Steam Machines: Spezifikationen der Prototypen veröffentlicht

PC
Bild von ChrisL
ChrisL 137436 EXP - 30 Pro-Gamer,R10,S9,C10,A10,J10
Pro-Gamer: Hat den ultimativen GamersGlobal-Rang 30 erreichtPlatin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtNews-Redaktion: Hat von der Redaktion weitere Rechte für das News-Redigieren erhaltenDieser User unterstützt GG seit vier Jahren mit einem Abonnement.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertScreenshot-Meister: Hat 5000 Screenshots hochgeladenDebattierer: Hat 5000 EXP durch Comments erhalten

4. Oktober 2013 - 22:11 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert

In der vergangenen Woche stellte das Unternehmen Valve unter anderem die Steam Machines vor, bei denen es sich um eine eigene Hardware-Serie handelt. In Zuge dessen wurde auch eine Betaphase angekündigt, die noch in diesem Jahr beginnen soll und in deren Verlauf 300 Steam-User die Möglichkeit erhalten, die Prototypen der für das Wohnzimmer gedachten Rechner sowie den ebenfalls angekündigten Steam-Controller zu testen. Heute nun wurden die offiziellen Spezifikationen dieser ersten Steam-Machines bekanntgegeben.

  • Grafikkarte: Es werden Modelle mit Nvidia-Titan-, GTX780-,  GTX760- und GTX660-Karten zur Verfügung gestellt.
  • Prozessor: Die Prototypen werden jeweils entweder über eine Intel-i7-4770-, eine i5-4570- oder eine i3-CPU verfügen.
  • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR3-1600 (CPU), 3 GB GDDR5 (GPU)
  • Speicherplatz: 1 TB / 8 GB Hybrid SSHD
  • Netzteil: Internal 450W 80Plus Gold
  • Maße: circa 12 x 12,4 x 2,9 Zoll

Valve macht deutlich, dass diese Mustermodelle „High-End-, High-Performance-Boxen“ seien, die aus handelsüblicher PC-Hardware bestehen (sodass sie auch nachgebaut werden können). Darüber hinaus könnten die Rechner aufgerüstet werden, wenn beispielsweise Bedarf nach einer anderen CPU, Grafikkarte oder Hauptplatine bestehe.

Außerdem weist das Unternehmen darauf hin, dass die aufgeführten Komponenten nicht dazu gedacht seien, den Bedürfnissen aller „zig Millionen Steam-User“ gerecht zu werden. Statt dessen sollen es die Art von Maschinen sein, die sich eine signifikante Anzahl an Benutzern – jene, die reichlich Leistung in ihrem Wohnzimmer haben möchten – derzeit zulegen würde. Viele andere würden sich stattdessen für Modelle entscheiden, bei denen beispielsweise geringere Kosten oder eine niedrigere Lautstärke im Vordergrund stehe – auch für diese Bedürfnisse soll es im kommenden Jahr die passenden Steam Machines geben.

Bevor die Prototypen an ihre 300 Empfänger verschickt werden, sollen auch Bilder der Geräte veröffentlicht werden. Derzeit sei man dafür noch nicht bereit, da die Modelle noch nicht ganz fertig seien, so das Posting abschließend.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 4. Oktober 2013 - 22:23 #

Bin mal gespannt wie sich die Preise entwickeln.

So ein i7 mit Titan in einer kleinen Konsolenform ist genau das, was ich ständig predige: kleiner aber trotzdem saustark ;)

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 4. Oktober 2013 - 22:44 #

Vom Grundsatz her kann man solche Dinger ja heute schon selbst bauen. Es kommt eben auf den Preis an. Und, da das Ding im Wohnzimmer stehen soll, auf die Lautstärke.

Ich habe aber meine leisen Zweifel, wer sich einen i7 mit einer Titan für deutlich jenseits der 1000 Euro (wohl eher 2000 Euro) ins Wohnzimmer stellt, um damit Spiele unter Linux zu spielen. Das dürfte besonders am Anfang ein großes Problem sein, da es zur Zeit nur sehr wenige Titel gibt, die wirklich gut auf dieses Betriebssystem portiert worden sind. Von vernünftigen nVidia-Treibern für Linux ganz zu Schweigen.

Ich denke, Spieler, die sowas machen würden, haben zu 99% schon einen starken PC. So ganz sehe ich die Zielgruppe für die Steam Machines nach wie vor nicht, höchstens als sehr günstige Streming Box, wenn man seinen PC nicht direkt an den Fernseher hängen möchte.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 4. Oktober 2013 - 23:13 #

"Von vernünftigen nVidia-Treibern für Linux ganz zu Schweigen."

Kannst Du das etwas konkretisieren?

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 5. Oktober 2013 - 4:45 #

Die Treiber laufen unter Linux einfach nicht gut und sind zu wenig angepasst... ABER ich denke das Valve da vorab viele Gespräche geführt hat und Nvidia kündigte ja auch schon eine Zusammenarbeit an. Ich denke, wenn vorab genug getan/gepusht wird, könnte das mit SteamOS/Linux echt noch was werden. Bin gespannt.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 6. Oktober 2013 - 9:05 #

"Die Treiber laufen unter Linux einfach nicht gut und sind zu wenig angepasst..."

Diese Aussage ist auch nicht wirklich konkreter. Die Nvidia-Treiber machen auf mich persönlich einen hervorragenden Eindruck: Problemlose Installation, ordentliche Leistung, alle von mir benötigten Features werden unterstützt. Und Valve scheint ja in Zusammenarbeit mit Nvidia nochmal an der Leistung gedreht zu haben.

Auf einem anderen Blatt stehen die AMD-Treiber. Nach einer einjährigen Abstinenz von Nvidia bin ich froh, von AMD wieder weg zu sein.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 5. Oktober 2013 - 23:42 #

Linus Torvalds hat nVidia öffentlich den Stinkefinger gezeigt. Das dürfte die Situation ziemlich klar stellen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 23:47 #

Ein moderner Klassiker:
https://www.youtube.com/watch?v=iYWzMvlj2RQ

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Oktober 2013 - 23:13 #

Naja, die i7 + Titan-Geschichte ist eher was für Kunden von Alienware, das dürfte ne kleine Zielgruppe sein, dafür sind die Margen halt deutlich höher.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 5. Oktober 2013 - 14:51 #

Ich denke es geht eher darum, einfach direkt das Max zu testen, dann sollte es mit dem "kleineren" keine Probleme geben.

Anonhans (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 18:01 #

Selbst Alienware-PCs sind heute nichtmehr so teuer, wie man das bisher vielleicht "gewohnt" ist. Bin auf jeden Fall gespannt, wie Valve das hinkriegen möchte, dass die Steam Machines billiger sind, als beliebige Fertig-PCs mit gleicher Leistung. Wenn man das nicht hinbekommt, seh ich da defintiv keinen Vorteil, weil ich mir mit nem stinknormalen Windows-PC einfach mal mindestens das zehnfache der Steam-Library zur Verfügung steht und ich da genauso nen Xbox-Gamepad anschließen kann, das sicherlich den meißten Gamern völlig ausreicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 18:13 #

Wie sollen sie denn einen günstigerne Preis hinkriegen? Die kleinen Hersteller dieser Steamboxen werden nicht die Rabatte bekommen, wie große Hersteller a la Dell oder HP.
Dann handelt es sich auch nicht um normale PC Komponenten sondern um spezielle, die in die kleinen Gehäuse passen müssen. Das wird den Preis nochmals anheben.

kutschi201 11 Forenversteher - 605 - 5. Oktober 2013 - 7:34 #

Laut otaku, K. kommt die Version mit i7 und Titan auf ca 1.850$...geschätzt! Warten wir erstmal die Beta ab, während dessen wird sich bestimmt noch einiges ändern :)

Solala (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 13:06 #

Das wird sehr kompliziert. Ein i7 und eine Titan produzieren alleine 350 Watt Abwärme. Die bekommst du in einem Mini-ITX-Case nicht ordentlich gekühlt. Ganz zu schweigen von der Größe für geeignete Kühlmaßnahmen, Linux-Treibern und einem Beta-OS. Zeig mir mal handelsübliche Komponenten, mit denen ich eine 90-Watt-CPU und eine Titan in ein 7 cm hohes Gehäuse einbauen kann + 450 Watt Netzteil, HDD usw!

Ich weiß auch gar nicht, was sich Valve hier vorgestellt hat - oder was wir uns vorgestellt haben. Ich dachte, dieses ganze Steambox-Ding ist der Versuch, Steam als offene Konsole im Wohnzimmer zu etablieren. Das wäre dann ein Mini-PC mit Controller auf dem SteamOS läuft. Zusätzlich müsste es noch eine Art Spezifikation geben, die das Handling für den Verbraucher auf Konsolenniveau senkt. Ich dachte da an sowas wie Steambox Level 1-4, deren Spezifikationen für die Entwickler verbindlich ist und als Kunde muss ich nur darauf achten, ob ein Spiel Level 1 oder 4 tauglich ist und es läuft garantiert. Zusätzlich dachte ich auch, dass sich Valve im unteren Hardware- und damit im Indie-Bereich positioniert. Die allermeisten Linux-kompatiblen Spiele bei Steam sind Indies, die keine großen Hardware-Anforderungen haben. Die allermeisten Spiele mit hohen Hardware-Anforderungen sind AAA-Spiele, die es nur für Windows gibt. Mit der Konzentration auf den unteren und mittleren Bereich würde Valve seine Konsole sanft im Wohnzimmer platzieren können: klein, leise, preiswert mit günstigen und spaßigen Spiele, definitiv Linux-/SteamOS-kompatibel.

Was sie jetzt gezeigt haben sind ausgewachsene Highend-PCs zu Preisen jenseits von Gut und Böse. Die aktuelle Zielgruppe hat bereits solche PCs zu Hause und wird sicherlich nicht noch mal 600-800 oder viel mehr Euro für einen zweiten PC ausgeben, der nur zum Wohnzimmer-Zocken da ist. Auf der anderen Seite benötigt man diese Hardware für SteamOS gar nicht, weil es keine Linux- und Controller-kompatiblen Spiele gibt, die einen i7, i5, Titan oder GTX780 voraussetzen. Die müssen eh vom "richtigen" Windows-Steam-PC gestreamt werden.

Mit der Aktion wird schon am Anfang das ganze Konzept verwässert und der interessierte User setzt sich erst einmal wartend zurück.

HNS7STC (unregistriert) 4. Oktober 2013 - 22:44 #

Das zeigt klar, dass es nicht für PCler gedacht ist. DIe Boxen sind für Leute gedacht, die zu doof sind sich einen PC zusammenzubauen und deshalb nur auf minderwertigen Konsolen spielen.
Aber die version mit i-4770k und TITAN wird sicher seine 1750$ kosten.

Also jeder der in der Lage ist einen PC zusammenzubauen bekommt deutlich billiger zum zocken!

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 4. Oktober 2013 - 22:48 #

Wann hat denn jemand behauptet, dass sei für PCler gedacht? Und was die Preisgestaltung angeht würde ich keine voreiligen Schlüsse ziehen. Sollte sich ein Markt entwickeln, wir es Konkurrenz geben, da Valve mit vielen Hardware-Anbietern zusammenarbeiten will.

Außerdem: Ich bezweifle, dass viele auf "minderwertigen" Konsolen spielen, nur weil sie zu "doof" sind, sich einen PC zusammenzubauen. Mal ganz davon abgesehen, dass mir diese Begriffe von manchen "PClern" furchtbar auf die Nerven gehen.

Ich baue selbst seit 20 Jahren PCs und ziehe bei manchen Dingen Konsolen einfach vor.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33835 - 5. Oktober 2013 - 10:35 #

Keine Sorge, ich bin selber PCler und stichele gerne mal gegen konsolen, aber diese Aussagen finde ich auch daneben.

Toxe 21 Motivator - P - 26108 - 4. Oktober 2013 - 23:48 #

Geht doch nichts ueber Verallgemeinerungen...

Sancta 15 Kenner - 3154 - 5. Oktober 2013 - 8:11 #

Aha, man spielt also auf Konsolen, weil man zu doof ist, einen PC zusammenzustellen. Is klar.

Ich habe in meinem Leben schon sicher 20-30 Gamer PCs für mich oder Bekannte zusammengebaut, obwohl ich sonst eine Null in Sachen heimwerken bin, so leicht ist das. Trotzdem spiele ich gerne Konsole.

