Sony: "Die meisten Spieler wollen noch nicht online kaufen"

PS4
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Benjamin Braun 282396 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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24. Juni 2013 - 17:08 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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Das Branchenmagazin Gamesindustry.biz hat sich mit Guy Longworth von Sony unterhalten und unter anderem zu den Plänen mit PS4 und PSVita, aber auch zum Thema digitale Distribution unterhalten. Longworth meinte dazu, dass Sony sowohl im Bereich der "stetig wachsenden" digitalen Vertriebsform als auch im klassischen Einzelhandel tätig bleiben wird. Es soll keine Nachteile für eine der beiden Käufergruppen geben, da Sony die Entscheidung dem Spieler überlassen möchte, ob sie in den Laden laufen oder ein Spiel online kaufen möchten, anstatt eines von beidem zu forcieren:

Es ist so, dass die große Mehrheit der Leute in den GameStop gehen oder zu Best Buy. Die wollen im Augenblick noch nicht online kaufen. Wie sich das vielleicht in der Zukunft ändern könnte, ist schwer vorauszusagen. Es überrascht die Leute vielleicht, aber ich denke Spiele auf physischen Datenträgern wird es noch eine ganze Zeit länger geben als manche Leute denken.

Dass das Distributionsmodell über physische Datenträger noch nicht überholt ist, musste auch Microsoft eingestehen, die zwar parallel zu den Disc-Veröffentlichungen auch eine Downloadvariante aller Spiele anbieten wollten, bis zu ihrer Kehrtwende aber in beiden Fällen eine feste Bindung des Spiels an das Xbox-Live-Konto vorschreiben wollten.

Darüber hinaus geht Longworth auch auf die Marktsituation für die Next-Gen-Konsolen im Allgemeinen ein und die Frage, was beim Aufeinandertreffen der technisch voraussichtlich sehr eng beieinanderliegenden PS4- und Xbox-One-Konsolen entscheidend sein wird:

Tatsache ist, dass das Spielfeld neu planiert wird, wenn eine [Konsolen-]Generation wechselt. Wir glauben, dass wir eine überlegene Grafikqualität bieten, aber der Wert des Gesamtpakets muss stimmen. Da geht es nicht nur um die Grafikqualität. Wie lautet unsere Firmenpolitik? Was sind unsere Prinzipien? Wofür stehen wir, und wie kommunizieren wir das?

Zumindest bis zur E3 scheint die Strategie von Sony aufgegangen zu sein. Mit ihrem Verzicht auf Regionalcodesperre, Kontenbindung und andere DRM-Maßnahmen wie etwa Always On bekamen sie nicht nur in LA mehr Applaus von Presse und Spielern, sondern zwangen Microsoft gar dazu, ihre ehemaligen Pläne in weiten Teilen komplett umzuwerfen. Aktuell scheint die Xbox One damit wieder etwas Aufwind bekommen zu haben.

Auch zur Lage der strauchelnden PSVita äußert sich Longworth. Demnach sei man sich bewusst, dass der Handheld nicht so recht in Schwung kommen wollte. Dennoch beobachte man, dass Kunden der Hardware auch gleich Spiele kaufen würden und das Gerät lieben würden. So ist sich Longworth sicher, dass die PSVita auf lange Sicht auch tragbar sein wird.

Darüber hinaus stellt er heraus, dass der Handheld den perfekten Partner für die PS4 darstellen wird. Zwar geht er nicht genauer auf dieses Thema ein, jedoch spielt er damit wahrscheinlich auch auf die Voraussetzung Sonys an, dass jeder zukünftige PS4-Titel via Remote-Play auch auf der Vita laufen wird (wir berichteten). Aussagen zu einer möglichen Preissenkung – bereits im Februar wurde dieser in Japan angepasst – wollte Longworth aber nicht machen.

Punisher 19 Megatalent - P - 14038 - 24. Juni 2013 - 17:22 #

Das sie damit zumindest teilweise falsch liegen beweisen mMn Steam und Plattformen wie GoG. Die Spieler wollen nur nicht online zu den gleichen Preisen wie im Laden kaufen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 24. Juni 2013 - 17:27 #

Jo und auch der Erfolg der PSPGo... oh warte :D

Klar wächst der Markt aber zumindest auf Konsolen wird der Retail Markt noch den größten Anteil ausmachen.

Punisher 19 Megatalent - P - 14038 - 24. Juni 2013 - 17:50 #

Auch wenn ich nicht nur von mir auf andere schließen darf - bekäme ich neue Titel am Launchtag schon 10 oder 15 Euro billiger als im Retail würde ich wahrscheinlich wieder ab und zu Day 1-Käufer werden.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3110 - 24. Juni 2013 - 20:13 #

wobei die Frage dann noch wäre WOVON 10 oder 15 Euro billiger.
Von den 79,99€ UVP laut Home Page, von den 55€ bei MM oder den 45€ bei dem Laden um die Ecke?
.
Ich kaufe seit knapp 2 Jahren keine (Pc)Spiele mehr die mehr als ~15€ kosten.
Ich habe keine Lust als Beta Tester genutzt zu werden damit 9 Moante später das Produkt für 50% weniger als Goty angeboten werden kann.

Punisher 19 Megatalent - P - 14038 - 24. Juni 2013 - 20:44 #

Ich gehe immer vom "verbreiteten" Preis von 59,90 aus... für mehr hab ich ausser bei GameStop niemals ein Neuspiel zum Verkauf gesehen.

Vaedian (unregistriert) 25. Juni 2013 - 11:09 #

Genau so sieht's aus. Für Vollpreiskäufe müssen es wirklich außergewöhnliche Spiele sein. Das letzte war für mich Skyrim.

vicbrother (unregistriert) 4. Juli 2013 - 14:42 #

... und das nächste ist AoW3 :)

Kookser 12 Trollwächter - 1064 - 24. Juni 2013 - 21:15 #

Also The Last of Us kostet 59,99€, MLB The Show 13 hat zu Release 49,99€ gekostet. Im Vergleich zur UVP und auch zum Straßenpreis erscheint mir das recht fair. Da stören nur noch die >30GB, die beide Spiele jeweils verbrauchen.

Kausrufe 12 Trollwächter - 886 - 24. Juni 2013 - 23:31 #

Bei amazon uk bekommst du LoU schon für ca 51€ inkl. Versand und ohne Jugendschutz-Versandgängelung. Im März gab es für 5€ Max Payne 3 auf 360. Ein nichtmal ein Jahr altes Spiel kaufe ich gerne zu dem Preis.

gnoarch 11 Forenversteher - P - 744 - 24. Juni 2013 - 17:31 #

Ich habe den Eindruck, dass Sony im Moment einfach noch das maximale aus der Anti-XBox-Welle rausholen will was geht.

Ich denke dass zuimindest ein signifikanter Teil der Spieler sehr gerne Online kaufen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ich bin überzeugt, dass Sony und Microsoft erhebliche Probleme bekommen werden, wenn Valve sich mal eine halbwegs gute Möglichkeit einfallen lässt wie man Steam sinnvoll ins Wohnzimmer bringen kann.

So groß sind die Vorteile von Reatil(konsolen)spielen nämlich wirklich nicht und auch Weiterverkauf ist kein Argument wenn die Spiele stattdessen locker mal 50% billiger sind... Ich jedenfalls bin froh dass ich nicht mehr >50 DVDs verwalten muss...

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 24. Juni 2013 - 17:31 #

Der bezieht sich nur auf dem amerikanischen Markt.

Retrofrank 11 Forenversteher - 750 - 24. Juni 2013 - 17:47 #

Wie wahr.Nachdem schon die gedruckten Anleitungen zu einem Großteil verschwunden sind, sollen es ihnen jetzt die Datenträger und Verpackungen gleich tun und wir sollen trotzdem immer noch gleich zur Kasse gebeten werden.
Bei langjährigen Sammlern wird sicher auch die Angst mitspielen, dass sich die Spiele, wenn sie nur als Datenstrom existieren irgendwann ins digitale Nirvana verflüchtigen.Nach dem Motto "Frogger kann ich heute noch zocken, aber wie wird das in 25 Jahren mit den aktuellen Spielen sein ?".

