Dust 514: Spieler entwendet 2 Milliarden ISK

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2. Juli 2013 - 15:11 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Eve Online, das Weltraum-MMORPG von CCP, ist vor allem durch die Aktionen seiner Spieler bekannt geworden. So gab es Situationen, in denen Spielcharaktere getötet wurden weil jemand echtes Geld für den Tod des Ingamecharakters bezahlt hat und ganze Corporations, die Gilden des Spiels, lösten sich auf weil Spione aktiv waren und über lange Zeit genug Einfluss in den Corps sammeln konnten. Die Anzahl dieser Aktionen ist endlos und gerade etwas kleinere Missetaten, bei denen es sich bereits um Beträge von mehreren Milliarden ISK, der Währung des Spiels, handelt, werden häufig nicht einmal außerhalb des Spielerkreises bekannt. Mit Dust 514 (GG-Test: 6.5) hat CCP ein weiteres Spiel im Eve-Universum veröffentlicht. In einem Shooter wie diesem sind entsprechende Scams bestimmt nicht möglich, oder? Falsch gedacht.

Vor kurzem lösten sich die Corp One Armed Bandits auf, die mit 1600 Spielern eine der größten Gilden im Spiel und bereits Teil eines "CEO Spotlight"-Beitrages im offiziellen Blog von Dust 514 war. Der Grund für die spontane Schließung? Ein geldgieriger und mit dem Spiel unzufriedener Corp-Leiter. Dieser hat das gesammelte Geld der Corporation einfach auf seinen eigenen Charakter überwiesen, was seit dem heute erschienenen Update auf Uprising 1.2 möglich ist. Der Aufschrei der Ex-Mitglieder ist entsprechend groß; einige der Reaktionen veröffentlichte der ehemalige Corp-Leiter direkt selbst in einem Foreneintrag. CCP darf gegen solche Aktionen im Übrigen nicht vorgehen. Bereits bei Eve Online wird es so gehandhabt, dass alles erlaubt ist: Spielregeln gibt es keine. Die Grenzen setzt nur die Engine. Damit dürfte die Zeit eingeläutet sein, in der auch Dust 514 Schlagzeilen mit moralisch fragwürdigen Aktionen der Spieler machen wird.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12809 - 2. Juli 2013 - 18:18 #

Werteverfall in Videospielen, mal was ganz neues^^

Keksus 21 Motivator - 25101 - 2. Juli 2013 - 18:22 #

Wie meinen?

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12809 - 2. Juli 2013 - 18:47 #

So schwer ist das nicht ;)

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7671 - 3. Juli 2013 - 2:12 #

Für einen Verfall hätte es mal besser sein müssen. Aber wenn wir uns die Menschheitsgeschichte ansehen... ;)

TheCoon 12 Trollwächter - 1173 - 2. Juli 2013 - 18:24 #

Krass :-)

Besonders diese Jahre zurückliegende Geschichte, wo Spieler sich über Monate hinweg praktisch als Agenten in Organisationen hochgearbeitet und diese später ausgenommen haben, nachdem sie in der Hierarchie hoch genug angekommen waren und Zugang auf die Konten hatten, finde ich total faszinierend. Wie cool das ist, dass sowas möglich ist. Also... cool für Außenstehende :-D

MicBass 19 Megatalent - 14579 - 2. Juli 2013 - 18:42 #

Hab mich zuerst gefragt wie man durch das Spiel an Isländische Kronen kommt... ^^

Klendatho 15 Kenner - 3237 - 2. Juli 2013 - 22:01 #

Sind die noch was wert? Island ist doch quasi pleite...

MicBass 19 Megatalent - 14579 - 3. Juli 2013 - 8:19 #

Nicht mehr so viel. Hab noch ein paar hier liegen: umgetauscht bei 1:27, aktuell ca. 1:160.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5237 - 2. Juli 2013 - 20:04 #

"So gab es Situationen, in denen Spielcharaktere getötet wurden weil jemand echtes Geld für den Tod des Ingamecharakters bezahlt hat"
Mal kucken, wie lange es noch dauert, bis ein echter Mensch dran glauben muss, weil jemand Ingame-Items oder -Währung für seinen Tod bezahlt.

blobblond 19 Megatalent - 18476 - 2. Juli 2013 - 20:10 #

Du brauchst eine Zeitmaschine.2007 ist schon was passiert;)
http://www.stern.de/digital/online/pc-games-mann-ersticht-frau-wegen-computerspiel-600685.html

2005 war mal was in China
http://www.giga.de/unternehmen/ebay/leserartikel/legend-of-mir-iii-spieler-erhaelt-lebenslaenglich-realer-mord-fuer-virtuellen-diebstahl-legend-of-mir-iii-spieler-nun-von-gericht-verurteilt/

NickHaflinger 16 Übertalent - 5237 - 2. Juli 2013 - 20:19 #

Das sind beides Morde als Resultat eines Streits aber keine Auftragsmorde, bei denen mit Ingame-Items/-Währung bezahlt wurde.

fehler (unregistriert) 3. Juli 2013 - 0:53 #

Corp Verantwortliche konnten schon immer ISK "zurück" überweisen. Neu an Uprising 1.2 ist, das normale Spieler an andere Spieler überweisen können. Wenn sie sich zum Beispiel einen teuren, aufgerüsteten Panzer in einer Schlacht teilen möchten.

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