Ex-Bioware-Chef zweifelt Marktimpuls durch Next-Gen an

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10. April 2013 - 18:44 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Der ehemalige Ko-Chef von Bioware, Greg Zeschuk hat sich in einem Interview mit GamesIndustry.biz skeptisch zur Entwicklung des klassischen Spielemarkts geäußert. Laut ihm ist der Trend, bei dem der klassische Retailmarkt und wie er es nennt "das klassische Oldschool-Gaming" mehr und mehr zusammenbricht, kaum mehr aufzuhalten. Es sei eindeutig, dass mit solchen Spielen allgemein auf lange Sicht nicht mehr die großen Umsätze gemacht würden, stattdessen werden digitale Distribution sowie der Free-to-Play- und Mobile-Markt in der Zukunft eine noch größere Bedeutung erhalten. Zumindest im Mobile-Markt würde zwar eine Menge Umsatz, im Großen und Ganzen aber zu wenig Geld verdient und oft gar Verlust gemacht.

Diesem Trend sei auch das Scheitern von Star Wars - The Old Republic geschuldet, bei dem EA und Bioware lange darüber diskutiert hätten, ob man mit einem traditionellen Bezahlsystem und damit einem "Dinosaurier" am Markt Erfolg haben könne. Nur wenigen Firmen ist es laut Zeschuk gelungen, trotz dieses Trends große Erfolge zu feiern. Das gelte insbesondere für Activision-Blizzard, die mit der Fortsetzung starker Marken, aber auch mit neuen Titeln wie Skylanders weiterhin auf Kurs wären. Allerdings zweifelt Zeschuk daran, dass das bei der aktuellen Entwicklung ewig Bestand haben kann.

Zeschuk glaubt, dass die neue Konsolengeneration den Trend nur sehr schwer aufhalten können wird. Die Hoffnung in der Branche sei zwar groß, aber wenn Microsoft und Sony nicht etwas ganz großes aus dem Hut zauberten, womit Zeschuk nicht rechnet, wird der "Retailmarkt im alten Trott verharren und keinerlei neue Dynamik" hineinbringen.

Im Interview geht Zeschuk auch näher auf SWTOR, sein Verhältnis zu Electronic Arts und die Rolle des kürzlich zurückgetretenen EA-CEO John Riccitiello ein. Diesbezüglich äußert er sich sehr diplomatisch. Sein Ratschlag an freie Entwicklerfirmen, die Übernahme durch einen großen Publisher so lange herauszuzögern wie möglich, da ein Aufkauf ein Spielestudio "kaputtmachen" könne, lässt zumindest Raum dafür, dass Zeschuk mit den Konsequenzen der EA-Übernahme alles andere als zufrieden ist.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12740 - 10. April 2013 - 18:53 #

Hat was den Retail-Markt angeht bestimmt Recht aber evtl sollte man ihm sagen das man Spiele bereits digital erwerben kann, auch auf Konsole.
Und das mit den F2P spielen nungibt genügend Beispiele wo ein solches Spiel nur ein Jahr lief.

Just my two cents 16 Übertalent - 4757 - 11. April 2013 - 20:58 #

Lies mal die Quelle. Er weiß, das man Spiele digital kaufen kann. Aber der Einbruch des Retailmarktes kann, nach Zeschuk, bislang nicht durch digitale Verkäufe ausgeglichen werden.

Azzi (unregistriert) 10. April 2013 - 19:00 #

Hat schon Recht. Denke das Problem ist einfach, dass die Entwicklung von Spielen immer teurer wird, aber der Umsatz halt nicht steigt, sprich der Markt gesättigt ist.

Denke im Markt der Casual-Nutzer (Gamer ist da imo nicht mehr der richtige Ausdruck), ist erstens die Entwicklung dieser billigen F2P Dinger oft viel günstiger und durch die Masse der Konsumenten der Umsatz einfach höher.

Bei SWTOR stimmt seine Aussage allerdings nicht. Das Spiel ist imo Crap und die eigentlich gute Lizenz wurde in den Sand gesetzt.

