Ouya ändert Vorgaben des 'Free the Games Fund'-Programms

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19. September 2013 - 11:29 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Das Teaser-Bild zeigt Julie Uhrman, CEO der Firma Ouya

Das Unternehmen Ouya, Entwickler der gleichnamigen Android-Konsole, hat die Regeln für das "Free the Games Fund"-Programm geändert. Das hat CEO Julie Uhrman in einem Video mitgeteilt, das ihr unter der News eingebunden findet. So müssen Spiele via Kickstarter nur noch 10.000 statt 50.000 US-Dollar einsammeln, um den mit der Kampagne eingenommenen Betrag verdoppelt zu bekommen. Zudem müssen je 10.000 US-Dollar mindestens 100 Unterstützer für das Spiel gespendet haben; bisher war die Zahl der Unterstützer egal.

Das Programm war nicht perfekt, wir beheben das gerade und falls es immer noch nicht perfekt ist, sagt es uns und wir beheben das erneut. Aber ich denke es ist wichtig anzumerken, dass wir das Programm nicht beenden. Wir glauben großartige Spiele können von euch Spielern, die Ouya lieben und etwas Besonderes auf dieser Konsole sehen wollen, finanziert werden.

Des Weiteren wurde die garantierte Exklusivität für die Ouya verändert. Bislang waren dafür sechs Monate festgeschrieben. Ab sofort fällt pro 10.000 US-Dollar, die der Konzern dem Studio auf den Kickstarter-Betrag obendrauf gibt, ein Monat Ouya-Exklusivität an – mit einer Ausnahme: Das Spiel darf zeitgleich auch für den PC erscheinen. Allerdings beträgt die Dauer der Exklusivität nie mehr als 6 Monate. Damit reagiert das Unternehmen auf die allgemeine Kritik und die gestern ausgelöste Kontroverse bezüglich des "Free the Games Fund"-Programms (wir berichteten).

Demnach würden einige Entwickler diese Möglichkeit ausnutzen, um zusätzlich an nicht unbedingt notwendiges Kapital zu gelangen. Dem Studio hinter Gridiron Thunder wird beispielsweise Betrug vorgeworfen, nachdem die Kickstarter-Kampagne mehr als 171.000 US-Dollar von 183 Unterstützern erhalten hatte Folglich hatte jeder einzelne im Durchschnitt über 930 US-Dollar gespendet. SuckerFree Games (Dungeons the Eye of Draconus) wurde von der Teilnahme ausgeschlossen, da der Großteil der gespendeten Summe von dem Vater des Studiogründers William McDonald stammte.

Video:

LordJoh 09 Triple-Talent - 345 - 19. September 2013 - 12:12 #

Die Änderungen klingen doch sinnvoll.
Aber mal eine Frage: wo kommt das ganze Kapital her um sowas zu unterstüzen?
Wirft die Ouya so viel ab?

Cohen 16 Übertalent - 4488 - 19. September 2013 - 22:05 #

Ein paar Investoren (unter anderem Nvidia) haben 15 Mio. nachgeschossen:
http://www.computerbase.de/news/2013-05/nvidia-investiert-in-offene-android-konsole-ouya/

Alleine mit der Kickstarter-Finanzierung wären sie vermutlich nicht mehr liquide, der Ouya-Shop scheint ja nicht die erhoffte sprudelnde Quelle zu sein.

RoT 18 Doppel-Voter - 9329 - 19. September 2013 - 12:13 #

würde bei dem ding mit der spendensumme des vaters lieber noch ein angeblich davor lesen...

zugriff auf die daten dürfte ja allein kickstarter und amazon haben oder ??

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3607 - 19. September 2013 - 12:20 #

Aber der Typ hat es doch in einem Interview zugegeben IIRC...!?

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 19. September 2013 - 12:24 #

Der Gründer und Sohn hat es letzte Woche in einem Interview offiziell zugegeben. Deshalb steht kein "angeblich" davor. ;)

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