Steam: 20% der Neuerscheinungen mit Linux-Unterstützung

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6. Oktober 2013 - 12:39 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Die vor allem unter Linux-Spielern bekannte Nachrichtenseite Phoronix.com berichtet, dass ein aufmerksamer Leser eine interessante Entwicklung auf Valves Vertriebsplattform Steam entdeckt hat. Waren Linux-Nutzer vor wenigen Jahren noch auf Open-Source-Titel wie Battle for Wesnoth und Tuxracer oder eine der wenigen nativen Portierungen wie Unreal Tournament und Prey angewiesen, so scheint sich die Lage spätestens seit Veröffentlichung des Steam-Clients für Linux zu Beginn dieses Jahres (wir berichteten) zu verbessern.

Laut Phoronix werden momentan etwa 20 Prozent der Neuveröffentlichungen von Beginn an mit Linux-Unterstützung angeboten. Dabei scheint es sich auch nicht um einen kurzzeitigen Trend zu handeln, wird doch ein Drittel der in Kürze erscheinenden Spiele ebenfalls sofort auf dem freien Betriebssystem funktionieren.

Bei solchen Zahlen stellt sich vielen unweigerlich die Frage, wie hoch der Anteil der AAA-Produktionen ist oder ob die 20 Prozent hauptsächlich durch kleinere Indie-Titel verursacht werden. Dies ist aufgrund der fehlenden exakten Definition, was einen AAA-Titel ausmacht, recht schwierig. Fakt ist, dass derzeit kaum ein Spiel eines großen Publishers in der Liste auftaucht. Ob sich dies durch Valves Pläne mit SteamOS und den Steam Machines ändern wird, bleibt abzuwarten.

Interessant in diesem Zusammenhang sind jedoch weitere aktuelle Statistiken von Steam. So verfügen 13 Prozent der bestverkauften Spiele über Linux-Unterstützung. Nach den aktuellen Gameplay-Statistiken gilt dies derzeit sogar für vier der zehn am häufigsten über Steam gespielten Titel, darunter auch die ersten beiden Plätze: Dota 2 und Team Fortress 2.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 92542 - 6. Oktober 2013 - 12:46 #

Ja, wo geht die Entwicklung hin? Ist das ganze nur eine Vorbereitung von Valve mit seiner Software und den neuen Geräten in den nächsten Jahren durchzustarten oder wie soll ich das verstehen? Der Marktanteil von Linux ist weiterhin im Vergleich so lächerlich klein, dass ich mich wirklich frage, lohnt der ganze Aufwand der Industrie? Was steckt dahinter? Ich gönne das natürlich jeden Linuxianer, hab selbst ein Zweitsystem am Laufen und finde Android toll, aber irgendwie ergeben sich bei mir da diverse Fragezeichen...

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10764 - 6. Oktober 2013 - 12:50 #

Vermutlich ist das eher als Investition in eine mögliche Zukunft geplant. Die Computerhardware ist so weit, dass sie sich für Spiele nicht mehr ständig neu erfinden muss (Grafik&Konsolen). Da ist eine Weiterentwicklung der zur Verfügung stehenden Betriebssysteme und deren Unterstützung eine Möglichkeit.

guapo 18 Doppel-Voter - 10086 - 6. Oktober 2013 - 12:51 #

Was soll das Pseudoargument "Marktanteil klein"? - Für Dacia (sp?) werden auch Dachgepäckträger gebaut, auch wenn sich Toyota/Golf besser verkaufen.

Maverick_M 17 Shapeshifter - 8507 - 7. Oktober 2013 - 15:35 #

Sehr schlechter Vergleich. Um nicht zu sagen, mieser Vergleich.

guapo 18 Doppel-Voter - 10086 - 7. Oktober 2013 - 18:45 #

weil?

Maverick_M 17 Shapeshifter - 8507 - 9. Oktober 2013 - 1:26 #

Die Entwicklungskosten für einen Dachträger sind wohl äusserst überschaubar, da man bis auf das Montagesystem nichts verändern muss an bereits vorhandenen Systemen. Man kann sich höchstwahrscheinlich sogar erneute Belastungstests sparen bzw. sind die dank Computern auch gleich erledigt.

Des weiteren ist die Gewinnmarge bei Autozubehör im Allgemeinen um ein vielfaches höher als bei Spielen (Solange man nicht von Extrembeispielen wie Minecraft ausgeht). Es reichen also schon deutlich weniger Stückzahlen aus, damit sich das Geschäft lohnt.

