Kultboy-Interview: Jörg Langer über Spieletests, GG und Retro

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16. Oktober 2013 - 8:02 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

„Ich musste [...] außerdem auch Dinge wie News schreiben übernehmen“ – Was auf den ersten Blick auf GamersGlobal bezogen werden könnte, ist stattdessen eine der Aussagen von Jörg Langer in einem Interview auf die Frage, welche Tätigkeiten er als Redakteur bei PC Player absolvieren musste. Das vor kurzem von der privaten Fanwebsite Kultboy.com veröffentlichte, umfangreiche Gespräch bietet euch allerdings noch viele weitere lesenswerte Fakten und Details rund um das Wirken des Gründers und Chefredakteurs von GamersGlobal.

Unter anderem berichtet Langer von seinem ersten Arbeitstag innerhalb der PC-Player-Redaktion und was es vor über 20 Jahren für ein Gefühl war, mit bekannten Namen wie Boris Schneider und Heinrich Lenhardt – mit dem er seit längerem die Stunde der Kritiker umsetzt – zusammenzuarbeiten:

Am Anfang sehr ungewohnt, da beides meine großen Idole seit Happy-Computer-Zeiten waren und dann plötzlich als meine leibhaftigen Chefs nebenan saßen. Aber das legt sich dann doch recht schnell, wenn man sie jeden Tag sieht. Wobei mein Respekt vor ihrer Erfahrung und ihrem Können sehr lange angehalten hat, im Prinzip bis heute.

Weitere Fragen drehen sich um Fehlwertungen oder weshalb Langer die PC Player verließ, um die GameStar ins Leben zu rufen:

Weil man die Chance, ein eigenes Heft zu machen, nicht allzu oft im Leben bekommt. Weil ich lieber Chefredakteur als Stellvertreter sein wollte. Und weil die Stimmung bei PC Player nicht mehr dieselbe war wie am Anfang – Heinrich und Boris waren beide weg, beispielsweise.

Es folgen unter anderem Angaben zum privaten Spielen, wie viel Prozent innerhalb der Arbeitszeit gespielt und geschrieben wurde, zu welchen der früheren Kollegen Langer noch heute Kontakt hält oder auch, welches das beste Spiel aller Zeiten ist. Natürlich geht es auch um GamersGlobal.de, unter anderem antwortet Langer:

Wenn man [...] zumindest einige ‚Experten-Spieler‘ dazu bringen kann, ihr Wissen mit den anderen zu teilen [...], kommt am Ende ein kompetenteres Magazin heraus, als wenn man alles irgendwie selbst abdecken will. Allerdings habe ich unterschätzt, wie aufwändig die Qualitätssicherung der User-Beiträge ist – es ist halt nicht jeder zum Schreiber geboren, und viele geben bei GamersGlobal.de nach den ersten paar News-Versuchen auf, weil wir sehr hohe Ansprüche stellen. Die Mitmach-User jedoch, die bleiben, bereichern GamersGlobal ungemein.

In einem weiteren Abschnitt des Interviews äußert sich der GamersGlobal-Gründer ausführlich zu der Frage, ob „die Spieleszene wirklich so einfallslos geworden ist, wie die Retrofreaks immer jammern“, weshalb die Spielezeitschriften seiner Ansicht nach langsam aussterben und ob er sich vorstellen kann, wieder im Print-Bereich zu arbeiten. Im letzten Abschnitt des Gesprächs drehen sich die Themen vorrangig um das Retro-Gaming. Unter anderem geht es um den Unterschied zwischen damals und heute, ob der wachsende Markt der Retro-Zeitschriften eine Übersättigung erfahren könnte oder auch, wie Langer über Retro-Fans denkt und ob er selbst „retro“ sei.

Hier geht's zum vollständigen Kultboy-Interview mit Jörg Langer.

immerwütend 21 Motivator - P - 28914 - 15. Oktober 2013 - 12:02 #

Ich war sehr angenehm überrascht - sinnvolle Fragen, ehrliche Antworten, dergleichen findet man eher selten (und damit meine ich keineswegs nur den Spielebereich, sondern den gesamten Journalismus).

jps 18 Doppel-Voter - 11150 - 16. Oktober 2013 - 19:54 #

Hätte mir allerdings mehr, bzw. generell Folgefragen gewünscht. Da hätte durchaus bei der einen oder anderen Antwort nachgehackt werden können. Rein aus Interesse: War das ein E-Mail-Interview?

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166107 - 15. Oktober 2013 - 12:26 #

Bestes Spiel aller Zeiten vom Jörg ? Da tippe ich ungelesen auf nen Ultima :) Mal schauen, ob ich damit richtig liege. :)

Cat Toaster (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 15:46 #

Ja, ich denke da immer noch an die legendäre X-Base-Parodie oder Falcon 4.0, das schwerste Spiel aller Zeiten.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33721 - 15. Oktober 2013 - 12:34 #

Wirklich sehr schönes Interview. Die alte PC-Player-Zeit, das war noch was...

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 47879 - 15. Oktober 2013 - 12:51 #

Wow, 4.500 Mark Einstiegsgehalt? Nicht schlecht...

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70252 - 15. Oktober 2013 - 12:59 #

Das dürfte inflationsbereinigt fast dem Äquivalent von 5000 Euro entsprechen.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 61345 - 15. Oktober 2013 - 13:04 #

Also ungefähr die Hälfte vom derzeitigen Monatslohn!

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70252 - 15. Oktober 2013 - 13:06 #

Du meinst jetzt Julian, oder?

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 61345 - 15. Oktober 2013 - 13:08 #

Dachte der wird nur mit warmen Mahlzeiten und gelegentlichem Kopfstreicheln belohnt!

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 15. Oktober 2013 - 15:12 #

hm, dachte er sei Bezahlfahrer :)

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166107 - 15. Oktober 2013 - 13:33 #

Das war für die Zeit schon üppig für nen Einstiegsgehalt, da hätte ich weniger vermutet.

Pomme 16 Übertalent - P - 5955 - 16. Oktober 2013 - 0:20 #

Bei täglichen Arbwitszeiten von 9 bis 13 Stunden relativiert sich das aber auch.

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 16. Oktober 2013 - 18:00 #

Wovon 2 Drittel gezockt wird, was die Leute sonst in ihrer Freizeit tun würden.

zuendy 14 Komm-Experte - 1847 - 16. Oktober 2013 - 21:13 #

Die Normalos können halt das zocken was sie wollen und weglegen wenn sie nicht mehr wollen. Müssen auch nach dem Zocken keine Ergüsse mehr zu Papier bringen.

Cat Toaster (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 21:30 #

Wenn du 20 Jahre 16h am Tag auf dem Hintern sitzt ist das alles nicht mehr so gesund, selbst wenn man Spaß bei der Arbeit hat.

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 17. Oktober 2013 - 17:40 #

Nach 20 Jahren will man ja dann selbständig sein und 20 h arbeiten.

Shenzakai (unregistriert) 15. Oktober 2013 - 13:03 #

Sehr schönes Interview mit tiefen Einblicken und ehrlichen Antworten, welche Jörg gleich noch sympathischer machen, als ohnehin - immer offen und direkt heraus :)
Erinnere mich noch gern an selige PC Player/Multimedialeserbrief-Zeiten oder meine erste GameStar. Diese habe ich jedoch einerseits mit meinem damaligen Wechsel auf Konsolen, aber auch, weil das Kernteam sich in alle Winde verstreute, nicht mehr weiterverfolgt.

@Admiral Anger: ich war eine Weile für diverse Onlineportale ehrenamtlich tätig und habe auf meinen Reisen u.a. Florian Siegismund (ehemals GameStar) getroffen und kann dir sagen: die 4.500 Mark sind mit hoher Wahrscheinlichkeit brutto gemeint. Auch nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Zum Einstieg definitiv nicht zu verachten. Unter Berücksichtigung der Inflation seither erst recht.

eQuinOx (unregistriert) 15. Oktober 2013 - 16:44 #

WIE BITTE?? Nicht überragend??? 1994 lag das Durchschnittseinkommen in Deutschland bei 4100 DM brutto. Das heisst: Ca. zwei Drittel der Arbeitnehmer hatten weniger als 4100 DM. 4500 DM war also schon ein sehr gutes, deutlich überdurchschnittliches Gehalt.

Das aber sogar als Studienabbrecher ohne Erfahrung und als Einstiegsgehalt zu bekommen, war ein Jackpot (oder gar nicht unwahrscheinlich: ein Tippfehler :)).

vicbrother (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 13:54 #

Dem schließe ich mich an: 4.500DM sind auch heute noch sehr viel Geld - das wären heute auf ohne Inflation auf den Euro umgerechnet und nach Abzug von Steuer und Sozialabgaben 1.450€. Bei 160 Stunden Arbeit im Monat bei 8,50 Euro Mindestlohn käme weniger heraus!