Last Unicorn (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 20:03 #

Zu Diskussionen mit Leuten die unter Begriffsstutzigkeit und Leseschwächen leiden, fehlt mir gerade der Elan, zumal diese Diskurse eh so eine Art Tennis sind, bei dem der Gegner die Bälle mit der Hand fängt um anschließend triumphierend um den Platz herum zu joggen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 4. Oktober 2013 - 22:51 #

Eine i3-CPU hat doch nur zwei Kerne, die war schon als ich mir Mitte 2010 einen neuen Fertig-PC gekauft habe, bloß eine Einsteiger-CPU. Bereits 2013 erscheinende Spiele wie Watch Dogs und Assassin's Creed IV werden darauf nicht laufen. Merkwürdige Entscheidung, gibt doch schon günstige Quadcore-CPUs.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Oktober 2013 - 23:07 #

i3 haben alle HT. Die IPC der CPU in den Konsolen ist nicht besonders hoch. Wahrscheinlich dürfte ein guter i3 performancemässig gleich sein. Hängt auch davon ab, wieviele Kerne der Konsolen überhaupt für Spiele zur Verfügung stehen. Grob kann man sagen, dass die ganze 8 Kern CPU einer PS4 oder XBone weniger als die Hälfte eines i5 3570 leistet.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man alles auf "Anschlag" stellen kann (besonders bei Massenschlachten/viel Physik/vielen Entities in Open World Spielen), aber das kann ja auch nicht erwarten.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 4. Oktober 2013 - 23:09 #

Deswegen Nvidia Karten. Da gibts das Geforce Experience das ja die Leistung anpasst bei vielen Spielen. Da muss der Spieler nur auf Optimum klicken und gut ist ;)

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. Oktober 2013 - 23:12 #

Das ist ein positiver Nebeneffekt (ich glaube AMD hat da jetzt auch ne Partnerschaft mit irgendeinem Dienst diesbezüglich). Hauptgrund dürfte aber echt die Situation bzgl. der Closed Source-Treiber sein. ;)

fGY5PST (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 3:12 #

Wenn die Spiele gute programmiert wären sollte das kein Problem sein. Wenn ein Spiel einen i5 vorraussetzt um es halbwegs brauchbar spielen zu können (AC3/GTA4) - dann liegts an grottenschlechten Ports.

Ike 14 Komm-Experte - P - 1860 - 4. Oktober 2013 - 22:54 #

So, und jetzt mal Preise. Dann können wir auch anfangen zu spekulieren, wie viele dieser Machines am Ende verkauft werden. Die "Konkurrenz" von Microsoft und Sony legt mit 400 € und 500 € vor.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 4. Oktober 2013 - 22:58 #

Eine Maschine mit GTX760 und i5 könnte man mit einer Großserie für 500$/€ bei plus minus 0 Gewinn hin bekommen.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3580 - 5. Oktober 2013 - 9:18 #

Da könnte es fast schon Sinn machen, sich so ein Teil zu bestellen und sich die besten Teile heraus zu pulen.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 12:04 #

Nur wird keiner die Dinger ohne Gewinn verkaufen, weil kein Hersteller da ist, der sie subventioniert... und genau das dem von dir genannten Grund wird Valve das nicht tun, die wären nämlich auf Konsum via Steam angewiesen... und auf die Idee, subventionierte PC-Hardware auszuschlachten und ggf. sogar mit kleinem Gewinn wieder zu verscheppern würden wohl mehrere kommen :)

Jeder 2 (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 17:38 #

Das ist keine Konsole! Und die Hardware von XBoner und PS4 sind halt lächerlich schlecht. Jeder 300€ PC hat da mehr Power!

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 18:16 #

Dann zeig mal den 300€ PC, mit dem man Watch Dogs in den empfohlenen Einstellungen stabil auf 30 FPS zocken kann.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4077 - 5. Oktober 2013 - 18:22 #

Ist das Spiel überhaupt schon draußen?

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 18:41 #

Sind die PS4 und Xbox One überhaupt schon draussen?

Phin Fischer 16 Übertalent - 4077 - 5. Oktober 2013 - 21:49 #

Ich wollte lediglich wissen, ob das Spiel oder irgendwelche Benchmarks / Techdemos erschienen sind, um Aussagen über die nötige Hardware machen zu können. Ich troll hier jedenfalls nicht rum. Also brauchst du mir nicht dumm kommen, sondern solltest stattdessen deinen Frust an dem Anonymen auslassen.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 4. Oktober 2013 - 23:01 #

Die Maße sind natürlich inch. Also, für den Europäischen Markt: 30,5 x 31,5 x 7,4 cm.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 4. Oktober 2013 - 23:04 #

Und wie Valve bereits im Vorfeld sagte: Kein Laufwerk!

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 4. Oktober 2013 - 23:29 #

Ist ja irgendwie logisch ;)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 4. Oktober 2013 - 23:26 #

Also wird es wohl ne Xbox One :D

http://geizhals.at/de/?cat=gehatx&xf=348_10~349_30~347_35~2516_30#xf_top

Roherfisch 12 Trollwächter - P - 1071 - 5. Oktober 2013 - 9:44 #

Oh Danke, war gerade etwas verwundert da das Teil dann kleiner als ein MacMini wäre, und das mit den Komponenten wäre dann doch schon relativ reizvoll.

Talaron 16 Übertalent - P - 4016 - 5. Oktober 2013 - 11:19 #

Das böse Erwachen wird aber vermutlich bei der Lautstärke kommen. High-End-Hardware so eng gepackt dürfte nach einer Menge Kühlung verlangen (und für große, leisere Lüfter wird wiederum kein Platz sein).

Geschenkt würde ich die Box zum Beta-Test sicher gerne nehmen und auch nutzen. Dafür aber mehr auszugeben als für die Next-Gen-Konsolen, auf die sich ohnehin 90% der Spieleindustrie für die nächsten Jahre konzentrieren werden... da müsste Steam noch ein echtes Alleinstellungs-Feature bringen (was Mods und Indie-Titel zumindest für mich nicht wirklich sind).

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 5. Oktober 2013 - 11:57 #

Unter Last dürfte es sehr laut werden, das stimmt. Alltagsaufgaben und grafisch schlichte Spiele sollten bei halbwegs guter Lüfterplanung aber keinen großen Lärm verursachen. Ich hab hier gerade das Alienware 17 zum Test stehen - Haswell-Quadcore mit bis zu 3,7 GHz, 16 GB RAM und GTX780M auf engstem Raum. Im Alltag fast komplett unhörbar, erst unter Last wirds laut.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 14:03 #

Das Problem das mir in dem Zusammenhang einfällt ist der Formfaktor. In das kleine Gehäuse passen keine Standardkomponenten sondern eben die kleineren und teureren aus z.B. Notebooks. Und das treibt den Preis noch einmal deutlich in die Höhe und macht außerdem Aufrüsten fast unmöglich.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 6. Oktober 2013 - 0:28 #

Lest doch einfach mal die Quelle.

http://steamcommunity.com/groups/steamuniverse#announcements/detail/2145128928746175450
"So for our own first prototype Steam Machine ( the one we're shipping to 300 Steam users ), we've chosen to build something special. The prototype machine is a high-end, high-performance box, built out of off-the-shelf PC parts. It is also fully upgradable, allowing any user to swap out the GPU, hard drive, CPU, even the motherboard if you really want to. Apart from the custom enclosure, anyone can go and build exactly the same machine by shopping for components and assembling it themselves. And we expect that at least a few people will do just that. (We'll also share the source CAD files for our enclosure, in case people want to replicate it as well.) "

Valve gibt sogar die Gehäuse Daten her, kann jeder selber basteln.

Ich glaube die Box wird total missverstanden. Die Box soll den Menschen nur ein Beispiel sein und zeigen, dass man keine Konsole kein Mediacenter oder sonstwas braucht, das alles zusammen kann auch ein "PC" in schicken Gehäuse unterm TV und auch leise. Es gibt noch immer in jeder Debatte um Konsole vs PC so viele Ottos, die immernoch mit dem Argument kommen, "Scheiss PC, ich spiele lieber gechillt vorm TV auf der Couch". Die Nextgen schlägt doch genau in diese Kerbe ( TV TV TV :D) und Valve legt einen drauf, denn damit kann man sogar arbeiten.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 0:49 #

Du sprichst da vom Prototypen!

Sobald das Teil in einem HTPC Gehäuse steckt war es das mit der einfachen Aufrüstbarkeit. Versuch mal eine GeForce 780 im Low Profile Format im Laden zu kaufen ...

Und das es PCs in hübschen kleinen Gehäusen gibt, das weiß nun wirklich jeder. Das wurde vor inzwischen acht Jahren (2005) mit dem Mac Mini schon populär.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 6. Oktober 2013 - 1:16 #

Nein das weiß nicht jeder, Leute die sich auf Gamingseiten rumtreiben evtl, aber nicht die breite Masse. Und wieso fängst du wieder mit Low profile Unfug an? Zeig mir mal die Titan, die LowProfile hat :D Und der Prototyp hat die fertigen Maße ( stehen oben ). Du versuchst wirklich alles, um das Ding als scheiße darzustellen, nur weil du es für dich als nutzlos deklarierst und sein Konzept nichtmal im Ansatz verstehst.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 15:09 #

Dann versuche doch mal eine normale Titan bzw. GeForce 7xx in ein Gehäuse mit den Maßen 12 x 12,4 x 2,9 Zoll zu quetschen.

In gut aussehende, schlanke HTPCs gehen einfach keine normalen Grafikkarten. Von der benötigten Kühlung und dem Netzteil mal ganz zu schweigen.

Und was die Mini PCs angeht, sorry, aber gerade die nicht spielenden Nutzer kennen so etwas, weil es eigentlich nur bzw. fast ausschließlich die Spieler sind, die sich wegen Monster-Netzteilen, Grafikkartengrößen und benötigter Kühlung einen Tower kaufen.

Die meisten normalen Anwender sind schon ewig bei hübschen kleinen Kompakt-PCs bzw. kaufen sich einfach ein Notebook.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 6. Oktober 2013 - 15:24 #

Riser Karten, Kompakt-Wasserkühlungen, ITX/µATX Mainboards... Auch leistungsstarke Rechner kriegt man locker in ein HiFi-Rack taugliches Gehäuse. Ohne Probleme. (Außer man hat zu große Hände)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 17:08 #

Riser Karten kannst du vergessen.
Der Rest stimmt, ist allerdings meist mit erheblichen Mehrkosten verbunden.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 6. Oktober 2013 - 19:42 #

Wieso vergessen!? Klar, man verliert immer Leistung. Aber AFAIR war das in einem erträglichen Rahmen.
AIO Waküs sind kaum teurer bzw. gleichauf als/mit High-End Luftkühlern. Und wegen 10 oder 20€ wird man bei so einem Projekt wohl kaum rumscheißen...
Und der kleinere Formfaktor macht die Boards noch lange nicht teurer ;)

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 6. Oktober 2013 - 15:53 #

Klar geht das:

Fractal Node Mini ITX Tower.

Kannst normale Graka bis zur Titan Dual Slot verbauen und eine Wasserkühlung für die CPU wie den Corsair H60

http://extreme.pcgameshardware.de/members/jarafi-albums-review-fractal-design-node-304-6089-picture672929-dsc-0801.jpg
http://extreme.pcgameshardware.de/members/jarafi-albums-review-fractal-design-node-304-6089-picture672932-dsc-0807.jpg
Passt ein ganz normales Netzteil rein sowie bis zu 3 Festplatten /SSD

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 17:07 #

Schönes Gehäuse. Sieht sogar edel aus, wirkt allerdings zumindest auf den Fotos ein wenig klobig.

Wasserkühlung macht bei solcher Hardware so oder so Sinn, auch wenn man ohne Lüfter für die restlichen Bauteile nicht auskommen wird.
Fragt sich nur wieder, was so ein Gesamtpaket dann letztlich kostet.

Talaron 16 Übertalent - P - 4016 - 6. Oktober 2013 - 1:12 #

Nur, dass es sich hier um ein (zumindest konzeptionell) reines Spielegerät handelt, das somit de facto immer unter Volllast genutzt wird.

Ein Feund von mir hat auch ein teures Spiele-Notebook gekauft, das im Alltag keinen Mucks von sich gibt. Doch kaum will man ein durchschnittlich anspruchsvolles Spiel wie Borderlands spielen, dreht der Lüfter so laut auf, dass selbst die Rauschunterdrückung bei Skype kaum noch etwas ausrichten kann.

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4279 - 5. Oktober 2013 - 7:19 #

Die Performance/Preis-Bandbreite ist meiner Ansicht nach sinnvoll gewählt von ca. 600 bis 1800 CHF, wobei sich das Optimum wohl irgendwo in der unteren Hälfte befindet.

Und da ich auch bei der Beta mitmachen möchte: Mir fehlt noch ein Steam-Freund. Anfragen deshalb herzlich willkommen.

jguillemont 21 Motivator - P - 26467 - 5. Oktober 2013 - 7:53 #

Einfach in der Steam-Gruppe "GamersGlobal" kommen.

Apolly0n 12 Trollwächter - 895 - 5. Oktober 2013 - 12:05 #

Bin ebenfalls echt auf die Preise der Konfigurationen gespannt, denn Konsolen-typsiche Subventionionen erwarte ich hier persönlich nicht, vielmehr schon einen Aufschlag wie er bei Komplett-PCs in der Regel üblich ist (man siehe sich die PCS von GameStar, PCGH usw. an.).

Wenn man die Systeme tatsächlich komplett umrüsten kann (wovon ich ausgehe wenn man sogar das Mainboard ersetzen kann), dann ist die Steambox doch wirklich nur ein vorkonfigurierter PC mit vorinstallierten SteamOS und beiliegenden Controller. Eine Steambox im Eigenbau dürfte also vermutlich günstiger zu haben sein als eine vorkonfigurierte Lösung, so zumindest meine Erwartung.