Wolter (unregistriert) 10. April 2013 - 19:00 #

Wie immer versuchen das SWTOR Debakel auf den MArkt abzuwälzen , neine meine lieben : DES WAR EUER TOTAL VERSAGEN !

shadowhawk 13 Koop-Gamer - 1721 - 10. April 2013 - 20:49 #

ja leider da hätte man so viel mehr draus machen können

Ulrich Hirst (unregistriert) 12. April 2013 - 8:30 #

Total Versagen? das ist doch totaler Blödsinn. Das Spiel ist durchaus ein solides MMO, in keinster Weise ein Total Versagen. Das Problem liegt eher an einem gesättigten Markt. Die typischen Fehler wie fehlender Endcontent etc haben das Spiel sicher nicht zu dem finanziellen Misserfolg gemacht der es geworden ist. Meine Herren es gibt mehr als TOTAL VERSAGEN oder ABSOLUT EPISCH! es gibt Bereiche dazwischen, könnt ihr das mal in eurem Sprachgebrauch berücksichtigen?

Warwick (unregistriert) 10. April 2013 - 19:58 #

Klassisches Oldschoolgaming bricht zusammen? Würde ich nicht sagen, denn Kickstarter zeigt, dass eine Nachfrage an klassischen Games besteht, die nun aber nicht mehr über große Publisher sondern durch Crowdfunding finanziert werden. Hier wird gezielt ein spezieller (kleinerer) aber auch treuer Spielermarkt angesprochen. Oldschoolgaming hat seine ganz eigene Plattform gefunden, in der nicht die Bürokratie und die Gehälter der Vorstände in Großkonzernen finanziert werden, sondern die Spiele, wie Spieler sie haben möchten. Für Oldschoolgamer sind das die besten Zeiten seit vielen, vielen Jahren.

Die Finanzierungs- und Distributionsmodelle ändern sich bzw. haben sich schon geändert: Kickstarter, Microtransactions, Season Passes (sogar für reine SP-Titel wie Bioshock), Käufe über Downloadplattformen - ist doch alles da. Und der Spieler kann entscheiden, welche Modelle er akzeptiert und nutzt.

Das ein Großkonzern wie EA mit seinen Behördenstrukturen und seiner Trägheit in diesen Zeiten leidet, ist klar. Wenn man dann zusätzlich seine Marken "verheizt", leidet der Ruf darunter und man verprellt sich die Kunden. Zurecht. Diese ganzen Fehlentscheidungen bei SWTOR - au backe! Hauptsache mit dem namhaften StarWars-Zugpferd groß in den MMO-Markt eindringen zu wollen und dabei auf 7 Jahre alte, ausgelaugte MMO-Mechaniken setzen. Der ganze Markt war schon lange vor dem SWTOR-Release im Umschwung. Soviel zum Thema "Trägheit".

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 10. April 2013 - 20:09 #

Ist es nicht viel eher so, dass Kickstarter so "erfolgreich" ist, weil der klassische Markt gerade dabei ist zusammenzubrechen? Kickstarter-Spiele sind eine Nische und haben nichts mit dem klassischen Retail-Markt zu tun. Es gibt einfach immer weniger Menschen, die bereit sind 60€ für einen Titel auszugeben, wenn es diese kurze Zeit später für 20€ gibt. Vor allem werden Mobile-Geräte immer stärker, die Spiele darauf immer besser und kosten nur den Bruchteil eines normalen Spiels. Kickstarter ist in meinen Augen nur ein Resultat dieser Entwicklung.

Warwick (unregistriert) 10. April 2013 - 20:49 #

Ja, das stimmt natürlich. Kickstarter ist natürlich so erfolgreich, weil der klassische Spielemarkt stagniert bzw. zusammenbricht. Ich hab mich im Tippwahn beim Wort "klassisch" zu sehr an den "Klassikern" hochgezogen (und weniger an das klassische Retailspiel gedacht), die jetzt durch Kickstarter moderne Revivals und viel Aufmerksamkeit erleben. Das hab ich vorhin vermischt.

Dieses "Zusammenbrechen" klingt halt so dramatisch. Für die Industrie ist es das natürlich auch, aber ich denke wir Spieler profitieren davon. Ich meine: wer hätte in den letzten Jahren (vor Kickstarter) daran gedacht, dass Planescape Torment ernsthaft einen (geistigen) Nachfolger spendiert bekommt?

