Star Wars 7 im Sommer 2015 // Jedes Jahr ein Film

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q 6711 EXP - 17 Shapeshifter,R7,S9,C1,A1
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17. April 2013 - 22:45 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Nachdem Disney vor wenigen Tagen die komplette LucasArts-Belegschaft vor die Tür gesetzt hat (wir berichteten), war der Unmut recht groß, was auch an der damit zusammenhängenden Einstellung des vielversprechenden Star Wars 1313 lag. Fans von Boba Fett, der Hauptfigur des nun nicht mehr erscheinenden Titels, müssen aber vielleicht nicht komplett auf ihn verzichten.

Gewissheit wird es vor 2016 nicht geben, da Disney nun den Starttermin für Star Wars Episode VII auf Sommer 2015 konkretisierte und in dem Zusammenhang bekannt gab, dass sich die einzelnen Titel der neuen Trilogie jedes Jahr mit einem Stand-Alone-Film aus dem Star-Wars-Universum abwechseln sollen. Welchen Figuren sich die einzelnen Filme nun genau widmen werden, ist noch unbekannt. Regie führt zumindest bei Episode VII J.J. Abrams, basierend auf einem Drehbuch von Michael Arndt.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 17. April 2013 - 22:55 #

"Fans von Boba Fett, der Hauptfigur des nun nicht mehr erscheinenden Titels, müssen aber vielleicht nicht komplett auf ihn verzichten."

Da er in Episode VI gefressen wurde (und sich nur im erweiterten Universum retten konnte) wäre dafür aber ne gewisse Erklärung fällig. ;)

q 17 Shapeshifter - 6711 - 17. April 2013 - 23:02 #

Aber in den Solo-Filmen kann er doch trotzdem vorkommen? Hat ja bisher noch niemand gesagt, dass die parallel zur Trilogie spielen werden. Gab ja sogar Gerüchte über einen Yoda-Film.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 17. April 2013 - 23:10 #

Klar, beispielsweise mit der Rettungsstory aus dem extended universe. Das wäre dann ja ne gewisse Erklärung. :)

Kraten85 (unregistriert) 17. April 2013 - 23:22 #

Was Boba wurde gefressen, ich dachte, das wäre Tag gewesen, der in Bobas Rüstung steckte und später mit Bink in Kannens Frachtraum wieder aufwachte...... Ach ja richtig, ich sollte aufhören, zu viel Dark Horse Comics zu lesen XD

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 0:15 #

Vielleicht führt JJ ja eine alternative Zeitlinie mit mehr Lensflares ein? :)
Die Republik erhöht die Steuern auf die Handelsrouten weniger, die Handelsförderation blockiert nicht Naboo und zack, schon muss Boba nicht mehr in den Schlund fallen.

BTW: Finaler Trailer zu Into Darkness:
http://trailers.apple.com/trailers/paramount/startrekintodarkness/
Ob Star Wars jemals so cool werden wird?

Denis Brown 16 Übertalent - 4925 - 18. April 2013 - 12:54 #

Tia burdy, die Sache hat nur einen Haken: JJ Abrams Sta Trek ist so cool wie ein Kindergeburtstag. Ich sag nur ein Kadett, der innerhalb von 10 Minuten zum Captain befördert wird. Dazu null Star Trek -Feeling, null Roddenberry-Anleihen und auch noch ein potthässliches Raumschiff mit nem fetten Arsch. Leider sieht "Into Darkness" kein Stück besser aus. Action, Action, Action und null Charaktere, null Entwicklung, null zu Erzählen - So sehen jedenfalls die Trailer aus. Genau wie bei Teil 1.

Nicht, dass die neuen Star Wars Teile da irgend eine Konkurrenz darstellten, aber anhand des neuen Star Trek "coolness" messen zu wollen, ist etwa so, als ob man den Papst als Messlatte der Wissenschaft anpreise.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 13:08 #

"potthässliches Raumschiff"
Das wird ja wie man sieht ordentlich zusammengeschossen, vielleicht gibt's in zwei Jahren ein Neues :) Mehr Richtung Enterprise-E hät was.

Über den Rest kann man trefflich streiten. Aber wenn man nach dem Trailer sagt, es hät null Entwicklung und null Erzählung, dann kann man nix machen.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33743 - 18. April 2013 - 13:50 #

Dass man anhand von Trailern nicht wirklich auf den Action- und Storygehalt schließen kann, ist klar. Aber wenn man den direkten Vorgängerfilm heranzieht, vielleicht schon. Und der war für einen Star-Trek-Film eben echt mau in Bezug auf Story und Charaktere. Die Action hat's da auch nicht mehr rausgeholt, war jetzt nicht herausragend.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 15:13 #

Der erste Film wollte denk ich einfach zu viel Geschichte in zu wenig Zeit packen. Aber sonst fand ich ihn sehr gelungen. Unverbrauchtes Design und voll mit Szenen und Dialogen, die nur echte Star Trek-Fans zu schätzen wissen können. Und gegen die Inszenierung sieht wirklich jeder der alten Filme alt aus.

Die Voraussetzungen im neuen Film sind super. Ein saucooler Schurke, zudem aus der Förderation. Es wird also mehr auf die Star-Trek-Welt eingegangen. Und Kirk als Captain, der seiner Rolle (noch) nicht gewachsen ist. Und haufenweise Explosionen und Lensflares. Was kann man mehr wollen? (Außer ner Serie)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 18. April 2013 - 18:12 #

Also Ganon, so wahnsinnig bessere Storys hatten die alten Star Trek Filme auch nicht, siehe zb den unsäglichen Teil 8. Der Reboot ist m.e. richtig gut gelungen. Das er mir gefällt, könnte aber auch daran liegen, das ich im Gegensatz zu den ST und SW Nerds, für die alles andere als das Orginal Ketzerei ist, durchaus über den Tellerrand schaue. Das soll jetzt nicht provozierend oder abwertend gemeint sein, es ist nur die schlichte Feststellung eier Tatsache ;)

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 18:21 #

Besser als Plinkett kann mans kaum sagen...
http://redlettermedia.com/plinkett/star-trek/star-trek-09/

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 20:13 #

Der 2009er Star Trek hatte ne gute Ausstattung, im Gegensatz zu Star Wars echte Kulissen und damit glaubwürdigeres Agieren der Schauspieler und (bezogen auf die Auswahl der Schauspieler) gute Neuinterpretationen der bekannten Star Trek - Charaktere. Trotzdem gehört er für mich definitiv nicht zum Kanon. Welcher Schindluder da rein aus Effekthascherei und aus Provokationswille mit der Star Trek - Galaxie getrieben wurde, ist schlicht bodenlos. Die Vulkanier als heimatlose Neu-Nomaden? Spock und Uhura in ner Love-Story? Ein ohne inoffiziellen Comic-Zusatz völlig motivationslos wütender Romulaner mit einem ebenso im Film nicht weiter eingeführten, mutierten Bergbauschiff aus der Zukunft? Sorry, das ist schlicht lächerlich und völlig unpassend.
Hinzu kommt der Hauptkritikpunkt, an dem schon der Enterprise-Serienneustart trotz der Besserung in Staffel 4 gescheitert ist: Der ganze Film verbreitet schlicht kein Star Trek - Feeling. Bei ST standen spätestens seit TNG definitiv das Entdecken, das Kommunizieren und das Selbsthinterfragen im Mittelpunkt. Action gab es natürlich auch, doch war sie selten Selbstzweck und meistens wurden sowohl Konsequenzen gezeigt, als auch betont, wieso keine Alternative möglich war. Im 2009er ST sind die meisten Charaktere konsequent auf Krawall gebürstet: Kirk ist nicht der wagemutige und trotzdem bedachte Sheriff aus der Originalserie, sondern ein jugendlicher Heißsporn. Spock hat seine menschliche Seite die meiste Zeit über nicht unter Kontrolle. Und Nero wird als unbarmherziger Terrorist portraitiert, der jede Diplomatie von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Sinn und Zweck dieser Übung war es meines Erachtens, dass Abrams einen Actionfilm drehen konnte, egal ob die Action nun im Weltall oder auf Vulkan oder an Bord der Enterprise stattfindet. Für die Fans wurden einige Anspielungen und Zitate dazugarniert. Fertig war der seelen- und respektlose Popcornkino-Kassenschlager.

Einfach grauenhaft.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 20:14 #

Und die Filme davor...?

