GC13: Enemy Front angeschaut

PC 360 PS3
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Benjamin Braun 341397 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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22. August 2013 - 18:10 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Ein Shooter im Zweiten Weltkrieg? Gab es ja noch nie! City Interactives Enemy Front will allerdings etwas anderes sein, nämlich ein Actionspiel, in dem ihr Ballern, genauso gut aber auch Schleichen könnt. Der Entwickler nutzt als technischen Unterbau die CryEngine 3, was zumindest die von uns unter die Lupe genommene PC-Version in Teilen ziemlich gut aussehen lässt. Um den Rest bis zum Release im April 2014 auf dieses Niveau zu heben, bleibt noch ein bisschen Zeit über.

Heimlicher Ballermann
Im Spiel geht es um den Journalisten Robert Hawkins, der 1940 in Frankreich unterwegs ist und mehr und mehr Hass auf die deutschen Besatzer entwickelt. Deshalb schließt er sich mehr oder weniger dem französischen Widerstand an, ist auf seinen Missionen aber auf sich allein gestellt. Geheime Informationen über Wehrmachtstandorte in Frankreich wollen zum Beispiel erbeutet werden. Das Besondere dabei: Enemy Front lässt es im Ansatz zu, die Aufträge wie Sam Fisher zu erledigen. Klar handelt es sich um keinen klassischen Ansatz. Robert ist aber hinterrücks zu Meuchelmorden fähig und kann auch Leichen wegziehen, damit die anderen sie nicht entdecken. Mit bestimmten Umgebungsinteraktionen wie dem Ausschalten eines Radios, kann er auch einen Gegner aus einem Zimmer herauslocken, um so an ihm vorbei zu schleichen oder ihn leichter von hinten angreifen zu können.
Bewegt sich Hawkins zu schnell auf einem Holzboden, knarzen die Dielen und erzeugt so einige Aufmerksamkeit. Am besten finden wir an dem Angebot von Enemy Front, dass der Protagonist theoretisch niemanden töten muss. Und auch, dass das Ziel nicht auf den Zentimeter genau angezeigt wird, finden wir gut. Wer will, kann das Spiel aber auch wie jeden anderen Shooter spielen, wenngleich die Levels allesamt eher den Charakter einer zusammenhängenden Map aufweisen sollen und entsprechend nicht so schlauchig sind wie in einem Call of Duty. Wer Lärm macht, muss aber mit Alarm und Verstärkung rechnen. Das Fernglas könnt ihr in beiden Spielvarianten nutzen. Damit könnt ihr Gegner auf der Minimap markieren, aber auch MG-Stellungen und andere Punkte, die spielerisch relevant sein könnten.

Ausblick: Könnte nett werden
Uns hat Enemy Front positiv überrascht. Denn die unterschiedlichen Spielweisen funktionieren im auf der Gamescom gesehenen Abschnitt offenbar recht gut. Was genau hinter den geplanten Mehrspieler-Modi steckt, ist noch nicht so ganz klar. Bei einem davon scheint es sich aber um einen Koop-Modus zu handeln. Von der in Rückblenden erzählten Geschichte erwarten wir nicht gerade Hollywood-Niveau, aber damit stünde Enemy Front unter den Actionspielen nun nicht gerade als Exot da. Grafisch ist zumindest die PC-Fassung sehr nett, aber trotz gleicher Engine ist Enemy Front doch noch ein großes Stück von der Qualität eines Crysis 3 entfernt. Im Auge behalten sollten Action-Freunde den auch für Xbox 360 und PS3 angekündigten Titel aber in jedem Fall.

Bobfahrer (unregistriert) 22. August 2013 - 20:33 #

Warum gibt es solch spöttische Äußerungen, wie der Einleitungssatz, eigentlich NIE bei Fantasy spielen?
Das frage ich mich fast schon seit Jahrzehnten.

vicbrother (unregistriert) 23. August 2013 - 10:01 #

Weil Fantasy in sich schon surreal ist?

Ganon 23 Langzeituser - P - 38275 - 23. August 2013 - 10:25 #

Er hat schon nicht unrecht. Das meiste aus dem sogenannten Fantasy-Genre ist ironischerweise recht fantasielos: Elfen, Zwerge, Zauberer, immer das Gleiche. Das ist ein Grund, warum ich Sci-Fi lieber mag. :-)
Andererseits ist mir Fantasy immer noch lieber als realer Krieg, ob historisch oder aktuell.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21979 - 23. August 2013 - 14:48 #

Unserer Fantasy basiert eben auf der Tolkien-Fantasy. Das hat eben Nachteile. Es gibt kaum noch andere Fantasywelten.

vicbrother (unregistriert) 23. August 2013 - 15:50 #

Es gibt eine Reihe anderer Fantasy-Welten, auch wenn diese oft Charakterzüge der klasischen Völker unter neue Namen verarbeiten. Elfen, Zwerge, Menschen, Orcs usw bilden ein bekanntes Universum, in das man als Spieler viel schneller eintauchen kann. Tolkien hat dafür auch den Kniff genutzt, aus den nationalen Mythen bekannte Wesen einzubauen, so dass wir einen Bezug zu uns selbst und unseren Geschichten ziehen können.

Aber Spiele wie WarWind sind trotzdem schön :)

Drapondur 26 Spiele-Kenner - - 72113 - 23. August 2013 - 10:05 #

Hört sich interessant an.

SimSinn 14 Komm-Experte - P - 2429 - 23. August 2013 - 12:56 #

Hmm, das muss ich wohl mal im Auge behalten. Klingt schon ansprechend. Und mittlerweile habe ich auch durchaus wieder Lust auf ein WWII-Szenario. Das gab's in den letzten Jahren ja gar nicht mal soooo häufig...

MeinName (unregistriert) 24. August 2013 - 23:57 #

Mein Ursprünglicher Kommentar wurde gelöscht (warum auch immer), aber seid ihr euch bei "CryEngine 4" wirklich sicher?!

Maverick 30 Pro-Gamer - - 248150 - 25. August 2013 - 10:48 #

Wenn ich mir die Beschreibung des Spiels so durchlese, fällt mir doch glatt "Velvet Assassin" ein, nur war da ne Frau der Attentäter.

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