CoH 2: Verkauf nach Protesten in Russland eingestellt

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CptnKewl 22479 EXP - 20 Gold-Gamer,R9,S2,C5,A6,J7
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6. August 2013 - 10:29 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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Dass in Russland für viele Menschen der Nationalstolz einen offenbar höheren Stellenwert besitzt, als man das in Deutschland vielleicht gewohnt ist, musste zuletzt nicht nur Evil Jared von der Bloodhoundgang nach einer reichlich kindischen Aktion erfahren. Auch Entwickler Relic Entertainment scheint nun damit konfrontiert zu sein: Während Company of Heroes 2 im westlichen Raum überwiegend gute Kritiken (GG-Test: 9.0) und auch viele positive Spielerkommentare erhalten hat, haben viele Spieler aus Russland und anderen ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken weniger gute Worte für den neusten RTS-Titel von Relic.

Hauptkritikpunkt der Spieler ist die in den Augen der Spieler unakkurate Darstellung des russischen Militärs und ihrer Kriegsführung im Spiel. Die Spieler stören sich daran, dass die Militärs in dem Spiel extrem rücksichtslos den eigenen Männern und der Zivilbevölkerung gegenüber vorgehen und dabei massive menschliche Verluste billigend in Kauf nehmen. Nachdem bereits vor einiger Zeit ein Versuch unternommen wurde, die Steamversion in den entsprechenden Gebieten zu blockieren und auf Metacritic die Wertung des Spiels zwischenzeitlich auf 2,2 Wertungspunkte gedrückt wurde, hat nun der Publisher für Osteuropa, 1C-SoftClub, reagiert und den Vertrieb (bereits seit dem 26. Juli) eingestellt. Die Begründung:

Aufgrund anhaltener Beschwerden über unakzeptable Darstellungen in Company of Heroes 2 hat sich 1C-SoftClub dazu entschieden, die PC-Version von Company of Heroes 2 innerhalb der russischen Föderation und der GuS (Gemeinschaft unabhängiger Staaten) ab dem 26. Juli nicht mehr zu verkaufen.

Man darf allerdings davon ausgehen, dass ein guter Teil des Verkaufspotenzials des Titels innerhalb des ersten Monats nach Release bereits ausgeschöpft wurde, sodass die Entscheidung 1C-SoftClub nicht allzu schwer treffen dürfte, und der erhoffte positive Image-Effekt die nun wegfallenden weiteren Verkaufserlöse übertrifft.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 6. August 2013 - 8:21 #

Ich persönlich kann die Aufregung nicht verstehen. It's only a game.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13872 - 6. August 2013 - 8:29 #

Russen werden nicht gerne, nicht mal im Ansatz, an die Kriegsverbrechen der Roten Armee im 2. Weltkrieg erinnert, daher wohl die Aufregung.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 6. August 2013 - 8:30 #

naja, ich werde persönlich auch nicht gern dran erinnert - was andere Leute Großväter mal getan haben.

Aber ich kann schon unterscheiden ob das Aufgrund eines Spielfilms/Spiel passiert

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13872 - 6. August 2013 - 8:34 #

In Russland wird das Thema tabuisiert, ich könnte mir vorstellen, eventuell hat der lupenreine Demokrat im Hintergrund etwas Druck ausgeübt, aber das ist reine Spekulation.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 6. August 2013 - 8:36 #

ja ich frage mich nur, warum hier, warum jetzt? In CoD2 sind die ja ähnlich dargestellt worden (nur aus der Egosicht).

Aber was solls - ich denke Relic macht genug Geld...und eine angepasste Version wird's sicher nicht geben

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13872 - 6. August 2013 - 8:46 #

Ich weiss es nicht, aber kann es sein das CoD2 offiziell in Russland nicht erschienen ist? Da habe ich wirklich keine Ahnung. Mir fällt bei CoD2 auch nur die Szene mit dem Propaganda-Offizier ein, der einen Soldaten erschiesst, der nicht kämpfen will. Ist zu lange her, hab die Szene nicht wirklich im Kopf.

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 7. August 2013 - 14:07 #

Ja, die Russen wurden in CoD2 nicht gerade menschenfreundlich dargestellt. Ob es in Russland nie erschienen ist, weiß ich leider nicht.

Red Dox 16 Übertalent - 4110 - 6. August 2013 - 8:30 #

Und darum meine Damen und Herren, dürfen wir immer und immer wieder den zweiten Weltkrieg nur aus der Perspektive der USA erleben ;)

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 6. August 2013 - 8:31 #

im ersten panzer General konntest du auch als "doitscher" Spielen.
Ich glaub deswegen war das damals(c) indiziert

Tiger0100 08 Versteher - 229 - 6. August 2013 - 8:41 #

Hi,

In der "Neuauflage" von Panzer General = Panzer Corps ist es sehr wohl möglich auf Deutscher Seite zu spielen.