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 20:35 #

Gehen wir mal chronologisch bis zum Anfang der TNG-Phase zurück:

Nemesis sollte ein psychologisches Duell in Anlehnung an "Zorn des Khan" sein, bot aber in dieser Hinsicht weniger Spannung und Amusement als manche DS9-Folge. Ich sehe in dem Film den klassischen "Durchhänger", den es bisher alle paar Filme gab. Wenigstens hielt er sich aber an den Kanon und man hatte es mit Charakteren zu tun, die man aus 7 Staffeln gut kannte.

"Der Aufstand" gefällt mir persönlich sehr gut, weil hierin klassische SF nach Trek-Art betrieben wird: Es geht um moralische Grundfragen vor SF-Kulisse, die nach Art eines Theaterstücks behandelt werden.

Ebenfalls gut ist "Der erste Kontakt", der zwar auch ne Menge Action bietet, sich aber einerseits in die bekannte Trek-Zeitfolge einfügt und andererseits das Ahab-Motiv und den Charakter Data in den Mittelpunkt stellt.

"Treffen der Generationen" schließlich war in Sache Inszenierung und Story sehr nah an einer guten Serien-Doppelfolge oder gar an einem der bis zu 7 Episoden umfassenden Story-Bögen aus DS9. Als Kino- oder Fernsehfilm funktionierte er nicht sonderlich gut, da Malcolm McDowell als "Süchtiger" nur einen schlecht motivierten Bösewicht abgab. Ähnlich wie der rachsüchtige Nero aus ST2009 setzte er sich unverhältnismäßige Ziele bzw. ging über unverhältnismäßig viele Leichen dafür. Das und die üblichen Zeitreise-Fragen ("Wieso verlassen Picard und Kirk nicht einfach den Nexus zu einem Zeitpunkt, als Soran einfach zu überwältigen gewesen wäre?") machen Generations zu einem mittelmäßigen Kinofilm. Allerdings ist er ansehnlicher als Nemesis.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 20:40 #

Und wieso ist Star Trek (2009) nicht canon? Weils ne neue Timeline gab? Zeitreisen und Manipulation der Geschichte gab es oft genug mit alternativen Zeitsträngen und so weiter...

Und in den TNG-Filmen verhält sich Picard ständig anders als in der Serie... moralische Motive werden vielleicht aufgegriffen, aber dafür mit Füssen getreten.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 21:15 #

1) Im Kinofilm selbst wird kaum deutlich, dass es sich um eine neue Zeitlinie handelt. Dafür braucht es leider die vier zusätzlichen Comicbände, die aber wiederum von den Machern nicht zum Kanon gezählt werden. Der Film wirkt ohne diese Hintergrundinformation als ein simpler, actionlastiger Reboot.

2) Manipulationen an der Zeitlinie haben sich in den Serien und Filmen vor ST2009 nur in solchem Umfang dauerhaft erhalten, der noch vertretbar war und nicht den gesamten Handlungsverlauf der sonstigen Teile über den Haufen warf. Im Gegenteil bestand ein überaus großer Reiz bei ST daraus, wie mit Anspielungen und Zitaten gespielt wurde. Da tauchte das Spiegeluniversum aus TOS nicht nur erneut in DS9 in einer plausiblen Weiterentwicklung auf, sondern man sah auch in ENT die Frühphase davon. Da wurde nicht nur in DS9 die TOS-Tribbles-Folge liebevoll neu interpretiert, sondern in ENT dann auch noch eine Erklärung für das Aussehen der Klingonen gegeben, welche Worf noch mit den Worten "Wir sprechen nicht gerne darüber." abgetan hatte. Und da wurde in ENT herausgearbeitet, dass die Soong-Familie nicht nur für Data und Lore verantwortlich zeichnet, sondern indirekt auch Kirk den Konflikt mit Khan beschert hat. Und in VOY wurde uns sogar eine Besatzung vorgestellt, die für die Korrektur von Zeitereignissen zuständig ist.
Kurz gesagt: Bis zu ST2009 feilte man an einem konsistenten Universum. In Adams Film wird es gewissenlos über Bord geworfen und aus Sensationsgier mit Füßen getreten.

3) Dass es (wohl zur Vergrößerung des Publikums) einen Unterschied zwischen den Filmen und den Serien im Actionanteil gibt, habe ich weiter unten schon geschrieben. Ich habe aber nicht nur 4 Filme zur Verfügung, um Picard zu charakterisieren, sondern auch noch 178 Serienfolgen (+ DS9-Pilotfolge) und mehrere Auftritte in Computerspielen von "A final unity" über "Armada" und "Elite Force 2" bis hin zu "Bridge Commander". Zusammen entsteht ein ambivalenter und durchaus tiefer Charakter. Bei ST2009 habe ich bisher nur einen zweistündigen Film dafür.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 21:17 #

Abrams, nicht Adams.

Und dass der Actionanteil gesteigert wurde, ist mir egal. Es geht um die Charakterisierung und die ist ein totaler Kontrast zum vorherigen, was du mit Absicht relativierst. Selbst wenn es Absicht war, ändert das nichts daran, dass es extrem Widersprüchlich ist. Hast du die Reviews von RLM mal gesehen?

http://redlettermedia.com/plinkett/star-trek/

Und der ist Fan...

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 22:12 #

Jau, Abrams. Ich darf hier neben nem zu laut eingestellten Fernseher tippen. Das lenkt etwas ab.

Die Charakterisierung der Serienfiguren in den Kinofilmen ist keineswegs (unbegründet) drastisch anders als in der Serie. Sie werden nur vor Entscheidungen gestellt, die sie darin nie zu treffen hatten.

In Generations will Picard Soran erst helfen und ihm dann seine Tat ausreden. Erst als das nicht geht, greift er zur Gewalt. Letzteres passiert in der Serie nur selten, allerdings hätte sich das Kinopublikum auch nicht mit einem typischen Folgenende zufriedengegeben, in welchem Picard den Gegner mit seinen eigenen Waffen schlägt. Wie auch schon oben geschrieben, ist Soran ein schlecht geschriebener Gegner, der in seiner Sucht ab einem bestimmten Punkt Picard keine Wahl mehr lässt.

Ähnliches passiert in Nemesis: Im letzten Drittel geht es darum, einen wahnsinnigen Gegner mit einer Massenvernichtungswaffe auzuhalten, wobei der auch noch zusätzlich aus einem diffusen Rachebedürfnis heraus mit dem Leben abgeschlossen hat. Picard ist auf dem Weg, die Föderation von der Bedrohung in Kenntnis zu setzen und wird von Shinzon zum Kampf gezwungen. Er hat schlicht keinen Manövrier-Spielraum.

In Insurrection ist es Picard, der sich gegen unmoralisches Handeln seiner Vorgesetzten ausspricht, aus Gründen der Menschlichkeit Befehle verweigert und schließlich den Bewohnern bei der Selbstverteidigung hilft...wobei er anfangs rein passiv vorgeht und darauf abzielt, den Prozess zu verzögern, bis Riker den Föderationsrat informiert hat. In der Serie ist es für Gewöhnlich die oberste Direktive, die so ein Eingreifen verbietet, aber der Film befasst sich spezifisch mit der Frage, wie sich ein Mensch wie Picard verhält, wenn der Staat selbst seine eigenen Prinzipien verrät.

Und in First Contact wird Picards Borg-Trauma zum Höhepunkt gebracht. Nach Agonie und erzwungener Passivität sieht er auf einmal die Chance, sich persönlich zu rächen. Und zwischenzeitlich scheinen seine Gefühle die Oberhand zu gewinnen, doch dann wird er auf den Boden zurückgeholt.

Insgesamt fügt sich dieses Verhalten eigentlich ganz gut in die Serien-Charakterisierung ein. Was bei den Kinofilmen anders als in der Serie ist, das ist das actionlastige Kochrezept mit Betonung von absolut undiplomatischen und nicht "auszutricksenden" Gegnern. Die Borg lassen sich nicht von der kreativen Auslegung eines Vertragswerks beeindrucken wie die Sheliak in der Serie. Ließen die älteren Filme aber wenigstens bis zum Showdown Platz für die Suche nach einem Ausweg, treibt ST2009 dieses Prinzip von Anfang an auf die Spitze.

