Ubuntu Edge: Crowdfunding für High-End-Linux-Smartphone [Upd.]

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10. August 2013 - 19:10 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Update 22.8.2013:
Das Crowfundingziel von 32.000.000 Dollar konnte nicht erreicht werden. Das endgültige Ergebnis lag bei 12.809.906 Dollar, was aber immer noch eine beachtliche Summe darstellt. In seinem offiziellem Statement zu dem Ergebnis gab sich Mark Shuttleworth, Gründer des Ubuntu-Projektes, keinesfalls entäuscht. Er sei erfreute über die rege Teilnahme, die das Ubuntu Edge zum erfolgreichsten Crowdfunding-Projekt bisher mache und die daraus resultierende Aufmerksamkeit für Ubuntu selbst und diverse 2014 erscheinende Ubuntu-Phones. Zudem sei es nicht unwahrscheinlich, dass in der Zukunft erneut eine Kampagne gestartet werden könnte.

Update 10.8.2013:
Laut Informationen von heise online hat die US-amerikanische Mediengruppe Bloomberg das Projekt als erstes Unternehmen mit 80.000 Dollar unterstützt. Dafür erhalten sie bei erfolgreicher Finanzierung 100 Geräte, 30 Tage Online-Support und die Teilnahme an Workshops. Um noch weitere Unternehmen mit ins Boot zu holen, wurde seitens Canonical angekündigt, für weitere 80.000-Dollar-Backer (und auch rückwirkend für Bloomberg) 115 Geräte auszuliefern. Außerdem wurde der Preis, um ein Exemplar zu erhalten, von 775 auf 695 Dollar gesenkt, da bei Hardwareverhandlungen bessere Preise erzielt werden konnten. Wer bereits für den höheren Preis die Unterstützung zusagte, soll die Differenz zurückerstattet bekommen. Allerdings bleibt weiter fraglich, ob die angepeilten 32 Millionen Dollar erreicht werden können, aktuell liegt die Unterstützungssumme bei 9,4 Millionen Dollar bei noch 14 Tagen Restlaufzeit.

Ursprüngliche Meldung:
Die Macher der Linux-Distribution Ubuntu, Canonical, haben ein Konzept für ein neues Smartphone vorgestellt und passend dazu eine Kampagne auf Indiegogo gestartet. Das Gerät hört auf den Namen Ubuntu Edge und soll mit dem bereits vor einiger Zeit vorgestellten Betriebssystem Ubuntu Touch/Ubuntu Mobile laufen. Das System konnte bereits auf diversen Android-Geräten getestet werden. Ein interessanter Punkt an dem Smartphone ist allerdings, dass es nicht rein auf Canonicals OS läuft, sondern im Dual Boot mit Googles Android-System ankommt. Das heißt, ihr könnt entscheiden, welches Betriebssystem ihr gerade verwenden wollt.

Ein weiterer sehr interessanter Punkt ist die Möglichkeit, das Gerät per HDMI an einen Monitor anzuschließen, woraufhin dann ein vollständiges Ubuntu-System zur Verfügung steht. Damit soll erreicht werden, dass nur ein Gerät für alle Aufgaben genutzt wird. Ihr habt dann die Möglichkeit mobil oder auf dem Bildschirm am Arbeitsplatz an euren Dateien zu arbeiten, auf dem Telefon gespeicherte Musik zu hören oder schlicht Anrufe zu tätigen.

Die Kampagne läuft seit etwa einer Woche und hat bereits 7 Millionen Dollar von angepeilten 32 Millionen gesammelt. In den ersten vier Tagen konnten 5 Millionen Dollar gesammelt werden, danach ist das Interesse etwas abgeflaut. Es bleibt abzuwarten, ob das Ziel erreicht werden kann. Ab einer Beteiligungssumme von 775 Dollar (circa 585 Euro) erhaltet ihr ein Ubuntu Edge sobald dieses verfügbar ist. Grundvoraussetzung dafür ist natürlich der erfolgreiche Ausgang der Kampagne.

Die technischen Daten des Smartphones sind laut Canonical wie folgt:

  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • 128 GB Speicher
  • "Schnellstmöglicher Multicore-Prozessor"
  • Saphirglas
  • Silicon-Anode-Akku
  • 4G weltweit
  • Vollwertiges Ubuntu-Betriebssystem

Falls ihr das Projekt unterstützen wollt, habt ihr noch bis zum 21. August Zeit dazu. Dann endet die Kampagne und es wird sich entscheiden ob das Gerät eine Zukunft hat oder nicht. Im Anschluss könnt ihr noch das Präsentationsvideo für den Ubuntu Edge anschauen.