Gruß
Ralf

KaiserJohannes 15 Kenner - 3651 - 6. August 2013 - 10:59 #

Im originalen CoH addon, sogar in BEIDEN, konnte man Deutsche Kampagnen spielen! Relic stellt denke ich schon beide Seiten historisch annähernd korrekt da (abgesehen von den katastrophal falschen Uniformen und witzhaften Einheiten (die РОА Truppen kämpfen in Stalingrad, ja klar xD ) )

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20727 - 6. August 2013 - 12:05 #

Nein das wurde indiziert weil Handbuch ein Hakenkreuz war. Danach kam die neuen Version raus und das Spiel wurde wieder runtergenommen. In den andern Panzer Generälen 3D und Western Assault konnte man auch als Deutscher spielen und die waren nicht auf dem Index.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 6. August 2013 - 8:34 #

Das Problem bei so ziemlich alles Spielen ist halt, dass die Grausamkeiten nicht adäquat aufbereitet werden. Wenn so etwas mal thematisiert wird, wird es einem vorgeschmissen und man hat es so hinzunehmen.

Tiger0100 08 Versteher - 229 - 6. August 2013 - 8:35 #

Hallo,

Bis jetzt besitze dich das Game nicht und kann mich daher nur auf die Testberichte und Videos beziehen. Aber grundsätzlich ist es doch so, daß die Rücksichtslosigkeit der russichen Führung gegenüber Menschenleben ein Fakt ist.

Ob es in dieser Form in einem Computerspiel dargestellt werden sollte ist ein anderes Thema. Vor allem bei zivilen Opfern finde ich es schon bedenklich.

Andererseits - warum ein Verkaufsverbot - derjenige russische Gamer den diese Darstellung stört, braucht sich das Spiel ja nicht zu kaufen.

Gruß
Ralf

PS: Ausgleichen dazu wäre bei einer zukünftigen deutschen Campagne woll zu überlegen ob die Entwickler auch eine Mission einbauen die die Schrecken beleuchten, welche die SS und Polizeieinheiten im Hinterland nach der Eroberung begangen haben. Aber soweit werden die Entwickler wohl nicht gehen.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 6. August 2013 - 8:37 #

Hallo Ralf,

es ist kein direktes Verkaufsverbot. Der Publisher hat sich, warum auch immer dazu entschieden von sich aus das Spiel nicht mehr anzubieten

canuck97 11 Forenversteher - 669 - 6. August 2013 - 17:34 #

Dazu bräuchten sie noch nicht einmal den Fokus auf SS und Polizei zu legen. Allein die Wehrmacht gibt schon genügend "Potential".

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 6. August 2013 - 8:51 #

Kleiner Fehler.

"ein Versuch unternohmen wurde"

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 6. August 2013 - 9:09 #

fixed, danke dir

Rumi 17 Shapeshifter - 7608 - 6. August 2013 - 10:39 #

und Image Erfekt

keimschleim 15 Kenner - 2934 - 6. August 2013 - 14:25 #

Und "besetzt" sollte wohl eher "besitzt" sein.

Lord Lava 18 Doppel-Voter - 9600 - 6. August 2013 - 17:57 #

"des russischen Militärs und ihrer Kriegsführung"

Das klingt immer noch falsch.
Wenn es das Militär ist, muss es auch seine Kriegsführung heißen.

Wiolant 10 Kommunikator - 494 - 6. August 2013 - 10:01 #

Das ganze geht nur einher mit anderen mannigfaltigen Unfreiheiten in der Russischen Föderation. Dass dies dann allerdings wohl von der Bevölkerung ausgeht und nicht durch die Obrigkeit erzwungen ist, scheint mir hier das Problem zu sein.
Andererseits Könnte man durchaus, im Hinblick auf die Menschenrechtssituation in Russland, darauf hinweisen es gäbe wohl weitaus größere Probleme als den Verkaufstop von CoH2.

Azzi (unregistriert) 6. August 2013 - 10:39 #

Naja das Geschrei wäre ähnlich groß, wenn nicht sogar größer, wenn man ein Spiel entwickeln würde das die USA als Gegner zeigen würde und deren Kriegsverbrechen thematisiert. Vielleicht Vietnam oder so.