Aus Sicht der großen Studios ist der Markt grad sehr volatil, viele Studios wurden geschlossen, es gibt Probleme die Produktionskosten wieder reinzubekommen. Aus meiner Spielersicht find ich den Blick in die Spielezukunft aber recht rosig, u.a. wegen den ganzen Kickstarter-Projekten, aber auch wegen den neuen Konsolen. Eine neue Hardwareplattform wird schon genug neue Akzente setzen. Vielleicht nicht direkt mit den Releasetiteln, aber ich bin positiv gestimmt, das es für mich aus Spielersicht nicht langweilig werden wird. Die PS3 und die Xbox sind einfach ausgepowert - große Titel wie God of War - Ascension oder Gears of War wirken nur noch wie lauwarme Aufgüsse. Das ermüdet die Spieler und und somit auch den Markt.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 10. April 2013 - 21:17 #

Ich sehe das auch lange nicht schwarz wie viele andere, schließlich habe ich mit einfachen Spielen angefangen und spiele sie heute noch gerne. Epische Rollenspiele sind dann in Zukunft eben nicht mehr wie Skyrim, sondern wie Baldurs Gate mit der Möglichkeit sich Heil-/ und Manatränke für Echtgeld kaufen kann, wenn man nicht mehr weiter kommt. AAA-Titel mit einer tollen Grafik wird es auch noch geben, aber eben sehr viel weniger als bisher.

Ist eine Zukunft mit der ich gut leben könnte, an einem Spiel wie Terraria habe ich genausoviel Spaß wie mit so manchem AAA-Titel den ich mir zum Vollpreis gekauft habe.

Inso 15 Kenner - P - 3794 - 10. April 2013 - 21:49 #

Was für mich da viel mit reinspielt ist das die Spiele einfach auch grafisch nix neues sind. Was soll ich für die gleiche Grafik und den gleichen neuen Aufguss 45€ (PC) zahlen wenn ich auch nen älteres Spiel für nen 10er bekomme das mir im Endeffekt das gleiche bietet?
Das Mobile jetzt den Spielen den Rang ablaufen kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wer spielt daheim irgendwelche Touchgames auf 5" wenn er 24-40" mit viel angenehmeren Eingabemöglichkeiten zur Verfügung hat.

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 11. April 2013 - 1:02 #

Immer wieder reden Analysten, Entwickler, Redakteure und auch Spieler vom Ende des klassischen Retailmarktes. Ich kann nur für den PC-Markt sprechen, aber ja, hier ist es zweifellos so, dass zumindest die Preisentwicklung der eines übersättigten Marktes entspricht: Abgesehen von wenigen besonders populären Titeln (CoD, Anno,...) oder Nischenspielen (War in the Pacific) sind Computerspiele nicht sonderlich preisstabil. Der 50€-Einstandspreis hält sich oft nur auf Onlineplattformen etwas über den Erstverkaufstag hinaus, während sich die Elektronikmärkte und Versandhändler oft schon zum Release unterbieten, wobei oft die 40€-Grenze fällt. Nach spätestens einem halben Jahr haben die Titel dann oft schon die 25€-Marke erreicht und es folgt nach rund einem bis anderthalb Jahren die Einstufung in den Classic-Bereich für 10 bis 20€. Zugleich liegen die Entwicklungskosten höher als früher. Ich komme nicht umhin mich zu fragen, wie sich der Markt hierher entwickeln konnte?
Haben sich immer mehr Spieler ein Beispiel an meinem glorreichen Vorbild ;) genommen und aufgehört, frisch erschienene Titel zu kaufen, weil sie wie ich genug mit billigsten Heft-Vollversionen und dem schon angesammelten Fundus zu tun haben und es keinen Unterschied macht, den neuen Blockbuster sofort oder später zu erwerben...außer eben beim Preis? Sind die Preise also deswegen so schnell so niedrig, weil keine Nachfrage mehr herrscht?
Sind so viele Spieler auf die Konsole oder Smartphones/Tablets ausgewichen, dass der PC-Markt von den Publishern nur noch als Anhängsel betrachtet wird, um zusätzliche Masse abzusetzen? Sind die Preise also deswegen so schnell so niedrig, weil die Publisher nur rechtzeitig vor Quartalsende mit billig erstellten Konvertierungen zügig Kasse machen wollen und dabei auch über den Preis gehen, um Masse in den Markt zu pumpen?
Oder haben die Retailer wie Amazon oder MediaSaturn trotz Onlinevertrieb noch immer so eine Marktmacht, dass sie den Publishern schnelle Preisnachlässe diktieren können?
Oder bestraft am Ende der Käufer die Publisher nur für ihre Vertriebsentscheidungen? Gibt er also weniger für das Basisspiel aus als früher, weil er mit Mehrkosten für DLCs rechnet, dank Online-Kontenbindung mit einem geringeren Produktwert (Dauerhaftigkeit, Wiederverkauf) rechnet oder schlicht wartet, bis die gröbsten Fehler endlich rausgepatched sind?

Ganz ehrlich...Ich weiß es nicht. Was denkt ihr?

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 11. April 2013 - 1:29 #

Die Industrie hat ( momentan noch hauptsächlich am PC ) seine Spiele mit Kontenbindung selbst entwertet. Nach dem kauf hat es quasi keinen Wert mehr. Die Frage wird sein, wenn MS oder Sony das auf ihren NextGen einbauen, was passiert dort mit den Spielepreisen? Weitere Gründe sind die schnelleren Fortsetzungen, da ja meist 1 Jahr nur vergeht bis zum Nachfolger. Die Zwischenzeit überbrückt man mit 3-4 DLC .

Zumindest für mich sind Kontenbindung (hab zwar nie Spiele verkauft, aber oft ausgeliehen/verliehen) und das Gefühl nur halbe Produkte zu kaufen (DLC) der Grund kein Spiel zum Vollpreis mehr zu kaufen. Zudem finde ich gibt es heute einfach ein enormes Überangebot ( allein durch die verkürzten Entwicklungszeiten) an Spielen. Fand es gab früher viel viel weniger brauchbare Spiele, da sucht man sich heute eher nur die wirklichen Top Games raus, weil inhaltlich und spielerisch doch vieles extrem gleich ist, das aber auf hohem Niveau. Wirklich viel Schrott gibt es ja nicht mehr oder in der Masse wie früher.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 11. April 2013 - 1:48 #

Die Industrie hat uns einfach viel zuviele Spiele gegeben, so dass nahezu jeder von uns einen riesigen Backlog aufbauen konnte. Wenn sich heute jemand einen PC oder eine Konsole kauft, bekommt er soviele günstige Spiele, dass man gar nicht erst in die Versuchung kommen könnte, sich ein Spiel für den Vollpreis zu kaufen. Die Publisher haben alle das große Geld gewittert und haben ein Spiel nach dem anderen rausgebracht, das spielenswert ist. Jetzt schieben sie die Schuld auf die Gebrauchtkäufer und den "alles verschlingenden Smartphone-Markt", anstatt die Schuld bei sich selber zu suchen.

Die große AAA-Blase ist am platzen und genau dasselbe wird auf dem Smartphone-Markt passieren, weil die Publisher jetzt da das große Geld sehen. An all dem wird auch die PS4 und 720 nichts großartiges ändern können, wenn die Publisher nicht verstehen, dass es nicht nur AAA-Spiele gibt, sondern auch A-Spiele, mit niedrigeren Entwicklungskosten.

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 11. April 2013 - 15:01 #

Also haben wir es Eurer Meinung nach mit einer Kombination aus Marktübersättigung und Produktentwertung zu tun? Gut, doch stellt sich dann die Frage nach dem Henne-Ei-Problem: Handelt es sich um eine ungünstige Parallelentwicklung? Hat der sich verstärkende Kostendruck auf einem fragmentierten Markt automatisch paranoide Maßnahmen der Kundenbindung und -kontrolle sowie Innovationsarmut nach sich gezogen? Oder haben diese Maßnahmen erst dazu geführt/beigetragen, dass Alternativen (Indie- und nicht-AAA-Titel) in den Markt vorgedrungen sind und zur veritablen Konkurrenz wurden? Und vor allem: Wieso ist außer einer weiteren Verschärfung der Lage kein Konzept in Sicht, mit dem sich die Publisher aus der Falle befreien wollen?

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 11. April 2013 - 16:16 #

Meiner Meinung nach ist es ziemlich einfach diese ganze Spirale wieder zu durchbrechen: Die Spiele müssen einen langfristigen Wert haben und das geht nur, wenn man den Spielern nicht jeden Monat 2-3 neue AAA-Spiele gibt, bzw alles in den Oktober verschiebt um das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen. Alle 3 Monate ein AAA-Spiel und die Spieler fangen an diese den Publishern aus den Händen zu reissen. Die Zwischenzeit sollen die Spieler mit Indie, Mobile und A-Spielen verbringen, bis ein AAA-Spiel rauskommt an dem man auch richtig Geld verdient. Das Problem daran ist aber leider, dass jeder Publisher eines dieser AAA-Spiele rausbringen möchte, dann einfach viele rausbringt um zu sehen welches in Zukunft das auserkorene sein soll. So wie es aber momentan aussieht, wird die PS4 auch nichts dran ändern, denn alle Publisher fangen ja schon wie bekloppt mit dem Marketing für ihre Spiele an.

