Wargaming: "Branche mit $ 200 Milliarden Umsatz bis 2016"

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25. September 2013 - 14:23 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

In einem Vortrag auf der aktuell stattfindenden DICE 2013-Konferenz in London hat Victor Kislyi, CEO und Gründer von Wargaming.net, das jährliche Wachstum der Spieleindustrie als ausbaufähig beschrieben – aus finanzieller Sicht. So beweise der aktuelle Umsatz von 75 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 55,5 Milliarden Euro) pro Jahr, wie viel ungenutztes Potenzial die Branche noch habe.

Die vorhergesagte Wachstumsrate von sechs Prozent sei aus seiner Sicht zu niedrig. Vielmehr sei es möglich bis 2016 einen Umsatz von 200 Milliarden US-Dollar (circa 148 Milliarden Euro) als Industrie zu erzielen. Außerdem gehöre die Spieleindustrie zur Unterhaltungsbranche. Darum dürfe der Umsatz nicht für sich allein gesehen werden, sondern im Rahmen der gesamten Unterhaltungsindustrie.

Um das Ziel der 200 Milliarden US-Dollar zu erreichen, hat Kislyi einige Vorschläge parat: So müsse man neue Investoren und Zielgruppen erschließen. Zum Beispiel erziele das Mobilspiel Clash of Clans oder Puzzle & Dragon täglich genug Umsatz, um neue Investoren anzulocken. Laut Kislyi seien hierbei auch Mikrotransaktionen von großem Vorteil. Zudem ermögliche der digitale Vertrieb neue Wege, sodass kleine Studios ihre Spiele problemlos selbst weltweit anbieten können. Des Weiteren könnten große Spiele wie League of Legends oder World of Tanks Daten austauschen und sich damit gegenseitig unterstützen, um den Erfolg vergrößern, so Kislyi. Vor allem aber müsse sich die Wahrnehmung von Spielen und der Branche ändern – wobei die Daten helfen würden.

Wir müssen die Wahrnehmung von Spielen in der gesamten Bevölkerung verändern. Wir müssen Spiele in das alltägliche Leben der Leute einbringen.

Hierbei müsse die Spieleindustrie gemeinsam an einem Strang ziehen, und sich nicht jede Firma auf ihr eigenes Projekt konzentrieren. Dazu gehöre beispielsweise den Kontakt zu lokalen und nationalen Regierungen aufzubauen und zu pflegen sowie sich ehrenamtlich zu engagieren. In Russland sei das teilweise bereits gelungen. So würden Hausfrauen davon berichten, dass Spiele einen positiven Effekt auf ihre Ehe und Familie haben, weil die Männer lieber mit ihrem Sohn solche Spiele spielen als ihre Frauen zu betrügen. Wenn das alles gelinge, seien die 200 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr nur der Anfang und erschienen in ein paar Jahren schon als sehr klein.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12277 - 25. September 2013 - 14:33 #

"So würden Hausfrauen davon berichten, dass Spiele einen positiven Effekt auf ihre Ehe und Familie haben, weil die Männer lieber mit ihrem Sohn solche Spiele spielen als ihre Frauen zu betrügen"

Also er sollte mit dem Wodka aufhören, als würde das eine mit dem andren zusammenhängen. Mal abgesehen davon woher sollte der Partner das wissen, gut evtl wars ja bei ihm so. xD

furzklemmer 15 Kenner - 3111 - 25. September 2013 - 16:27 #

Kausalität ist nicht seine Stärke, ja. Aber ein gewisses Unterhaltungstalent hat er.

trevorcolby 10 Kommunikator - 486 - 25. September 2013 - 18:23 #

HAR ! Wie treffend formuliert - Danke dafür ! :)

DarkMark 15 Kenner - 2908 - 25. September 2013 - 14:39 #

Gestern in der Grundschule: "Na, Sophia, was hast du gestern Abend mit deinem Papa schönes gemacht?" - "PANZERFAHHRN!"

volcatius (unregistriert) 25. September 2013 - 17:45 #

Besser als Trecker fahrn

http://www.youtube.com/watch?v=YGPIJ53ihEU

i9etfm5 (unregistriert) 25. September 2013 - 21:56 #

Hm?
youtube.com/watch?v=zl4AXwJYEEk

vetterka 12 Trollwächter - 882 - 25. September 2013 - 15:35 #

166% Steigerung in 2 Jahren???? muhahaha

Stahlknecht (unregistriert) 25. September 2013 - 16:09 #

"So würden Hausfrauen davon berichten, dass Spiele einen positiven Effekt auf ihre Ehe und Familie haben, weil die Männer lieber mit ihrem Sohn solche Spiele spielen als ihre Frauen zu betrügen."

Mein persönlicher Spruch des Tages ^^

Weitere investigative Recherchen haben ergeben, das auch die Verbrechens- und Tötungsfälle in der Ukraine deutlich gesunken sind, da auch in diesen Bereichen, die Kriminellen ihre Zeit lieber mit gepflegtem Computerspielen verbringen!
Ähnliche Effekte konnten auch in den Bereichen Korruption, Steuerhinterziehung, Alkoholismus und Drogenmißbrauch festgestellt werden.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23320 - 25. September 2013 - 17:25 #

Hätten die Griechen die Spielautomaten nicht verboten, hätten sie die aktuellen Probleme nicht. ;-)

http://www.isa-guide.de/isa-law/articles/14118.html

gracjanski (unregistriert) 25. September 2013 - 21:29 #

ist doch alles toll. statt männer und frauen eine liebe zeit miteinander verbringen, sollen die Menschen vor der Konsole oder dem PC rumhängen. Vor paar JAhren war es noch die Glotze. Sehr schöne Welt: Sperrt euch alle zu Hause ein, macht am besten nix, so passiert nix und alle sparen geld. schöne neue welt, aber die gibt es zum grössten teil ja schon in der ersten welt

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