Nationen mit ausgeprägtem Nationalstolz sind bei sowas halt schnell gekränkt und neigen dazu die Geschichte auszublenden oder beschönigt wahrzunehmen. Widerspricht man dem ist man schnell "unpatriotisch" oder ein Heimatverräter. Gibt viele Beispiele: Türkei: Armenien// USA: Vietnam, Sklaven, Völkermord an Ureinwohnern (Indianer) // Russland: Tschtschenien, UDSSR Zeit // Japan: Kriegsverbrechen an Chinesen während 1. und 2.WK //China: Tibet, Mao-Zeit

Nur uns Deutschen hat man, vielleicht sogar glücklicherweise, den Nationsalstolz etwas verstümmelt^^

KaiserJohannes 15 Kenner - 3651 - 6. August 2013 - 10:56 #

Ja da stimme ich zu, gerade was den Zweiten Weltkrieg angeht kann man viele Dinge der Alliierten aufzeigen: Die Zerstörung von der Abtei Montecassino, die Gefangenen Lager in den USA für die Sino-Amerikanische Bevölkungesschichten, die Ermordung Deutscher Offiziere in Gefangenschaft durch die Franzosen, quasi alle Luftoperationen die einen Feuersturm als Ziel hatten (Dresden, Hamburg, Frankfurt Main, etc.), der Umgang mit dem Japanischen Gegner im Pazifikkrieg, etc.

Alles Dinge die, wenn richtig dargestellt in den USA, England und Frankreich für Aufruhr sorgen würden und Spiele die sich wahrscheinlich sehr, sehr schlecht verkaufen würden in den Ländern.

Nur in Deutschland sind wir anscheinend so weit, wie du schön sagst durch den „verstümmelten Nationalstolz“, dass wir okay damit sind das in Spielen alles so oder sogar noch übertrieben dargestellt wird. (Übertrieben meine ich vorallem wenn Nazis als Stereotypien-Feind herausgelöst in anderen Universen sind.)

Name (unregistriert) 6. August 2013 - 11:25 #

Andererseits haben amerikanische Spieleentwickler nie etwas gegen kontrafaktische Szenarien gehabt, in denen Deutschland den Krieg gewinnen konnte.
Das erste "Panzer General" hatte nur eine "Kampagne" - die deutsche, wo die letzte Schlacht sogar auf amerikanischem Territorium ausgetragen wurde. Und auch in den Lucasfilm-Flugsimulationen der damaligen Zeit "Their finest Hour" und "Secret Weapons of the Luftwaffe" konnte man die Luftwaffe spielen und in einer dynamischen "Kampagne" zum Sieg führen.
In diesem Punkt, kann man den Amerikanern jedenfalls keine Berührungsängste vorwerfen.

KaiserJohannes 15 Kenner - 3651 - 6. August 2013 - 11:29 #

Stimmt, sind jedoch fiktive Szenarien, da gebe ich dir recht, und denke auch, dass die Amis da nichts gegen haben ^^.

Name (unregistriert) 6. August 2013 - 11:01 #

Naja, was die USA angeht, ist das Bild dann aber dann doch ein wenig differenzierter. Man muß heutzutage schon dem äußersten rechten Flügel angehören um den Vietnamkrieg zu beschönigen. Die Proteste gegen den Vietnamkrieg gingen doch zu großen Teilen auch von der eigenen Bevölkerung aus. Und besonders bei der historischen Aufarbeitung der Sklaverei, ist die europäische Geschichtsschreibung keineswegs fortgeschrittener als die amerikanische. Haben England, Frankreich, Spanien, Portugal oder auch Dänemark ihre Geschichte der Sklaverei anständig aufgearbeitet?

KaiserJohannes 15 Kenner - 3651 - 6. August 2013 - 11:17 #

Stimme zu, wobei du aber eher eine Antwort an den Kommentar schreibst den ich Beantwortete.

Gerade Vietnam ist sehr aufgearbeitet in den USA und auch spiele und Filme die darum gehen sind erfolgreich (gewesen) -> Full Metal Jacket zum Beispiel hat nach imdb in den USA $46,357,676 gemacht.

Was aber den 2. WK angeht sieht es etwas anders aus, zwar werden oft die Deutschen Waffen angepriesen, aber was eigene Verbrechen angeht wird sehr, sehr, sehr wenig gesagt. Merkt man sehr an Fernseh-Dokus. Ich weiß nicht wie es in den Schulen drüben aussieht, aber wenn wir in Deutschland grüßten Teils nur über die eigenen Verbrechen lernen und vielleicht die Russen nehme ich an, das drüben auch nur die Deutschen und Russichen unterrichtet werden und nicht die eigenen ...