Video:

RoT 17 Shapeshifter - 8873 - 29. Juli 2013 - 9:29 #

das funding hat ordentlich zug dahinter und jetzt schon auf Ouya niveau

invincible warrior 13 Koop-Gamer - 1266 - 29. Juli 2013 - 9:34 #

Mag ja sein, aber für das Ziel von 32 Millionen fehlt immer noch ein RIESIGER Batzen. Bezweifle langsam, dass das erfolgreich wird, wenn nicht grade ein Großinvestor daherkommt.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5909 - 29. Juli 2013 - 10:33 #

Knappe 800$ pro Gerät ist auch eine Menge Geld. Sicherlich für die gebotene Hardware in Ordnung, aber die wenigsten kaufen sich ihr Handy ohne Vertrag, daher schreckt der hohe Preis sehr ab.

Arkon 20 Gold-Gamer - P - 20699 - 29. Juli 2013 - 13:17 #

die gebotene Hardware ist in Ordnung? Die ist zur Zeit konkurrenzlos :-)

gar_DE 16 Übertalent - P - 5909 - 29. Juli 2013 - 14:56 #

Preis/Leistung ist aber trotzdem "nur" in Ordnung (für mich).

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18977 - 29. Juli 2013 - 14:09 #

Blöd ist nur das die meissten Verträge einfach Beschiss sind und die Leute ohne die Koppelverträge mit der Hardware besser wegkommen würden.
Und zumindest in meinem Umfeld ist der Trend zu Vertragsfreien Hanys mit PrePaid oder Custom Verträgen zu sehen.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5909 - 29. Juli 2013 - 14:55 #

Klar, aber für die meisten ist einfacher, 60€ im Monat für den überteuerten Vertrag zu bezahlen als sich lieber einen billigen Vertrag zu besorgen und z.B. 30€ zurückzulegen um dann in zwei Jahren ein neues Handy zu kaufen. Außerdem wollen sie halt jetzt sofort das tolle Handy haben...

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18977 - 29. Juli 2013 - 15:08 #

Das tolle Handy jetzt sofort bekommst du auch mit einer 0% Finanziereng ^^ da musst du nichtmal was zurücklegen :-D.

Arkon 20 Gold-Gamer - P - 20699 - 30. Juli 2013 - 9:18 #

Hoffentlich befolgen nicht zu viele Deinen Rat :-), die Idee mit den 30 € zurücklegen halte ich für sinnvoller.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18977 - 30. Juli 2013 - 16:15 #

Aber nur für die di sparen drauf haben ^^

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 30. Juli 2013 - 11:39 #

50€ monatlich über 24 Monate für ein Samsung Galaxy S4 inklusive Flat in alle Netze, Internetflat (2GB Highspeed Volumen), SMS-Flat, 10GB Cloud-Speicher, Antiviren-Programm, Festnetznummer und Musik-Flat findest du zu teuer? Für viele die ich kenne reicht so ein "überteuerter Vertrag" völlig aus, um seinen Festnetzanschluss endgültig zu kündigen, um sich diese monatlichen Kosten zu sparen. Nach den 24 Monaten gibt es dann halt das Samsung Galaxy S6, zum selben Preis und das alte S4 kann man verkaufen.

Arkon 20 Gold-Gamer - P - 20699 - 31. Juli 2013 - 8:33 #

Sind bei angenommenen 500 € Gerätepreis ca. 30 € im Monat für den Tarif, das finde ich für einen Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit nicht gerade günstig.

Cohen 16 Übertalent - 4461 - 10. August 2013 - 23:43 #

Wer braucht heute bei einem Smartphone noch eine SMS-Flat?

Die meisten nutzen doch mittlerweile WhatsApp & Co., die komfortable Zusatzfunktionen (z.B. mehrere Gruppen mit übersichtlichem Gesprächsverlauf) haben.

Cloud-Speicher bekommt man auch von etlichen Anbietern gratis hinterhergeschmissen.

Und ist es mittlerweile so weit gekommen, dass man zwingend ein Anti-Viren-Programm für ein Smartphone braucht? Wenn man keine Apps aus ominösen Quellen installiert, sollte man doch noch darauf verzichten können.

Musik-Flat ist eine feine Sache... wenn man sie denn auch ausgiebig nutzt. Mir reichen völlig ein paar hundert meiner Lieblingslieder auf der Speicherkarte für unterwegs.

