Studie zeigt die positiven Effekte von Spielen auf

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7. Juni 2013 - 13:32 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Videospiele jungen Menschen dabei helfen, sich auf ein produktives und sozial ausgeglichenes Leben vorzubereiten – sie geht sogar so weit, sie als die "zukünftig besseren Bürger" zu bezeichnen. Durchgeführt wurde die Studie von Kathy Sanford, einer Professorin für Erziehungswissenschaften an der staatlichen University of Victoria (Kanada). Sie beobachtete dafür die Entwicklung  und das Verhalten einer Gruppe von Kindern im Alter von 13 bis 17 Jahren über fünf Jahre hinweg – von den Ergebnissen ihrer Forschung ist sie selbst überrascht. Zumal sie außerhalb ihrer Forschung mit dem Thema Videospiel nicht wirklich vertraut ist. In einem Gespräch mit The Globe and Mail geht sie näher auf die Studie ein.

So stellen sich die von Jugendlichen in Spielen gelernten Strategien als nützliche Fähigkeiten im echten Leben heraus; vor allem weil sie die Fähigkeiten auch entsprechend anwenden können und sich Gedanken über ihre Handlungen machen. Demnach seien die Teilnehmer der Studie sehr besorgt über ethische und moralische Entscheidungen gewesen. Das habe dazu geführt, dass sie über die Entscheidungen und die unterschiedlichen, daraus resultierenden Konsequenzen intensiv nachgedacht haben.

Sie treffen Entscheidungen und nehmen die Konsequenzen zur Kenntnis. Sie denken darüber nach, was das alles bedeutet. In vielen Situationen sind das übertragbare Gedankengänge und Fähigkeiten wenn sie in das Arbeitsleben einsteigen oder die Hochschule besuchen.

Als Beispiele dafür nennt sie unter anderem einen Jungen, der das MMO-Rollenspiel Guild Wars 2 spielte und zum Leiter einer Gilde wurde. Dadurch sei sein Selbstvertrauen gestiegen und er nutzte die neu erlernten Fähigkeiten in Gruppenprojekten für die Schule. Oder ein Mädchen, das sich sehr für die Details der historischen Geschichte einer Spielwelt interessierte. Letztendlich kaufte sie sich dann ein Buch, um mehr über die Geschichte der echten Welt zu erfahren. Laut Sanford stellen heutzutage viele Spiele durch die sozialen Medien Zugänge zu umfassenden Communites dar. Das biete wiederum unterschiedliche Möglichkeiten für die menschliche Interaktion und Kreativität.

Des Weiteren haben auch die häufig kritisierten Shooter ihre Vorteile, weil sie mehr sind als einfach nur rumzulaufen und Leute zu töten, so Sanford. Die Spieler müssen dabei viel Problembewältigung leisten und strategisch oder taktisch Vorgehen, um besser zu werden. Beispielsweise sei es notwendig, sich mit den Teammitgliedern abzusprechen und die Stärken und Schwächen der Zusammenarbeit mit anderen zu verstehen. Zudem seien Spiele besser als Lernmedien geeignet als passive Formate wie Fernsehen.

Spieler sprechen darüber, wie sie sich fühlen, wenn sie etwas machen, das negative Konsequenzen für andere Leute nach sich zieht. Sie fühlen sich schlecht und das gefällt ihnen nicht.

Zwar gelte das wahrscheinlich nicht für jeden. Aber zumindest auf die Probanden der Studie hätte das zugetroffen. Nachdem sie solch eine Erfahrung gemacht hatten, entschieden sie sich, nichts zu machen, was negative Konsequenzen für mit ihnen in Verbindung stehenden Menschen zur Folge hätte. Zudem betont Sanford wie wichtig es ist, dass Eltern mit ihren Kindern über die gespielten Titel reden, um ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen.

Wie aussagekräftig die Studie wirklich ist, bleibt im Moment noch unklar, da Angaben über die Größe und Auswahl der Stichprobe fehlen und auch weitergehende Informationen zu den Ergebnissen noch nicht veröffentlicht sind. Dr. Kathy Sanford präsentiert die Forschungsergebnisse erst diese Woche einer Auswahl von 7.000 Abgeordneten aus ganz Kanada, die sich an der Universität zu einer Konferenz der Geisteswissenschaften zusammenfinden. Deshalb sollte auch von allgemeinen Rückschlüssen Abstand genommen werden. Trotzdem zeigt die Studie ohne Frage die positiven Effekte auf, die Videospiele haben können.

Name (unregistriert) 7. Juni 2013 - 13:36 #

Man kann aus allem, was man intensiver und erfolgreich betreibt, irgendwelche Schlüsselqualifikation ableiten, selbst aus Drogenkonsum. Es geht immer um die Verhältnismäßigkeit.

Punisher 19 Megatalent - P - 15905 - 7. Juni 2013 - 13:40 #

Auch wenn ich diese Frage vielleicht bereuen werde... welche Schlüsselqualifikation könnte man aus Drogenkonsum ableiten?

DerDani 16 Übertalent - P - 4034 - 7. Juni 2013 - 13:42 #

Umgang mit seelischem Stress vielleicht?

Barkeeper 16 Übertalent - 4281 - 9. Juni 2013 - 2:29 #

Naja, nein. Würde ich eher weniger sehen. Die meisten Menschen greifen doch gerade zu Drogen WEIL sie den seelischem Stress nicht anders abbauen können.
(Z.B. durch Ausgleichtätigkeiten, Gespräche etc.)

Gerade als Barkeeper doof, wenn der Stoff (Alkohol - ist für mich auch eine Droge, wie Zigaretten oder Cannabis oder andere Bewußtseinsverändernde Substanzen) ständig 30cm hinter deinem Rücken steht. Sich dann die Freundin trennt, 2 Tage später mit einem neuem Kerl rumrennt, du dann kapierst warum Sie in letzter Zeit so oft bei Ihrer "Mutter" war, sich die Bank wegen dem Kredit für das kleine Häuschen im Grünen meldet..

McSpain 21 Motivator - 27549 - 7. Juni 2013 - 13:43 #

Schreibt ihr bei Bewerbungen etwa nicht "trinkfest" unter die Zusatzqualifikationen?

Old Lion 26 Spiele-Kenner - 69609 - 7. Juni 2013 - 13:58 #

und arbeitsscheu

McSpain 21 Motivator - 27549 - 7. Juni 2013 - 14:05 #

Das ist auch ein Zeichen von Kreativität und Effizienz. :-)

Barkeeper 16 Übertalent - 4281 - 9. Juni 2013 - 2:42 #

Die einzige Branche wo die Angabe von Vorteil wäre, ist evtl. als Whiskeytaster.
Aber das nimmst du ja nur Kleinstmengen in den Mund und schluckst auch nicht alles.
Da zählen ausgebildete, extrem feine Geschmacksnerven viel mehr.

Zudem.. Die meisten saufen doch nur um sich das Hirn rauszuballern um so, vermeintlich, den Stress der Woche abzubauen.
Schade das sowas gesellschaftlich als "normal" angesehen wird.

Den meisten würde ein besseres Selbst-Zeitmanagement viel mehr bringen als rauschende Feste wo man sich als der/die Größte fühlt.

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 9. Juni 2013 - 16:46 #

"Aber das nimmst du ja nur Kleinstmengen in den Mund und schluckst auch nicht alles."

Durch die Mundschleimhaut nimmt man den Alkohol aber trozdem auf.

"Zudem.. Die meisten saufen doch nur um sich das Hirn rauszuballern um so, vermeintlich, den Stress der Woche abzubauen.
Schade das sowas gesellschaftlich als "normal" angesehen wird."

Gerade in Bayern zählt ja Bier zum Grundnahrungsmittel.;)

Gustel 15 Kenner - P - 2715 - 7. Juni 2013 - 13:43 #

Also zumindest sind ehemals oder aktive Drogensüchtige mit unter die besten Therapeuten für andere die raus kommen wollen. So hab ich zumindest mal gehört.

KingJames23 15 Kenner - 3250 - 7. Juni 2013 - 14:03 #

"Ihr habt ein Drogenproblem, deswegen müsst ihr mir, äh, all eure Drogen geben, damit, äh, ihr euch von ihnen lossagen könnt *hust*"

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 7. Juni 2013 - 14:10 #

Kann das aus Scrubs sein?;)Gab mal ne folge mit ähnlichen Thema.

KingJames23 15 Kenner - 3250 - 7. Juni 2013 - 14:50 #

War zwar nicht beabsichtigt, aber jetzt wo du es sagst... kann sein dass es irgendwie von Scrubs is

John of Gaunt Community-Moderator - P - 64698 - 7. Juni 2013 - 21:28 #

Gibt tatsächlich eine Folge, in der ein klinikbekannter Drogensüchtiger eine Drogentherapie leitet und von den Teilnehmern immer am Anfang/Ende einer Sitzung Stoff einsammelt ^^

Barkeeper 16 Übertalent - 4281 - 9. Juni 2013 - 2:51 #

Ja, das stimmt. Die suchen teilw. explizit auch nur Leute die Abhängig waren.
Aber: Der einzige Grund wieso die die besseren Therapeuten sind, ist das diese WISSEN wie sich das Gegenüber fühlt. Stichwort: Authentizität.
Die Probleme kennen und so eher auf einer freundschaftlichen Ebene agieren können. Evtl. auch drohende Probleme (Rückfall, etc.) eher erkennen aufgrund eigener Erfahrung.

Wer den Film "Erin Brockovich" kennt: Da gibts die Szene wo Erin eine abgebrühte Anwältin als Assistentin an die Seite bekommt. Die dann bei einer der betroffenen Familien sitzt und sagt: "Ok, können wir die ganzen Mitleidsbekundungen und Heueleien sein lassen und einfach klipp, klar & präzise die Fakten aufnehmen?"

SO geht es eben nicht immer.

In der Regel erfahren Abhängige leider sehr schnell, das Sie nichts mehr wert sind, etc. Wenn dann jemand ankommt und sich auf einmal für dich interessiert kommt das halt nicht Glaubwürdig rüber.
Es sei den er kann überzeugen und das ist verdammt schwer.

furzklemmer 15 Kenner - 3189 - 7. Juni 2013 - 21:22 #

Finanzmanagament.

DerDani 16 Übertalent - P - 4034 - 7. Juni 2013 - 13:41 #

Ah, also wie ich mir gedacht habe - es sind die > 17 Jährigen, die bei LoL und co. flamen... Die 13-17 Jährigen lernen anscheinend noch den guten Umgang xD

GeneralGonzo 13 Koop-Gamer - 1562 - 7. Juni 2013 - 13:44 #

ich habs immer gewusst: Zocken bildet !!
Nur meine Eltern haben das damals anders gesehen..... ;-)

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2208 - 7. Juni 2013 - 13:47 #

Und heute sind sie komplett von unserem Hobby überzeugt, selbstverständlich :)

Goldfinger72 15 Kenner - 3140 - 7. Juni 2013 - 13:48 #

Endlich mal wieder eine Studie!

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 7. Juni 2013 - 13:54 #

Die Professorin kennt deutsche Foren nicht.;)

irgendjemandiminternet 14 Komm-Experte - 1850 - 7. Juni 2013 - 14:31 #

Richtig.
Und jeder der nicht derselben Meinung ist, ist nen blöder Pimmel ;)

Sciron 19 Megatalent - P - 17435 - 7. Juni 2013 - 15:12 #

Positive Effekte von Spielen? Dafür verlange ich jetzt mindestens 5 pfeiffersche Gegenstudien.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65881 - 7. Juni 2013 - 15:20 #

Leg das dem nächsten vor, der ohne jemals ein Spiel gezockt zu haben schreit "Er hat Killerspiele gespielt, deshalb lief er Amok !"

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 7. Juni 2013 - 16:02 #

Kann ich gut nachvollziehen, diese Studie.

eQuinOx (unregistriert) 7. Juni 2013 - 17:16 #

Früher hat man sogar noch zwangsläufig, aber freiwillig Englisch gelernt beim Zocken.

Und heute?? Neulich bei ner LAN haben wir ne Nostalgie-Runde Command&Conquer gezockt und am Ende der Partie stand "VICTORY!" auf dem Screen. Fragt mich ein noch relativ junger Teilnehmer (Mitte 30 ^^): "Und haben wir jetzt gewonnen?"... sad, but true story!!

Das mit den negativen Konsequenzen und sich schlecht fühlen stimmt aber in jedem Fall! Wenn einer bei AoE2 seine Truppen hortet, während sich 2 Teampartner an der Front den Allerwertesten aufreiben ("aber meine Truppen sterben dann doch!?"), dann hat das physische Konsequenzen (Kopfnuss!). Der sozialisierende Lerneffekt setzt dann relativ schnell ein...

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 7. Juni 2013 - 19:15 #

Das die für solche Erkenntnisse immer ne Studie brauchen xD

Als nächstes kriegen die raus das Atomkraft schädlich ist... Alles kriegen die raus ^^

McSpain 21 Motivator - 27549 - 7. Juni 2013 - 19:22 #

:) War's die CIA?

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 7. Juni 2013 - 19:43 #

Ich mach ne Gegenstudie ,Atomkraft ist nicht schädlich!;)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 8. Juni 2013 - 12:29 #

Bade mal in sonem Kühlbecken. Eine ganz besondere Lebenserfahrung ^^

MicBass 19 Megatalent - 14547 - 7. Juni 2013 - 20:32 #

Aus eigener Erfahrung kann ich noch hinzufügen dass Spielen auch schöner macht. ^^

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 8. Juni 2013 - 12:30 #

Das seh ich genauso ! ^^

Barkeeper 16 Übertalent - 4281 - 9. Juni 2013 - 2:31 #

Meine Freundin ist seitdem auch glücklicher wenn Sie Abends schlafen geht! :-)

Ultrabonz 14 Komm-Experte - 2316 - 7. Juni 2013 - 20:34 #

Die Weisheit des Tages: Ob man von Videospielen wirklich was lernt, weiss ich nicht. Aber man lernt in jedem Fall besser, wenn man spielerisch an eine Sache herangeführt wird.

Charlie 11 Forenversteher - 610 - 8. Juni 2013 - 2:40 #

Sehr komischer Artikel irgendwie :D

Ist doch ehh egal (unregistriert) 8. Juni 2013 - 17:16 #

Wir glaube den einen Studien nicht. Vieleicht sollten wir den anderen genauso wenig glauben.

Alles andere ist unglaubwürig. ;)

supersaidla 16 Übertalent - 4129 - 10. Juni 2013 - 10:10 #

Mich haben Computerspiele fett, faul, verfressen, übelriechend und lichtscheu gemacht. Das Gute daran ist dass ich sicher nicht rausgehe um alten Omas die Handtaschen zu klauen, zumindest nicht vor 2018... oder 19... ;)

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