Ex-Bulletstorm-Entwickler kritisiert Gebrauchtmarkt

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Christoph Vent 123931 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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24. Juni 2013 - 14:07 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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Das Teaserbild zeigt einen Screenshot aus Bulletstorm.

Letzte Woche kippte Microsoft überraschend alle geplanten DRM-Maßnahmen bezüglich ihrer Ende des Jahres erscheinenden Xbox One (wir berichteten). Dieses Ereignis nahm sich nun Adrian Chmielarz, ehemaliger Creative Director bei People Can Fly (Bulletstorm) und Mitgründer des Studios The Astronauts, zum Anlass für eine Kolumne. In dieser behauptet er unter anderem: "Wenn ihr Spiele liebt, müssen [DLCs und künstliche Spielstreckungen] sterben". Wie das erreicht werden soll? Unter anderem durch die Eindämmung des Gebrauchtmarkts.

Bei Entwicklern und Publishern handele es sich wie auch bei Verkäufern und Spielern vor allem um "Optimierer". So sollen digitale, kostenpflichtige Zusatzinhalte dazu dienen, möglichst viel Geld für einen geringen Entwicklungsaufwand einzuspielen. Das Ziel: Ein Teil des Verlustes durch den Gebrauchtspielemarkt soll auf diese Weise wieder reingeholt werden, zumal Spiele so auch länger im Besitz des Erstkäufers bleiben.

Um Kunden vom Weiterverkauf ihrer Titel abzuhalten, biete sich auch an, Spiele möglichst umfangreich zu gestalten, da sie so häufig ins Regal wandern würden mit dem Vorsatz, sie irgendwann noch zu beenden. Dass der höchste Schwierigkeitsgrad oft nicht von Beginn an freigeschaltet ist, gehöre ebenso wie Achievements zu diesem Konzept.

Dass Spiele dadurch nicht besser würden – eher im Gegenteil – sieht auch Chmielarz ein. Jedoch würden seiner Aussage nach auch Entwickler lieber an neuen Spielen oder großen Inhalten arbeiten, anstatt sich mit Dingen wie DLCs, künstlichen Füllmitteln oder Mikrotransaktionen auseinanderzusetzen. Die oft gehörte Antwort seitens der Spieler, sie sollen einfach bessere Spiele machen, hält er aber für einen Mythos, der in der Realität nicht funktionieren würde.

Stattdessen würde er vor allem der Preisgestaltung an den Kragen gehen. Wären Spiele günstiger, würden sich viele keine Gedanken mehr machen, ob sie sie noch an Freunde verleihen oder weiterverkaufen dürfen. Bei einem Kinofilm würde sich schließlich auch niemand beschweren, dass er ihn für 10 Dollar nur ein einziges Mal sehen dürfe. Als extremes Beispiel könnten auch der AppStore mit seinen 89-Cent-Apps oder Steam mit seinen regelmäßigen Sales herangezogen werden.

Geringere Preise ließen sich allerdings vermutlich nur durch Episodentitel, kürzere Spiele oder andere unbeliebte Maßnahmen erreichen, wobei sich dieser Weg laut Chiemlarz nur auf digitalem Wege umsetzen ließe. Eine allgemeingültige Lösung für das Problem will aber auch ihm nicht einfallen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 14:12 #

Wenn ihm keine Lösung einfällt, sollte Herr Schmierlatz nicht mit solchen Ausagen um sich werfen. Wer sagt denn das Microtransaktionen, dlc und Co ohne Gebrauchtspiele aussterben ???
Übrigens hat die Überschrift schon richtig Bild Zeitung Niveau :(

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 24. Juni 2013 - 14:57 #

"Übrigens hat die Überschrift schon richtig Bild Zeitung Niveau :("
Wieso das denn? Das ist doch lediglich ein Zitat.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5389 - 24. Juni 2013 - 15:56 #

Ich weiß ja nicht, ob der News-Autor den (englischen) Originaltext gelesen hat, aber das Titelzitat der News hat mit der Kernaussage von Adrian Chmielarz rein gar nichts zu tun. Insofern 100% Bild-Niveau.

Die Kernaussage ist doch wohl: "Wenn euch(Anm.:die Spieler) etwas an den Spielen liegt, dann solltet ihr euch wünschen, dass dieses Geschäftsmodell (Anm.: "Wale" finanzieren durch DLCs und gestreckte Inhalte indirekt Freeloader/Gebrauchtspielkäufer) ausstirbt.

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 24. Juni 2013 - 16:04 #

Es mag sein das die Überschrift es reisserisch rüberbringt. Na und? Wir sind kein akademisches Wissenschaftsblatt. Aber hey, auch mir hat man bisweilen diesen Vorwurf gemacht und ich sage dazu: Wem es nicht passt, nicht lesen. Aus!

Es ist oftmals unverschämt, Autoren, die sich hier die Mühe machen, einen Artikel zu schreiben und diesen für die Community in Kurzfgorm rüberbringen, derart mit BILD-Zeitung zu kommen. Das ist narrativer Nonsens. Genauso wäre es narrativer Nonsens zu behaupten, dass viele Kommentare sich auf Gamestar-Niveau bewegen - aber auch davor distanziere ich mich. Die Autoren investieren für GG und die Community ihre Freizeit - der Artikel ist sehr gut verfasst und sollte nicht an sowas verkloppt werden.