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 24. Juni 2013 - 18:03 #

Das ist der Grund, warum ich Steam ablehne. Eine über Jahre gewachsene, u.U. wertvolle Sammlung, kann mit einem Mal (Accountverlust -Sperrung, Steam-Pleite) weg sein.

Wenn Steam nach einigen Monaten, oder von mir aus auch erst nach ein oder zwei Jahren, Käufern eine Setup zum Download anbieten würde, wie GOG es tut, hätte ich kein Problem mit Steam.

Azzi (unregistriert) 24. Juni 2013 - 18:13 #

Deine Spielesammlung ist aber meist nur Datenschrott, oft lässt sich der Kram unter modernen Systemen und Betriebssystemen gar nicht oder nur mit zig Tweaks zum Laufen bewegen. Letztens wollt ich Commandos2 zum laufen bringen da verweigert selbst die Setup.exe schon den Dienst.

dbr9arj (unregistriert) 24. Juni 2013 - 18:23 #

Gut, dass man Win2k auch noch ohne Aktivierung irgendwo installieren kann. Und Win98. Und selbst ein XP kann man als 3. System noch auf dem Rechner laufen lassen. Wird für den XP Zeitraum nach April 2014 halt das Kabel gezogen.
Gibt nur ein kleines Problem. Steamspiele mögen Win98 noch unterstützen - Steam aber nicht mehr.
Ich freu mich in dem Punkt schon auf das Ende von WinXP, auch bei Steam gibt es einige Spiele die nur mit Tricks und Kniffen überhaupt unter Vista oder höher zum Laufen zu bringen sind. Wenn die Unterstützung dann eingestellt wird.

Wo bitte siehst du das Problem. Wenn ich ein altes Dosspiel nicht mehr mit Win zum Laufen bekomme, dann könnte ich natürlich DosBox installieren. Oder ich hau Dos mit den neuesten Erweiterungen rauf. Dann unterstützt das sogar die modernen Schnittstellen.

Azzi (unregistriert) 24. Juni 2013 - 19:25 #

Viel Spass mit Windows98 und moderner Hardware.Windows XP ist wohl das älteste System mit dem überhaupt noch vernünftige Treiber zu bekommen sind, 98,ME 2000 kannste alle in die Tonne treten.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 24. Juni 2013 - 20:18 #

Das Zauberwort heißt "Virtualisierung". Die heutige Rechenleistung genügt problemlos, um DOS- und Win9x-Spiele auf einem virtuellen Rechner flüssig ablaufen zu lassen. Problematisch sind eigentlich nur Titel der Zeit 1996 bis 2000 mit spezialisierten 3D-Schnittstellen wie Glide. Für die habe ich aber noch meine Voodoo3 auf Lager...

Und bis 2011 hatte ich noch einen Athlon64 auf nforce4-Board mit Win2k in Betrieb. Lief einwandfrei.

Punisher 19 Megatalent - P - 14038 - 24. Juni 2013 - 20:54 #

Ich hab bisher nur zu Arbeitszwecken virtualisiert, insofern keine Ahnung, wie die 3D-Performace dabei wirklich aussieht - wenn ich rein nach den Optionen gehe, die angeboten werden, wäre meine Einschätzung allerdings "lausig siehts aus"...

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 24. Juni 2013 - 21:12 #

Selbst Nostalgiker wie ich kommen oft nicht umhin, das selbst auf alter Hardware und altem OS von den 3D-Spielen dieser Zeit zu behaupten. ;)
Die 3D-Titel dieser Generation sind einfach schlecht gealtert. Ein 2D-Spiel wie Patrizier 2 oder AoE 2 oder selbst ein Anno 1602 kann man heute noch weitgehend schmerzfrei spielen, erst recht mit High-Res-Patch...aber versucht man das mit Jedi Knight 1 oder gar der Ikone Half-Life, dann braucht es schon ne gehörige Portion Überwindung, um die Grafikschwäche zu übersehen und ins Spiel einzutauchen. Und dabei reden wir bereits von zwei der grafisch besseren 3D-Titel aus 1997/98.

Bei 2D-Titeln ist Virtualisierung eine mehr als probate Lösung, falls es keinen Patch gibt. Viele DirectX-basierte 3D-Spiele der Generation laufen mit kleineren Eingriffen (Fan-Patches) zumindest auf 32Bit-Varianten von Vista, Win 7 und Win 8 auch ohne virtuellen Rechner. Was übrig bleibt, sind die etwas störrischen Titel mit Spezialisierungen. Die erfordern ein Originalsystem oder noch mehr Bastelei. Aus meiner Sammlung wurden vor allem Startopia und Dungeon Keeper 2 eigentlich erst mit der GoG-Version auf modernen Rechnern wirklich lauffähig, was mich nicht davon abhält, es alle paar Monate krampfhaft auf Basis der alten Disc-Version dennoch zu versuchen. Ein Zusatzproblem ist bisweilen dann noch der Disc-Kopierschutz, der mit neuen Betriebssystemen inkompatibel sein kann. Aber bislang habe ich noch jeden Klassiker irgendwie ans Laufen bekommen, wenn ich Lust drauf hatte.

EbonySoul 16 Übertalent - P - 4516 - 25. Juni 2013 - 11:12 #

Mit welcher "Startopia"-Version versuchst du dein Glück? Ich habe erst am Wochenende die ungepatchte Verkaufsversion von einer vollkommen zerkrazten CD ohne Probleme mit Win7 (64bit) installieren und spielen können (einfach einlegen und Autoplay starten). Nur das Optionsmenü ist etwas breiter als der Rahmen in dem er gehört (Auflösung 1920x1080).

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 25. Juni 2013 - 16:12 #

Ich habe die Play the Games Vol.5 - Version. Problematisch war bei meinem letzten Versuch bereits das Hauptmenü, in dem es Fehldarstellungen und Soundprobleme hagelte. Aber jetzt fühle ich mich herausgefordert und werde es gleich nochmal versuchen. ;)

Mein Name (unregistriert) 24. Juni 2013 - 18:08 #

Eine berechtigte Angst. Durften grade wieder die Nutzer dieser wie-hieß-sie-gleich Video kauf und streamingplattform mitbekommen.
Hey, sie dürfen immerhin ihre erworbenen Filme mit DRM noch mal an ein Gerät binden. Gerät putt Film futsch.
Und dann gabs da noch Prey und Triton. Der Offlinepatch, an dem der Entwickler (ohne Publisher und Entwickler...) lange gearbeitet hatte funktionierte so gut, dass alle Tritonkunden am Ende die Retail bekamen oder zu Steam gewandert sind. Wobei eher wenige den gleichen Fehler 2 mal schnell hintereinander gemacht haben.
Ich verkaufe meine Spiele zwar auch nicht, aber kaufe ja schon dann keines, wenn es auch nur einmal Kontakt zu einem Server aufnehmen muss.

Casa 12 Trollwächter - P - 1037 - 24. Juni 2013 - 18:52 #

Seh ich auch so - online für ein paar € weniger als im Laden und ich würd das ein oder andere Game online kaufen. So bleib ich dabei Singleplayerspiele bei eBay wieder zu verkaufen zum "Sammeln" sind mir die Konsolenspiele einfach zu teuer.

JackoBoxo 17 Shapeshifter - P - 6329 - 24. Juni 2013 - 20:48 #

Full Ack. Ich sehe das genauso. Kaufe mittlerweile viel bei Steam und GoG. Aber ich bin eben nicht bereit, 69€ für ein Spiel auszugeben, dass ich nicht mal mehr meinen Freunden ausleihen kann.