Außerdem sind Dachgepäckträger kein Neuland. Jeder Hersteller selbiger weiß, wieviel er ungefähr absetzen kann. Bei Spielen weiß man das nie.

Sok4R 16 Übertalent - P - 4577 - 6. Oktober 2013 - 13:13 #

Valve hat erkannt dass die einzige Möglichkeit um weiter zu expandieren der Einstieg ins Hardwaregeschäft ist. Klar hätte sie auch selbst ein einfaches OS entwickeln können, aber mit Linux gibt es da eine bessere Variante. Natürlich laufen keine Titel großer Publisher (ohne Umwege) darauf, sollte die Steambox aber eine gewisse Verbreitung finden könnte sich das Ändern. Und nicht ohne Grund ist eines der am häufigsten gewünschte Features auf Kickstarter eine Linux-Version, ein Markt dafür existiert definitiv, er wird nur von den Großen stiefmütterlich behandelt. Vor Jahren waren Blizzard und id Software die einzigen, die ihre Spiele für den Mac portierten, das passiert heute auch viel öfters, auch wenn der Marktanteil von Macs im Vergleich zu Windows-PC trotz allem noch sehr gering ist. Valve hat mit Steam eine Platform und genug Macht um Linux hier zu etablieren. Das ganze wird auch nicht von Heute auf Morgen gehen, eine Weile werden beide koexistieren und einige werden wahrscheinlich gar nicht wechseln, gerade wegen alter Spiele. Aber ich glaube dass das ganze aufgehen kann, ob es das wird muss sich noch zeigen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 6. Oktober 2013 - 13:20 #

Die Enwticklung geht dahin Microsoft möglichst viele Marktanteile im Betriebssystem-Sektor für Spiele abzunehmen. Selbst wenn es im Endeffekt "nur" 10% im PC-Sektor werden, ist das ein großer Erfolg gegen das Monopol von Microsoft.

Stell dir mal vor wie der Smartphone-Markt aussehen würde, wenn Google nicht Android rausgebracht hätte.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 13:23 #

Ja, der Marktanteil ist derzeit sehr klein. Aber ist das ein Grund, keine Alternativen zu entwickeln?

Der Internet Explorer hatte mal einen Marktanteil von ca. 95%. Trotzdem hat Firefox nach und nach stark aufgeholt, bis dann plötzlich Chrome kam und beide überholt hat.

matthias 13 Koop-Gamer - 1253 - 7. Oktober 2013 - 15:25 #

ist mit mac und den marktanteilen nicht anders. trotzdem gibs soviel mehr titel dafür. ich denke es liegt daran, dass bisher unter linux eine basis gefehlt hat. valve stellt die nun.

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 6. Oktober 2013 - 14:08 #

Fehlende Definition für AAA? Ich dachte, dass wären einfach alle inhaltslosen Grafikblender, bei denen das Werbebudget höher ist, als die Kosten für menschliche Ressourcen.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3627 - 7. Oktober 2013 - 9:35 #

Die Polemik mal beiseite: Deine Definition für AAA ( Marketingbudget > Entwicklungsbudget ) müsste man sich ernsthaft mal näher ansehen. Könnte sogar hinhauen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 6. Oktober 2013 - 15:01 #

Dota 2 und Team Fortress 2 sind Spiele von Valve selbst und noch dazu kostenlos. Sehr aussagekräftig für irgendwas sind die also nicht.

Triple A, was ist das, die Diskussion hatte ich letztens schon einmal.
Meine Definition: Spiele mit einem Budget weit über Durchschnitt.

Das bedeutet zur Zeit in etwa: bis 10 Millionen $: Indie und Low Budget; 10 bis 20 Millionen: Low Budget; 20 bis 50 Millionen: Normaler Vollpreistitel; ab 50 Millionen: "Double A" und Triple A. Ab 100 Millionen dann definitiv Triple A.

Diese Einteilung macht für mich in sofern am meisten Sinn, da es so nur eine Handvoll Triple A Spiele im Jahr gibt. Wenn es mehr wären, wäre die Bezeichnung wert- und sinnlos.

Sinnlos (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 15:25 #

Die Bezeichnung ist sinn- und wertlos, da sie nichts, aber auch schon rein garnichts über die "Qualität" der Spiele aussagt, ausser das dort viel Geld reingepumpt wurde.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18979 - 6. Oktober 2013 - 16:26 #

Ich finde ja eher deinen Kommentar Richtung wertlos.
Seit wann bestimmt die Endqualität welches Budget/Entwicklermodell/Vorraussetzung zur Verfügung stand?

Erst wird das Budget bzw die Vorraussetzungen gesetzt, welche sich nunmal von Indie bis TrippleA in verschieden Abstufungen finden. Und ob das Resultat dann gut ist, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35083 - 7. Oktober 2013 - 10:48 #

Nö, ich finde er hat recht "Triple A" ist mittlerweile zu einem Marketing-Buzzword ohne echte Bedeutung geworden. Oder kennst du irgendwelche Spiele, die als A oder AA beworben werden? Nein, es gibt nur AAA oder gar nichts. Das sind dann so Midprice- oder eben Indie-Spiele.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18979 - 7. Oktober 2013 - 11:08 #

Ist doch egal als was sie beworben werden für Qualität steht das Budget jedenfalls nicht.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 15:26 #

"Dota 2 und Team Fortress 2 sind Spiele von Valve selbst und noch dazu kostenlos. Sehr aussagekräftig für irgendwas sind die also nicht."

Es sind die derzeit auf Steam von den meisten Leuten gespielten Spiele. Warum sollte der Umstand, dass die Spiele von Valve entwickelt wurden, einen Einfluss auf die Aussagekraft haben?

"Meine Definition: Spiele mit einem Budget weit über Durchschnitt."

Deine Definition bleibt, was sie ist: Deine. Sie berücksichtigt weder die Kritiken der Spiele noch die verkauften Einheiten.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 6. Oktober 2013 - 17:20 #

Meine Definition deckt sich aber immerhin mit der von der englischsprachigen Wikipedia: "AAA game, a lingo in the video game industry for games developed for major platforms with enormous marketing budgets". (http://en.wikipedia.org/wiki/AAA). Soviel dazu.

Du kannst natürlich für dich selbst auch Minecraft als Triple A Titel bezeichnen, einzig weil es viele Spieler hat. Das ändert nichts daran, dass Minecraft ein Indie Low Budget Game ist.

Und Dota 2 und Team Fortress 2 sind nicht aussagekräftig weil sie a) kostenlos sind und kostenlose Titel nun einmal sehr viele "Käufer" finden, die Zahlen sich also nicht mit kostenpflichtigen Titeln vergleichen lassen sowie b) von Valve selbst sind, und wenn nicht Valve für sein Steam OS respektive Linux portiert, wer dann?

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 17:43 #

Aha, also kann es für Linux keine AAA-Titel geben, weil es keine "major platform" ist? Die Definition aus der Wikipedia deckt sich zudem nicht mit Deiner, da nur vom Marketing-Budget die Rede ist.

Das Argument mit "kostenlose Titel" ist schlüssig, widerlegt aber die Gesamtaussage nicht: Von den am häufigsten auf Steam gespielten Spielen gibt es native Linux-Versionen. Punkt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 6. Oktober 2013 - 18:28 #

Für Linux gibt es übrigens tatsächlich keine AAA Titel mit Ausnahme von Half Life vielleicht, wenn man das schon dazu zählen möchte.

Ob nur Marketing-Budget oder nicht, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, wie viel Kohle ein Publisher ausgibt. Selbst wenn man nur das Marketing-Budget einbezieht werden sich die entsprechenden Titel nämlich nicht ändern, es werden die gleichen Spiele sein.

Die Gesamtaussage ist aber bedeutungslos. Interessant ist sie nur im Kontext. Alle Menschen sprechen eine Sprache und gehen zu Fuß - Alle Menschen sprechen über 200 verschiedene Sprachen und können sich deswegen oft nicht miteinander unterhalten, außerdem gehen sie nur kurze Strecken zu Fuß, ansonsten nehmen sie ein Transportmittel.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 18:50 #

"Für Linux gibt es übrigens tatsächlich keine AAA Titel mit Ausnahme von Half Life vielleicht, wenn man das schon dazu zählen möchte."

Den Edit hab ich bemerkt. ;)

Was ist mit Left 4 Dead 2? Die hatten ein Marketing-Budget von 25 Mio. Dollar. Zu Portal 2 finde ich auf Anhieb keine Zahlen, aber dort gab es sogar TV-Spots.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 7. Oktober 2013 - 12:33 #

Der Edit kam, weil Half Life schon so alt ist.

Left for Dead 2 ist einfach ein normaler Titel. Wirklich Triple A ist das noch nicht.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10764 - 6. Oktober 2013 - 18:54 #

Wikipedia als alleinige Quelle anzuführen ist ein bisschen wenig. Auch wenn ich grundsätzlich nicht wiedersprechen will - die Argumentation auf Basis von Wikipedia steht immer auf tönernen Füßen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 7. Oktober 2013 - 12:37 #

Na ja, der Begriff Triple A ist zugegeben schon recht schwammig. Im Groben kann man einfach sagen, die Handvoll teuerster Spiele eines Jahres sind Triple A, wie z.B. GTA 5. Letztlich gibt es aber keine "gesetzlich festgeschriebene" Definition. Nur wenn jedes normale Spiel als Triple A bezeichnet wird, wie es einige ja scheinbar gerne bei "ihrem" Spiel tun, dann ist der Begriff zur Erklärung, dass es sich um ein besonders teures Game handelt witzlos.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18979 - 6. Oktober 2013 - 18:01 #

"Warum sollte der Umstand, dass die Spiele von Valve entwickelt wurden, einen Einfluss auf die Aussagekraft haben?"

Ganz einfach weil sich Valve wegen der eigenen OS Plattformpläne darum bemüht und somit Linux unterstützen MUSS.
Wenn es von einem anderen Big Player kommen würde sähe das schon ganz anders aus.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 18:27 #

Der Hersteller der Spiele hat mal so gar nichts mit der Aussage, dass es sich um die am meisten gespielten Spiele handelt, zu tun.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 6. Oktober 2013 - 18:31 #

Eigentlich schon. Es sind relativ hochwertige, sehr gute Spiele. Die meisten Hersteller könnten es sich nicht erlauben sie kostenlos bei Steam anzubieten.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 18:33 #

Ich glaube, Du verwechselst F2P mit kostenlos.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 7. Oktober 2013 - 12:38 #

F2P Spiele sind grundsätzlich zunächst einmal kostenlos.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 7. Oktober 2013 - 13:31 #

Im Gegensatz zu kostenlosen Spielen lässt sich damit aber durchaus gutes Geld verdienen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 7. Oktober 2013 - 15:38 #

Der Unterschied ist, jeder kann es erst mal runterladen und gilt damit sofort als "Käufer", ob er es spielt, nur kurz fünf Minuten reinschaut oder überhaupt nicht mal startet.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 7. Oktober 2013 - 16:10 #

Und jetzt wirf nochmal einen Blick auf die verlinkten Statistiken. Da geht es um "Aktive Spieler", nicht um "Käufer".

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 7. Oktober 2013 - 18:25 #

Was die Aussagekraft quasi völlig wertlos macht. Was bedeutet es, wenn ein Dota 2 in einem Augenblick 550.000 Spieler hat oder ein Team Fortress 2 50.000? Wie will man das mit irgendwas vergleichen? Ist das viel oder wenig? Im Verhältnis zu was?

Es steht ja nicht mal, wieviele Leute auf welchem System spielen. Ich glaube, du würdest heulen, wenn du die Zahlen für Linux im Vergleich siehst ... ^^

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 7. Oktober 2013 - 18:40 #

Vergleichen kann man prinzipiell basierend auf Gemeinsamkeiten. Die 550.000 Spieler sind dann "viel" im Vergleich zu den anderen ebenfalls auf Steam veröffentlichten Spielen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 7. Oktober 2013 - 20:08 #

Okay, das sagt aus, Dota 2 ist mit weitem(!) Abstand das beliebteste Spiel auf Steam. Sonst aber eben absolut nichts.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 7. Oktober 2013 - 21:10 #

Was es aussagt? Habe ich jetzt schon fünfmal zitiert, aber Du willst es nicht verstehen. Lass gut sein, hat keinen Zweck.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11257 - 8. Oktober 2013 - 14:11 #

Weil die Aussage wertlos ist!

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18979 - 6. Oktober 2013 - 19:03 #

Hast du auch ein Argument dafür?

Meins war das Valve mangelnde Neutralität fehlt und somit die Valve Spiele ein schlechtes Beispiel sind.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 19:08 #

Es geht doch nicht darum, ob Spiele von Valve ein gutes oder schlechtes Beispiel sind.

Zurück auf Anfang: Die Aussage lautet "Die beiden auf Steam am häufigsten gespielten Spiele verfügen über eine Linux-Unterstützung"

Diese Aussage ist anhand der genannten Quellen überprüfbar und wahr. Warum der Hersteller der Spiele am Wahrheitsgehalt dieser Aussage etwas ändern sollte, kann ich nicht erkennen.

