Der elektrische Reporter über Community-Manager

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16. Oktober 2013 - 21:58 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Das ZDFinfo-Format Der elektrische Reporter befasst sich in seiner aktuellen 81. Folge in einem kleinen Beitrag mit dem Beruf des Community-Managers. In dem gut fünf Minuten langen Beitrag werden die Kernaufgaben kurz angerissen und alltägliche Probleme geschildert. Zudem kommen verschiedene Personen zu Wort, die auf Seiten wie Zeit Online in dieser Position tätig sind.

Eine der Kernaussagen des Beitrags ist, dass sich dieser Beruf immer noch in einer Art Selbstfindungsphase befindet. So gibt es keine geregelte Ausbildung und innerhalb von Unternehmen meist keine klare Herangehensweise an das Community-Management. Zudem sind viele durch Zufall an diesen Job gekommen. Dies erklärt dann auch den Satz der im Beitrag zu Wort kommenden Community-Managerin Bianca Örtl (sinngemäß):

Manchmal kommen Leute zu unserem Community-Manager-Stammtisch, die diesen Job machen, weil sie die einzigen in der Firma mit einem Facebook-Account sind. [...]

Uns als Spielern wäre sicherlich zu wünschen, dass sich dies ändert. Aber auch kurze Schilderungen darüber, welche Methoden die Moderatoren anwenden, finden ihren Platz. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von euch, einen anderen Blickwinkel auf das Thema zu entwickeln. Ihr findet den Ausschnitt aus der aktuellen Folge abschließend als Video eingebettet.

Video:

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 16. Oktober 2013 - 22:19 #

Social Media Experten. Oh man..

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10820 - 16. Oktober 2013 - 22:55 #

So viel unreflektierte Negativität in dir ist!

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 17. Oktober 2013 - 8:39 #

Ich hab immer wieder mal mit solchen Leuten zu tun und der überwiegende Teil davon zeichnet sich durch Fertigkeiten aus, die einem Spambot gleichkommen.

Barkeeper 16 Übertalent - 4249 - 17. Oktober 2013 - 19:17 #

Mich stört meist das die Leute nur sagen "Ja, wir sind da. Noch ein wenig Geduld bis zur Lösung deines Problems."

Konkrete zusagen, oder Handlungsschritte, kurz: Irgendwas messbares unwiderlegbares das die tatsächlich etwas getan haben um (versuchen) mir zu helfen, das fehlt meist total.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10820 - 18. Oktober 2013 - 11:22 #

Klar braucht so etwas kein Mensch. Das nervt mich dann auch ungemein. Aber es gibt sicher auch Leute in dem "Beruf", die ihren Job gut machen.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 18. Oktober 2013 - 11:46 #

Ich glaube letztendlich nicht daran, dass es sich durch einzelne engagierte Leute ändern wird. Einfallslosigkeit der Unternehmen steht an erster Stelle: Alle wollen sie eine FB Seite und Unterseiten fürs Unternehmen selbst und ihre Marken haben und 'gefällt mir' sammeln. Der Kanal wird bevorzugt nach außen genutzt, für öde Ankündigungen, unterm Strich Werbung. Wenn sich keine cleveren Köpfe in den oberen Reihen der Unternehmen einreihen, bleibt's dabei.

SaRaHk 16 Übertalent - 4542 - 16. Oktober 2013 - 23:15 #

"Manchmal kommen Leute zu unserem Community-Manager-Stammtisch, die diesen Job machen, weil sie die einzigen in der Firma mit einem Facebook-Account sind."

Das dachte ich mir. Auf PC Games via Facebook wird so unendlich viel über GTA V (noch nicht mal offiziell für den Rechenknecht angekündigt) und Nintendo-Krams gepostet, dass da keine andere Schlußfolgerung bleibt. Aber man soll mich nicht falsch verstehen: ich mag die PC Games. Dieses "off topic" und wahllose posten von irgendeinem Mist zieht sich durchs GANZE Social Media-Dingenskirchen, von Facebok bis Twitter.

Wenn also Community Manager (respektive Facebook-Leiter für eine Firma/Seite) völlig wahllos herangezogen werden: man merkt's sehr schnell. Aber vielleicht ist meine Definition davon auch einfach nur falsch ... vielleicht müssen die Leute auch nur Anwesend sein und IRGENDETWAS machen, IRGENDWIE mit der Comm agieren, mehr nicht. Eine Abstellkammer für ein womöglich echtes Talent!?

Werd mir das Video auf jeden Fall mal anschauen.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21822 - 17. Oktober 2013 - 8:36 #

Bei MMOs gehört schon mehr dazu als nur den FB-Account zu managen. Man ist meist der erste Blitzableiter, wenn es um Probleme geht. In vielen Firmane gibt es keine feste Social-Media-Regeln, weil sich die wenigsten Chefs etwas davon versprechen. Mein Chef ist jemand der alten Schule, der zwar sagt: Mach, wenn es Umsatz bringt, aber kein fetes Konzept aufstellt.

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31831 - 17. Oktober 2013 - 10:41 #

Klingt ja so ganz gut... aber wenn man während der letzten Monate die offizielle Facebook-Seite von SimCity verfolgt hat, dann hat man auch das exakte Gegenteil gesehen. Community-Management bedeutet zumindest bei EA offenbar, dass ein vehementer Shitstorm zu heftigem Applaus umgedeutet wird.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21822 - 17. Oktober 2013 - 11:49 #

Auch ein CM muss die Linie seines Unternehmens vertreten. Ganz normal. Ausserdem ist er ein abhängig Beschäftigter, der in Lohn und Brot steht.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 18. Oktober 2013 - 13:05 #

Sie geben es ja selbst zu, das der Beruf sich noch selbst finden muss, aber Facebook als Sprachrohr nach aussen, das ist für mich eigentlich eher Marketing, genau wie ein Twitterfeed. Community Managment wäre für mich eigentlich eher ein Bindeglid zwischen Community und Support. Foren-Mederation und solche Sachen.

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