Der Sinn der Steambox erschließt sich für mich aber so auch nicht ganz, denn wo liegt der nennenswerte Unterschied zu einem PC-System, auf dem man einfach SteamOS vorinstallieren würde? Klar, die Steambox-Systeme sollen wohl dem gewünschten Formfaktor gerecht werden, aber wird Valve darüberhinaus regulieren welche Hardware in einer solchen Box verbaut sein darf? Müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllt werden oder ist die Steambox letztendlich nur ein Mittel um SteamOS zu hpyen? So ganz verstehe ich es im Moment einfach nicht. Gespannt bin ich aber dennoch ;)

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 5. Oktober 2013 - 13:37 #

Als erstes sollte "Steambox" aus seinem Wortschatz streichen, denn es gibt keine Steambox.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 14:00 #

Steam Machines ist zu lang und umständlich, schwer auszusprechen. Steambox wird im Volksmund als Name bleiben.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 5. Oktober 2013 - 14:53 #

Ich bin für Dampfkessel :D

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 5. Oktober 2013 - 15:13 #

Darum geht es nicht. Hier wurde ja auch wieder gefragt was der Unterschied ist zwischen einer Steambox und einem PC-System. Und es gibt nun mal keinen, weil es das gleiche ist. Deswegen sollte man Steambox aus den Köpfen bekommen. Es gibt nur einen PC, keine Steambox und auch keine SteamMachines.

Der Volksmund kann also bei dem Namen bleiben der er bis jetzt auch dafür genommen hat. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 15:17 #

Eine Steambox oder eben Steam Machine ist ein PC mit vorinstalliertem Steam OS, einem Linux-Derivat auf dem Steam im Big Picture Modus läuft, und der komplett über Joypad steuerbar ist.

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 5. Oktober 2013 - 15:23 #

Wenn du jetzt noch Steambox und SteamMachine weglässt ist alles in Ordnung.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 16:56 #

Warum? Es heißt ja auch Playstation und XBox. Da sagst du ja auch nicht das ist ein PC bzw. HTPC.

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 5. Oktober 2013 - 18:34 #

Da liegt ja das Problem, Konsolen sind keine PCs warum also so nennen. Dass von Valve sind aber gewöhnliche PCs. Nichts anderes wird versprochen, nichts anderes wurde angekündigt. Und deswegen nennt man das Kind beim Namen, alles andere führt nur zur Verwirrung wie man überall sehen kann.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 1:00 #

Natürlich sind Konsolen PCs!

Das Dreamcast hatte Windows CE als Betriebssystem, es gab Maus und Tastatur und man konnte im Internet mit surfen etc. Ähnliches nur primitiver war schon mit Nintendokonsolen in den 80ern möglich. Die hießen abseits von Europa nicht umsonst Famicom - Family Computer. Der Commodore 64 II hat in dicken Buchstaben PC auf der Packung stehen! Dann gab es noch MSX und FM Towns - alles Mischlinge aus Homecomputer und Konsole - alles PCs!

Sogar dein Smartphone und Tablet sind PCs! Man kann sogar echte physische Tastaturen mit USB oder Bluetooth anstöpseln und ein Office ausführen. Auch ein Mac ist ein PC. Ein Netbook ist ein PC, ebenso ein Notebook und ein Ultrabook.

Was du meinst, was ein PC ist, ist ein sogenannter IBM kompatibler PC basierend auf X86 Architektur. Aber die IBM Kompatiblen sind nicht die einzigen, die sich PC nennen dürfen.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 6. Oktober 2013 - 14:26 #

Mit PC wird aber, wie Du im letzten Absatz auch schreibst, in aller Regel der IBM (kompatible) PC gemeint. Insofern sind weder (die meisten) Tablets noch Smartphones etc. PCs, und schon gar nicht der Commodore. Keines davon setzt auf x86 Architektur.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 15:19 #

Was ist denn ein Microsoft Surface Pro Tablet?
Stell das Ding auf den Schreibtisch, stöpsel Maus und Tastatur dran und du hast einen X86 Desktop PC. Geht übrigens mit jedem Android Smartphone und Tablet auch, unabhängig ob ARM oder X86 (es gibt auch Androiden mit X86 etwa das Asus Memo Pad FHD)

Und was den Commodore 64 angeht - tja, Commodore hat den aber als PC verkauft ... was nun? Auf meinem C64 II steht unter dem Commodore 64 Label ganz groß Personal Computer.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 6. Oktober 2013 - 15:27 #

Deswegen ja auch "die meisten" Tablets und Smartphones. Der Markt wird immer noch von iOS und Android dominiert, welche beide bekanntermaßen keine x86 Architektur verwenden. Selbst das Non-Pro Surface setzt auf ARM.

Und Tastatur dran ist kein Kriterium für Personal Computer. Schließlich haben die Tablets/Smartphones auch so eine (Software-)Tastatur.

Was auf der Verpackung des Commodore stand muss außerdem noch lange nicht richtig sein... Wäre ja nicht das erste mal :D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Oktober 2013 - 12:47 #

"Der Markt wird immer noch von iOS und Android dominiert, welche beide bekanntermaßen keine x86 Architektur verwenden."

Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen? Natürlich gibt es X86 Geräte mit Android!

Was sind denn Netbooks für dich oder Notebooks? Der Unterschied zu Tablets und Smartphones ist praktisch nicht existent.

Ich empfehle mal folgenden Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Computer
"Ein Personal Computer ist ein Mikrocomputer, der im Gegensatz zu einem Minicomputer oder Großrechner von nur einem einzigen Benutzer persönlich bedient und genutzt wird".

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 7. Oktober 2013 - 15:22 #

Verstehst Du denn was x86 Archtitektur ist!? Zeig mir mal Android Smartphones/Tablets mit x86 Architektur!

Der Wikipedia-Artikel ist freilich sehr allgemein gehalten. In aller Regel ist trotzdem von einem IBM PC die Rede.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Oktober 2013 - 15:47 #

Habe ich doch schon oben gemacht.
Asus Memopad FHD 10.
Als Smartphone gibt es z.B. das ZTE Grand X IN.

Beides sind Geräte mit Intel Atom (X86) und Android als OS.

In der Regel? In der Regel gab es die Bezeichnung PC schon vor dem IBM PC. Auch alle Macs werden letztlich als PC bezeichnet. Und die haben auch erst seit ca. zehn Jahren X86 CPUs, vorher war das IBM Power PC.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 8. Oktober 2013 - 15:45 #

Nun gut, das ZTE kannte ich nicht, beim Memopad wusste ich nicht, dass es einen Atom verwendet.

Ändert aber trotzdem nichts daran, dass der Großteil (!) der Smartphones und Tablets eben auf ARM (Android, Windows Phone und selbst Apples A7 setzt auf ARM.) Architektur basieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 8. Oktober 2013 - 20:06 #

Was für die Bezeichnung PC eben völlig irrelevant ist.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 9. Oktober 2013 - 1:08 #

Sehr wohl aber, wenn es um den IBM PC geht.

Siehe auch Wikipedia:
> "Obwohl bereits in den 1970er Jahren üblich,
> wurde der Begriff Personal Computer ab 1981
> im Sprachgebrauch zunehmend und exklusiv
> mit der Serie der IBM Personal Computer
> und der Gattung der „IBM-PC-> kompatiblen“
> Nachbauten verknüpft."

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 9. Oktober 2013 - 12:53 #

Wie es da so schön lautet, "er wurde damit verknüpft", d.h. nicht, dass es das einzige Gerät ist, das so heißt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 7. Oktober 2013 - 16:22 #

Das Memo FHD 10 und das Samsung Galaxy Tab 3 10.1 mit Intel Atom habe ich sogar selbst für Notebookcheck und Gamestar getestet, kann die Existenz der Geräte also durchaus bestätigen ;) .

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 7. Oktober 2013 - 22:03 #

Das Motorola Razr i hat auch eine x86-Architektur und Android 4.0.
Der einzige der hier nicht versteht was eine x86-Architektur ist, bist anscheinend du.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 8. Oktober 2013 - 15:41 #

Aber Du natürlich. Nee, is klar.

Ghost machine (unregistriert) 8. Oktober 2013 - 18:38 #

Ich hoffe du hast aber auch bemerkt, das Android für x86 kein offizieller Port von Google ist, und damit auch nicht von Google supported wird. Andererseits sollte dir damit auch der Vorteil von "offenen" Systemen klar werden.

Die Definition von Personal Computer ist halt nur inzwischen komplett veraltet, und trifft inzwischen ja noch nicht mal mehr auf die mit Windows zu. Selbst auf Android-Geräten kann man seit Android 4.0 mit mehreren Benutzern arbeiten.

Der Unterschied von Tablets & Smartphones zu Netbooks/Notebooks ist ganz einfach das sie deutlich mehr Strom verbrauchen. Womit ich jederzeit einem "PC" mit ARM-Architektur jederzeit den Vorzug geben würde.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 17:15 #

Nuja, es gibt ja auch einen "Lenovo" und einen "Alienware"... warum also Steam Machine nicht einfach als Markennamen annehmen?

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 5. Oktober 2013 - 18:34 #

Weil es keine Marke ist? :)

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 18:46 #

Ich bin fast sicher, dass Valve "Steam Machine" und wahrscheinlich auch "Steam Box" als Marke (Marke ist nicht gleich Firma) eingetragen hat... und anderen Herstellern erlaubt, diese zu nutzen, solange sie gewisse Spielregeln/Richtlinien/Spezifikationen erfüllen.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4300 - 6. Oktober 2013 - 9:26 #

Dann wäre es eher eine Art Qualitätssiegel, wie "Microsoft certified". Der Hersteller kann immer noch eine eigene Marke dafür nutzen.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 6. Oktober 2013 - 10:08 #

Ja, wenn du es Qualitätssiegel nennen willst... im geschäftlichen/rechtlichen Sinne bleibt es eine Wort- oder Wort-Bild-Marke, wenn du den Begriff irgendwie geschützt wissen willst.

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 5. Oktober 2013 - 12:42 #

Könnte echt was werden wenn der Preis noch stimmt und Linux die Treiber.
Ich glaube nicht das die Steambox allzu klein sein würd wenn da eine Titan reinpassen muss.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 14:01 #

Wer kauft sich einen Linux PC für teilw. deutlich über 1000 Euro um darauf zu zocken?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 5. Oktober 2013 - 14:13 #

Sag mal liest du die Texte? Es ist ein normaler PC. Nur das OS ist auf Linux Basis das sich jeder! kostenlos! auf seinen PC installieren kann. Also nix exklusiv, keine gemeinsame Hardware. Jedes Steamspiel geht auf der Steambox + jeder normale PC der Steam draufhat. Damit will man Leute aus den USA und Japan auf den PC ziehen. Und wenns nur 10 Millionen sind, sind das eben weitere 10 Millionen die Steamspiele kaufen, vom Gebrauchtmarkt weg sind und Steam kommt dann auf 60 Millionen aktiver Nutzer. Dafür bekommt man die Spiele für ein Apfel und ein Ei ;)

Steamdeals = 50 Euro für ca 15-20 Games, Keys von neuen Spielen für ca 30 Euro. Damit kommen Vielspieler halt weitaus günstiger weg. Und trotzdem ist es für die Hersteller ein Gewinn: Keine Gebrauchtspiele, jeder da das Spiel will, kauft es sich, keine Abgabe an den Markt und keine Ausgaben für Verpackung, Handbuch, DVD usw.

Und damit ist auch ein Half Life 3 nix exklusives für die Steambox. Aus Konsolensicht könnte man sagen es ist exklusiv für die Konsole. Da Star Citizen auch auf Steam kommt, hast dann schonmal 2 "Exklusiv" Games :P

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 14:26 #

Sag mal hast du Ahnung von Computern? Windows Spiele laufen NICHT auf Linux!
Auf der Steam Machine laufen von Haus aus nur die portierten Titel. Da helfen dir deine Steam Deals nichts, wenn es die Spiele alle nicht gibt!

Die Hardware ist für die vorhandenen Linuxspiele völlig überdimensioniert.

Davon ab soll es gerade kein "normaler" PC sein sondern ein Wohnzimmer-PC im kleinen Gehäuse (was den Preis zu normalen PCs mit ähnlicher Leistung doch schon ordentlich nach oben treibt).

Und 10 Millionen Geräte? Träum weiter! Wenn die auch nur annähernd 1 Millionen schaffen, dann lassen sie die Sektkorken knallen.

Übrigens gerade in den USA gilt 500 Dollar als Obergrenze für reine Spielehardware, weil das eben als Spielzeug angesehen wird. Deswegen sind dort auch die Konsolen so stark, die Leute geben keine 1000 Dollar für ein Spielgerät aus!
Und der japanische Markt? Der interessiert sich nicht für westliche (Indie-) Games. Da kann man mit so einem Konzept keinen Blumentopf gewinnen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 5. Oktober 2013 - 16:49 #

Es ist ein Pc also kann ich auch Windows (wenn ich es denn unbedingt will) installieren. Du willst es anscheinend nicht kapieren. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 16:57 #

Ich kapiere das wunderbar. Genau deswegen finde ich das Gerät so albern, denn es gibt keine Zielgruppe dafür.

LinuxRocks (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 22:57 #

"Windows Spiele laufen NICHT auf Linux!"

Wer sagt den sowas? Doch, die laufen auf Linux. Nicht alle, aber doch einige ;P
Habe hier so einiges am laufen, auch neuere Titel. Warum sollte das mit SteamOS plötzlich nicht mehr gehen?

"Die Hardware ist für die vorhandenen Linuxspiele völlig überdimensioniert."

So, ist sie das? Hast du dir schon mal die in den letzten Monaten erschienen Spiele für Linux angeschaut? Von den angekündigten will ich noch nicht mal anfangen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 0:18 #

Zwischen irgendwie mit Wine / Cedega funktionieren und wirklich toll mit allen Effekten und Funktionen laufen liegen Welten!

Hmm lass mich überlegen, was kommt für Linux, was meinen uralten und vor eineinhalb Jahren in Rente geschickten Core 2 Duo ins Schwitzen bringen könnte? Sorry, mir fällt da gar nichts ein.

Aber ich denke, du kannst mich erleuchten, was es denn da für grafische Super-Highlights gibt bzw. geben wird, die einen flotten Core i und eine GeForce 660 oder gar 780 benötigen werden. Nicht?

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 14:22 #

Den letzten Absatz verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz... wirkliche exklusive SteamOS (ich spreche jetzt nicht von einem Gerät, sondern einfach vom Betriebssystem) kann sich Valve eigentlich eh nicht leisten, ich denke das würde eher die bisherigen Windows-Steam-User verprellen als neue SteamOS-User zu generieren.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 5. Oktober 2013 - 15:00 #

So blöd halte ich Valve auch nicht, die rollen das von hinten auf, und fahren einfach weiter Windows und Linux parallel und versuchen nach und nach die Leute von Steam OS zu überzeugen. Wird ja auch keiner daran gehindert, auf der Steambox nen Windows zu installieren und SteamOS nebenbei.

Warten wir einfach ab, was uns die Zukunft beschert in Sachen Mantle OpenGL und wie sich die NextGen auf den PC Bereich auswirkt. Und ganz nebenbei finde ich die neuen Eingabegeräte etc wie LeapMotion Occulus Rift oder Steampad weit spannender wie diesen Hardware und OS Krieg :D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 15:14 #

Das Problem ist die Zielgruppe. Wer sich ein "out of the box" System a.k.a. Pseudo-Konsole kauft, der kauft nicht zusätzlich für weitere 100 Euro ein Windows und fängt an da zu installieren und konfigurieren. Für den Preis erwartet der Kunde, dass er das Teil auspackt, einschaltet und dann läuft es! Wer sich selbst Win raufspielt wird in der Regel auch selbst einen PC zusammenstellen. Davon ab ist die SSD Partition zu klein für Windows.

Außerdem wird die Steam Machine ja nun mal mit vorinstalliertem Linux angeboten. Effektiv heißt das also, hier wird eine Hardware zum Preis von 600 bis 2000 Euro mit einer einzigen Funktion, nämlich spielen, verkauft, für die es zur Zeit gerade 200 Spiele gibt, vielleicht 300 wenn sie auf den Markt kommt. Das Problem dabei, die entsprechenden Spiele laufen selbst auf einem fünf Jahre altem Notebook oder auf sieben - acht Jahre alten Desktop PCs problemlos.

Auch als Mediencenter - noch einmal, die Teile kosten zwischen 600 und 2000 Euro - ist die Steambox nur eingeschränkt brauchbar, weil sie nicht einmal ein schnödes DVD Laufwerk bzw. ein Blu-ray Laufwerk enthält.

Damit zeigt diese Konsole eindrucksvoll, dass sie an ALLEN Zielgruppen komplett vorbei geht, aber volle Kanne!

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 5. Oktober 2013 - 15:21 #

SSD Partition zu klein für Windows? Wovon redest du?
Es werden doch gerade eine ganze Reihe Spiele portiert. Civ 5, Xcom(2013), Borderlands 2, Football Manager (ja das Teil ist beliebt), und selbst so alte Schinken wie System Shock 2.
In der Zeit bis die Kiste auf dem Markt ist, ist da noch genügend Zeit, vor allem, wenn sich Kunden eh hauptsächlich für neue Spiele interessieren, da wird man dann sehen müssen wer das alles unterstützt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:29 #

Die 8GB SSD ist zu klein für ein Windows mit Auslagerungsdateien, Sicherungsdateien etc.

Ehrlich? Du kaufst dir für 600 bis 2000 Euro in einem Jahr eine Hardware um dann Borderlands 2 zu zocken?

Eine XBox 360 Slim Black (inkl. 250 GB HDD) + Borderlands 2 zwei kann ich mir bei Amazon für zusammen 220 Euro kaufen ...

Du kaufst dir 600 bis 2000 Euro Hardware um technisch anspruchslose Titel wie Civ 5, XCom und Co auf einem TV Schirm zu zocken, wo du dann einen Meter auf dem Fußhocker davorsitzen musst, um irgendwas zu erkennen?

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 5. Oktober 2013 - 18:36 #

Es gibt keine 8GB SSD, nur eine 1 TB SSHD (Mit 8GB Cache). Das ist ein Unterschied

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 5. Oktober 2013 - 15:21 #

Valve ist aber auch echt blöd. Die hätten einfach nur dich fragen müssen. Denn du hast die Weisheit schließlich mit Löffeln gefressen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:04 #

Valve ist in Panik, die haben Angst vor Microsoft, deswegen veranstalten sie diesen Quatsch.

Wenn sie an ihr Konzept glauben würden, dann würden sie die Steam Machines selbst bauen und nicht an irgendwen lizensieren!

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 17:29 #

Ob sie Panik haben weiss ich nicht (vielleicht wissen sie ja mehr über das von MS für die XBO geplante und verschobene Online-Vertriebssystem), aber den zweiten Absatz hab ich exakt so auch schon gedacht... aber seis drum, ich versteh das komplette Vorgehen hier nicht. Erstmal müssen ein haufen AAA-Anbieter mitziehen bei der Linux-Portiererei, damit sich die Anschaffung der teureren Kisten lohnt, was bei Gott nicht gegeben ist - warum auch, Steam läuft ja auch unter Windows, der Vertriebsweg bleibt erhalten.

Das größere Problem das ich mit dem Vorgehen habe, ist dass ich nicht sehe, wie Valve die Zielgruppe erweitern will. Die eingefleischten Konsoleros, die mit PC nichts am Hut haben, hören wahrscheinlich nur "Linux", "kaum AAA-Spiele" und "ab 600 €" und denken sich "Hey, WTF?".

Die Gelegenheits-Zielgruppe, die die Wii so traumhaft erreicht hat, sieht ein Gerät für ab 600 € in verschiedenen Konfigurationen von verschiedenen Herstellern mit Indie/Casual-Games. Die dann so: "Hey, WTF?" - die würde man mit in neue Fernseher integrierten Geräten allerdings - vielleicht - kriegen.

Die Einzigen, die das toll finden dürften sind PC-User mit Steam-Affinität. Die muss Valve aber nicht mehr gewinnen, weil die sind schon Kunden. Wer den Controller geil findet kann das auch an seinen Windows-PC hängen.

Aber - ich halte weder Valve noch Gabe N. für bescheuert, vielleicht haben sie noch ein Ass im Ärmel, mit dem ich im Moment nicht rechne. :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:36 #

Exakt auch meine Gedanken.

Bloß das mit dem Ass im Ärmel glaube ich nicht so recht. Eher, dass sie hoffen und beten und zähneklappern, dass ihre Fans statt eines neuen PCs, wenn der alte veraltet ist, eine Steambox kaufen werden.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 18:58 #

Ich glaub, dass bei denen gar nichts klappert. Warum auch, sie hams ja clever gemacht - quasi kein finanzielles Risiko, weil ihre bisherigen Kunden werden sie nicht vergraulen, läuft ja alles weiter wie bisher. Vielleicht ein paar zehntausend Dollar, um sich irgendwelche Spezifikationen aus den Fingern zu saugen, ein bisserl PR-Rummel zu machen und ein Linux zu Customizen, das wahrscheinlich in Zukunft von der OpenSource-Community weiterentwickelt wird...

Einziges Mini-Risiko ist der Controller, der wird sich aber wahrscheinlich schon deswegen verkaufen, weil er von Valve ist und Touch-Kram total hip. Warum auch nicht, vielleicht ist das ja richtig gut, das Teil. Ausserdem muss wahrscheinlich jeder STeam Machine einer beiliegen, also kaufen die Hersteller die Dinger eh schonmal.

Das ganze restliche Risiko liegt bei den Hardwareherstellern, die die Boxen bauen. Die vom Spielemarkt kaum Ahnung haben und vielleicht hoffen, die schwächelnden Absatzzahlen etwas anzukurbeln. Ich rechne nicht damit, eine Steam Machine von Alienware oder so zu sehen... wahrscheinlich eher von weniger bekannten oder schwächelnden Läden, oder einfach welche, die das als PR mitnehmen.

Im schlechtesten Fall hat Valve vielleicht ein Jahresgehalt von Gabe in den Sand gesetzt, das werden sie sich grad so leisten können. Im besten Fall gewinnen sie neue User. Valve selbst kann dabei also eigentlich nur gewinnen, Verlierer können eigentlich nur die Hardware-Hersteller sein.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1594 - 5. Oktober 2013 - 20:12 #

Mal als kleiner Hinweis. Alienware gehört zu Dell. Damit macht es kaum einen Unterschied, ob eine Steambox von denen kommt oder evtl. eine von Dell.
Für die Boxen sehe ich mich nicht wirklich als Zielgruppe, aber sehr wohl für die damit verbundene breitere Linux Kompatibilität bei den Spielen. Das wäre ein großer Pluspunkt für mich.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 20:16 #

"... aber sehr wohl für die damit verbundene breitere Linux Kompatibilität bei den Spielen. Das wäre ein großer Pluspunkt für mich."

Und wo soll die herkommen?

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 21:46 #

Das Alienware zu Dell gehört - bzw. eher "Dell gehört" ist mir schon klar. Was nichts daran ändert, dass Alienware eine eigene Marke ist, die ein anderes Markenbild und eine andere Zielgruppe hat. In diesem Fall würde ich wenn damit rechnen, dass eine Steambox unter dem Dell-Label rauskommt, wenn man dem "neue Märkte erschließen"-Plan folgt, weil dieser potenzielle neue Markt ist sicher nicht Alienware-Zielgruppe... wobei ich bei Dell nichtmal sicher sein würde, dass es den Laden noch gibt, bis die Steam Machine (Abkürzung: SM?) rauskommt. Das ist wirklich nur eine Frage der Positionierung, da sind sicher auch andere Konstellationen denkbar, z.B. könnte Alienware nur noch SteamOS einsetzen oder Ähnliches. Das würde aber voraussetzen, dass die Marke nicht funktioniert, also keinen ordentlichen Umsatz macht - könnte also auch sein, weiss ich nicht.

Die Linux-Kompatibilität steht und fällt bei den AAA-Titeln mit der Verbreitung des OS - könnte also hier ein klassisches Henne-Ei-Problem werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 0:23 #

Ah, übrigens, es gibt bereits SM Entertainment. Wer K-Pop hört kennt die, das ist das Label von Boa, Girls Generation, Shinee, Super Junior und anderen, eine der größten Medienfirmen in Asien.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 5. Oktober 2013 - 15:25 #

Hybrid-SSD bedeutet wohl eine HDD mit kleinem SSD-Cache oder eine SSD mit Caching-Software (gibts ja nicht nur für Windows). Zu kleine Partitionen sind ja jedenfalls kein Hinderungsgrund. Beim Rest gebe ich dir schon eher recht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:06 #

Oben steht 1 TB HDD + 8 GB SSD als Hybrid. Wenn man Teile von Win auf die HDD auslagern muss, dann ist der Geschwindigkeitsvorteil ja flöten gegangen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 5. Oktober 2013 - 17:28 #

Kennst du tatsächlich keine Hybridlaufwerke? Seagate bietet so etwas im Notebooksegment an. Das sind HDDs die 8 GB Cache enthalten und oft genutzte Dateien dort lagern. Ultrabooks arbeiten fast durchgehend mit einem SSD-Cache, also einer Hybrid-Lösung. Da sind dann kleine SSDs verbaut, die per Treiber (bei Lenovo Expresscache, sonst auch Intels Storagetreiber die Caching für einige Chipsätze freischalten) oft genutzte Dateien auf die Cache-SSD auslagern. Die 8 GB sind keine frei anzusprechende Partition, wie der "Hybrid"-Namensteil andeutet.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:32 #

Vom Namen her kannte ich die, ich dachte nur, hier wird tatsächlich das OS auf dem SSD Bereich gespeichert. Die Geschwindigkeit liegt ja sonst durchaus einiges unter dem einer reinen SSD.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 5. Oktober 2013 - 15:31 #

Was für Zielgruppen? Sorry, aber das Teil ist frei konfigurierbar, knallste halt ne andere HDD rein oder steckst nen USB Laufwerk (BD DVD) dran. Ich gehe auch nicht davon aus, das Valve 20 Mio Einheiten pro Jahr verkaufen will. Gewinn werden sie mit den Dingern eh nicht machen bzw machen wollen, Im Grunde liefern sie selbst ja nur das OS, welches eh umsonst ist und vielleicht noch das Gamepad. Und wir reden hier immernoch über Prototypen. Und ich glaube schon, dass es mittlerweile ne Gruppe von Leuten gibt, die Spiele Filme und Serien rein Digital benutzen, also ich will 2013 nicht mehr aufstehen, um Medien zu wechseln bei nem Videoabend ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:10 #

Das Teil kann nicht frei konfigurierbar sein, da es nicht in einem normalen PC Gehäuse steckt! Du kannst da also nicht mal eben ein BR Laufwerk reinstecken, schlicht weil es da weder Platz noch Einbauschacht für gibt. Du wirst auch keine normale Grafikkarte da reinkriegen sondern nur spezielle Low Profile Karten oder ähnliches. Und die kosten nun einmal.

