E3 2013: Saints Row 4 angespielt

PC 360 PS3
Bild von Christoph Vent
Christoph Vent 123674 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtDieser User unterstützt GG seit fünf Jahren mit einem Abonnement.Xbox-Experte: Kennt sich mit Vollpreis-Spielen, DLC und Mediacenter ausAction-Experte: Wacht über alles, was mit dem Action-Genre zu tun hatAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Antester: Hat 10 Angetestet-Artikel geschriebenMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtRedigier-Guru: Hat 5000 EXP fürs Verbessern von Beiträgen gesammelt

13. Juni 2013 - 16:06 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Saints Row 4 ab 8,74 € bei Amazon.de kaufen.
Wer die Saints Row-Reihe bisher als herrlich abgedrehte Alternative zu GTA und Konsorten kannte, weiß genau, was ihn bei Saints Row 4 erwarten wird – dies ist zumindest die erste Feststellung, die wir bei unserem Anspieltermin des Open-World-Titels auf der E3 gewinnen. Von einer frei begehbaren Welt merken wir im ersten von zwei Demoabschnitten allerdings noch nicht viel. Na gut, der "Saints Wing" im Weißen Haus ist auch kein schlechter Ersatz.

Wir spielen niemand geringeren als den Präsidenten der USA persönlich. Alles beginnt ganz harmlos, zumindest für Saints-Row-Verhältnisse. Wir befinden uns auf dem Weg in eine Pressekonferenz und quatschen unterwegs immer wieder mit Mitarbeitern, denen wir in einem kurzen Multiple-Choice-Dialog antworten. Auswirkungen auf den Spielverlauf haben unsere Reaktionen nicht, sie dienen hauptsächlich der Belustigung. Sind wir etwa genervt, dürfen wir unseren Angestellten auch mal eine schallende Ohrfeige verpassen. Außerdem wussten wir bisher nicht, dass sich US-Präsidenten scheinbar Tiger als Haustiere halten, und sich neben dem Oval Office ein Stripclub befindet.

Doch dann kommt es, wie es nun mal kommen muss: Mitten in unserer Ansprache crashen Aliens die Party und starten eine Invasion auf die Erde – mit dem Weißen Haus als Ausgangspunkt. Schnell schnappen wir uns eine Waffe und ballern uns durch linear aufgebaute Korridore einen Weg ins Freie. Dort kommen wir gerade rechtzeitig an, denn eine Flotte von Alienschiffen fliegt genau auf uns zu. Flugs besetzen wir ein stationäres Geschütz und geben E.T. und seinen stinkenden Verwandten Saures. Im Grunde handelt es sich hierbei um nicht mehr als einen etwas längeren Moorhuhnabschnitt. Der Humor, insbesondere die Oneliner unseres Protagonisten, die selbst Duke Nukem Konkurrenz machen, spielen hierüber aber geschickt hinweg.

Im zweiten Demolevel von Saints Row 4 dürfen wir die freie Welt erkunden und dort ein wenig Chaos stiften. Hier haben wir auch das erste Mal Zugriff auf die Superkräfte des Präsidenten. Richtig gelesen, Superkräfte! Per Tastendruck laufen wir zum Beispiel wie ein Blitz durch die Straßen. Jetzt kann uns nichts mehr aufhalten, selbst entgegenkommende Autos stoßen wir bei voller Geschwindigkeit einfach zur Seite. Dass diese Aktion zeitlich begrenzt ist und sich die Ausdauerleiste nach einiger Zeit zunächst wieder aufladen muss, bemerken wir in der Praxis glücklicherweise kaum.

Richtig lustig wird der Supersprint aber erst in Verbindung mit einem Sprung. Tippen wir die entsprechende Taste schon nur kurz an, hüpfen wir bereits zwei bis drei Meter hoch. Laden wir die Aktion aber durch Gedrückhalten zuerst auf, springen wir auch auf Hochhäuser und über Distanzen von mehr als 100 Metern. Diese Fähigkeit hat uns auf Anhieb so sehr Spaß bereitet, dass wir die ersten Minuten mit nichts anderem beschäftigt waren. Aus der Luft heraus lässt sich zudem eine schwere Attacke ausführen. Wir stoppen mitten in der Luft, visieren eine Position unserer Wahl auf dem Boden an und jagen anschließend mit einem Höllentempo auf unser Ziel hinab – prima, um eine Gruppe streunender Aliens zu überraschen.

Doch damit nicht genug. Wo Mister Freeman noch eine Gravity Gun benötigt, reicht uns in Saints Row 4 reine Willenskraft. Nahezu alle Gegenstände oder selbstverständlich auch nichts ahnende Passanten dürfen wir mit unseren Superkräften zu uns hinüber ziehen und danach im weiten Bogen von uns stoßen. Der Kampf mit Schusswaffen, auch mit Alientechnologie, ist ebenfalls möglich. Einen Riesendildo konnten wir aber noch nicht ausmachen.

Saints Row 4 bereitete uns bereits beim Anspielen sehr viel Freude – und das, obwohl wir im Open-World-Part keine Storymissionen zu Gesicht bekamen. Alleine aber die Superkräfte werden für viele neue Möglichkeiten sorgen, auch mal abseits der Geschichte Unruhe zu stiften. Zudem befinden sich in der Welt verteilt überall Sammelgegenstände oder kleine Challenges, in denen wir unter Zeitdruck etwa bestimmte Gegenstände durch Ringe werfen müssen. Wenn es die Entwickler nun schaffen, die Superkräfte und die offene Spielwelt mit einer gewohnt abgefahrenen Story zu verbinden, dürft ihr euch auf einen gelungenen Nachfolger freuen. Saints Row 4 erscheint am 23. August für PC, PS3 und Xbox 360.
Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 13. Juni 2013 - 16:12 #

Freu mich drauf werde es aber erst später kaufen um den Zeitraum kommen einfach zu viele andere Games für mich.

Krusk 14 Komm-Experte - 2668 - 13. Juni 2013 - 16:47 #

Du solltest nicht vorenthalten das das Spiel moralisch sehr schwere Entscheidungen von einem fordert bei denen es kein Richtig oder Falsch gibt - wenn du den gleichen Gang gemacht hast wie in der Präsentation zu sehen war, weisst du was ich meine ;)

Jiyuu Yue 15 Kenner - 3093 - 26. August 2013 - 21:22 #

Saints Row 2+3 waren ja schon genial. Freu mich schon auf 4. :D

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit