Brian Fargo: "Das goldene Rollenspiel-Zeitalter kommt wieder"

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27. Juni 2013 - 9:59 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Autor des Fotos: Official GDC

Computerspielentwickler Brian Fargo hat sich mit dem polnischen Internet-Spielemagazin Polygamia über die Vergangenheit und Zukunft des Rollenspiel-Genres unterhalten. Dabei äußert sich Fargo auch über Hintergründe des zurzeit laufenden Rollenspiel-Projekts Wasteland 2, seine Leidenschaft zu postapokalyptischen Spiele-Szenarien und allgemein über Rollenspiele.

Maßgeblich inspiriert wurde Fargo von der Comicserie Kamandi - The Last Boy on Earth sowie den Filmen der Planet der Affen-Reihe und Der Omega-Mann mit Charlton Heston. Ebenso prägte ihn die Mad Max-Reihe mit Mel Gibson stark. Fargo hält ein postapokalyptisches Szenario für die glaubwürdigste Form im Science-Fiction-Bereich. Deshalb habe er Wasteland 2 auch schon viel früher machen wollen, was die bis vor kurzem bei EA liegenden Namensrechte verhinderten. Seine erfolglosen Versuche, die Rechte an Wasteland zu erhalten, läutete jedoch die Geburtsstunde der Fallout-Reihe ein:

So gab ich schließlich auf und entschied, dass wir unser eigenes postapokalyptisches Spiel unter dem Namen Fallout veröffentlichen würden. Jeder, der beide Spiele [Fallout und Wasteland, Anm. d. Redaktion] spielte, bemerkte schnell die Ähnlichkeiten und subtilen Überschneidungen. Fallout nahm viele gute Dinge aus Wasteland auf und wir brachten sie auf das nächste Level. Ironischerweise machen wir das Gleiche nun umgekehrt mit Wasteland 2.

Obwohl Rollenspiele Anfang der 90er ihren Zenit erreichten und überschritten hätten, glaubt Fargo, dass das "goldene Zeitalter" für RPGs wieder zurückkehren wird. Neue Finanzierungsmodelle wie Kickstarter haben nach Fargos Meinung, der selbst über 70 Projekte mitfinanzierte, ebenfalls großen Einfluss auf die Entwicklung der Spielindustrie. Firmen wie Obsidian, CD Projekt und andere würden sich daran maßgeblich mit ihren Projekten beteiligen. Ungeachtet dessen, dass sich die Rahmenbedingungen seit den 90er Jahren dramatisch änderten und Druck, Risiken und Wahnsinn zunahmen, ist Fargo davon überzeugt, dass sich nur im Zusammenspiel mit der Community wieder großartige Zeiten für Rollenspiele anbahnen können. Fargo spricht in dem Zusammenhang gar von "Synchronisation", wodurch Rollenspiele womöglich gar stärker als damals an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen könnten. Bei Wasteland 2 soll laut Fargo jeder Aspekt der Entwicklung gemeinsam mit der Community behandelt werden, damit böse Überraschungen oder Enttäuschungen erst gar nicht aufkommen.

Aladan 23 Langzeituser - - 39989 - 27. Juni 2013 - 10:03 #

Ich bin höchst gespannt auf Wasteland 2.

Ob wir ein goldenes Zeitalter erleben? Vielleicht, aber das wird bekanntlich nur die Zeit zeigen.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 27. Juni 2013 - 10:05 #

Den Namen "Polygamia" für eine Spielewebsite haben die wohl auch bei ein paar Bier zu viel beschlossen :-P

Killer Bob 18 Doppel-Voter - 11618 - 27. Juni 2013 - 12:05 #

Oder die sind alle 12. Ja, eins von beidem :-D
EDIT: Hmm... oder beides :-DD

llg 13 Koop-Gamer - 1344 - 27. Juni 2013 - 10:22 #

Gab es seit der Rollenspielflaute nach "Anfang der 90er" nicht schon ein goldenes Zeitalter Ende der 90er? Baldur's Gate und so?

zuendy 14 Komm-Experte - 2387 - 27. Juni 2013 - 10:43 #

Gegen das Shooter-Szenario werden die klassischen Rollenspiele immer eine Flaute haben. Aber zum Glück gibt's ja den Genremix, muss halt das Balancing stimmen.

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 27. Juni 2013 - 11:33 #

Deus Ex! 85% RPG, 15% Shooter! Perfekt! :D

salmar 12 Trollwächter - 882 - 27. Juni 2013 - 19:49 #

Ich dachte es waren eher 70% Actionspiel/Shooter und 30% RPG. Um die rechtmäßige Beanspruchung des Meisterwerks können sich heute noch Shooter und RPG Fans streiten. ("Aber, aber es gab doch ein Inventar, das macht es doch zum RPG!") ;-)

J.C. (unregistriert) 27. Juni 2013 - 20:18 #

Die Entscheidungsfreiheit macht es zu einem RPG.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 27. Juni 2013 - 23:21 #

Wenn du mit Entscheidungsfreiheit meinst, dass sie sogar so weitreichend ist, dass sich das Spiel jeweils als Shooter oder RPG einordnen lässt um die ultimative Entscheidungsfreiheit zu zelebrieren, würde deine Antwort noch mehr mysteriös und weise erscheinen lassen. ;-)
Ansonsten ist die Entscheidungsfreiheit mehrere Alternative Lösungsmöglichkeiten für ein und dasselbe Problem anzubieten auch nicht RPG exklusiv – Civ kennt für eine Aufgabe fünf(waren es so viel?) unterschiedliche Wege das Ziel erreichen. Viele sogar wichtige RPGs bieten dagegen im Endeffekt nur einen – den Weg des Schwertes – und müssen Dialoge zwangsläufig eskalieren lassen um Zwischen/Endkämpfe auch zu erzwingen. Die Vielgepriesenen Ausnahmen wie Fallout 1, in denen ich den Endgegner, mit Hilfe meiner Werte, zu Tode quatschen konnte sind leider eher die Ausnahmen als die Regel(„Hallo Erzdämon! Wir sind doch beide Erwachsene und ich hab hohe Werte in .Coercion. Also komm, setzt dich hin und lass uns das jetzt ausdiskutieren warum du so viel Menschen umbringen willst!:-)“ ). Das sich dann auch noch zwei von drei Lösungen mehr mit den Fähigkeiten des Spielers vor dem PC lösen lassen(Schießen/Schleichen) anstatt durch die Fähigkeiten die JC besitzt, macht die Zuordnung zu einem Genre Action/Shooter oder RPG auch nicht leichter. Denn hacken von Kameras und Waffen manipulieren ohne hohe Werte funktioniert überhaupt nicht. Schleichen und Schießen werden durch gute Werte aber nur erleichtert und funktionieren mit "Geduld" auch ohne. Am Ende haben wohl die wenigsten Spieler einen Wege durchgezogen, sondern eher mehrere Spielweisen gemischt. Je nach Spielerlebnis kann es also jeder, mehr oder weniger, dem einen oder dem anderen Genre zuordnen(Der beste RPG-Shooter, Das beste Shooter-Rpg). :-)

J.C. (unregistriert) 28. Juni 2013 - 7:50 #

Das klingt alles als würdest du über Semantik und Geschmack Streiten wollen. Die Entscheidungsfreiheit geht weit über die Wahl der Waffen und des Weges zum Missionsziel hinaus. Wenn du nun ballernd auf direktem Wege durchrennst und alles machst was man dir sagt, dann ist das ein Aspekt und das Spiel erscheint wie ein Shooter. Viel wichtiger ist jedoch wie aufmerksam du bist, welche Dinge du findest, welche Schlüsse zu ziehst und wie sich deine Umwelt darauf anpasst. Dieser reactivity Aspekt macht für mich den Kern des Spiels aus ist meiner Auffassung nach eine klassische RPG Komponente. Der Headcount ist da ganz nebensächlich, ebenso ist das Skillsystem nur Mittel zum Zweck.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 28. Juni 2013 - 22:31 #

Und hier glaube ich haben wir unterschiedliche Herangehensweisen an das Spiel gehabt. Ich habe die einzelnen Abschnitte des Spiels immer als jeweils einzelne neue Herausforderung betrachtet. Die „reactivity“ der Umwelt, hat mich zwar immer wieder neu überrascht, wenn ich gemerkt habe, dass das Spiel meine abstrusen Lösungswege auch wirklich akzeptiert und Andere sie kommentieren. Als Kern des Spiels habe ich sie nicht betrachtet. Eher habe ich mich gefragt, welche Möglichkeiten es noch gibt um von A nach B zu kommen. (So z.B. wenn ich direkt von Hochhäusern springe um kämpfen auszuweichen oder am Punkt x sage „ab jetzt nur noch mit Knüppel über den Kopf ziehen, weil du keine Menschen mehr töten willst“). Auf diese Weise habe ich es eher wie ein Actionspiel gespielt, bei dem mir mehrere Wege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad zu Verfügung standen. Wollte ich es aber auch mit dem Anspruch des Herausforderungen stellenden RPGs spielen(Was für mich einen Aspekt von RPGs ausmacht), in denen auch meine Eigenschaften und Werte zählen. Dann waren diese Elemente zwar vorhanden, hatten aber zu wenig Einfluss auf mein Spielerlebnis. Da wie unten beschrieben andere Aspekte wie Charaktere mit eigenem Hintergrund und Geschichten erleben auch nicht nur in Rollenspielen vorkommen, habe ich es dann eher mehr den Actionspielen/Shootern zugeordnet. Danke für deine Erklärungen.

J.C. (unregistriert) 28. Juni 2013 - 23:29 #

Sicherlich, das war ein ganz wesentlicher Teil des Spiels. Was es aber für mich ganz stark geprägt hat war die Möglichkeit die Story ganz anders wahr zu nehmen, abhängig welche Türen man öffnet, oder wie man reagiert. Auch die Möglichkeit sich den Anweisungen des Spiel zu widersetzen und trotzdem eine konsistente Reaktion zu erhalten. Normalerweise verpasst man bestenfalls einen Dialog oder Loot wenn man eine Aufgabe ablehnt oder eine Tür verschlossen lässt. Bei Deus Ex hatte sowas massiv Einfluss auf die Interpretation der Story und der Hanlungsmotive unterschiedlicher Gruppierungen. Und dieser Aspekt war eben indirekt mit der Skillwahl oder dem individuellen Vorgehen verbunden. Ich hoffe, dass die ganzen KS RPGs ein ähnliches Niveau erreichen können.

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 27. Juni 2013 - 22:30 #

Ich rede natürlich vom Klassiker, nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Dort war alles skillbasiert, selbst die Shooterelemente kamen nicht ohne die Fähigkeiten aus die man mit den Erfahrungspunkten steigerte. War man akilltechnisch schlecht im Schießen mit Pistolen konnte man noch so gut zielen, man hat trotzdem ab 2m Entfernung zum Ziel nix mehr getroffen. Dazu die ganzen Entscheidungsmöglichkeiten, nicht nur generelles Vorgehen, sondern auch Entscheidungen die nicht vorgegeben waren. So konnte man auch ab und an Leute töten oder am Leben lassen, ohne dass das Spiel einen auf diese Möglichkeit hinwies. Dazu noch zig Lösungsmöglichkeiten die nur vorhanden waren, wenn man entsprechende Fähigkeiten erhöht hat. Alles in Allem weitaus mehr RPG-Elemente als Shooter-Elemente. (Im Prinzip sogar ein RPG in einer Shooter-Verpackung, mehr nicht, denn typische Shooter-Elemente fehlen, eben bis auf die Ansicht und die Steuerung komplett. Auch wenn man sich dazu entscheidet die Kampfskills zu steigern und einen auf Terminator zu machen, dann ist dies eine rollenspieltechnische Entscheidung gewesen und macht das Spiel immernoch nicht zu einem Shooter.)
Was ein Inventar nun mit der Diskussion zu tun hat verstehe ich allerdings nicht. Das ist nicht relevant.

J.C. (unregistriert) 27. Juni 2013 - 22:39 #

"So konnte man auch ab und an Leute töten oder am Leben lassen, ohne dass das Spiel einen auf diese Möglichkeit hinwies."

Und es machte einen Unterschied! Bis heute hat das kein Spiel erreicht, vielleicht Alpha Protocol.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 27. Juni 2013 - 23:17 #

Wie ich oben schon geschrieben habe. Zwar treffe ich kaum etwas mit schlechten Werten aber mit Geduld und Masochismus lässt sich das ausgleichen. XD Das Inventar habe ich nur erwähnt, weil es mir einmal als ein Hauptgrund zur Zuordnung als Rpg genannt wurde. Heutzutage, wo sich die Genres noch mehr vermischt haben ist das aber wirklich nichts mehr besonderes.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 28. Juni 2013 - 10:54 #

Also Zusammengefasst: ein RPG ist es immer dann, wenn Erfolg und Misserfolg mehr vom Charakter als vom Spieler abhängen?

salmar 12 Trollwächter - 882 - 28. Juni 2013 - 18:58 #

Puuh, ich versuche kurz zu bleiben. Also, was die ultimativen Merkmale sind die ein RPG ausmachen, maße ich mir heutzutage nicht mehr an festzulegen. Sich darüber auszutauschen kann aber den eigenen Horizont erweitern(und Spaß machen).
Der Ansatz zu hinterfragen inwieweit die Werte Einfluss auf Misserfolg/Erfolg haben und nicht die des Spielers ist für mich bei DE1(und nicht generell für alle RPGs) die beste Lösung den Rollspielanteil bei DE1 zu verorten und festzustellen das es ein Actionspiel/Shooter ist. Denn:
Geschichten erzählen:
Gute Geschichten können nicht nur RPGs erzählen sondern auch Actionspiele. Advenures benötigen oft sogar weniger Blut.
Rolle spielen: In DE1 übernimmt der Spieler die Rolle von JC. Die Übernahme einer Rolle die an einen Namen und dessen Biographie gekoppelt ist, ermöglichen aber auch Actionspiele. Viele RPGs bieten zusätzlich noch die Möglichkeit die eigene Biographie bis zum Punkt der Rollenübernahme niederzuschreiben, oder anders zu beeinflussen. Da aber die Rolle von JC schon am Anfang sehr stark definiert ist, weiß ich nicht, inwieweit JC ein Charakter ist dessen Geschichte ich nur nachspiele(wie oft in Egoshootern) oder den ich erschaffe(was für viele RPGs ausmacht).

Name (unregistriert) 27. Juni 2013 - 14:53 #

Nein, das war das "Platinum"-Zeitalter. Zumindest nach Matt Bartons CRPG-Geschichte für Gamasutra.

llg 13 Koop-Gamer - 1344 - 27. Juni 2013 - 18:17 #

Dann bin ich ja gespannt, wie er das neue denn so nennen wird.

Endamon 15 Kenner - 3900 - 27. Juni 2013 - 10:23 #

Ich hab schon 5-10 Spiele in den nächsten zwei Jahren auf der Rechnung. Von Giganten wie The Witcher 3 bis zu runden-basierten Kickstarter-Projekten. Natürlich ist das ein Vorteil wenn die Community mit eingebunden wird oder mehr auf Freiheit wie ohne DRM-Maßnahmen geachtet wird.

