Trekstor stellt Insolvenzantrag

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Dennis Ziesecke 29501 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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22. Juli 2009 - 13:56 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Der durch seine Multimediaprodukte und externen Festplatten bekannte Hersteller Trekstor hat am 21.07.2009 beim zuständigen Insolvenzgericht in Darmstadt Insolvenz beantragt.

Das Geschäft wird allerdings weitergeführt, das Unternehmen soll von der beauftragten Insolvenzverwaltung saniert werden. Auch die beteiligte Hausbank spricht sich positiv über die weitere Zukunft und die Kreditsicherheit des deutschen Herstellers aus.

Trekstor produziert einen Großteil seiner Produkte in Deutschland anstatt kostensparend im Ausland fertigen zu lassen. Das soll auch weiterhin so bleiben um die Produktqualität nicht zu gefährden. 

Der Einzelhandel beklagt sich allerdings schon seit längere Zeit über den zunehmend schlechter werdenden Service von Trekstor und die trotz Fertigung in Deutschland teils eher durchwachsene Produktqualität. In den letzten Monaten konnte Trekstor teilweise bestellte Ware nicht mehr liefern, weshalb Insolvenzgerüchte schon seit längerer Zeit im Raum standen.

Als Privatkunde sollte man allerdings lieber davon absehen, defekte Produkte direkt bei Trekstor zu reklamieren, da diese unter Umständen in der Insolvenzmasse untergehen könnten. Der Händler, bei dem das Produkt gekauft wurde, ist in diesem Falle ein besserer Ansprechpartner um eventuelle Probleme zu vermeiden.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 22. Juli 2009 - 14:31 #

Hallo Dod, ich gehe davon aus, du hast die News auf Grundlage der PM-Ticker-Meldung geschrieben :-)

1. Lob: Du hast keinesfalls nur Copy&Paste gemacht -- genau so stelle ich mir das vor.

2. Verbesserungswunsch: Du hast bislang den Comment beim entsprechenden Post ("Schreib ich jetzt drüber" o.ä) vergessen.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 22. Juli 2009 - 14:33 #

Ja, hat er. Ich hab allerdings die Quelle in gg.de umgeändert, da nicht jeder auf das PM-Verzeichnis zu greifen kann.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 22. Juli 2009 - 14:36 #

Gute Idee, ich schreibe das nochmal in den Sticky im PM-Ticker.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 22. Juli 2009 - 15:43 #

Oh, sorry! Das erste habe ich vergessen, das zweite nicht gewusst (PM-Verzeichnis nicht verlinken).

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 22. Juli 2009 - 15:44 #

Im Übrigen wollte ich eine Gerüchtenachricht schon vor einigen Wochen schreiben, habs aber gelassen, da solche Gerüchte dem Unternehmen nur schaden zu solch frühen Zeitpunkten. Wäre zwar IMO damals die einzige Nachricht zum Thema gewesen, für Trekstor und seine Beschäftigten wäre es aber sicher nicht sehr erfreulich gewesen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 22. Juli 2009 - 18:55 #

Und noch etwas - wem ist noch die teilweise eher zweifelhafte Produktqualität aufgefallen? "In Deutschland produziert" schon und gut, was bringt es, wenn die asiatische Produktionen länger halten und preiswerter sind? Trekstor hat versucht sich als A-Marke zu positonieren, waren und sind qualitativ aber nicht mal B. Beispiel : für eine große Werbeaktion hatten wir 1200 externe Festplatten zu einem sehr ansprechenden Preis. Die waren auch nach kurzer Zeit ausverkauft - innerhalb der ersten drei Monate nach der Aktion kamen aber gut 30-40% der Platten mit Defekten wieder retour. Besonders leid getan hat mir ein Kunde, der extra zwei von den Teilen gekauft hat um seine Daten *wirklich* sicher zu haben. Dann ist ihm der PC geklaut worden (Datensatz 1 futsch) und beim Zurückspielen des Backups kam plötzlich Qualm aus dem Festplattengehäuse (Datensatz 2 im Eimer). Als er dann vorsichtig die zweite externe Platte nutzen wollte, machte es "rumms", das Netzteil verabschiedete sich, die Platte kratzte einmal gequält auf und auch hier waren (Datensatz 3..) keine Daten mehr zu retten. Ok, viel Pech. Aber keine gute Werbung ;) .

Trekstor MP3-Player habe ich ne zeitlang nur gekauft, weil ich WUSSTE, daß die nach spätestens sechs Monaten kaputt sind und anstandslos gegen höherwertigere Modelle im Blödmarkt meines Vertrauens getauscht wurden. Die sehr kulante Retourenverwaltung war aber eines der ersten Sparopfer, weshalb viele Märkte den Umsatz mit Trekstor arg zurückgefahren haben. Wenn nämlich ein NoName-Produkt mit bestenfalls durchschnittlicher Qualität mehr kostet als Markenprodukte und dann noch schlechter Service dazu kommt hat die Firma verloren. Egal, wie groß die "Computerbild-Testsieger" Aufkleber auf der Packung sind. "Bekannteste Marke"-Siegel helfen da auch nichts.

Ralph 11 Forenversteher - 642 - 23. Juli 2009 - 9:56 #

Dazu gibt es bei golem noch ne Info:
Zum vorläufige Insolvenzverwalter von Trekstor wurde der Rechtsanwalt Jan Markus Plathner von der Frankfurter Kanzlei Brinkmann & Partner bestellt. Und genau der soll die Firma sanieren. Vielleicht will da noch jemand nen Absatz hinzufügen?

http://www.golem.de/0907/68535.html

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 23. Juli 2009 - 11:29 #

Der Name des Anwaltes war mir zwar bekannt, ich habe ihn aber weggelassen, da ich nicht glaube, daß sonderlich viele User den Mann persönlich kennen oder daß es wichtig ist, den Namen erwähnt zu haben.

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