Avalanche Studios: Längere Spiele gegen Gebrauchthandel

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18. Juni 2013 - 12:37 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Das Thema Gebrauchthandel war schon immer ein wichtiges sowie (teilweise) kontroverses Thema in der Spielebranche und spätestens seit Microsofts geplanter Einschränkung mit der Xbox One ist es in aller Ohren. Die Avalanche Studios (Mad Max, Just Cause-Serie) glauben das Problem erkannt zu haben: Heutzutage seien die meisten Spiele zu kurz – es mangele ihnen an Wiederspielwert. Das hat Mitgründer und Chief Creative Officer Christofer Sundberg den Kollegen von edge-online.com erzählt.

So fessele ihr letztes Produkt Just Cause 2 (User-Wertung: 8.2) von 2010 auch heute noch hunderttausende Spieler täglich. Hingegen sei ein Symptom vieler aktueller Spiele der geringe Wiederspielwert, was letztendlich zum Verkauf führe.

Ich bin sicher, dass Gebrauchtspiele [auf der letztwöchigen E3] ein Thema waren, weil die Spiele zu kurz gewesen sind. Ich meine, wenn du ein Spiel innerhalb von acht bis zehn Stunden durch hast, würde ich es auch zurückgeben, weil es für Spieler keinen Grund gibt, es nochmal zu spielen.

Demnach geben viele Entwickler den Spielern keine Motivation weiterzuspielen, weil sie zu wenig Abwechslung bieten, weshalb nur Sammler das Spiel behalten, so Sundberg. Mit Just Cause sei das anders: er gehe jede Woche in Spieleläden zur Abteilung für gebrauchte Spiele und für gewöhnlich findet er dort keine oder nur sehr wenige Exemplare seiner Spiele. Nintendo sieht ebenfalls den Wiederspielwert sowie die Qualität der Spiele als entscheidende Faktoren gegen den Gebrauchthandel an.

Thomas Barth 21 Motivator - 27689 - 18. Juni 2013 - 12:44 #

Ich sehe es genauso wie Sundberg, die einzigen Spiele die ich wieder verkaufe oder bei Gamestop eintausche, sind Spiele mit wenig Wiederspielwert, während ich mir Spiele mit einer langen Spielzeit lieber Digital kaufe und damit auf den Wiederverkauf verzichte, weil ich die Spiele jederzeit von der Festplatte aus starten kann.

Ein kurzes Spiel wie die Bioshock-Reihe, CoD, Max Payne 3 und sogar die Mario Kart-Spiele würde ich jederzeit verkaufen, wenn ich sie für mich komplett durchgespielt habe und nichts neues mehr erleben kann, während ich niemals auf die Idee kommen würde, ein langes Spiel wie Fallout, Pokemon oder Persona wieder zu verkaufen. Auch Spiele mit einem hohen Wiederspielwert wie Metal Gear Solid, jetzt aktuell The Last of Us, Just Cause 2 und Final Fantasy XIII würde ich niemals verkaufen, weil diese Spiele eine herausfordernde Gameplay-Mechanik bieten und eine hohe Spielzeit haben.

Eine Reihe wie Uncharted ist für mich eine Konsum-Ware, die ich einmal einschmeisse, eine geile Story erlebe und dann wieder loswerde, weil nicht-endende Gegnerwellen die ich abballern muss, keinen Wiederspielwert besitzen.

GG-Anonymous (unregistriert) 18. Juni 2013 - 12:45 #

Halte diese Aussage von wegen "Spiele heute sind kurz" für totaler Schwachsinn.

Spiele die einen mehr als 10 Stunden an den PC fesseln waren auch damals eine Ausnahme. Metroid war nach 3-4 Stunden durch. Earthworm Jim nach 2-3, Doom nach 5... und Spiele wie Albion eben erst nach 40... in den Spielzeiten hat sich NICHTS geändert! Ich bin sogar der Meinung, dass heutige Spiele im Schnitt sogar länger sind als damals.

Thomas Barth 21 Motivator - 27689 - 18. Juni 2013 - 12:47 #

Also ich habe Doom schon mehr als 5 Stunden gespielt und immer noch nicht alle Geheimverstecke gefunden. Metroid und Earthworm Jim habe ich damals nach dem durchspielen wieder verkauft.