Es ist schon erstaunlich, dass in Spieleredaktionen soviel Geld gezahlt wurde. Da dürften die heutigen Gehälter mit 20 Jahren im Monat bei ca. 5.000 Euro liegen. Damit unterliegt kein Redakteur der Pflicht der Sozialversicherung und gehören zu den Top 15% der Gesellschaft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/einkommen-neues-spiegel-online-tool-zeigt-wo-sie-stehen-a-920777.html

Maik 20 Gold-Gamer - - 21481 - 16. Oktober 2013 - 14:04 #

Interessant, wo es doch überall heisst, das die Gehälter runter gegangen sind und gerade freie Autoren finanziell sich gerade so durchhangeln. War auch mal in einem Spieleveteranen-Podcast ein Thema.

vicbrother (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 15:22 #

Da es sich bei dem Gehalt sicherlich um Tariflöhne handelt, könnte man wohl http://www.djv.de/startseite/info/beruf-betrieb/uebersicht-tarife-honorare.html zugrundelegen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 16. Oktober 2013 - 15:55 #

Mal abgesehen davon, dass freie Autoren von Tarifgehältern mal so gar nichts haben: Es werden heute praktisch nirgendwo noch Tarifgehälter gezahlt in den Redaktionen. Alte, teure Leute mit Tarifvertrag ist man gerne losgeworden, oder es gab "freiwillige" Vertragsänderungen, oder die Leute wurden befördert und dadurch ebenfalls außertariflich bezahlt. Von reinen Online-Redaktionen rede ich mal lieber gar nicht in Sachen Gehaltsniveau.

Ich glaube nicht, dass irgendein noch redaktionell tätiger Spieleveteran heute auch nur ansatzweise das verdient, was er in den guten Zeiten verdient hat -- wenn er sich nicht noch an einen alten Redakteurstarifvertrag klammert, sprich, nie gewechselt hat.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 17. Oktober 2013 - 9:06 #

Ach. Das ist so bitter. Ich würde den Job so gerne machen. Aber die totale Brotlosigkeit macht ja dann auch keinen Spaß :-(

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 17. Oktober 2013 - 9:14 #

Wer redet von Brotlosigkeit? Es sind -- Ausnahmen mag es geben -- einfach nicht mehr die Gehälter oder Honorare zu erzielen, die vor 10 oder 15 Jahren zu erzielen waren. Gäbe es virtuelles Essen, das super schmeckt und halbwegs satt macht, würde die Lebensmittelindustrie kränkeln, und es würde in der Branche nicht mehr so gut bezahlt. In diesem Fall hat es halt den Journalismus getroffen.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 17. Oktober 2013 - 10:02 #

Jo. genau. Der Markt hat sich halt sehr zu Lasten derjenigen verändert, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Und diese Tatsache schreckt mich persönlich halt davon ab dem Job des Spielejournalisten zu ergreifen, obwohl ich phasenweise denke, dass es einer der wenigen Jobs ist, der bei mir sowas wie Leidenschaft fürs Arbeiten entfachen könnte. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen. War gar nicht ironisch gemeint oder so.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1214 - 16. Oktober 2013 - 15:52 #

Als Akademiker verfällt man gerne mal der Ansicht, dass Gehälter jenseits der 50k / Jahr eigentlich vollkommen normal und sowieso viel zu niedrig sind. Aber glaube mir.. das ist nicht so. Und da ich auch die Gehälter von einigen (anderen) Gaming Online Portalen ähnlicher Größenordnung wie GG kenne, kann ich dir sagen - das ist sehr viel. Für einen Spieleredakteur.

EDIT: Nicht abwertend gemeint. Aber Berufe, die alle gerne machen würden weil sie dem Hobby entsprechen geben meistens eher weniger Geld. Mehr Nachfrage, weniger Angebot.

vicbrother (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 16:42 #

In der Tat. Ich meine das Durchschnittsgehalt betrug in Deutschland 2012 2.500€ im Monat brutto, also 30.000€ im Jahr.

lolaldanee 13 Koop-Gamer - 1233 - 16. Oktober 2013 - 19:57 #

und dabei darf man nun auch nicht vergessen, dass dann auch nur die unteren 2/3 oder so relevant sind für die wirklichen zahlen, wenn einige millionen verdienen ziehen sie den durchschnitt massiv nach oben ohne dass die breite masse deshalb mehr verdient

Sancta 15 Kenner - 3153 - 16. Oktober 2013 - 23:23 #

Deswegen wird auch nie das Durchschnittseinkommen betrachtet sondern das mittlere Einkommen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 16. Oktober 2013 - 21:09 #

Diese 50k per Anno Angeber sehe ich auch häufiger Mal, insbesondere in Forenthreads wo es um Gehälter geht.

Ich behaupte mal, 90 Prozent von denen lügen wie gedruckt. Gerade als Berufseinsteiger, selbst mit super duper BWL Studium sind selbst 40.000 eine absolute Ausnahme. Ich kenne nämlich zufällig die Gehälter einiger Bekannter.

Ich hatte mich übrigens "spaßeshalber" mal bei einigen Webportalen als Redakteur beworben. Es ging immer so "super, toll, sie wären perfekt, wieviel wollen sie denn so an Gehalt?" Ich habe dann schon ein sehr niedriges Gehalt angegeben - und habe von den Seiten nie wieder etwas gehört. Eine Seite hat mal 12.000 Euro geboten - also 1000 Euro Brutto im Monat.

Bei normalen Zeitungen sieht es übrigens auch nicht viel besser aus. Wenn es nicht gerade Großverlage sind, dann sind die meisten Redakteure inzwischen eh outgesourced (so geschehen etwa bei mir, dann ist man Scheinselbstständiger) und verdienen nur noch einen Bruchteil. Die Gehälter sind in den letzten zehn, 15 Jahren in der Medienbranche jedenfalls arg geschrumpft.

vicbrother (unregistriert) 17. Oktober 2013 - 7:31 #

Das die Gehälter schrumpfen mussten bei den Traumgehältern der 90er ist klar: Ein Informationsmonopol im Zeitalter des Internet gibt es nicht mehr und dieses auf langsamen und umweltbedenklichen Medien zu verteilen ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Vergleiche es mit den Wasserträgern - die gibt es doch ebenfalls nicht mehr...

gracjanski (unregistriert) 15. Oktober 2013 - 13:56 #

"den ersten paar News-Versuchen auf, weil wir sehr hohe Ansprüche stellen."

So ein quatsch. Es ist, weil viele Vorgaben so ziemlich sinnfrei sind und es Jahre dauert bis eine News freigeschaltet ist. Speichellecker und Autoritäre Charaktere schlucken alles und machen mit, andere nicht. Aber Propaganda ist ja schon was tolles

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 61345 - 15. Oktober 2013 - 14:06 #

Naja, einige bleiben auf der Strecke, steht ja auch im Interview. Anscheinend bist du einer von ihnen!

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13872 - 15. Oktober 2013 - 14:37 #

Jahre? sinnfrei? Speichellecker? Propaganda? Kleiner Tipp, weniger Maulheld spielen und mehr konstruktive Kritk anbringen, sollte nicht so schwer sein.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 61345 - 15. Oktober 2013 - 14:48 #

Die sollte man erstmal lernen anzunehmen. Nicht auf dich bezogen!

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13872 - 15. Oktober 2013 - 14:51 #

Das stimmt auch wieder, eine gewisse Beratungsresistenz ist erkennbar.

