Studie: Gebrauchtspielsperre kann Publishern schaden

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30. Mai 2013 - 9:47 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Schon seit einigen Jahren stören sich einige große Publisher am Weiterverkauf gebrauchter Spiele. Da sie selbst daran nicht mitverdienen konnten, versuchten sie zum Beispiel mit Online-Pässen dagegen vorzugehen (GG-Report). Eine Studie von Masakazu Ishihara von der New York Stern School of Business und Andrew Ching von der Universität Toronto hat nun ergeben, dass dieses pragmatische Vorgehen der Publisher unter Umständen sogar schädlich sein kann.

Die beiden Forscher analysierten die Zahlen des japanischen Spielemarkts und wollten anhand des Kaufverhaltens der dortigen Spieler herausfinden, wie es sich auswirken würde, wenn der Gebrauchtspielemarkt komplett verschwinden würde. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass viele Gamer vorausschauend denken und den Wiederverkaufswert mit einkalkulieren, wenn sie sich ein neues Spiel kaufen. Deshalb würde eine Blockade des Gebrauchtspielemarkts dazu führen, dass der Profit pro Titel für die Publisher um 10 Prozent zurückgehen würde. Daher müssten sie die Preise für neue Spiele senken, wodurch der Profit im Optimalfall um 19 Prozent steigen könnte. In einer E-Mail an die Kollegen von Wired schrieb Ishihara:

Unserer Ansicht nach wäre der optimale Preis 33 Prozent unter dem heutigen Niveau, wenn der Gebrauchtspielemarkt eliminiert würde. Grob gesagt sollte der Preis in den USA auf ungefähr 40 Dollar sinken. [...] Diese Reduzierung kommt zum Teil daher, dass wenn es den Gebrauchtspielemarkt nicht mehr gäbe, die Spieler ihre Spiele nicht weiterverkaufen könnten und kein Geld zurück bekämen (was kompensiert werden müsste).

So schnell wird der Gebrauchtspielemarkt jedoch nicht verschwinden. Was den Umgang mit gebrauchten Games in der nächsten Konsolengeneration angeht, hat sich Microsoft laut Gerüchten für eine Mittellösung entschieden: Wer ein gebrauchtes Spiel kauft, muss eine Gebühr entrichten, damit es an seinen Account gebunden wird. Nintendo hingegen sieht bei der WiiU von etwaigen Maßnahmen ab. Sony wiederum hat sich in dieser Frage noch nicht abschließend geäußert.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5928 - 30. Mai 2013 - 9:59 #

Das Problem ist aber, dass die Preise nicht in dem Maße fallen würden, selbst wenn man die Spiele nicht mehr verkaufen kann. Heutige PC-Spiele sind zum Beispiel trotz der diversen Account-Bindungen, ohne die es heute keinen Top-Teitel mehr gibt, am Erstverkaufstag nicht günstiger geworden als zu den Zeiten als man die Discs noch über ebay verticken konnte.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 33358 - 30. Mai 2013 - 11:01 #

Am Releasetag nicht, aber die Preise fallen ganz schnell, zumindest in UK. Dazu ständig irgendwelche Deals.

Crowsen (unregistriert) 30. Mai 2013 - 12:26 #

Sind sie nicht? Schau mal bei Steam in die Neuerscheinungen und sag mir dann, wieviele Vollpreistitel da drin sind in der Liste. Ich zähle im Moment unter den 100 letzten Erscheinungen (DLC natürlich nicht mitgerechnet) genau 5 Spiele zum Vollpreis. Davon sind zwei eklig-schlechte Spiele zum Melken einer Franchise (Star Trek und Walking Dead: Survival Instinct).

Bist du dir wirklich sicher mit dem was du da behauptest? Dazu kommt natürlich noch, dass es sehr schnell sehr große Preisnachlässe gibt.

jguillemont 21 Motivator - P - 26864 - 5. Juni 2013 - 16:02 #

Gibt es eigentlich eine Auswertung darüber, wie schnell die Preise gesenkt werden? Hat da jemand mal was gelesen?

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 30. Mai 2013 - 13:52 #

Klar, am Erstverkaufstag. Wer kauft schon noch am Erstverkaufstag? Zwei Wochen später kriegt man viele Spiele schon billiger und spätestens 2 Monate nach Erscheinen kosten sie weniger als die Hälfte. Davon abgesehen das PC Spiele mal generell nen Zehner weniger kosten.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 30. Mai 2013 - 16:22 #

Viel Vernunft, wenig Leidenschaft ;-)

Geht mir auch so, es gibt aber noch Ausnahmen: Last of Us ist vorbestellt, Beyond werde ich mir wohl auch zum Release geben und auch Dark Souls 2 wird blind geordert, sobald es eine entsprechende Ankündigung gibt.