Bitte unterlasst solche Vorwürfe in der Öffentlichkeit und schreibt lieber den Autoren eine freundliche PN, dort lässt sich im angemessenen Rahmen sprechen. Ansonsten direkt die News überspringen und die Quelle lesen und hier der Höflichkeit halber einfach schweigen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 16:24 #

Du weißt schon das in Deutschland Meinungsfreiheit herscht, oder ? Dies war im übrigen kein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung. Solange man das ganze nicht Marke " Ey Alter, was schreibst du fürn Scheiß, bist du Homo, oder was ? " rüberbringt, wüsste ich nicht was daran falsch ist in den Kommentaren zu posten. Dafür sind sie da, und wenn sie dir nicht passen, steht es dir ebenfalls frei sie zu überlesen, AUS !

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 24. Juni 2013 - 16:26 #

Geht's auch bitte weniger aggressiv? Danke.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 16:33 #

Tschuldigung, aber sinnlose Kommentare wie diese die pseudointellektuelles Gequatsche enthalten machen mich wahnsinnig. Aber natürlich gehts auch harmloser ;)

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 24. Juni 2013 - 16:39 #

Eine Beleidigung folgt der anderen. Warum?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 16:44 #

Du solltest dich Fragen ob es eine Beleidigung für dich ist weil ich nicht "Bravo Roland" sage, oder gekränkte Eitelkeit. Pseudointellektuell deshalb, weil du mit fadenscheinigen Phrasen versuchst eine völlig harmlose kleine Kritik von mir zu etwas großem aufzubauschen. Denk mal drüber nach, bevor du wieder meinst das ich dich beleidige ;)

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 24. Juni 2013 - 16:50 #

Fein. Machen wir doch einfach eine Zusammenfassung: Im obersten Kommentar beleidigst du öffentlich (!) den Autor mit dem Vorwurf der BILD. Weiter unten reagierst du nach meinem Eintrag sichtlich empört oder aggressiv. Danach wirft du "Pseudointellektualität" vor und hier erneut ... und hier ist nichts auf akademischen Niveau.

Rede deine harmlose kleine Kritik nicht kleiner als sie ist. Nochmal: Autoren, sowohl Angestellte als auch Freiwillige arbeiten hier bei GG Artikel und News heraus - vollkommen umsonst und für lau. Du kritisierst nunmal offen und reagierst verschnupft, wenn du eine Reaktion darauf erhälst. Im besten Falle könnte das als Kritikunfähigkeit bezeichnet werden statt einfach zu sagen: "Ja, es war etwas hart, aber ich wollte dich (den Autor) nicht in aller Öffentlichkeit das Gesicht verlieren lassen. Bitte verzeih mir."

Letzterer Satz hätte dein Gesicht gewahrt. So aber haust du ordentlich jeden mal schön in die Pfanne, trägst aber keinen Teil dazu bei, mal selbst News zu schreiben und dann solche Unkenrufe zu ertragen. Jetzt wird es intelektuell, aus Kaufmann von Venedig zitiert: "Pfui, pfui!"

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 17:52 #

Ach weisst du was , es gibt Leute mit denen kann man nicht reden, so "Du hast Recht und ich meine Ruhe."
Nachtrag : Und da die Überschrift mitlerweile geändert wurde auf GG Niveau, ergo vernünftig, ist die Diskussion eh hinfällig

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 24. Juni 2013 - 18:42 #

Alleh hopp

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 24. Juni 2013 - 16:50 #

Pseudointellektuelles Gequatsche mag ich auch nicht. Aber dann solltest du dich vielleicht auch nicht im gleichen Atemzug ueber "Bildzeitungsniveau" beschweren, denn das waere eine contradictio in adiecto.
PS: Dein "Homo"-Kommentar (selbst im negativen Gebrauch) war wohl auch nicht gerade die feine englische Art. Ja gut, ist nicht dein Tag heute - geht uns allen mal so, aber jetzt iss dir erst mal eine Tafel Schokolade und trink ein Kaeffchen und dann sehen wir weiter. :-)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 16:52 #

Hast ja recht, bin ja schon ruhig :))

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 24. Juni 2013 - 16:56 #

Yay! Friends forever! Alle wieder happy im Lande. :]

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. Juni 2013 - 17:19 #

Schön wäre, wenn beim nächsten mal erst durchgeatmet wird und dann gepostet.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 17:22 #

Ok, Ok ist angekommen haaahh puuuhh ;)

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 24. Juni 2013 - 16:30 #

Ich fing meinen Satz mit "Bitte" bei Unterlassen an, es war kein Befehl. Jeder ist frei seine Kinderstube offen zu präsentieren.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 16:34 #

Einen Satz mit Bitte anzufangen ist also ein Argument warum man Kinderstube hat.... OK ^^

OTK 10 Kommunikator - P - 451 - 24. Juni 2013 - 16:25 #

Schön, dass das mal jemand sagt. Insgesamt nervt es ungemein, wenn sich hier Möchtegern-Profis über Überschriften auskotzen oder jeden popeligen Rechtschreibfehler auf die Goldwaage legen.
Die GG-Jungs und -Mädels machen einen sehr guten Job. Das wollte ich (btw. Journalist und Inhaber eines Pressedienstes) an dieser Stelle mal loswerden.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 16:40 #

Es hat ja auch niemand behauptet das die Redaktion einen schlechten Job macht. Aber es wird ja wohl nochmal eine Anregung erlaubt sein, oder darf man das erst schreiben, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, und hier wirklich nur noch Schlagzeilen ala "Spiel XY ist schuld , das die Welt unterging" stehen ? Ich bin beileibe kein Profi, nur es heißt doch bei GG ganz groß das der User MITMACHEN soll, richtig ? Ergo wird eine kleine Kritik wohl erlaubt sein.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 24. Juni 2013 - 18:53 #

Der Punkt dabei ist aber WIE man die Kritik übt. Sachlich-konstruktiv war sie jedenfalls nicht.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 20:53 #

Jaaaa, das stimmt wohl. Aber die Überschrift fand ich so grenzwertig, das ich erst nachdem ich gepostet hab, das von McSpain geforderte durchatmen getan hab. Was aber noch lange nicht dieses pseudoschlaue Geschreibsel von Roland rechtfertigt. Das war nicht weniger unkonstruktiv. Er könnte ja stattdessen seine geforderte Pn auch an mich senden . Aber so sieht es aus wie " Hallo, die Schreiber kritisiere bitte per Pn, aber dich da du ja nicht schreibst stelle ich mal öffentlich an den Pranger." Aber ist ja auch egal, für mich ist das ganze beendet, werd es nächstesmal halt besser formulieren.

Roland 18 Doppel-Voter - 10798 - 24. Juni 2013 - 22:19 #

Ich bitte dich erneut höflichst öffentliche Vorwürfe (jetzt an mich) zu unterlassen. Ich bat das an Autoren, die sich richtig Mühe geben, statt öffentlichen Vowurf stattdessen eine PN geschrieben wird wo solche Punkte gut geregelt werden können. Bitte wärme nicht alles erneut auf und hau alles was scheinbar gegen deine Meinung ist in die Pfanne. Das entsprechende Feedback ist überall nachlesbar.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 24. Juni 2013 - 22:32 #

Du brauchst deswegen jetzt nicht Roland anzugreifen. Was er schrieb ist weder pseudoschlau noch ein Geschreibsel. Er hatte schlichtweg recht. Laß es also bitte jetzt gut sein, und beim nächsten Mal: Durchatmen, Nachdenken, Posten.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 25. Juni 2013 - 8:52 #

Ich hab ja schon geschrieben, für mich ist das Thema beendet ;)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 25. Juni 2013 - 8:59 #

Das ist aber eine Kindergartenargumentation um dem Reflektieren deiner Aussagen aus dem Weg gehen zu können.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 25. Juni 2013 - 9:56 #

Manche nehmen das Verhalten mit ins hohe Alter bis ins Grab :>

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 24. Juni 2013 - 16:55 #

+1
Danke, OTK, es ist immer schoen, das zu hoeren. Offenbar vergessen viele Leute mit wieviel Herzblut die Redaktion und viele aktive User hier arbeiten. :]

Christoph Vent Redakteur - P - 123931 - 24. Juni 2013 - 16:06 #

Da habe ich mich bei der Übersetzung wirklich auf den falschen Teil bezogen. Der Text ist jetzt wie die Überschrift angepasst.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 24. Juni 2013 - 16:24 #

Ah, jetzt verstehe ich, was du meinst. Ich werde mich auch mal ueber das Original hermachen. Scheint ja recht informativ zu sein. :)

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3110 - 24. Juni 2013 - 16:08 #

oder wenigstes mal nachdenken was der schreibt.
Bulletstorm hatte ich für ~40€ gekauft; wenn das Spiel 10$ bzw. 10€ kostet bin ich mir nicht! sicher das das auch dann min. 4 weitere Leute gekauft hätten.
Von dem 89-Cent-Apps Bsp. (?) nimm ich lieber ganz viel Abstand.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. Juni 2013 - 14:12 #

Jemand zu viel mit Cliffy B. abgehangen? ^^

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 24. Juni 2013 - 14:13 #

Wenn er spiele liebt, soll er gute Spiele machen, die dann auch gekauft werden.

FPS-Player (unregistriert) 24. Juni 2013 - 14:25 #

Also ich für meinen Teil liebe Bulletstorm. Und ich habe es bestimmt jetzt zum sechsten Mal durchgezockt.
Allerdings verstehe ich die Aussagen von dem Knilch nicht. Ich brauche zwar zu Bulletstorm tatsächlich keinen DLC, aber pauschal kann man das ja nicht auf alle Spiele münzen. Es gibt genug schlechte Spiele, die durch DLC eine große Aufwertung erfahren habe. Oder die einfach eine neue, oder zumindest ergänzende Story erzählen.
Andere wiederum sind völlig sinnlos, wie dieser Time-Trail-DLC bei Dishonored...

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61449 - 24. Juni 2013 - 16:26 #

Schau dir an wie völlig überteuert die Bulletstorm DLC selbst heut noch sind. Wobei der Wert eigentlich gen 0 tendiert, da es nur Multiplayerkarten sind, den eh keiner mehr spielt. Gegen DLC der die Story fortführt ist dagegen nichts einzuwenden, solange das Ganze nicht extra vorher rausgeschnitten wurde, um später die Leute über den Tisch zu ziehen, wie zb. bei Dirt 3

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23300 - 24. Juni 2013 - 14:30 #

Sollen sie halt nur noch exklusiv für den PC entwickeln, schon werden ihnen die Gebrauchtspiele keinen Strich mehr durch die Rechnung machen.

Das Problem ist doch der allgemeine Preisverfall von Blockbustern innerhalb weniger Wochen und das betrifft auch Spiele mit DRM.

Wenn Nintendo DS-Launchtitel wie Super Mario 64 DS immer noch zum Vollpreis verkaufen kann, während ein Tomb Raider für PC schon nach zwei Wochen für 15€ verkloppt wird, dann darf man sich nicht wundern wenn die Leute die Spiele nicht mehr zum Vollpreis kaufen, sondern auf ein günstiges Angebot warten.

Nokrahs 16 Übertalent - 5686 - 24. Juni 2013 - 14:25 #

Wenn das so ist, dann müssten Spiele ja schon ewig ausgestorben sein. Kurioserweise gibt es immer mehr davon und die Industrie wächst ständig weiter.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 24. Juni 2013 - 14:26 #

Bei DVDs und Blu-rays gibts diese Diskussion doch gar nicht erst - warum dann bei Games? Son Blockbuster kostet immerhin auch ne Stange Kohle und trotzdem störts keinen wenn ich meine Filme verleihe, verkaufe usw.

Goldfinger72 15 Kenner - 3093 - 24. Juni 2013 - 14:50 #

Vielleicht stört es bei Filmen weniger, weil die (meistens) vorher schon eine Zeit lang im Kino gelaufen sind und man da schon "Kasse" gemacht hat. DVD und Blu-Ray sind dann evtl. nur noch eine Art zusätzlicher Bonus.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 24. Juni 2013 - 15:10 #

Und am Ende noch die TV-Verwertung nicht vergessen.

Arkon 20 Gold-Gamer - P - 20679 - 24. Juni 2013 - 15:32 #

Bei Filmen stört es noch keinen, wird aber sicherlich kommen.

Keksus 21 Motivator - 25001 - 24. Juni 2013 - 14:28 #

Und deshalb ist er auch ein Ex-Entwickler. Wieso müssen Spiele sterben? Funktioniert doch eigentlich schon eine ganze Weile ganz gut mit Gebrauchtspielen. Sonst hätte die Branche nie so sehr wachsen können.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33843 - 24. Juni 2013 - 15:11 #

Er ist immer noch Entwickler, nur bei einer anderen Firma. ;-)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9252 - 24. Juni 2013 - 14:32 #

Und auch hier: Es gibt erstmal keinen Verlust durch Gebrauchtspiele. Es gibt erstmal nur nicht mehr Gewinn...auf den ersten Blick. Ist doch das gleiche wie mit Raubkopien.

Calmon 13 Koop-Gamer - 1217 - 24. Juni 2013 - 15:13 #

Was für eine Logik... wie schrecklich diese Firmen doch sind, die Gewinne erwirtschaften wollen. Keinen Verlust? Mit welcher Logik kommst du denn zu dieser These? Von 10 Leuten die das Spiel derzeit auf dem Gebrauchtmarkt kaufen läst sich mind. 1 finden der es ansonsten neu gekauft hätte und selbst diese niedrig geschätzten 10% sind entgangene Gewinne=Verlust.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4077 - 24. Juni 2013 - 15:31 #

Entgangener Gewinn ist kein Verlust
Verlust ist, wenn der Erlös geringer ist als die Kosten.

Bei einem Gebrauchthandel bleibt dein Erlös als Produzent gleich. Deine Kosten aber auch. Also kann kein unmittelbarer Verlust entstehen. Das ist Wortklauberei, dass weiß ich, aber ich denke das meinte er mit "Es gibt keinen Verlust".

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 25. Juni 2013 - 18:15 #

Ähh... woher nimmst du deine Zahlen denn?

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3472 - 24. Juni 2013 - 15:51 #

"Das Ziel: Ein Teil des Verlustes durch den Gebrauchtspielemarkt soll auf diese Weise wieder reingeholt werden."
---
Ja, kapier' ich auch nicht. Er hätte auch sagen können: "Das Ziel: Einen Teil des Verlustes durch die Nichtkäufer soll auf diese Weise wieder reingeholt werden."

v3to (unregistriert) 24. Juni 2013 - 14:40 #

bla bla bla... immer die gleiche leier. immer die gleiche denke, dass die absolute anzahl spieler eines titels gleich bleibt, ob es einen gebrauchtmarkt gibt oder nicht. geld für freizeitvergnügen ist endlich und somit auch der markt. alternative wäre, die preise für spiele zu senken, aber dafür ist in der denke des herrn chmielarz auch kein platz.

partykiller 17 Shapeshifter - 6003 - 24. Juni 2013 - 21:48 #

Wenn man dem Originalartikel der Edge ein wenig folgt, dann findent man einen weiteren Link zu den Gedanken eines anderen Entwicklers, der mit ziemlich vernünftigen und realistischen Vorstellungen an die Sache herangeht.

Hier der Link zu Lee Perrys Ausführungen, liest sich weit weniger drastisch, als die ganze Diskussion inzwischen geworden ist.
http://www.edge-online.com/features/the-developers-view-on-preowned-why-game-players-must-support-their-hobby/

Perrys Position ist in der Art, wie er sie vorträgt, auch sehr viel sympathischer, vielleicht hat er sich mehr Gedanken als Chmielarz gemacht.

Name (unregistriert) 24. Juni 2013 - 14:41 #

Der einzige, der in dem Zusammenhang sterben muss, ist der Mensch, aus biologischen Gründen des Zellverfalls. (Mancher behauptet auch, in einer nicht ganz so hohen Lebenserwartung liege ein evolutionärer Vorteil, aber das ist ein anderes Thema).

