Steam Machines: Mit GPUs von Nvidia, AMD und Intel

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11. Oktober 2013 - 11:12 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Die kürzlich angekündigten Hardwarespezifikationen der Prototypen von Valves Steam Machines enthalten ausschließlich Grafikkarten aus dem Hause Nvidia. Davon waren nicht nur AMD-Anhänger überrascht, insbesondere weil sich Valve bisher öffentlich immer stark zu AMD bekannte. So ist der ewige Zweite im Kampf um den CPU- sowie GPU-Markt als Top-Partner auf der offiziellen Steam-Website gelistet. Mike Sartain, Mitarbeiter bei Valve, hat nun erklärt, warum die Prototypen ausschließlich Grafikkarten von Nvidia enthalten:

Nvidia hat sehr viel Aufwand in die Optimierung ihrer GTX-GPU-Serie für Linux investiert. Das trifft auf alle Produkte der GTX-Produktlinie zu. Sie deckt das Spektrum für die jeweils unterschiedlichen Varianten der Steam-Machine-Prototypen optimal ab.

Da die Treiber von AMD für Linux im Vergleich zu deren Pendants von Nvidia seit jeher als weniger leistungsstark und stabil gelten, macht die Entscheidung Sinn – die Aussage Sartains zielt mit Sicherheit darauf ab. Gerade die Leistung für die 3D-Beschleunigung unter Linux ist im Vergleich zum hauseigenen Catalyst-Treiber für Windows deutlich geringer. Eine Reaktion seitens AMD wird gerade im Hinblick auf SteamOS und den Druck von Konkurrent Nvidia erwartet, ist bisher jedoch ausgeblieben.
Allerdings stellte Valve, trotz der bekannten Treiberschwächen, kürzlich klar, dass die kommende Hardware-Serie nicht nur mit Nvidia-Grafikkarten erhältlich sein wird, sondern GPUs von allen Herstellern unterstützt.

Obwohl wir für die erste Welle an Prototypen auf Hardware von Nvidia setzen, soll das keinesweg bedeuten, dass Steam Machines exklusiv auf deren GPUs setzen. 2014 wird es Steam Machines im Handel geben, die gleichermaßen auf GPUs von AMD, Nvidia sowie Intel setzen. Wir haben sehr eng mit allen dreien zusammengearbeitet, um deren Hardware für SteamOS zu optimieren und werden dies auch zukünftig tun.

Roland Austinats Meinung zu Valves Dreigestirn aus Steam OS, Steam Machines und dem eigenen Controller, und warum es ein Rohrkrepierer werden könnte, findet ihr auf GamersGlobal.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 142664 - 11. Oktober 2013 - 10:37 #

Gratulation zur ersten News! :)

Shenzakai (unregistriert) 11. Oktober 2013 - 10:39 #

Vielen Dank, auch für die tatkräftige Unterstützung :)

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23872 - 11. Oktober 2013 - 11:21 #

Da ist der ChrisL in der Tat immer sehr hilfreich. Der is so nen bisschen wie Karlchen Klammer von Gamersglobal - nur weniger nervig :-D

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 11. Oktober 2013 - 12:16 #

Haha, aber Karlchen Klammer trifft es. Guter Helfer in der Tat. ;)

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 142664 - 11. Oktober 2013 - 14:46 #

"Karlchen Klammer von Gamersglobal - nur weniger nervig" ... ähm, ja, danke! :)

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23872 - 11. Oktober 2013 - 15:11 #

Damit meinte ich natürlich die Intention seitens MS, nicht die Umsetzung. Dich würde ich niemals weg-xen

Roland 18 Doppel-Voter - 10893 - 11. Oktober 2013 - 11:55 #

Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Wirklich sehr gut!

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 11. Oktober 2013 - 12:15 #

Wow und dann direkt ein etwas tieferes Thema. Wunderbar.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11535 - 11. Oktober 2013 - 11:44 #

gerade in sachen opengl sind die ati-treiber immer noch ein witz im vergleich zu nvidia.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29752 - 11. Oktober 2013 - 12:25 #

Dürfte AMD auch in Zukunft eher egal sein das Thema. Mit Mantle haben sie ja schließlich eine eigene Lösung für das Thema. Muss es halt nur noch ne Linux/SteamOS-Version davon geben.

JohnnyJustice 13 Koop-Gamer - 1343 - 11. Oktober 2013 - 11:48 #

Irgendwie glaube ich das das AMD sowas von egal ist grade. Die dürften gut ausgelastet sein mit Xbox One und PS4.