Sciron 19 Megatalent - P - 18020 - 27. Juni 2013 - 10:43 #

Also um ein neues "goldenen Rollenspielzeitalter" einzuläuten, muss sich das Genre an sich aber schon noch weiterentwickeln. Da reicht es auch nicht, ab und zu mal ein Iso-RPG auf den Markt zu werfen, um zusätzlich mit dem Nostalgie-Faktor punkten zu können.

Gerade Fantasy-RPGs sind so ziemlich das ausgenudelste Genre von allen und das eigentlich schon seit Amiga-Zeiten. Dagegen sind ja selbst Militärshooter die absolut innovativste, neueste Sensation. Natürlich gab es immer wieder gute und sehr gute Fanatsy-RPGs, aber ich sehe da trotzdem aktuell nichts, was ein neues Zeitalter begründen könnte. Im Endeffekt ist alles mehr oder weniger Tolkien, mit ein paar Variationen.

Mich stört z.B. auch oft, dass der Held fast immer völlig im Zentrum der gesamten Welt steht und sich alles um ihn zu drehen scheint. Du läufst durch eine Stadt und wirst von NPCs, die dich gar nicht kennen und keinen Grund hätten dir zu trauen, mit ihren Problemen vollgequatscht, was dann natürlich zu Quests führt. Ist ja im Sinne der Spielmechanik verständlich, aber es lässt diese Welten und ihre Bewohner oft als dumm, naiv und unfähig erscheinen, was dann irgendwie wieder der Gesamtatmosphäre schadet. Wenn du als NoName-Char nicht grade zufällig vorbei gekommen wärst, würde keiner in der Stadt/Dorf/Welt was gebacken kriegen. An solchen Dingen könnte man z.B. noch arbeiten oder sie zumindest geschickter kaschieren.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 27. Juni 2013 - 11:19 #

"[...] aber ich sehe da trotzdem aktuell nichts, was ein neues Zeitalter begründen könnte."

Witcher! Dark Souls! Cyberpunk 2077!

"Mich stört z.B. auch oft, dass der Held fast immer völlig im Zentrum der gesamten Welt steht und sich alles um ihn zu drehen scheint."

Dann spiel mal Dark Souls, da kümmert sich niemand um dich, keiner traut dir, du bist nur ein weiterer "Held" von dem jeder annimmt das du scheitern wirst wie alle die vor dir kamen. Selbst Black Iron Tarkus und King Randall kamen nicht weiter. Wer bist schon _du_ das du glaubst es schaffen zu können? gnihihihihi hr hr hr hr hehehehehe

Witcher 2 ist da auch viel weiter. Klar haben einige von Geralt gehört, aber trauen tut ihm so gut wie keiner und am Ende gewinnen nicht die, die es 'verdient' hätten.

Selbst Dragon Age 2 war relativ gut darin zu vermitteln das sich nicht alles um den Helden dreht, auch wenn sie der Champion von Kirkwall ist. Und wie wurde es gedankt? Fans beschwerten sich die Story wäre nicht 'episch' genug :-P

Sciron 19 Megatalent - P - 18020 - 27. Juni 2013 - 11:28 #

Ich sehe Dark Souls da jetzt nicht wirklich als "klassisches" RPG. Ist für mich weiterhin mehr ein "Taktik-Schnetzler" (oder um's plumper auszudrücken "Action-Adventure") mit RPG-Elementen ;). Dieses Genre der "Ich muss nachdenken bevor ich wild drauflos kloppe"-Metzler haben schon Blade of Darkness, und zum Teil Enclave, vor über 10 Jahren begründet. So sehr ich die Souls-Spiele ja auch mag, aber für so (im positiven Sinne) erschütternd für das Genre halte ich sie nicht.

\o/

Witcher 2 zocke ich ganz aktuell grade und da wurde es bisher wirklich vergleichsweise besser gelöst. Kann es allerdings noch nicht insgesamt beurteilen, da ich erst am Anfang von Kapitel 2 bin. Allerdings gab's auch in Flotsam wieder diese typischen "Na, habt ihr ein Glück, dass ich grad hier vorbeistolziert bin"-Quests. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.

Als Positivbeispiel würde ich übrigens noch sowas wie Persona 4 nennen, auch wenn das gegen Ende hin wieder etwas aus dem Ruder läuft.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 27. Juni 2013 - 14:51 #

Klar ist DaS kein klassisches RPG, aber es hat auf jeden Fall neue Akzente gebracht. Ich les wieder und wieder in Interviews von Spieldesignern die Elemente von Dark Souls erwähnen. Chris Roberts hat es z.b. als Beispiel dafür gebracht wie in Star Citizen Multiplayer auch für den Singleplayer funktionieren könnte. Hat also nicht nur in der Nische der RPG seinen Einfluss, ich würd das also nicht unterschätzen.