Besonders lustig fand ich den Ansatz "Um Kunden vom Weiterverkauf ihrer Titel abzuhalten, biete sich auch an, Spiele möglichst umfangreich zu gestalten, da sie so häufig ins Regal wandern würden mit dem Vorsatz, sie irgendwann noch zu beenden." Das Spiel zu Unspielbarkeit aufblähen, damit man das Bedürfnis verspürt, es nicht verkaufen zu müssen? Irgendwie zweifle ich an der Nachhaltigkeit dieses Modells. Wie heißt es schon bei Batman, das eine Extrem ruft zwangsläufig das gegenteilige Extrem auf den Plan.

FPS-Player (unregistriert) 24. Juni 2013 - 14:51 #

"Stattdessen würde er vor allem der Preisgestaltung an den Kragen gehen. Wären Spiele günstiger, würden sich viele keine Gedanken mehr machen, ob sie sie noch an Freunde verleihen oder weiterverkaufen dürfen."
Was ich immer sage! Macht die Spiele günstiger, ergo werden auch mehr Einheiten als normal davon abgesetzt. Ich weiß, er hat das anders gemeint, aber sein Gedanke dahinter ist Unfug.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 24. Juni 2013 - 14:44 #

Ich selbst verkaufe meine Spiele nicht und habe das auch in Zukunft nicht vor. Allerdings bin ich trotzdem nicht bereit, für Spiele die eine Gebrauchtspielsperre haben, genau so viel Geld auszugeben wie für welche ohne. Einfach weil ich ja nicht die gleiche Leistung dafür erhalte.

Irgendjemand hier der genauso denkt?

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 24. Juni 2013 - 14:54 #

Ja, ich sehe das genauso. Ich wüsste nicht, wann ich zuletzt mal ein Spiel verkauft hätte. Allerdings verleihe ich sie durchaus gerne bzw. leihe welche von Freunden. Grundsätzlich finde ich auch, Spiele, die (wie bei Steam) an einen Account gebunden werden, sind meiner Ansicht nach, allerhöchstens noch die Hälfte wert, eher weniger. Ich kaufe fast alle Spiele mit Account-Bindung nur noch, wenn sie 75% off sind.

FPS-Player (unregistriert) 24. Juni 2013 - 14:54 #

Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Liegt aber wohl daran, das ich meine auch nicht verkaufe. Wobei sich die Preisgestaltung dabei nicht wirklich bemerkbar macht, glaube ich.

Name (unregistriert) 24. Juni 2013 - 15:22 #

Jopp, so isses. Habe noch nie ein Steam-Spiel zum Vollpreis gekauft.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18744 - 24. Juni 2013 - 20:29 #

Na sowas macht man ja auch nicht.
Nach allgemeinem Tenor sind Steamdeals der Grund der Steam DRM rechtfertigt. Ergo keine Steamspiel zum Vollpreis.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32803 - 24. Juni 2013 - 21:16 #

Stimme da nicht zu. Es gibt bei mir durchaus Ausnahmen, X-Com z. B. musste ich zum Release haben. Und das war mir die 49€ für die SE echt wert!

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18744 - 24. Juni 2013 - 20:27 #

Populistische Frage!
Natürlich :-D.

fellsocke 16 Übertalent - P - 5267 - 24. Juni 2013 - 14:53 #

Ich bin gerade dabei, all meine Xbox 360-Spiele zu verkaufen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich die alle hätte in den Müll werfen müssen (und es sind nicht mal wirklich viele), gefällt mir die Vorstellung, Spiele nicht wieder verkaufen zu können, noch deutlich weniger. Zumal ich auch nicht wirklich glaube, dass der Gebrauchtmarkt dem Retailmarkt schadet. Eher im Gegenteil.

partykiller 17 Shapeshifter - 6003 - 24. Juni 2013 - 21:41 #

eben. Ich sehe zumindest, dass meistens die Erlöse aus dem Verkauf der Games dann auch wieder in den Neukauf wandern. Aber das bleibt aus, wenn man die Games "unverkaufbar" macht.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12274 - 24. Juni 2013 - 14:55 #

Im Ernst dann sollen sie die Spiele auch günstiger machen.
Die Leute vergessen wohl gerne das es da Leute draußen gibt welche sich es nicht leisten können 60€ im Monat für ein Spiel aus zu geben.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 24. Juni 2013 - 14:56 #

Der Gebrauchtmarkt ist doch immer mehr dabei zu sterben, nur wird es halt noch ein wenig dauern, weil wir bei den Konsolen in der Übergangsphase sind. Auf der PC existiert der Gebrauchtmarkt nahezu gar nicht mehr, bei der Vita werdenbereits 60% der Spiele digital verkauft, Nintendo meldet immer höhere Absätze auf dem digitalen Markt und bei Microsoft sind die Points regelmäßig in den Top 10 der Verkaufscharts. Durch den Social-Aspekt der neuen Konsolen-Generation, werden in Zukunft auch immer mehr Spiele digital verkauft.

Anstatt wie Cliffy B. und Chmielarz immer mehr rumzuheulen, sollten sie mal die aktuelle Entwicklung betrachten und sich darüber freuen, dass die Gamer immer mehr freiwillig auf den Gebrauchtmarkt verzichten, anstatt es sich mit dem Holzhammer diktieren zu lassen, wie Microsoft es vor hatte.

Hmmmm (unregistriert) 25. Juni 2013 - 8:19 #

Bist du dir da mit dem freiwillig beim PC-Markt auch ganz sicher? Ich würde die Schuld eher bei den Einmal-Keys, etc. suchen.

Koppler 10 Kommunikator - 406 - 24. Juni 2013 - 14:59 #

Recht hat er.

Auserdem kann man Spiele nicht mit Filmen gleichsetzen da diese ja schon im Kino liefen und dort schon ihre Kosten reingeholt haben müssen und die Filmverkäufe dann noch ein Zubrot sind.