Achja: Ich kenne nur die Plinkett-Reviews zu Star Wars Episode I bis III.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 21:47 #

"Im Kinofilm selbst wird kaum deutlich, dass es sich um eine neue Zeitlinie handelt"
Es wird klipp und klar gesagt, dass ab dem Moment, in dem Nero in der Vergangenheit auftauchte und die Kelvin mit Kirks Vater an Bord abgeschossen hat, sich alle nachfolgenden Ereignisse in dem Zeitstrang verändert haben von ihrem ursprünglichen Ablauf.

"Erklärung für das Aussehen der Klingonen"
Der größte Schwachsinn in der Geschichte von Star Trek. Einfach nur lächerlich eine Geschichte darum zu spinnen, warum plötzlich Geld für Makeup für Klingonen da war. Und keine Geschichte machen, warum bei ENT plötzlich die Spezialeffekte hübscher sind, obwohl es vorher spielt.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 22:17 #

"Es wird klipp und klar gesagt, dass ab dem Moment, in dem Nero in der Vergangenheit auftauchte und die Kelvin mit Kirks Vater an Bord abgeschossen hat, sich alle nachfolgenden Ereignisse in dem Zeitstrang verändert haben von ihrem ursprünglichen Ablauf."
Das hat die TNG-Episode "Die alte Enterprise" mit weniger Mitteln deutlicher hinbekommen...

"Der größte Schwachsinn in der Geschichte von Star Trek."
Natürlich ist es Schwachsinn. :D
Aber eben ein so liebenswerter Schwachsinn, dass es schon wieder schrullig-schön anzusehen ist. Welche Serie macht schon aus ner veränderten Maske von 1967 erst nen selbstironischen Witz (DS9) und dann eine halbernst gemeinte "Wir werden eh abgesetzt, also machen wir noch was Spaßiges" - Folge?

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 22:38 #

"Das hat die TNG-Episode "Die alte Enterprise" mit weniger Mitteln deutlicher hinbekommen"
Da kann man ehrlich gesagt nicht helfen, wenn du das nicht für ausreichend hälst. Und hälst du das etwa für überzeugend, dass in der Folge mit der alten Enterprise die Zeitlinie geändert wird, die Förderation im Krieg ist. Und auf dem Kriegsschiff Enterprise sind exakt die selben Leute wie auf dem Forschungsschiff Enterprise? Und nicht nur das. Nach Jahrzehnten Krieg leben auf dem Kriegsschiff sogar mehr Leute von der Crew als auf dem Forschungsschiff? Aber das sich die Zeitlinie für Kirk ändert, weil sein Vater stirbt ist nicht logisch? Da kann man nix machen.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 22:55 #

Hier liest du mich falsch: Natürlich ist es nachvollziehbar, dass aus dem Dreikäsehoch Kirk ohne Vater eine andere Person wird als wenn er seinen Vater gehabt hätte. Es geht mir aber um die Präsentation und die Vermittlung dem Zuschauer gegenüber, nicht um Effekt und Wirkung innerhalb der Story. Im Kino fehlt schlicht der Vergleich "was wäre gewesen wenn?". In der Folge sieht man, wie im Moment des Auftauchens der Enterprise C aus einem hellen, forschenden Schiff ein kampfbereites Kriegsschiff wird. 30 Sekunden genügen, um dem Zuschauer den Unterschied zu zeigen.

Und es geht mir darum, dass die veränderte Zeitlinie in ST2009 ne offene Wunde bleibt, während die alte Zeitlinie in der Folge wiederhergestellt wird. Siehe mein anderer Beitrag.

Davon abgesehen: Laut der Unterhaltung Picard - Guinan sind im Paralleluniversum keine Familien an Bord des Kampfschiffs Enterprise und der einzige zusätzlich lebende Charakter ist Tasha.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 23:22 #

Warum sieht das Schiff äußerlich noch aus wie der Luxusdampfer, wenn es ein Kriegsschiff ist? Und nochmal, man würde doch wohl erwarten das andere Maßstäbe an die Zusammenstellung der Führung eines Kriegsschiff gestellt werden als an die eines Forschungsschiffes. Und wieso leben die alle nach Jahrzehnten Krieg mit Millionen Toten noch? Und warum lebt ausgerechnet die Sicherheitsoffizierin nach Jahrzehnten Krieg noch? Von der würde man doch mit als erstes erwarten, dass sie stirbt.

Es ist defintiv eine super Folge. Wenn man bei der Logik mal ne fünf grade sein lässt. Aber das scheinen ja einige Star Trek nicht zu gönnen, während sie bei TNG noch großzügig damit waren.

Und jeder Star-Trek-Fan weiß nach dem Dialog zwischen Kirk und Spock sofort, wie der Hase läuft. Und jeder (Noch)-Nicht-Fan weiß "Zeitreisen, warum nicht, mir doch egal, ich will mehr Lensflares". Was wäre gewesen kann man sich ja auf dem TOS-DVD-Set ansehen. Zumal, was soll sich denn in der Vergangenheit ändern, wenn ein Schiff aus der Zukunft kommt? Hat sich in Voyage Home die Erde transformiert, nachdem Kirk dort angekommen ist? Wieso hätte sie auch? Es doch für die Erde Schnuppe, was in der Zukunft passiert.

Und es ist keine offene Wunde wenn man weiß, es ist das gleich Universum, man kann sich auf Khan, Tribbles, etc freuen, nur die Handelnden sind nich ganz die gleichen. Zumal man ja zB beim Spiegeluniversum sieht, wie interessant das sein kann wenn man weiß, es sind die gleichen Leute da, nur es läuft anders, weil es eine andere Zeitlinie ist.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 23:31 #

EDIT zu deinem Edit: Nochmal...Es geht mir nicht um die Plausibilität, sondern um die Präsentation für den Zuschauer. Für die begrenzten Mittel der Serie wurde ne Menge auf den Sets verändert, um den Unterschied zu verdeutlichen. Der Rest musste eben weiterbenutzt werden, seien es Sets oder Hauptdarsteller. Ich kritisiere am Beginn der Zeitreise-Story in ST2009 nicht die folgende Veränderung bei Kirk, sondern nur, dass nicht gut deutlich gemacht wird, DASS hier gerade die Zeitlinie abknickt.

"Zumal, was soll sich denn in der Vergangenheit ändern, wenn ein Schiff aus der Zukunft kommt?"
Tja...da hätte Kirk wohl schlicht nicht als gerade geborener Säugling seinen ihm Halt gebenden Vater verlieren sollen, sondern im zarten Alter eines Grundschulkindes. Dann hätte man filmisch den "normalen" Kirk vorher zeigen können. Die Szenen, in denen man bereits jetzt im Film den jungen Kirk Mist bauen sieht, hätten dann für den Kontrast gesorgt. Ne kleine Änderung im Drehbuch...vielleicht 5 Minuten zusätzlicher oder geänderter Filmszenen...und sowohl ST-Fans, als auch LensFlare-Suchtis hätten gemerkt "oh, hier läuft was anders".

"Und es ist keine offene Wunde wenn man weiß, es ist das gleich Universum"
Ich wurde in ST bisher so "erzogen", dass ich alternative Zeitlinien als offene Wunde empfinde, wenn am Ende nicht wieder der Großteil so ist wie vorher. Eine alternative Linie für einen Serienneustart zu benutzen, war schlicht eine unglückliche Entscheidung.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 18. April 2013 - 21:18 #

Weil er den Trekkies nicht gefällt.

Star Trek hat immer den gleichen Stil durchgezogen weshalb nach Voyager einfach die Luft raus war. Immer wieder das gleiche. Und mit Enterprise hats einfach nichtmehr funktioniert.

Star Wars hat sich immer wieder neu erfunden. Sehr zum Leidwesen der Fans von früher. Die Prequels und danach Clone Wars haben neue jüngere Zielgruppen erschlossen. Genau das hat Star Trek seit langer Zeit nichtmehr geschafft. Frag mal heute auf einem Schulhof nach Star Wars und Star Trek. Letzteres wird da kaum jemand kennen und wenn dann den J.J. Film. Warum? Weil er gut ist und was anderes. Die olle Serie kennt eben diese Zielgruppe ja garnicht und trauert ihr daher auch nicht nach.

