User-Artikel: Im Abendrot aus Bits und Bytes

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15. Mai 2013 - 12:55

Stadtführungen können nerven. Das neoklassizistische Rathaus dort wurde unter Kaiser Schnullewutz dem Dritten erbaut und der berühmte Doktor Fred Frothingslosh hat sich einmal großzügig in den Marktbrunnen gleich hier übergeben, als er aus der Kneipe torkelte. Wow. An einem müden Migränetag nimmt man solche kulturhistorisch brisanten Fakten am besten mit tolerantem Desinteresse hin. Im schlimmsten Fall üben die gelben Bögen des benachbarten McDonalds eine wesentlich größere Anziehungskraft aus als ihre gotischen Ebenbilder über der Eingangspforte der vielgepriesenen Kathedrale.

Drollig ist jedoch, dass, wenn man sich auf virtueller Stadttour befindet und eine ganz ähnliche Kulisse in einem Spiel wie The Witcher betrachtet, man sich der andächtigen Bewunderung kaum erwehren kann. Plötzlich möchte man Stunden, ja am liebsten ganze Tage, am selben Ort verweilen, um die eindrucksvollen Fassaden im Tag-Nacht-Zyklus oder bei wechselnden Wetterverhältnissen zu bestaunen. Man ist geneigt, jedes Detail der Statuen und Fresken in sich aufzusaugen und alles über Land und Leute in Erfahrung zu bringen, das es aus alten Inschriften zu entschlüsseln gibt.
 
Nach einer interessanten Offenbarung im Zusammenhang mit einem klassischen Horror-Shooter hat unser User Freylis sich einmal mit der anderen Seite von Spielen beschäftigt. Jenseits von ihren Action-Gehalten – dem Ballern, Schwertkämpfen, Martial-Arts und Bleifuß – offerieren nämlich sogar Mainstream-Titel oftmals eine wesentlich tiefgründigere Erfahrung, die beinahe in Richtung von Meditation geht. Freylis bezeichnet es als das „Romantische Moment“ und geht in diesem Artikel der Frage nach, in welchen Ausdrucksformen es in den Machwerken digitaler Kunst vorkommt und weshalb sich die Suche danach durchaus lohnt.
 
Viel Spaß beim Lesen!

Fugusha Kisai 16 Übertalent - P - 4319 - 15. Mai 2013 - 14:22 #

Klingt gut, gleich mal lesen.

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