Alle mäkeln rum das sie die besten ausgereiftesten Spiele haben wollen die zusätzlich keinerlei Fehler mehr haben sowie mindestens 40 Stunden Einzelspielspass und dann noch das doppelte an Multiplayerspass bieten aber keiner will dafür bezahlen.

Rechnet es doch einfach auf die Zeit aus die ihr damit verbraucht und Spass damit habt.

Sagen wir ein COD kostet 60 Euro und ihr spielt im Einzel einmal durch (5 Stunden) dann noch die Zusatzlevel (3 Stunden) und Mehrspieler (sagen wir 50 Stunden) das sind dann knapp 60 Stunden.

Das ist pro Stunde ein Euro und zeig mir eine Aktivität die eine bessere Preis - Leistung bietet und dann wollt ihr auch noch Geld wieder raus bekommen indem ihr es weiter verkaufen könnt.

Ist das nicht ein wenig vermessen.

Das einzige was erreicht wird ist das es Spiele mit kürzerer Spielzeit geben wird oder Spiele mit noch mehr DLC und das kann doch keiner wollen.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 24. Juni 2013 - 15:18 #

"Rechnet es doch einfach auf die Zeit aus die ihr damit verbraucht und Spass damit habt."

Nein.

v3to (unregistriert) 24. Juni 2013 - 15:23 #

bei deiner art der kalkulation gehst du davon aus, dass die user-basis konstant ist. egal, wie der markt ausschaut. das ist mit verlaub eine luftnummer. alleine der anteil der leute, die nach hörensagen sich einfach das spiel kaufen, dürfte drastisch kleiner ausfallen.

im falle von egoshootern (ein genre, das ja mal so gar nicht überlaufen ist ;)) würde ich mal sagen, dass sich die hersteller mit höheren durchschnittspreisen eher den ast absägen, auf dem sie sitzen.

Red Dox 16 Übertalent - 4123 - 24. Juni 2013 - 15:24 #

Und wenn ich CoD nur den SP spiele? 5 Stunden Moorhuhn für 60€ ("Hallo, ich bin Bobby K. und wenns nach mir ginge würden Spiele sogar noch mehr kosten!")? Ist das nicht ein wenig vermessen? Hallo Gebrauchtmarkt wo ich das Spiel für 20€ greife.

btw. kommt bei deiner Rechnung noch ein "Goldabo" hinzu (Yaaai demnächst auf beiden Konsolen!).

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32803 - 24. Juni 2013 - 16:20 #

Nein hat er nicht. Schon deine Milchmädchenrechnung bei den Filmen ist eine Luftnummer. Es gibt genug Projekte die kein so grosser Erfolg an der Kinokasse sind oder die Aufgrund ihrer Qualität erst garnicht in die Kinos kommen. Und diese Projekte refinanzieren sich über DVD/BluRay und TV-Vermarktung. Nicht jeder Film ist ein grosser Blockbuster.
Die Grundidee sollte jawohl immer noch sein das man die Spiele aufgrund des Spasses (und nicht des extra in die Länge ziehens sic.) an ihnen spielt.
Und auf den Multiplayerpart verzichte ich liebend gerne, das ist nämlich eher ein Grund zum ärgern (für mich, wegen aufgepfropft, will und brauch ich nicht) als zum Spass haben.

Koppler 10 Kommunikator - 406 - 24. Juni 2013 - 19:34 #

Ihr seit schon lustig

Klar kann ich den Spielspaß in Stunden und dann in Geld umrechnen und dann gegen einen Kino oder Zirkus oder Zoo oder von mir aus Fitnessklub oder was auch immer rechnen und glaube mir man kommt bei einem Spiel fast immer besser dabei rum.

Und ja ich meine Blockbusterfilme denn um nichts anderes geht es hier die Filme die du beschreibst würde ich im Indi Bereich der Computerspiele ansiedeln und die verlangen natürlich weniger dafür.

Es geht hier auch nicht darum wie gut das Spiel ist sondern wir leben im Kapitalismus es geht darum wie viel hat die Produktion gekostet und danach richtet sich das was ich reinbringen muss.

ACH ja nochmal zu COD wer das nur wegen dem Einzelspielerteil kauft der versteht hier was nicht richtig.

Computerspiele sind so etwas wie Kunst (auch wenn das viele anders sehen) und da kauft man das Gesamtwerk und kann sich nicht beschweren das man nur einen Teil möchte und deswegen nicht soviel Geld ausgeben will.

Wenn ein Spiel aus Einzel sowie Multiplayer besteht dann kaufe ich beim Erwerb des Spieles beides und kann mich danach nicht beschweren das ich nur Einzelplayer wollte und es zu teuer ist.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32803 - 24. Juni 2013 - 21:12 #

Siehst du und darum kaufe ich so einen "Michel Bay" Schrott (für mich!) nicht. Uninteressantes Bubble-Gum Game, bei Filmen leider ähnlich. Jeder Film (sogar die schlechten) der Cohen-Brüder sind besser als das Standard CGI-Gehype.
In jedem anderen Business werden Gebrauchtwarenkäufer nicht verdammt, da muss man sich eher mal Fragen wer hier das Business, den Markt und gutes Gamedesing nicht versteht.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6918 - 24. Juni 2013 - 21:40 #

"Ihr seid schon lustig"

www.seit-seid.de

Zum Rest deines Geschreibsels sag ich nichts dazu, wäre unsinnig.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 24. Juni 2013 - 15:07 #