.xaan (unregistriert) 30. Mai 2013 - 17:15 #

Es gibt aber gerade auf den digitalen Downloadplatformen immer wieder Verkaufsaktionen mit extrem gesenkten Preisen. Etwas das es so auf den Konsolen nicht gibt. Zumal die Preise ja auch relativ schnell auf Budgetniveau fallen. Das könnte durchaus auch als genau der Ausgleich funktionieren, von dem in der Studie die Rede ist.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 30. Mai 2013 - 22:31 #

Also zumindest im PSN gibt es jede Woche neue Preisnachlässe und immer wieder irgendwelche Verkaufsaktionen.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4811 - 30. Mai 2013 - 10:12 #

Es erstaunt mich immer wieder, wie groß der Gebrauchtspielemarkt ist. Vielleicht ist er in anderen Ländern und für Konsolen auch deutlich wichtiger als hierzulande für PC. Ich kann sagen, dass ich beim Kauf von Spielen noch nie den Wiederverkaufswert eingeplant habe. Ich bin aber auch noch nie auf die Idee gekommen, ein Spiel wieder zu verkaufen. Viele Spiele werden nach dem anfänglichen Spielen wieder hervorgeholt und so nach Jahren noch gespielt. Oder halt immer wieder zwischendurch.

Ich würde allerdings gerne mehr Spiele an Freunde verleihen, als es die heutzutage gängigen Steam-Bindungen erlauben.

Doc Bobo 16 Übertalent - P - 5055 - 30. Mai 2013 - 10:40 #

Jep, geht mir auch so, ich sammel das Zeug ja auch, ist schliesslich zeitgeschichtliche Dokumentation und mein Hobby. Aber ok, früher als Schüler und mit weniger Euronen (damals noch DM) in der Tasche, habe ich auch einiges verkauft (z.B. Atari ST & SNES inkl. allen Titeln), von daher kann ich schon verstehen, dass es generell ein Interesse am Weiterverkauf gibt.

Sören der Tierfreund (unregistriert) 30. Mai 2013 - 10:29 #

Wenn es so günstig wäre, bräuchte man keine Spielepresse mehr - weil man einfach jedes Spiel kaufen würde :)

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 13934 - 30. Mai 2013 - 10:55 #

MS hat immer noch nicht bestätigt wie ihr Gebrauchtsystem aussieht!

Und falls sich wirklich weniger Titel verkaufen könnte das ja dann, sein das Preise für Spiele fallen. Mal davon abgesehen finde ich sind Spiele günstig wie nie!

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 35577 - 30. Mai 2013 - 10:59 #

Hab's kurz relativiert

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11767 - 30. Mai 2013 - 11:01 #

Anhand der Zahlen würde ich folgende Schlussfolgerung ziehen:

Eine Gebrauchtspielsperre würde sogar erheblichen Schaden verursachen. Und zwar aus folgendem Grund. Bisher kann man ein Spiel zwischen 20-60 € kaufen (20 Sehr Gebraucht - 60 Neu). Im Mittel ergibt sich 40 (die Zahl aus der Studie). Bisher können sich alle ein Spiel leisten (derjenige, der wenig Geld hat um 20, der der viel Geld hat um 60). Verkauft man die Spiele nun um 40, verliert man nun jene Käuferschicht von 20-39, sowie die den erhöhten Profit von 41-60. Ganz zu schweigen von den weichen Faktoren wie Mundpropaganda und Fanvideos, die durch die eingeschränkte Nutzerzahl verursacht werden.

Wie heißt es so schön? Der Markt wird es schon richten! ;)

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2098 - 30. Mai 2013 - 11:09 #

>>Der Markt wird es schon richten<<
Manchmal richtet sich der Markt aber auch selbst...

McSpain 21 Motivator - 27275 - 30. Mai 2013 - 11:11 #

Weil der Markt ja immer unser Bestes im Sinn hat.

SonkHawk 14 Komm-Experte - 2251 - 30. Mai 2013 - 11:12 #

Was für ne Bullshit Studie. Mein Studienergebnis lautet: Gebrauchtspiele können den Verbrauchern nützen!
Wo ist mein Applaus? Kriege ich jetzt nen Doktortitel??

Sören der Tierfreund (unregistriert) 30. Mai 2013 - 11:19 #

Gebrauchtspiele töten unser Hobby.

SonkHawk 14 Komm-Experte - 2251 - 30. Mai 2013 - 11:53 #

Son Quatsch. Lobbypropaganda.

Mein letztes Gebrauchtspiel war vor ein paar Monaten Quake1 auf nem Flohmarkt. Wem habe ich damit jetzt geschadet? Wenn überhaupt mir selbst, weil dat Teil unter Win7 nämlich nicht läuft...