Die Trekkies kriegen jetzt einfach nur aufgeschoben und gebündelt ab was Warsler mit Special-Editions (Han Shot First) und Prequels (Hayden Christinsen) und Clone Wars (Darth Maul lebt) alle paar Jahre durchmachen müssen.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 22:06 #

Ich kann da nur für mich sprechen: Zu Beginn von ST2009 war ich von dem Film durchaus angetan. Es deutete sich die reizvolle Story an, wie Kirk und Spock zu den Personen wurden, die wir aus TOS und den ersten Kinofilmen kennen. Den optischen Stil kannte ich ansatzweise aus BSG und hätte mich auch durchaus damit anfreunden können, selbst mit den LensFlares. Was meine Meinung vom Film so ruiniert hat, das war das Ausbleiben der erhofften Entwicklung, da konsequent der Gedanke eines Reboots durchgezogen wurde, ohne an das restliche Story-Universum zu denken. Allen voran das Sprengen des Vulkan zeugte vom Willen, sich nicht das geringste um all die Welten, diplomatischen Verwicklungen und Charaktere aus zehn Kinofilmen und fünf Realserien zu scheren. Etwas mehr Respekt und etwas weniger undurchdachtes Um-sich-schlagen der Autoren und ich würde ST2009 durchaus wohlwollend betrachten.

Ach und Enterprise ist meines Erachtens deswegen gescheitert, weil es
a) nicht die Erwartung erfüllte, dauerhaft interessante Einblicke in die holprige Entstehungsgeschichte der Förderation zu liefern,
b) mit der dritten Staffel zwar gute SF machte, dabei aber im Story-Nichts aus bisher komplett unbekannten Gegnern agierte und
c) eben den humanistischen Ansatz aus TNG vernachlässigte. Gewalt wurde vom Tabu (TNG, VOY) bzw. der unbequemen Notwendigkeit am Ende der Diplomatie (DS9) zum Missionsziel. Ein paar mehr nachdenkliche und versöhnliche Untertöne...eine glaubhafte Nachzeichnung der Entwicklung des Menschen hin zum TNG-Altruisten...und die Serie wäre wohl unter Trekkies erheblich beliebter gewesen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 22:22 #

Eine Frage hab ich aber noch... und mir gehts da weniger um den Inhalt, auch weil ich nicht bezweifle, dass du dich mit Star Trek ca. 278x besser auskennst als ich.

Ist die Sache mit dem Canon so wichtig für die Qualität/den Unterhaltungswert? Ich bin alles andere als ein Trekkie, kenne ein ähnliches Phänomen aber aus der Evangelion-Reihe, die mir sehr am Herzen liegt. Ursprünglich war es eine alte Serie, die aus 26 Episoden und 2 Filmen bestand und darin abgeschlossen wurde. Vor ein paar Jahren hat der selbe Autor/Regisseur damit angefangen, die selbe Story noch einmal in Form von 4 Filmen zu erzählen, wenn auch in gewisser Weise anders. Teilweise werden komplette Szenen wiederholt, bekommen aber einen neuen Ausgang als Ergebnis.

Und auch da gibts Leute, die die neue Filmreihe scheisse finden, weil das anders ist, als die Serie. Ich versteh nicht, was daran so schlimm ist... die Serie wird durch den Film-Reboot nicht verändert, sondern bleibt so, wie sie ist. Es gibt 2 Canons, die man trennen kann und auch wenn sich beide voneinander unterscheiden, find ich beide klasse. Anders ist ja nicht zwingend besser oder schlechter.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 22:41 #

"Ist die Sache mit dem Canon so wichtig für die Qualität/den Unterhaltungswert"
Jap. Weißt du nicht, wieviele Trekkies es zB um den Schlaf gebracht hat, dass die Klingonen in TOS nur dunkles Makeup haben, aber plötzlich ab dem Film, als Geld für Maskenbildner da war, sie Stirnknochen hatten? Da haben sich wahre Dramen abgespielt.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 22:45 #

"Anders" muss in der Tat beileibe nicht "schlechter" sein. Ich kann mich etwa sehr gut mit Nolans Batman anfreunden, obwohl ich mit der 1989er Variante aufgewachsen bin. Genauso finde ich die Neuinterpretation von Ghost in the Shell aus der Stand Alone Complex - Serie toll, selbst wenn sie vom Stil des Kinofilms abweicht. Man kann aber auch nen Neustart in den Sand setzen, wie etwa BSG. Am Anfang eine schlichtweg geniale Komposition...und am Ende komplett verschwurbelter und unzugänglicher Mischmasch.

Was Star Trek noch mehr als Star Wars in dieser Hinsicht hervorhebt, das ist die Masse an schon vorhandenem, in sich weitgehend konsistentem Material. ST2009 bricht nicht einfach nur mit dem Stil eines ewig entschlafenen Vorgängers, um den sich kaum jemand mehr groß schert. Es tut hingegen mal so, als wolle es die Tradition der Querverweise innerhalb der Serien und Filme fortsetzen (=> Auftritt alter Spock), bricht dann aber an anderer Stelle damit. Es wird einerseits (zumindest in den Comics) gesagt, dass sich diese Zeitlinie aus der alten entwickelt, doch ist dies der allererste Film und die allererste Folge im Franchise, bei dem bzw. bei der am Ende nicht wieder in die alte Abfolge zurückgekehrt wird oder zumindest ein Bogen gespannt wird. Es geht schlicht und einfach weiter. Das zentrale Problem, nämlich die Veränderung der Zeitlinie, wird nicht gelöst.
Für den durchschnittlichen Kinogucker ist das kein Problem, aber einen Star Trek - Fan nervt diese chronisch offene Story maßlos. Wenn schon Reboot, dann bitte komplett neu und ohne Querverbindung. Solange die noch proklamiert wird, klappert jeder ST-Fan alter Schule die neuen Filme auf Plausibilität ab, entdeckt zwangsläufig riesige Lücken und wackelt hibbelig auf dem Stuhl hin und her, weil der Fiesling zwar besiegt ist, aber die Zeitlinie noch nicht wiederhergestellt wurde. Man hätte die Fans einfach von dieser Last befreien sollen, indem man jede kausale Verbindung zu den alten Serien konsequent vermieden hätte...wenn man schon keine komplexe Verflechtung hinbekommen hat.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 22:50 #

Ohne Kausale Verbindung hätten die selben Leute sich aber trotzdem beschwert, dass das doch in TOS so war und jetzt plötzlich alles ganz anders ist. Und so hat man "Geänderte Zeitlinie" als Totschlargument :) So wie "Roddenberry hät das nicht so gemacht"

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 23:34 #

Beschwert hätten sie sich sicher, aber sie hätten weniger Angriffsfläche gehabt. Sie hätten nur sagen können "Das ist nicht mehr unser Star Trek!". So aber...durch die Zeitreisestory eingebaut in den bisherigen Ablauf...können sie nur verstört fragen "Und das soll unser Star Trek sein?" Ein feiner, aber entscheidender Unterschied.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 19. April 2013 - 11:33 #

Es hat sowieso irgendwer gemeckert, egal wegen was. Und man hat ja keine halben Sachen gemacht um diesen Leuten Gründe zu geben (Zerstörung von Vulkan, etc).

McSpain 21 Motivator - 27019 - 19. April 2013 - 11:42 #

George Lucas hat vor Indy 4 mal (sinngemäß) gesagt: Fans kann man es nie recht machen, daher sollte man sich einen Scheiß drum kümmern und machen was man selbst mag und hoffen das es anderen gefällt.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 19. April 2013 - 11:48 #

Obwohl er Recht hat, das sagt Lucas aber auch nur, weil er Episode 1-3 und die Ewoks verbrochen hat :)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 19. April 2013 - 11:57 #

Die ihm vermutlich auch alle gefallen haben. (Und finanziell erfolgreich waren) :)

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 19. April 2013 - 12:20 #

Tja das ist das Problem, dass der mit Jar Jar sogar noch Geld gemacht hat.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 19. April 2013 - 12:31 #

Das macht das neue StarTrek ja auch. Daher wirds für die nächsten Jahre erstmal in die Richtung weitergehen.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 19. April 2013 - 15:18 #

Macht Geld und bereitet keine physischen Schmerzen, wie etwa die Dialoge von Jar Jar und Anakin in Episode 1. Was kann man mehr wollen :)

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 20:38 #

Kirk und Khan haben ihre Konflikte ausdiskutiert. Picard hat seine Differnezen mit den Borg bei einer Tasse Earl Grey gelöst. Da wurd nicht durch die Handlung ein Vorward geschaffen für Action.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 20:42 #

Ich hab nach den Filmen gefragt und da ist Picard gänzlich anders und ballert wild um sich.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 20:48 #

Weil man mit Earl Grey trinken keine Kinokarten verkaufen kann? :)

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 20:51 #

Was hat das mit meiner Frage zu tun?!