Ich hätte da einmal Bulletstorm günstig abzugeben...

oojope 15 Kenner - 3028 - 24. Juni 2013 - 15:35 #

Lohnt sich meiner Meinung nach nicht mal wirklich, der Skillshot (oder so ähnlich hieß es doch) Ansatz motivierte zwar die ersten 2 Stunden noch, danach entwickelte es sich aber schon zu sinnlosem belanglosem Geballer. Ist nicht mal den Gebrauchtpreis wert^^

NickL 13 Koop-Gamer - 1579 - 24. Juni 2013 - 15:09 #

Es wird immer welche geben, egal wie gut das Spiel ist oder die Verpackung mit Inhalt, die das Spiel nach einmaligen Spielen verkaufen wollen. Geht es nicht, wird es in den Müll geschmissen (Ja die gibt es leider wirklich).

Ich kann die Gebraucht Debatte verstehen. Aber es ist doch die einzige Möglichkeit an alte Spiele zu kommen! Alte Spiel die weder Digital noch als Remake neu auf gelegt wurden. Ein Ulitma 1 macht sich mit Verpackung im Regal schöner als Digtial im Gog Regal.
Wenn jetzt die neues Spiel nur noch Digital/ bzw. mit Gebrauchtsperre ausgeliefert werden, kann es trotzdem sein, dass in 10 Jahren diese Spiele nicht mehr zu erwerben wäre, z.B. bei Publisher Pleite.
Und noch schlimmer. Wird ein Digitale Spiel nachträglich in Deutschland indiziert, könnte es sein das es dann auch nicht mehr erhältlich sein wird. Im schlimmsten Fall wird es sogar nachträglich gesperrt. Denn was steht in den heutigen AGBs, z.B. Alien's Colonial Marines. Man hat das Spiel nicht gekauft sondern nur Lizenziert. Und das Spiel kann von Publisher wieder entzogen werden. sollte dies entschlossen werden.

Deshalb habe ich lieber eine CD ohne Steam oder sonst was Anmeldung. Dann läuft das Spiel auch noch in 20 Jahren.

Cliffy B. meinte doch letztens das mit Gebrauchtsperre, d.h. wenn es die Gebrauchtmarkt nicht mehr gibt, gibt es auch keine DLCs / DayOne DLCs usw . nicht mehr. Schwachsinn. DLCs wird es immer geben, da die Geld Einnahme dafür immer da sein wird!

Ich bin für den Gebrachtmarkt, kaufe aber auch neue bei Release. Aber ich kaufe gerne alte Klassiker und die bekomme ich nur gebraucht.

Letzte frage:
Wenn der Gebrachtspielemarkt für die Publisher so schlimm ist.. GameStop ist einer der Weltgrößten Gebrauchtspielehändler weltweit.
Aber warum wird GameStop dann von den Publisher mit only GameStop Version bekannter Spiele belohnt? Warum wird der unterstützt?

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6918 - 24. Juni 2013 - 21:43 #

GameSop wird unterstützt weil die Publisher von GameStop zumdinest ein Bruchteil des Gebrauchtmarktes zurückbekommen.
Haben einen Deal so ähnlich wie bei CoD Black Ops wo du nur bei bestimmten Anbietern Dedicated Server holen konntest.

Thomas_de_Ville 13 Koop-Gamer - 1660 - 24. Juni 2013 - 15:38 #

Was hält einen Kunden davon ab sein teuer erworbenes Spiel zu verkaufen:

a) eine gute Story die einen Emotional berührt.
b) überraschungen im Spiel z.B. Geheimlevel, freischaltbare-Gegenstände/ Charaktere.
c) mehrere Lösungswege usw.
d) wertige Ausstattung - echtes Handbuch und kein Blattpapier das auf eine Webseite verweist, eventuell Goodies zb. wie bei den alten Spielen wie X-Com oder etwas neuer: bei Witcher2, um den Spieler die Spielwelt näher zu bringen.
e) Guter Support Patches, Erweiterungen kostenlos/kostenpflichtig, Moddingtools und ein fairer Umgang mit den Kunden.

Diese Punkte erhöhen den Wiederspielwert und führen(meiner Meinung nach)
dazu das die Wahrscheinlichkeit sinkt das das Game auf dem Gebrauchtmarkt
landet.(naja eine Garantie dafür gibt es zwar nicht..... ;( )
Aber wie sieht die Realität aus:
Handbücher die als solche zu erkennen sind - Mangelware.
Goodies nur in Spezial/Collectors Editionen deren Preisgestaltung sich manches Mal jenseits von Gut und Böse befinden.
Storys die (bis auf Ausnahmen) leicht auf einen halben DIN A5 Blatt Platz haben- also so dünn wie .........
Geheimlevel freischaltbare-Gegenstände/ Charaktere nur als Überteuerte DLC.
Support - bis auf wenige Ausnahmen wird nur das Notwendigste getan.
Was dafür gemacht wird: den ehrlichen Käufer zu kriminalisieren als vermeintlichen Hacker/Cracker der nur Böses im Schilde führt..
und diesen mit wunderbaren Erfindungen wie nicht richtig funktionierenden, fehlerbehafteten Kopierschutzmechanismen(die das System destabilisieren(PC)) und Always ON zu nerven.

