingt das Power-up ab, werden alle Gegner in der grünen Masse zerstört. Das lila Laser-Geschoss wurde in Tilt to Live 2 - Redonkulous durch einen Laserstrahl ersetzt, der euren Pfeil wie ein Doppelklingen-Lichtschwert aussehen lässt. Manche Power-ups erhaltet ihr erst, nachdem ihr Erfolge freigeschaltet habt und im Level aufstiegen seid. Die Erfolge stellen euch vor die typischen Aufgaben wie „Töte X Gegner oder „Überlebe Y Minuten.“ Neben der Jagd nach dem Highscore habt ihr so auch immer ein paar andere Ziele vor Augen. 
 
Auch in Sachen Inszenierung hat sich einiges getan. Schon das Bomben-Power-up explodiert deutlich effektvoller. Aktiviert ihr das „Lichtschwert“, verdunkelt sich der Hintergrund und der lila Laser tritt stärker hervor. Da ihr meist viele Power-ups kurz hintereinander aktiviert, brennt Tilt to Live 2 - Redonkulous ein ums andere Mal ein kleines Effekte-Feuerwerk ab. 
Zeit für einen Bosskampf: Ihr müsst die grünen Zielscheiben zerstören, ohne von den Kugelfisch-Gegnern oder den beweglichen Plattformen berührt zu werden.
Mehr als nur rote Punkte
Diesmal teilt ihr euch das Spielfeld nicht ausschließlich mit roten Punkten. Immer wieder fliegt eine bunte Rakete quer über das Feld. Weicht ihr nicht rechtzeitig aus, werdet ihr aufgespießt. Auch Zeitbomben werden aktiviert. Ihr habt dann fünf Sekunden Zeit, zwei kleine Zielscheiben zu zerstören und sie so zu entschärfen. Auf dieselbe Art und Weise erledigt ihr die neuen Bossgegner, die mitten ins Geschehen platzen. Dabei handelt es sich um Geschicklichkeitsübungen, in denen ihr beweglichen Plattformen oder mobilen Gegnern ausweicht und nebenbei die Zielscheiben zerstört. Es ist sicherlich nicht das einfallsreichste Bossgegner-Design, sie bieten aber meist eine nette Abwechslung zu dem typischen Spielablauf.

Anders als im Vorgänger könnt ihr euren Pfeil nach dem Ableben einmal wiederbeleben. Dazu müsst ihr ihn nach dem „Tod“ in einem bestimmten Feld zum Stillstand bringen. Eine zweite Chance bekommt ihr eigentlich immer zugestanden, außer ihr befindet euch in einem Bosskampf, was Frustpotenzial birgt.    

Weniger drin
In Code Red geht es härter zur Sache. 
Tilt to Live 2 - Redonkulous bietet bislang die beiden Standard-Spielmodi “Classic” und „Code Red“. Beide unterscheiden sich durch ihren Schwierigkeitsgrad – Code Red wird euch stärker fordern. Habt ihr den Vorgänger gespielt, werdet ihr „Gauntlet“, in dem ihr den Pfeil von links nach rechts durch Punkte-Formationen manövriert oder „Frostbite“, in dem ihr eingefrorene Punkte zerstört, vermissen. Die beiden Varianten wurden aber auch beim Vorgänger erst später per Update hinzugefügt. One Man Left will jedenfalls für Tilt to Live 2 - Redonkulous neue Spielmodi folgen lassen.

Fazit und Fakten
Tilt to Live 2 ist ein rasantes Spiel, das sich durch die Neigungssteuerung dennoch sehr präzise bedienen lässt. Wenn ihr den Vorgänger nicht gespielt habt, werdet ihr schnell Fuß fassen. Lohnt sich Tilt to Live 2 - Redonkulous aber auch für Fans des Vorgängers? Auf jeden Fall! Die Power-ups bilden das Herz des Spieles und genau die haben die Entwickler kräftig umgekrempelt. Die Effekte sind schön anzusehen und die neuen Bosskämpfe sorgen für Abwechslung im Tilt-to-Live-Alltag, auch wenn sie manchmal frustrierend sein können. One Man Left hat an den richtigen Stellen angesetzt. Jetzt wünschen wir uns noch den einen oder anderen neuen Spielmodus.      
  • Preis am 23.11.2013: 2,69 Euro (iOS, Universal)
  • Wie der Vorgänger eine frenetische Highscore-Jagd mit eingängiger Steuerung
  • Aufgrund überarbeiteter Power-ups auch für Kenner des Vorgängers interessant
  • 87,3 MB (iOS 6.0 oder höher; Momentan werden iPad 2, iPhone 4S, iPod Touch 5. Gen., oder neuer unterstützt)
  • Screenshots: GamersGlobal / iPod Touch (5. Generation)
  • In-App-Käufe: Nein

Video:

McGressive 19 Megatalent - 14000 - 23. November 2013 - 19:51 #

Der erste Teil war seinerzeit einer meiner Lieblings-iOS-Titel.
Mittlerweile bin ich allerdings Android-Jünger und muss diesmal wohl leider verzichten, da mein iPod der 4. Gen auch nicht mehr unterstützt wird :(

Sancta 15 Kenner - 3168 - 23. November 2013 - 20:02 #

Neigungssteuerung ist bei mir leider ein Ausschlusskriterium. Spiele am Tablet fast nur im Bett liegend kurz vorm Einschlafen und im Liegen funktioniert so eine Steuerung nicht ;-)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 349052 - 23. November 2013 - 20:45 #

Das ist wahr beziehungsweise man braucht sehr gut trainierte Armmuskeln, wenn man mehr als 10 Minuten das iPhone senkrecht hoch halten will dazu...

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 23. November 2013 - 21:45 #

Wenn sie es beim zweiten Teil ähnlich handhaben, wie im ersten, dann kannst du aus 3 unterschiedlichen Haltungen wählen: 1. Regular, 2. Top Down und 3. Custom. Bei letzterem kannst du die neutrale Ausgangsposition manuell festlegen und somit auch prima im Liegen mit dem Handy über dem Kopf spielen. Aber wie gesagt, keine Ahnung, ob es das in Teil 2 auch so gibt.

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