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 11. April 2013 - 22:48 #

Wenn das die einzige Strategie ist, ist meines Erachtens ein Marktkollaps nicht zu vermeiden. Der freiwillige Gewinnverzicht des einen Herstellers ist der Gewinn der übrigen, die weiter am Fließband Titel auf dem Markt werfen und verramschen. Das Gegenteil, also ein Kartell, wäre natürlich auch keine Lösung...sowohl moralisch, als auch rechtlich und praktisch. Ergo wird sich wohl das schon begonnene Sterben großer Publisher fortsetzen, bis wenig genug übrig geblieben sind, damit sich teure Produktionen längere Zeit im Preis halten. An der Selbstentwertung durch Spielerentmündigung wird sich bei diesem Prozess allerdings vermutlich nur wenig ändern, wenn überhaupt. Insgesamt keine sonderlich guten Aussichten, finde ich.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 12. April 2013 - 9:55 #

Das sehe ich ähnlich, aber dennoch gibt es 2 aktuelle, positive, Tendenzen zu sehen: Der 3DS von Nintendo und die Vita von Sony. Bei beiden kommen die AAA-Titel nur sehr spärlich, dafür gibt es einen Haufen digitaler A-/ und Indie-Spiele, die anscheinend ihre Entwicklungskosten wieder einspielen. Auf der Vita kommen in diesem Jahr noch Tearaway, Soul Sacrifice und Killzone, der Rest ist voll mit kleineren Titeln. Laut dem Entwickler von dem Indie-Spiel Retro City Rampage, hat sich das Spiel auf der Vita am besten verkauft, an der riesigen Hardwarebasis wird es aber nun nicht gelegen haben. Das Nvidia nun mit dem Shield kommt, kommt garantiert auch nicht von ungefähr.

Aladan 22 AAA-Gamer - - 36386 - 11. April 2013 - 15:15 #

Ein gutes Beispiel für die Übersättigung ist z. B. das neue Tomb Raider. Nach nicht einmal einer Woche nach Release habe ich den Steam Key bereits für 21 € erhalten. Und das für ein Spiel, das überall gefeiert wurde.

Selbst ein Bioshock sinkt so rapide im Preis, dass ich es in 2-3 Wochen für 20 € bekomme (aktuell 29 €).

Und beide Spiele waren in der Entwicklung sicher alles andere als Billig.

Hier rechtfertigt sich für mich dann auch der "Sammelcharakter" von Retailfassungen nicht mehr, wenn das gleiche Spiel für die PS3 dann z. B. drei mal so viel kostet.

Just my two cents 16 Übertalent - 4757 - 11. April 2013 - 20:41 #

Bioshock ist das viel bessere Beispiel.

Das wurde bereits in der Vorbestellerphase massivst gepusht. Vorbesteller haben das zu dem Zeitpunkt gerade mal 5 Monate alte XCom mal eben für lau dazu erhalten. Dazu noch den Vorgänger und Civ 5 und noch ein Spiel - das ganze für weniger als 40€. Das war einfach nur noch krass und zeigt, wie schnell ein Spiel (hier XCom) für den Publisher nichts mehr wert ist und welcher Druck auf der Branche liegt...

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11833 - 10. April 2013 - 20:02 #

Ok, der klassische Gamingmarkt wächst halt nicht mehr so stark wie früher - ihn aber deswegen gleich todreden?

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 10. April 2013 - 20:12 #

Bei den heutigen Entwicklungskosten für AAA-Titel? Ja definitiv. Ich kaufe mir mittlerweile auch lieber 6 Indie-Games statt einen AAA-Titel wie Metro Last Light.

Namen (unregistriert) 10. April 2013 - 21:34 #

Zumindestens das erste Metro würde ich bestenfalls als A-Titel bezeichnen. Das wäre die gleiche Kategorie in die z.B. auch Tropico 4 oder Witcher 1 fällt.
Also durchaus ein großes Projekt für einen kleinen Publisher aber im Vergleich zu den AAAs doch mit sehr kleinem Budged und Team.