Und nur weil du deine Filme im Internet ziehst und eine 100 MB Standleitung hast um Streaming in BR Qualität genießen zu können, heißt das noch lange nicht, dass das für die meisten Menschen gilt. Außerdem brauchst du dafür keine 600 bis 2000 Euro Kiste. Dafür gibt es Android USB Sticks ab 50 Euro oder sogar so was wie Ouya für 120 Euro. Im Zweifel nimmst du halt ein Notebook für 300 Euro.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 5. Oktober 2013 - 17:36 #

Anscheinend sind alle externen Laufwerke vom Markt verschwunden, oder warum sollte diese nicht angeschlossen werden können?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:40 #

Sorry, aber du kannst das in deinem Kinderzimmer gerne mit so einem Hardwarefuhrpark machen, ich denke in einem Wohnzimmer sieht das bescheuert aus.

Außerdem: Steambox für 600 bis 2000 Euro, dazu Windows 100 Euro, plus externer BR Player inkl. Windows Playersoft (für Linux gibt es keine (legale) Abspielmöglichkeit für BRs) für ca. 90 Euro.

Wer zum Teufel macht das?

Ein Notebook für 400 Euro oder ein echter HTPC kosten einen Bruchteil.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 5. Oktober 2013 - 18:29 #

Naja, wenn man als Klugscheisser von seinem eigenem Kinderzimmer ausgeht ist das natürlich immer etwas anderes, ne.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 18:42 #

Noch einmal, es geht um den Preis und den Formfaktor! Wenn dir das Aussehen egal ist, dann kannst du dir gleich einen normalen PC hinstellen, dann brauchst du die Steam Machine nicht.

Wenn du Hardware-Power pur willst, dann holst du dir einen PC im Bigtower mit ordentlich Kühlung, dann brauchst du die Steam Machine nicht.

Wenn du einen guten Mediacenter willst, dann nimmst du einen vernünftig mit optischem Laufwerk ausgestatteten HTPC, ein kleines Android Gerät oder im Zweifel ein ordinäres Notebook. Dann brauchst du die Steam Machine nicht.

Wenn du Windows Spiele zocken willst, dann brauchst du die Steam Machine nicht.

Die Steam Machine kostet 600 bis 2000 Euro, richtet sich also ausschließlich(!) an Spielefreaks, die ihren Win PC adieu sagen wollen, die vornehmlich Actionspiele und Plattformer zocken und das am TV. Dafür kriegen sie eine Konsole, auf die sie mind. noch 100 Euro aufschlagen müssen und dann selbst noch Win installieren und konfigureren müssen - zum Preis von mehreren Konsolen.

Gibt es wirklich Fanboys, denen ihr Geld so egal ist? Hauptsache es steht Steam drauf?

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 5. Oktober 2013 - 19:31 #

Du willst einfach nicht begreifen das Steam OS einen Chance ist: für Linux, gegen MS, insgesamt für ein Aufbrechen des MS Monopols. Ob das klappt steht in den Sternen nur wenn man es nicht versucht bleibt alles beim alten.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 20:32 #

Steam OS ist KEINE Chance. Schon alleine, weil es auf Spiele ausgelegt ist.

Um eine ALTERNATIVE zu Windows auf dem Desktop PC zu schaffen, benötigst du Milliarden!

Du musst ein OS im Stil von Windows oder Mac OS mit einer eigenen Oberfläche als System schaffen, nichts was irgendwie aufgeflanscht wirkt. Ähnlich wie Google es bei Android gemacht hat. Auch Mac OS und Android basieren auf unixoiden Kernen. Der Anwender merkt davon nur nichts. Und das ist die Krux, wieso Steam OS, Ubuntu und Co sich nicht durchsetzen. Es sind nämlich offene Bastelsysteme. Der Linux Unterbau ist überall und sofort zu merken.

Die zweite ist, du musst mindestens(!) Adobe und Microsoft dazu kriegen, ihre Anwendungsprogramme zu portieren. Microsoft wird das nicht machen, also musst du ein Office aus dem Boden stampfen, dass zumindest annähernd gleichwertig zu MS Office ist. Dann musst du noch Adobe becircen und anschließend noch mind. ein paar Dutzen kleinerer Softwarefirmen dazu kriegen, dass sie ihre Anwendungen portieren, am besten aber selbst auch noch Anwendungssoftware anbieten.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 5. Oktober 2013 - 16:48 #

Linux wird von den Spielehersteller bisher so stiefmütterlich behandelt, weil es bei Ottonormalverbraucher nicht weit verbreitet ist. Das ist doch bisher die offizielle Ausrede, ein Spiel nicht für Linux umzusetzen, oder? Infolgedessen sind vernünftige Treiber für 3D-Beschleuniger nicht besonders wichtig für AMD/Nvidia. Und warum meidet Ottonormalverbraucher Linux, obwohl's doch nix kostet? Weil es als überkompliziertes Freak-OS gilt, das mit kryptischen Befehlen gesteuert wird (was ja zum Teil auch stimmt). Wenn Valve dieser Voreingenommenheit durch ein leicht bedienbares SteamOS mit ordentlichen Treibern entgegensteuern kann, könnte bei einigen Spieleherstellern doch vielleicht ein Umdenken stattfinden, weil sie eine zusätzliche Einnahmequelle wittern. Steam als Verkaufsplattform ist schließlich eine feste Größe. Und die bedient dann ja nicht nur die Steam Machines und die Windows-Zocker, sondern auch die bisher weitgehend vor "AAA-Titeln" verschont gebliebene Linuxgemeinde. Die könnte sich dann zum bequemen Zocken auch einfach SteamOS neben ihre bevorzugte Linux-Distri auf die Festplatte kloppen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 17:27 #

Alle Versuche Linux gerade Spielern schmackhaft zu machen sind bisher grandios gescheitert. Es gab mal vor ein paar Jahren eine Firma, die hat Win Spiele portiert. Lagen wie Blei in den Regalen. Auch Rechner mit Linux anstelle Windows lassen sich nicht verkaufen.

Die Gründe sind Vielfältig. Tatsächlich eben das nötige Rumgefrickel, "out of the Box" läuft bei modernen Linux Distributionen sehr viel, aber wehe etwas geht doch nicht! Dann sitzt man Tage oder Wochen dabei und schraubt an der xorg.conf und anderen Dateien im spartanischen Texteditur wie zu DOS Zeiten an Autoexac.bat und Config.sys, nur das es bei Linux noch mal 1000 Mal komplexer und komplizierter ist. Stelle dir vor, du willst deine Steambox mit einer TV Karte oder WLAN aufrüsten. Einfach nur Treiber installieren und gut ist, ist eben dann oft nicht.

Dann werden PCs eben nicht nur zum Spielen gekauft. Office, Bildbearbeitung, Videoschnitt etc. sind weitere Hauptanwendungsgebiete.

Und auch wenn Open Source Verfechter es immer nicht glauben, die kommerzielle Windows Software von Firmen wie Microsoft, Adobe, Magix und selbst Ashampoo ist so ungleich besser, dass das Gros der Anwender keinen Bock auf Open Office, Gimp, Blender, Kino und Co. hat.

Ich weiß, dass das für "Informatiker" und Nicht-Anwender, die Linux rein zum Selbstzweck betreiben, schwer zu verstehen ist. Die Pfriemeln sich halt durch ihr Gimp durch, das sie einmal im Jahr benötigen.

Aber ein Photoline, Paint Shop Pro, Photoshop Elements etc. für 50 bis 100 Euro leistet so unendlich mehr als ein Gimp, schlicht weil sie gut aussehen, ergonomisch und klar strukturiert zu bedienen sind, gute Hilfen und Tuturials haben und sogar schneller bei Berechnungen sind, sodass die Heimanwender, die wirklich mit so einer Software arbeiten wollen, als ihr Hobby, ein Programm wie Gimp überhaupt nicht wahrnehmen, egal wie stark es promotet wird, schlicht weil sie einfach nichts mit anfangen können und auch keine Lust haben ihre teure Freizeit in wochenlange Einarbeitung zu stecken, die wollen Bildbearbeitung machen und nicht lernen, wie man eine Software bedient.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 5. Oktober 2013 - 19:22 #

"Alle Versuche Linux gerade Spielern schmackhaft zu machen sind bisher grandios gescheitert. Es gab mal vor ein paar Jahren eine Firma, die hat Win Spiele portiert. Lagen wie Blei in den Regalen."

Das Problem mit den Regalen hat Valve dank Steam schonmal nicht. ;)

" Tatsächlich eben das nötige Rumgefrickel... Einfach nur Treiber installieren und gut ist, ist eben dann oft nicht."

Weil es oftmals keine vernünftigen Treiber gibt. Weil die Hardwarehersteller kein Interesse daran haben, ob ihre Geräte unter Linux funktionieren. Aber auch unter Windows kann die große Frickelei ausbrechen, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Ich erinnere mich dunkel an eine nervenaufreibende Installationsorgie: Der Treiber meiner ATI Rage Fury Maxx wollte unter Win98 einfach nicht so, wie ich wollte. Und nein, es lag nicht an mir. ;) Die Umstellung von Windows auf Linux ist natürlich relativ heftig. Besonders, wenn man auch unter der Haube herumschrauben möchte und nicht nur auf dem Desktop unterwegs ist. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und dank Online-Wikis kommt man aber ganz gut klar. Wenn man sich die Mühe macht. Genauso ist es auch mit der Anwendersoftware. Nicht immer hochglänzend hübsch, aber oftmals genauso funktionell (oder gar besser) als manches Windows-Programm. Mit Gimp allerdings kenne ich mich genauso gut aus wie mit Photoshop und Co.: gar nicht. Ich benutze meist eine uralte CorelDraw-Version, die seit Urzeiten auf meinem alten XP-Rechenknecht installiert ist... :D

Aber lange Rede kurzer Sinn: Ich traue es Valve durchaus zu, sowohl den Spielern als auch den Entwicklern Linux (zumindest ein klein wenig) schmackhaft zu machen. Ob das gelingt, hängt wohl mehr am reibungslosen Betrieb von SteamOS als von den PCs mit "Steam Machine"-Siegel ab. Just my two cents.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 19:32 #

Aber genau das, was du im letzten Absatz hoffst, das haben sie doch versaubeutelt!

Wenn sie eine einzige spezifische feste Hardware gebaut hätten, dann hätten sie sich einen Linuxkern nehmen können und für exakt ihre Hardware perfekt darauf abgestimmte Treiber schreiben müssen. Dann ihren Steam Big Picture Mode als feste und einzige Oberfläche und das ganze verdongelt, vielleicht rootbar für Bastler dann.

Dann, und nur dann, hätten sie eine tolle Konsole gehabt!

Zwar hätten sie dann immer noch keine Spiele gehabt, aber eben eine vernünftige Konsole. Wenn sie die Hardware subventionieren, sodass sie max. 500 Euro mit Controller kostet und dann noch Half Life 3 zum Release zumindest temporär wirklich exklusiv machen würden, dann würden sie auch schon mal zwei, drei Millionen Einheiten absetzen können.
Wenn sie dann versprechen, dass noch weitere Triple A Spiele kommen, dann können sie langfristig mit so einer Konsole Erfolg haben.

Dazu müssten sie allerdings ein paar Milliarden in die Hand nehmen. Und genau das tun sie alles nicht, ergo wird das auch nichts werden.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 5. Oktober 2013 - 19:48 #

"Aber genau das, was du im letzten Absatz hoffst, das haben sie doch versaubeutelt!"

Das kannst du doch nur aus dem Kaffeesatz lesen, weil weder Hardware noch Betriebssystem bisher erschienen sind. Und wer sagt denn, dass Valve überhaupt eine Konsole erschaffen will? Die wollen die Spiele ihrer Verkaufsplattform ins Wohnzimmer bringen, als zusätzliche Einnahmequelle zum "normalen" Steam-Geschäft. Die müssen keine eigene Konsole entwickeln, sondern nur einen halbwegs stylischen PC fürs Wohnzimmer zusammenschrauben. Auf das OS kommt es hauptsächlich an! Ich glaube kaum, dass Valve Interesse daran hat, eine weitere Linux-Distri wie Ubuntu, Mint usw. unters Volk zu bringen. Die wollen eine Alternative zu Windows für Spieler schaffen. Und ich hoffe sehr, dass es ihnen gelingt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 20:00 #

Valve hat KEIN eigenes Betriebssystem. Steam OS ist nichts weiter als ein Ubuntu bzw. Debian (darüber wird ja noch gestritten welches es nun ist wobei Ubuntu mehr Sinn macht, weil es dafür auch Steam gibt), das grafisch ein wenig angepasst wurde und auf dem Steam installiert ist und automatisch beim Systemstart mitstartet.