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 21:50 #

Ist doch die Antwort? Man kann mit Tee trinken keine Kinokarten verkaufen. Darum sind die Filme Action-lastiger. Und Patrick Stewart wollte mehr als der Held auftreten, nachdem in Shatner in Teil 7 klar die Show gestohlen hat.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 21:55 #

Aber das war nicht meine Frage...

Ich sehe/höre ständig nur, dass Abrams mit seinem Film das Star Trek-Franchise vor die Wand gefahren hat. Und darum habe ich gefragt, was mit den Filmen ist, die davor im Kino liefen, denn soweit ich das beurteilen kann, haben die Star Trek mehr Schaden zugefügt, als die neue Filmreihe.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 22:01 #

Die waren alle schlimm. Zorn des Khan wird von jedem echten Trekkie wegen der ganzen Action gehasst. Kirk verheiratet? Und wird alt? Roddenberry hätte sich im Grab umdreht, hätte er nicht da noch gelebt. Ging gegen alles, wie er sich Star Trek vorstellte. Und dann war der Film auch noch von jemanden, der nie vorher Star Trek gesehen hat, das allerschlimmste.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 20:52 #

Kirk und Khan haben sich gegenseitig jeweils ein Familienmitglied genommen, ohne davon zu wissen. Khan schiebt Kirk den Tod seiner Frau auf dem von Kirk ausgewählten Exil-Planeten in die Schuhe und Khan hat Kirks Sohn zur Demonstration seiner Entschlossenheit umgebracht, ohne zu wissen, wen er da vor sich hatte. Hier wird im Film ein Rachemotiv aufgebaut und glaubwürdig verfolgt. Khan riskiert Alles, nur um Kirk sterben zu sehen. Kirk ist der Gegenentwurf, der zwischen Rachsucht und seiner Verantwortung bzw. seiner Freundschaft und Menschlichkeit schwankt. Und bei der Gelegenheit verhandeln die beiden in der Tat mehrfach...

Picard war in "Der erste Kontakt" in eine ähnliche Zwickmühle gesteckt worden: Rache für persönliche Misshandlung vs. Vernunft und Verantwortung. In der Serie und mindestens zweien der vier Kinofilme war er hingegen weitgehend als Stimme der Vernunft angelegt. Die Ahab-Rolle in "Der erste Kontakt" stellt einen bewusst gewählten Gegenentwurf auf Basis dieses lange herausgebildeten Charakters dar, der (wie oben geschrieben) ein zentrales Motiv des Films ist.

Davon abgesehen enthalten nur zwei ST-Kinofilme keine größeren Kämpfe mit Beteiligung der Enterprise-Crew, nämlich der allererste und "Zurück in die Gegenwart". Hingegen halten sie sich in den Serienfolgen, die das ST-Gefühl bei mir geprägt haben, mehr in Grenzen.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 18. April 2013 - 21:55 #

"Kirk und Khan haben sich gegenseitig jeweils ein Familienmitglied genommen"
Es war überhaupt nicht geplant, dass Khans Frau tot ist. Aber die Schauspielerin aus der Serie war querschnittsgelähmt und man wollte die Rolle nicht neu besetzen. Also hat man sie kurzerhand rausgeschrieben. Die hätten sich also auch noch versucht umzubringen, wenn Khans Frau noch gelebt hätte.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 23:15 #

Ich merke ohnehin gerade, dass ich hier ST II und III zusammengeworfen habe. David wurde von dem Klingonen aus ST III ermordet und nicht von Khan. In ST II schiebt "nur" Khan Kirk in die Schuld an seinem Exil (und am Tod seiner Frau) in die Schuhe...und Kirk gibt seinen berüchtigten "Khaaaan!"-Schrei von sich, als er dessen Pläne erfahren hat und von ihm im Planetoiden zurückgelassen wird. Pardon. ;)

MicBass 19 Megatalent - 14265 - 18. April 2013 - 21:43 #

Als Nicht-Trekkie fand ich den 2009er als Actionfilm gut. Als Star Wars Fan finde ich deinen Beitrag super, weil ich mir ungefähr vorstellen kann was du durchmachst. Wir hatten das mit Ep. 1-3. Kann grausam sein, wenn man plötzlich aus seiner geliebten Welt gerissen wird... :((

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 18. April 2013 - 22:23 #

Danke, aber wie bei Episode 1 bis 3 ist es eigentlich weniger ein Herausreißen aus einer liebgewonnenen Serienwelt, als vielmehr Enttäuschung über mangelnden Respekt vor dem Story-Universum, über eine Geringschätzung des Publikums und über himmelschreiende handwerkliche Fehler. Mit etwas mehr Feingefühl und vor allem einem raffinierterem Drehbuch mit mehr Begründungen und Herleitungen hätte ST2009 echt ein guter Film auch für Fans des alten Star Trek sein können.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 19. April 2013 - 8:49 #

Oh. Dem echten Warder wurden hunderte Comics und Bücher zerstört. Und es wäre ein leichtes gewesen mit minimalen Drehbuch Änderungen hier alle zufriedenzustellen. Die neuen Filme werden vermutlich noch mehr "Lore" zerstören.
Und Star Wars war als Marke nie so Tod wie Star Trek. Sollte Disney SW todgenudelt haben wird da bestimmt auch ein remake mit Kinderdarstellern und Jar Jar in allen Episoden als Held.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2117 - 19. April 2013 - 9:54 #

Hey Der Studti,

sorry, das ich jetzt auf diesen Post antworte. Ist wohl dein letzter. Meine Antwort bezieht sich eigentlich auf einen Post weiter vorne.

Ich bin kein Trecki, habe allerdings ein paar Filme gesehen. Die konkreten Erinnerungen sind aber sehr schwach. Aber mir ist im Kino schon aufgefallen, dass hier eine parralele Zeitlinie erschaffen wird. Wäre die selbe Zeitlinie einzig exklusiv, würde Spock ja nie bei der Rettung der Welt der Romulaner versagen (er wüsste ja nun vorher, was passiert), Nero hätte keinen Grund in die Vergangenheit zureisen und Spock würde auch nicht in die Vergangenheit gezogen werden. Das würde aber wiederum dazu führen, dass der junge Spock eben doch nicht wüsste, was mit der Rumulanischen Welt passiert....und erneut versagen, was Nero dazu bringen würde in die Vergangenheit zureisen...Naja, du merkst das hier ein Problem besteht?

Also es funktioniert nur, wenn man davon ausgeht, dass mit der Zeitreise ein Parraleluniversum erschaffen wurde.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreise

"Sollten Reisen in die Vergangenheit möglich sein, so würde sich die Frage stellen, wie die Paradoxa vermieden werden, die sich in diesem Zusammenhang aus der Verletzung der Kausalität ergeben können, wie beispielsweise das Großvaterparadoxon. Als mögliche Antwort käme vor allem die Everettsche Vielwelten-Theorie in Frage. Danach wäre die Vergangenheit, in die man reist, in einer Parallelwelt angesiedelt. Der ursprüngliche Ablauf der Dinge und ein durch einen Eingriff in die Vergangenheit modifizierter Ablauf würden sich beide abspielen. Insbesondere wäre es für den Reisenden unmöglich, wieder in seine ursprüngliche Version der Gegenwart zurückzukehren, wohl aber in eine Parallelwelt, die dieser nahezu identisch wäre."

Und diesen Ansatz finde ich eigentlich total genial! Das alte Star Trek-Universum behält vollumfänglich seine Gültigkeit. Man könnte sogar weiter Filme, Serien, Bücher usw. dafür produzieren. SF2009 bringt nur zwei(drei) Ereignisse die berücksichtigt werden müssen in den alten Kanon: Die Zerstörung der Heimwelt der Romulaner, das Verschwinden des alten Spock (sowie das Verschwinden von Nero samot Bergbauschiff). Ansonsten kann man einfach weiter drehen.

Gleichzeitig können die neuen Filme neue Aktzente setzten. Ich finde das Konzept großartig!

Und nochwas: Star Trek war so gesehen tot. Jetzt lebt immerhin noch irgendwas. ;)

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 20. April 2013 - 1:50 #

Wie Janeway in der "Zeitschiff Relativity"-Folge so nett sagt: "Diese Zeitreisen bereiten mir Kopfschmerzen." ;)
Und wie Dr. Sheldon Cooper sagte, existiert der Theorie nach auch eine Dimension, in welcher er ein Clown ist, der aus Süßigkeiten besteht.

Parallele Universen und Zeitreisen gehören schon ewig zu Star Trek. In diversen Folgen wundern sich die Protagonisten nicht mal sonderlich darüber, hiermit konfrontiert zu werden. Als Zuschauer bin ich auch halbwegs dran gewöhnt, wobei die Handlung oft sehr unglücklich und löchrig konstruiert wirkt.

Der ST-Konsument hat vereinfachend gesagt nach ST2009 die Wahl zwischen drei Zeitsträngen. Auf dem ersten verschwinden nach Zerstörung von Romulus Spock und Nero in der Zeit und waren nie wieder gesehen. Auf dem zweiten bewegen sich die beiden nun in einer veränderten Vergangenheit mit gesprengtem Vulkan und verzogenem Kirk. Und auf dem dritten hat Spock Erfolg. Romulus bleibt bestehen, Neros Familie überlebt und alle leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Nun ist das Blöde, dass sich Alt-Fans damit anfreunden müssen, dass bis auf Weiteres Strang 2 die Basis für neue Filme bildet. Strang 1 und 3 sind höchstens ein theoretisches Hintertürchen für Romane oder ne ferne, neue Serie. Und ein Wechsel zurück zu Strang 3 hätte vermutlich zuviel von "Deus ex machina", als dass die Macher diesen Schritt kurzfristig gehen würden. Bis auf Weiteres sitzt also ST in einem "falschen" Paralleluniversum fest und das "richtige" stagniert. Diesen Eindruck habe zumindest ich, während ich mir gerade meine TNG-Sammlung mal wieder reinziehe.

Ich habe für mich persönlich schon nach dem Kinobesuch beschlossen, ST2009 und den kommenden Film einfach nicht ernst zu nehmen. Für mich haben die dortigen Geschehnisse keine Relevanz für das Gesamt-Franchise, sondern nur für diese kleine, neu geschaffene Parallelwelt. Ärgern tut mich der Schritt hierhin trotzdem. Deshalb auch meine Argumentationsleidenschaft hierzu... ;)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 20. April 2013 - 8:50 #

Wie in dem von q geposteten Video musst du das Pferd mal von der anderen Seite aufsäumen: Sie wollten ein Reboot/Prequel. Einfach weil Kirk und Co. als Begriffe noch ziehen. Aber es musste etwas modernes her. Sowohl von der Aktion als auch den Effekten. Und man musste wieder neue Fans gewinnen die bisher mit ST nix anfangen konnten. (Alles rein wirtschaftlich gesehen) Man hätte einfach ein Remake machen können ohne die ganze Zeitreise/Paralleluniversums Geschichte. Hätte den Film als Reboot simpler gemacht.

Viele Trekkies (und auch ich anfangs) haben aber nicht verstanden das dieses Zeitreise/Paralleluniversum eine Rücksichtnahme auf die alten Fans ist. Sie ermöglicht nämlich den Trekkies die neue Filme komplett auszublenden und das andere Universum intakt zu lassen. Ein Luxus den die Warsler die sich im Expanded Universe (Comics und Bücher) bewegen nie hatten. Da wird einfach alles vernichtet und gesagt: "Pech gehabt. Das war alles doch nie geschehen." Ihr habt die möglichkeit eine Erklärung zu haben wieso da jetzt alles anders ist UND könnt die alten Sachen noch im Kanon genießen.

Diese Tatsache und die Tatsache das ST2009 um längen besser ist als die Episoden 1-3 und Clone Wars zusammen macht es umso lächerlicher das die Trekkies immer aber auch immer rumheulen (selbst in einer News zu Star Wars ;)) Euer Franchise war tot. Wurde modernisiert. Etweder das oder weitere 10-20 Jahre ohne etwas neues. Uns Warsler werden die alten Filme umgeschnipselt und geändert. Auf regelmäßiger Basis. Dafür bleibt es relativ frisch. Wir leiden beide. :D

Von dem ganzen gerede bin ich so hibbelig auf ST2009 das ich mir ihn heute abend nochmal reinziehen muss. ^^

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 20. April 2013 - 11:39 #

Meine Meinung zu ST2009 steht fest: Der Film ist schlicht nicht Teil des Kanons. Damit kann ich erheblich besser leben als mit einer überaus anfängerhaft ersponnenen Parallelweltstory. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass alle Fans des alten ST mit einer Verknüpfung zwischen Alt und Neu zufriedener seien als mit einer kompletten Neuinterpretation, welche das alte Universum völlig unberührt lässt. Die Gründe dafür habe ich oben recht ausführlich erläutert. Ein weiterer Irrtum ist es anzunehmen, dass jeder ST-Fan nach Nemesis und Enterprise nach einer Fortsetzung gegiert hätte. Für mich hätte das Franchise gerne weiter schlafen können, genauso wie Star Wars nach Episode VI. Da sich Paramount dagegen entschieden hat, entscheide ich eben für mich selbst, dass es den neuen Film nicht gibt. Frei nach Adam Savage "I reject your reality and substitute my own..." ;)

Ich verbitte mir übrigens die Unterstellung des "Herumheulens". Ich schüttle höchstens den Kopf, wenn die Hersteller von Unterhaltungsprodukten wie ST oder SW ne fragwürdige Designentscheidung treffen. Als Trekkie würde ich mich übrigens auch nur bedingt bezeichnen. Ich mag schlicht gute Science Fiction. Und da bot ST in der Vergangenheit durchaus einige Höhepunkte...neben viel Durchschnitt und auch diversen Tiefpunkten.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 20. April 2013 - 12:02 #

"macht es umso lächerlicher das die Trekkies immer aber auch immer rumheulen"
Da ist Denkfehler. Nicht "die" Trekkies heulen rum. Sondern ein paar Trekkies. Es gibt jede Menge, denen der Film sehr gut gefallen hat. Es gibt halt für sowas keine statistische Erhebung, in der jeder Star-Trek-Fan nach grad der Fanheit erfasst wird und befragt wird. Nur weil sich im Internet einige Leute gegenseitig versichern, wie Mist doch alles ist, ist es noch lange die herrschende, geschweige denn die Mehrheitsmeinung. Nur als Beispiel. Vor ein paar Monaten gab's einen Bericht über einen Star-Trek-Fan, der an Krebs sterben würde vor der Premiere des neuen Films und der als allerletzten Wunsch vorm Tod hatte, noch diesen Film zu sehen (was JJ dann auch möglich gemacht hat, Film war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht ganz fertig). Klingt das nach dem letzten Wunsch von jemanden, der die neuen Filme als Trekkie nicht leiden kann? Ich denke nicht. Und mit der Begeisterung ist der Mann nicht allein. Als TNG rauskam, da waren auch so einige der Meinung, dass TOS das einzig wahre Star Trek sei. Die Meinung hat sich deutlich geändert, weil zum einen durch TNG viele neue Fans dazugekommen sind und weil TNG aber der 2. oder 3. Staffel gezeigt hat, dass es gutes Star Trek machen kann (die ersten Folgen waren ja Teils einfach nur gruselig). Gerade in dem Kontext find ich es lächerlich nach 120 Minuten neuem Star Trek das abzusprechen.

"die Tatsache das ST2009 um längen besser ist als die Episoden 1-3 und Clone Wars zusammen"
Dem kann ich voll zustimmen. Wenn man sich nur überlegt, dass da in Episode 1-3 die epische Geschichte erzählt wird, wie die galaktische Republik nach 1000en Jahren fällt. Wegen ner Steuererhöhung. Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll.
Bei Star Trek erkenn ich zwischen all den Lensflares klar die Liebe, die da reingesteckt wurde. Die ganzen Anspielungen, die nur ein Fan verstehen kann. Szenen, die nur in einem Nebensatz in TOS erwähnt wurden kommen in dem Film vor. Szenen, die jemand, der nur nen Actionfilm machen will niemals eingebaut hätte. Wo man bei Star Wars denkt, hat der das jetzt da nur eingebaut, damit er es hinterher als Spielzeug verkaufen kann?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 20. April 2013 - 18:33 #

" Wenn man sich nur überlegt, dass da in Episode 1-3 die epische Geschichte erzählt wird, wie die galaktische Republik nach 1000en Jahren fällt. Wegen ner Steuererhöhung."
Wie kommst du den auf den Unsinn ?