\o/

Persona 4 kenn ich selbst nicht, wenn meine to-play-list nicht schon so lang wär... ich setz es mal drauf hehe
Viel Spaß noch mit Witcher 2, ich fand es sehr erfrischend wie es von vielen der gängigen Fantasy-Klischees abgewichen ist und freu mich jetzt auf den 3. Teil - aber mehr noch auf Cyberpunk 2077. Bin gespannt was sie mit dem near-future Szenario alles machen können.

Mir ist auch ein weiteres RPG eingefallen das viel interessantes probiert hat (und leider auch an vielen Ecken kolossal gescheitert ist) - Alpha Protocol.

Sciron 19 Megatalent - P - 18020 - 27. Juni 2013 - 15:15 #

OK, das mit dem Multiplayer ist natürlich ne interessante Sache gewesen. Nur hat mich das als Offline-Souler nie so sonderlich gereizt. Vielleicht werd ich mich in DaSo 2 auch mal in's Invasions-Getümmel stürzen.

Yo, thx. Mir fällt grade mal wieder auf, dass der Witcher dringend ein paar Reittiere für Teil 3 gebrauchen könnte. Die Laufwege sind schon in Akt 2 wieder relativ heftig und da Witchi 3 ja mehr Open World werden soll, ist das ja nahezu ein muss, wenn man nicht auf Quicktravel-Orgien setzen will, aber das nur nebenbei erwähnt.

Auf Cyberpunk 2077 bin ich als Fan des Settings natürlich sehr gespannt. Eventuelle Klischees sind in dem Bereich natürlich weit weniger ausgelutscht, als in Sachen Fantasy.

Ups, Alpha Protocol hatte ich jetzt völlig vergessen, obwohl das - trotz seiner Schwächen - für mich zu einem der besten RPGs der aktuellen Generation gehört. Grade was die Konsequenzen aus den getroffenen Entscheidungen angeht, ist es eigentlich beispielhaft für andere RPGs.

Bastro 15 Kenner - 3810 - 27. Juni 2013 - 19:36 #

Hach je, Alpha Protocol hab ich schon soo lang aus irgendeinem Deal in meinem Steam-Portfolio und bin immer wieder wegen aktuellen Sachen drüber weggekommen. Ich glaub, wenn ich mit "The Last Of Us" durch bin, gehe ich es endlich mal an

salmar 12 Trollwächter - 882 - 27. Juni 2013 - 23:42 #

Die Einordnung in grobe Genres und das behelfsmäßige schaffen von Subgenre wird, habe ich das Gefühl, sowieso immer schwieriger. Nach dem durchspielen von Witcher1:EE saß ich auch erst einmal da und hab mich gefragt, ob ich ein gutes Rollenspiel oder ein gutes Action-Adventure gespielt habe. Spaß hatte ich damit, die beste Antwort die mir auf meine Frage einfiel war: „Ich habe einen Witcher gespielt“.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 28. Juni 2013 - 10:52 #

Solangs Spaß macht isses doch wurscht was für ein Genre es ist. Ich kann seitenlange Streits darüber, ob Mass Effect 2 jetzt ein Rollenspiel ist oder nicht einfach nicht nachvollziehen. Oder ob Dark Souls jetzt ein Rollenspiel ist. Es hat Stats, Charakterklassen, ein Inventar, NPC mit denen man interagieren kann und Quests. Trotzdem gibts Leute die behaupten es wäre "nur ein Actionspiel". Da frag ich mich dann schon langsam wo die Leute ihre willkürlichen Grenzen ziehen. Wahrscheinlich bei der Jahreszahl, alles nach 2000 ist kein RPG mehr. Und dann noch diese seltsame Unterteilung in JRPG, CRPG, ARPG und RPG, die jeweils Daumen mal Pi erfolgt. RPG sind eh das einzige Genre, wo eine Unterteilung nach Herkunftsland stattfindet. Niemandem würd einfallen GT5 ein JRennspiel zu nennen oder Starcraft 2 ein WRTS oder den Landwirtschafs-simulator eine Bayern-Sim.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 28. Juni 2013 - 19:59 #

Wie oben geschrieben, kann es Spaß machen zu erfahren, was andere von Rollenspielen erwarten und was sie darunter verstehen. Bei einer groben Zuordnung kann ich mir dann auch in etwa vorstellen was die Kernkompetenz eines Titels ist. Wo der Spaß aber aufhört ist. Wenn ich die Begriffe wie ARPG oder Klassisches Rollenspiel usw. zu einer Reihenfolge anordne in der die einen dann oben(mehr RPG) und die anderen unten(weniger RPG) stehen. In dem Fall habe ich ja nur eine Rangfolge davon aufgestellt, was mir besonders wichtig an einem Rollenspiel ist – RPGs mit wenig Geschichte können auch gut sein:-). Ich denke aber die meisten Spieler sehen das auch so locker(hoffe ich doch).

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 27. Juni 2013 - 11:30 #

Naja wenn man sich anschaut was alles auf uns zu kommt...:

Witcher 3
Project Eternety
Torment: Tides of Numenera
Wasteland 2
Shadowrun Returns

keines davon ist 0815 und nur 2 davon sind mehr oder weniger klassisches Fantasy. Was die Probleme angeht die du angesprochen hast, denke ich nicht, dass du sowas so plump in einem von diesen Spielen finden wirst.

Ich finde, dass man durchaus von einem neuen goldenen Zeitalter sprechen kann.

Für die die das seichte Abenteuer suchen, was naive NPCs und einfache Struktur angeht, kommt bestimmt auch bald die Ankündigung der Ankündigung von Fallout 4.
Und das ist sicher auch etwas das ein goldenes Zeitalter beinhalten sollte. Für jeden was dabei ^^. Ich freue mich jedenfalls auf jedes einzelne dieser Spiele. Den Anfang wird nächsten Monat Shadowrun machen, super Sache!

Drapondur 27 Spiele-Experte - - 78543 - 27. Juni 2013 - 10:46 #

Wäre fein wenn's so kommen würde.

Wendte 09 Triple-Talent - 234 - 27. Juni 2013 - 10:51 #

Eine neue glorreiche Rollenspielzukunft liegt vor uns ! Naja wenn große Publisher ,nicht wieder Aufgrund von Massenkompatibilitäts bzw Zielgruppenoptimierung vielversprechende Projekte verwässern.

Am meisten feue ich mich auf Project Eternity von Obsidian Entertainment. Wo neue Techniken mit den alten Spielemechanismen zusammengeführt werden.

Uisel 16 Übertalent - P - 4016 - 27. Juni 2013 - 11:05 #

'Bei Wasteland 2 soll laut Fargo jeder Aspekt der Entwicklung gemeinsam mit der Community behandelt werden, damit böse Überraschungen oder Enttäuschungen erst gar nicht aufkommen.'

was im umkehrschluß natürlich auch negativ sein kann. wenn man das spiel schon vorher "kennt".

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7773 - 27. Juni 2013 - 11:09 #

Und viele Köche verderben die Köchin ;)

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 27. Juni 2013 - 11:19 #

Ne das verstehst du falsch. Was bisher so mit der Community abgesprochen wurde zeigt gut wie die das machen.
Wir haben z.B. schon das Dialogsystem und das Inventarsystem gesehen, bzw. die Prototypen und konnten dann im Forum Feedback geben. Das wird der Entwickler sich durchlesen und dann entscheiden ob was geändert werden muss. Von "kennen" kann da keine Rede sein. Es minimiert allerdings die Aufregung bei Release über Kleinigkeiten, wie irgendeinem Font oder Anzeigefenster...
Beim Dialogsystem kam es zu einer kleinen Änderung, aber das System wird beibehalten, auch wenn sich viele aufgeregt haben(Stichwort-System, allerdings mit der Änderung, dass man sich anzeigen lassen kann was für ein Satz ungefähr gesagt wird, wenn man ein Stichwort auswählt).
Beim Inventar wird es noch was dauern, bis der Entwickler aufs Feedback reagiert.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6572 - 27. Juni 2013 - 11:35 #

Ein goldenes Zeitalter! Wie in Civ! Ich freu mich schon! :-)

Lacerator 16 Übertalent - 4515 - 27. Juni 2013 - 11:55 #

Ob es nun gleich ein neues goldenes Zeitalter wird, sei mal dahingestellt. Trotzdem bin ich heilfroh über Projekte wie Torment, Project Eternity und The Witcher 3 (wobei letzteres ja von der Entstehungsart her nicht ganz mit den beiden ersten vergleichbar ist). Unter den großen Publishern wie EA, Activision und Ubisoft wären solche Spiele wohl nie entstanden.

Aktuell, besonders jetzt nach der E3 habe ich festgestellt, dass mich so gut wie nichts, was die "Großen" momentan im Portfolio haben, wirklich interessiert. Ich bin darüber sogar froh, weil mir das die Zeit gibt, noch nicht gespielte Klassiker nachzuholen. Selbst bei Thief (eine Serie, die zu meinen absoluten Lieblingen zählt) habe ich noch starke Zweifel, dass es das gute alte Spielgefühl und die großartige Atmosphäre wieder erzeugen kann.

Die neue Konsolengeneration und das Gros der kommenden AAA-Titel kann mir (zum Glück) erstmal gestohlen bleiben. Der akute Zock-Zeitmangel würde sich gar nicht mit noch mehr Intersse an kommenden Spielen vertragen! :)

Kirkegard 19 Megatalent - 15931 - 27. Juni 2013 - 12:51 #

Ich verzichte gern auf goldene Zeitalter, wenn es genug Alternativen gibt. Und ein paar sind ja zum Glück im Anflug.

Nokrahs 16 Übertalent - 5815 - 27. Juni 2013 - 13:48 #

Warum müssen diese ausgedienten Entwickler aus der Steinzeit immer so dick auftragen und einstmals große Titel mit einer "2" hinter dem Namen nochmals anbieten? Goldenes Zeitalter...hey, Fallout 2 war bzw. ist eines meiner all-time-favorites aber bitte Herr Fargo, erst mal Spielchen fertig coden und dann schauen wir was das Ding kann.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6572 - 27. Juni 2013 - 14:45 #

Das ist schon richtig, aber solange keiner anfängt, sowas zu coden, kommt auf keinen Fall Luxus-Nachschub zu dieser Art Spiel bei uns an. Also ist das schonmal ein gutes Zeichen.

Nokrahs 16 Übertalent - 5815 - 27. Juni 2013 - 14:55 #

Definitv! Mir wird da nur immer etwas zu dick im Vorfeld aufgetragen. Wasteland 2 hat auf alle Fälle besten Voraussetzungen ein tolles Spiel zu werden. Ob es dann die "Masse" spielt und ein "goldenes Zeitalter einläutet" steht auf einem anderen Blatt.

Buchstabenschädel (unregistriert) 28. Juni 2013 - 13:55 #

Ich hoffe nicht, dass die Masse es spielt. Am besten wenn die Verkäufe ausreichend sind, dass es positive Nachahmer gibt. Sollte doch die Masse darauf abgehen, dann wird es für uns bzw. die derzeitige community/fans des genre kein goldenes Zeitalter.

Name (unregistriert) 27. Juni 2013 - 15:04 #

Weil er's kann. Ohne Fargos Kickstarter-Erfolg mit Wasteland 2 kein Project: Eternity und kein Torment: Tides of Numenera, vermutlich auch kein Shadowrun Returns. Lustigerweise gäb es ohne ihn nicht einmal die Entwickler hinter den ersten beiden Titeln, weil er denen allen bei Interplay erstmals einen Job in der Branche verschafft hat. Und weil all die enormen Finanzierungserfolge mittlerweile auch bei den Publishern zu einem Umdenken führen: htt p://w ww.gamestar.de/spiele/torment-tides-of-numenera/news/torment_tides_of_numenera,49074,3025036.html

Name (unregistriert) 27. Juni 2013 - 14:49 #

Das Bild ist derzeit eine Urheberrechtsverletzung. Es steht unter Creative Commons BY 2.0 und VERPFLICHTET zur Urhebernennung.

htt p://w ww.flickr.com/photos/46982319@N06/6421095279

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 27. Juni 2013 - 14:56 #

Urheber ist GDC, steht doch riesengroß im Bild selbst?

Name (unregistriert) 27. Juni 2013 - 15:16 #

Das ist keine Urheberangabe, sondern Veranstaltungsdekoration. Fotos gehören dem Fotografen, nicht dem Dekorateur. Daher muss dieser auch angegeben werden, selbst wenn diese identisch sind.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 27. Juni 2013 - 15:29 #

Auf der von dir verlinkten url find ich den Namen vom Fotographen zumindest mal nicht. Ergo nehm ich an GDC ist dann der Urheber wenn sie es veröffentlichen ohne einen Fotographen anzugeben?

Dafür das es mit einer Canon EOS 5D Mark II geschossen wurde :D

Name (unregistriert) 27. Juni 2013 - 15:47 #

Natürlich ist die GDC der Rechteinhaber, wird hier aber nicht genannt. Es ist juristisch nicht ausreichend, dass man den Urheber potentiell anhand der Dekoration erschließen kann. Das Foto könnte genauso gut vom Newsautor auf dieser GDC geschossen worden sein, dann wäre er der Urheber. Die CC-Lizenz ist hier eindeutig: Nennung des Urhebers in der von ihm festgelegten Form. Im Zweifelsfalls also unter seinem Flickr-Accountnamen, unter dem er veröffentlicht.

Roland 18 Doppel-Voter - 10924 - 27. Juni 2013 - 15:34 #

Das Bild für meine News entstammt von

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Brian_Fargo_%E2%80%93_Game_Developers_Conference_China_2011.jpg

Ich bitte dich dort unter dem Absatz "Genehmigung" nachzulesen, weshalb es erlaubt ist, dass ich dieses Bild hier konform mit dem Urheberrecht verwende. Solltest du Zweifel haben bitte ich dich höflichst, dich zuerst an die Administratoren von Wikipedia zu wenden.

Name (unregistriert) 27. Juni 2013 - 15:41 #

Wikipedia gibt im Gegensatz zu dir auch die Quelle an, rate mal, woher ich sie habe. Auch Wikipedia-Inhalte stehen unter Creative Commons mit verpflichtender Namensnennung.

Roland 18 Doppel-Voter - 10924 - 27. Juni 2013 - 15:48 #

Da ich das hier nicht machen kann aufgrund der Bildbearbeitung / des Systems der Bildintegration bei GG, gebe ich das Problem der Namensnennung an die Administratoren weiter. Vielleicht gibt es dort eine Lösung.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 27. Juni 2013 - 15:56 #

schreib es einfach kursiv direkt unters Bild

Roland 18 Doppel-Voter - 10924 - 27. Juni 2013 - 15:58 #

Vielen Dank für deinen freundlichen Hinweis. Die verpflichtete Namensnennung ist hinzugefügt.

Makariel 19 Megatalent - P - 14360 - 27. Juni 2013 - 15:45 #

Tjo, da hat Name recht, Wikipedia gibt den Urheber "Official GDC" an.