Lexx 15 Kenner - 3461 - 24. Juni 2013 - 17:29 #

Ich kauf eigentlich nur online, wenn der Händler meiner Wahl länger als einen Tag zum Anliefern braucht. :>

The Last Of Us hab ich z.B. nur online gekauft, weil das Spiel 18+ ist und ich dafür bei Amazon das Post-Ident Verfahren hätte. Das wiederum heißt, ich hätte zum einen bis diesen Montag warten müssen, dann hätte ich den gelben Wisch aus meinen Briefkasten nehmen und damit noch mal zur Post rennen müssen. Naja, außerdem wären noch mal +5 Euro Versandkosten drauf gewesen und Konsolenspiele sind so schon übelst teuer genug (60€ wtf).

vicbrother (unregistriert) 24. Juni 2013 - 18:24 #

Ich kaufe nur dann offline, wenn der LKW mit der DVD in seiner Beförderungszeit einen höheren Datendurchsatz hat als mein 100MBit-Anschluss ;)

bandan 10 Kommunikator - 411 - 24. Juni 2013 - 21:35 #

Das ist gar nicht mal so unwahrscheinlich:
what-if.xkcd.com/31/

Azzi (unregistriert) 24. Juni 2013 - 17:28 #

Ich kaufe fast nur digital und das schon seit einigen Jahren. Steam ist einfach super praktisch, man hat alle Spiele in der Bibliothek und kann die fertig gepatcht runterladen sodass es auf Anhieb läuft.

Dazu kommt eine immense Kostenersparnis durch Sales und Keyhändler. Bei Retailkäufen bekommt man eh nur eine lausige DVD Hülle und hat am Ende noch ne bescheuerte deutsche Cutversion im Regal stehn.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 24. Juni 2013 - 17:35 #

Ich denke beide, Microsoft und Sony, werden in dieser Generation den digitalen Verkaufskanal versuchen zu forcieren. Egal was Sony jetzt sagt. Und ich persönlich bin da nicht abgeneigt, habe mir sogar schon überlegt in Zukunft Spiele nur noch online zu kaufen und habe gerade auf dem 3DS mit Animal Crossing meinen ersten Versuch gemacht. Ist irgendwie schon bequem.

BaconZilla 08 Versteher - 163 - 24. Juni 2013 - 17:38 #

Also ich habe in der (noch) aktuellen Konsolengeneration nicht ein Spiel direkt über Xbox Live oder PS Store gekauft. Grund dafür waren meißtens die völlig überteuerten Preise. Wenn es in der nächsten Konsolengeneration jedoch halbwegs humanere Preise gibt, würde ich durchaus mit dem Gedanken spielen, mir ein Spiel dort zu kaufen.

Punisher 19 Megatalent - P - 14038 - 24. Juni 2013 - 18:53 #

Zumindest MS scheint hier einige Versuchsballons zu starten... neulich gabs als Aktion Dishonored für 19,99 €, ebenso Amazing Spiderman (das ich bisher erstaunlich gut finde, wenn auch viel Batman drin steckt). Da ich ja nicht an die Menschenfreundlichkeit von Unternehmen glaube würde ich davon ausgehen, dass das Versuche im kleinen Rahmen sind, wie man die Preise gestalten muss, damit die Leute "anbeissen".

GerDirkO 14 Komm-Experte - 1856 - 24. Juni 2013 - 17:56 #

"[...]Dennoch beobachte man, dass Kunden der Hardware auch gleich Spiele kaufen würden[...]"
Ähm ist das nicht normal? Wer kauft schon eine Konsole ohne Spiele? Wo liegt da der Sinn?
Ich kaufe meine Spiele eigentlich alle Online, will dann aber ein/zwei Tage später auch meine Disk haben (oder, bei Vorbestellung, spätestens am Releasetag), in ein Geschäft bin ich schon länger nicht mehr gegangen um ein Spiel zu kaufen (außer man zählt die Spielegrotte bei Selbstabholer dazu, mache ich aber nur wenn ich sowieso daran vorbei komme).

Naja ich denke einfach mal mit der PS6 und Xbox(pi^2/~1,96) bekommen wir eh nur noch DL-Konsolen. Immerhin haben wir uns bis dahin vermutlich dran gewöhnt, bzw. die Jüngere Generation nutzt es ja jetzt auch schon sehr oft (Tablet/Smartphone-Spiele, dazu Facebook-Spiele (auch wenn diese wohl nachlassen) usw.).
Wie u.a. "Athavariel" schon schriebt, werden die Hersteller es diese kommende Konsolengeneration schon forcieren und mit der nächsten dann langsam aber sicher den Abgesang feiern und dann eben den Handel sterben lassen. Bis dahin sind die Netze wohl auch schnell genug für reines Streamspielen und jeder kauft sich nur noch Spielzeit(räume) und keine Spiele mehr. Schafft man ein Spiel nicht in der geplanten Zeit heißt es Pech gehabt - oder in Meldungsform "Der gewünschte Titel wird nicht weiter unterstützt, bitte versuchen Sie einen anderen Titel".

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 24. Juni 2013 - 18:00 #

Absurd ist, was das Verhalten der Publisher mit meinem Kaufverhalten angestellt hat: Ich habe mir die Preisschwelle für Spiele mit Kontenbindung derart weit herabgesetzt (= höchstens 5 Euro), dass faktisch nur noch der Kauf direkt bei Steam (o.ä.) im Sonderangebot und von Heft-Vollversionen dieses Kriterium erfüllt. Seit ich nun auch endlich im Jahre der Herrin 2013 einen annähernd unbegrenzten Internetzugang genießen darf, bedeutet das einen allmählichen Umstieg auf den Onlinekauf...aber eben nur für ohnehin kontengebundene Titel. Für DRM-freie Titel mit herzeigbarer Packung und umfassendem Handbuch oder diversen Goodies gebe ich aber weiterhin gerne zumindest 20 bis 30€ aus (=> Preis nach einigen Monaten), um im Einzel- oder Versandhandel einen Datenträger zu erwerben. Lobend erwähnen muss ich hier v.a. die diversen Daedalic-Adventures, die sich sehr gut auf meinem Rechner und im Regal machen.

Kopa 12 Trollwächter - 837 - 24. Juni 2013 - 18:02 #

Konsolenspiele kaufe ich mir gar keine digital.
Die meisten Steam-Spiele die ich kaufe kosten unter 20€, ein Vollpreisspiel wie "THE LAST of US" kauf ich für 60, spiele es durch und verkauf es dann für 40-50€. Das funktioniert nicht mit Digitalen Spielen, deshalb sind die für mich effektiv weniger wert und ich zahle nicht so viel dafür.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 18:13 #

Ich kaufe mittlerweile immer mehr Spiele online, vorzugsweise diejenigen mit einer langen Spielzeit, damit ich nicht jedes mal die Disc einlegen muss, wenn ich mal wieder etwas spielen möchte. Der 3DS war bis Animal Crossing das letzte Gerät, bei dem ich auf Module bestanden habe, mittlerweile hat sich das geändert, weil ich festgestellt habe, dass ich es sehr bequem finde, gleich alle Spiele auf dem Handheld zu haben.

Für meine Vita besitze ich genau ein Spiel als Retail-Fassung und dass ist das LittleBigPlanet, welches in meinem Bundle mit dabei war. Die PS4 wird bei mir wohl genauso wie die Vita, bis auf vielleicht ein paar wenige Ausnahmen, eine Konsole ohne weitere Retail-Titel.

Mittlerweile wäre ich sogar dazu bereit, für ein älteres Spiel wie Yakuza 4, 40€ für die digitale Version zu zahlen, als es mir für 20€ gebraucht in den Schrank zu stellen. Leider gibt es das nur Retail.

