GC13: Unu-Tablet angeschaut

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26. August 2013 - 18:27 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Auf der gamescom 2013 stellte die deutsche Sunflex Europe GmbH das Android-Tablet Unu vor. Das 7-Zoll-Tablet soll durch den zugehörigen Controller, die Fernbedienung und Docking-Station die All-In-One-Lösung fürs Wohnzimmer werden. Sunflex ist bereits seit 17 Jahren, unter anderem mit der Marke Snakebyte, im Konsolen-Zubehörmarkt aktiv und wagt sich mit Unu an das erste eigene Gerät.

Technisch kann das Tablet mit der Rockchip RK3188-CPU (bis zu 1,6 GHz), 1 GB RAM, 8 GB internem Speicher und einer Auflösung von 1280x800 Pixel kaum aus der Masse der China-Tablets hervorstechen. Immerhin lässt sich der Speicher per Micro-SD-Karte um bis zu 64 GB vergrößern. Der Akku kann, wie bei den meisten Tablets, nicht getauscht werden. Es ist jedoch möglich das Gerät über eine extra Micro-USB-Buchse per USB-Kabel zu laden. Des Weiteren lässt sich das Tablet per Mini-HDMI mit einem Full-HD-Fernseher und per USB-OTG auch mit externen Speichermedien verbinden. Zur drahtlosen Kommunikation ist WLAN und Bluetooth mit an Bord, eine 3G-Version ist aktuell nicht geplant. Für Schnappschüsse und Video-Telefonie steht auf der Vorderseite ein 2-Megapixel- und auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Kamera zur Verfügung. Auf Basis von Android 4.2 hat Sunflex ein eigenes User-Interface erstellt, das vor allem die Bedienung auf dem Fernseher erleichtern soll. Ansonsten wurden keine Änderungen am System vorgenommen und so können die meisten Apps aus dem Google Play Store genutzt werden. Auf Root-Zugriff wird man aber vermutlich verzichten müssen.

Die Besonderheit von Unu ist aber nicht das Tablet selbst, sondern das Zubehör. Mitgeliefert wird eine Docking-Station, die alle Anschlüsse des Tablets durchschleift und einen HDMI-Anschluss bereitstellt. Außerdem können alle Funktionen auch bequem mit der mitgelieferten "Air Mouse"-Fernbedienung vom Sofa aus genutzt werden. Der Clou: Der Mauszeiger wird nicht per Touchpad oder Trackball, sondern durch einen Beschleunigungssensor bewegt. Im ersten Moment ist dies zwar etwas ungewohnt, nach kurzer Eingewöhnungszeit geht die Bedienung aber leicht von der Hand. Zur Eingabe von Texten ist auf der Rückseite der Fernbedienung eine komplette Quertz-Tastatur vorhanden.

In der erweiterten Gaming-Edition enthält das Paket zusätzlich ein Gamepad, das Unu zur Konsole macht. Das Problem hierbei: Der Controller wirkt, vor allem im Vergleich zum Sony DualShock3- und Microsoft Xbox-360-Controller, qualitativ minderwertig. Um eine Reaktion zu erhalten müssen Tasten und Analog-Sticks vergleichsweise fest gedrückt beziehungsweise weit bewegt werden. Es gilt auch zu beachten, dass sich nicht jedes Spiel mit dem Controller bedienen lässt. Wichtig hierbei ist, dass die Gamepad-API implementiert wurde. Auf der Messe lief die Steuerung zudem sehr hakig, was aber vermutlich den vielen Bluetooth-Geräten in der Umgebung geschuldet ist. Laut Sunflex soll der Controller mit einer Latenz von 9 ms kaum merklich über dem Xbox-360-Controller liegen.

Ab dem 30. September 2013 könnt ihr Unu in zwei verschiedenen Paketen zum Beispiel bei Media Markt oder Saturn käuflich erwerben. Die Media-Edition besteht aus dem Unu-Tablet, der Fernbedienung und der Light-Docking-Station und wird mit 199 Euro zu Buche schlagen. Die Gaming-Edition mit dem zusätzlichen Gamepad wird 229 Euro kosten. Etwas später soll eine erweiterte Docking-Station erscheinen, die die Anschlüsse des Tablets nicht an der Seite, sondern über eine Docking-Schnittstelle an der Unterseite abgreift. Der Preis der Premium-Docking-Station wird sich wahrscheinlich auf etwa 40 Euro belaufen.

volcatius (unregistriert) 26. August 2013 - 18:38 #

Und die nächste Totgeburt.