Roland 18 Doppel-Voter - 10924 - 27. Juni 2013 - 15:51 #

Ich denke wir finden gleich eine Lösung dazu. Habe das Problem geschildert und hoffe das sich da etwas findet.

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 106906 - 27. Juni 2013 - 18:34 #

Golden Ages ick hör dir trappsen! :)

J.C. (unregistriert) 27. Juni 2013 - 18:56 #

FARGO, FARGO, FARGO!

Sciron 19 Megatalent - P - 18020 - 27. Juni 2013 - 19:25 #

Den Oscar für den besten Film hat er dennoch zurecht nicht bekommen.

J.C. (unregistriert) 27. Juni 2013 - 19:28 #

:P

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40765 - 27. Juni 2013 - 20:02 #

Ach, das ist Steve Buscemi auf dem Bild. Kam mir doch gleich so bekannt vor. ;)

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6572 - 28. Juni 2013 - 8:19 #

Einer meiner ewigen Lieblingsfilme. Bestimmt schon 15 mal geguckt. Und nein, nicht wegen der Holzhexelmaschine, sondern der ruhigen, melancholischen Grundstimmung und des tollen Humors.

So wie Jackie Brown übrigens. Aber das ist 'ne andere Geschichte.

salmar 12 Trollwächter - 882 - 27. Juni 2013 - 20:09 #

Welches Rollenspielzeitalter genau? Damit sich die jeweils frühere Generation schon einmal auf das protestieren vorbereiten kann, dass davor trotzdem alles besser war;-).Spaß beiseite. Ich bin aber der Ansicht, dass viele prägende Spiele eines Rollenspielzeitalters(kann man das so sagen?!) immer dann erfolgreich waren, wenn sie gerade nicht altmodisch daher kamen. Sie zeichneten sich eher dadurch aus, dass sie bestehende Konzepte mutig aufbrachen, sich an anderen populären Genres bedienten und perfekt die vorherrschenden Eingabegeräte ihrer Zeit nutzen. Spiele wie Diablo(ein Roguelike in Echtzeit und einstellbaren Bestrafungsgrad) und Baldurs Gate(lustigste Beschreibungen Gruppendiablo oder Rollenspiel für die C&C Generation) waren auf einfache Bedienung durch die Maus und einem Interface wie in Strategiespielen optimiert(Vogelkamera mit ein oder zwei Seitenleisten für Status und Einstellungen). Zusätzlich erhöhten sie aber auch den Spielfluss, indem sie je nach gewählten Fokus wie Story, Kampf oder Erforschung Spielelemente reduzierten, ganz strichen oder neue testeten. Bei einem Story und Kampf orientierten Spiel wie Baldurs Gate: z.B. keine Handwerk-/Naturfertigkeiten dafür viele Waffenklassen(samt Unterklassen), Waffenspezialisierungen, hunderte Zauber und einzigartige Gegenstände. Dazu die
Abschaffung des Welt erleben/simulieren durch Zahlen(Hunger/Durst), wenige künstliche Zeitlimits und starkes Geschichten erzählen mit Hilfe von Buchstrukturen und Kapitel erspielen.
Ich glaube daher, dass die neuen-alten Rollenspiele kein neues „Goldenes Rollenspielzeitalter“ einläuten, sondern nur die Art wie Rollenspiele um die Jahrtausendwende auf dem PC gespielt wurden, wieder häufiger bespielbar machen. Das Genre „Klassische Rollenspiele“ ist dann um das Subgenre „Modern2000“(engl.) oder MillenniumRPGs reicher und alle sind glücklich. Um dem Rollenspiel-Genre aber wirklich neue Impulse zu geben, denke ich, verlassen sie sich zu sehr auf schon einmal dagewesene Spielelemente und sprechen mit den nur PC/Mac OSR-Liebhabern einen zu kleinen Kreis an heutigen Rollenspielern an. Finde ich aber nicht schlimm.
Interessant wäre doch eher, wenn wieder mehr „Echte Rollenspiele(TM)“;- wie Mitte bis Ende der 80er erscheinen würden(Es gibt nämlich nur eine sehr, sehr kleine Forgotten Realms: Unlimited Adventures Szene)
*Ironie: Im Gegensatz zu den C&C Rollenspielen der Windows95/98-Klicki-Bunti-Welt sind diese noch nicht alle komplett "mausisiert", taktisch, schwierig und perfekt für eine Tastatursteuerung ausgelegt. Als FreeBSD/Konsoleneingabe-Liebhaber fand ich die Steuerung perfekt.*
Was werde ich machen – spielen! :-)

DasDing (unregistriert) 28. Juni 2013 - 14:22 #

Zum Thema Rollenspiel: Auf GameStar (ich hoffe ich verstoße hier gegen keine schriftlichen oder mündlichen Agreements, wenn ich das schreibe :D), findet sich gerade eine Preview zu Project Eternity von keinem Geringeren als unserem Liebingskanadier Heinrich Lehnhardt. Nicht wirklich viel neues, aber trotzdem ganz interessant.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6572 - 2. Juli 2013 - 10:16 #

...wenn Du einen Link nennst, müssen wir nicht googeln, sondern nur kopieren und einfügen ;-)

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