RomWein 14 Komm-Experte - 2102 - 24. Juni 2013 - 19:16 #

Gerade bei 3DS-Spiele zahlt man aber bei den digitalen Versionen meist um die 5,- € drauf. Soweit ich das mitbekommen habe, werden im eShop fast immer 44,99 € verlangt, was der UVP entspricht, die Preise bei den normalen Online-Shops wie Amazon & Co. liegen aber i.d.R. ein paar Euro darunter. Wenn man dann noch Gutscheine bzw. Gutscheincodes verwendet, die es bei einigen der Shops regelmäßig gibt, liegt man sogar noch deutlicher darunter. Gerade bei Animal Crossing, gab es in letzter Zeit einige Aktionen, wo man die Retail des Spiels für ca. 30,- bis 35,- € bekommen konnte.

Cohen 16 Übertalent - 4454 - 25. Juni 2013 - 9:02 #

So sieht es aus. Gerade beim 3DS würde ich liebend gerne auf einzelne Module verzichten... selbst hochwertige SD-Karten sind günstig und die Spiele belegen nicht gleich 1 GB oder mehr Speicherplatz wie bei vielen Vita-Spielen (und PSP-Spielen und sogar manchen PSone-Spielen wie FF7, FF8, FF9).

Aber die Retail-Preise sind deutlich günstiger, besonders wenn man Schnäppchen wie das "3-für-2"-Amazon-Angebot nutzt. Kid Icarus habe ich gebraucht für 11 € bekommen, Crush 3D für 9 € als Import.

Und warum bietet Nintendo nicht seinen umfangreichen DS-Katalog zu fairen Preisen (5 - 20 € je nach DS-Spiel) im eShop an? Sony bekommt das doch auch mit den PSP- und PS1-Spielen hin!

Hinzu kommt noch die Gerätebindung von digitalen Käufen... wenn mein 3DS mal den Geist aufgibt oder ich auf ein neues 3DS-Modell wechseln möchte, bin ich auf das Gutdünken von Nintendo angewiesen, meine Käufe auf das neue Gerät zu übertragen. :(

Doc Bobo 16 Übertalent - P - 4825 - 24. Juni 2013 - 18:42 #

Also für den PC kaufe ich eigentlich nur noch online, bei einer Konsole ists genau andersrum, da will ich den Datenträger haben. Ich denke es liegt bei mir daran, dass ich die Konsole nebst Spielen ggf. doch noch mal verkaufen würde, ich aber sicherlich immer einen PC mein eigen nennen werde, von daher müssen die Games dort für mich auch nicht zwingend wiederverkäuflich sein.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 19:02 #

Man kann mittlerweile bei Microsoft und Sony die mit der E-Mail-Adresse verbundenen Account, sowie alle Kontaktinformationen ändern. So ist es möglich die Konsole mitsamt des Accounts und allen verbundenen Spielen zu verkaufen. Ich habe bereits in meinem Testament vermerkt, wer die Accountdaten erbt und die Person weiß auch schon, was sie mit dem Erlös des Verkaufs dieser Accounts zu machen hat.

Ich bin mir relativ sicher, dass ich vor Valve, Microsoft, Sony und Google sterben werde. ;-)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 25. Juni 2013 - 1:12 #

Da würde ich an deiner Stelle nicht darauf wetten. Bis auf Sony sind alle Firmen jünger als ich, selbst Microsoft (wenn auch nur drei Jahre).

Und sehr, sehr viele der ganz großen Computerfirmen und Spielepublisher der 80er und 90er Jahre gibt es schon lange nicht mehr!

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 25. Juni 2013 - 1:33 #

Stimmt, Commodore gibt es z.B. nicht mehr, denn die Rechte liegen jetzt bei Yeahronimo Media Ventures. Dann gibt es THQ nicht mehr, die Rechte wurden alle versteigert, Ocean Software ist in Infogrames eingegliedert worden, das wiederrum in Atari SA, das gerade Insolvenz angemeldet hat und alle alten Marken an die höchstbietenden verkauft. Dann gibt es die Bitmap Brothers nicht mehr, dessen Rechte an Tower Studios übergingen und die nun iOS-Spiele rausbringen.

Es ist völlig egal wie die Firma heisst, irgendjemand kauft die Rechte und verdient dann sein Geld damit, auch wenn wir schon lange gestorben sind. Oder sind die Rechte an der Mona Lisa verschwunden, nur weil da Vinci gestorben ist?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 25. Juni 2013 - 1:57 #

Ja, irgendwer kauft die Rechte, genau wie die an Sierra oder Origin. Nur, was macht er damit? Wenn jemand ein (insolventes) Valve kauft, dann kann er davon verwursten was er will, wie er will.
Was nützt dem Steam Kunden das also? Wenn Steam nicht weiter läuft sondern auf Basis von Steam ein Steam 2 geschaffen wird sind deine Steam Spiele dann trotzdem alle weg, weil Steam 2 nur den Namen Steam trägt aber ansonsten was völlig neues, anderes ist.

PS: Wusstest du, dass die Rechte an dem Song "Happy Birthday to you" bei Warner liegen, und das, obwohl der Autor des Textes nicht einmal zweifelsfrei bekannt ist und das Lied ewig alt ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Happy_Birthday_to_You

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23300 - 24. Juni 2013 - 19:03 #

CDs gibt es ja auch immer noch, zu manchen Alben sogar Schallplatten.
Bei den Online-Verkäufen fehlen den Unternehmen die Spontankäufer und Geschenkesucher. Und ohne schnelle Internetleitung ist das ganze auch einfach nerviger als einfach nur die Retailversion im Internet zu bestellen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 19:08 #

Nicht wenn der Shop sinnvoll in die Konsole integriert ist und die Möglichkeit bietet, diese Käufe auch per Smartphone zu erledigen. Dann ist man in der Stadt, sieht ein Plakat von einem Spiel, scannt den Barcode, kauft das Spiel über das Smartphone und lässt es gleich auf die heimische Konsole runterladen, während man noch unterwegs ist. Der Kreis der Spontankäufer kann so vom Videospiele-Geschäft auf die Straßenbahn, das Kino, die Eisbude, also quasi die gesamte Stadt ausgeweitet werden.

Henke 15 Kenner - 3636 - 24. Juni 2013 - 19:14 #

Als Jäger und Sammler, der sich gerne Retail in den Schrank stellt, spricht mir Sony direkt aus der Seele. Dennoch stimme ich mit der Meinung der meisten hier überein, dass Sony seinen Vorsprung durch Aussagen gegenüber Microsoft ausbauen will und digitale Distribution eigentlich schon angekommen ist - auch wenn es "Dinosaurier" wie ich nicht wahrhaben wollen...

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70334 - 24. Juni 2013 - 19:19 #

das Problem ist m.E, dass der scheinbar modernere Vertiebsweg (digital) für den Kunden unflexibler zu handhaben ist, als der Retailvertrieb.
Spiele sind accountgebunden und können nicht weiterveräußert werden. Wenn dann noch die digitale Version genausoviel oder noch mehr (z.b. via Xbox Live) kostet, als der derzeitige Retailpreis, sehen viele kaum einen Sinn im Erwerb der digitalen Version.
Z.B. konnte ich TLOU retail für 48 € kaufen; die PSN-Version kostet 59 €.
Ich denke es gäbe zwei Möglichkeiten den Digitalvertrieb in kurzer Zeit beherrschend zu machen. 1. die Digitalversion muss billiger sein, als die Retailversion, denn sie bietet auch weniger. 2. Die Anbieter, sagen wir mal hier Sony müssten eine Plattform schaffen im PSN, über die die Spieler ihre Lizenzen handeln können und aus der sie sich ansonsten raushalten. Also keine Preisvorgaben, sondern Angebot und Nachfrage regeln das. Evtl. könnte man für die Infrastruktur eine Gebühr verlangen.

GG-Anonymous (unregistriert) 24. Juni 2013 - 19:20 #

Ich halte nicht viel von Digital-Kauf. Bin auf meine Musik CDs genauso stolz wie auf mein BluRay, Konsolen- und PC-Spieleregal :).