Name (unregistriert) 6. August 2013 - 11:13 #

Ich bin mir sicher, dass es zum Teil einfach daran liegt, dass CoH2 den Krieg doch sehr extrem aus US-Sicht darstellt. Im grunde treffen da doch 2 moralisch unterentwickelte Völker aufeinander. Also so wie Relic es darstellt.
Muss aber auch zustimmen, dass besonders Korea für die Amis ein so rotes Tuch sein dürfte wie für die Russen der 2.WK.
Schließlich habe sie dort sogar alte japanische biologische Waffen eingesettzt. Und mehr Napal abgeworfen als in Vietnam und mehr Bomben als in Europa.

Name (unregistriert) 6. August 2013 - 10:37 #

Das ist doch bei allen mehr oder weniger totalitären Staaten so, daß man versucht alles zu verbieten, was auch nur in geringster Weise dem heorischen, vollkommen unbefleckten und in jeder Hinsicht erhabenen Selbstverständnis der eigenen Nation widerspricht.

Das nimmt dann so absurd-lächerliche Züge an, daß vergleichsweise abstrakte Spiele wie "Hearts of Iron" in China schon allein deswegen verboten sind, weil man die Möglichkeit hat, Tibet zur selbständigen Nation zu erklären. Das wäre in etwa so, als ob die Bundesregierung Strategiespiele wie Victoria verbietet, weil die teoretische und kontrafaktische Möglichkeit besteht, das Großherzugtum Oldenburg aus dem Heiligen Römischen Reich/Deutschen Bund/Deutschen Reich auszugliedern. Natürlich eine separatistische Frechheit sondergleichen;-) - aber kümmern würde es niemanden.

Aber bevor es in Russland oder China auch nur ansatzweise zu einer staatlich geförderten Vergangenheitsbewältigung kommt, werden wohl noch Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte vergehen. Wenn überhaupt, denn selbst Demokratien wie Spanien oder Italien tun sich ja immer noch vergleichsweise schwer damit. Von der Türkei, Ungarn oder südamerikanischen Ex-Diktaturen garnicht zu schweigen.

Krusk 14 Komm-Experte - 2668 - 6. August 2013 - 12:16 #

Eine wirkliche Vergangenheitsbewältigung setzt eigentlich nur ein wenn der Beginn von außen erzwungen wird. Und selbst dann muss es nicht von Erfolg gekrönt sein. Eine Siegermacht kritisiert sich selbst grundsätzlich nicht oder kaum, Stichwort Atombomben. und Die Japaner haben die Vergangenheitsbewältigung auch nie wirklich in Gang kommen lassen trotz amerikanischer Besatzung.

Namen (unregistriert) 6. August 2013 - 15:42 #

Weil die Amerikaner es dort nicht wollten. Insbesondere die Ergebnisse des Biowaffenprogrammes waren einfach zu verlockent. Die Testergebnisse aus den KZs hat man natürlich auch gerne mitgenommen aber in Japan wollte man auch gerne noch die Forscher selbst.
Außerdem hätte man eventuell gegen den Kaiser vorgehen müssen. Und das wollten sie nun wirklich nicht. Sie wollten was gegen die Russen. Und da ist Japan als Flugzeugträger und Atombombentestfeld grade richtig gewesen.

Keksus 21 Motivator - 25001 - 6. August 2013 - 11:26 #

Sauber. Das ändert nur nix an den Beschwerden der Russen. Ein Verkaufsstopp, weil die sich über die Darstellung beschweren? Geil. Das ist in etwa wie wenn ich mich darüber beschwere, dass ich bei Steam meine Spiele nicht weiterverkaufen kann, und es deshalb in Deutschland gesperrt wird.

Krusk 14 Komm-Experte - 2668 - 6. August 2013 - 12:17 #

Es verschwindet damit aus der öffentlichen Wahrnehmung und damit sollte der aktive Widerstand ebenso verschwinden.

KaiserJohannes 15 Kenner - 3651 - 6. August 2013 - 12:25 #

Bieten nicht Steam und andere Online-Anbieter es an? Weil das läuft ja eigentlich über Sega nicht 1C.

vicbrother (unregistriert) 6. August 2013 - 11:50 #

Wir hatten eine Vision - sie kannten nur Rache...

...und nun spürt Relic eben jene! Wenn Relic die Russen als Engel und die Deutschen als Teufel darstellen würde, dann wäre das nicht passiert.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11329 - 6. August 2013 - 12:53 #

Haben wirklich die Spieler protestiert oder mehr die Regierung? Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass sie etwas leugnen. Doch geht es in die Richtung von indizierten Spielen, es wird mir als mündiger volljähriger Bürger die Möglichkeit genommen frei zu entscheiden welche Inhalte für mich persönlich geeignet sind und welche nicht.

DerMitdemTee 13 Koop-Gamer - 1267 - 6. August 2013 - 13:37 #

Laut Metacritic scheinen einige Spieler (oder Spieler mit mehreren Accounts) ihrem Unmut darüber freien lauf zu lassen. Der Userscore beträgt deswegen gerade 1.5 mit über 1200 negativen Bewertungen. Die vorher über 2000 wurden wohl durch Accountmissbrauch knapp halbiert.

http://www.metacritic.com/game/pc/company-of-heroes-2

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11329 - 6. August 2013 - 13:42 #

Bei so etwas bin ich immer vorsichtig. Im Internet kann jeder sein Gesicht verdecken und jemand der bestimmte Interessen hat nutz dies natürlich auch. Da eine Stimme allein im Netz nichts bringt, nehme ich einfach die Stimme vieler. So kann ich mein eigenes Spiel in den größten Tönen bejubeln oder ein Spiel dass mir nicht passt in die Schranken weisen.

DerMitdemTee 13 Koop-Gamer - 1267 - 6. August 2013 - 13:55 #

Deswegen hab ich auch den Accountmissbrauch erwähnt. Als ich das letzte Mal vorbeigeschaut habe, wurden dort viele gleiche Kommentare veröffentlicht um die Zahlen nach oben zu treiben. Die Admins der Seite scheinen wohl gerade die Spreu vom Weizen zu trennen, so wie ichs beim durchscrollen gerade sehe. Ob da nun bestimmte Interessengruppen vor dem Bildschirm sitzen und versuchen das Spiel schlecht zu machen weiß ich natürlich nicht, nur die Regierung wird das sicherlich nicht sein.

Vielleicht gibt es ja irgendwo einen Facebookaufruf, der entsprechend gegen das Spiel bzw. die Entwickler anstachelt. Einige hundert Stimmen zu finden, die soetwas durchziehen, ist heutzutage ja nicht mehr ganz so schwierig. Denn nicht alle von den 1200 Stimmen sind natürlich die, die politisch motiviert sind.

viewtifuldaniel (unregistriert) 6. August 2013 - 13:20 #

Die tun ja so, als wäre es nicht noch harmlos was im Spiel gezeigt wird... in der Realität damals war es möglicherweise nicht nur zutreffend, wie hier dargestellt, sondern vielleicht sogar noch schlimmer!

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 6. August 2013 - 14:21 #

"Die Spieler stören sich daran, dass die Militärs in dem Spiel extrem rücksichtslos den eigenen Männern und der Zivilbevölkerung gegenüber vorgehen und dabei massive menschliche Verluste billigend in Kauf nehmen."

Also in diesem Fall finde ich die Kritik verstaendlich. Hier wird zur dramaturgischen Gestaltung kein Hass auf ein imaginaeres Feindbild wie die Helghast geschuert, sondern eine reale Armee diskreditiert. Und wir sprechen nicht von Idioten wie Al Quaeda, wo das kaum jemand aufgregen wuerde. Natuerlich ist es nur ein Spiel, aber es ist ein Spiel des neuen Jahrtausends und kein Remake von Rambo. --- Andererseits: die klischeebeladene Darstellung der deutschen Truppen in Indiana Jones Spielen, Wolfenstein etc. war auch nicht gerade politisch korrekt... :)

Scytale (unregistriert) 6. August 2013 - 14:44 #

Besagter mutwilliger Menschenverschleiß als militärische Strategie ist historisch belegbar und abgesehen von der genretypischen übertriebener Inszenierung korrekt.

Die Frage ist, warum sich die Russen aufregen.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 6. August 2013 - 15:30 #

"abgesehen von der genretypischen übertriebenen Inszenierung"
Genau darum geht es. Das kannst du vielleicht bei Duke Nukem durchziehen, aber nicht, wenn du realistische Verhaeltnisse darstellen willst.

Scytale (unregistriert) 8. August 2013 - 14:23 #

Es gibt keine realistische Darstellung in einem Spiel. Das ist eine Abstraktionsebene, die nichts mehr mit der Realität zu tun hat und deswegen auch völlig übertrieben dargestellt werden kann.