Oder reden wir aneinander vorbei und es geht nicht um den Wahrheitsgehalt der Aussage, sondern eher um die Feststellung, dass eine Aussage über die meist gespielten Spiele wenig Relevanz hat?

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18979 - 6. Oktober 2013 - 19:29 #

Es geht um die Aussagekraft für die Plattform Linux ...
Und nein die ist bei den Valve Spielen nicht gegeben.
Das die Valve Spiele auf am meissten gespielt werden ist zwar schön aber sorry es hat keine allgemeine Aussagekraft für die Plattform und die Zukunft.

Zitat " Warum der Hersteller der Spiele am Wahrheitsgehalt dieser Aussage etwas ändern sollte, kann ich nicht erkennen."

Schön das du die Befangenheit nicht siehst aber das ändert nichts daran das Valve Linux unterstützen MUSS. Es ist sehr wohl ein Unterschied ob ein Spiel für Linux (oder SteamOS) von Valve kommt oder von Activision oder EA.

Aber gut da du mir noch immer keinen Grund genannt hast warum die Befangenheit nicht zählt und diese gleichzeitig nicht anerkennen bzw erkennen willst bringt es auch nicht noch was dazu zu schreiben.

P.S.: Ich will damit nicht sagen das sich SteamOS und Linux als Spieleplattform nicht durchsetzen können, aber das passiert sicher nicht weil Valve Spiele gerade "die meisstgespielten" unter Windows sind.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 21:27 #

"aber sorry es hat keine allgemeine Aussagekraft für die Plattform und die Zukunft."

Dass häufig gespielte Titel für eine Plattform verfügbar sind sagt also nichts über deren Spieletauglichkeit aus. Aha.

"P.S.: Ich will damit nicht sagen das sich SteamOS und Linux als Spieleplattform nicht durchsetzen können, aber das passiert sicher nicht weil Valve Spiele gerade "die meisstgespielten" unter Windows sind."

Wieso nicht? Für die Spieleentwickler ist es ein Zeichen, dass Linux eine lohnende Plattform sein kann. Für Spieler ist es ein Zeichen, dass man Linux nicht mehr mit dem Argument "keine Spiele verfügbar" abtun kann.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18979 - 6. Oktober 2013 - 22:11 #

Spieletauglichkeit? Hä? Das man mit Linux spielen kann hat John Carmack schon vor über 10 Jahren bewiesen.

So ein wirres Zeug von dir vollkommen an meiner Argumentation vorbei.

Wieso sollte Activion als Beispiel sich dafür interessieren das es da 2 Spiele von Valve gibt die man auf Linux spielen, und jetzt kommt das wichtigste, KANN.
Man konnte schon vor der Jahrtausendwende die meistgespielten Spiele unter Linux spielen, zb Quake und Return to Castle Wolfenstein mit Enemy Territory.

Sorry aber solange nicht Spieler wechseln interessierte das keine Sau und wird auch in Zukunft niemanden interessieren.

Spieleentwickler sehen btw schon lange das man auf Linux verkaufen kann daher gibt es ja auch aus dem Indie Bereich genug Support, hat aber die großen auch nicht beeindruckt.

Na ja wie gesagt das bringt so nix.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 22:18 #

Mit "Spieletauglichkeit" war nicht gemeint, dass Spiele drauf laufen, sondern dass es sich für Entwickler lohnt und für Spieler interessant wird.

Es kommt mir aber vor, als wolltest Du mich absichtlich falsch verstehen, also beenden wir das besser.

Punisher 19 Megatalent - P - 14510 - 6. Oktober 2013 - 21:10 #

Die Aussage

"Interessant in diesem Zusammenhang sind jedoch weitere aktuelle Statistiken von Steam. So verfügen 13 Prozent der bestverkauften Spiele über Linux-Unterstützung. Nach den aktuellen Gameplay-Statistiken gilt dies derzeit sogar für vier der zehn am häufigsten über Steam gespielten Titel, darunter auch die ersten beiden Plätze"

Ist so oder so wenig aussage-kräftig, weil nicht klar ist, ob diese Spiele in den Top Ten sind WEIL sie Linuxunterstützung haben oder ob sie Linux-unterstützung haben, weil sie in den Top Ten sind... :)

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 21:21 #

Meiner Meinung nach trifft weder das eine noch das andere zu. Dennoch entkräftet es die Aussage, für Linux kamen derzeit nur Indie-Titel raus.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6611 - 6. Oktober 2013 - 19:31 #

Ich finde diese Entwicklung interessant. Es ist abzuwarten, ob es sich durchsetzt. Zur Zeit gibt es Argumente für und Wider SteamOS.