Inso 15 Kenner - P - 3555 - 15. Oktober 2013 - 18:53 #

Als jemand der die "erste News"-Erfahrung letztens erst gemacht hat schmeiss ich mal meinen Senf dazu: ich war überrascht wie wenig von meiner ursprünglichen News geblieben ist, da war ich so gar nicht drauf vorbereitet. Die Infos waren noch drin, die persönliche Note, die eigene Art, der Flow war hinterher für mich jedoch nicht mehr wirklich zu erkennen. Redewendungen wie "diesmal mit dabei" wurden umgeschrieben, und für mich war auf den ersten Blick nicht wirklich ersichtlich warum. Man nimmt das halt erstmal so hin, derjenige wird schon wissen was er tut, und primär möchte man ja auch die News online sehen und nicht gleich rumdiskutieren obwohl jemand da nur helfen will.
Als ich so im Nachhinein mal genauer den Unterschied meiner Version zu der späteren sah war auf jeden Fall klar das ich nur News (bzw Newsvorschläge) einreichen würde wenn das Spiel mich wirklich interessiert und ich die News für wirklich wirklich wichtig halte, da die Weitergabe der Information zwar erfolgte, aber der Newstext für mich selbst nicht mehr direkt als meiner zu erkennen war. Klar waren es nur Kleinigkeiten die sich da geändert hatten, soll jetzt auch keine Beschwerde sein, ich will nur mal weitergeben was da so bei einem ankam. Wer öfter schreibt hat sich an so was wahrscheinlich schon gewöhnt, für nen Neuling der sich mit dem Text viel Mühe gegeben hat war´s jedoch erstmal nen nicht unerheblicher Dämpfer.
Versteht mich allgemein nicht falsch, klar, wenn jemand da freiwillig Tag für Tag die Texte angleicht ist es Normalität das da aus dem Handgelenk mal was verändert wird, und für ihn ist sicherlich auch nicht direkt nachvollziehbar das jemand sich da wegen nen paar kleiner Änderungen gleich zurückzieht. Ich fand es eh toll das jemand seine Freizeit opferte um _meine_ News GG-tauglich zu machen, sprich da uneigennützig seine Zeit rein investierte. Die News war später online, hat 50+ Kudos bekommen - freut einen ja wenn man was weitergeben kann. Es macht ja auch Sinn das man die Usernews hier so generisch wie möglich halten möchte, um ein gleichmäßiges Bild von GG zu vermitteln, weswegen der Schreibstil halt angeglichen wird. Aber es las sich im Tutorial doch deutlich lockerer, das da so direkt in den Texten abgeändert wird hätte ich absolut nicht erwartet, ich hab nur mit Fehlerkorrekturen und "geht mal gar nicht"-Änderungen gerechnet. Ich würde daher sicher nicht von sinnfreien Vorgaben sprechen, sie sind jedoch als Neuling, gerade wenn sie nach Lektüre von Tut und Video eher unerwartet passieren, erstmal schwer nachvollziehbar.
Ich hoffe da fühlt sich jetzt keiner angegriffen, es ist wirklich nur als Erfahrungebericht gedacht ;)

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 15. Oktober 2013 - 20:55 #

Danke für diesen Erfahrungsbericht. Versteh' mich nicht falsch, ich denke jedoch, dass man sich als neuer Autor nicht ausgerechnet nach dem ersten(!) Newsbeitrag (bzw. den ggf. vorgenommenen Optimierungen) abschrecken lassen sollte (das ist bei dir hoffentlich nicht der Fall). Ich habe mir deinen Beitrag gerade mal angesehen: Die Änderungen betreffen in der Tat nur Kleinigkeiten, die allerdings so gut wie gar nicht den Stil deines Beitrags verändert haben.

Deine Aussage, dass "Usernews so generisch wie möglich" sein sollen, liest sich für mich ein wenig negativ; ich denke nicht, dass das ein Ziel ist. Darauf Wert gelegt wird jedoch zum Beispiel, dass sich ein Beitrag möglichst flüssig liest, was hin und wieder auch Umformulierungen oder das Ersetzen zu "lockerer" Formulierungen erfordert -- das ist aber etwas anderes als "generisch".

Klar, ich kann schon verstehen, dass Änderungen am eigenen Text die Motivation dämpfen können. Aber glaub' mir: Bleibt man am Schreiben dran, wächst mit der Zeit die Erfahrung, was auch bedeuten kann, dass man Anpassungen vielleicht eher nachvollzieht, statt sich darüber zu wundern oder gar zu ärgern. :) Und es ist natürlich auch wichtig, sich auf GG bzw. dessen System hinter den Kulissen (Beteiligung der User, gemeinschaftliches Arbeiten an Texten) einzulassen ... was im Übrigen überhaupt nix mit Blödsinn wie Autorität und ähnlichem zu tun hat.

Inso 15 Kenner - P - 3555 - 16. Oktober 2013 - 21:24 #

Ich hab halt meine eigene Art wie Aufbauten sein müssen für mich gefunden, und bin in anderen Bereichen damit durchaus erfolgreich. Der Text hatte für mich einfach seine Dynamik. Ich will bestimmt nicht versuchen das jetzt für andere festzusetzen, aber dieser "diesmal mit dabei"-Aufbau war die letzte von mehreren Versionen, bei der ich mir dachte: das passt jetzt, wo _ich_ mit dem Text wirklich zufrieden war. Ich kann gut verstehen das andere das nicht nachvollziehen können, aber genau diese eigene Spur macht halt den Unterschied, die gehört für mich einfach dazu, auch wenn man sie nicht direkt erkennen mag. Es ist wie gesagt auch nicht als Angriff oder Beschwerde gedacht, mir ist durchaus klar das das im Großen gesehen Haarspaltereien sind - ich bin da halt einfach so :)
Das mit dem Generisch war absolut nicht negativ gemeint, aber wo ich anderswo den ein oder anderen Autor schon mal rauslese, ist mir das hier bei Usernews nie wirklich aufgefallen - was andererseits für ein beständiges hohes Niveau spricht. Vielleicht hab ich auch nur nicht genug von einem Autor gelesen, daher abstrahiere ich jetzt natürlich mit von dem was ich kenne, was halt wirklich nur die eine eigene News und die die ich so lese sind, da hast du sicherlich ´nen besseren Überblick. Aber das Beispiel mit dem "diesmal mit dabei" hab ich bspw vorher kurz gegoogelt gehabt, da war von Welt.de bis zu den Abendblättern überall mal so eine Formulierung mit dabei, wenn man solche Änderungen dann sieht wirkte es halt eher wie der Versuch es anzugleichen als eine Überarbeitung einer allzu lockeren Formulierung, und das deckte sich halt mit den anderen Eindrücken. Natürlich ist ein einzelnes konkretes Beispiel da jetzt keine Grundlage die man als gefestigt bezeichnen könnte, wenn ich das erste dutzend News voll kann ich da sicherlich fundierter was zu sagen^^.
Sprich ich werd´ sicherlich auch nochmal die ein oder andere eigene News schreiben wenn mir das Thema echt wichtig erscheint, von ´ner News über Mantle hab ich aber bspw. dann erst einmal abgesehen, das hätte u.U. dann doch den Rahmen bzw. das ein oder andere Zeitbudget gesprengt^^

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 16. Oktober 2013 - 23:55 #

Es ist bei GG kein Problem, den eigenen Stil in News einzubringen, das sieht man auch, wenn man sich die Newsschreiber ansieht. Da gibt's durchaus einige News, da weiß man den Autor, ehe man auf den Namen gesehen hat (ChrisL, Old Lion, Freylis und bestimmt noch einige andere, die ich jetzt einfach vergesse).

Es gibt da aber zwei "Abers":
1) Das sollte natürlich nicht ausufern, News sind immer noch News und keine Kolumnen oder Artikel :) Da gibt's eben bestimmte Konventionen, an die man sich halten sollte.
2) Gerade bei Neueinsteigern kann noch niemand beurteilen, ob das nun wirklich ein besonderer eigener Stil oder einfach Unsicherheit ist. Die wenigsten, die bei GG einsteigen, haben Erfahrung mit Newsschreiben. Auch wenn man anderswo schon mal das eine oder andere geschrieben hat, News mit GG-Anspruch sind meistens dann doch noch was anderes, das haben wohl fast alle News-Schreiber hier festgestellt. Entsprechend wird dann da auch mal etwas genauer hingesehen, wenn jemand neu ist. Und ich meine, dass das auch pädagogisch sinnvoll ist: Erst die Regeln lernen und wenn die sitzen, kann man anfangen, wieder etwas lockerer zu werden ;)

Und wenn du Anpassungen von Redakteuren nicht verstehst (die führen sich da gern mal auf wie ein Elefant im Porzellanladen und werfen alles um, was man aufgebaut hat :p ): Einfach PN schreiben und nachfragen. Die dürfen dann auch mal merken, dass das nicht auf Gegenliebe stößt, wenn sie wie ein Heuschreckenschwarm über eine News herfallen, alles verwüsten und Sekunden später ohne Erklärung weiterziehen ;>

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 17. Oktober 2013 - 9:38 #

> Einfach PN schreiben und nachfragen.
Zustimmung. Gleiches gilt natürlich auch für die User, die News redigieren -- das Zauberwort lautet wie so oft Kommunikation ...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 17. Oktober 2013 - 9:41 #

Sind wir nun Heuschrecken oder Elefanten? In beiden Fällen wären wir ungewöhnliche Vertreter der jeweiligen Tierart. Nämlich Heuschrecken, die nur das faulige Korn wegfressen, sodass man das reife besser ernten kann. Und Elefanten, die den vermüllten Porzelanladen aufräumen, sodass man sofort zu den Prunkstücken darin vordringen kann :-)

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. Oktober 2013 - 21:22 #

Heuschrecken-Elefanten. Besonders bösartig, diese Viecher. ;P

Es ging mir darum, zu umschreiben, wie das für einen Betroffenen wirkt, wenn hin und wieder kommentarlos so ein Wirbelwind über Texte wirbelt, alles durcheinander wirft und ein völlig neuer Text herauskommt, bei dem für Neulinge nicht klar ist, was daran besser sein soll. Oder: Der Porzellanladenbesitzer ist eben noch nicht so weit, zu wissen, was die Prunkstücke sind und was nur Kitsch ;D
In so einer Situation fühlt es sich jedenfalls nicht gut an. Aber deswegen sag ich ja, dass man den Heuschrecken-Elefanten dann auch einfach mal fragen muss, was er da wieder getrieben hat ;)
Dann löst sich hoffentlich schnell auf, dass diese nur scheinbar bösartigen Tiere tatsächlich sehr nützlich sind, nur etwas schüchtern.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 17. Oktober 2013 - 21:36 #

Ich verstehe schon, was du meinst, und dein Tipp des direkten Nachfragens beim entsprechenden Redakteur ist auch richtig und wichtig. Ich würde nur anfügen wollen: "... nachdem ihr euch mittels Versionsvergleich die Änderungen angeschaut und drüber nachgedacht habt."

Einen kleinen Tipp habe ich auch noch, wenn man nicht merkt, was die Verbesserung ist: Den ursprünglichen Text laut vorlesen. Und dann den redigierten Text laut vorlesen. Kein Witz, das allein kann einige wichtige Dinge klarmachen :-)

Inso 15 Kenner - P - 3555 - 17. Oktober 2013 - 19:31 #

Ich erkenn u.U. beim Chris noch den Aufbau und rate dann entsprechend, wenn das primär gemeint ist sehe ich was du meinst^^. Vielleicht bin ich da aber auf einem Auge blind bzw es ist woanders recht "extrem" und ich erkenne hier einfach die Feinheiten nicht an der ihr die Schreiber genauer zuordnet und es kommt mir deswegen sehr gleich vor. Zugegebenermaßen war ich aber auch seit jeher eher der Mathematiker und verstehe Schreiben mehr wie Musik mischen, wenn ich unten Jörgs How-To-Liste sehe wird mir z.B. gleich ganz anders^^.
PN bzw im Chat fragen hatt ich auch erst überlegt, aber da der primäre Punkt war _das_ es geändert wurde und der Grund eher sekundär war und es nix geändert hätte, hab ich gar nicht groß gefragt.
Viel interessanter find/fand ich ganze Diskussion jetzt hier, viele unterschiedlich Positionen zu Stil, Technik, Regeln usw - da bekommt man von Usernews und Änderungen gleich nen ganz anderen Eindruck, hätt ich so niemals erwartet^^

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 17. Oktober 2013 - 21:49 #

Naja, ich weiß nicht, was du mit "woanders" meinst, daher kann ich das auch schlecht vergleichen.
Ich kenn da so Seiten, da hat jeder Schreiberling seine eigenen Rechtschreib- und Grammatikfehler, an denen man ihn erkennen kann, wenn du das meinst ...? ;P Oder Seiten, wo es nicht nur der Stil ist, der unterschiedlich ist, sondern direkt die ganze Textform. Da arbeitet der eine dann mit Stichpunkten, der andere erzählt lieber eine Geschichte, der nächste baut grundsätzlich alles zu Kolumnen aus und wieder ein anderer wirft alles wild durcheinander. Das ist mir dann ehrlich gesagt deutlich zu viel und ich bin froh, dass man sich bei GG auf eine genau definierte Basis festlegt. Es ist eben die News, die zählt, nicht der Autor.

Aber nein, ich meine nicht nur den Aufbau. Natürlich spielt der auch eine Rolle, aber diesbezüglich wüsste ich tatsächlich bei den von mir genannten Beispielautoren gar nicht, wie ich die auseinander halten sollte ... Ich meine da schon den Schreibstil an sich. Also ob es eher nüchtern, verspielt, offensiv-witzig usw. geschrieben ist.

Das, was Jörg unten so für gutes Schreiben aufzählt, ist doch eigentlich sehr mathematisch: Regeln, die eingehalten werden müssen, damit's am Ende funktioniert. Und wenn das klappt, kann man anfangen, mit den Regeln zu spielen. Also eigentlich wie in der Mathematik: Erst die Grundrechenarten, 1+1 ist eben nicht 3, und dann, später, kann man sich aufmachen, aus der Kombination und Vielfalt der Grundrechenarten immer neue Möglichkeiten und Problemlösungen zu finden :)
Und trotz der vielen Ausnahmen, die oft einen anderen Eindruck vermitteln, ist Sprache doch auch sehr logisch.

Wenn du natürlich eher problematisch findest, *dass* geändert wird, egal, ob das berechtigt ist oder nicht, ist das in der Tat sehr ungünstig. Ohne Änderungen geht es fast nie, man ist halt nicht perfekt und gemeinsam mit Helfern wird's meistens besser als schlechter :)

SaRaHk 16 Übertalent - 4366 - 15. Oktober 2013 - 21:46 #

Ja, ich weiß, was Du meinst. Hab vor kurzem hier auch meine erste News selbst geschrieben.
Ich schreib hin und wieder News für die Amiga Future-Homepage und da spielt es keine Rolle, ob man seinen eigenen "flow" hineinbringt. Ähnlich wie beim eigentlichen Heft gilt dort die Devise "Frei nach Schnauze". Das ist mir wichtig, weil es den Spaß am schreiben aufrecht hält. Ich bin schließlich kein News-Roboter - oder will zumindest keiner werden ^^. Genau wie Du werd ich da wahrscheinlich nur noch selten mal was im GamersGlobal-News-Bereich machen. Den eigenen Stil in eine News reinfließen zu lassen...nun ja...das könnte man jetzt als unprofessionell abstempeln - hat aber ganz sicher seinen ganz eigenen Reiz; weg vom generischen, hin zu mehr Farbe und Vielschichtigkeit (ähnlich den eigentlichen Artikeln, die ja immer den Stempel der Autoren tragen sollen).
Bei GG ist es halt so, dass man durch das vereinheitlichen von News diesen gewissen Grad an Professionalität knallhart durchzieht - und auch erreicht! Die News lesen sich alle meistens wie aus einem Guss (als ob sie von ein und derselben Person verfasst wurden). Das ist bei normalen Magazinen (von CBS bis GameStar) meistens auch nicht anders der Fall, obwohl da vielleicht auch mehrere Personen involviert waren. Die Leute im Hintergrund leisten also verdammt gute Arbeit, damit eben dieses Ziel der Einheitlichkeit erreicht wird.

Insofern sind die Anschuldigen hier (von weiter oben) völlig dumm und zeugen nur von Unreife. Natürlich muss es Vorgaben geben, wenn GG ihre News auf diese Weise zelebrieren. Und es MUSS Leute geben, die redigieren können/wollen. Und diesen Leuten MUSS man eine gewisse Autorität anerkennen und nicht gleich mimimi-schreiend um den nächsten Baum oder gegen die Wohnzimmertür rennen, wenn sie mal was auszusetzen haben.
Bin hier jedenfalls noch auf keinen getroffen, der irgendwie den Stammesführer hat raushängen lassen wollen (und ich hätte es schon gemerkt & reagiert, da ich auf so was tendenziell allergisch reagiere); sondern alle sind echt sehr freundlich (hinter den Kulissen ... quasi).
Die Jahre, die es dauert, bis die News endlich fertig/freigeschaltet sind, sind in Wirklichkeit auch nur ein paar Stunden. Wenn überhaupt. Übertreibung der Übertreibung wegen. *augenroll*

Hey, wenn Dir dein eigener Schreibstil (bzw. der Spaß am schreiben) wichtig ist, versuch es mit den User-Artikeln. Bei meinem ersten Beitrag gab es da (Inhaltlich) kein "rumgepfusche". Sondern nur die üblichen Verbesserungsvorschläge, was Rechtschreibung/Layout/Formatierung usw angeht. Auch in der Hinsicht ist GamersGlobal verdammt konsequent: wo die News generisch sind, tragen die Artikel eindeutig die Handschrift des jeweiligen Autors. Da kannste dann halt auch Deinen eigenen "flow" voll ausleben, wie es scheint. :)

Barkeeper 16 Übertalent - 4226 - 15. Oktober 2013 - 23:52 #

Den Kommentar mit den User-Artikeln wollte ich auch bringen.
Habe zwar jetzt erst meinen 2. in der Mache aber da bekommt man größtenteils wirklich nur hardwerkliche Hinweise.

Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, "Bau den Absatz mal etwas weniger verschachtelt auf.", "Füg mal 1-2 Bilder hinzu. Findest bestimmt was tolles.", etc.

Ich finde das User-Artikel schreiben eher noch schlimmer als News schreiben.
Schreibe ich eine News, gucken da meist min. 3 paar Augen drauf. Danach kann man sagen: "Jopp, hab ich gut gemacht. Und so kann ich jetzt mit leben wenn da auch noch 1-2 andere das ok finden."

Bei User-Artikel stellst du dich der Kritik und du, und nur du, bist verantwortlich.

Jeder eben wie er es mag :-)

Maik 20 Gold-Gamer - - 21481 - 16. Oktober 2013 - 14:04 #

Durch die Userartikel kommt ausreichend die eigene Meinung zu Wort. Als News will ich keine bewertenden News lesen, da nach meine Meinung es nur der Information dient. Man kann die Themen imemr gern in Userartikel verpacken. Ein Bereich, den ich bei anderen Seiten wirklich vermisse.
Auch ich habe in meinen ersten News viele Änderungen schlucken müssen, aber das sind reine Erfahrungswerte. Heute klappt das deutlich besser.

Barkeeper 16 Übertalent - 4226 - 16. Oktober 2013 - 15:09 #

Ja eben. Meine erste News hier war über die Amii-Edition für Battleforge.
Da gab es genug negative Punkte. Und ich habe zu der Zeit noch BF gespielt und habe mich auch leicht drüber aufgeregt. Die Diskrepanz zwischen dem was uns versprochen wurde und dem was dann geliefert wurde, war einfach zu gross.

Wer die News lesen will:
http://www.gamersglobal.de/news/52949/battleforge-amii-edition-erschienen

Aber da habe ich es auch hinbekommen das neutral zu formulieren und wenn es kritisch wurde dann mit genauen Zahlen oder Links zu belegen.
Bzw. einfach zu schreiben "Die Community reagiert verhalten.", was sie ja auch tat.

Bei einem User-Artikel hätte ich das anders formuliert. Ganz anders.

Inso 15 Kenner - P - 3555 - 16. Oktober 2013 - 21:26 #

Dank euch für den Input, das macht Userartikel für mich gleich mal interessant - werd nebenher mal nen Auge nach ´nem guten Thema offenhalten :)

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 61345 - 15. Oktober 2013 - 21:53 #

Glaub mir, selbst wir als mittlerweile erfahrenere Schreiber sind nicht immer glücklich wenn unsere News nochmal von der letzten Instanz umgeschrieben werden, aber wenn man dann ehrlich ist, ist die News danach einfach besser. Man darf nie vergessen, wir sind nahezu alles Laien, einige mit etwas mehr, andere mit etwas weniger Talent. Wie Sarah schon sagt, wir machen das ja nicht um andere zu ärgern, sondern um die Qualität die ihr als Leser gewohnt seid, aufrecht zu erhalten. Klar klappt das manchmal super und manchmal weniger gut, wir sind auch nur Menschen. Von daher, nicht abschrecken lassen. Vertrau mir, es kommt die Zeit wo man immer weniger an deinen News umschreibt, weil sie durch die Übung einfach besser werden.

Hemaehn 16 Übertalent - 4560 - 16. Oktober 2013 - 10:03 #

Ich finde absolut nicht, dass die News generisch und alle "gleich" wirken. Im Gegenteil, wenn man sich ein bisschen einliest in die News merkt man, dass jeder seinen eigenen sprachlichen Stil hat und der auch zum Durchschein kommt. Jedenfalls bin ich in der Lage auch Texte Usern zuordnen zu können.

Aber das kommt auch erst, wenn man ein paar Texte geschrieben hat, wie viel seiner persönlichen Note man behalten kann und was man davon ablegen muss, um einen sachlichen und (einigermaßen) professionellen Text zu haben.

Das sind meine Erfahrungen ;)

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 16. Oktober 2013 - 14:14 #

Interessant, genau der Grund, aus dem ich das Schreiben hier wieder aufgegeben habe. Ich habe jahrelang für Geld für ein (damals) _sehr_ großes Portal geschrieben (viel größer als GG), wo mir nicht ansatzweise so viel geändert wurde wie hier. Mein eigener Stil reichte dort für Artikel, die von der Startseite des Portals direkt verlinkt wurden, und zehntausende Leser hatten nichts zu bemängeln, im Gegenteil. Sonst hätte man meine Artikel wohl entweder stark redigiert oder irgendwo in der Technik/Computer-Rubrik versteckt. Hier wurde ich leider oft wie ein dummer Anfänger behandelt und mein Stil möglichst eliminiert (teilweise inklusive Einbau von Fehlern). Gleichzeitig wurde bockig auf Änderungen an der News durch mich selbst bestanden, bis sie nicht mehr aktuell war, obwohl ich keine Zeit hatte, nicht am Rechner war und meinte, ändert Ihr sie doch, ist mir recht! Nach einigen Versuchen (man will ja nicht sofort aufgeben) führte dann zu einer Rücktransformation in den Nur-Leser. ;) Eigentlich finde ich es immer noch schade, aber was soll's, ich hätte inzwischen eh keine Zeit mehr dafür.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21481 - 16. Oktober 2013 - 14:21 #

Da du schon für Geld geschrieben hast, kann ich nachvollziehen, dass du mit dem System hier Probleme hast. Da sind deine Ansprüche deutlich höher als vom Just-for-Fun-Schreiberling. Ich sehe GG mit seinen Mechanismen als netten Eintieg in die Grundlagen. Für Profischreiber sehe ich hier aktuell keine Möglichkeit.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 16. Oktober 2013 - 16:02 #

Häh? Als Profischreiber bist du bei uns bezahlter Autor, wenn du gut genug bist.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21481 - 16. Oktober 2013 - 18:07 #

Ich bezog mich nicht auf die Redaktion, sondern auf die Usersicht und die freiwillige Mitarbeit.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 17. Oktober 2013 - 9:16 #

Wer wirklich schreiben kann (journalistisch, wohlgemerkt, nicht belletristisch), wird es sehr leicht finden, bei uns mitzumachen, und von einigen GG-Formalien abgesehen kaum Änderungen "erdulden" müssen. Alles andere ist, fürchte ich, Selbstübeschätzung. Entschuldige meine offenen Worte!

Wer wirklich schreiben kann, kann sich auf einen Schreibstil (in unserem Fall: nüchtern-kompakt, aber durchaus offen für nette Formulierungen) gut einstellen. Und wer wirklich schreiben kann, verzichtet von allein auf unnötigen Ballast (wie gesagt, wenn wir beim journalistischen Schreiben sind, statt etwa in einem Roman allein durch den verwendeten Sprachstil Figuren zu charakterisieren etc.). Man macht keine endlosen Nebensatzreihungen. Man schreibt nicht die ganze Zeit passiv oder im Nominalstil. Man benutzt nicht krumme Bilder oder falsche Konstruktionen. Man verzichtet auf Redundanzen. Man beherrscht Rechtschreibung und Grammatik. Man schafft es, indirekte Rede korrekt durchzuhalten, rutscht nicht ständig zwischen Indikativ und Konjunktiv hin und her. Man gewichtet seine Texte und schenkt nicht dem Wichtigen ganz hinten einen Satz und dem Unwichtigen ganz vorne zehn. Und so weiter.

All diese Dinge beachten wir bei GamersGlobal, und wer schon ein bisschen schreiben kann, kann bei uns lernen, noch besser zu schreiben. Wer aber schon gut schreiben kann (also dein "Profischreiber"), bei dem wird es nur so flutschen mit den News.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61247 - 17. Oktober 2013 - 17:29 #

Ok, auf gut deutsch, ich versuch es lieber gar nicht erst. Da ich allein schon aus deinem journalistischem Kauderwelsch nicht schlau werde :)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 17. Oktober 2013 - 22:02 #

So war das nicht gemeint, es geht ja drum, "wenn jemand richtig gut schreiben kann, dann...". Wenn ich Kauderwelsch geschrieben habe, tut es mir leid!

Redundanzen = Wichtigtuerisch für "Wiederholungen";

Nominalstil = viele substantivierte Verben verwenden, etwa "das Sichdraufkonzentrieren auf das Schreiben löst eine Bespaßung bei mir aus" statt "konzentriert zu schreiben macht mir Spaß"; unschön ist auch, wenn man ohne jede Not substantiviert und z.B. "Das Betrügen" statt "Der Betrug" schreibt;

Falsche Konstruktionen: z.B. "um des Friedens halber" (jemand vermischt "um des Friedens willen" mit "sicherheitshalber". Ist ja alles Genitiv...)

Krumme Bilder = Analogien oder Wortbilder, die einfach nicht passen. "Der Platzregen breitete sich wie ein Lauffeuer aus".

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 18. Oktober 2013 - 14:36 #

"Man macht keine endlosen Nebensatzreihungen. Man schreibt nicht die ganze Zeit passiv oder im Nominalstil. Man benutzt nicht krumme Bilder oder falsche Konstruktionen. Man verzichtet auf Redundanzen. Man beherrscht Rechtschreibung und Grammatik. Man schafft es, indirekte Rede korrekt durchzuhalten, rutscht nicht ständig zwischen Indikativ und Konjunktiv hin und her. Man gewichtet seine Texte und schenkt nicht dem Wichtigen ganz hinten einen Satz und dem Unwichtigen ganz vorne zehn. Und so weiter."

Ich glaube nicht, dass irgendeiner der genannten Fehler in meinen News zu finden war. Es ist ja auch in Ordnung, wenn die News neutral bleiben sollen - nur ein paar Tupfer des eigenen Stils sollten schon drinbleiben dürfen. Denn wenn es keine Kohle gibt, sollte es wenigstens Spaß machen, und jener ergibt sich für mich dann aus dem Spaß am Schreiben, an der Sprache. Natürlich kann man sagen, dann hätte er halt User-Artikel schreiben sollen, da kann er sich eher austoben! Nur auf die hatte ich nach den News-Erfahrungen leider schon keinen Bock mehr, da der Aufwand ungleich größer ist - und ebenso die Enttäuschung, wenn am Ende jemand redigiert, der alles gnadenlos glattbügelt.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 18. Oktober 2013 - 14:38 #

"Der Platzregen breitete sich wie ein Lauffeuer aus"

Nicht schlecht, ist das ein Realitäts-Beispiel? ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73383 - 18. Oktober 2013 - 14:40 #

Bitte in Zukunft die Bearbeiten-Funktion nutzen, wenn du etwas deinem Kommentar hinzufügen möchtest. Danke.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61247 - 18. Oktober 2013 - 18:04 #

Gut, das hört sich schon schlüssiger an. Die Lust am News schreiben wurde trotzdem nicht höher. Es kann jedoch auch nicht jeder zum Schreiberling geboren sein ;)
Aber ok, GG bietet ja zum Glück auch dem Mitleser genügend anderen Content, deshalb bin ja auch gerne hier. :)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 16. Oktober 2013 - 16:01 #

Was hat die Größe eines Magazins mit seinem redaktionellen Anspruch zu tun? Ich könnte dir einige Mitbewerber nennen, die deutlich größer sind als wir, und deren Texte bei GamersGlobal im Leben nicht veröffentlicht würden.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 16. Oktober 2013 - 16:15 #

Ganz ehrlich: Mich interessiert wirklich mal, was damit gemeint ist, wenn ständig davon die Rede ist, der "eigene Stil" würde bei GG "eliminiert" werden. Wie sieht denn dein Schreibstil aus?

Auch kommt es mir bei solchen Kommentaren immer wieder mal so vor, als würde ein eingeschnapptes Kind mit den Füßen auf den Boden stampfen, weil es vielleicht mal kritisiert worden ist. GG ist nunmal ein (kommerzielles) Projekt, bei dem zwar der Gemeinschaftgedanke ganz vorne mit dabei ist, aber bei dem naturgemäß gleichzeitig gewisse Grundsätze eingehalten werden sollten/müssen.

eQuinOx (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 23:34 #

Hier ist ein Beweis, dass der eigene Stil bei GG NICHT eliminiert wird:
http://www.gamersglobal.de/news/73304/stay-forever-podcast-25-dune-2
http://www.gamersglobal.de/news/75828/stay-forever-podcast-27-system-shock

Nur Kleinigkeiten wurden korrigiert, aber mein Schreibstil und sogar die für GG sehr ungewöhnliche Aufmachung wurden beibehalten und veröffentlicht.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3574 - 17. Oktober 2013 - 8:09 #

Du bist aber auch die Edelfeder von GG. Da traut sich halt keiner ran.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 17. Oktober 2013 - 9:24 #

Genau, zum Beispiel. Ich behaupte einfach mal, dass News, in denen auf gelungene Weise mit Sprache gespielt/jongliert wird und die sich dadurch etwas von den sonst sachlichen Texten unterscheiden, hin und wieder auch gern gesehen sind.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 18. Oktober 2013 - 14:52 #

"Auch kommt es mir bei solchen Kommentaren immer wieder mal so vor, als würde ein eingeschnapptes Kind mit den Füßen auf den Boden stampfen, weil es vielleicht mal kritisiert worden ist."

Also falls ich damit gemeint war (es ist manchmal nicht ganz einfach, den Strichen zu folgen), kannst Du ja in meinem Profil sehen, dass ich keineswegs sofort aufgegeben habe, sondern trotz Änderungen es weiter probiert.

Der letzte Fall war, wie erwähnt, bizarrerweise eine News, die geändert werden sollte (wahrscheinlich - lange her - war es auch nur ein Newsvorschlag, also Text, wie er war, gar nicht zur Veröffentlichung bestimmt). Ich konnte aber nicht, war nicht am PC, und meinte in etwa: "Bitte, dann ändert meinen Text, Hauptsache die News kommt, solange sie noch News ist. Habe nichts dagegen!" Sie wurde aber nicht geändert. Ausgerechnet in dem Fall, wo ich ums Redigieren bat, passierte nichts. ;) 24h später oder so legte jemand die "News" komplett neu an, als sei nix gewesen. Die wurde dann gebracht. Wenn sich eigene Bemühungen auf solche Weise in Nichts auflösen, verschwindet die Motivation gleich mit.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 18. Oktober 2013 - 15:10 #

Nein, das war nicht explizit an dich gerichtet.
 
> Wenn sich eigene Bemühungen auf solche Weise in Nichts auflösen,
> verschwindet die Motivation gleich mit.

Das ist nachvollziehbar, keine Frage. Aber auch in diesem Fall -- selbst wenn ich mich wiederhole -- handelt es sich um *einen* Fall, der mal nicht so optimal gelaufen ist. Gleichzeitig erscheinen jeden Tag auf GG zahlreiche User-News, bei denen es keinerlei Probleme gibt. Was ich damit ausdrücken möchte: Wo gehobelt wird, fallen Späne ... es kann immer mal zu Missverständnissen oder gar Fehlern kommen, wir sind alle nur Menschen. Aber solche Dinge zu pauschalisieren und das gesamte System zu kritisieren (was auch nicht unbedingt auf dich bezogen ist), find' ich nicht so dolle.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 19. Oktober 2013 - 14:22 #

"Aber solche Dinge zu pauschalisieren und das gesamte System zu kritisieren (was auch nicht unbedingt auf dich bezogen ist), find' ich nicht so dolle."

Das ganze System hab ich bestimmt nicht kritisiert, nein. Ich kann schließlich gar nicht wissen, was anderen Leuten mit ihren News passiert oder nicht passiert. Es mag ja in 99% der Fälle für beide Seiten zufriedenstellend laufen.

Reicht jetzt von meiner Seite auch - irgendwann schreibe ich doch noch mal einen User-Artikel, wenn die Zeit es zulässt, weil ich es einfach wissen will. ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 18. Oktober 2013 - 15:16 #

So ein Vorgehen ist auf GG nicht gewünscht, siehe News-Tutorial: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Du hättest nur die entsprechenden User/ Redakteure darauf aufmerksam machen müssen, dann hättet ihr sicherlich eine Lösung gefunden.
So klingt das aber eher nach "Da ist was passiert, was mir nicht gefallen hat, dann hab ich den Kopf in den Sand gesteckt und es einfach blöd gefunden. Komisch: Ich dachte, dadurch würde das Problem gelöst, aber als ich den Kopf wieder raus gezogen hab, war es immer noch so wie vorher. Menno."

Das ist mir hier bei den Kommentaren, die in diese oder ähnliche Richtung gehen, mehrfach aufgefallen (Also, nicht nur bei dir, auch bei anderen): Offenbar wird da etwas, teilweise mehrfach, als störend empfunden, aber niemand spricht davon, dass er dann mal nachgefragt hat, warum das so ist, oder sich hat erklären lassen, warum das, was ihn gestört hat, nun aus GG-Sicht so sein musste. Entweder, das war für alle, die sich hier so äußern, so unbefriedigend, dass es keiner Erwähnung Wert ist, oder es hat einfach niemand gemacht. Und sich dann, irgendwann später, über sowas zu beschweren, ist dann auch nicht die feine Englische.

Richtig ist: News-Dubletten kommen in der Matrix aus den verschiedensten Gründen immer wieder vor, da alle Beteiligten nur Menschen sind und Fehler machen. Fast immer wird das rechtzeitig bemerkt, in ganz wenigen Fällen geht eine später erstellte News zum gleichen Thema live. Aber auch dann lässt sich das im Normalfall mit einer kurzen Nachricht an Autor und/ oder Redaktion schnell lösen, sodass das als Grund, bei GG nicht mitmachen zu wollen, nicht durch geht.
Ein "Ich mag nicht, wenn andere mir im Text rumpfuschen" kann ich akzeptieren, denn das ist etwas, was bei GG dazugehört und wenn man das nicht mag, ist es verständlich, nicht mitmachen zu wollen. Aber eine unglücklich gelaufene Veröffentlichung da als Argument heranzuziehen wollen, ist unfair.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 19. Oktober 2013 - 14:18 #

"So klingt das aber eher nach "Da ist was passiert, was mir nicht gefallen hat, dann hab ich den Kopf in den Sand gesteckt und es einfach blöd gefunden. Komisch: Ich dachte, dadurch würde das Problem gelöst, aber als ich den Kopf wieder raus gezogen hab, war es immer noch so wie vorher. Menno.""

"Ein "Ich mag nicht, wenn andere mir im Text rumpfuschen" kann ich akzeptieren, denn das ist etwas, was bei GG dazugehört und wenn man das nicht mag, ist es verständlich, nicht mitmachen zu wollen. Aber eine unglücklich gelaufene Veröffentlichung da als Argument heranzuziehen wollen, ist unfair."

Ich weiß nicht, welchen Fall Du in diesen zwei Absätzen beschreibst, aber meiner kann es wohl nicht gemeint sein, da die beschriebenen Vorfälle überhaupt nicht zu dem passen, was ich schrieb. Weder hab ich nichts getan, noch wollte ich in dem Fall keine Änderung. Im Gegenteil, ich forderte zu Änderungen aktiv auf. Die Bockigkeit war da eher auf der anderen Seite zu finden.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 19. Oktober 2013 - 16:44 #

Mh, ungewöhnlich, hab ich in solchen Fällen noch nie erlebt, dass da jemand bockig war. Eigentlich sind da immer alle sehr bemüht, das schnell und unkompliziert gerade zu biegen. Naja, jeder hat mal einen schlechten Tag ..

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73383 - 15. Oktober 2013 - 19:15 #

Wenn du schon simpelste Formatierungsregeln für sinnfrei hältst, somit das News-Tutorial ebenfalls völlig ignoriert hast, das Umsetzen der Hinweise nur halbherzig machst, weil du sie doof findest, ist es wirklich besser wenn du keine News schreibst.

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 15. Oktober 2013 - 21:21 #

Wer so einen Ton wie du sein eigen nennt, dem wünsche ich vom Herzen alles, aber nicht hier Fuß zu fassen.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6555 - 15. Oktober 2013 - 21:27 #

Ich kann deine Kritik nicht nachvollziehen. Bisher habe ich bei meinen Artikeln und News durchweg gute Tipps und Vorschläge bekommen.

Vampiro 21 Motivator - P - 30535 - 16. Oktober 2013 - 8:45 #

Ich kann die Kritik überhaupt nicht nachvollziehen.

Habe jetzt erst 14 News. Dabei fällt mir auf, dass ich gewisse Fehler nicht mehr (so oft ;) ) mache. Die Betreuung durch die erfahrenen User ist top. Formatierungsfehler (z.B. vergessen einen Spieletitel fett zu machen oder ein : statt -) werden oft direkt korrigiert, wenn irgendein Satzbau mal komisch ist oder sich was doppelt auch. Sehr viel wird jedoch in den Kommentaren auf diese Fehler hingewiesen, so dass man es auch selbst überarbeiten kann. Es ist auch richtig und gut, dass teils direkt eingegriffen wird, weil es sonst ein ewiges kommentieren und rumeditieren gibt, und man einfach erstmal 50-100+ News auf dem Buckel haben muss, damit es flutscht. Außerdem gibt es oft hilfreiche Tips, mit welchen Infos man eine News noch erweitern kann, oder auch was vllt. nicht so ganz reinpasst. Das ist mit das Geniale hier, dass nicht einer eine News haut, sondern man auf das kollektive Wissen mehrerer Leute zurückgreifen kann.
Finde die Betreuung hier top *Daumen hoch*
Anstatt frustriert zu sein, sollte man auch mal schauen, warum was geändert wurde. Es wird dadurch meistens lesbarer, prägnanter, informativer, abwechslungsreicher, auch wenn es sich vllt. nicht auf den ersten (Tunnel)blick erschließt.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6555 - 16. Oktober 2013 - 18:49 #

Ja, man lernt hier richtig was von erfahrenen Redakteuren. Das finde ich auch sehr schön und bringt mir auch persönlich was, obwohl ich nicht als Redakteur sondern als Wissenschaftler arbeite. Dort kann ein klarer Schreibstil aber auch sehr wertvoll sein wie ich finde.

Und was die Korrekturen hier auf GG angeht, schützen sie einen ja davor, einen schlechten Beitrag zu veröffentlichen und damit seine Reputation zu zerstören ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 16. Oktober 2013 - 19:12 #

Neben dem Lernerffekt motiviert GG auch recht stark, doch auch in andere Richtungen mehr zu schreiben. Sei es das eigene Blog oder was für die Schülerzeitung. Und wenns dann beim einen oder anderen für Haus und Kind reicht, hat GG sicherlich auch was richtig gemacht ;) .

Noodles 21 Motivator - P - 30130 - 15. Oktober 2013 - 14:01 #

Sehr schönes und umfangreiches Interview. Ich bin zwar Jahrgang '88, aber hab Jörgs Karriere trotzdem von Anfang an miterlebt, da mein Vater die PC Player gesammelt hat und später dann mit dem ersten Heft zur Gamestar umgestiegen ist und ich natürlich auch in den Heften rumgeblättert und gelesen hab. Tja, und nun bin ich bei Gamersglobal angemeldet. :)

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 15. Oktober 2013 - 14:30 #

Die voyeuristische Ader in mir hätte ja vielmehr mal die Umstände um den Weggang bei Gamestar und wie der Jörg so zu seinen Nachfolgern steht interessiert. Aber ich fürchte das bleibt im Dunkeln und fernes Objekt meiner Neugier.

immerwütend 21 Motivator - P - 28914 - 15. Oktober 2013 - 15:16 #

... aber interessieren würde es mich auch :)

eQuinOx (unregistriert) 15. Oktober 2013 - 16:58 #

Die Liste der früheren Lieblingsspiele von Jörg deckt sich exakt mit meiner eigenen. Komisch, dass wir bei der Bewertung aktueller Titel so stark differieren...

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 15. Oktober 2013 - 16:58 #

Ist das nun der Jörg auf dem Cover, oder nicht?
http://www.kultboy.com/magazin/5649/#142170

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14523 - 15. Oktober 2013 - 17:49 #

Eher nicht, da er 1988 noch Schüler war und man da eher selten als Fotomodell dienen kann/darf. Aber eine gewisse Ähnlichkeit besteht da schon...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 16. Oktober 2013 - 8:00 #

Nee, das bin ich nicht :-)

Lyhawk 15 Kenner - P - 2979 - 15. Oktober 2013 - 18:09 #

Wirklich ein sehr interessantes Interview mit spannenden Fragen und sympathisch-ehrlichen Antworten.

timeagent 16 Übertalent - P - 4371 - 15. Oktober 2013 - 18:21 #

Danke für den Hinweis auf dieses schöne Interview. War sehr interessant zu lesen.
Andererseits erinnert es mich wieder daran, dass ich mir in den Allerwertesten beißen könnte, weil die PC Player & Gamestar damals total an mir vorbeigegangen sind...

Barkeeper 16 Übertalent - 4226 - 15. Oktober 2013 - 23:53 #

Und um den Offtopic-Kommentarthread loszutreten:
Mir ist Jörg Langer neulich in Black&White begegnet! *schockiert guck*

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 16. Oktober 2013 - 8:09 #

Ganz unabhängig vom Interview: Wer die Seite noch nicht kennt, sollte sich auf jeden Fall etwas länger bei kultboy umschauen. Lohnt sich.