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 20. April 2013 - 19:24 #

Von diesem komischen Laufband am Anfang von Episode 1, in dem steht, dass es in dem Konflikt mit der Handelsföderation um die Besteuerung der Handelsrounten geht?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 20. April 2013 - 19:46 #

Was nur der Tropfen ist der das Fass von Missständen zum überlaufen bringt. Der Konflikt wurde über Jahrhunderte von den Sith durch Intrigen aufgeheizt. Die Handelförderation besaß zudem bis zum Beginn der Filmhandlung jahrhundertelang das komplette steuerfreie Monopol auf die Handelsrouten. Nu rechne dir mal aus was die an Gewinn verlieren würden, immerhin ist die Galaxis ziemlich groß, ich denke mal mit 2 Credits ist die Steuer nicht beglichen. Ganz so simpel isses nu doch nicht ;)

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 20. April 2013 - 20:15 #

Star Wars ist ja ein Sci-Fi-Märchen, der Kampf gut gegen böse, nur halt im Weltraum. Und wieviele Märchen gibt es, in der die böse Königin die schöne Prinzessin einkerkert wegen einer Steuererhöhung? Es ist als Begründung einfach nur ... lahm? Ultralahm um genau zu sein.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 20. April 2013 - 20:37 #

Wieso ist Star Wars ein Märchen ? Na ja egal, wenn man nur die Filme kennt und keine Ahnung vom Drumherum hat, kommt evt. tatsächlich dieser Eindruck auf. Wenn man jedoch die Bücher kennt merkt man was dort rauszuholen ist. Durch die Bücher ist das SW Universum mittlerweile ziemlich komplex. Im übrigen willst du jetzt sicher nicht behaupten das die ST Filme und Serien mega intellektuell sind, oder ?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 20. April 2013 - 21:55 #

Ist ein Märchen. Und strengenommen ist ST intellektueller als SW. Und das sag ich als 20 Jahre aktiver Star Wars Fan. ;)

SW Diskussion können wir gerne im entsprechenden Thread im Forum weiterführen. Bin dafür immer zu haben. Gab glaub ich auch mal einen Thread zu Star Trek. Damit das ganze hier nicht so untergeht.

http://www.gamersglobal.de/forum/61073/offizieller-star-wars-thread-jetzt-mit-episoden-vii-ix

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 21. April 2013 - 12:40 #

Trotzdem find ich Star Trek mega überbewertet, mag aber den Reboot sehr. Somit hab ich mit dem Regisseur kein Problem. Und intellektuell ist SF eigentlich sowieso nie. Danke für den Hinweis auf den Thread ;)

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 18. April 2013 - 16:52 #

Das neue Star Wars wird bestimmt genauso gut wie das neue Star Trek.

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 18. April 2013 - 6:25 #

Boba hat nur geträumt, dass er an dem besagten Tag auf Tatooine war.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 18. April 2013 - 14:26 #

Lies den Dreiteiler um den Kopfgeldjägerkrieg, dann weißt du warum Boba lebt ;)

Name (unregistriert) 17. April 2013 - 23:00 #

Epic wollte auch jedes Jahr ein neues Unreal veröffentlichen.

Grand Admiral Thrawn (unregistriert) 17. April 2013 - 23:51 #

Oh weh! Mal schauen, was wir da vorgesetzt kommen. Nach einer richtigen Fortsetzung der Story sieht es ja nicht aus, wie man sie bei der Episoden-Bezeichnung VII-XI erwarten würde. Schade!

McSpain 21 Motivator - 27019 - 18. April 2013 - 8:57 #

Warum nicht? Es wird die Fortsetzungen in den Episoden und dazwischen Random-Storys geben. Das mein geliebtes EU und vermutlich auch Thrawn damit zerstört werden ist wohl auch zu erwarten. Aber über die Filme mecker ich erst wenn sie da sind. :)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 20. April 2013 - 19:49 #

Wenn Disney sich wirklich die Bücher vornimmt, habne sie Filme bis 2050, allein "Das Erbe der Jedi Ritter" mit 19 Bänden.... Thrawn wär aber klasse im Film, denk ich mal, nen fähigen Schauspieler verausgesetzt. Was ist den EU ?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 20. April 2013 - 22:00 #

EU = Expanded Universe bzw. Erweitertes Universum ist Star Wars inklusive der Geschichten aus Büchern/Comics/Spielen usw. Bei Star Wars gibt es zwei mal einen Kanon. Die Filme undzwar nur die Filme sind der Hauptkanon. Alles andere gehört zwar auch offiziell dazu ist aber eben der EU-Kanon. Und leider gilt bei Star Wars die Filme haben vorrecht. Wenn also ein Film die Vorgeschichte aus Buch XY zerstört ist es erlaubt, weil die Filme sozusagen Vorfahrt haben.

Aus diesem Grund gehe ich zu 97% davon aus das keines der (teilweise großartigen) Bücher verfilmt wird sondern noch schlimmer eine völlig neue Fortsetzung geschaffen wird die große Teile der Buchgeschichte ungültig bzw. unlogisch machen wird.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11728 - 18. April 2013 - 6:35 #

Okay, im Jahr 2020 ist also dann Star Wars todgenudelt...

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 18. April 2013 - 16:42 #

Reboot...

Elton1977 19 Megatalent - P - 14628 - 18. April 2013 - 7:54 #

Ich habe die grösste Sorge, das diese Filme 08/15-Fließbandware werden könnten. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt...

KeinName (unregistriert) 18. April 2013 - 10:54 #

Selbst der schlechteste 7. Teil wird besser als 1-3 zusammen.

yeahralfi 14 Komm-Experte - P - 1935 - 18. April 2013 - 14:36 #

Unterschätze niemals den schlechten Geschmack von George Lucas...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33743 - 18. April 2013 - 12:52 #

Die Marvel Studios bringen auch mindestens einen Film pro Jahr und die waren bisher meist super. Solange man eine ordentliche Auswahl an Autoren und Regisseuren hat, kann was draus werden.

Robokopp 12 Trollwächter - 1068 - 18. April 2013 - 8:52 #

Disney hat mit den Marvel Phase 1 Filmen bewiesen das sie ein solches Projekt stemmen können. Ich bin jedenfalls sehr optimistisch was die neuen Star Wars Filme angeht.

KeinName (unregistriert) 18. April 2013 - 10:55 #

Seit dem letzten guten Star Wars Film aus dem Jahre 1983 ist alles nur positiv zu sehen. Und Disney ist der perfekte Partner dafür.
Avengers war übrigens scheisse, aber dafür kann Disney ja nichts - und der Masse gefällts ja.

Anonhans (unregistriert) 18. April 2013 - 13:17 #

Ich wär ja dafür, dass Disney das Script für Episode VII einfach genauso übernimmt, wie Patton Oswalt das in der neuen Parks and Recreation Folge improvisiert(!) hat.
youtube.com/watch?v=qOsKISBkIlQ

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11728 - 18. April 2013 - 23:03 #

Also die erste Szene mit Boba Fett könnte ich mir echt gut vorstellen. Einen Mischmasch aus verschiedenen Universen möchte ich aber nicht haben.

Epkes 12 Trollwächter - 984 - 18. April 2013 - 14:13 #

Vielleicht wird Star Wars ja besser und geiler als jemals zuvor. Möge die Macht mit Disney sein.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 18. April 2013 - 14:27 #

Ich sag nur, abwarten, Tee trinken, und solange es keinen Film gibt, auf dümmliche Kommentare Marke " Das wird doch eh nix" verzichten.

MicBass 19 Megatalent - 14265 - 18. April 2013 - 19:51 #

Da setz ich mich mal mit nem Kaffee dazu.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 18. April 2013 - 14:31 #

Ist mir so schon länger bekannt, mal sehen was das wird.

Tand 16 Übertalent - 4321 - 18. April 2013 - 16:01 #

Das heißt also das sie nicht drei sondern sechs neue Filme planen? Man, die habens ja echt eilig mit dem Geld verdienen.

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50609 - 18. April 2013 - 17:50 #

und was ist jetzt so neu an diesen news ?