McSpain 21 Motivator - 27275 - 30. Mai 2013 - 12:14 #

In der Zeit in der du aber Quake 1 spielst bzw. zum laufen bringst kaufst/spielst du kein aktuellen TripleA-Titel. Daher Schaden angerichtet. ;)

SonkHawk 14 Komm-Experte - 2251 - 30. Mai 2013 - 13:08 #

ARGL, Asche auf mein Haupt, jetzt kommt Call of Duty 12 wegen mir erst 2 Tage später!!!!

Vidar 18 Doppel-Voter - 12525 - 30. Mai 2013 - 11:59 #

Leute die ein gebrauchtes Spiel kaufen, kaufen es weil es wohl günstiger ist da sie evtl keine 60€ für ein Konsolen Spiel über haben.

Was auch bedeuten würde sie hätten das Spiel so oder so nie zum vollpreis gekauft.

Crowsen (unregistriert) 30. Mai 2013 - 12:35 #

Ja und nein. Es gibt sicher diejenigen, die gezielt nach Gebrauchtspielen suchen und diese kaufen damit es günstiger ist. Aber es gibt ja auch viele Retailer, Gamestop ist im Teaserbild nicht umsonst abgebildet, die aktiv versuchen dem Käufer eine gebrauchte Kopie zu verkaufen und eben nicht die neue, schlicht und ergreifend, weil sie dafür sehr viel mehr Geld bekommen und da entsteht für Publisher und Entwickler tatsächlich schaden, einfach weil der Käufer eben eigentlich ein neues Spiel gekauft hätte anstatt eben ein gebrauchtes. Ich glaube nicht, dass es so sehr um den nostalgischen Zocker geht, der sich ein zig Jahre altes Spiel auf dem Flohmarkt kauft. Das ist eben leider ein unangenehmer Nebeneffekt.

Johannes 22 AAA-Gamer - P - 35577 - 30. Mai 2013 - 12:50 #

Dabei lässt du aber außer Acht, dass derjenige, der das Spiel weiterverkauft hat, sich mit Geld was er dafür bekommen hat (auch wenn das bei Gamestop meiner Erfahrung nach selten mehr als ein feuchter Händedruck ist) vielleicht schon wieder ein neues Spiel gekauft hat. Und dass derjenige, der sich das Spiel gebraucht geholt hat vielleicht Gefallen daran findet und sich noch DLC dafür kauft.

Crowsen (unregistriert) 30. Mai 2013 - 13:52 #

Naja, dass das Geld das man dafür bekommt bei Gamestop nur sehr wenig ist, hast du selbst erwähnt, und auch das hilft nicht viel, wenn wieder ein gebrauchtes Spiel gekauft wird. Das Argument mit dem DLC ist auf jeden Fall ein sehr gutes und da gebe ich dir auch vollkommen Recht. Wenn DLC verkauft wird, wird das alles natürlich abgeschwächt. Ob es ausreichend ist um den fehlenden Neukauf zu kompensieren weiß ich nicht, aber es ist auf jeden Fall eine sehr gute Methode um das alles abzuschwächen :)

Das ist auch ein Grund, weswegen ich mir nicht sicher bin ob eine Gebrauchtspielsperre für die neuen Konsolen Sinn machen würde, denn sie sollen ja mehr DLC und ähnliches ermöglichen soweit ich weiß.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11354 - 30. Mai 2013 - 18:09 #

Tja, und bei mir wird JEDES Spiel mit DLCs konsequent ignoriert und nicht gekauft, egal ob neu oder gebraucht. Also daran verdienen sie bei mir schon mal nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11354 - 30. Mai 2013 - 18:05 #

Es entsteht KEIN Schaden für den Spielehersteller. Das Spiel wurde einmal von ihm verkauft und er hat dafür Geld bekommen. Alles andere ist Ilusion.

Crowsen (unregistriert) 30. Mai 2013 - 20:00 #

Wenn ein Mensch, der eigentlich ein neues Spiel gekauft hätte von dem Retailer eine gebrauchte Version "aufgedrängt" bekommt, würde ich das sehr wohl als Schaden einstufen. Noch einmal ich spreche nicht von dem typischen Schnäppchenjäger, der sowieso gebraucht gekauft hätte oder sich das Spiel nur für den günstigeren, gebrauchten Preis leisten könnte, denn dann gebe ich dir Recht: Dabei entsteht kein wirklicher Schaden.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 30. Mai 2013 - 12:18 #

30-40€ bzw. damals 60-80 DM ist tatsächlich ein Preis, bei dem ich zugreife ohne großartig nachzudenken. So bin ich an früher an Pokemon Rot sowie viele andere Gameboy-Spiele, heute an Persona 4 Golden, Cave Story 3D und Donkey Kong Country Returns gekommen, ohne es je bereut zu haben, wenn mal Schrott dazwischen war.

v3to (unregistriert) 31. Mai 2013 - 11:02 #

sehe ich ähnlich. und stelle auch fest, dass ich ziemlich geizig geworden bin, seitdem neue konsolentitel sich oberhalb 50€ eingependelt haben.

eQuinOx (unregistriert) 30. Mai 2013 - 13:01 #

Schon seit einigen Jahren stören sich einige große Autohersteller am Weiterverkauf gebrauchter Fahrzeuge, da sie selbst daran nicht mitverdienen konnten.