Valve hat auch keine eigene Hardware. Die sagen, wir wollen als Voraussetzung eine Core i CPU von Intel und eine GeForce von Nvidia. Ansonsten ist der Rest mehr oder minder Sache der Lizenznehmer.

Du glaubst doch nicht selbst, dass Valve jetzt anfängt für praktisch alle PC Hardware eigene Treiber zu schreiben?
Die nehmen die Standard Linuxtreiber von Intel und Nvidia und das war's.

Was sie bieten ist ein beliebiger Linux PC im HTPC Gehäuse auf dem Steam vorinstalliert ist. Mehr nicht!

Despair 16 Übertalent - 4437 - 5. Oktober 2013 - 20:47 #

Du liest nicht wirklich, was ich schreibe, oder? Ich habe nicht behauptet, dass Valve ihr eigenes OS schreiben oder ihre eigene Hardware zusammenklöppeln würde. Eher das Gegenteil. Und wieso sollte Valve Treibersoftware schreiben? Mir geht es darum, dass durch Valves Engagement endlich AMD, Nvidia und Konsorten spieletaugliche Linux-Treiber schreiben. Die dann in SteamOS mit drinstecken und problemlos geupdatet werden können. Die man aber genausogut auf jeder beliebigen Linux-Distri installieren kann.

Nochmal: Valve soll mit ihrer Steam Machines-Vision der Impulsgeber für eine spielefreundlichere Linux-Zukunft sein. Was ist da so schlimm dran? Du kannst ja weiterhin Windows nutzen, aber ich will endlich eine Alternative!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 21:15 #

Gar nichts ist schlimm daran. Im Gegenteil!
Nur, so wie Valve es macht, so GEHT ES NICHT!

Alle diese halbherzigen Versuche dieser Art, und da gab es nun wirklich einige, sind megamäßig gefloppt!

Noch einmal, man muss da Milliarden investieren, wenn man bei Microsoft (Windows und XBox), Sony, Apple, Google und Co. mitspielen will. Ohne das läuft es nicht.

Warum sollten AMD, NVidia und Co. sich die Mühe machen vernünftige Treiber für Linux zu schreiben? Und wenn, dann für welches Linux? Es gibt kein DAS EINE Linux. Es gibt über 100 Linux Distributionen. Jede einzelne dieser Distributionen bietet die Möglichkeit verschiedene Desktop GUIs zu nutzen. Das ist ja das Dilemma! Man müsste für jedes System einzeln anpassen, wenn man es optimal nutzen will. Und weil der Marktanteil so gering ist, unter zwei Prozent, gibt es halt ein paar halbherzige Standardtreiber, das war's.

Glaubst du, selbst wenn die Steambox ein "Erfolg" wird, und der Anteil von 2 auf 2,5 Prozent steigt, dass das irgend etwas ändert?

Für NVidia, AMD, Intel und Co. ist es doch viel einfacher und vor allem günstiger, wenn es nur ein System wie Windows gibt und sie nur da Resourcen reinstecken müssen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 21:22 #

Also ich traue AMD und Nvidia zu, dass sie SteamOS-Treiber bringen und alle restlichen Distributionen ausser acht lassen. Allerdings traue ich Microsoft auch zu, dass sie tief genug in die Tasche greifen, damit alle Treiber für SteamOS weniger Performance haben als für Windows.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 22:47 #

Etwas mehr Realitätssinn bitte!

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 6. Oktober 2013 - 12:08 #

"Warum sollten AMD, NVidia und Co. sich die Mühe machen vernünftige Treiber für Linux zu schreiben?"

Hast Du die Entwicklung in den letzten Jahren auch nur ansatzweise verfolgt? Nvidia bietet schon lange Treiber an, die eine sehr gute Qualität aufweisen. Und sie haben sich bereits mit Valve zusammengesetzt, um die weiter zu verbessern. Die Frage "Warum sollten sie das tun?" stellt sich also nicht, sondern eher "Warum tun sie das bereits?"

"Und wenn, dann für welches Linux? Es gibt kein DAS EINE Linux."

Äh, doch, gibt es: Den Linux-Kernel. Und die Blobs der Grafikkartenhersteller sind im Kern Module für den Linux-Kernel plus die Schnittstelle für den X-Server.

"Jede einzelne dieser Distributionen bietet die Möglichkeit verschiedene Desktop GUIs zu nutzen."

Und sofern Du den Grafiktreiber einmal installiert hast, kannst Du mit ihm jede dieser GUIs benutzen. Ich sehe das Problem nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 15:22 #

Das Problem ist der X Server. Das Teil ist ein Krampf, deswegen wollen ja auch alle aktuellen Distributionen weg davon.

Neunmalklug (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 17:19 #

Weil die Spiele, ja über den X-Server laufen. ;P
Wie war das nochmal mit Computer und auskennen? Wenn ich mir deine Posts anschaue, dann hast ein ziemlich eingeschränktes Windows-Weltbild :D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 17:28 #

Der Xserver ist elementar für die grafische Darstellung unter Linux.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 6. Oktober 2013 - 18:39 #

Falsch. Schlag mal "Framebuffer" nach.

Der X-Server hat uns jahrelang gute Dienste geleistet, jetzt stehen aber Nachfolger in den Startlöchern. Was das mit der Qualität der Nvidia-Treiber zu tun hat, magst Du uns vielleicht erklären?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Oktober 2013 - 12:52 #

Das schrieb ich doch, alle Distributionen wollen weg vom X-Server. So oder so steuert der X-Server, sofern eben noch verwendet, u.a. die Grafikausgabe.
Mit der Qualität der NVidia Treiber hat das nichts zu tun, das schrieb ich auch nicht.
Mir ging es eher darum, dass solange der X-Server etwa über Desktopauflösung und Bildwiederholrate wacht, Linux ein Problem hat.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 7. Oktober 2013 - 14:08 #

Und welches Problem ist das Deiner Meinung nach? Und jetzt bitte kein schwammiges FUD, sondern ernsthafte Kritikpunkte.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Oktober 2013 - 15:53 #

Vor allem Bildschirmauflösung und Bildwiederholrate. Hier werden, unabhängig vom Grafiktreiber, viele nicht erkannt und unterstützt, sofern man sie nicht manuell einpflegt. Z.B., sollte man die Auflösung im Grafiktreiber ändern, wenn diese aber nicht in der xorg.conf steht ... schon knallt es.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 7. Oktober 2013 - 16:12 #

Stammen Deine letzten Erfahrungen mit dem X-Server aus dem letzten Jahrzehnt? Ich zumindest habe seit Jahren keine Modelines mehr konfigurieren müssen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Oktober 2013 - 18:17 #

Nein, vom meinen Zweitrechner, wo ich gelegentlich mal Ubuntu oder sogar Suse aus Spaß installiere. Der hat aber scheinbar das Pech, mit der Radeon HD 1950 Pro eine Grafikkarte zu haben, mit der "Linux" überhaupt nicht klar kommt.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 7. Oktober 2013 - 18:57 #

Der Treiber für die X1950 Pro (die du wohl meinst) wird eigentlich automatisch mitinstalliert und läuft auch bei vielen Leuten problemlos.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 7. Oktober 2013 - 20:14 #

Tja, bei mir ging das halt nicht. Kann ja auch zusätzlich mit am Monitor gelegen haben oder was auch immer. Ich hatte halt bisher immer Terror. 3D ging oft übrigens gar nicht, führte sofort zum Absturz.
So oder so, solche Probleme hatte ich unter Windows nie.

Stephan Windmüller 17 Shapeshifter - P - 6836 - 7. Oktober 2013 - 21:15 #

Dann ist Linux eben nichts für Dich, muss es ja nicht. Aber woher kommt dieses unbändige Verlangen, anderen Leuten ihr OS schlechtzureden und erfreuliche News mit FUD-Kommentaren zu versehen?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 8. Oktober 2013 - 14:17 #

Ach seufz, das siehst du nur so. Ich bin realistisch nicht Windows Fanboy! Ich kann z.B. Windows 8 absolut nicht ausstehen.

Und Linux ist einfach KEINE Alternative, weil es da niemanden gibt, der das System mal auf Vordermann bringt, sodass es für Anwender auch interessant ist. Also so, wie es z.B. Google mit Android gemacht hat. Da wird dann vieles nicht mehr offen sein, aber das ist der Punkt "offen" interessiert Anwender nicht. Und jeder der auf ein Standard-Linux setzt, der hat einfach schon verloren.

AMD sucks (unregistriert) 8. Oktober 2013 - 0:35 #

Dafür kannst du dich bei AMD bedanken, das deren GPUs den schlechtesten Support für Linux haben. AMD kann es einfach nicht. Ich hatte ja gehofft, das Valve etwas Bewegung bei AMD reinbringen kann. Aber anscheinend hat es auch Valve nicht geschafft, und damit ist AMD bei den Steam Machines nun raus.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 8. Oktober 2013 - 15:50 #

Ja, sehr sinnvoller Kommentar. Und total glaubhaft auf Grund Deines Status als "Anonymous" und dem "tollen" Nickname...

Inhaltlich verweise ich nur noch einmal auf Linus Torvalds Kommentar zu nVidia.

Und AMD bietet Closed Source Treiber selbst an und unterstützt die Entwicklung es OpenSource Treibers.

AMD sucks even more (unregistriert) 8. Oktober 2013 - 18:24 #

Du scheinst ja nicht viel Ahnung von Linux & AMD zu haben.

Der Support von AMD ist seit Jahren schlecht, und hat noch nie brauchbare Treiber hervorgebracht. Richtig, es gibt Closed Source Treiber für Linux von AMD, doch sind sie verglichen mit den Treibern für Windows einfach nur ein schlechter Witz. Gut, genug für 2D, aber für 3D kaum zu gebrauchen.

Ich wäre auch froh, wenn AMD mal endlich seinen Hintern hochbekommt, und ordentliche Treiber für Linux bringt. Aber darauf warten die Linuxer jetzt schon ewig. Außer heißer Luft kommt da nichts.

Spiritogre wird mit seiner Radeon unter Linux nie glücklich werden. Ich habe mir mal die Situation für seine Karte angeschaut, und ich kann ihn verstehen, das er so über Linux herzieht.

Das AMD bei Valve raus ist, sieht man ganz deutlich an den Spezifikationen für die Steam Machines. Da sehe ich nur noch Intel & NVidia, aber kein AMD mehr. Die ursprüngliche Steam Machine "Piston" hatte als Basis noch eine AMD-CPU & GPU.

Linus kann über NVidia schimpfen was er will, und ich gebe ihm auch recht. Ändert nur nichts daran, das NVidia die besseren/besten Treiber für Linux liefert. Wenigstens kommt jetzt mit Intel ein neuer Konkurrent mit richtigen OpenSource Treibern.

Womit untersützt AMD den die Entwicklung von OpenSource Treibern? Die Dokumentation & Spezifikation sind doch genauso ein Witz, wie die Treiber. Falls du es noch nicht mitbekommen hast. Letztes Jahr hat AMD sein OSRC (Open Source Research Center) dicht gemacht, und damit auch das Team für die Linux Treiber auf die Straße gesetzt. AMD und OpenSource? Sorry, aber das kaufe ich denen nicht ab.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 8. Oktober 2013 - 19:46 #

Dein Nickname wird nicht besser. Alleine deswegen kann man Deine Aussagen größtenteils schon nicht für Voll nehmen. Mit Leuten die sich "AMD sucks" nennen oder die meinen Microsoft mit "M$" abkürzen zu müssen diskutiere ich normalerweise sowieso nicht.

Zum letzten Absatz kann ich nur sagen, dass AMD im Gegensatz zu nVidia weit offener ist. Man benutzt offene Standards, gibt Eigenentwicklungen frei (Hier sei nochmal der Unterschied zwischen Offen und Quelloffen erwähnt!) und versucht nicht wie nVidia alles mit eigenem proprietären Gedöhns dem Markt aufzudrängen.

Ansonsten kann ich zu Linux nur sagen: Ich halt rein gar nichts von dem Frickel-OS. Und da könnt ihr jetzt gerne so viel Heulen und Zetern wie ihr wollt. Gerne auch Unfähigkeit oder sonstiges unterstellen. Mit euch kann man ja eh nicht vernünftig diskutieren, also versuche ich es gar nicht erst.

AMD sucks (unregistriert) 9. Oktober 2013 - 13:01 #

Ja, lass es besser. Aber wirf hier niemanden vor, das man nicht vernünftig diskutieren kann, wenn du vom Thema keine Ahnung hast.

Anonhans (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 21:45 #

Sicherlich hat man bei Windows immernoch mehr Gefrickel, als bei Konsolen. Aber hier mit Win98 zu kommen ist schon etwas...naja...das geht nun wirklich nichtmehr als aktuelles Beispiel für Installationsorgien durch ;) Zu Zeiten von Win98 war Linux für den Otto Normalverbrauchen noch völlig unbenutzbar.

Anonhans (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 18:52 #

Um es nochmal klarzumachen: Man wird auf SteamOS nur Spiele zocken können, die auf Linux portiert wurden. Das ist bei weitem (noch?) keine Selbstverständlichkeit. Irgendwie scheint das etwas unterzugehen und man muss viele Leute drauf aufmerksam machen.
Ich glaube, dass Valve da bewusst nen Risiko eingeht. Da wird jetzt halt gepokert...wenn genug Vertrauen (oder Unwissenheit?) vorhanden ist und sich die Steam Machines gut genug verkaufen, werden vielleicht genug Entwickler und Publisher ihre Spiele auch schnell genug für Linux portieren. Wenn die Boxen zu teuer sind und nur mit Vorsicht angenommen werden, wird auch das Spiele-Angebot ziemlich überschaubar bleiben und genauso überschaubar bleibt denn wohl auch der Erfolg der Steam Machines.
Wird auf jeden Fall spannend. Aber wenn die ganze Sache, abgesehen vom Formfaktor und dem Gamepad, nicht noch irgendeinen ausschlaggebenden Vorteil bietet, sehe ich ehrlich gesagt nicht, wieso man sich nicht einen schönen, kleinen, leistungsstarken Windows-PC ins Wohnzimmer stellen sollte, auf dem einem die komplette Steam-Bibliothek zur Verfügung steht.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 6. Oktober 2013 - 14:30 #

Jein. Steam OS wird auch das Streamen von Windows Spielen unterstützen. Das heißt, Du hast einen dicken Spiele PC im Arbeitszimmer oder in der Abstellkammer und kannst dann im Wohnzimmer neben dem Fernseher einen Thin Client haben, auf den das Spiel gestreamt wird.

Überlege mir bereits so einen Thin Client zu basteln. Mal gucken, was das kosten wird.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 15:25 #

Es gibt solche reinen Streaming Clients auch fertig zu kaufen. Die meisten haben aber ein gewisses Lag-Problem, was sie für Spiele ungeeignet macht. Die Preise liegen so zwischen 50 und 200 Euro.

Ich streame meinen Win PC mittels Splashtop Software auf mein Tablet. Zum normalen Arbeiten und für kleine Spiele reicht das wunderbar. Bei richtig aufwendigen 3D Games kann man das aber ziemlich vergessen.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 6. Oktober 2013 - 15:29 #

Und genau da liegt der Punkt. Wie man es ordentlich macht, zeigt nVidia mit dem Shield. Nahezu keine Verzögerungen.
Die gleiche "Performance" erwarte ich auch von SteamOS.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 17:30 #

Hast du den Shield mal in Aktion gesehen?

Erwarten kann man viel, aber wie das in der Realität im eigenen Heimnetz dann alles wirklich funktioniert, das steht auf einem ganz anderen Blatt, leider.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 6. Oktober 2013 - 19:46 #

Ich verlasse mich auf die Aussagen hierzu von Linus:
http://www.youtube.com/watch?v=sNh0ZAwsIkI

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 19:03 #

Jetzt erstmal den Preis abwarten. Gegen eine Steam Machines für 399€, mit der ich alle meine Indie-Titel und alle zukünftigen AAA-Titel spielen kann, habe ich sicherlich nichts auszusetzen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 19:13 #

Hast du dir die Hardwarespezifikationen angesehen? Das günstigste Modell wird mit Glück bei um 600 Euro kosten, ohne Controller, Preis nach oben bis locker um die 2000. Für 400 kriegst du da nichts! Und bei dem 600 Euro Teil ist's auch nicht weit her mit AAA Titeln ... (für die du eh noch mal 100 Euro für Windows oben drauf legen darfst).

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 19:22 #

Valve will doch mit Steam Machines ins Wohnzimmer und da gibt es Konkurrenz:
Wii Mini: 95€
(PS Vita TV: 99€)
PlayStation 3: 179€
Xbox 360: 199€
Wii U: 299€ inkl. Zelda
PlayStation 4: 399€
Xbox One: 499€

Ist mir doch egal wie die Spezifikationen aussehen und wie sie das bewerkstelligen, ich bin Kunde und habe die Wahl. Ein zu teures Gerät kommt mir nicht ins Wohnzimmer, wenn es keine hervorragende Exklusivtitel hat. Ich kaufe mir doch nicht ein 600€ teures Gerät, auf dem ich nicht mindestens dasselbe habe wie auf einem 399€ teuren Gerät, nur weils von Valve ist. Ich bin doch kein Hipster.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 19:26 #

Eben! Genau deswegen werden die Steamboxen in den Ladenregalen vergammeln!

Steam Machine: 600 Euro (mit ganz, ganz viel Glück) bis ca. 2000 Euro.

Was nützt tolle Hardware wenn sie a) viel zu teuer und b) es keine Software für gibt!?

Despair 16 Übertalent - 4437 - 5. Oktober 2013 - 19:28 #

Dir ist schon aufgefallen, dass da oben nur die Spezifikationen für die High End-Modelle stehen?

Anonhans (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 19:42 #

Trotzdem wird ne Steam Machine, mit der man auch (zukünftige) AAA-Titel in niedrigen bis mittleren Einstellungen zocken kannn, nicht weniger als 500-700€ kosten. Das sind halt ganz normale (teilweise sogar teurere, weil kleinere) PC-Komponenten und da stehen halt weder Sony noch Microsoft dahinter, die die Hardware subventionieren oder das ganze zumindest mit +/- 0 Gewinn verkaufen können.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 19:46 #

Microsoft subventioniert ja nichtmal, sondern kauft einfach soviele Teile, dass sie genügend Mengenrabatt bekommen. Sollte Valve auch so machen, wenn sie unbedingt ins Wohnzimmer der Spieler wollen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 19:51 #

Machen sie aber nicht, weil sie die Konsolen ja gar nicht herstellen ...

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 5. Oktober 2013 - 19:52 #

Was die PR von MS behauptet und wie die Realität aussieht sind meistens zwei verschiedene Sachen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 19:55 #

Ja das stimmt wohl. Der PR von Microsoft zur Xbox One, traue ich eigentlich genauso weit wie meinem Klempner, wenn es um Zahnreinigung geht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 20:05 #

Trotzdem ist die XBox One (als auch die PS4) für das was sie bieten ziemlich günstig. Da kann ein kleiner PC Schrauber einfach nicht mithalten.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 5. Oktober 2013 - 20:47 #

Das ist sie, nur ich glaube nicht das die Xbone ohne Subventionen verkauft wird.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 21:01 #

Habe ich das irgendwo behauptet? Ich glaube das eben auch nicht. Und genau deswegen wird eine Steambox ja auch einiges teurer werden. Zu teuer, um auf dem Markt bestehen zu können.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 5. Oktober 2013 - 21:05 #

Nein, aber MS hat es behauptet und darauf bezog sich mein 1. Kommentar hier.

Anonhans (unregistriert) 5. Oktober 2013 - 21:53 #

Deswegen hab ich ja das "mit +/- 0 Gewinn" noch drangehängt ;) Dass MS die Konsolen zum Release mit Gewinn verkauft glaub ich im Leben nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. Oktober 2013 - 19:50 #

Sicher ist mir das aufgefallen. Aber gibst du 200 bis 400 Euro aus, nur um ein paar teilweise uralte ehemalige Vollpreisspiele vom PC und einen Stapel Indiegames zu zocken?

Oben stehen die Preise für Wii(U), Xbox 360 und PS3. Die haben jede für sich eine riesige Softwarebibliothek mit etlichen Triple-A Titeln und Tausenden Indiegames, die alle für das Spielen am TV Schirm optimiert sind.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 21:59 #

Also, wenn die künftigen Titel wirklich, wie bei Watch Dogs vermutet, 8 Kerne haben wollen wirst du mit nem i3 oder i5 als Basis nichtmal das Intro sehen...

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 22:06 #

Ubisoft hat bereits per Twitter bestätigt, dass die richtigen Systemvoraussetzungen niedriger sein werden. Also wird es wohl jeder PC-Besitzer spielen können, der eine Intel HD Graphics 4000 bis zur Geforce Titan verfügt.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 22:47 #

Das mit der HD 4000 glaub ich erst wenn ichs sehe... bzw. spielen können und das Ergebnis dann auch spielen wollen sind zwei paar Stiefel. Ich KONNTE auch Crysis auf meinem damaligen Rechner spielen. Ohne Details. Blätter und Pflanzen und sowas. ;-)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 5. Oktober 2013 - 23:15 #

Crysis 3:
http://www.youtube.com/watch?v=CMZ4uaeBRjw

Battlefield 3:
http://www.youtube.com/watch?v=c9pyNGdD94s

Es ist schon ein wenig erstaunlich, was für ein geniales Modell Intel da erschaffen hat. Guck mal ein wenig bei Youtube, wie man die Spiele mit der Intel HD Graphics 2000, 3000 und 4000 zocken kann.

Ist natürlich nichts für den High-End-PC-Gamer, aber wenn jemand nicht viel Geld hat und lieber mit Tastatur und Maus anstatt Gamepad zockt, dann ist dies eine echt gute Alternative.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 5. Oktober 2013 - 23:51 #

Nu, da ich eine HD 3000 in meinem Zenbook & eine HD 4000 im MacBook Air habe kenn ich die Grafikkarten. Ich würde die Karten def. den seltsamen Mobility-Chipsätzen von AMD und NVIDIA vorziehen, weil sie für mobile Grafikkarten echt nicht schlecht sind. Aber - die 3000er ist imho für Spieler eh keine ernsthafte Wahl, die HD 4000 ist nicht schlecht, solange du dich mit 480p-Auflösung zufrieden gibst. Alles das drüber geht wird ganz ganz grausam und geht unendlich schnell zu Lasten der Details und der Framerate. Auf einem Fernseher, der normalerweise einigermaßen groß ist, will ich aber keine 480p-Auflösungen fahren... ausserdem sind Systeme mit HD4000-Chipsätze nicht grad ein Schnäppchen, für die Kohle häng ich mir doch auch und grad als Gelegenheitsspieler lieber wiederum ne PS4 hin, für die ich die gleichen Games in Schöner bekomme und kauf vom gesparten Geld noch 2 Jahre PS+ und 2 Vollpreis-Titel...

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 6. Oktober 2013 - 0:02 #

Ich hole mir auch lieber eine PS4 und würde niemals mit einem integrierten Grafikchip spielen, aber wir haben nunmal definitiv das Glück in Deutschland zu wohnen. Guck dir mal die finanzielle Siuation in anderen europäischen Staaten wie Italien, Spanien, Griechenland und insbesondere östlicheren Staaten wie Ungarn, Polen, Russland an. Da ist kein Geld für eine dicke PCs vorhanden, Gamer wohnen da aber trotzdem und auch die wollen Spiele spielen. Dies ist aber nur möglich, wenn es dafür auch günstige Lösungen gibt und die günstigste Lösung auf einem PC zu spielen, ist ein intigrierter Grafikchip.

Der Hype um die PS4 kommt auch nicht von ungefähr, denn viele denken da wie du gerade: Lieber eine PS4 und alle Spiele spielen können, als weiterhin auf gut Glück die integrierte Grafik nutzen.

Trotzdem liest man auf GG immer, dass die PC-Version am besten aussieht...

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 6. Oktober 2013 - 0:07 #

... mit einer dedizierten Grafikkarte natürlich. Ist sonst das alte Flaschenhalsproblem.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 6. Oktober 2013 - 0:20 #

Und selbst das ist nicht grundsätzlich so, denn auch nicht jede dedizierte Grafikkarte schafft es, dass die PC-Version immer besser aussieht. Deswegen sollte immer das System angegeben werden, auf dem diese Aussage beruht.

Aber zurück zur Steambox, das scheint ja durchaus in der Grundkonfiguration, ein stabiler 30+ FPS PC zu werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 0:27 #

Das Problem ist, dass das nicht lange so bleiben wird. Es ist eben ein PC. Ein GTA 6 wird da nicht mehr drauf laufen, auf einer PS4 oder XBox One hingegen schon.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 6. Oktober 2013 - 0:35 #

Doch wird es, weil es eben nicht wirklich ein PC ist. Es ist eine festgelegte Konfiguration, an die sich die Entwickler halten müssen, wenn sie eine möglichst breite Käuferschicht ansprechen wollen. Die Engine und das gesamte Spiel muss so optimiert sein, dass es auf der Grundkonfiguration läuft. Bei GTA V konnte Rocktstar ja schließlich auch nicht plötzlich 4GB RAM herbeizaubern, damit ihr Spiel läuft.

Anonhans (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 0:59 #

Es ist eben keine wirklich festgelegte Konfiguration. Und wieso sollten sich Entwickler und Publisher jetzt auf einmal nach irgendwelchen Voraussetzungen für PC-Spiele richten, nur weil Valve versucht seine Boxen zu verkaufen? Solange der allergrößte Teil der PC-Gamer noch Windows-PCs benutzt, gibt es keine Gründe, viel Geld, Zeit etc. zu investieren, um die Spiele akzeptabel auf Steam Machines laufen zu lassen.
Da stellt sich quasi die Frage von der Henne und dem Ei...solange der Markteinteil von Steam Machines nicht groß genug ist, werden die Hersteller nen Teufel tun und Ressourcen investieren, um Spiele ordentlich und den "Voraussetzungen" entsprechend auf SteamOS laufen zu lassen. Und solange die Hersteller sich nicht bemühen, ihre Spiele für SteamOS zu optimieren oder überhaupt zu veröffentlichen, wird es schwer für Valve ihre Boxen loszuwerden...