Da dürfte ja auch das Hauptproblem der heutigen Zeit liegen. Es gibt fast nur AAA und Indie. Aber Spiele, die man zum Mittelbau zählen könnte sind doch kaum vorhanden und wenn, dann oft MMO und/oder F2P.

Dabei könnte vor allem das mittlere Segment viel neues bringen, denn, so leid es mir tut das zu sagen, Indies wärmen häufig nur alte Spielkonzepte in neuem Gewand auf. Und das häufig mit Technik, mit der sie eher Nostalgiker gewinnen können.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 10. April 2013 - 21:57 #

Dafür haben aber die Indie-Spiele geringe Entwicklungskosten und spielen häufig wieder das Geld ein, um dies in weitere Titel investieren zu können. So ab und an kommen dann Titel wie Minecraft, World of Goo und Trine, die alles wieder ein wenig auflockern und frischen Wind in die Spielelandachaft bringt. Ich habe lieber einen stabilen Spielemarkt mit Retro-Grafik, als AAA-Titel bei denen der Publisher immer Angst haben muss, den Aktionären mitzuteilen das die erwartete Dividende nicht ausgezahlt werden kann.

Namen (unregistriert) 10. April 2013 - 23:24 #

Es gibt ebend 2 Sorten von AAA-Titeln. Die, die wirklich welche sind, also hohe Qualität bieten und viel gekostet haben - und solche die nur viel gekostet haben. Mit weniger Geld und einer Rückstufung auf A oder B-Niveau wären die Titel auch Rentabel.

Das die Indietitel häufig ihre Kosten wieder einspielen. Wenn eine Person hinter steht vielleicht. Die Mehrheit wird eventuell auf eine schwarze 0 kommen, wobei ich mir dabei nicht mal sicher bin. Wie viele Indietitel gibt es und wie viele erfolgreiche Indietitel wie Minecraft oder Trine gibt es.

Ich meine, am besten sieht man es doch an den mittleren Publishern. 1C, Paradox und Kalypso. Die haben keine AAA-Titel. Die besten Titel kann man als A-Titel bezeichnen, vom Budged und der Teamgröße her aber auch von der Qualität. Und dazu kommt ebend viel B und C Ware.
Sind die Spiele schlecht? Nö, sie sind nur nicht Klassenprimus (außer man steht auf spröde Strategietitel) und einige sind Ausfälle (wie bei den Großen auch).
Verkaufen sie sich gut genug um weitere Spiele zu finanzieren? Offensichtlich. Ein Titel wie The Last Templer war für die sicherlich schon etwas großes von der Finanzierung her. Ein Top Titel ist es deswegen noch lange nicht. Und Tropico dürfte erst recht das Budged belastet haben. Und es läuft. Am Ende steht ein + am Ende des Jahres. Die arbeiten immerhin mit Eigenkapital.

Etwas, dass man von den großen Publishern nicht unbedingt behaupten kann.

Indies haben wir so viele, da geht doch ein guter Teil Sang und Klanglos unter. Und AAAs bei den AAAs haben wir welche, die künstlich aufgepumpt werden obwohl sie nicht wirklich da rein passen.
Warum also kein Markt für Spiele mit mittlerem Budged, ich verstehe es nicht. Selbst du läßt das Segment komplett aus. Warum eigentlich. Ich will wie du nicht nur AAAs, die am Ende floppen. Aber warum müssen es dann gleich Indies sein. Oder haben wir nur eine andere Definition von Indie.

Übrigens denke ich durchaus, dass alle, auch die großen Publisher, immer mal wieder was neues bringen.
Ubi hat Asassins Creed rausgebracht, fütter Anno und die Siedler durch und hat sich an ZombiU versucht. Vielleicht kein großer Wurf aber ein interesanter Versuch.
EA war schon beim ersten Sims Publisher, hat die ersten Titel der Total War Reihe mitgetragen und die Idee hinter dem neuen Sim City würde ich auch nicht als schlecht bezeichnen - nur als mies umgesetzt. Und dazu waren sie Publisher von Dragon Age und Mass Effect. Und die beide haben nun mal wirklich das Rollenspielgenere durchlüftet. Ob das jetzt allen gefällt ist dabei mal dahin gestellt.
Und Activision, tja, die haben Skylanders mit den Sammelfiguren rausgebracht und die ganzen [Musikinstrument] Hero Teile totgemolken.

