id Software: Geschäftsführer verlässt Unternehmen

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27. Juni 2013 - 12:54 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Todd Hollenshead, Geschäftsführer von id Software, hat den Doom-Entwickler verlassen. Er war insgesamt 17 Jahre für das texanische Unternehmen tätig und schon an der Entwicklung des ersten Quake beteiligt. Neben John Carmack gehörte er zu den führenden Persönlichkeiten von id Software. Bis zur Übernahme steuerte Hollenshead das Unternehmen als CEO. Bekannt war er auch für seine Auftritte während der QuakeCon.

Wie Bethesda durch Pete Hines bestätigte, hat Hollenshead das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen. Obwohl er nicht direkt am Entwicklungsprozess aktueller Titel beteiligt war (Doom 4), habe er als ein wichtiger Bestandteil der Firma wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens beigetragen. Bethesda bedankte sich und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. Der letzte Titel, an dem Hollenshead direkt mitgearbeitet hat, war Rage.

Über die genauen Gründe oder seine Pläne für die Zukunft kann nur spekuliert werden. Die Entwicklung von Doom 4 soll allerdings holprig verlaufen sein. Eine frühe Version soll nicht den Ansprüchen genügt haben, sodass eine Überarbeitung nötig war.

1000dinge 15 Kenner - P - 2853 - 27. Juni 2013 - 13:19 #

id hat seinen Zenit schon lange überschritten und (Achtung! Böswillige Übertreibung!) eigentlich nur noch Grafikdemos geliefert um seine Engine zu vertreiben.

eksirf 15 Kenner - P - 2776 - 27. Juni 2013 - 13:22 #

Im Netz kursieren Gerüchte, die in diese Richtung gehen: id Software kümmert sich hauptsächlich/nur noch um die Grafik-Engine kümmern.

Aber im Netz steht ziemlich viel...

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 27. Juni 2013 - 13:24 #

Und aus den Engines kamen die besten Spiele von 3. Herstellern. Wie Jedi Knight von Raven ebenso wie Star Trek Elite Force. Nach der Übernahme von ZeniMax darf die Engine nur Innerhalb der Gruppe benutzt werden. Was ID einfach in die Ecke drängt.

matthias 13 Koop-Gamer - 1250 - 29. Juni 2013 - 19:47 #

naja, die engine ist seit gut 14 jahren nicht mehr gefragt. wer hat denn noch nach quake 3 auf die id engine gesetzt, wenn man mal überlegt, wer wieviel games damals darauf bauten?

Inso 15 Kenner - P - 3560 - 27. Juni 2013 - 13:33 #

Naja Rage hat zwar nicht den Ego-Shooter-Nerv der Zeit getroffen (Gegner dumm wie Moorhühner und ganz viele laute Explosionen), gilt dafür aber bei einigen als sehr guter Shooter, der sich, gerade was Herausforderung mit dem DLC angeht, angenehm anspruchsvoll spielt, so´n bischen wie das Gegenteil zu Borderlands.

FPS-Player (unregistriert) 27. Juni 2013 - 15:42 #

Wo war der DLC von Rage anspruchsvoll? War genau das gleiche wie das Hauptspiel. Nur eine einzige, extrem lineare Story und viel zu kurz.
Und Borderlands ist um Längen besser als Rage (und das sage ich als eigentlicher id-Fan)

Inso 15 Kenner - P - 3560 - 27. Juni 2013 - 18:20 #

Ich meinte den neuen Schwierigkeitsgrad beim DLC, nicht den Inhalt.
Borderlands ist halt nen gemütlicher Shooter, bissi Streufeuer, Deckung, aber nix was auf direkte schnelle Reflexe oder so abzielt. Klar, hinterher halten die Gegner viel aus und decken dich gut mit Kugeln ein, aber mit dem was der klassische Egoshooter verlangt nicht wirklich vergleichbar. Gerade den Gegner schnell treffen zu müssen weil er dich sonst zerleg bzw zu nah rankommt ist bei Borderlands durch hohe Schild und HP-Werte ja ziemlich entschärft, das verzeiht ja rel viel. Ich kenne so einige die keine direkten Shooter mehr spielen, sondern eher MMOs, Strategie und Hack N Slay, und Borderlands sehr schätzen, weil das Sammeln eher im Vordergrund steht, es sich dabei aber gemütlich nebenher daddeln lässt, statt wie Rage volle Reflexe und Zielgenauigkeit zu fordern.

FPS-Player (unregistriert) 27. Juni 2013 - 18:42 #

Also ich habe bei Rage nicht mal die Hälfte meiner Reflexe benötigt, sozusagen. Ich fand es absolut zu leicht und vorhersehbar, auch auf der höchsten Schwierigkeitsstufe. Gut, ich bin da vielleicht auch kein Maßstab, ich daddel ja so gut wie alles in dem Genre. Aber auch der DLC war nicht schwer.
Bei Borderlands gebe ich dir allerdings recht, da macht es einfach nur Spaß, sich in die hintersten Spieleweltwinkel zu verkriechen, um die letzte Kiste auszuplündern. Dennoch hat mir BL storymäßig und shootertechnisch mehr gegeben als Rage.

Namensindschall (unregistriert) 27. Juni 2013 - 13:38 #

Aber wer beleidigt dann in Zukunft die deutschen Spielejournalisten ?

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 27. Juni 2013 - 13:51 #

'Obwohl er nicht mehr aktiv an der Entwicklung aktueller Titel beteiligt war' ...? Übersetzungsfehler? Todd Hollenshead war nie Entwickler. Steht auch so im Originaltext.

eksirf 15 Kenner - P - 2776 - 27. Juni 2013 - 15:03 #

Danke für den Hinweis. Wie Du offensichtlich erkannt hast, habe ich die Aussage nicht 1:1 sondern etwas freier übersetzt. Ich hatte das vielleicht Missverständlich formuliert - ich hoffe nun ist es deutlicher, dass er kein Entwickler war, aber trotzdem einen Anteil am "Entstehungsprozess" der id Spiele hatte.

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