E3 2013: DICE findet Militär-Shooter-Genre nicht "übersättigt"

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13. Juni 2013 - 12:02 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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In einem Interview mit unseren Kollegen von ign.com wurde DICE Executive Producer Patrick Bach gefragt, wie das Studio dem Trend zu sterilen Militär-Shootern mit Battlefield 4 begegnen wird und ob das Genre nicht übersättigt sei. Doch Bachs Meinung nach ist dieses Genre überhaupt nicht übersättigt, weil es nicht "so viele" Militär-Shooter gebe. Demnach hätte er dieser Aussage vor einigen Jahren noch zugestimmt, aber mittlerweile wende sich der Großteil der Science-Fiction zu.

Jeder macht Sci-Fi. Es dauert ein Jahr, dann ist es übersättigt, weil jeder es macht und dann zieht jeder in das andere Setting weiter.

Es kommt nicht auf das Setting an, sondern das Spiel, so Bach. Ein großartiges Spiel bleibe ein großartiges Spiel, unabhängig davon welches Universum gerade angesagt ist. Zudem würden entsprechende Marken ihr Setting und Universum nicht ändern. Als Beispiel nennt er die Halo-Serie, die schon immer Science-Fiction war und voraussichtlich auch bleiben wird: Science-Fiction sei jetzt zwar langweilig, aber nur weil es jeder macht und nicht weil sie es machen. Des Weiteren bleibe DICE dem Militär-Shooter-Genre treu, weil sie noch neue Ideen dafür in petto haben. Darum ist Bachs größte Angst auch, dass ihnen die Ideen ausgehen und die Leidenschaft für das verlieren, was sie gerade machen. Außerdem sei er von der erhaltenen Aufmerksamkeit für Battlefield 4 überrascht.

Obwohl man argumentieren könnte, dass es nur der Nachfolger zu Battlefield 3 ist et cetera, et cetera, das Genre rückläufig et cetera, et cetera. Wir beobachten, dass die Leute immer noch dieses Spiel spielen wollen. Sie scheinen diese Art Erlebnis zu genießen.

Letztendlich betont er nochmals, wie wichtig die Leidenschaft und Überzeugung für ein Projekt sind. Wenn diese stimme, solle der Entwickler es einfach machen; die Fans werden es merken und entsprechend honorieren. Ansonsten würde das Ganze zu sehr in die Marktforschung abdriften und darauf basierend ein Spiel entwickelt werden. Das führe dann zu mittelmäßigen Ergebnissen im richtigen Genre – bringt aber nichts. Erfolg basiere auf dem Glauben an das Projekt und sich selbst und nicht irgendwelchen Trends.

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 13. Juni 2013 - 12:16 #

Ich sehe zwar auch keine Übersättigung, dennoch, als Zocker bin ich darin Laie. Nur weil meine subjektive Sicht mir etwas suggeriert, heißt es nicht das es auch so ist. Daher bin ich vorsichtig mit solchen Aussagen. Herr Bach nennt keine Quellen - hat er seine Meinung zuvor untersuchen und belegen lassen (Marktforschung) oder meint er nur? Zwischen evidence-based und Eminenz-based gibt's Unterschiede. Daher sind seine Worte für mich mit Vorsicht zu genießen und unter dem Strich nur: Wir bleiben wie wir sind (Marketing-Aussage).

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 13. Juni 2013 - 12:35 #

Evidence:
'Battlefield 3 has already shipped 10 million units within a week of release, with 3 million of those being pre-orders'

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 13. Juni 2013 - 13:18 #

Ja, und nun?

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33767 - 13. Juni 2013 - 12:18 #

Nur weil jetzt endlich mal wieder ein paar SF-Shooter kommen, ist das Genre schon wieder langweilig? Immerhin ist SF ein sehr weit gefasster Begriff, der viele unterschiedliche Szenariomöglichkeiten bietet, während im Militärgenre doch alles irgendwie gleichförmig wirkt.
Na ja, letztendlich liegt doch alles an persönlichen Vorlieben und ich wüsste nicht, warum die beiden Szenarien nicht friedlich nebeneinander existieren sollten.

Ramirezaaa (unregistriert) 13. Juni 2013 - 12:28 #

Ich für meinen Teil stelle eine Übersättigung an Shooter und Aktionspielen fest. Gefühlt ist fast jedes neue "Big Budget" Spiel ein Aktionspiel oder ein MMO, das langweilt mich zutiefst.

Krusk 14 Komm-Experte - 2668 - 13. Juni 2013 - 16:24 #

Das liegt aber letztlich daran das reaktionsbasierte Spiele doch schon immer den Löwenanteil ausgemacht haben. früher waren es die 2d Jump&runs, die sidescroller und die Prügelspiele, heute sind das eben die shooter und actionspiele aufgrund der Möglichkeiten.
Und ja, mir ist klar das ich gaaanz viele reaktionsbasierte Genre ausgelassen habe.

Vaedian (unregistriert) 13. Juni 2013 - 12:30 #

Jetzt vergesst mal eure Krachbummspiele und macht Mirror's Edge 2 fertig!

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166662 - 13. Juni 2013 - 19:17 #

Nice. :)

Vaedian (unregistriert) 13. Juni 2013 - 20:53 #

Nach den neuen Äußerungen über "Mirror's Edge war zu schwierig" und "wir müssen alles Open-World machen", ziehe ich meine Aussage zurück. Kombiniert man das nämlich mit der Aussage "die Nachfrage nach Militärshootern ist nicht übersättigt", sehe ich am Ende eine Faith mit Tarnanzug, Flakweste und Sturmgewehr über die Dächer hopsen.

Macht doch was ihr wollt!

GG-Anonymous (unregistriert) 13. Juni 2013 - 12:30 #

Der Fokus liegt auf Science-Fiction Spiele?

Hab ich irgendwas verpasst?

Goldfinger72 15 Kenner - 3093 - 13. Juni 2013 - 12:32 #

Ich denke mal das sieht eh jeder anders. Wer gerne solche Spiele spielt, wird den Markt nicht übersättigt sehen. Ich jedoch z. B. kann keine Shooter a la CoD & Co. mehr sehen. Letztendlich ist es doch gut, dass für jeden Geschmack was auf dem Markt ist.

GG-Anonymous (unregistriert) 13. Juni 2013 - 12:40 #

Ich persönlich hätte nichts gegen Shooter. Aber ich finde es ehrlich gesagt trotzdem etwas blöd, dass Battlefield 4 quasi wie Battlefield 3 ist. Vorher hatte jedes Spiel sein ganz individuelles Szenario. 2.Weltkrieg, Vietnam Konflikt, Golf Krieg, Zukunft aber jetzt 2x direkt hintereinander in der Jetzt-Zeit.

Ich persönlich hätte mir für Battlefield 4 auch wieder eine andere Zeitebene gewünscht... aber nicht direkt das selbe was es auch im direkten Vorgänger schon gab.

Jens Janik 12 Trollwächter - 969 - 13. Juni 2013 - 12:45 #

Militär Shooter gibt es unzählige, aber nur die wenigsten davon sind richtig gut. In so fern geb ich Herrn Bach recht.

Casa 12 Trollwächter - P - 1037 - 13. Juni 2013 - 12:49 #

Für mich sind Shooter mittlerweile generell ein Problem. Ich spiele gerne mal Shooter, aber vom Gameplay her spielt sich mittlerweile alles ziemlich gleich. Da fehlen mir einfach Innovationen im Genre!

Lyhawk 15 Kenner - P - 2979 - 13. Juni 2013 - 13:16 #

Nach Yahzee kann man noch teilen in
Shooter (old-school) und Spunkgargleweewee (CoD-alikes).

Ersteres gründet sich demnach darauf, sich nicht weiterzuentwickeln sondern an alte Tugenden (oder was wir im Vergleich zur neueren Shooter-Generation als Tugend empfinden) anzuknüpfen.
Letzteres stagniert auch aus meiner Sicht.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33767 - 13. Juni 2013 - 13:25 #

Jaa, die "Doom 3 BFG vs. MoH:Warfighter"-Folge. Die war genial.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9235 - 13. Juni 2013 - 15:15 #

Worin soll denn die Innovation liegen? Letztendlich läuft man rum und ballert. Das ist heute so und war auch schon vor 15 Jahren so.

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 13. Juni 2013 - 12:53 #

Ich denke das gute alte Räuber-und-Gendarmen-Prinzip wird nie aus der Mode kommen. Kenne so viele Leute, die schon jahrelang CoD, BF oder Counter Strike spielen, ohne das es ihnen langweilig wird.

Toxe 21 Motivator - P - 26059 - 13. Juni 2013 - 13:22 #

Daß der Markt gesättigt ist glaube ich auch nicht.

Für mich persönlich sind die modernen Spiele selbst eher das Problem. Ich finde dieses Effektfeuerwerk, daß dort überall gezündet wird, einfach nur nervig. Über blitzt und explodiert alles, tausend Lichter und Effekte, alles stürzt ein und man fällt ständig irgendwo runter usw., und im Multiplayer kann man sich vor XP- und Achievement-Einblendungen nicht mehr retten.

Die Spiele würden mich eher wieder interessieren wenn sie diesen unrealistischen und überladenen Mist einfach mal lassen würden.

Wobei ich dann noch ein Problem mit den Shootern habe, die quasi in der Gegenwart spielen und hochgradig realistisch aussehen. Eigentlich bin ich da ja nicht so zimperlich, aber diese Hollywood-Simulationen des Krieges stören mich dann doch etwas.

Planetside 2 ziehe ich einem Modern Warfare tausend mal vor.

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1224 - 13. Juni 2013 - 14:25 #

Schon Doom war ein Shooter zu viel! Hat die Branche total zerstört, danach kam ein unfassbarer Prozentsatz an Schei$%*$e raus, wo es vorher schlaue Spiele gab.

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 13. Juni 2013 - 14:43 #

Battlefield 4 hätte auch ruhig ein Jahr später rauskommen können.

Doc Bobo 16 Übertalent - P - 4789 - 13. Juni 2013 - 19:38 #

Veto! Ich brauch neue Maps und Waffen und Fahrzeuge und und und...

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73393 - 13. Juni 2013 - 19:42 #

Hätte man auch mit Bad Company 3 haben können ;).

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20735 - 14. Juni 2013 - 15:39 #

Ist aber auch nix neues ^^ Nur ne andere Story aber trotzdem wieder mal Militärshooter. Sollen halt mal ne reine Panzersim mit der Engine machen. Das würde mir auch gefallen. Oder ne Helisim - neues Longbow oder ein USAF Remake bringen. EA hat doch die Lizenzen.

Aber stattdessen kommt immer wieder "Good Guy kills Bad Guy with a M16/AK/MP5" oder andere aktuelle Waffe.

Freu mich da eher auf das neue Battlefront. SF, AT-AT, Snowspeeder und bestimmt auch Weltraum X-Wing gegen TIE Fighter! Da sag ich dann "TAKE MY MONEY!!!!

Azzi (unregistriert) 13. Juni 2013 - 15:20 #

Mich nervt dieses moderne Militärsetting mittlerweile auch ganz gewaltig, deswegen fand ich bei Bad Company 2 den Vietnam DLC auch ziemlich cool.

Nur weil Leute immer noch gerne Battlefield spielen würde ich im Umkehrschluss nicht direkt daraus ableiten, dass die Leute das Setting deshalb so feiern. Man kann ja auch wie ich gerne komplexe Teamshooter mögen und da gibts halt nur Battlefield. Für ein anderes Setting wäre ich durchaus dankbar, auch wenn halt in der moderne die Waffenauswahl und technische Spielereien am größten sind.

Krusk 14 Komm-Experte - 2668 - 13. Juni 2013 - 16:27 #

Also zum einen emfpidne ich es nicht gerade das SciFi so übersättigt ist, kann aber auch daran liegen das ich die Konsolenlandschaft nicht genug überblicke. Zum anderen sind sich moderne Militärshooter nunmal doch SEHR viel ähnlicher als ein Dead Space, Halo und Gears of War(ist das überhaupt SciFi? kenne es kaum)

Khronoz 14 Komm-Experte - 1825 - 13. Juni 2013 - 17:38 #

Weniger ist oft mehr.

Khronoz 14 Komm-Experte - 1825 - 13. Juni 2013 - 17:37 #

Definitiv zu viele neuer Shooter, aber solange die Leute diesen billigen Militär-Kram kaufen, werden die auch immer nachproduziert. Selbst nach CS keinen Shooter, außer Doom 3, gespielt, da mir das Setting einfach auf Dauer zu langweilig ist. Die Storylines sind meistens sehr vorhersehbar, bzw. so abstrakt dass Sie unglaubwürdig wirken. Wirklich neue, gute Entwicklungen sind auch nicht erkennbar. Etwa mal ein wirklich guter Shooter mit Socialgaming/MMO Elementen, da fehlts offenbar an der Kreativität. Schade find ich auch wirklich diese "militärische" Entwicklung. Krisenfelder auf der ganze Welt. Typisch amerikanisch eben. Und wir Europäer müssen diesen Käse schlucken wenn Captain America mal wieder Mist in Afghanistan verbockt hat und dass Ganze auch noch zu einem "Spiel" verwurstet wird. Tolle Fantasy/Scifisettings ala Doom, Unreal usw. sind leider immer seltener und werden immer mehr von einem stringenten militärischen Setting durchdrungen. Da wünsche ich mir, wie schon angemerkt, etwas mehr Mut bei der Gesamtaufmachung, der Storylines. Aber daran fehlts eben. Hauptsache Kevin aus Buxtehude muss nicht zur Bundeswehr und darf den wahren Krieg am heimischen PC als echter Mann erleben. Smile !

DomKing 18 Doppel-Voter - 9235 - 13. Juni 2013 - 17:53 #

The Division und Destiny.

PS: Die Kevins aus Buxtehude, die ich kenne, will die Bundeswehr auch nicht ;)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33767 - 13. Juni 2013 - 18:36 #

Na ja, was ich von The Division gesehen habe, hat mehr Ähnlichkeit mit typischen Jetztzeit-Szenarien als mit SciFi. An kommenden Spielen könnte man noch The Bureau und Wolfenstein nennen (wobei die beide eher retrofuturistisch sind).

WizKid 14 Komm-Experte - 2091 - 14. Juni 2013 - 18:43 #

Also ich bin gesättigt.
Sci-Fi Shooter gerne, aber von Militärshootern hab ich wirklich Ermüdungserscheinungen vor allem, weil sie im Singleplayer immer wieder den gleichen überzogen Mist bieten.

Nach wie vor hat mich kein Militärshooter so gepackt wie Operation Flashpoint. Das Spiel strotzte nur so vor Atmosphäre obwohl es Staubtrocken präsentiert wurde.
Hoffentlich wird ArmA3 gut. Das wäre der einzige Militärshooter dem ich eine Chance geben würde.

Aiex 16 Übertalent - 4334 - 15. Juni 2013 - 8:52 #

Und EA findet Sportspielegenre nicht übersättigt.

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