Wochenend-Lesetipps KW43: Xcom, Sexismus, Panzer General

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25. Oktober 2013 - 14:41
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Firaxis Games hat eine besondere Herangehensweise bei Erweiterungspacks. Statt eine neue Kampagne oder weitere Missionen zu liefern, wird das Hauptspiel um neue Elemente erweitert – so etwa beim aktuellen Civilization 5-Addon Brave New World (GG-Test: 9.0). Und auch bei Xcom: Enemy Within geht man diesen Weg. Unter anderem mit diesem Thema möchten wir uns in der heutigen Ausgabe der Wochenend-Lesetipps befassen.

Des Weiteren geht es einmal mehr um Sexismus in der Videospielbranche. Weitere Artikel, die wir für euch herausgesucht haben, beschäftigen sich mit Grundregeln für das Schreiben über Spiele und mit der Free-to-play-Version des Strategiespiel-Klassikers Panzer General. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

"Sexismus sells? Im Minenfeld der Geschlechterdebatte"
eurogamer.de am 21. Oktober, Frank Erik Walter

Dass Sexismus in der Videospielszene ein Problem darstellt, hält Frank Erik Walter von eurogamer.de für unbestreitbar. Für ihn stellt sich jedoch die Frage nach der Ursache: "Sind Entwickler und Publisher verantwortlich für das fragwürdige Frauenbild der Community? Oder sind es in erster Linie die Spieler, die scheinbar jeden Publisher mit Geld zuballern, bloß weil große Oberweiten und reichlich nackte Frauenhaut auf Screenshots und Verpackungen zu sehen sind? Ich behaupte, beide Seiten tragen ihr Schärflein zu der Problematik bei."

"10 Rules"
gelurzt.at am 23. Oktober, Christoph Lurz

Diese zehn Grundregeln für Personen, die über Spiele schreiben, sollten sich spätestens mit ein wenig Übung von selbst erschließen. Etwa, dass ein Spiel nicht gleich schlecht ist, nur weil es einem persönlich nicht gefällt: "Problematisch wird es jedoch, wenn man die eigene Meinung als Tatsache betrachtet und diese als Basis für eine Argumentation über die Qualität oder eine andere Meinung nutzt."

"Ripple Effect: XCOM Enemy Within's small tweaks add up to big improvements"
penny-arcade.com/report am 23. Oktober, Andrew Groen (Englisch)

Der neue Rohstoff Meld in Xcom: Enemy Within stellt eine signifikante Verbesserung des Hauptspiels dar, meint Andrew Groen vom Penny Arcade Report. Die Ressource kann auf der Karte eingesammelt werden, zerstört sich aber nach ein paar Runden selbst wenn ihr das nicht tut. Mit ihr könnt ihr neue Upgrades freischalten. Dadurch steigt der taktische Anspruch des Spiels, weil ihr natürlich möglichst viel Meld sammeln möchtet und gleichzeitig nicht in die gegnerische Schusslinie geraten dürft.

"Des Zufalls General"
zeit.de am 24. Oktober, Kai Biermann

Während die Free-to-play-Versionen von Anno und Siedler alles andere als überragend waren, findet Kai Biermann von Zeit.de die Online-Fassung von Panzer General überzeugend. Diese hat ein kleines Spielfeld und ähnelt im Grunde eher einem Brettspiel: "Für die Spieltaktik aber ist diese Beschränkung auf wenige Felder entscheidend. Sie bieten kaum Platz, um sich zu bewegen, und gerade diese Beschränkung macht Spaß. Wie beim Schach muss jeder Zug geplant werden, ein Fehler kann das Ende der gesamten Partie bedeuten."

Im heutigen Video: Ein von Fans erstellter Portal-Film.

Wenn ihr selbst interessante Links oder unterhaltsame Videos zum Thema Computerspiele entdeckt, freut sich der Autor über eine PN oder einen entsprechenden Kommentar. Er wird sie lesen und bei Gefallen bei den nächsten Lesetipps verwenden.

Video:

Henke 15 Kenner - 3636 - 25. Oktober 2013 - 15:49 #

Wie immer vielen Dank für dieses interessanten Lesetipps!

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32803 - 25. Oktober 2013 - 16:50 #

Auch von mir ein dickes Danke schön.

Noodles 21 Motivator - P - 30222 - 26. Oktober 2013 - 20:38 #

Ich schließe mich dem Dank an! :)

Maik 20 Gold-Gamer - - 21510 - 25. Oktober 2013 - 17:14 #

Diese Schleimerei im PG-Online-Artikel ist echt übel. Die Zeit wird immer mehr zum Wurstblatt.

volcatius (unregistriert) 25. Oktober 2013 - 17:50 #

Die Rezension fand ich auch ziemlich peinlich. Die Einheiten werden zufällig verteilt, die Manöverkarten sind Zufall, und das ganze findet auf 4x3 Feldern statt. Das sieht aus wie ein iOS-Spiel.

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 25. Oktober 2013 - 19:05 #

Ich finde das Spiel eine Frechheit, bin enttäuscht davon!

microwood 13 Koop-Gamer - 1491 - 26. Oktober 2013 - 18:11 #

wenn der wenigstens in der ersten zeile geschrieben hätte das das teil "Flash" braucht, hätte ich das nicht zu ende lesen müssen.. ;(

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 25. Oktober 2013 - 19:22 #

"Sexismus sells"...

Wenn ich das nur lese muss ich mir schon an den Kopf fassen...

The HooD 12 Trollwächter - P - 939 - 26. Oktober 2013 - 12:25 #

Du siehst aber schon, dass da noch ein Fragezeichen hinter steht, oder?^^

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 29. Oktober 2013 - 3:17 #

Ändert nix an der Tatsache, dass dieser Schmonz gar nicht erst diskutabel ist.
Und mir ist egal wie einige Pseudo-Frauenversteher hier darüber denken.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167220 - 27. Oktober 2013 - 7:10 #

Danke für die Aufstellung :)

Feyd Braybrook (unregistriert) 29. Oktober 2013 - 8:38 #

Da Computerspiele als eine Form von Unterhaltungskultur Aspekte der Realität darstellen, ist es soz. eine zwingende Folge, dass sie sexistische Tendenzen der Realität widerspiegeln.

Allerdings, und das ist das bereitwillig ignorierte Argument, ist für Menschen wahrscheinlich nichts anderes leichter beeinflussbar als Kultur. Wir sind als Menschen soziologischen Mechanismen nicht hilflos ausgeliefert. Wer, wenn nicht wir haben es in der Hand, Einfluss auf unsere Kultur auszuüben? Klartext: Sexismus in Spielen muss nicht sein.

Wenn ich das Wort "Frauenversteher" im Zusammenhang mit Sexismus lese (vgl. Kommentar weiter oben), sehe ich eine dringende Berechtigung für die Diskussion von Spiele-Kultur und Sexismus.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 5. November 2013 - 14:29 #

Denke auch das man die Diskussion nicht so einfach wegwischen kann, fand den verlinkten Artikel interessant zu lesen, auch wenn er am Ende kneift und sich kein Fazit traut sondern sich in die Frase flüchtet das die Diskussion hier erst am Anfang stünde.

Richtig ist aber das es auch meiner Meinung nach zuviel verlangt wäre von Entwicklern eine gleichgestellte Gesellschaft darzustellen wenn die Realität dies nicht wieder gibt und wenn ein Entwicklerteam eben aus 10 weißen Männern besteht wäre es unfair zu erwarten das diese gute Charaktere aus anderen ethnischen Gruppen erstellen können, ohne in Klischees zu verfallen.

Auf der anderen Seite, wenn ich GTA Revue passieren lasse, wäre es schon schon gewesen wenn zumindest in den Nebenrollen irgendwo mal eine starke Frau gegeben hätte.

Anerkennen sollte man vielleicht aber auch das sich die Sicht auf dieses Thema über die Jahre auch geändert hat, als sich in den 90er Jahren Lara Croft als starke selbstbewusste Frau hervortat, wurde Sie von vielen (auch Frauen) gefeiert, aus heutiger Sicht mit ihren schmalen Taille großen Oberweite, würde sie anders wahrgenommen werden, daher hat sich die Figur mit der Zeit auch immer weiter verändert.

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