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 6. Oktober 2013 - 1:04 #

Aber das Henne/Ei Problem versuchen sie doch durch Steam OS zu lösen.

Anonhans (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 1:55 #

Ich persönlich sehe keine Probleme...ich kann meinen Windows 7-PC jederzeit problemlos an meinen Fernseher anschließen und kann schon jetzt alle(!) Spiele die ich mir über Steam kaufe ganz entspannt im Wohnzimmer genießen. Sogar mit Gamepad. Und wenn meine Hardware nichtmehr ausreicht, um die neusten Spiele ansehnlich zu zocken, muss ich mir für 100-200€ ne neue Grafikkarte und/oder CPU kaufen.
Und genau das wird auch auf die Leute zukommen, die sich ne Steam Machine der ersten Generation kaufen. Nach ein paar Jahren werden die wohl genauso aufrüsten müssen, wie ich mit meinem Windows-PC. Das hoffe ich zumindest. Ich persönlich hab auf jeden Fall keine Lust drauf, auf Fortschritt zu verzichten, nur weil sich auf eínmal alle Welt nach den Vorgaben von Valve richtet. Oder wird es dann in Zukunft unterschiedliche Versionen für Xbox, PS, SteamOS, Linux und Windows geben?
Mir ist bewusst, dass ich mit meinem Setup (Windows-PC am Fernseher...krasse Scheiße!) ganze vorne mit dabei und early adopter bin...aber so schwer ist das alles auch nicht. Und jeder ansatzweise ernsthafte Gamer wird das doch wohl weiterhin als bessere Lösung sehen. Teurer wird nen kompakter Windows-PC mit Sicherheit nicht sein. Dazu kommt noch die bisher sehr viel größere Spiele-Bibliothek und die Möglichkeit, auch normale Windows-Anwendungen drauf benutzen zu können (wurde vorher schon gesagt, aber Gimp, Open Office und andere Open-Source Software (ich bin nen großer Fan von Open-Source(!)) gewinnen keinen Stich gegen Photoshop und MS Office). Dazu kommen dann noch DirectX und andere Geschichten...ich kann da bei bestem Willen keinen Grund sehen, wieso ich als Gamer auf SteamOS setzen sollte, anstatt mir nen vernünftigen Windows-PC an den Fernseher anzuschließen. Und ich bin jetz wirklich kein Gegner von Linux oder kann nicht sehen wieso es schön wäre, mehr Spiele auf nem Linux-OS zum laufen zu bringen. Aber in der Form, wie Valve das grade versucht, seh ich da einfach keine wirkliche Zukunft.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 15:29 #

Der Punkt ist halt, wieso sollte man sich zwei vollwertige Spiele PCs kaufen? (Und die beide dann auch aufrüsten müssen). Nur damit man einen am Schreibtisch und einen am TV hat.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 1:10 #

Lies noch mal bitte oben die News.
Es ist KEINE feste Konfiguration!
Es soll sogar noch leistungsschwächere Steam Machines geben.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 6. Oktober 2013 - 0:35 #

Es wird immer lahmer.... gäääähhhhhhhnn.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 1:11 #

Blind wegen rosaroter Fanboi Brille?

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 6. Oktober 2013 - 10:48 #

So schnell lasse ich mich nicht vom gebashe eines Haters blenden. ;)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 6. Oktober 2013 - 10:51 #

Hater würde ich nicht sagen, man hat in den letzten bis zu 30 Jahren schon viele Firmen gesehen, die am Vorhaben eine Spielkonsole fürs Wohnzimmer zu erschaffen gescheitert sind:
http://www.tomshardware.de/fotoreportage/176-15-Konsolen-Spielkonsolen-Scheitern-Misserfolg.html

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 6. Oktober 2013 - 11:16 #

Es ist ja keine Konsole ._. Es ist ein Stinknormaler PC, besser eine PC-Linie die SteamOS vorinstalliert haben und zum spielen geeignet sind. Keine gemeinsame Hardware. Sind halt Intel CPU und Nvidia GPU. Das selbe das ich seit über 10 Jahren in dieser Combo in meinen PCs verbaut habe. Nochmal: Es ist auch keine Herstellung seitens Valve. Die geben Alienware, Dell, Asus und Co die Linien die eine Steambox haben sollte. Theoretisch könnte ich morgen ein paar Mini ITX Tower nehmen, Intel und Nvidia Zeugs reinbasteln, eine Hybrid HDD, 16 GB RAM.

Geforce 760 ca 220 Euro
Mini ITX Board - ca 100 Euro
Intel i5 4670k ca 190 Euro
16 GB RAM - ca 119 Euro
HDD Hybrid - ca 100 Euro
Tower mit Netzteil - ca 100 Euro
SteamOS - kostenlos
Kontroller - 50 Euro

Das sind aber nun Endverbraucherpreise. Einkauf sind die weit billiger. Wenn man das knapp kalkuliert mit einem Gewinn von max. 50 Euro könnte man diese Kombo für 650 Euro anbieten. Hier bei den Preisen, ist ein Gewinn von über 200 Euro für den Händler drin.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 6. Oktober 2013 - 12:56 #

Bei deiner REchnung hast du aber keinen Gewinn, weil ja noch ein paar andere Sachen reinspielen wie Arbeitszeit für Zusammenbau, Installation d. OS, Testing & QS (sprich Gehälter), Logistik, Lager/Ladenmiete, Marge des Großhändlers, Marge des Endverkäufers... ausserdem vergisst du, dass Valve wenn ich das richtig verstehe bestimmte Abmessungen des Gehäuses vorschreibt, man also einen gewissen Aufwand für die Kühlung betreiben wenn nicht gar selbst ein Custom-Kühlsystem stricken und evtl. sogar Karten in speziellen Formaten verwenden muss, die mehr kosten können. Und verdienen willst du auch noch was. :) Unter 700€ würde ich nicht rechnen, was die Kosten incl. aller Nebenposten angeht - will man wenigstens 10% Marge dabei haben also 770 € End-VK.

So eine Kalkulation kannst du bei Konsolen aufmachen, bei denen du ein Folgegeschäft aus den Spielen generierst, das Folgegeschäft gibts bei der Box aber nur auf Seiten von Valve.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 6. Oktober 2013 - 21:02 #

Dafür hat er VK-Preise bei der Hardware genommen. Bei Abnahme einer gewissen Menge beim Großhändler sind dann noch mal 15-20% aufs Gesamte drin, das passt schon.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 7. Oktober 2013 - 22:39 #

Wir können ja ne Tippspiel-Runde machen... wer am nächsten an den tatsächlichen Preisrahmen der Steambox (ja die heisst anders) rankommt gewinnt... uhm... naja, irgendwas. :) Da die Boxen von den verschiedensten Herstellern kommen gibts sicher Rabatte, da hast du selbstredend recht, so groß wie bei Sony oder MS für ihre Konsolen werden die aber auch nicht ausfallen... ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand gleich ein paar Mio. Steam Machines zum Start auf Halde produzieren wird. Die Margen bei der Hardware sind doch eh nicht mehr gigantisch, dass man da für ein paar Tausend Stück abnahme gleich zweistellige Rabatte bekommt? Ich hab in meine Reseller Accounts seit Jahren nicht mehr reingeschaut, weil sichs nicht gelohnt hat, kann mich aber erinnern dass ich damals so Angebote hatte wie "bei Abnahme von 500 Stück erhalten Sie 0,5% Rabatt" - ist das besser geworden?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 7. Oktober 2013 - 23:49 #

Große Hersteller bekommen schon noch bessere Rabatte als ein kleiner Verkäufer mit nem Reseller-Account bei Chips and More oder so ;) . Gigantisch ist es auch nicht, kann aber durchaus einen spürbaren Unterschied machen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32794 - 6. Oktober 2013 - 12:52 #

Wir drehen uns halt im Kreis. Einer meint das ist der grösste Mist bevor es überhaupt irgendetwas gibt, erkennt nichtmal die Chancen die es bietet sondern macht jeden nieder, teilweise mit fadenscheinigen Begründungen.
Ich erkenne für mich hier jedenfalls die Chance das Valve ein klitzkleines Loch in die schwarze Hölle des MS-Betriebssystem Monopols schlägt. Und wenn einmal Licht in das dunkel bricht kann das vieles schlagartig ändern. ;)
Ob es ein grosser Erfolg wird? Ich weiss es nicht, nur wenn niemand versucht etwas zu ändern bleiben wir immer bei dem Status Quo und die Erfahrung und Geschichte zeigt das das niemals der Fall war.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 6. Oktober 2013 - 14:22 #

Wäre das eine Kiste geworden die Valve herstellt und vertreibt, mit einheitlicher Hardware, gern alle 2-3 Jahre geplantes Update OHNE ein OS, das nur von einem Bruchteil der Spiele auf Steam unterstützt wird wäre ich sogar relativ begeistert davon gewesen, weil dann hätte Valve hier einen "Referenz-PC" geschaffen, an dem sich wahrscheinlich die meisten Hersteller ausgerichtet hätten, wenn es um Performaceoptimierung und Testing geht. Wenn der dann noch schön im Wohnzimmer aussieht - um so besser; dann hätte ich diese Chance von der du sprichst auch gesehen, vielleicht sogar eine Große statt einer Kleinen.

So ist das einzige, was wirklich neu ist "yet another linux-distro" oder wahrscheinlich eher der Fork einer Distro... und das soll den Markt umkrempeln?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 6. Oktober 2013 - 14:58 #

Ich bin etz kein Linux Fan aber Valve hat großen Einfluss auf die Entwickler. Wieviele sind bei Steam oder besser wer ist es noch nicht? Wenn Valve nun eine Software hinlegt, kostenlos für Entwickler und sagt "macht mal pls dafür" Es gibt kein DX9,10,11, kein XP, 7, Vista oder 8 sondern ein OS das nur für Spiele designt ist. Denk da werden einige umschwenken. Und auch ich hab bereits eine kleine Partition frei auf der SSD mit ein paar GB um das Teil draufzumachen. Kann immer noch beim PC Start auswählen welches OS startet aber wenn irgendwann alle Spiele kompatibel gemacht werden die unter Steam, Origin, Uplay und GOG laufen...wozu brauch ich dann noch Windows? Wird nicht dieses Jahr und auch nicht nächstes Jahr sein. Aber dann? Warten wir es ab. MS tut ja seit Jahren nix mehr für den PC. Nur noch XBox. Selbst auf WinPhone oder Win8 heißen die Spiele Xbox. Allein um sich an MS für den Verrat zu rächen, würden viele PCler SteamOS draufmachen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Oktober 2013 - 15:52 #

Das ist die Idee, die hat aber eben leider etliche Haken. Es ist eben kein spezifisches Spiele bzw. Spieler OS, es ist einfach ein Ubuntu mit aufgepropftem Steam. Wie man ein richtiges OS auf Linuxbasis bzw. Unixbasis macht, zeigen Apple (Mac OS X, iOS), Google (Android und Chrome OS) und sogar Mozilla (Firefox OS). Da merkt man vom Linux-Unterbau nämlich kaum bis nichts mehr.

Und "alle" Windows Spiele können und werden nicht portiert werden oder "kompatibel gemacht" (was soll das eigentlich sein?). Bei weitem nicht.

Dann ist der größte Denkfehler: Hardcore Gamer sind nur eine sehr kleine Gruppe auf dem Win PC. Und bei diesen Hardcore Gamern gibt es eine riesige Schnittmenge mit den kaum- oder gar nicht spielenden Nutzern, die ihren PC für andere Dinge nutzen.

Ich selbst sehe mich als Hardcore Gamer aber ich nutze meinen PC maximal zu 20 Prozent zum Spielen!

D.h. es nützt nichts, wenn du ein "Spieler OS" hast, auf dem es kein Microsoft Office, kein Photoshop, keine Videoschnittsoftware im Stil von Premiere etc. gibt.

Und ich, und die meisten anderen die ich so kenne, die haben keinen Bock ein zweites OS zu nutzen, wenn sie eines haben, das sowieso alles kann. Wozu Plattenplatz verschenken, unterschiedliche Bedienung etc. auf sich nehmen, wenn alles mit Windows geht?

Ich schrieb es oben schon einmal, wer auf den Desktop will, der muss Milliarden in die Hand nehmen und ein rundum-sorglos Paket anbieten. Undzwar mit Software aus allen Bereichen, welche mind. ähnliche Qualität hat wie kommerzielle Windows Programme, bzw. eben Ports von eben diesen.

Ohne alle diese Dinge, warum sollten große Spielefirmen Linux-Ports machen, wenn so oder so ein Großteil in jedem Fall Windows (weiter) nutzt, weil sie nicht drauf verzichten können?

Und das, was ich über ein wirkliches Alternativsystem schrieb, das sehe ich hier bei Steam OS und der Steambox nicht. Im Gegenteil! Es ist nur ein weiterer Linux PC mit sehr, sehr eingeschränktem Nutzen aber zum Preis eines vollwertigen Gamer Desktops.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
joker0222CrizzoLabrador Nelson
News-Vorschlag: