E3 2013: Call of Duty - Ghosts angeschaut

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Christoph Vent 139538 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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15. Juni 2013 - 13:51 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Nachdem Treyarch für Call of Duty - Black Ops 2 (GG-Test: 9.0) verantwortlich zeichnete, ist im üblichen Jahreswechsel nun wieder Infinity Ward an der Reihe. Erstmals seit dem ersten Modern Warfare wird die mehr als erfolgreiche Shooterserie auch eine neue Engine erhalten – schließlich soll Call of Duty - Ghosts nicht nur für die aktuelle Konsolengeneration, sondern auch für PS4 und Xbox One erscheinen.

Auf der E3 konnten wir uns auch gleich von der Qualität der neuen Engine überzeugen. In einem kleinen Raum abseits der großen Vorführräume sahen wir eine kurze Tech-Demo, die einen malerischen Bachlauf in einem Wald zeigt. Vor allem die Lichteindrücke können in dieser Szenerie beeindrucken, doch auch im Detail machen sich die Stärken erkennbar. So wirken gerade kleinere Objekte wie Steine am Ufer nun plastischer und dadurch realer. Ob der grafischen Qualität legen die Entwickler dennoch Wert darauf, dass Call of Duty – Ghosts stets mit 60 Bildern in der Sekunde abläuft.

Letzten Endes wird aber niemand von sich behaupten können, ein Call of Duty zu spielen, um die Landschaft zu bewundern. Die Action steht selbstverständlich im Vordergrund. Die erste von drei Demomissionen besteht allerdings aus überraschend vielen Stealth-Abschnitten. Mit unseren beiden Hauptcharakteren, zwei Brüdern, und ihrem ausgebildeten Militärhund namens Riley befinden wir uns auf dem Weg in unsere Heimatstadt San Diego. Auf unserer Route durch den Wald, dem „No Man's Land“ müssen wir jedoch vorsichtig vorgehen, um nicht von Patrouillen entdeckt zu werden. Liegend im kniehohen Gras beobachten wir die Situation genau, sind die Wachen nah genug an uns dran, hetzen wir Riley auf sie, während wir den Angriff durch eine an ihm befestigte Kamera verfolgen.

Diese Kamera hilft uns auch in anderen Situationen, denn sie kann Feinde auch dann aufspüren, wenn die Sichtverhältnisse nicht ideal sind. An einem Lager aus mehreren kleinen Hütten bleiben unsere menschlichen Spieler sogar zurück und geben Riley den Vortritt, der wie ein Sam Fisher von hinten an Gegner heranschleicht, um sie dann in Nullkommanichts auszuschalten. Durch sein Bellen können wir die Wachen zudem gezielt in eine bestimmte Richtung anlocken und sie anschließend hinterrücks erschießen. In einem Pausenraum der Söldner lässt sich mit unserem Hund darüber hinaus für Trubel sorgen, indem wir ihn hineinschicken und dann die Türe schließen. Es dauert nur wenige Sekunden, bis die ersten in Panik das Haus verlassen und wir den Rest erledigen.

Wurde das gerade beschriebene Level bereits vorab gezeigt, handelte es sich bei „Federation Day“ um eine exklusive Präsentation. Wir starten mit einer Gruppe aus mehreren Soldaten auf einem Hochhausdach einer Großstadt. Im Hintergrund beobachten wir ein Feuerwerk in der Nacht, während Kampfhelikopter über uns hinwegfliegen. Unser Ziel ist der Wolkenkratzer nebenan. Schnell errichten wir eine massive Apparatur, die als Befestigung für ein Seil dient. Das andere Ende schießen wir auf das Nachbargebäude.

Bereits die Kletterpartie in hunderten Meter Höhe von einem Haus zum anderen wirkt optisch imposant, verstärkt wird der Effekt allerdings noch, als wir die Fassade des Wolkenkratzers wenige Sekunden später senkrecht herunter laufen. Auf den Verkehr und die vielen Lichter am Boden können wir allerdings kaum achten. Auf einem Balkon erledigen wir eben zwei Wachen und auch die ersten Feinde im Haus erledigen wir kopfüber baumelnd, wobei zunächst die ungewöhnliche Perspektive für Verwirrung sorgt.

Mit einem Glasschneider öffnen wir uns einen Weg ins Innere, wo wir einen bestimmten Chip suchen. Im Halbdunkel schleichen wir uns von Ecke zu Ecke – Wachen auf ihrem Rundgang erledigen wir lautlos mit festem Nackengriff. Sollten wir es mal mit mehreren Feinden gleichzeitig zu tun bekommen, können wir uns stets auf unsere KI-Kollegen verlassen, die simultan mit uns vorgehen. Am Ende werden wir dann aber doch entdeckt und die Wachen schlagen Alarm. In einer furiosen Sequenz flüchten wir durch den riesigen Komplex, während wir unterwegs immer mal wieder kurze Ballereinlagen absolvieren. Mit einem beherzten Sprung aus dem Hochhaus endet die Präsentation.

Zum Schluss sehen wir die Unterwassermission „Into the Deep“. Besonders stolz sind die Entwickler hier auf die Optik. Und tatsächlich: Unser Tauchgang durch Korallenriffe inklusive kreuzenden Fischschwärmen ist traumhaft schön und erinnert sofort an einen Karibikurlaub. Aber natürlich kommt auch hier nicht die Action zu kurz. Ausgestattet mit einer APS Underwater Assault Rifle brauchen wir keine Angst vor feindlichen Tauchern zu haben.

Brenzlig wird es am Ende trotzdem, denn es kommt wie es kommen muss: Ein von uns abgefeuerter Torpedo lässt ein gegnerisches Schiff zerbersten. Womit wir nicht gerechnet haben: Hubschrauber und Jets, die sich noch auf dem Deck des Flugzeugträgers befanden, treiben nun munter auf uns zu. Nicht nur, dass wir ihnen ausweichen müssen, auch weitere Wachen nehmen sofort die Verfolgung auf.

Call of Duty – Ghosts wird das Genre der Militärshooter nicht neu erfinden, dafür wirkte vieles des Gezeigten trotz neuem Unterwassersetting zu häufig wie bereits gesehen. Dennoch haben wir ein gutes Gefühl, denn in Sachen Präsentation wird die Reihe durch ihre neue Engine einen guten Schritt nach vorne machen können. Und unseren Hund Riley hatten wir bereits nach wenigen Sekunden liebgewonnen.
Crizzo 18 Doppel-Voter - 11250 - 15. Juni 2013 - 14:22 #

Wie clever ist denn dieser Hund? Und wie schaltet der einen Gegner leise (?) von hinten aus?

Christoph Vent Redakteur - P - 139538 - 15. Juni 2013 - 14:45 #

Zur KI des Hundes kann ich leider nicht viel sagen, meistens agierte er auf Anweisung. Man wollte mir auch noch nicht verraten, ob man ihn in einigen Abschnitten selber steuern kann, wonach es manchmal aussah.
Der Hund schleicht sich von hinten / von der Seite an einen Feind heran und macht dann halt kurzen Prozess mit ihm. Von "leise" habe ich ja nichts geschrieben, ein kurzer Schrei ist schon zu hören.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7391 - 15. Juni 2013 - 19:40 #

Im Reveal Video konnte man ihn steuern, oder ist das anders gemeint?

http://www.youtube.com/watch?v=gohAxMYauPQ

Bei ca 17:50

Michl Popichl 24 Trolljäger - 51358 - 16. Juni 2013 - 12:33 #

man kann ja mal gespannt sein wie das fertige spiel ist ;-)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16780 - 17. Juni 2013 - 12:53 #

Ja, wer weiß, vielleicht wird da geschossen und Sachen gegen kaputt... ;)

BIOCRY 15 Kenner - P - 3273 - 16. Juni 2013 - 15:27 #

Das schreit ja förmlich nach einem Call of Duty - Black Dog DLC.

Benni180 16 Übertalent - 4814 - 20. August 2013 - 12:40 #

nur der mp ist interessant

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