Für mich heißt dass, entsprechende Leute in Russland wissen das noch nicht, oder sind mit der eher negativ belasteten Sicht auf die Rote Armee nicht zufrieden.

vicbrother (unregistriert) 11. August 2013 - 11:26 #

Nicht wenige wünschen sich dort wohl einen neuen Stalin ;)

lökl (unregistriert) 6. August 2013 - 14:40 #

Die Russen hatten erst ab 44 ernst zu nehmende Infantrieausbildung. Davor hatten sie NUR Rekruten. Wer lang genug überlebte wurde besser, die meisten starben. Oft gabs ein Gewehr für 3 Rekruten und die Order sich Waffen bei den Deutschen zu besorgen. Wie oft das geglückt ist, wenn Anfänger geg. deutsche Veteranen oder gar SS anstürmten, kann sich ja jeder vorstellen. Das erklärt auch die hohen Verluste der Russen, nicht nur die Kompetenz der Wehrmachtssoldaten. Ich kenne Coh2 nicht, aber wenn es im Spiel so dargestellt wird, ist es korrekt. Die Allierten, vor allem die Soviets, waren zu Ihren eigenen Soldaten gnadenlos. Allein in Stalingrad sollen mindestens 20000 Russen von Feldkommissaren erschossen worden sein. (Im ersten Weltkrieg taten das ALLE Seiten. Man hatte die Wahl ob man die Kugel von vorn oder hinten wollte, wird von Zeitzeugen oft berichtet.)

Generell war die Kriegsführung der Allierten dumm und rücksichtslos, Ihren eigenen Truppen gegenüber. Schnelles Vorrücken war die Priorität und oft wären Sie gescheitert, wenn nicht die Kavallerie in Form der Luftwaffe den Tag gerettet hätte. Offiziell hatten sie Angst vor einer Nazi A-Bombe, inoffiziell hatten Sie wohl eher keine Lust darauf, den Russen den "Tech Loot" zu überlassen.
Wenn man die massive Überlegenheit der Allierten 45 betrachtet, dann muss man zu dem Schluß kommen, daß sehr viele allierte Soldaten überlebt hätten, wenn man langsamer und intelligenter vorgerückt wäre. (wobei ich mich frage, warum die überhaupt gelandet sind, wenn sie längst wussten, daß sie in Kürze über eine Kriegsentscheidende Superwaffe verfügen...eine A-Bombe auf Berlin und München hätte wohl gereicht, aber dann hättens halt keinen Tech Loot z.b. Raktenantriebe, Düsentriebwerke, gehabt - von den Nazi Wissenschaftlern z.b. Braun ganz zu schweigen -was übrigens die Siegerjustiz bei den Nürnberger Prozessen überaus scheinheilig erscheinen lässt - den Kriegsverbrecher brauchen wir - begnadigt - den nicht - hängen)

Bsp.: Die letzte Schlacht am Rhein. Sonderlich intelligent ist es nicht, wenn der Gegner nichts mehr hat ausser 600 88er (ideale Anti Panzer Waffe obwohl sie urspr. als Luftabwehr konzipiert war - diese Flak diente als Hauptwaffe des Tigers...die Ingenieure hatten die Wirkung ihrer eigenen Waffe unterschätzt, sonst wären von Anfang an Panzer mit diesem Geschütz gebaut worden, denn meines Wissens gabs die 88er von Anfang an im Krieg) und man diese hervorragende Panzerabwehr, welche auf grosse Reichweite problemlos jeden Sherman zerlegte, fast ausschließlich mit PANZERN angreift. Noch dazu in dem Gelände. Dümmer gehts ned. Andererseits waren Briten und Amis sich dessen wohl bewußt, weil sie den Angriff den Kanadiern überließen.

Nationalstolz - ich hasse dieses Wort. Keine Nation kann stolz auf Ihre Geschichte sein. Keine. Wenn man sich die Taten der Menschheit ansieht, dann lassen selbige, realstisch betrachtet, wenig Spielraum für Emotionen wie Stolz. Angebracht wäre vielmehr Scham, Entsetzen und Ekel, vor den Taten unserer Spezies.

Makariel 19 Megatalent - P - 13438 - 6. August 2013 - 14:59 #

Naja, jetzt übertreib mal nicht so. Die Rote Armee hatte schon mehr als "nur Rekruten" bis 44. Als Russland nach Finland spazieren wollte hatten sie auch noch genug Gewehre für jeden Soldaten. Die berühmt-berüchtigte "ein Gewehr für drei Soldaten"-Situation kam ausgesprochen selten vor und beileibe nicht Standard. Das größte Problem der RA war eher Stalin selbst, der ja zuvor alle Generäle aussortiert hat die nicht absolut loyal zu ihm waren. Die nachbesetzten Generäle waren dann zwar loyal, aber hatten großteils keine Ahnung von tuten und blasen.

Ich kann mich auch nicht erinnern das allzu viele Wissenschaftler bei den Nürnberger Prozessen angeklagt gewesen wären. Von Braun z.B. mal sicher nicht.

"Angebracht wäre vielmehr Scham, Entsetzen und Ekel, vor den Taten unserer Spezies."

Keks?

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 6. August 2013 - 16:05 #

Öhm, die Amis wussten nunmal nicht, wann sie die Atombombe haben werden. Der Trinity-Test (erster Atombombentest) fand erst im Juli 1945 statt. Da war der Krieg in Europa längst vorbei. Was meinst du, wie schnell sich die Kriegstechnologie in den Jahren entwickelt hat?

Mal davon abgesehen, dass es eher andersrum ist, dass wenn man langsam oder nicht vorrückt, mehr Soldaten sterben (siehe Grabenkrieg im 1. WK), hat Russland eine 3. Front verlangt (Teheran-Konferenz).

Und dass die Amis "fast ausschließlich mit Panzern" angegriffen hätten, denkst auch nur du. Frag mal die Einwohner von Jülich (ja, ist noch nicht ganz der Rhein). Oder guck mal Operation Varsity nach. Wie kommst du denn darauf, dass da kaum Infanterie, Artillerie, Flugzeuge etc. waren?

vicbrother (unregistriert) 6. August 2013 - 20:30 #

Kämpfe werden nicht mit starren Waffenfestungen gewonnen, sondern durch Risikofreude, Geschwindigkeit und Zielsicherheit.

Kriege werden mit volkswirtschaftlicher Kraft gewonnen. Zumindest dort hat man die Russen unterschätzt. Wer kommt eigentlich auf die doofe Idee, ein Volk von Schachspielern anzugreifen? Das kann doch nur in die Hose gehen bei dem strategischen Know-How...

vicbrother (unregistriert) 11. August 2013 - 11:29 #

Erst ab 1944? Du meinst, alle die sie vorher im Kampfe erschossen waren selbst schuld?!

Ich empfehle die russisch/englische Video-Dokumentation "Soviet Storm" auf YouTube.

Larnak 21 Motivator - P - 25531 - 11. August 2013 - 12:09 #

"Du meinst, alle die sie vorher im Kampfe erschossen waren selbst schuld?!"
Wieso sollte er das meinen? Dem Gedanken kann ich gerade überhaupt nicht folgen. Nur, weil jemand sagt, dass ein Soldat (bzw. Rekrut) keine Ausbildung habe, hat das doch nichts damit zu tun, ihm vorzuwerfen, dass er selbst Schuld ist.

vicbrother (unregistriert) 13. August 2013 - 19:13 #

Ich kritisiere mit meinem Beitrag die Verharmlosung von Millionen Toten bzw der Geringschätzung der russischen Soldaten, weil seine Aussage impliziert, dass wenn die Russen im Gegensatz zu den Deutschen keine gute Ausbildung hatten, dann doch der Deutsche Soldat als Profi selbst an seinem Tod schuld sein muss - schliesslich kämpfte er gegen einen Laien.

Larnak 21 Motivator - P - 25531 - 13. August 2013 - 20:40 #

Selbst, wenn ich versuche, das da oben rauszulesen, krieg ich's nicht hin. Was du für Schlüsse aus seiner Aussage ziehst, ist ja dir überlassen. Wenn du daraus ableiten willst, dass er impliziere, dass die, die trotzdem von Rekruten erschossen werden, daran selbst Schuld sind, dann kann dir das wohl niemand austreiben :D
Meiner Meinung nach ist das aber dein Gedankengang, nicht seiner.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1214 - 6. August 2013 - 15:44 #

Die Russen haben offenbar ein ganz arges nationalistisches Problem. Man braucht sich ja nur http://www.spiegel.de/panorama/leute/russische-behoerden-ermitteln-gegen-bloodhound-gang-a-914862.html dazu durchlesen. Nicht das die Amis besser sind... aber man muss sich ja nicht am Schlimmsten messen.

Das Spiel zeigt die Realität, wie sie in zahlreichen Büchern von Zeitzeugen beschrieben ist. Scheint ja wirklich in Russland ein kritisches Thema zu sein.

Ehrlich gesagt kann ich gerade im Multiplayer aber auch gut auf einen Großteil der Russen verzichten. ;)

Jassir 11 Forenversteher - 738 - 6. August 2013 - 17:08 #

Demnächst auf Steam:
"Wahrheitsgeminderte Version - nur auf Russisch verfügbar"

motherlode (unregistriert) 6. August 2013 - 18:59 #

Ich bin mir sicher das Spiele weit weg vom Realismus echter Kriege sind.

burdy 14 Komm-Experte - 2687 - 6. August 2013 - 20:00 #

Schon lustig die Reaktionen. Einige Russen beschweren sich über eine historisch ungenaue und extrem klischeebeladene Darstellung. Und als Reaktion holt einige sofort ihre Klischees über die bösen Russen aus der Mottenkiste.