EddieDean 14 Komm-Experte - P - 2326 - 24. Juni 2013 - 16:03 #

Der soll nicht erzählen, sondern Bulletstorm 2 machen ;-)

Politician 12 Trollwächter - 1107 - 24. Juni 2013 - 16:05 #

Es gibt viele Möglichkeiten die Hersteller haben, wenn sie den Gebrauchtverkauf verhindern wollen. Davon würden einige Maßnahmen nichteinmal vom Spieler übel genommen.
Spiele mit guten Multiplayermodi, langer Spielzeit und hohem Widerspielwert wären eine Option. Hersteller, die ein Spiel ohne Widerspielwert programmieren, müssen halt damit leben, dass das Spiel für den Käufer nach einmaligem Durchspielen keinen Wert mehr besitzt.
Außerdem sehe ich nicht, wo der große Vorteil für Publisher wäre, wenn Spiele billiger wäre aber nicht gebraucht verkauft würde. Es würde doch letztlich auf das Selbe herauskommen.
Ich sehe, dass man mit Spielen gutes Geld verdienen kann, wenn man realistisch an die Programmierung herangeht und sich die richtigen Ziele setzt. Das geht auch mit Gebrauchtmarkt. Großproduktionen sollte es schon schaffen entweder einen ordentlichen Multiplayer oder einen hohen Wiederspielwert zu erzeugen. Wers nicht schafft, hat die Millionen, die er scheffeln möchte einfach nicht verdient.

Farang 14 Komm-Experte - 2356 - 24. Juni 2013 - 16:50 #

wenn der gebrauchtmarkt verschwinden würde , würden mit sicherheit die DLcs nicht verschwinden...

Lipo 14 Komm-Experte - 2025 - 24. Juni 2013 - 16:54 #

Ich finde das mit den Dlc`s gar nicht so schlecht . Natürlich nur , wenn das Hauptspiel nicht zu kurz ist . Momentan plane ich sogar noch , mir einen für Skyrim zu kaufen . Dragonborn oder so heißt der .

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8038 - 24. Juni 2013 - 17:10 #

Die verpeilen das Ziel. Nicht der Endkunde (Spieler der Weiterverkauft) ist der Feind, der Feind sind GameStop die Spiele für 5€ ankaufen und für 50€ verkaufen.

Statt aber mit den Spielern zu kooperieren, wird mit GameStop geschäfte gemacht.

Der Spieler verkauft sein Spiel und nutzt die Kohle um neue Spiele zu kaufen. Der neue Spieler mit dem alten Spiel kauft evtl den selben DLC den der erste Spieler bereits gekauft hat.

Die raffens nimmer glaub ich... Geh sterben Entwickler.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16664 - 24. Juni 2013 - 20:00 #

Das riecht mir doch wieder sehr nach dieser Mär von den armen Publishern/Konsolenherstellern, deren Preise nur deshalb so hoch sind, die uns nur deshalb mit Seasonpass, DLC und Mikrotransaktionen beglücken müssen(!), weil der böse Gebrauchtmarkt ihnen die Profite kaputtmacht. Und wenn der erstmal ausgeschaltet ist und wir nur noch digital und plattform- und accountgebunden kaufen, dann können sie auch die Preise senken und am Ende tanzen wir alle mit ihnen gemeinsam unter dem Regenbogen.

Wollen diese Leute mir wirklich weismachen, dass, hätte Microsoft - und am besten auch noch Sony - ihr Ding durchgezogen und ihren heilsbringenden großen Wurf in Sachen Digitalvetrieb, von dem der Spieleveteran Boris SJ träumt, durchgesetzt und diese Konkurrenz ausgeschaltet und damit endgültig die alleinige Kontrolle über den Spielvertrieb auf ihrer Plattform erlangt, dass die großen Publisher und Konsolenhersteller dann auf einmal ihre altruistische Ader entdecken würden und von sich aus die Preise senken würden? Ernsthaft? Ronald Reagan wäre stolz auf Euch... -_-

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18744 - 24. Juni 2013 - 20:40 #

Ah noch einer der sich beim Spieleveteranenpodcast krankgelacht hat.

Aladan 21 Motivator - - 28706 - 25. Juni 2013 - 7:16 #

Das hätte das Schlusswort sein müssen, mehr bleibt nicht zu sagen.

Anonnonnon (unregistriert) 25. Juni 2013 - 0:14 #

Shenmue hab ich Heute immer noch im Regal stehen :D sowas verkauft man nicht. Eine Idee jetzt mal von mir, ist an die Sammelleidenschaft zu appellieren. Spezial Editionen, limitierte Coverarts und so weiter... Andere Möglichkeit ist einfach die Spiele Preise schneller zu reduzieren; Ich verkaufe selten PC spiele weil es sich einfach nicht mehr lohnt wenn ich sie durchgespielt habe... bei den Konsolen bekomme ich nach Monaten noch Schotter... oder wie wäre es mit Erstkäufer Inhalten ? wie etwa Musik, Making-of´s, Games Points?, Zugang zu exklusiven Contents. Oder ein Bonus System ? es gibt so viele Möglichkeiten und die Film und Musikindustrie machen es doch vor... Bei vielen Filmen bekommt man die Digitale Version fürs iPhone und der gleichen gleich dazu.. sowas bekommt man nicht beim Raubkopieren. Auch ein Grund weshalb ich mir alle drei Star Trek TNG BluRay Staffeln gekauft habe und nicht gedownloadet -Die Zusatz Inhalte. Andere Idee; man kann sein Spiel registrieren und bekommt die Digitale Version gleich mit und eventuell Bonus Inhalte....kann das Spiel dann aber nicht mehr Verkaufen. Dann hätte man wenigstens die Wahl.

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