Cohen 16 Übertalent - 4479 - 26. August 2013 - 19:08 #

Ich habe auch zwei der UNU-Tablets auf der Gamescom ausprobiert (auf dem ersten konnte ich bei Riptide zwar den Jetski drehen, aber nicht Gas geben). Sowohl Riptide GP, Beach Buggy Blitz und das User-Interface haben schrecklich darauf geruckelt.

Wer ein 7-Zoll-Android-Tablet haben möchte, wird vermutlich mit dem Nexus 7 glücklicher, wer ein Android-Handheld haben möchte, sollte vielleicht ein paar Euros drauflegen und sich das Nvidia Shield kaufen, wenn es demnächst hierzulande erscheint.

Das Nvidia Shield hat mir von der Bedienung (flotter und durchdachter Launcher, dank guter RAM-Ausstattung kann man auch zwischen den Spielen schnell umschalten) und natürlich von der Geschwindigkeit in den Spielen sehr gut gefallen... so macht Android Spaß. Die Verarbeitung erschien mir auch wertig und es lag sehr gut in der Hand. Allerdings fand ich es doch sehr schwer, ich hoffe dass sie bei der nächsten Revision das Gewicht um 100 - 150 Gramm verringern können.

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 28. August 2013 - 8:29 #

Riptide GP 2 lief bei mir einwandfrei.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 26. August 2013 - 20:27 #

150 Euro für ein Asus Memo Pad HD 7 und dann noch 30 Euro für einen Bluetooth-Gamecontroller. Fertig. Kostet weniger, ist vor allem bei Spielen schneller und man bekommt sogar noch ein brauchbares Tablet ;) .

zuendy 14 Komm-Experte - 2109 - 27. August 2013 - 0:05 #

"Video-Telefonie steht auf der Vorderseite ein 5-Megapixel- und auf der Rückseite eine 2-Megapixel-Kamera zur Verfügung."

Echt jetzt? Normalerweise ist es umgekehrt.

Benjamin Urban 18 Doppel-Voter - P - 9405 - 27. August 2013 - 7:06 #

Du hast natürlich vollkommen recht. Ist korrigiert. Danke :-)

Aiex 16 Übertalent - 4335 - 27. August 2013 - 8:44 #

Wer spielen will sollte sich ein ipad oder ein android mit tegra chip holen. bei allen anderen kann man 3d vergessen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29629 - 27. August 2013 - 11:34 #

Das mag vor ein, zwei Jahren noch so gewesen sein. Mittlerweile ist Tegra 3 aber veraltet und im Vergleich eher lahm (auf dem Niveau aktueller Billigst-Chips von Mediatek) und Tegra 4 findet sich eh noch nirgends. Tegra 4 leidet zudem unter dem gigantischen Stromverbrauch der A15-Kerne und der fehlenden Software-Anpassung. Dann doch lieber einen guten Qualcomm-Chip wie den S4+ oder 800.

Aiex 16 Übertalent - 4335 - 28. August 2013 - 14:22 #

Naja ist auch von 2011, aber braucht weniger als der Rockchip aus dem Schrottteil da oben. Außerdem finde ich gibt es die besten 3D Spiele für Tegra optimiert.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35921 - 30. August 2013 - 15:12 #

Das mit der Air Mouse klingt sehr nach Bedienung per Wiimote, oder? Interessant ist allerdings die Tastatur auf dem Controller, das ist mal eine gute Idee.

Benjamin Urban 18 Doppel-Voter - P - 9405 - 31. August 2013 - 19:35 #

Ist aber leider nicht so. Die Wiimote arbeitet ja auch noch mit einem IR-Empfänger, deswegen auch die Sensorleiste. Das Problem an der Bedienung nur per Beschleunigungssensor ist, dass du die Fernbedienung nicht vom Tisch aufheben kannst ohne den Mauszeiger zu bewegen.

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