Historische Deutung ist äußerst selektiv. Man könnte jetzt auch ein Spiel über den zweiten Weltkrieg machen, in dem US-Soldaten Kriegsgefangene erschießen, Frauen vergewaltigen und die Leichen getöter Gegner zerstückeln, kochen und als Souvenir nach Hause schicken. Wenn ein russischer Entwickler so ein Spiel rausbringen würde, wie wäre wohl die Reaktion im Westen auf dieses auf historischen Tatsachen beruhende Spiel?

vicbrother (unregistriert) 6. August 2013 - 20:31 #

Diese Frage stellen wir am besten unserem Experten... Guido Knopp :D

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 6. August 2013 - 21:18 #

Guido wer? *interessiert nachfrag*

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 6. August 2013 - 22:26 #

So´n Typ aus dem öffentlich-unrechtlichen Fernsehen -> http://www.youtube.com/watch?v=CyxZJElrClk

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 6. August 2013 - 22:39 #

Wenn schon, dann diesen Link:

http://www.youtube.com/watch?v=fKoXjpn5mg0

Larnak 21 Motivator - P - 25531 - 7. August 2013 - 1:23 #

Oder einfach den
http://de.wikipedia.org/wiki/Guido_Knopp
:P

simbula (unregistriert) 7. August 2013 - 5:07 #

Das schlimme daran, es war tatsächlich so!
Die eigene Zivilbevölkerung massakriert, auf die eigenen Soldaten geschossen die schlecht bewaffnet ins gegnerische abwehrfeuer getrieben wurden!

Geschichte wird nunmal von Siegern geschrieben und der schlecht gebildete und desinteressierte (Spieler) Bürger frisst jeden dreck.....

Solange es immer nur gegen die bösen Deutschen Nazis geht ist alles in ordnung, das dies natürlich nur dazu dient von den eigenen (Kriegs)verbrechen abzulenken können und wollen die meisten nicht verstehen.

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 7. August 2013 - 15:21 #

Ob es so war oder nicht, lass ich dahingestellt. Russland versteht sich aller inneren Probleme dennoch als stolz und groß. Es sei ihnen auch vergönnt - wer wäre ich, mich über die Russen zu stellen und zu sagen, dass sei Quark, unverständlich oder absurd. Der Souverän entscheidet dort - und wenn die Russen ihre Meinung zu diesem Spiel haben, dann ist das ok.

Entweder hat das kanadische Relic es (bewusst) in Kauf genommen oder sie haben schlicht und ergreifend den russischen Nationalstolz unterschätzt und damit verletzt.

canuck97 11 Forenversteher - 669 - 7. August 2013 - 18:51 #

Jaja, Geschichte wird von Siegern geschrieben... Noch weitere Binsenweisheiten auf Lager? Sorry, aber das kann man echt nicht mehr hören... Was kommt als Nächstes? Der Überfall auf Polen und die Sowjetunion als Präventivmaßnahme zur Errettung des Abendlandes? *gähn*

Ultrabonz 14 Komm-Experte - 2316 - 7. August 2013 - 21:48 #

Wer die Wahrheit spricht braucht ein schnelles Pferd...

MultiSmerk (unregistriert) 4. Juli 2014 - 20:06 #

Ja klar, deutsche abknallen ist aber okay oder was ? Kaum wird den Russen ihre Scheiße unter die Nase gehalten gehen sie gegen den Hersteller. Uns wird pausenlos vorgehalten was wir getan haben, sollen die sich mal nicht so aufregen. Nicht besser als die Nazis, kein Stück nicht auch nur ein kleines. In CoH 1 haben sie aber gewiss glücklich weiter gezockt, wahrscheinlich noch mit Eastern Front Mod um ihre *Helden* in den Sieg zu führen. Seid es Computerspiele gibt werden immer nur unsere Leute abgeknallt, Wolfenstein, Call of Duty oder Sniper Elite und alles schön dargestellt und man bekommt extra Punkte wenn der Schädel platzt.

Was will man von einer Kultur auch andere erwarten die den Stalinismus noch bis heute verehrt und pompöse Parademärsche zu ehren der UdssR abhält. Das ist wie der Nationalsozialismus hier, nur wird das da drüben noch weiter geschürt wie man ja an den Reaktionen an einem *Spiel* sieht.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 18. Juli 2014 - 13:17 #

It's only a Game Dude :-)

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