Wi5in 14 Komm-Experte - 2694 - 11. Oktober 2013 - 12:06 #

Aber die würden trotzdem nicht Nein sagen, wenn sie noch mehr Geld verdienen könnten ;)

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14408 - 11. Oktober 2013 - 13:18 #

Denke sie wären besser beraten, wenn sie die Spezifikationen festlegen würden. Wie bei einer Konsole, und damit dann 4 - 5 Jahre arbeiten.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24838 - 11. Oktober 2013 - 13:39 #

Von wem auch sonst? ^^

Anonhans (unregistriert) 11. Oktober 2013 - 14:51 #

Sieht immer mehr danach aus, als wenn die Steam Machines nichts anderes sein werden, als ganz normale Linux-PCs. Die Vorteile, die ne einigermaßen beschränkte und gemeinsame Hardwarebasis hätte (leichter zu fixende Bugs, weniger Treiberprobleme etc.) sind damit ja auch Geschichte. Wenn alle Grafikkartenhersteller ihr Karten da reinstopfen können, führt das doch wieder zu den gleichen Problemen, die man mit "normalen" PCs auch schon hat. Ich dachte es geht drum, das alles zu vereinfachen und Leute, die keine Lust auf rumgefrickel haben, dazu zu animieren, sich auch nen PC ins Wohnzimmer zu stellen.

NoFrickel (unregistriert) 11. Oktober 2013 - 15:22 #

Wo mußt du den frickeln? Du bekommst einen PC für's Wohnzimmer vorkonfiguriert zum spielen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 16:02 #

Quasi so was wie den PC Games oder Gamestar PC nur halt mit Linux, damit man auch ja kaum Spiele drauf zocken kann ... ^^

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19336 - 11. Oktober 2013 - 20:41 #

Na für die Spiele die nicht gehen sollst du dir doch einen zweiten PC mit Windows wo anders hinstellen das du Streamen kannst :-D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 21:10 #

Natürlich! Macht bestimmt jeder sehr gerne! Man muss die Industrie doch schließlich unterstützen. Zwei Spielerechner pro Person gleichzeitig in Betrieb, das freut auch die Stromanbieter. Aber warum nicht, wir haben es ja schließlich!

Sparen kann ich dann ja, indem ich mein Fleisch bei Aldi aus dem Kühlregal frisch aus der Ukraine importiert kaufe anstelle beim lokalen Schlachter.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11642 - 12. Oktober 2013 - 3:02 #

Ich werde mir 'ne keine SteamBox ausschließlich fürs Streamen basteln.

Punisher 19 Megatalent - P - 15809 - 12. Oktober 2013 - 8:27 #

Warum dann nicht gleich eine andere Lösung? Warum muss das eine Steambox sein? Das Streaming über LAN kriegst du - als Bastler - wahrscheinlich sogar mit einem Raspberry Pi mit Linux hin und hast dann wahrscheinlich 1% vom Stromverbrauch eines kleinen PC...

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11642 - 12. Oktober 2013 - 18:17 #

Weil diese Lösungen aktuell alle nicht performant sind, sprich Lagfrei, sowie anfällig und nicht immer funktionieren.
Und "als Bastler" werde ich mir eben eine kleine Steambox selber basteln. SteamOS darf ja jeder laden und selber installieren. Also letztendlich genau das selbe.
Abgesehen davon, bezweifle ich dass der Raspberry ausreicht von der Leistung her für Streaming. Noch steht ja außerdem nicht einmal fest, was für das Streaming notwendig ist.

Und der Stromverbrauch ist für mich eher sekundär interessant. Ob das Ding nun 10W oder 50W verbraucht ist mir egal...

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - 7624 - 11. Oktober 2013 - 21:50 #

Der Unterschied ist, dass der Hersteller der Box großes Augenmerk darauf legen wird, dass die Box anständig funktioniert. Bei selbst zusammengesuchter Hardware kann das schonmal schiefgehen, egal mit welchem OS.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 22:13 #

Gamestar PC, PC Games PC ...

Shenzakai (unregistriert) 11. Oktober 2013 - 15:18 #

@Anonhans: es war nie die Rede davon, dass die Steam Machines "Konsolen" werden sollen oder eine gemeinsame Hardwarebasis haben sollen. Jedenfalls nicht seitens Valve. Valve Ziel ist es eine gemeinsame Plattform an Services zu bieten, um mittels PCs am TV im Wohnzimmer zocken zu können. Das bieten sie mit dem Steam Big Picture Modus, dem Steam Shop sowie dem Steam Controller. Da sie weg von MS wollen, versuchen sie mit ihrer eigenen Linux Distro SteamOS die Gamer und vor allem Devs mehr in Richtung Linux zu bewegen.