Und auf einen Festnetz-Anschluss (und damit auch auf Festnetz-Internet) verzichten und monatlich insgesamt mit den 2 GB des Smartphone-Volumens auskommen, bevor die Drosselung auf 64 kBit/s für sämtliche Geräte im heimischen WLAN einsetzt?

COFzDeep 19 Megatalent - P - 15101 - 29. Juli 2013 - 9:56 #

Zukunft, wir kommen! Wenn das Ding jetzt noch Windows unterstützt... ;P
Und falls es klappt hoffe ich auf genauso Hi-Tech-mäßige Nachfolger in entsprechenden Abständen. Sobald der Multicore-/Parallellzug nämlich so richtig in Fahrt gekommen ist wird das ganze seeeehhhr spannend :) Ich sag nur - 756 CPUs mit Gesamt-Verbrauch <500W (http://www.parallella.org/). Und das ist noch in der Entwicklung :)

Sören der Tierfreund (unregistriert) 29. Juli 2013 - 10:18 #

Versteh ich nicht, kann man das zocken oder wat?!

J.C. (unregistriert) 29. Juli 2013 - 10:28 #

Linux Systeme haben durchaus etwas von einem Puzzle Spiel. Daher, wenn du Space Chem als Spiel bezeichnest, dann ja. -> ^^ <-

onli 15 Kenner - 2779 - 11. August 2013 - 0:17 #

Je nach Grafikkarte wird man damit auch richtige Spiele können.

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10732 - 29. Juli 2013 - 10:28 #

Mit Sicherheit sehr interessant das Gerät, aber ich Zweifel mal das das Ding überhaupt die 32 Millionen packt!

Talaron 16 Übertalent - P - 4017 - 29. Juli 2013 - 10:41 #

Wenn ich mir die Produktionsqualität einer Ouya anschaue, bin ich doch etwas skeptisch ob sie das hinbekommen, selbst wenn die Summe zusammenkommt. Ein Smartphone gehört zu den filigransten Geräten, die für den Endanwendermarkt gebaut werden. Und mit diesen Specs/Preisvorstellungen würden sie direkt im High-End-Bereich des Marktes einsteigen. Aber die hochwertigste Technik nutzt nichts, wenn das Gerät klappert und wenn es mal herunterfällt in seine Einzelteile zerspringt.

Ditze 13 Koop-Gamer - 1255 - 10. August 2013 - 19:40 #

Warum, die werden doch in den gleichen Firmen in China zusammengebaut. Die Ouya gibt es wenigstens, und meine hat eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Das Aluminiumgehäuse fühlt sich sehr wertig an.

michael2011 13 Koop-Gamer - 1693 - 29. Juli 2013 - 11:46 #

Mit Fedora gerne, aber Ubuntu...

Dennis Hillor 22 AAA-Gamer - P - 32617 - 29. Juli 2013 - 11:47 #

Eisntellugnssache. Und wrid sicher au noch kommen.

michael2011 13 Koop-Gamer - 1693 - 29. Juli 2013 - 11:58 #

Joah, wenns erschienen ist und die ersten Custom-Roms auf dem Markt sind :-)

Bastro 15 Kenner - 3222 - 29. Juli 2013 - 13:03 #

Das finde ich erstmal sekundär, aber das Konzept ist interessant.

Makariel 19 Megatalent - P - 13809 - 29. Juli 2013 - 12:10 #

Irgend ein Linux-Mensch hat mir erklären wollen das Ubuntu böse ist, also nicht so böse wie Kubuntu aber trotzdem irgendwie evil. Ist das jetzt ein böses Phone?

salmar 12 Trollwächter - 882 - 29. Juli 2013 - 13:03 #

Für viele GNU/Linux Nutzer(Fedora, Archlinux, Slackware und co), die kein Ubuntu sondern eine eine andere Distribution nutzen, ist es böse. Für die Ubuntuuser natürlich nicht. Der Hauptgrund warum Ubuntu aber „böse“ sein soll ist, dass sie sie sich bei der technischen Weiterentwicklung immer weiter von den anderen Distributionen entfernen und ihre eigenen Wege gehen – und inkompatibel zu allen anderen werden. Viele Linuxnutzer und Entwickler anderer Distris haben daher die Befürchtung, dass Ubuntu irgendwann sein eigenes kleines Ökosystem, wie Apple, bildet und nur noch zum Schein die Etiketten „Open Source“ und „Freiheit“ benutzt um sich ein positives Image zu verleihen. Frustrierender für nicht Ubuntunutzer ist aber auch, dass in der Öffentlichkeit der Begriff Ubuntu als Synonym für Linux allgemein auf immer weitere Akzeptanz stößt. So wirken dann Nachrichten, dass Linux immer weitere Unterstützung in Form von Treibern und Software von Drittherstellern erhält doch recht seltsam, da diese sich fast immer nur auf eine Unterstützung von Ubuntu beziehen und alle anderen oftmals noch länger warten oder ganz in die Röhre schauen. Wenn man jetzt aber kein ideologischer Grabenkämpfer ist, sonder nur ein einfacher Nutzer der ein funktionierendes System haben will. Dann sollte man sich bei der möglichen Systemwahl - ob Linux, Win, oder FreeBSD(Ich liebe es) - sowieso nach den eigenen Benutzeranforderungen richten.

Ironie
Natürlich ist es böse. Denn schließlich ist es von einer Firma die gerne wie Apple sein möchte. tststs ;-)

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18977 - 29. Juli 2013 - 14:06 #

Ja ich erinnere mich noch lebhaft an die Diskussion Steam Linux Client ^^
Sollte man Ubuntu als Synonym für Linux stehen lassen oder das Ganze doch eher Ubuntu Client nennen.

Makariel 19 Megatalent - P - 13809 - 29. Juli 2013 - 15:11 #

Heißt das entsprechend das ich mit nicht-Ubuntu-Linux bei Steam Probleme krieg?

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18977 - 29. Juli 2013 - 15:18 #

Ich hab keine Ahnung bin kein Steam Fan.
Soweit ich das mitbekommen hab musst du auf nicht Ubuntus den Client selbst compilieren und hoffen das alles klappt.

J.C. (unregistriert) 29. Juli 2013 - 15:41 #

Wie? Der Client ist Open Source?

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18977 - 29. Juli 2013 - 15:47 #

Ich dachte das mit dem compilieren gelesen zu haben was alles davon gemacht werden muss und ob der client oder nur teile davon open source sind weiss ich nicht.
da musst du am besten die alte news und die kommentare damals raussuchen. ^^

J.C. (unregistriert) 29. Juli 2013 - 16:09 #

ich meinte einfach nur ohne code kein kompilieren. Und es würde mich schon sehr wundern wenn der Steam Client auf einmal open source wäre.

Penguin Pusher (unregistriert) 31. Juli 2013 - 12:23 #

Ist er leider nicht :( Ich hätte da schon ein paar Features die ich gerne einfügen würde.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 29. Juli 2013 - 16:12 #

Kurze Antwort. Nein. Alles was Valve auf seiner Seite anbietet sind Pakete für unterschiedliche Distributionen. Selbst der Inhalt des „Unpackaged“ Paketes(tar.gz) enthält nicht den Quellcode von Steam sondern eine „distributionsübergreifende“ Form von Installationsskripten(statt z.B *.cpp und *.h Dateien) Theoretisch sollte diese unter allen Distributionen funktionieren, praktisch wird aber jeder das angepasste Paket für die eigene installieren.

J.C. (unregistriert) 29. Juli 2013 - 16:14 #

Thx. Hab's mir auch gerade im ArchWiki angesehen. Klingt nicht nach Spaß.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 29. Juli 2013 - 18:18 #

Und am Ende stimmt das Aufwand-Nutzen Verhältnis einfach nicht, weil sowieso nur ein Bruchteil der verfügbaren Spiele unter Linux läuft(z.B. DX vs OpenGl). Nach fünf Jahren ohne Steam(besitze nur 8 Titel mit Steampflicht) habe ich es mir gleich unter Win installiert. Das Spart einfach Nerven und Freizeit. :-)

Penguin Pusher (unregistriert) 31. Juli 2013 - 12:26 #

Nein, du mußt evtl. nur ein bischen mehr Aufwand betreiben und fehlende Libraries nachinstallieren.

Makariel 19 Megatalent - P - 13809 - 29. Juli 2013 - 15:13 #

Danke für die Erläuterung :)

Ich hatte auf meinem alten Laptop Archlinux mit KDE laufen, da mir Ubuntu irgendwie nicht lag. Seit mein alter Laptop das zeitliche gesegnet hat, hab ich allerdings Linux wieder ein bisschen aus den Augen verloren. Wird aber eh Zeit das mein neuer Laptop Linux kriegt (dualboot, nachdem ich leider ein paar Programme brauch die nur unter Win problemlos laufen :-/).

