App der Woche: Cut the Rope - Time Travel
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

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Bild von Florian Pfeffer
Florian Pfeffer 25273 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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24. April 2013 - 17:00
Vor ziemlich genau zweieinhalb Jahren stand in einer der frühen Ausgaben der App der Woche ein Spiel auf dem Prüfstand, von dem bis dahin die Wenigsten gehört hatten. Cut the Rope war gleichzeitig knifflig und niedlich, und schaffte es mit dieser unschlagbaren Kombination, diverse Zielgruppen gleichzeitig anzusprechen. Inzwischen dürfte es kaum einen Smartphonebesitzer geben, der noch keine Bekanntschaft mit dem grünen, bonbonmampfenden Monster namens Om Nom gemacht hat. Nach diversen Zwischenspielen erschien vergangene Woche eine weiterer Teil der Reihe rund ums Thema Seile abschneiden: Cut the Rope – Time Travel.
Mit der Schneeflocke könnt ihr die Zeit anhalten, damit die Bonbons nicht an den Stacheln zerschellen. Der steinerne Schalter rechts bewegt die Drehtür.
 
Das Runde muss in das Gefräßige
 
Der beliebte Protagonist kann einmal mehr seinen Drang nach Süßkram nicht im Zaum halten und wird gemeinsam mit dem begehrten Bonbon in eine Zeitmaschine gesaugt. Nun springt das Monsterchen von Epoche zu Epoche, muss dort verschiedene Levels schaffen und trifft auf seine eigenen Vorfahren, die ihm ziemlich ähnlich sehen. Ob das alte Ägypten, Griechenland, die Sternstunde der Piraten oder die Steinzeit: Om Nom ist dabei. Das grundlegende Spielprinzip hat sich seit dem ersten Teil nicht großartig verändert: Ihr müsst in jedem Level eine an einem Seil baumelnde Süßigkeit in Om Noms Maul befördern, indem ihr das Seil mit einem Wischen durchschneidet. Im neuesten Teil sind es allerdings nun immer zwei Bonbons an zwei Seilen, die in zwei Mäuler… ihr könnt euch den Rest denken. In jeder Epoche steht Om Nom nämlich ein weiterer Vertreter seiner Art zur Seite: in der Renaissance etwa ein solcher mit Spitzbart, im alten Griechenland mit Lorbeerkränzchen.
 
Aber nicht nur weitere Levels sind enthalten, auch neue Designelemente bringt Zeptolab mit Time Travel ins Spiel. So könnt ihr etwa in manchen Leveln mit einem Druck auf das Schneeflocken-Symbol die Zeit stoppen und so etwa Bonbons vor dem Zerschellen an spitzen Stacheln schützen. Außerdem spielen Ketten eine große Rolle, an denen die begehrten Süßwaren auch gelegentlich befestigt sind. Diese könnt ihr nur mit einer Säge durchschneiden, die wiederum erstmal in die richtige Position gebracht werden will. In den späteren Levels müsst ihr Bonbons mit Raketen befördern oder durch schaukelnde Bonbons Drehtüren auslösen, die jeweils einen der beiden Om Noms verschwinden und wieder erscheinen lassen. Alles in allem also genügend neue Ideen, um den Spielspaß so schnell nicht versiegen zu lassen.
Mit den Bömbchen könnt ihr die Bonbons durch die Luft schleudern, während die Rakete sie, nachdem ihr den richtigen Abschusswinkel eingestellt habt, direkt ins hungrige Maul eines der beiden Om Noms trägt.
 
Fazit und Fakten
 
Wie erwartet konnten wir unser Tablet nach der Installation von Cut the Rope – Time Travel erstmal so schnell nicht aus der Hand legen. Der Drang, in jedem Level alle drei Sterne abzuräumen und die Befriedigung, ein anfangs unlösbar scheinendes Level zu schaffen, sind einfach zu groß. Auch die neuen Spielelemente fügen sich gut in das gewohnte Konzept ein. Als einzigen Kritikpunkt könnte man festhalten, dass die Lernkurve ein wenig zu flach geraten ist, d.h. es sind viele relativ leichte Abschnitte zu absolvieren, bevor ihr tatsächlich ein wenig zum Grübeln gezwungen werdet. Was meint ihr zum neuen Teil von Cut the Rope? Ist er eine gnadenlose Ausnutzung der beliebten Marke oder sind die neuen Levels willkommener Nachschub für Knobelfreunde? Schreibt es uns im Kommentarbereich!

  • Preise am 24.04.2013: 0,89 Euro (iOS), kostenlos (Android)
  • HD-Versionen für Tablets: 2,69 Euro (iOS), 0,72 Euro (Android)
  • Liebevolle Fortführung des beliebten Konzepts
  • Neue Spielmechaniken bringen Abwechslung
  • ca. 33-71 MB (iOS 4.3 oder höher)

Video:

Sancta 15 Kenner - 3154 - 24. April 2013 - 20:57 #

Nicht böse sein, aber ich fände es irgendwie besser, wenn gerade bei den Apps nicht die Blockbuster vorgestellt werden würden, sondern ausschließlich die kleinen, feinen Apps, auf die nicht jeder sowieso mit dem Holzhammer aufmerksam gemacht wird.

Cohen 16 Übertalent - 4454 - 25. April 2013 - 0:49 #

Dann aber auch bei den anderen Plattformen so verfahren ;)

Florian Pfeffer Freier Redakteur - 25273 - 25. April 2013 - 7:54 #

Wir hatten doch in den letzten Wochen mit Year Walk, Finding Teddy, Kairo etc. diverse Nicht-Mainstream-Apps. Sind das nicht Beispiele für solche "kleinen, feinen" Apps?

Sancta 15 Kenner - 3154 - 25. April 2013 - 14:49 #

Absolut richtig. Ich finde nur, dass Cut the Rope wirklich zu den Megablockbustern gehört, die keine Erwähnung mehr benötigen. Aber stimmt schon, hin und wieder ist das mal ok.
Ich sehe halt diese Rubrik nicht als normale Testrubrik an, wo natürlich auch die "Großen" getestet werden (müssen).

Vipery (unregistriert) 25. April 2013 - 17:26 #

Schade, dass die Version für iPad so viel teurer ist.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10036 - 26. April 2013 - 10:29 #

Finds sowieso lächerlich das die Ipad/iPhone Preise soviel teurer sind.

Cohen 16 Übertalent - 4454 - 26. April 2013 - 11:56 #

Dafür sind die iOS-Versionen werbefrei.

Wen eingeblendete Werbung nicht stört, fährt mit den Android-Versionen etwas günstiger... mich stört es.

Ideal wäre natürlich, wenn sowohl bei iOS als auch bei Android werbefreie und werbefinanzierte Apps frei zur Wahl ständen.

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