Und ich würde eine Retail-Version immer der digital Version vorziehen. Digitalkauf ist bei der aktuellen Preispolitik auch VIEL zu teuer. Wieso sich ein Spiel als Key für 20€ kaufen wenn es das ganze als Retailversion zum selben Preis auch bei Amazon, Saturn, MediaMarkt oder eben beim lokalen Spielehändler um die Ecke gibt und man da sogar manchmal Extras dazu erhält?

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 24. Juni 2013 - 19:42 #

Alles kriegen die raus ^^

OtaQ 16 Übertalent - 4359 - 24. Juni 2013 - 19:51 #

Ganz locker bleiben und nicht übertreiben @ SONY

...der positive PR-Effekt kann ganz sich ganz schnell drehen wenn ihr jetzt übertreibt und so tut als bräuchte niemand die Onlinewelt und Download-Spiele.

Punisher 19 Megatalent - P - 14038 - 24. Juni 2013 - 20:47 #

Naja, sie schlachten das halt aus, dass sie im Moment als die Guten dastehen und sich nichtmal jemand über die Gebühr für Multiplayer beschwert... nicht mal mehr die Leute, die früher immer geschriehen haben "Sony würde für sowas selbstverständliches NIE Geld nehmen, wenn doch sind sie für mich gestorben" und so Kram. Sie haben in jedem Fall die überlegene PR-Abteilung...

OtaQ 16 Übertalent - 4359 - 24. Juni 2013 - 22:10 #

Jo, ist klar. Nur muss Sony eben aufpassen nicht über eine gewisse Schwelle zu treten, dort hin wo es übertrieben und nicht mehr realistisch ist - die Zukunft ist online, eigentlich ist es sogar die Gegenwart, nur man darf nicht den Fehler machen es zu laut zu sagen bzw. mit dem Knüppel darauf zu setzen wie MS es vor hatte.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 22:29 #

Die Zukunft ist Online, das wissen wir hier wohl alle. Aber wir sehen auch die Risiken die sich dahinter verbergen und erwarten eine angemessene Übergangsphase, sowie Gewöhnungszeit, um diese Zukunft zu akzeptieren. Solange nicht zumindest ein Großteil der Europäer, Amerikaner und Japaner die Möglichkeit gegeben wird, ein schnelles und vor allem stabiles Internet zu haben, sollte dieses Übergangsphase andauern und nicht einfach ausser acht gelassen werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 25. Juni 2013 - 1:15 #

Solange man sein digitales Eigentum nicht weiterverkaufen kann, ist die Zukunft eben noch nicht online und wird es auch nicht werden!

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 25. Juni 2013 - 1:18 #

Und deswegen ist Valve auch mit Steam gescheitert und jetzt völlig pleite.

RomWein 14 Komm-Experte - 2102 - 25. Juni 2013 - 12:49 #

Zumindest ein Teil des Erfolgs von Steam dürfte auch daran liegen, dass man durch die ganze Sales Digialversionen von älteren (und manchmal auch gar nicht mal so alte) Retail-Spielen für ein paar Euro hinterher geschmissen bekommt und so wirkliche Schnäppchen machen kann. Wenn ich mir so ein Spiel für 5 bis 10,- € kaufe, ist es auch egal, dass ich es nicht mehr weiterverkaufen kann... hat ja schließlich kaum was gekostet.

Bei den Konsolen ist es leider noch komplett anders. Bei den Digital-Versionen zahlt man gegenüber den Retail-Fassung meist drauf, erst recht wenn man Spiele über UK bezieht. Der Preisverfall bei Retail-Ware bei Konsolen geht auch generell deutlich schneller vonstatten als bei den Spielen, die via Online Distribution erhältlich sind.

Zumindest in meinem Bekanntenkreis ist es so, dass selbst die Leute, die ihre Spiele am PC größtenteils über Steam kaufen, bei Konsolen immer noch auf Retail setzen. Mag zwar sein, dass es einigen Leuten egal ist, ob sie 5, 10 oder noch mehr Euro draufzahlen (wenn man in UK einkauft kann der Preisunterschied auch gerne mal 20 oder 30,- € ausmachen), aber der Pfennigfuchser in mir sträubt sich dagegen freiwillig soviel mehr zu bezahlen... erst Recht, wenn man bei Retail neben dem günstigeren Preis auch den Vorteil hat, Spiele auszuleihen oder bei Wunsch verkaufen zu können.

Von daher hinkt der Vergleich mit Steam auch etwas. Da müsste sich schon radikal was an der Preisgestaltung bei den Digital-Versionen von Retail-Konsolenspiele ändern.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 25. Juni 2013 - 13:30 #

Valve wird mit diesen 5-10€-Spielen mehr als genug verdienen. Ich stelle mir das folgendermaßen vor:

Die Statistik-Analytiker bei Valve analysieren die Anzahl der Spiele und gespielte Spielzeit, mit diesen Zahlen gehen sie zu den Publishern und schlagen denen Preise vor. Wenn Spiel 1 vom Publisher ABC, einem Jahr nach dem Release für 10€ verkauft wird dieser Publisher ABC auch und gleichzeitig noch die Spiele 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 für je 5€ verkauft, dann kann der Preis von Spiel 1 subventioniert werden, da von den Spielen 2-8 sowieso 80% nicht gespielt werden und die restlichen 20% eine Spielzeit von gerade mal durchschnittlich 2 Stunden vorweisen. Wenn Publisher ABC nicht genügend Spiele im Portfolio hat, dann hat dieser die Möglichkeit das Spiel 1 für 20€, gleichzeitig mit den Indie-Titeln 2-8 zu verkaufen, wovon ein kleiner Teil des Erlöses an den Publisher geht, um den niedrigen Preis von Spiel 1 zu subventionieren.

Ich glaube die ganzen Sales bei Steam sind um einiges wichtiger als zuerst ahnen mag, wenn man sich die Spielepreise ansieht. Als ich noch Steam genutzt habe, hatte ich in einem Jahr monatliche Ausgaben von durchschnittlich 30€. Das waren also jährlich 360€, heute komme ich auf jährliche Ausgaben von circa 200€ für Spiele, wenn ich nur dann kaufe wenn ich wirklich spielen möchte, sogar noch etwas weniger.

In den nächsten Jahren sehe ich ähnliche Verhältnisse wie bei Steam, auch auf die Konsolen zukommen, Sony hat ja schon wöchentlich wechselnde Deals im PSN, zu teilweise echt guten Preisen.

In den aktuellen Deals bei Steam, sieht man übrigens sehr gut was ich meine. In den Week Long Deals jede Menge Indie-Titel, im Tagesdeal Fear 2 und 3 für einen günstigen Preis.

MichaelK. 11 Forenversteher - P - 552 - 24. Juni 2013 - 21:30 #

Onlinewelt und download spiel braucht auch kein Mensch.

Wenn ich ein Buch lese, will ich auch nicht online mit zig anderen gemeinsam das Buch lesen und wenn das Internet nicht geht, ist mein Buch weg.

Bei Spielen möchte ich für mich eine Geschichte erleben und da soll alles auf mich als Spieler abgestimmt sein.

Außerdem macht mit DSL2000 Onlinegaming und Spieledownload auch nicht wirklich Spaß... (und es gibt ganz ganz viele noch die kein Hyperschnelles Internet haben. Oder sie haben vielleicht LTE, aber nur 30 GB download und können maximal ein Spiel im Monat downloaden...)

OtaQ 16 Übertalent - 4359 - 24. Juni 2013 - 22:16 #

Tut mir ja leid Michael, aber du weißt selbst dass du nicht nur zum alten Eisen gehörst, sondern auch zu einer aussterbenden Spezies. Die Welt dreht sich weiter und ohne STEAM etc. sieht es auch auf dem PC nicht mehr so rosig aus.