salmar 12 Trollwächter - 882 - 29. Juli 2013 - 18:03 #

Irgendwie habe auch ich früher alles unter verschiedenen Distributionen zum laufen bekommen – darunter sogar Spiele wie NWN1 und 2, DDO, Witcher 1 und 2 sowie Plants vs Zombies. Der Aufwand der dafür aber zwischen mehreren Stunden und einer Woche pro Spiel betragen hat, entschädigt aber am Ende einfach nicht(z.B. schlechtere Performance, keine Editoren). Besonders schlimm ist, dass sich die Installation selbst zu einem Spiel entwickelt hat, bei dem ich nach erfolgreicher Installation gar keine Lust mehr auf das eigentliche hatte. Heute dagegen frage ich mich zu erst. welches Betriebssystem am besten für mein Anwendungsproblem geeignet ist, und entscheide mich dann für das was die einfachste Lösung verspricht. Sollte dein neuer Laptop zukünftig auch ein Dualboot-System werden, dann musst du aber bei einer möglichen Win8/Linux Kombi(je nach Distri) aufpassen – Stichwort SecureBoot. Ansonsten noch viel Spaß mit Linux!
http://www.heise.de/ct/hotline/FAQ-UEFI-Secure-Boot-und-Linux-1776846.html

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 29. Juli 2013 - 18:31 #

NWN 1 hatte iirc nen nativen Client, wurde aber nie an die große Glocke gehangen. Für weniger Konfigurationsaufwand empfiehlt sich PlayOnLinux http://www.playonlinux.com/en/
das sind fertige Konfigurationen für Wine für bestimmte Programme/Spiele.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 29. Juli 2013 - 19:35 #

Ich habe zwar den nativen Client ausprobiert. Am Ende habe ich aber trotzdem eine unter Wine konfigurierte Fassung gespielt(auch weil der Leistungsverlust bei einem so alten Spiel eher vernachlässigbar war). Was mir aber keine der beiden Fassungen bieten konnte, war eine funktionierende Fassung des Toolset – auch nicht die Communityfassung. Das hat dann dazu geführt, dass ich zwei identische Fassungen von NWN1 und später NWN2 auf meinem Computer installiert hatte.Eine um zu spielen(Linux) und eine um zu bauen(Win) xD. Und zu PoL. Am Anfang war es wirklich eine nette Vereinfachung, da die Skripte ja die besten Kombinationen aus Wineversion und Einstellungen lieferten. Doch je mehr Programme und Spiele ich unter Linux installiert hatte, umso mehr konnte ich auch auf PoL verzichten. Zum einen weil die Skripte bei meinem System nicht funktioniert haben und zum andere weil ich ggf. gleich selbst meine eigenen schreiben musste. Aber grundlegend hast du recht, dass PoL am Anfang die Einrichtung vieler Programme erleichtern kann.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5909 - 29. Juli 2013 - 15:00 #

Die Firma hinter Ubuntu hat Funktionen per Default eingebaut, die bei vielen Usern zu Stirnrunzeln geführt haben. Besonders, dass die Suche im System standardmäßig die Anfragen auch zu Amazon schicken und dir dann das passende Produkt präsentiert, ist sehr schlecht aufgenommen worden.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 15101 - 10. August 2013 - 19:33 #

Hmm, also wenn jetzt noch mehr Firmen einsteigen gehts vielleicht doch noch mal richtig vorwärts. Aktuell fehlt ja doch so einiges, auch wenn sie schon echt beeindruckende 10 Mio. einsammeln konnten. Dummerweise haben sie sich für festes Funding entschieden, und nicht die flexible Variante, von daher - hilft alles nix, wenn am Ende nicht 32 Mio auf dem Kassenbon stehen. Sinnbildlich gesprochen ;)

RoT 17 Shapeshifter - 8873 - 10. August 2013 - 21:11 #

ich finds generell interessant, dass über indigogo so ne hohe summe geht...

gar_DE 16 Übertalent - P - 5909 - 12. August 2013 - 8:49 #

Warum nicht, die Plattform verdient doch mit... Und das Risiko der Vertragserfüllung wird dann sofort auf den Ersteller der Aktion abgewälzt.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 15101 - 12. August 2013 - 11:35 #

Ich glaub er meinte eher, dass es erstaunlich ist dass indiegogo so ein großes Publikum hat. Bislang waren alle großen Projekte eigentlich auf Kickstarter. Aber indiegogo wird so langsam als eher Charity/Social-Projektplattform akzeptiert, glaube ich. Zumindest liefen schon einige interessante wissenschaftliche Programme bei denen, auch durchaus erfolgreich. Wobei ich trotzdem denke, dass Kickstarter eine größere Stamm-Community hat.

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