Das die Steam Machines "nur" PCs sind, welche unterschiedliche HW haben und modular/modfizierbar sind, ist ja gerade das schöne. Sonst hätte man ja wieder nur eine geschlossene Plattform, bei welcher technisch schnell die Luft raus ist. Wenn du sowas möchtest, dann bist du bei Xbox One und PS4 besser aufgehoben.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 16:05 #

Nur was soll man mit einem PC, der eine GeForce Titan oder ähnliches hat, aber auf dem nur Linux installiert ist, für das es nicht ein Spiel gibt, das die Grafikkarte auch nur zu 5 Prozent auslastet?

Außerdem, ob ich mich an Microsoft oder an Valve oder an Apple oder an Google binde, da gibt es keinen wirklichen Unterschied. Nur, dass ich bei Microsoft und Google nicht zwingend auf deren Dienste angewiesen bin sondern auch Alternativanbieter wählen kann.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 11. Oktober 2013 - 16:14 #

Und unter Linux kannst du halt nicht das Repository benutzen, nicht Desura und auch nicht die Websites der Hersteller. Also genau wie bei den Konsolen, oh wait.....
Und für deine Titan, nimm halt Total War oder Metro Last light.

Anonhans (unregistriert) 11. Oktober 2013 - 18:51 #

Dann versteh ich aber diese ganze Steam Machines-Geschichte nicht ganz. Oder zumindest sehe ich dann kein wirklich großes Erfolgspotential für Hersteller, die drauf setzen und Steam Machines veröffentlichen. Big Picture, Shop und Controller(? wie sieht das aus mit der WIndows-Kompatibilität) kann ich halt auf nem ganz normalen Windows-PC (meinetwegen auch bisschen miniaturisiert und teurer fürs Wohnzimmer) genauso haben. Wirklich viel mehr Frickelei muss ich da auch nicht reinstecken und zusätzlich steht mir noch ne sehr viel größere Spielebibliothek zur Verfügung.
Ich fühl mich fast schon schlecht, weil ich irgendwie dagegen argumentiere und eigentlich nen großer Freund von Linux und offener Software bin :D Wenn Valve (und die Hersteller der Steam Machines) da genug Ausdauer hat und das dazu führt, dass wir bald nichtmehr von nur von Windows abhängig sind, um auch beliebige AAA-Games zu zocken, kann ich das nur befürworten. Ich seh das nur einfach nicht, mit der momentanen Strategie.
ABer ich hab mich auch ehrlich gesagt noch nicht ausreichend über SteamOS informiert und vielleicht fehlt mir da auch einfach die Weitsicht. Wie sieht das da aus mit der Offenheit?

P.S.: Man kann auch auf das leicht ausgegraute "Antwort" unter nem Kommentar klicken, wenn man direkt antworten möchte ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 19:15 #

Das Gerät ist effektiv nur für Windows-Hater, Steam-Fanboys, Leute die ein schickes Steam Machines Logo auf ihrem PC kleben haben wollen oder grundsätzlich entweder keine Ahnung oder zuviel Geld besitzen. Wirklich andere Zielgruppen gibt es nicht.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19336 - 11. Oktober 2013 - 20:47 #

Selbst ich als Steamhasser sehe doch noch viel mehr Möglichkeiten darin.

Wer sagt denn das du SteamOS und Steam Maschienes die Anfangsjahre auf HighEnd Hardware packen musst?
Für die Spiele die derzeit Linux unterstützen reicht was Stromsparendes leises aus und die Kracherspiele kannst du von deinem Windows PC streamen.

Ich sehe das die Anfangszeit eher wie eine Settopbox bzw einen HTPC

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 21:22 #

Dann brauchst du aber keine Steam Machine kaufen. Als PC Zocker habe ich, lass mich überlegen, mindestens drei alte Desktops irgendwo rumstehen. Dazu noch diverse Note- und Netbooks.

Alternativ wäre dann eine Ouya, M.O.J.O. (siehe News: http://www.gamersglobal.de/news/77469/mad-catz-android-hardware-fuers-wohnzimmer ) oder ein reiner Streaming-Client für 50 bis 100 Tacken doch die praktischere und günstigere Lösung.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39303 - 11. Oktober 2013 - 21:55 #

Dann haust du dir auf deine alte Maschine das kostenlose SteamOS drauf. Wo ist das Problem?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 22:12 #

Warum sollte ich das tun?

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39303 - 11. Oktober 2013 - 22:17 #

Um dir keine neue Steam Machine zu kaufen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 22:30 #

Warum sollte ich eine Steam Machine kaufen? Warum sollte ich auf irgend einem PC extra Steam OS installieren?

Als Spieler brauche ich weder Steam Machine noch Steam OS. Da dies vom Funktionsumfang her bereits von jedem x-beliebigen Windows PC mit abgedeckt wird.

Mit der Kombination Windows PC, Tablet und diversen Konsolen decke ich praktisch den gesamten Spielemarkt ab.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39303 - 11. Oktober 2013 - 22:32 #

Das wissen doch alle hier, aber du springs immer wieder drauf an. Das macht mir einfach zu viel Spass. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 23:54 #

Ich hatte eher das Gefühl, du heulst vor panischer Angst, weil offensichtlich ist, dass deine geliebte Steambox sowie Steam OS der Flop des Jahrhunderts wird, schlicht weil sie überflüssig wie ein Kropf ist.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 11. Oktober 2013 - 23:57 #

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3b/Paris_Tuileries_Garden_Facepalm_statue.jpg

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 0:35 #

Quatsch! Mark my words! Das wäre das richtige Motiv gewesen!

Goblinghost (unregistriert) 12. Oktober 2013 - 0:37 #

Sowie du mit Unwissen und FUD um dich wirfst, scheinst eher du panische Angst zu haben, das die Steambox/SteamOS ein Erfolg wird ;P

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 15:09 #

Unwissen und FUD? Kleiner Anon, das Problem der Steam-Jünger ist, dass ich den Durchblick habe und sie durch ihre Fanbrillen die Realität nicht erkennen.Steam ist nicht der Heilsbringer, für den ihn viele halten, trotz Steam-Sales. Er ist der Teufel, der mir mein Hobby kaputtgemacht hat!

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 12. Oktober 2013 - 15:15 #

Starke Worte.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 15:35 #

Ich hasse Steam dafür, dass sie mir verbieten Spiele zu kaufen und mein Eigentum auf meinem PC nach meinen Vorstellungen zu spielen. Deswegen sind sie der Teufel. Steam ist nur eine weitere Plattform, die mir meine Rechte nimmt. Dass sie es dabei schaffen so zu tun, als seien sie die Rettung des PCs als Spieleplattform und dafür abgefeiert werden, macht die Sache nur noch schlimmer.
Dazu höre ich ständig von den Steam Lemmingen, dass sie mal wieder einen "Stapel" Games im Sale gekauft haben - die sie niemals spielen werden. Aber es war ja sooo günstig. Für einen Stapel wertloser digitalen Mülls.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 12. Oktober 2013 - 15:43 #

Das kannst du natürlich so sehen. Ich zum Beispiel sehe es so: Mietsoftware und dafür bekommst du Spiele zum Videotheken-Ausleihpreis und alles über ein paar Tage hinaus ist ein Bonus. Bei den wenigen Spielen, die man wirklich noch in Jahr(zent)en spielen will, trifft man halt "Vorkehrungen". Die Vorkehrungen waren auch schon immer nötig (Handbuch mit Codes verschlampt, CD beschädigt/zu stark gealtert, inkompatibilitäten in der Software, etc.). Ausserdem gibt es doch mit GoG (und tlw. Desura) sowie den Indies, die direkt anbieten, DRM-freie Alternativen. Das ist es auch, warum mir ein SteamOS sehr wichtig erscheint, ich will nicht *nur* auf Steam, *nur* auf GoG, *nur* auf Windows festgenagelt sein.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 16:11 #

Dann sollen sie aber auch sagen, dass man die Spiele nur (temporär) mietet, halt maximal so lange, wie der Dienst besteht.

Aber was die Vorkehrungen angeht, klar, es gibt Messies. Ich habe noch ALLE meine Spiele von der ersten C64 Datasette an komplett mit Anleitung, Verpackung etc. Die C64 Floppies laufen erstaunlicherweise auch noch, jedenfalls die, die ich beim letzten Mal probiert habe. Und ab dem CD Zeitalter mache ich mir nicht mehr so viel Sorgen wegen der Haltbarkeit.

Auch das System (Windows) sehe ich nicht als so kritisch. Für ältere Computerspiele gibt es DOSBox und Emulatoren. Wenn Windows irgendwann mal nicht mehr sein sollte, wird es für den Nachfolger auch solche Möglichkeiten geben.

Steam, uPlay und Origin sind jedoch ein völlig anderer Schnack. Ich habe kein Problem bei einem reinen Onlinespiel zu sagen, okay, das kann ich nur spielen, solange die Server online sind. Diese Titel alleine offline zu zocken macht ja auch nur wenig Sinn. Aber Singleplayer-Titel, die will ich mir halt nicht nur ins Regal stellen, ich will auch sicher sein, dass ich sie in zehn, 20 oder 30 Jahren noch zocken kann und meine Sammlung vielleicht auch irgendwann stolz vererben kann.

Der Trend zu Wegwerfware Spiel nervt mich nicht an, weil es ihn gibt. Mir ist es egal, wenn Leute sagen ich sammle nicht und so oder so werfe ich die Spiele irgendwann weg. Das kann schließlich jeder halten wie er will. Was mich annervt ist, dass ich und alle anderen Sammler viele Spiele "dank" Steam aber eben nicht mehr kaufen können, eben weil es nicht möglich ist, sie ohne Steamzwang zu bekommen.

Das hat inzwischen dazu geführt, dass ich in diesem Jahr nicht ein Vollpreisspiel für PC gekauft habe. Ich habe nur Spiele auf Zeitschriften-DVD gekauft. Für Konsole hingegen habe ich dieses Jahr bestimmt schon zehn bis 15 Games gekauft. Weil es da diesen Zwang nicht gibt.

Jetzt kann man argumentieren, auch die Konsolenspiele sind "verdongelt", sie sind nur auf ihrer Plattform abspielbar. Aber das stimmt nur eingeschränkt. Alte Konsolenspiele kann man via Emulator quasi überall drauf spielen. Und irgendwann trifft das auch auf die heutigen Titel zu. Sobald eine Onlineaktivierung hinzukommt, ist das jedoch essig. Wenn die abgeschaltet wird, dann ist das Spiel Datenmüll. Ich habe, im Gegensatz zu meinen eigenen Spielen, keinen Einfluss darauf, wann und wieso sie unspielbar werden.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 12. Oktober 2013 - 17:33 #

"Dann sollen sie aber auch sagen, dass man die Spiele nur (temporär) mietet, halt maximal so lange, wie der Dienst besteht." Das steht da doch, du "kaufst" eine "Subscription", also ein Abo.
Zur Haltbarkeit: Also ich habe keine einzige noch funktionsfähige Floppy mehr. K.a. ob klimatisch bedingt oder durch gebrauch, ich musste schon mehr als genug "sichern".
"Alte Konsolenspiele kann man via Emulator quasi überall drauf spielen. Und irgendwann trifft das auch auf die heutigen Titel zu. Sobald eine Onlineaktivierung hinzukommt, ist das jedoch essig. Wenn die abgeschaltet wird, dann ist das Spiel Datenmüll. Ich habe, im Gegensatz zu meinen eigenen Spielen, keinen Einfluss darauf, wann und wieso sie unspielbar werden."
Nunja aber der Unterschied zwischen einem Steamemulator für die gekauften Games, falls es mal verschwindet und nem Emulator (+ evtl. Bios) ist imho jetzt nicht besonders groß, oder?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 18:18 #

Der lokale Steam Emulator müsste dann ja auch das DRM bereitstellen. Ich weiß nicht, wie legal so eine Lösung wäre, sofern nicht offiziell von Valve freigegeben. Wenn in Deutschland Cracks zur Umgehung des Kopierschutzes legal wären, wäre dies ja alles auch kein solches Ding.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11642 - 12. Oktober 2013 - 18:29 #

Du glaubst aber jetzt nicht ernsthaft, dass Steam bzw. Valve Pleite gehen wird!? Und vor allem: Sollte es denn wirklich mal so weit kommen, wird sich sicher jemand finden, der den Dienst weiterführt bzw. Valve aufkauft.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 19:00 #

Wie viele der großen Softwareschmieden der 80er und frühen 90er gibt es noch? Und was machen diejenigen, welche die Überreste gekauft haben damit?

Ich weiß, schwer zu vergleichen. Aber so oder so, du bist abhängig von einem Dienst, eine Sache, die ich mir bei meinem Eigentum nun einmal nicht bieten lassen will. Es handelt sich immerhin "bloß" um Spiele. Die will ich autark nutzen.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11642 - 13. Oktober 2013 - 4:58 #

Der Unterschied ist, dass Steam bzw. Valve eigentlich ein Händler und kein Hersteller ist.

Das wäre, als würdest Du behaupten, Amazon geht Pleite. Die sind so verdammt groß, die werden garantiert überleben.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 13. Oktober 2013 - 8:58 #

Also so, als hätte man vor einigen Jahren gesagt, Quelle oder Neckermann würden Pleite gehen. Völlig undenkbar, die waren so groß, die würden garantiert überleben.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11642 - 14. Oktober 2013 - 17:49 #

War klar, dass jemand damit ankommt.

Nur hinkt auch hier der Vergleich. Beide haben auf ein antiquiertes Geschäftsmodell gesetzt und gleichzeitig den Trend verschlafen.