Sciron 19 Megatalent - P - 15742 - 16. Oktober 2013 - 8:50 #

Ui, Jörg zählt Final Fantasy VII (das rein objektiv gesehen eh beste Spiel aller Zeiten *hust*) zu seinen Lieblingstiteln? Überrascht mich doch jetzt schon ein wenig, aber verschafft ihm natürlich einen grenzenlosen Kompetenzbonus. Und lieb haben muss ich ihn jetzt auch noch *Am Bein festklammer*.

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2671 - 16. Oktober 2013 - 16:37 #

Das hat mich auch eher überrascht. JRPGs sind ja meistens etwas speziell.
Die Faszination für den 7. Teil konnte ich allerdings nie ganz nachvollziehen. Vor allem die Minigames fand ich eher nervig als bereichernd. Bei der Story und Inszenierung ziehe ich auch frühere (6) oder spätere (8, 13) Teile vor.
Ich glaub' ja immer noch, dass den meisten das Spiel hauptsächlich wegen der (damals) beeindruckenden Videosequenzen in guter Erinnerung ist und weil es ihr erster Kontakt mit japanischen Rollenspielen war.
Bitte nicht falsch verstehen, Final Fantasy 7 war ein gutes Spiel und ich habe es auch gerne gespielt, aber wenn das Spiel heutzutage so hoch gelobt wird, frage ich mich immer ob ich das gleiche Spiel gespielt habe.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 18. Oktober 2013 - 13:57 #

Mich hat's damals fast die kompletten Weihnachtsferien unterhalten :-)

Meine Lieblings FFs sind VII und X, da habe ich halt das ältere genommen.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3574 - 16. Oktober 2013 - 10:20 #

"Ach ja, und hin und zurück flog ich Business Class: Origin hatte es ja, damals..."
Da wundert es mich doch gleich ein Stück weniger, dass EA den Laden irgendwann dicht gemacht hat.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166107 - 16. Oktober 2013 - 19:00 #

Nen guter Artikel zu EA und Origin, lohnt sich zu lesen: http://www.escapistmagazine.com/articles/view/issues/issue_14/87-The-Conquest-of-Origin

FPS-Player (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 15:13 #

Langer...Langer....Nie gehört. xD

Nachtfischer 16 Übertalent - 5482 - 16. Oktober 2013 - 15:47 #

Schönes Interview!

Einen Einspruch habe ich aber zu folgender Antwort:
"Es ist ein wenig wie bei der Rockmusik: Irgendwann sind alle Riffs ausprobiert, alle Drum-Solos gespielt, alle Bassläufe gezupft -- und dann folgt im Wesentlichen die Wiederholung, Zitierung und Neukombination von Bekanntem, und die fortgesetzte technische Perfektionierung. Ähnlich sieht das auch bei Spielen aus."

Wir haben gerade im Videospielebereich noch längst nicht alles gesehen. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte fand vor allem im technologischen Bereich statt, nicht in Sachen Game-Design. Nur weil immer weiter die festgefahrenen Genres wiederholt (und als Deckmantel für die fehlende Innovation genutzt) werden, heißt das nicht, dass mechanisch nicht noch viel mehr möglich wäre. Die Brettspiele machen es vor, denn dort erscheinen jedes Jahr mehrere Titel, die völlig "aus der Luft gegriffene" Gameplay-Mechanismen einführen. Das Videospiel-Design hingegen steckt (konzeptuell) noch in den Kinderschuhen. Da wird in den nächsten Jahren Großes auf uns zukommen!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 16. Oktober 2013 - 16:04 #

Also in diesem Punkt würde ich sehr gerne Unrecht behalten. Schauen wir mal :-)

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 16. Oktober 2013 - 16:10 #

"Die Brettspiele machen es vor, denn dort erscheinen jedes Jahr mehrere Titel, die völlig "aus der Luft gegriffene" Gameplay-Mechanismen einführen."

Also das kann ich ja mal überhaupt nicht unterschreiben. Ich habe bei 99% aller Neuerscheinungen das Gefühl das gleiche schon zigmal anderswo gesehen zu haben...

Nachtfischer 16 Übertalent - 5482 - 16. Oktober 2013 - 16:19 #

Bei dem Wachstum in der Branche werden "mehrere Titel" natürlich nicht viel mehr als 1% entsprechen. Dennoch sind "mehrere" in der Regel schonmal mehrere mehr als bei den Videospielen.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 16. Oktober 2013 - 16:32 #

Auch dem kann ich nicht zustimmen. Gerade im Indie-Bereich habe ich bei den Videospielen mehr Neuerungen gesehen als bei Brettspiel-Neuerscheinungen. Aber ist ja auch wurscht ;)

Cat Toaster (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 16:19 #

Tolles Interview, in der Tat. Ich beneide Jörg unendlich um seinen Besuch bei Origin. Scheisse, er hat "Luke" getroffen!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 16. Oktober 2013 - 16:28 #

Und Lukes Kinder gesehen! Übrigens: Schau dir mal Sushi Girl an, wenn du "Luke" aktuell erleben willst...

Cat Toaster (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 16:38 #

Habe ich auf BD im Regal stehen und auch gesehen, ich fand seine Performance großartig. :-)

SaRaHk 16 Übertalent - 4366 - 16. Oktober 2013 - 16:34 #

Ach was: Colonel Christopher Blair! Viel cooler.

Cat Toaster (unregistriert) 16. Oktober 2013 - 16:47 #

Aber nur weil er vorher Luke war, sonst hätte es keinen gejuckt :-). Mal abgesehen davon dass der Rest des Casts nicht minder gigantisch war. Rhys-Davies war mir schon aus Shogun und Indiana Jones ein Begriff. Kein Wunder das ich Chris Roberts soviel Geld in den Ar... blase für Star Citizen :-)Prägende Idole meiner Kindheit und Jugend.

SaRaHk 16 Übertalent - 4366 - 16. Oktober 2013 - 22:33 #

Haha, ja. In den WC-Spielen (moment, bescheuerte Abkürzung ^^) fand ich ihn Schauspielerisch dann aber noch etwas gereifter. Und genau das war er da ja letzendlich auch: Erwachsen geworden. Aber eh alles Geschmackssache.
Hab Star Citizen nicht gebackt. Bin aber trotzdem mal gespannt, ob's dort irgendeine Ode an Wing Commander gibt. Vielleicht eine Dralthi, die sich später im Hangar zum Arsenal der Jäger gesellt...

Cat Toaster (unregistriert) 17. Oktober 2013 - 7:52 #

Ja, dass das absolut episch war würde ich nie bestreiten. Hamill war 17 bei EP4 und Han und vor allem Vader unendlich viel cooler. Aber das Script bei WC war halt nicht Star Wars. In Sushi Girl toppt Hamill meiner Meinung nach sogar die Joker-Performance von Phoenix. Allerdings ist dann der Original-Ton Pflicht.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 19. Oktober 2013 - 1:33 #

Nee, der Kiffer im Ü-Wagen in Britannia Hospital!

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61247 - 16. Oktober 2013 - 17:15 #

Das Interview war wirklich sehr interessant.
Mich würde aber bei der Aussage :"Die Mitmach-User jedoch, die bleiben, bereichern GamersGlobal ungemein." interessieren, ob dies nur auf die User gemünzt ist die News schreiben, oder generell ?

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 61345 - 16. Oktober 2013 - 17:16 #

Ich denke, auf alle die was beitragen, sei es News, Videos, Screenshots, Steckbriefe oder einfach nur Comments!

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73383 - 16. Oktober 2013 - 17:33 #

Generell. Warum sollte das nur für das News-Schreiben gelten?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61247 - 16. Oktober 2013 - 17:43 #

Weil die Ausage diese Interpretation in ihrer jetzigen Form zulässt.
Du weißt doch das es hier sehr sensible Gemüter gibt ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73383 - 16. Oktober 2013 - 17:47 #

Sehe da jetzt keine Fehlinterpretation. "Mitmach-User" gibt es hier in vielen Variationen und sogar in Kombination ;).

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61247 - 16. Oktober 2013 - 18:07 #

Ich mein ja nur. Aber wir haben es ja damit geklärt ;)

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55782 - 16. Oktober 2013 - 19:51 #

Interessantes Interview.

Moonseeker 12 Trollwächter - 1033 - 18. Oktober 2013 - 13:26 #

Schönes Interview. Eben beim Stöbern noch die PC Player 09/94 gefunden. TIE Fighter gegen Wing Commander Armada als Titel. Schön war's. ;)

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Mitarbeit
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