Makariel 19 Megatalent - P - 14160 - 18. Juni 2013 - 12:51 #

Metroid hab ich eindeutig länger als 3-4 Stunden gebraucht. Contra brauchte ich 3-4 Stunden um endlich mal übers erste Level hinauszukommen. Und am PC waren damals Strategiespiele einfach weiter verbreitet. Civilization, Master of Orion, Master of Magic und Konsorten hat man mit 10 Stunden grad mal angefangen eine Partie zu spielen. Dann noch Simulationen wie Silent Service oder Falcon... X-Wing, Tie-Fighter und Wing Commander brauchen auch weit länger, die alten Point & Click Adventures wie Monkey Island oder Indiana Jones & the Fate of Atlantis... alles länger gedauert als ich heut 'im Schnitt' für ein Spiel brauch.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 18. Juni 2013 - 13:16 #

Und selbst wenn sie kürzer sind, sind sie dafür auch einfach um ein vielfaches abwechslungsreicher. Wenn ein Spiel die doppelte Länge hat, aber dafür fast alle Maps gleich aussehen und mit den immer gleichen Objekten, Gegnern und Texturen ausstaffiert sind, kriege ich das große Gähnen. Ganz schlimm fand ich damals das erste Halo, wo die Innenlevel ja wirklich nach dem Baukastensystem aus den immer gleichen Räumen und Korridoren zusammengeflanscht waren. Auch Spiele, wo sich die Story ewig nicht weiterbewegt und mit immer neuen absurden Umwegen gestreckt wird oder sich bestimmte Rätselmuster und Aufgaben ständig wiederholen, nur um die Spielzeit zu verlängern, langweilen mich schnell. Darksiders II hätte ich mir aus genau den Gründen gerne gute 5-8 Stunden kürzer gewünscht. Das wirkte auf mich schrecklich gedehnt.

Ich denke bei kurzen Spielerfahrungen sollte man eher am Releasepreis ansetzen. Kurze, aber knackige und gute Spiele können viele Gamer in wenigen Tagen wegkonsumieren, bevor sie zum nächsten weiterziehen und somit schnell eine erneute Kaufbereitschaft hätten - wenn sie nicht gerade schon 40-50 Euro ausgegeben hätten. Warum also nicht für 20-25 Euro rausbringen und damit vielleicht schnell eine erheblich größere Stückzahl absetzen, womit der Umsatz wieder auf das gleiche Niveau käme.

Ich merks doch an meinem eigenen Kaufverhalten. Ein 10h Dishonored oder Tomb Raider zum Vollpreis? No way. Steam Deal mit 20-25 Euro. Her damit und ich bin mit dem Umfang zufrieden. Da könnten noch mehr Studios mal konsequent auf so einen Releasepreis setzen und vielleicht schnellt die Verkaufszahl dann auch öfter mal über die 10 Millionen Marke. Momentan liegen Games eben noch in dem Preissegment einer mittleren Monatsanschaffung und nicht des spontanen Unterhaltungsvergnügens wie 1-2 Kinobesuche, eine Clubnacht oder ein Restaurant/Bar-Abend, wo man schnell mal 15-30 Euro ausgegeben hat.

Thomas Barth 21 Motivator - 27689 - 18. Juni 2013 - 16:29 #

Du redest hier von völlig unterschiedlichen Dingen, denn in der News ist die Rede von einer Maßnahme gegen den Gebrauchthandel und du argumentierst mit einer Maßnahme, die den Gebrauchthandel bereits unterbunden hat. Die Frage ist also viel eher, würdest du 60€ für ein Spiel wie Dishonored ausgeben, wenn du wüsstest dass du es für 40€ wieder verkaufen kannst, um davon ins Kino und in die Bar zu gehen und immernoch 10€ übrig hast, die du ins nächste Spiel investieren kannst?