...natürlich, es gibt da diese alternative Welt, mit Linux und selbstauferzwungenen Restriktionen, um frei zu sein und um sich bloß nicht mit diesen Kapitalisten und Weltzerstörern einzulassen und so weiter, aber wenn man den Disketten mit Endlos-Ladezeit treu bleibt und alles neue verflucht, ist man Nischenvolk und zukünftig wird man so vom Hobby Gaming nicht mehr viel haben. Selbst ein paar Patches sind da schon zu viel...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 25. Juni 2013 - 1:18 #

Ich denke nicht. Ein Großteil der Konsumenten ist eben NICHT bereit für rein digitale Medien Retail-ähnliche Preise zu zahlen. Die müssen DRASTISCH sinken, damit online wirklich eine Option wird. D.h. ein neues Spiel darf nicht mehr als 20 bis 30 Euro kosten, selbst ein Triple A Titel, weil sonst der Preis das Wertempfinden der meisten Konsumenten schlicht übersteigt.

Hinkelbob 13 Koop-Gamer - 1234 - 24. Juni 2013 - 20:40 #

Er liegt damit ja richtig, aber Sony hat das ja am eigenen Leib erfahren. Die PSP GO hat sich ja schließlich nahezu überhaupt nicht verkauft

DocRock 13 Koop-Gamer - 1215 - 24. Juni 2013 - 20:46 #

Ich kaufe nur nicht online, wenn ein Hersteller dort ein Monopol hält (PSN *hust*) und ih keine Drittanbieter nutzen kann. Die sind ja meistens wesentlich günstiger. In Zeiten von 3rd Party Steam Key Resellern kauf ich nur noch da und nur noch online.

Mcfly 05 Spieler - 38 - 24. Juni 2013 - 21:30 #

Zitat: "Spiele auf physischen Datenträgern wird es noch eine ganze Zeit länger geben als manche Leute denken." - Na logisch, Stickwort Volumenbegrenzung und Bandbreite. Alles was 10GB übersteigt bestelle ich lieber. Denn dank Slow-Motion-DSL dauert der Download von 15-20GB großen Brocken länger als eine Lieferung per Post. Und mobiles Internet ist auch keine gute Alternative. Mein Surfstick ist zwar deutlich schneller, aber zu teuer für große Datenmengen. Einmal GTA4 runterladen und das Teil ist leergelutscht und 10 Euro weg.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12869 - 24. Juni 2013 - 21:35 #

Ja dem stimme ich zu. Einige hier vergessen das Spiele auf GOG ehr kleiner sind und nicht 30GB eines Uncharted 3 auf der PS3 erreichen. Und der Druchschnittsdeutsche hat weniger als eine 6000er DSL Leitung. Und dazu kommen noch die Festplattengrößen. Für einen Konsolenleben bräuchte man ja dann mehrere TB.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 22:20 #

Diejenigen mit den langsameren Internetleitungen vergisst niemand, denn für die wird es ja noch ewig Datenträger geben und das ist auch gut so. Für mich z.B. lohnt es sich zeitlich gesehen quasi kaum noch ein Spiel bei Amazon vorzubestellen, da ich mit meiner 32Mbit Leitung, theoretisch in knapp über 2 Stunden gezogen habe, wobei es in der Realität wohl auf 4-5 Stunden hinausläuft, was aber immer noch schneller ist, als ein Spiel per Prime vorzubestellen.

Wenn das PSN in Zukunft wirklich auch schnell ist, dann werde ich durch das Download-Play ein 30GB-Spiel bereits eine Stunde nach dem Kauf spielen können, während im Hintergrund der Rest runtergeladen wird. Wenn ich in die Stadt fahre und mir das Spiel kaufe, bin ich circa 2 Stunden unterwegs.

Der Umstieg auf digitale Versionen von Konsolen-Spielen, lohnt sich meiner Meinung nach erst ab 16Mbit (theoretisch 256 Minuten für 30GB). Alle die mit einer niedrigeren Geschwindigkeit, einer Datendrosselung, die Sammler, diejenigen die ein Spiel auf einem Datenträger wollen und Spiele auch mal verleihen/verkaufen möchten, sollten weiterhin dringend Spiele auf Datenträger kaufen.

Wenn man die Leute vergessen würde, dann würde man einfach keine Spiele mehr auf Datenträgern anbieten.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 24. Juni 2013 - 22:37 #

Solange beides im Angebot ist, kann man aber auch nicht so etwas abziehen, wie MS es vor hatte. Die hätten es wenn komplett durchziehen müssen. Sprich erst gar kein optisches Laufwerk verbauen ( wäre der XUmzugskarton One auch wieder kleiner geworden :D), dafür 1-2TB Platte. Dazu noch die Games auf 39,99 und nach 6 Monaten auf 19,99 und gut ist. Kinect nur Optional und das Teil für 299 in den laden gestellt.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 22:47 #

Wenn MS damit durchgekommen wäre, dann hätten sie es komplett so durchziehen können. Es fing doch schon damit an, dass nur autorisierte Händler Spiele an und verkaufen dürfen, für MS wäre es langfristig einfach gewesen, die Preise der Händler diktieren zu können, da denen ansonsten die Lizenz wieder entzogen wird. Im Endeffekt hätte es so laufen können, dass MS den Händlern vorschreibt, Spiel XYZ 6 Monate nach dem Release gebraucht für 35€, neu für 40€ und digital für 30€ anbieten zu müssen.

So eine Kontrolle haben sie ja nun zum Glück nicht, noch bestimmen die Händler die Preise.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 24. Juni 2013 - 22:27 #

Warum muss eigentlich immer jeder Trend auf 100% hinaus laufen? 100% Digital, Kein Mensch will mehr PCs/Laptops alles Handy/Tablet alle wollen F2P alle wollen Open World blablabla. Wenn der Digitalvertieb so genial wäre, wieso gibt es noch immer die Musik CD? Gerade hier ist Digital eindeutig im Vorteil ( Probehören - Direkt als MP3 - Eigene Sampler zusammenstellen - Nur die gewollten Songs kaufen - Downloads sind klein ), und trotzdem stehen noch CD´s im Saturn. Noch bevor der Markt bereit ist für Digital Download Only, wird eh alles nurnoch per Flat gemietet und gestreamt, aber da reden wir in 15 Jahren nochmal drüber :D

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 22:42 #

Das mit der Musik CD stimmt zwar schon noch, aber was ist aus der Musik-Kassette oder gar der 8-Spur-Kassette geworden? Die 4-Spur-Kassette stammte aus den 40ern und wurde von der 8-Spur-Kassette in den 60ern abgelöst. Die letzte kommerzielle Musik auf einer 8-Spur-Kassette wurde 1988 verkauft, seitdem ist sie definitiv tot, so wie es auch langsam der Musik-Kassette ergehen wird. Es liegt einfach in der Natur des Fortschritts, dass es immer auf 100% hinauslaufen wird, die Frage ist nur eben ab wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, die Produktion der klassischen Medien völlig einzustellen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die Musik CD langsam ihren Zenit erreicht hat und die Produktion nach und nach verkleinert wird.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 24. Juni 2013 - 23:02 #

Kassette ist ein gutes Beispiel :) Musikabspieler sind ja im Laufe der Zeit auch erweitert worden. Sei es Autoradio oder Walkman. Gerade der wurde nie von tragbaren CD-Playern ersetzt, das hat erst der MP3 Player geschafft. In Autos hat man jetzt gerade so MP3 DVD-Player (Werksseitig) bis die komplett auf SD oder USB gehen, dauert es auch noch, bzw wird wohl eher die Vernetzung des Handys die MusikCD hier verdrängen. Rein Digital mit der Brechstange allein, wird auch schwer, da hängen ja noch zig andere Unternehmen dran, die indirekt Geld verdienen. Will jetzt keine Verschwörungstheorie aufstellen ala "Wir könnten alle mit Wasserstoff fahren, aber wegen der bösen Ölindustrie..", aber ein wenig dürften da auch die anderen Firmen noch nicht bereit dafür sein.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23300 - 24. Juni 2013 - 23:27 #

Die CD ist ein Substitutionsmedium, sprich sie macht das selbe wie eine Kassette, nur besser. Also müsste der Nachfolger der CD eigentlich sowas wie die Super Audio CD oder DVD-Audio sein. Leider hat sich nichts davon etabliert. Eine MP3 erreicht einfach nicht die Klangqualität einer guten Schallplatte oder CD. Außerdem kann man MP3s nicht ins Regal stellen. Wär doch schade wenn in Zukunft Wohnzimmer nur noch technische Geräte beherbigen würden, weil alle Bücher, Filme, CDs und Spiele nur noch digital erworben wurden.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 23:51 #

Was wäre aber wenn ein Format kommt, dass als Substitutionsmedium für die MP3 in Frage kommt, dass eine höhere Qualität als die Musik CD bietet und man dieses auf USB-Sticks oder etwas ähnliches, in einer schicken Verpackung für Sammler verkauft? Auf diesen USB-Stick macht man dann noch die klassischen MP3s und der Käufer kann, solange er noch kein Gerät für das neue Medium hat, die MP3s hören. Alternativ kauft man sich das neue Medium digital, erhält die MP3 mit dazu und kann seinen USB-Stick selbst befüllen. Es würde für eine gewisse Weile noch CD/MP3/"MP300" geben, mit den Jahren würde die CD aber aussterben wie die Musikkassette.

Was wäre wenn dieses neue Medium ein rein digitales Medium wäre, dass man nur per Stream nutzen kann? Schade wäre es sicherlich für diejenigen die lieber etwas zum anfassen ins Regal stellen, aber aufgrund der höheren Qualität, würden nach und nach viele Leute umsteigen und sich irgendwann fragen, wie sie nur solange Musik CDs hören konnten.

Noch ist der Datenträger als Medium lange nicht tot, aber es wird die Zeit kommen, da sterben diese auch aus und wir machen alles in der Cloud.

Azzi (unregistriert) 25. Juni 2013 - 0:30 #

Digitale Downloads machen doch jetzt schon ein großen Teil der verkauften Musik aus, glaube USA warens zuletzt über 70%. CD wird verschwinden über kurz oder lang, ist auch ein steriles Medium nicht wie ne Schallplatte die Sammlerwert(aufwändigeres Cover) und eigenes warmes Klangbild besitzt.

Übrigens ist dieses Qualitätsding MP3 vs Audio CD schon ziemlich oft widerlegt worden. Selbst geübte Ohren konnten in vielen Blind-Tests immer wieder beide Formate nicht auseinander halten. Unterschiede sind klanglich wenn überhaupt eh nur mit ner sehr hochwertiger Soundhardware zu erkennen.

Aber ich stimme dir zu ich sammel ja selbst gerne Musik und DVD/Bluray in Regalen, macht einfach mehr her wenn man das vor sich sieht und angrabschen kann. Wobei CDs da eh recht unbefriedigend sind mit dem kleinen Cover das man beim ruspfriemeln auch schnell beschädigt. Hab mittlerweile auch viel digitale Musik weil oft der Preisunterschied denm physichen Datenträger nicht rechtfertigt (8-10€ vs bsp. 16€)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 25. Juni 2013 - 1:22 #

Bitte Quelle für deine Behauptung!

Kausrufe 12 Trollwächter - 886 - 25. Juni 2013 - 2:03 #

Eine MP3-Datei mit einer Bitrate von ~128 kBit/s klang 1997 noch sehr bescheiden. Die versprochene CD-ähnliche Qualität wurde damals noch nicht erreicht. Im Jahre 2005, so belegen aktuelle Hörtests[2], bietet der Encoder LAME für dasselbe Format bei ~128 kBit/s für die deutliche Mehrheit der Hörer bereits eine transparente, also von der Originalaufnahme nicht unterscheidbare Qualität.

http://de.wikipedia.org/wiki/Audiodatenkompression#Qualit.C3.A4tseinsch.C3.A4tzung

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 25. Juni 2013 - 2:37 #

Äh, danke für die Antwort aber ich meinte die Behauptung, dass digitale Musikkäufe bereits die Mehrheit darstellen (70 Prozent USA, wahr oder nicht? Wie sieht es im Rest der Welt aus?).
Ein Spiegel Artikel von 2012 zeigt nämlich ganz andere Zahlen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/musikindustrie-der-deutsche-musikmarkt-schrumpft-nicht-mehr-a-828129.html, da liegt die USA bei 50 Prozent und Deutschland bei 15 Prozent. Laut http://www.musikindustrie.de/branchendaten/ kommen die Digitalverkäufe 2012 in Deutschland auf 20 Prozent wobei generell aber ein Rückgang der Gesamtverkäufe im Vergleich zu 2011 zu verzeichnen war. Das Wachstum von 2011 zu 2012 lag also nur noch bei 5 Prozent, davon könnte man ein langsam aufkommende Stagnation ableiten.

In den USA etablieren sich derzeit sowieso scheinbar eher Streamingdienste wie Spotify und Co, viele Leute kaufen also Musik gar nicht mehr.

Bei der Qualität der MP3s kommt es übrigens nicht nur auf die Bitzahl und den Encoder an sondern letztlich auch auf die Qualität der Lautsprecher / Kopfhörer sowie auf die Art der Musik. Bei Klassik bzw. einigen Instrumenten tut sich MP3 selbst bei 192kBit noch immer teilweise sehr schwer. Für normale Popmusik reicht mir z.B. der Fraunhofer Encoder mit 192kBit völlig. Ich bin nun wahrlich nicht audiophil, aber wenn ich meine Kopfhörer aufsetze oder MP3s auf meiner großen Stereoanlage abspiele höre ich den Unterschied zwischen 128kBit und 192kBit meist schon und teilweise sogar sehr deutlich.

Kausrufe 12 Trollwächter - 886 - 25. Juni 2013 - 2:57 #

Es muß ja nicht mp3 sein.
Aber bei den 99€ Android Handys, die ich meistens im Zug sehe, macht das Format auch keinen Unterschied mehr. ;)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 25. Juni 2013 - 7:26 #

Hehe oder Leute die sich einen 300€ Dr. Dre Kopfhöhrer für ihre MP3 Player/Handy kaufen :D Ich warte noch auf brauchbare Flac-fähige Autoradios, aber bisher fast nur über Handy (Android ab 3.1 verfügbar), wer mal das jvc kw-nsx1 testen, ist zumindest bezahlbar :)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 25. Juni 2013 - 11:26 #

http://www.businesswire.com/news/home/20130104005149/en/Nielsen-Company-Billboard%E2%80%99s-2012-Music-Industry-Report

Physical Music Sales (in Millions):
Units Sold 198 (2012) 227 (2011) -12.80%

Digital Track Sales (in Millions):
Units Sold 1,336 (2012) * 1,271 (2011) 5.10%

Einzig allein CD Alben schließen noch besser ab als die digitalen Verkäufe, mussten aber einen Rückgang von 13,50% verzeichnen, während die digitalen Alben eine Steigerung von 14,10% vorweisen kann.

Insgesamt wurden 1,661 Milliarden Einheiten verkauft, wovon die digitale Musik mit 1,336 Milliarden ganz eindeutig den Löwenanteil von circa 78% besitzt.

Sisko 22 AAA-Gamer - 31769 - 24. Juni 2013 - 23:07 #

Die Konsolenhersteller könnten die digitalen Verkäufe schon lange selbst stärken - mit digitalen Preoder-Boni und -DLCs (gibt ja schon genug), Preload-Option, günstigeren Preisen, ...