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 17:58 #

Na dass der Film im Sommer startet (war noch nicht bekannt) und dass wirklich jedes zweite Jahr ein Solofilm kommt... keine riesige Neuigkeit, aber trotzdem neu.

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50609 - 19. April 2013 - 14:48 #

aha, na danke q für den hinweis.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 18. April 2013 - 21:00 #

Na dann bin ich aber mal gespannt.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32748 - 18. April 2013 - 21:05 #

Jedes Jahr ein neuer Film, überleg... da könnte man ja 2 grosse Marken verschmelzen und raus kommt jedes Jahr ein zusätzliches CoD - Star Wars irgendetwas. Schöne Film- und Spielzukunft. :O

q 17 Shapeshifter - 6711 - 18. April 2013 - 21:09 #

Bei den Avengers-Filmen hats doch bisher ganz gut funktioniert und das geht genauso weiter.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12853 - 19. April 2013 - 8:40 #

Denke das wird gut.

Inso 15 Kenner - P - 3555 - 19. April 2013 - 15:21 #

Mal gespannt wer dann bei den weiteren Filmen Regie führt, denke nicht das JJ sich da für Jahre bei Disney festschreiben wird wenn die im Jahresrhytmus planen.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10029 - 19. April 2013 - 17:03 #

Bin nicht sonderlich guter Dinge das das was wird...

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 19. April 2013 - 20:14 #

"Jedes Jahr ein Film"
Gibt's dann auch jedes Jahr eine (weitere) Entlassungswelle, Disney?

Lonestarr 12 Trollwächter - 863 - 20. April 2013 - 10:51 #

Ich fand Star Wars mal gut... damals in den 90ern

ich freu mich mehr auf den neuen Star Trek

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32748 - 20. April 2013 - 12:22 #

Bei mir war das schon in den 80er Jahren, jedenfalls bei den Filmen. Die letzten Leichenschändungen (Prowse durch Christensen in Ep VI ersetzen) waren dann nur noch das I-tüpfelchen.

Lonestarr 12 Trollwächter - 863 - 20. April 2013 - 14:57 #

Also bei Jedi Knight war ich schon noch ziemlich euphorisch. Das Addon davon war auch großartig.

aber die Nachfolger waren auch schon nicht mehr so gut, die habe ich dann aber noch gespielt.
Heutzutage habe ich gar keine Lust mehr irgendwas anzufassen wo Star Wars drauf steht.

Endamon 15 Kenner - 3900 - 20. April 2013 - 19:20 #

Da bin ich ja gespannt ob da was wird. Wenn das nur halbwegs handwerklich gut ist, werde ich mir als Fanboy die Filme natürlich rein ziehen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 20. April 2013 - 19:51 #

Genau. Lass die ewig Gestrigen, die sich nur das Orginal von anno schiessmichtot auf betamax antun ruhig reden :)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32748 - 20. April 2013 - 20:18 #

Ich hör nur Leuten zu dir für Jar Jar Binks schwärmen. :)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 20. April 2013 - 20:45 #

Ganz im Gegenteil, ich fand Jar Jar nicht so prall. Aber mich nervt dieses dumme Geschwätz von wegen " Ja, Star Wars 4-6 waren ja sooooo geil,und 1-3 soooo scheiße". Aber keiner hat auch nur ein einziges überzeugendes Argument was an 1-3 so schlecht sein soll. Überall gibts immer nur die gleichen abgedroschenen Zitate, die einer aus- und jetzt alle nachplappern.Mich würde interessieren, was wäre, wenn Lucas 1-3 zuerst gebracht hätte, und dann 4-6. Würden die gleichen Nörgler Nerds dann 4-6 verdammen ?

q 17 Shapeshifter - 6711 - 20. April 2013 - 20:59 #

Hast du Plinketts Reviews gesehen?

MicBass 19 Megatalent - 14265 - 20. April 2013 - 22:05 #

Wieso willst du denn unbedingt überzeugt werden? Ich find 1-3 schlecht und 4-6 gut, aber ich verspüre jetzt nicht großartig den Drang dich bekehren zu müssen.. Wenn 1-3 dir gefällt dann freu dich doch, kennst du 3 gute Filme mehr als die "Nörgler Nerds".

McSpain 21 Motivator - 27019 - 20. April 2013 - 22:10 #

Zu lange Diskussion. Die Neuen richten sich halt an ein anderes Publikum als die Alten. Daher waren die Erwartungen bei vielen (einschließlich mir selbst) anders und letztendlich waren viel enttäuscht. Aber es gibt viele die die die neuen Teile mögen. Ich kenne sogar Leute die die neuen mögen aber die alten doof finden.

Aber das ist ein weites Feld daher lade ich für längere Star Wars Diskussionen gerne ins Forum ein. (siehe Link etwas weiter oben) :D

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32748 - 20. April 2013 - 22:52 #

Erstmal plapper ich da nichts nach. Wenn mir persönlich die Filme nicht gefallen ist das mein Geschmack. Ich hab mir tatsächlich die technisch aufgemotzten Versionen von IV-VI im Kino angesehen (VI war einer meiner ersten Filme die ich überhaupt im Kino gesehen hab), als Einstimmung für die Prequels. Und die waren dann doch sehr enttäuschend, langweilig.
Der coolste neuer Charakter wird im ersten Teil halbiert, der unsägliche 2. Teil hatte dann sogar noch den 1. getoppt. Unsägliches, langatmiges geschnulze, dachte schon das wäre Sissi im Weltall, da hab ich mir dann den 3. gespart und erst im Fernsehen angeschaut (war tatsächlich noch erträglichste).
Endgültig abgeschlossen mit dem Thema Star Wars hatte ich dann als H. Christensen in den 6. Teil reinkopiert wurde.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 21. April 2013 - 12:38 #

Also wenn der 2. schon unsägliches Geschnulze für dich war, frag ich mich was für dich die Kuschelpire aus dem Twilight Dreck wären :))
Christensen musste doch eingebaut werden, war nur eine logische Konsequenz, da er ja so aussah bevor er DV wurde, als Zugeständnis an diejenigen die alle Filme nur zusammen kennen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32748 - 21. April 2013 - 12:44 #

Erstmal ist es blödsinn ihn reinzukopieren. Jeder weiss das der Film von Ende der 70er ist und Christensen damals noch gar nicht lebte. Ich weiss jetzt nicht warum hier mit Twilight verglichen wird, habe ich híer jemamals irgendwo geschrieben das ich mir sowas anschaue. Da es aber anscheinend zu deinem Filmkanon gehört verstehe ich jetzt warum du sogar den super 2. Teil verteidigst. :)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 20. April 2013 - 21:27 #

Jup aber a) ist mein englisch nicht so gut b) spricht der Typ aber auch als ob er n Socken im Mund hat, ergo kann ich nichts mit anfangen.Ach verdammt das sollte Anwort auf q´s Frage sein :)

q 17 Shapeshifter - 6711 - 20. April 2013 - 21:36 #

Er bringt nur in rund 4 Stunden eine Menge Argumente an, denen man nur schwer widersprechen kann... und das ist nichts, was einfach nur nachgeplappert wird. Ich stimme ihm einfach nur in so gut wie jedem Punkt zu.

Sein Sprachstil ist aber auch absichtlich so, weil er einen Charakter spricht... einen psychopathischen Mörder, der gerne seine Katze fickt und aus ihr Essen macht.

Ich mag die alte Star Wars Trilogie sehr... aus der neuen Trilogie mag ich nur das Podrennen, weil es irgendwie cool inszeniert und für sich selbst gesehen recht spannend ist. An Charakteren mag ich nur Sebulba und Maul, weil sie ein interessantes design haben... aber die Filme sind so doof, schlecht geschrieben und die CGI-Sachen sehen so oft soooo scheisse aus. Wie ich das Lava-Ende von Episode III hasse, grauenhaft.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61249 - 21. April 2013 - 12:34 #

"Sein Sprachstil ist aber auch absichtlich so, weil er einen Charakter spricht... einen psychopathischen Mörder, der gerne seine Katze fickt und aus ihr Essen macht. "
Ooook, dazu sag ich jetzt lieber nichts, ist natürlich passend zum Thema :))
Das Ende von EP 3 ist grauenhaft? Na dann driften unsere Meinungen aber weit auseinander, besser Diskussion einstellen ;)

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