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 18. Juni 2013 - 12:47 #

Na ja das ist aber auch nur zur Hälfte richtig. Ein Spiel muss es dann auch gut machen und nicht voll in die Länge gezogen wirken! Just Cause 2 war zwar ein tolles Spiel aber nachdem ich dann mit der Story und ein paar Nebenmissionen durch war hatte ich auch keinen Grund mehr sinnlos Pakete zu sammeln oder an hunderten von Rennen usw. teilzunehmen.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 18. Juni 2013 - 13:02 #

Mich hat die Story nicht lange bei der Stange halten können, habe glaub ich so 10-20h in das Spiel investiert. Zwar war es dann nicht durch, wohl aber "abgenutzt" bzw. vom Spielkonzept her "verbraucht".
Längere Spiele sind bei mir Skyrim - da dauert das Durchspielen halt so lange - und Dinge wie Civ5, das ich gerade mal wieder für eine neue Partie angeworfen habe.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17394 - 18. Juni 2013 - 13:08 #

Aber wenn du viele Nebenmissionen spielst, weil dir das Rumgehechte mit dem Greifhaken Spaß macht und die die Kisten sammeln willst, um deine Waffen aufzubessern, dann sammelst du ganz nebenbei auch die Drogenpakete und erkundest nach und nach die Spielwelt :) Hab jetzt bald 40 h auf dem Zähler und es sieht noch nicht so aus, als würde ich demnächst aufhören.
Aber in einem Punkt geb ich dir Recht - die Rennen lasse ich fast alle weg. Fliegen ist mir zu anstrengend, die Bootsrennen zu langweilig und die Autorennen... uhh... knifflig. Da werd ich wohl noch ein paar probieren.

XmeSSiah666X 16 Übertalent - 5789 - 18. Juni 2013 - 13:02 #

Ich finde das hängt vorallem vom Genre ab.
Während mir bei einem Ego-Shoter 6-8std Solo-Kampagne völlig ausreichen, erwarte ich von einem RPG da wesentlich mehr.

Name (unregistriert) 18. Juni 2013 - 13:20 #

Stimme Dir da zu, wobei ich gerne mehr Wiederspielwert bei den Shootern hätte. In der Regel spiele ich die nach dem ersten durchspielen nie wieder.

Na gut, im Grunde spiele ich fast kein Spiel heutzutage mehr ein zweites Mal, da nahezu kein Spiel mehr Wiederspielwert abseits des Multiplayer-Modus bieten (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Aladan 23 Langzeituser - - 38100 - 18. Juni 2013 - 13:05 #

Das kommt meiner Meinung nach nicht darauf an, ob das Spiel kurz oder lang ist.

Viel mehr kommt es doch darauf an, welche Haltung man zu dem Spiel hat.

Z. B. würde ich ein Zelda, Uncharted oder Final Fantasy niemals verkaufen, ein Just Cause oder ähnliches wird nach dem durchspielen aber verkauft, weil ich damit gar nicht so viel verbinde. Die oben genannten Beispiele packe ich immer mal wieder aus weil das für mich einfach Perlen sind, während andere Spiele eher "Fast Food" darstellen. :-p

Aber ist nur meine Meinung, sieht sicher jeder anders.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17394 - 18. Juni 2013 - 13:11 #

Dito, Uncharted (und Max Payne) verkaufe ich auch nicht, wie Thomas Barth oben meinte. Die Spiele sind wie ein guter Actionfilm - natürlich kennt man die Story nach dem ersten Mal durchspielen mehr oder weniger komplett, und natürlich passiert beim zweiten Mal wieder das gleiche (wobei sich im Gegensatz zum Film schon noch Details ändern, da man ja selber spielt).
Aber ich mag die Geschichten, die bei Uncharted und Max Payne erzählt werden, und ich mag vor allem die Charaktere, und deswegen spiele ich auch diese Spiele immer mal wieder.
Die ersten beiden Max Paynes hab ich beide jeweils mindestens dreimal durch, den dritten leider noch nicht gekauft.
Uncharted 1 hab ich auch schon dreimal durch, den zweiten Teil zweimal und den dritten erst einmal, aber da juckt es mich schon wieder sehr stark in den Fingern, die Story nochmal zu erleben. War einfach zu gut gemacht :)

Old Lion 26 Spiele-Kenner - 69607 - 18. Juni 2013 - 13:09 #

Längere Spiele sind toll, aber erst so ab 1,5m Länge!

Eldar (unregistriert) 20. Juni 2013 - 13:01 #

Pffft! Für ein ordentliches Tabletop sind 1,5m aber viel zu kurz ;P

Hagen Gehritz Redaktions-Praktikant - 10386 - 18. Juni 2013 - 13:16 #

Die Sache mit längeren Spielen ist aber auch, dass man Zeit braucht um die zu spielen. Davon hatte ich früher bedeutend mehr. Ich bin heute dankbarer für überschaubar lange Titel mit guter Geschichte und dem richtigen Grad an Faszination.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2273 - 18. Juni 2013 - 13:28 #

Naja, Spiele sind halt verschiedenen und manche Games bieten halt ein eher intensives, aber kurzes Spielerlebnis. Künstlich gestreckte Spielen nerven mindestens genauso wie zu kurze. Ich hätte in Dead Space nur ungern 40 Stunden auf der Ishimura verbracht. Die 10-15 Stunden waren wirklich gut bemessen. Auch Teil 2 hat gepasst.

Naturgemäß fesselt ein Civilization-Spiel länger als ein Singeplayer-COD. Aber Lösung kann ja nicht sein, deshalb kein COD mehr herzustellen.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 18. Juni 2013 - 13:47 #

...oder nur noch Multiplayer-Shooter, Rundenstrategiespiele und open world RPGs mit ner Million Quests nach ca 5 verschiedenen Strickmustern.
Preis/Leistung steht für mich bei Spielen nicht für Stunden pro Euro sondern für den Erlebniswert und die Insensität der Spielerfahrung. Bei Mirror's Edge haben bei Release alle gemault, dass es nur 6-7 Stunden lang ist. Heute wollen alle einen Nachfolger. Woran liegt das? Riesige Immersion, tolle Spielwelt, einzigartiger Stil und eine Kampagne ohne Durchhänger. Ein ME oder Bulletstorm habe ich genau deshalb gerne ein zweites Mal durchgespielt. Bei einem langen und eigentlich auch tollen Dragon Age: Origins habe ich den zweiten Durchlauf irgendwann liegen lassen. Hat auch viele super Momente, aber mich ein zweites Mal durch den Magierturm quälen... och ne. Und von solchen Längen hat das Spiel einige, die für mich den Wiederspielwert deutlich gesenkt haben - ganz egal wie sehr die Entscheidungsfreiheiten ihn auch heben. Aber die Konsequenzen der Entscheidungen schaue ich mir dann lieber per Youtube an, statt mich durch teils stundenlange, eher fade Zwischenkapitel zu schlagen, wo sich mein Spiele-Backlog eh schon höher stapelt als besagter Magierturm.

Goldfinger72 15 Kenner - 3140 - 18. Juni 2013 - 14:09 #

Ich denke die reine Spieldauer ist nicht entscheident. Entscheidend ist vielmehr, ob ein Spiel für den Käufer "wertig" erscheint oder nicht. Sehr viele Spiele sind halt heutztage wie Popcornkino - einmal gucken und gut ist. Nur wenige Spiele schaffen es noch, dass man sie auch nach längerer Zeit mal wieder hervorkramt und sie nochmal durchspielt.

Ein gutes Beispiel ist für mich The Walkting Dead von TT. Ich habe es jetzt zweimal durchgespielt und bin mir sicher, dass ich es auch nochmal irgendwann ein 3. mal durchspielen werde, weil ich noch nicht alle´Möglichkeiten erlebt habe. Ich werde einen Teufel tun, dieses Spiel zu verkaufen. Oder auch Skyrim. Sowas könnte mir z. B. bei einem CoD nicht passieren (bezogen auf den Singleplayer). Da wird man zwar auch gut unterhalten, aber das war es dann auch. Kein Grund für eine längere Beziehung. Ein One-Night-Game quasi.

Lostboy 13 Koop-Gamer - 1301 - 18. Juni 2013 - 14:24 #

Lange Rede kurzer Sinn, bei vielen Spielen ist nur Luft herin!

Und wenn man nach dem Öffnen der Verpackung und des Anspielens die Luft rauslässt, dann verkauft man es einfach wieder.

Wohingegen manche Spiele tatsächlich das sind was Sie sein sollen, nämlich Ihr Geld wert!
Über Geschmack lässt sich nicht streiten, somit verkauft der eine dieses Spiel auf jeden Fall, würde aber ein anderes behalten und beim nächsten Spieler genau andersherum.

Das eben genau die Publisher für eine Gebrauchtspielverkaufssperre sind leuchtet ein, oder? Man muß bei solchen Fragen immer schauen wer am lautesten Schreit und am meisten von einer Sache profitieren würde, schon weiß man wem es tatsächlich nutzt und wie sehr an den König, ähm sorry, ich meine KUNDEN gedacht wird...

Beauty new WORLD!!!!!

Abwarten Leute, reingehauen...

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8354 - 18. Juni 2013 - 14:31 #

Als jemand der sammelt behalte ich eigentlich alles aber ich finde auch kurze Spiele wie Max Payne haben viel Wiederspielwert, kann man also nicht pauschal sagen.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2273 - 18. Juni 2013 - 14:36 #

Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ich eher bereit bin kurze Titel nochmal zu spielen und lange tendentiell nach dem ersten durchspielen liegen zu lassen. Dead Space habe ich dreimal durch gespielt. Skyrim bin ich noch nicht "durch", aber ich weis schon jetzt, dass ich das kein zweites Mal spielen werde.

Lostboy 13 Koop-Gamer - 1301 - 18. Juni 2013 - 14:53 #

Skyrim hab ich 3 mal neu begonnen bisher, mit je ca 250 Stunden Spielzeit, soviel dazu ;)

Und nur mit einem Char durchgespielt, wenn man das überhaupt so nennen kann ;)

Taris 13 Koop-Gamer - P - 1637 - 18. Juni 2013 - 15:18 #

Skyrim habe ich schon mehrere mal auf verschiedenste Art und Weise durchgespielt. Zum Beispiel habe ich für Dawnguard und Dragonborn jeweils einen neuen Charakter angefangen.
Zusätzlich ist es gerade bei den Elder Scrolls und Fallout Spielen die extrem aktive Mod Community die mich immer wieder zurück zu diesen Spielen bringt. Allein bei Skyrim habe ich mittlerweile über 300 Spielstunden auf dem Konto.
Dead Space 1 habe ich 2 mal durchgezockt, Teil 2 und 3 hingegen liegen nach einmaligem durchspielen nur noch rum.
Abgesehen davon, sind es bei mir vor allem Spiel mit Open World und/ oder Sandbox Charakter, die ich immer wieder spiele.
Auch Spiele wie Demons Souls und Dark Souls beschäftigen mich extrem lange, weil ich einfach gerne experimentiere und ausprobiere.
Wenn ich ein Spiel nicht zweimal auf signifikant andere Weise durchspielen kann, landet es in der Regel beim Wiederverkauf oder im Falle von DRM in der hintersten Ecke des Regals.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2273 - 18. Juni 2013 - 16:25 #

Antwort bezieht sich auch auf Lostboy

Ich kann da nur für mich sprechen und mir war klar, dass es Leute anders sehen. Skyrim ist ja auch alles andere als schlecht. :) Aber ein Spiel von diesen epischen Ausmaßen werde ich wohl kein zweites Mal beginnen. Ich brauche schon die DLC nicht, obwohl die sicher lohnend sind. Aber irgendwann ist gut. ;)

Taris 13 Koop-Gamer - P - 1637 - 18. Juni 2013 - 18:54 #

Das soll auch keine Belehrung sein, sondern nur meine Spielgewohnheiten im Kontrast zu deinen zeigen. Die sind weder richtig noch falsch, sondern einfach Geschmacksache.
Es gibt sicher genug Spielefutter für unser beider Vorlieben da draussen.

IhrName (unregistriert) 18. Juni 2013 - 15:36 #

Nee, ich behalt Spiele meistens nur solange ich sie spielen will. Auch wenn's länger dauert kommen die irgendwann weg - dann eben später. Absolute Lieblinge beliebn auch mal ein paar Jahre da, aber spätestens wenn dann direkte Nachfolger erscheinen wird's irgendwann auch für diese Perlen zu eng im Spielefach.

Thomas Barth 21 Motivator - 27689 - 18. Juni 2013 - 16:39 #

Ich weiß gar nicht was alle haben, denn Sundberg spricht von einer Maßnahme gegen ein Gebrauchthandel mit Spielen, eine andere Maßnahme wäre einfach der Einsatz von DRM. CD Projekt wurde bei The Witcher 2 noch in den Himmel gelobt, weil sie bei diesem epischen Rollenspiel auf DRM-Maßnahmen verzichtet und mit der Länge, dem Wiederspielwert und der Qualität überzeugt hat, wenn aber jemand sagt das dies eine wirksame Maßnahme gegen den Gebrauchthandel ist, ist es gleich Schwachsinn.

Wenn ich die Wahl zwischen einem DRM-freien Tales of Xilia und einem Dishonored mit DRM habe, dann fällt mir persönlich die Wahl sehr leicht.

Stromsky 16 Übertalent - 4819 - 18. Juni 2013 - 17:40 #

Also ich verkaufe eigentlich nie Spiele.. wenn ich ein Spiel habe, behalte ich es auch - insbesondere Spiele die Spaß gemacht haben spiele ich irgendwann (manchmal viele Jahre später) nochmal und freue mich wenn ich dann die CD (oder den Steam-Download ;)) parat habe.

Trax 14 Komm-Experte - 2538 - 18. Juni 2013 - 18:46 #

Ich finde nicht, dass die Spiele heutzutage zu kurz sind. Es kommt immer darauf an, was man als Spieler haben möchte bzw. was man kauft.
Es gibt genug Titel (Hallo Shogun 2, Crusader Kings 2 oder Mount and Blade) mit denen man hunderte Stunden verbringen kann.
Als reiner Solospieler, der Shooter bevorzugt sieht das natürlich wieder anders aus.

Ich selbst verkaufe nur selten Spiele, aber gebrauchte Spiele kaufe ich ab und zu bei Titeln, wo ich mir unsicher bin ob sie wirklich gut sind.
Insofern ist die Argumentation imho nur teilweise richtig.

foxhound (unregistriert) 18. Juni 2013 - 22:13 #

Also Just Cause 2 ist Zwar nen Musterbeispel was Open World angeht. Aber was nützt mir nen Open world wenn ich 4 km zurücklege und dort mich nichts reizt Weil es leerer als nen Sanndwüste ist.
eine Lange Speildauer ist zwar zumeist Etwas Schönes.
Aber bei Just Cause 2 habe ich zu beginn die Karte nach Flughaffen abgesucht und meinen ersten jet getollen. Bin dann zu vermuttlichen Armeebasen gefolgen um den Schnellst Jet zu stehlen und dann bin ich 2 Stunden im Tiefflug über die Karte Gefolgen um möglichs viele Schnellreisepunkte zu setzen. um dann bei den Missionen zu jeden zeitpunkt die Schnellreisefunktion zu nutzen.
Und irgendwie glaube ich das das der Entwickler nicht gewollt hatte das man das spiel so erlebt.

Also nen Spiel sollte nen schöne lage Speilzeit haben. Aber kaum jemand will Abschnitte nochmal besuchen, in der er schon war, nur weil er einen Gegenstand holen soll und man eigendlich genau weiß das das der Entwickler nur gemacht habt um 10 Minuten mehr Spielzeit rauszuschlagen.
Eie lange Spieldauer ist toll. Aber es sollten möglichst keine Abschnitte Vorkommen die einfach nur zum Auffüllen dienen.
Genauso wie auch ein Open World titel im Prinzip nen nette Sache ist. Aber wenn du ständig nur duch Einöden Rennst indennen nichtmal gegen spammen, oder bei einem GTA ähnlichen Spiel komplette Stadtabschnitte nur aus Fassaden bestehen. ohne ein einziges begehbares Geschäft. Dann würde ich dem Entwickler doch sagen Danke für die Mühe...aber eigendlich hättet ihr es auch sein lassen können und auf die 40 ha oder den Halben Quadratkilometer verzichten können.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21791 - 19. Juni 2013 - 5:47 #

Wie waer's mit: tollen, LANGEN Spielen, die man TROTZDEM irgendwann WEITERVERKAUFEN kann, wenn einem der Sinn danach steht??!! SCORE fuer den Spieler, SCORE fuer den Gebrauchthandel! Yay!
- Huch, was fuer unsaeglich provokantes, neo-avantgardistisches Gedankengut von Freylis im Ruhmes-Zenith der Cyber-Moderne! Sowas gab's ja noch nie! --- Doch gab's wohl, nannte sich der STANDARD in der Spieleindustrie noch vor wenigen Jahren. Falls sich jemand der Damen und Herren Software-Entwickler noch dunkel an diese guten, alten Zeiten erinnert(?) Sollten sie eigentlich, denn so schnell schreitet Alzheimer ja nun auch wieder nicht voran.

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