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12869 - 25. Juni 2013 - 5:34 #

Hier wird trotzdem vergessen, dass man bei nur reinen digitalen Verkauf viele Kunden verlieren würde. Viele sind Gelegenheitskäufer in Supermarkt, viele Eltern haben immer noch keine Ahnung von Internet.

Momsenek 13 Koop-Gamer - P - 1559 - 25. Juni 2013 - 6:01 #

Ich gehe eigentlich in beide Richtungen. Ich kaufe vieles offline und einiges online. Dabei ist natürlich der Preis entscheidend. Erschreckend finde ich immer im PSN Store oder WII U Store, was für Fullgames teilweise verlangt wird.

Die 59,90 Online auszugeben, um dann das Spiel lediglich auf Festplatte haben, reizt mich nicht.Dazu kommt die neuerdings erschreckende langsame Geschwindigkeit im PSN Store. Ich habe eigentlich eine gute Leitung aber irgendwie scheint Serverseitig da was nicht so zu laufen. Oder ich bin der einzige mit dem Problem :-)

Wenn Online-Spiele 5-10 Euro günstiger wären als im Laden, würde ich öfters zuschlagen. Ob die Vergünstigung wirtschaftlich gesehen überhaupt tragbar wäre, weis ich nicht. Trotzdem merkt man relativ häufig, dass es im Laden dann doch komischerweise günstiger ist. Da gibt's dann zum Launch manchmal Games für 49, statt Online für 59.

dennismueller 10 Kommunikator - 542 - 25. Juni 2013 - 6:45 #

Das ganze ich für mich gut zusammenfassen:

Ich kaufe gerne Online. Aber nicht zum selben preis wie die Retailverpackung. Und erste recht nicht wenn die Retailverpackung schon lange überall billiger ist aber Online immer noch den Originalpreis hat. Steam macht vor wies geht.

Und zudem ist in Deutschland der PSN Store ja grausam sortiert (wenn man überhaupt von sortierung sprechen kann).

Aladan 21 Motivator - - 28709 - 25. Juni 2013 - 6:59 #

Ehrlich gesagt ist es mir egal, über welchen Kanal ich kaufe. Ich möchte einfach nur das beste Angebot haben.

Auf dem PC kaufe ich daher auch meist nicht über Steam, aber dafür (Gameladen etc)

Auf der Konsole ist der Preis eigentlich noch wichtiger. Bei fast jedem Blockbuster gibt es bei Saturn und Mediamarkt extrem gute Startpreise (meist 40-45 €). Warum sollte ich dann die Onlinevariante für 60 € kaufen?

Goldfinger72 15 Kenner - 3093 - 25. Juni 2013 - 6:59 #

Ich kaufe auch nicht gerne online - bis auf kleinere Arcadetitel natürlich. Bei Spielen bin ich altmodisch, da habe ich gerne was "in der Hand". :-)

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11222 - 25. Juni 2013 - 8:05 #

Gehöre auch zu der Sorte, die nicht so gern online kauft. Richtige Schnäppchen (z.B. Steam Sale) oder Spiele, die es sonst nicht mehr als Neuware (GOG) gibt, lasse ich mir aber auch als Download gefallen. Am PC drücke ich da auch eher mal ein Auge zu. Konsolen-Spiele werden weiterhin -wenn möglich- auf einem Datenträger gekauft.

Godfried (unregistriert) 25. Juni 2013 - 11:54 #

Ich denke viele würden online kaufen, wären die Preise billiger.
Ich verstehe bis heute nicht, wieso die Digitale Version von einem Spiel, online 69,99 Euro kostet, ich die Retailversion bei uns in Deutschland für 55,95 Euro im Handel bzw. für 46,99 Euro aus UK bekomme...
Da ist es nur logisch, das die meisten im Handel kaufen.
Zudem kommt es auf die Spiele an, retail spiele kann man für 5-10% Verlust, wieder verkaufen, digital nie.
Also ich kaufe nur digital wo ich 100%tig weiß, das ich es behalten werde oder es sich um ein "always on"-Titel wie Battlefield 4 handelt...
Von daher, digital, mir egal, macht es günstiger und gut ist, es ist einfach nur hirnlos, eine digitale Version genauso teuer wie die retail version zu verhökern.
Aber gut, es gibt ja nichtmal mehr ein Handbuch zu einem Spiel...

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 25. Juni 2013 - 12:02 #

Also bei meinen digitalen Käufen auf dem 3DS und der Vita war bisher immer ein Handbuch mit dabei.

RomWein 14 Komm-Experte - 2102 - 25. Juni 2013 - 13:05 #

Das mit den oft hohen Preisen bei Online-Distribution verstehe ich auch nicht. Schönes Beispiel ist auch Skyrim für Xbox360... hat bis vor ein paar Monaten noch 69,99 € gekostet und wurde mittlerweile, nach ca. 1,5 Jahren gnädigerweise auf 29,99 € gesenkt, vermutlich weil die Legendary Edition erschienen ist. Mit der Retail von Letzterer kommt man dennoch günstiger weg, weil Digital + AddOns wieder mal deutlich teurer ist und das bei solchen, mittlerweile doch schon etwas betagten Spielen. Bei brandneuen Spielen zahlt man sowieso immer drauf. Da muss sich bei den Preisen wirklich mal was anderern. Aktuell zahlt man bei den digitalen Spielen, die auch als Retail erscheinen, i.d.R. immer drauf und darf sich u.U. auch noch größere Speicherkarten/Festplatten besorgen, um diese unterbringen zu können, sofern man sich die Titel regelmäßig als Online-Version besorgt. Scheinbar zahlen aber genügend Leute gerne freiwillig mehr, sonst hätten sich zumindest bei den Konsolen schon längst was bei der Preisgestaltung geändert.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 25. Juni 2013 - 12:49 #

Online ist ok ich kaufe viel bei Steam und Gog aber nur ganz günstig, Retailspiele sind bei mir als Sammler eh zu bevorzugen. Und das wird wohl auch noch ne ganze Weile so sein bis ich komplett auf Online umsteige, in den nächsten 2 Gens eher unwahrscheinlich.

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 25. Juni 2013 - 14:36 #

Der ganze Markt mit 60 Euro Spielen ist veraltet und sollte sich endlich mal den Download Preisen anpassen. Auf der Konsole zahlst midestens 50% mehr als auf dem PC und genau deswegen wird sich dort auch der Download nicht so schnell durch setzen. Sie sollten wenigstens die Downloads billiger machen wie die Datenträger und nicht tatsächlich zum gleichen Preis anbieten. Wo bleibt den da die Logik ich kauf nur noch alles online weil es schneller ist und weniger Aufwand und vor allem billiger.

Es gibt auch auf den Plattformen kein Konkurrenz Kampf was die Preise lange Stabil hält auf den Konsolen zum Leid der Kunden.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4300 - 25. Juni 2013 - 15:05 #

Warum immer die Verallgemeinerung? Filme oder Musik zeigen doch, dass ein Markt existieren kann, der beides bietet: Datenträger, Online-Käufe und Leihen und On-Demand (Streaming).

Bei den Spielen wird es die gleiche Richtung geben. Es wird dicke große Collectors-Boxen geben. Kleine BluRay-Dosen, Downlaods, Streaming und Ausleihe.

Ein bunter Markt mit vielen Möglichkeiten und keiner muss sich polarisieren lassen. Am Ende liegt es eh am Kunden. Wenn keiner mehr Schallplatten kauft, verschwinden sie. Wenn einige Sammler nach wie vor Schallplatten nachfragen, bleiben sie, vielleicht zu einem höheren Preis, aber sie sind noch da.

Also kauft einfach genau das, was ihr mögt und was gut für euch ist und der Markt wird durch euer Handeln geformt.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12869 - 25. Juni 2013 - 17:20 #

Weiß auch nicht warum man das mit zwang einführen muss! Machtgeiles und lasst die Kunden entscheiden!

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