Grundsätzlich ist es allerdings zu begrüßen, wenn Spiele generell in erster Linie für Linux herauskommen würden. Denn diese ständige Abhängigkeit von Microsoft geht mir persönlich ziemlich auf den Keks. Zumal Microsoft sich nicht wirklich in erster Linie um die Gamer zu kümmern scheint, sondern lieber "neue" Märkte erschließen möchte. Jedenfalls hab ich in letzter Zeit nicht mehr viele Meldungen zu Microsoft und Direct X oder Games gelesen...

Punisher 19 Megatalent - P - 14510 - 6. Oktober 2013 - 21:17 #

Nein, grundsätzlich wäre es zu begrüßen, wenn Spiele gleichberechtigt auf mehreren OS rauskommen würden. Sonst begibst du dich von einer Abhängigkeit in die Nächste. Auch bei OpenSource bist du abhängig, sofern du nicht ein SuperCoder bist und das selbst weiterentwickeln kannst - nämlich vom Goodwill der Community. Ich bin bis heute nicht sicher, ob ich lieber von Nerd-Goodwill oder Company-Interessen abhängig bin, meine Erfahrungen mit beiden Abhängigkeiten sind teils grenzwertig.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 7245 - 6. Oktober 2013 - 21:31 #

Wenn ich mir BattleForge ansehe, bin ich lieber vom Nerd-Goodwill abhängig.

timeagent 16 Übertalent - P - 4491 - 6. Oktober 2013 - 21:54 #

In dem Zusammenhang wäre auch interessant, obs Linux-Versionen gibt, weil die Engine eh unter Linux läuft (z.B. Unity) oder obs ne umfangreichere Portierung ist.

Kann mir die Antwort fast denken, freue mich aber dennoch über jeden neuen Titel, der Pinguin-freundlich ist.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 7. Oktober 2013 - 18:57 #

Generell ist das immer eine Kostenfrage, denn jede Portierung kostet (Arbeits-)Zeit und damit Geld. Das wird dann im Zweifelsfall genau analysiert, wieviele verkaufte Einheiten man auf welcher Plattform realistisch erwarten kann und wieviel finanziellen Aufwand es kostet, das Spiel auf diese Plattform zu bringen.

Kommt dabei die eingekaufte Middleware mit hervorragender Linux-Unterstützung, ist das selbstverständlich ein großer Pluspunkt und erleichtert die Arbeit. Ganz ohne etwas Aufwand und vorausschauende Entwicklung geht's dann aber doch nicht.

Pyrdracon 11 Forenversteher - P - 602 - 8. Oktober 2013 - 13:13 #

Es ist bisher eine Art Teufelskreis gewesen, dass Spiele unter Linux nicht oder kaum veröffentlicht wurden, weil die Anzahl der potentiellen Abnehmer nicht sehr groß war. Auf der anderen Seite wechselten aber auch nur wenige Spieler auf Linux, weil die Anzahl der angebotenen aufwendigen Spiele gering war. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.
Meines Erachtens nach hat Valve mit Steam für Linux den Teufelskreis zumindest angekratzt. Wie sich das in Zukunft entwickeln wird, bleibt für mich erstmal offen. Aber alleine die Anzahl der Spiele, die in den letzten Monaten für diese Platform herausgebracht wurde, ist schon eine Hausnummer. Dass Linux dabei noch nicht mit der für Windows herausgebrachten Spiele mithalten kann, ist klar. Wichtig ist aber, dass es jetzt mit Steam eine Plattform gibt, die einmal eine größere Anzahl dieser Spiele anbietet und gleichzeitig auch die Installation dieser Titel für viele vereinfacht. Mittels Wine bringe ich noch zwei Spiele zum laufen, die ich regelmäßig spiele, für alles andere gibt es schon native Versionen.
Da ich mich persönlich schon seit einigen Jahren von Windows verabschiedet habe, sehe ich die Entwicklung positiv. Windows läuft bei mir nur noch in einer VM und das ziemlich selten. Kritisch sollte man dabei aber auch betrachten, dass Valve nicht der einzige Anbieter bleiben darf. Die Konzentration auf nur einen Anbieter ist niemals gut. Konkurrenz belebt das Geschäft. Das gilt nicht nur für Spieleplattformen, auch für Betriebssysteme.

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