Was den Umgang mit gebrauchten Autos in der nächsten Fahrzeuggeneration angeht, hat sich Toyota laut Gerüchten für eine Accountlösung entschieden: Wer ein gebrauchtes Auto kauft, muss eine Gebühr entrichten. Anderenfalls wird das Auto nicht starten.

McSpain 21 Motivator - 27275 - 30. Mai 2013 - 13:14 #

Wobei viele Lizenz Autohändler inzwischen ohne Gebrauchtwagenhandel zu machen könnten. Daher geht es hier eher darum den herstellerfremden Handel abzuschalten. Gibt bei PKWs ja auch noch keinen Downloaddienst. Dafür sind die 3D-Drucker noch zu klein.

eQuinOx (unregistriert) 30. Mai 2013 - 18:29 #

Nur zur Sicherheit:
Mein Posting ist zu 100% Phantasie. Es ist ein Zitat aus dem Artikel, wo ich nur "Spiel" durch "Auto" ersetzt habe.

McSpain 21 Motivator - 27275 - 30. Mai 2013 - 18:44 #

Und Toyota stand da vorher. Soso.
Schon klar. ;) Aber das Gebrauchtwagenbeispiel kommt ja auch immer häufiger ins Gespräch.

blobblond 19 Megatalent - 18202 - 30. Mai 2013 - 13:26 #

Studie:Gebrauchtspielsperre schadet Gamestop.

Icke 2000 (unregistriert) 30. Mai 2013 - 14:09 #

Also erstmal finde ich es Mist, dass der Gebrauchtspielemarkt kaputtgemacht wird. Auf der anderen Seite nenne ich mal das Beispiel Ebay. Schon seit Jahren gibt es dort kaum noch interessante Medien von Privatanbietern, ich meine nicht nur PC-Spiele, sondern auch Musik-CDs. Es finden sich nur noch viele Händler, die oft überteuerte Preise verlangen, bei Musik ist der Preis von Neuware nicht mehr weit entfernt. Und für 2 Euro weniger kaufe ich keine Gebrauchtware.
Das Medium Computerspiel (und auch und erst recht Musik, siehe Charts, nur noch beliebiger, austauschbarer Kram mit kurzer Halbwertzeit) ist insgesamt weniger bis nix mehr wert (gesuchte Sachen und bestimmte Retrotitel mal ausgenommen). Ich bin eigentlich Sammler und habe noch Möglichkeit immer eine Boxed Version gekauft, Spiele nur in Jewel Case kamen mir nicht ins Haus, DVD-Hülle war schon ein fieser Kompromiss. In Zeiten von Steam hat sich, was mich auch selbst wundert, mein Verhalten deutlich geändert. Ich kaufe schon noch mal ein Spiel in einer Box, aber dann meist nur Retrotitel oder ich gönne mir über Kickstarter mal was feines (Juhu, Battle World Kronos!).

Bei Steam kann ich gut auf Steam Sales warten, wo ich dann teils unverschämt günstig Spiele abräumen kann. Da macht es mir auch nix aus, dass ich weder eine Box habe, noch das Spiel weiterverkaufen kann. Spiel ist Kacke? Na und, hat 3,49 Euro gekostet, RIB (Rest in Bibliothek). Ich würde allerdings nie auf die Idee kommen, mir dort einen Vollpreistitel für 39,99 Euro oder mehr zu kaufen.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 13934 - 30. Mai 2013 - 14:56 #

Denke aber oft sind die Steam Sales quere finanziert durch die Konsolen Titel.

McSpain 21 Motivator - 27275 - 30. Mai 2013 - 15:07 #

Klar. Genauso sind Vorbesteller und DayOne-Käufer Überlebenswichtig für die Industrie. Die Angebote oder inzwischen Humble-Bundles dienen ja nur dazu noch ein paar Pfennige von den Leuten zu holen die sonst einfach nicht zugeschlagen hätten. Früher war ich auch ein Preorder und am liebsten 2 Tage vor Release Spieler. Würde die Industrie weniger Energie in die Bekämpfung von Raubkopierern oder Gebrauchtkäufern stecken und stattdessen dafür sorgen das ich mich als DayOne-Käufer nicht immer öfters verarscht, belogen und betrogen vorkommen würde, würde ich auch öfters zum Vollpreis zuschlagen.

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