E3 2013: The Evil Within angeschaut

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Jörg Langer 344816 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
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12. Juni 2013 - 18:31 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Große Ehre: Der mysteriöse Shinji Mikami von Tango Gameworks (von uns völlig absichtlich entsprechend mysteriös unscharf fotografiert, siehe unten) wählte tatsächlich einige englische Worte, um uns zur Präsentation seines Horror-Survival-Actionspiels The Evil Within zu begrüßen. Dann ging es auch schnell los, mit der Einleitungsmission und später noch einer fortgeschrittenen Stelle im Spiel.

Wir sind Detective Sebastian Castianus, der mit einer Kollegin und zwei Kollegen zu einer großen Villa gerufen wird, offenbar ein Sanatorium oder so etwas. Überall in der Zufahrt stehen leere Polizeiwagen, denen alle Waffen abhandengekommen sind. Der Detective wird in typischer Schulterperspektive gesteuert, und er kann das Übliche (Munition, Spritzen, die als Medipacks dienen) einsammeln. Wir betreten das Anwesen und schauen uns um. Kurz darauf beobachten wir auf dem Monitor einer Überwachungskamera, wie drei Polizisten, die sich feuernd zurückziehen, von einer teils unsichtbaren Gestalt, die sich blitzschnell von einem zum anderen teleportiert, recht blutreich getötet werden. Wir blicken vom Monitor hoch -- und in das hässliche Gesicht eben jenes teleportierenden Kuttenträgers.

Als nächstes fühlen wir uns in Tomb Raider versetzt: Kopfüber hängen wir von der Wand, neben uns genauso befestigte Leichen und Leichenreste. Ein wenig vertrauenserweckender riesenhafter Metzger holt sich ein bisschen totes Fleisch, was mit einigem Geschmatze und Geschnalze verbunden ist. Wir versetzen uns in schwingende Bewegung, bekommen eine Klinge zu fassen und schneiden uns los. Während der Metzger die gerade geholte Leiche ausweidet, schleichen wir herum, greifen uns einen Schlüsselbund und öffnen damit eine Tür. Doch vergebens: Sekunden später steht der Metzger hinter uns, stilecht mit einer Motorsäge bewaffnet. Er wirft uns in einen Raum mit rotierenden Stachelrädern, tritt dann (aus unserer Sicht: absichtsvoll) auf einen Bodenschalter, der uns darin einschließt. Wir entkommen durch die einzige Tür des Raums, durch einen anderen Zugang kommt auch der Metzger dorthin. Doch komischerweise hat er nun keine Ahnung, wo wir sind, und beginnt alles kurz und klein zu schlagen. Ein Designfehler? Eine Designabsicht? So ganz sicher sind wir uns da nicht. Jedenfalls endet der Prolog damit, dass wir nach einem ziemlichen Rumsen draußen ins Freie schauen -- und die gesamte Zufahrt zum Anwesen, ach was, anscheinend die ganze Stadt, einem riesigen Krater gewichen ist.

Unsere eben gestandene Unsicherheit liegt auch daran, dass wir in einer späteren Sequenz aus einer hölzernen, offensichtlich im Wald stehenden Bruchhütte nach unten gehen und in einem langen Stollen gehen, in den allerdings Türen eingelassen sind. Von einem Moment zum anderen wird aus dem Stollen ein Gang durch die Kellergewölbe einer Fabrik, bevor eine Tür explodiert und sich eine Blutwelle in unsere Richtung ergießt. Zwischendrin haben wir einige Gegner besiegt, die aufgrund der Holzpflöcke durch ihre Köpfe vermutlich aggressiver waren als sonst. Als sie in die Hütte über dem beschriebenen "Wandel-Stollen" eindrangen, hatte unser Held noch schnell stachelige Minenfallen an den Zugängen versteckt.  Doch zurück zur Blutwelle: Kurz darauf schießt aus dem Boden, von einer Blutfontäne begleitet, ein vielgliedriges, langklauiges Etwas, das uns genüsslich den Exitus beschert.

Wie wir das alles finden? Ungefähr so wirr wie ihr vermutlich, aber wie gesagt, vielleicht ist das auch alles Absicht. The Evil Within soll 2014 für PC, Xbox 360, PS4 und Xbox One erscheinen.
Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39285 - 12. Juni 2013 - 18:34 #

Fehler: tür Tür

Grinzerator (unregistriert) 12. Juni 2013 - 19:06 #

Shinji Mikami hat bisher schon ne ziemlich beeindruckende Ludografie aufzuweisen und vielleicht wird das hier sein nächstes großes Ding. Wird im Auge behalten.

. 21 Motivator - 27826 - 12. Juni 2013 - 19:14 #

Dieser Angesehn Artikel weist mich eher ab. Klingt gar nicht gut.

insaneRyu 13 Koop-Gamer - P - 1745 - 12. Juni 2013 - 19:43 #

Finde es auch sehr durchwachsen was man von dem Spiel bisjetzt gehört und gesehen hat. Man ist sich nicht sicher ob es nun voll richtung splatter oder doch irgendwie was anderes mit psychohorror und ein bissl splatter geht...

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12684 - 12. Juni 2013 - 19:53 #

Ich bin echt gespannt :)

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39285 - 12. Juni 2013 - 21:29 #

Ich bin eher verwirrt. ;)

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12684 - 12. Juni 2013 - 23:18 #

Das muss so sein :D

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39285 - 16. Juni 2013 - 2:04 #

Echt, verrückte Welt.

Sciron 19 Megatalent - P - 17262 - 12. Juni 2013 - 23:44 #

Mikami ist immer noch eine der größten Wundertüten der Spieleindustrie. Da kann von ganz großem Trash (im positiven, wie im negativen) bis zu richtigen Hits alles bei rauskommen. Rein von der Qualität kann ich hier irgendwie gar nix rauslesen, ausser dass die typischen Mikami-Elemente wieder mit drin sind. Da hilft echt nur abwarten.

Taris 13 Koop-Gamer - P - 1626 - 13. Juni 2013 - 0:09 #

Also das klingt schon ziemlich schräg.
Das würde ich jetzt gerne selbst sehen, um beurteilen zu können ob eher positiv oder negativ schräg.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 37490 - 13. Juni 2013 - 15:05 #

Das war jetzt aber auch sehr wirr und mit skeptischem Ton beschrieben. Das Preview in der PC Games beschrieb die gleichen Szenen wesentlich wohlwollender. ;-)

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