Im Gegensatz dazu ist Amazon Marktführer, der neue Standards setzt und ebenso Valve/Steam. Beide Märkte stehen gerade erst am Anfang. Sicher, in 20-30 Jahren (Oder auch viel früher) mögen auch diese beiden vielleicht mal von einem Konkurenten verdrängt werden. Aber Online-Versand-Handel und digitaler Handel (Und Amazon hat sich ja beim rein digitalen Handel auch schon ein dickes Standbein gesichert und verschläft somit nicht den Trend im Gegensatz zu Quelle und Co.) wird noch weiter wachsen. Und momentan ist da auch nicht einmal auf lange Zeit eine Kehrtwende ersichtlich.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 14. Oktober 2013 - 18:12 #

Der Vergleich hinkt überhaupt nicht. Vor 20 Jahren waren auch Quelle und Neckermann Marktführer und perfekt aufgestellt. Und kein Mensch weiß, wie die Welt in 20 Jahren aussehen wird und ob dann Amazon und Steam überhaupt noch eine Rolle spielen werden.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11642 - 14. Oktober 2013 - 18:31 #

Doch tut er. Erklärung siehe oben.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 14. Oktober 2013 - 18:46 #

Ich sehe da keine stichhaltige Erklärung. Aber lassen wir das ;)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11642 - 14. Oktober 2013 - 19:12 #

Dann lies mal richtig.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 12. Oktober 2013 - 19:01 #

Wenn Steam weg wäre, bräuchtest du den Crack, damit das Spiel noch ordnungsgemäss funktioniert. Sollte nach der Rechtslage kein Problem sein. Wobei wohl eh keiner so eine Marke pleite gehen lässt, dafür steckt ein wenig zu viel Geld drin.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 19:29 #

Seit wann gibt es im Gesetz eine Klausel die besagt, dass wenn der Hersteller eines kopiergeschützten Werkes nicht mehr existiert, der Kopierschutz doch umgangen werden darf?

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 12. Oktober 2013 - 19:38 #

Nun, ich würde argumentieren: ein Kopierschutz, welcher *jedem* (Besitzern einer illegalen genauso wie einer legalen Version) den Zugang verwehrt, kein wirksames technisches Mittel im Sinne von §95 Urheberrechtsgesetz ist. Das würde natürlich vor Gericht gehen (falls nicht ihnehin gilt: wo kein Kläger, ....), aber darauf kann man es ja ankommen lassen. Aber wie gesagt, wo kein Kläger, da kein Richter. Das gleiche Problem der Legalität hast du bei Emulatoren übrigens auch. Stichwort Roms und BIOS.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 13. Oktober 2013 - 1:13 #

Na wenn man so argumentiert, wo kein Kläger, da kein Richter, dann kann man ja gleich alles, egal was, illegal aus dem Netz laden ... das ist doch letztlich keine Lösung.

ROMs und BIOSe von alten Konsolen sind sicher ein gewisses Problem.

Immerhin kann ich sagen, dass ich das zumindest beim SNES nicht habe, da ich da eine nette Hardware habe, die man auf das SNES aufsteckt und das ganze dann per "Druckerkabel" einfach mit dem PC verbinden kann.

Aber es stimmt schon, ich persönlich nehme es in der Hinsicht auch nicht so ganz genau, immerhin besitze ich sowohl die Konsolen als auch die Spiele. Und der Aufwand, das BIOS selbst auszulesen wäre mir doch etwas zu hoch. Wobei ich sagen muss, das ich das Spielen am Originalgerät so oder so in jedem Fall vorziehe. Nur dort kommt das richtige "Feeling" auf.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11535 - 12. Oktober 2013 - 23:14 #

schon lange. das urheberrecht impliziert, dass wenn es keine alternative gibt um das programm funktionstüchtig zu verwenden, man den kopierschutz umgehen kann.
entsprechende hilfsmittel oder modifizierungen darfste aber trotzdem nicht an dritte weiter geben.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 13. Oktober 2013 - 1:02 #

Wobei dann derjenige, der den Crack geladen hat aus dem Schneider ist, weil er ihn ja nicht weitergegeben hat? ^^

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11535 - 13. Oktober 2013 - 1:05 #

solange der crack selbst keine urheberrechtlich geschützen daten enthält (zB ein binary patch oder server emulator), ist das der fall.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 13. Oktober 2013 - 1:17 #

Aha, und woher weiß derjenige, der den Crack runtergeladen hat, was der alles enthält?

Letztlich bedeutet das, dass das im Zweifel also doch wieder illegal ist. Wie ich oben als Antwort auf den Kläger / Richter Spruch schon schrieb, das ist doch alles keine Lösung. Hier muss der Gesetzgeber Klarheit schaffen. Wenn ich als Konsument und Eigentümer meiner Spiele dann geschützt bin, der Gesetzgeber mir also erlaubt alle(!) Mittel zu nutzen die nötig sind, dass ich mein Eigentum verwenden kann, dann können wir auch über Steam weiterdiskutieren.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11535 - 14. Oktober 2013 - 1:13 #

den gesetzgeber wird das auch kaum interessieren. da werden im zweifel eher die rechte von der uhreberrechtsinhaberseite gewahrt, anstatt die der kunden. da sollte man sich als verbraucher selbst auch keine allzu großen gedanken drum machen. schließlich ist es auch deine privatsache was du mit deiner gekauften software so anstellst.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 14. Oktober 2013 - 14:18 #

Im Falle des Benutzens von Cracks? Das ist eine Urheberrechtsverletzung. Wenn das alles so egal ist, warum dann überhaupt Spiele kaufen?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11535 - 14. Oktober 2013 - 14:49 #

weil das benutzen von cracks im unterschied zum schwarzkopieren von spielen eine tat ohne opfer ist. im urhg selbst steht schon, dass entsprechende handlungen nur geahndet werden, wenn sie sich nicht ausschließlich für den privatzweck beschränken ;)

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 12. Oktober 2013 - 15:16 #

Da fällt mir noch ein: was war nochmal mit der 8GB SSHD Partition?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 15:24 #

Da hatte ich gedacht, die würden das geteilt machen um vernünftig Leistung bzw Geschwindigkeit zu haben. Kann ich ja nicht riechen, dass sie schnöde Standards verwenden.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 12. Oktober 2013 - 15:29 #

SSHD ist eine feststehende Bezeichnung. Und das sie "Off-the-Shelf" Hardware verwenden, stand in der Ankündigung. Aber netter Versuch.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 15:34 #

Siehst du, ich hatte ihnen sogar vorab etwas positives angedichtet, in gutem Glauben, dass sie wirklich was vernünftiges auf die Beine stellen wollen.

Anonhans (unregistriert) 12. Oktober 2013 - 1:52 #

Ich würde empfehlen, beim nächsten Mal einfach drauf zu verzichten, auf sowas einzugehen. Egal wie sehr du dich im Recht fühlst...du kannst da eigentlich nur verlieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Oktober 2013 - 15:23 #

Ach was, die Fanbois zu ärgern macht mir einfach zu viel Spaß. Ihnen ihre Verblendung und ihre Ahnungslosigkeit vor Augen zu führen und dann ihre trotzigen Reaktionen zu lesen. Außerdem, warum sollte ich nachgeben? Sie sind doch diejenigen, die Null Plan haben.
Oder gab es bisher auch nur ein schlüssiges Argument, warum man unbedingt exakt eine Steambox oder gar Steam OS benötigt? Außer vielleicht "Windows ist doof"?.

lis (unregistriert) 13. Oktober 2013 - 4:54 #

Also siehst du dich in der ...Diskussion wirklich als überlegen an? :o

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39303 - 13. Oktober 2013 - 9:58 #

Was erwartest du vom Grossmeister der Kristallkugel und des Besserwissens?

TrapperKeeper (unregistriert) 11. Oktober 2013 - 19:25 #

Auch hier wird es Kunden geben, und wenn sich nicht alle Entwickler in die Unterwelt von Dirct X begeben hätten, gäbe es das Problem nicht jetzt alle Spiele auf Steam OS unter Open GL zum Laufen zu bringen. Leider hat die Lobbyarbeit von Microsoft hier ganze Arbeit geleistet.
Unsere Coder arbieten mit Open GL, und man ist so viel flexibler bei Umsetzungen auf andere Plattformen, z.b Apple I Pad etc.
Drücke Valve die Daumen bei ihrem Vorhaben, X box und Playstation sind von der Hardware auch nur noch normale PCs, diesmal werden die Leute nicht mehr auf einen Uber-Cell Prozessor reinfallen wie bei der PS3.
Exklusivtitzle sind gerade bei der Playse eher unteresetzt, deshalb räume ich den Steamboxen gute Change ein in den Konsolenmarkt zu preschen

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 11. Oktober 2013 - 19:31 #

Auch wenn DX einen Anteil hat, ein nicht zu verachtendes Problem ist auch die Middleware. Je nachdem welche man da benutzt (hat), ist ein Port ein sehr kompliziertes Unterfangen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 20:37 #

Direct 3D war zwischenzeitlich Open GL leistungsmäßig erheblich davongelaufen. Da Linux keine Rolle spielt und auch in absehbarer Zeit nicht spielen wird, gab (und gibt) es keinen Anlass nicht DX zu nutzen um die Spiele auf PC optisch ansprechender zu gestalten.

Außerdem irrst du, gerade die Playstation hat die Exklusivtitel, die es woanders nicht gibt (mit Ausnahme von Nintendo-Konsolen). Auf der XBox gibt es nur drei wirkliche Exklusivspiele (-serien) überhaupt: Halo, Gears of War und Forza.

Die beliebtesten Spiele auf Konsole sind: Fifa, GTA und Call of Duty. Welches davon wird es für Steam Machines geben? Eben, keines.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19336 - 11. Oktober 2013 - 20:50 #

Meinst du mit Leistungsmässig davongelaufen die Performance oder die Features. Bei ersterem muss ich vehement widersprechen bei zweiterem hättest du recht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 11. Oktober 2013 - 21:25 #

Die Features. DX 10 und 11 mit Tesselation und dem ganzen Krams.
Ein Performancevergleich erübrigt sich dann, man müsste das ja mit DX 9 vergleichen. Dafür braucht man aber keine neue / potente Spielehardware, das kriegen ja schon bald Tablets / Smartphones hin.

Anonhans (unregistriert) 11. Oktober 2013 - 22:36 #

DirectX war defintiv vor einigen Jahren noch in fast allen Bereichen überlegen...abgesehen von der Plattformabhängigkeit. Abgesehen von der Tatsache, dass es für DirectX immer bessere Wrapper, Frameworks und ganze Engines gab, ist selbst der "direkte" Umgang damit einfacher gewesen, als bei OpenGL. "Gewesen", weil ich mich jetzt schon länger nichtmehr direkt mit OpenGL beschäftigt habe und nicht genau weiß, ob sich in der Hinsicht inzwischen was verändert hat. Sicherlich gibt es ne Menge gute OpenGL ES Frameworks für iOS und Android, aber wie es für "richtiges" OpenGL und richtige PCs aussieht, weiß ich nicht genau.
Man kann ja Microsoft einiges vorwerfen, aber abgesehen davon, dass sie DirectX nicht komplett quelloffen und plattformunabhängig gestaltet haben, lässt sich an DirectX eigentlich nicht wirlich viel rummeckern. Klar kann man mit OpenGL nen Spiel basteln, das genauso gut aussieht und läuft, wie nen DirectX-Spiel (glaube ich zumindest...), aber das war zumindest vor wenigen Jahren noch um einiges kompliziertes, als das ganze mit DirectX zu bewerkstelligen. Da könnte man natürlich damit argumentieren, dass sich auch die Hardwarehersteller auf die Produkte von MS eingestellt haben, aber ich bin der Meinung, dass MS mit ihrem Monopol im Spielemarkt (was die Betriebssystembasis angeht) und der daraus folgenden Verlässlichkeit, dass Kunden "problemlos" DirectX installieren (oder bereits mitgeliefert bekommen haben) und benutzen können, dafür gesorgt hat, dass wir heute technisch so weit sind und so schöne Spiele genießen können.

Namenloser (unregistriert) 12. Oktober 2013 - 12:01 #

Wenn DirectX so wichtig ist, warum sehen dann aktuelle Exklusivtitel wie Tomb Raider und GTA V auf der PS3 besser aus als auf der Xbox 360? Es gibt kein DirectX auf der PS3. Bei Exklusivtiteln ist der grafische Unterschied zwischen PS3 und Xbox 360 sogar noch größer.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11535 - 12. Oktober 2013 - 14:06 #

sagt ja niemand, dass du net mit opengl äquivalentes erreichen kannst. und die ps3 hat nun mal rein von der systemarchitektur potentiell mehr performance.
schlussendlich hängts vom jeweiligen titel ab. gibt genügend spiele die besser auf der xbox360 als auf der ps3 und umgekehrt laufen.

Anonhans (unregistriert) 12. Oktober 2013 - 14:43 #

Es ging mir um die Behauptung, dass Entwickler DirectX nur wegen der Lobbyarbeit Microsofts benutzen. Meine These ist, dass es einfach über die Jahre immer leichter und angenehmer war in DirectX zu programmieren und deswegen viele gerne auf die Tools von MS zurückgreifen. Über die Grafik-Qualität will ich mir kein wirkliches Urteil erlauben, aber beim Vergleich von PS3 und Xbox spielt sicherlich auch die Hardware ne Rolle. Wenn man auf den PC schaut, wo viele AAA-Spiele ja nunmal mit DirectX laufen und man die Grafik mit dem gleichen Titel auf der PS3 vergleicht, schneidet der PC in der Regel besser ab. Macht also wenig Sinn da irgendwie die Grafik-APIs in Hinsicht auf "Qualität" zu vergleichen, wenn man ne unterschiedliche Hardware-Basis hat.

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