Hauptproblem in meinen Augen, entweder wird zu viel Geld verbraten oder es werden zu hohe Einnahmen erwartet. Oder auch beides. Was nicht super läuft wird verstümmelt, überreizt und dann abgesägt. Siehe Guitar Hero oder Dead Space.

Die großen versuchen sicherlich nicht so oft und so viel neues wie Indieentwickler - die häufig auch nur auf ausgetretenen Pfaden wandeln. Wie viele Tower Defence, Rougelike (mit durchgeknalltem Setting), Graphic Novels und Jump'n'Runs gibt es noch mal? Wie viele gibt es jetzt, die den Notch Stiel kopieren oder sich generell gegenseitig zitieren? Klar gibt es welche die rausstechen. Aber öfter durch ein abgedrehtes Setting denn durch wirklich neue Mechaniken.

Aber ich würde den Großen nicht vorwerden, dass sie nicht mal was neues probieren. Es geschiet mit dem Altern eine Konsolengeneration nur seltener. Und die jetztige ist älter als jemals zuvor.

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 11. April 2013 - 3:21 #

"Warum also kein Markt für Spiele mit mittlerem Budged, ich verstehe es nicht. Selbst du läßt das Segment komplett aus. Warum eigentlich. Ich will wie du nicht nur AAAs, die am Ende floppen. Aber warum müssen es dann gleich Indies sein."

Die selbe Meinung habe ich auch, aber es scheint so als würde diese Segment nicht mehr wirklich wahr genommen. Die Debatten drehen sich wie du richtig sagst immer um AAA oder Indie.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 11. April 2013 - 14:58 #

Wenn ich ehrlich bin sehe ich derzeit kein allzugroßes Problem bei normalen A-Spielen, da ich eine PS3 und eine Vita besitze. Wipeout, Sly Cooper, Deadly Premonition, Rayman Origins, From Dust und Papo & Yo sind alles keine AAA-/ oder Indie-Titel, sondern einfache Spiele, mit niedrigen Entwicklungskosten, die definitiv Spaß machen und nicht allzuviel kosten.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7787 - 11. April 2013 - 1:13 #

Aber Indie-Titel sind ja auch nicht zwangsläufig F2P bzw. mobile. Also wenn diese groß im Kommen sind, widersprechen sie auch der Behauptung von Zeschuk.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 10. April 2013 - 20:40 #

Er wächst nicht nur nicht mehr, er ist faktisch sogar spürbar geschrumpft, wie man an den weltweiten Umsatzzahlen sieht.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11833 - 10. April 2013 - 21:09 #

Ich glaube das Problem liegt eher darin, dass man nicht mehr die Umsatzzahlen ordentlich messen kann - der klassische Retail-Markt wie Gamestop und Co schrumpft. Ich bin mir aber sicher, dass wird durch den Onlinehandel, DLCs etc. mehr als wettgemacht. Leider kann es halt keiner sagen, weil es nicht wirklich messbar ist.
Bezüglich SWOTR - es ist halt kein gutes Spiel. Es ist sicher NICHT wegen dem Markt gescheitert - WoW hat noch immer (!) über 9 Mio Spieler obwohl es den meisten schon vom Hals raushängt.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 10. April 2013 - 21:19 #

Hat es 9 Millionen Spieler oder 9 Millionen zahlende Abonnenten?

Der gute Ano (unregistriert) 10. April 2013 - 21:32 #

Spieler. Blizzard muss sich trotzdem keine Gedanken machen =)

Grohal 14 Komm-Experte - P - 1964 - 10. April 2013 - 21:26 #

Könnte vielleicht auch daran liegen das viele Firmen dazu übergegangen sind 5 - 10 mal das selbe Spiel mit leicht geändertem Namen unters Volk zu schmeißen.
Aber die Erkenntnis das die spielerische Qualität, der Wiederspielwert und die generelle Spieldauer eines Titels -eigentlich alles abseits von Grafik und Sound- gefühlt immer mehr abnimmt, hieße ja den Fehler bei sich selber zu suchen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11528 - 10. April 2013 - 20:35 #

wie wäre es damit dann einfach mal die kosten zurückzuschrauben. nicht immer brauch man eine riesige überproportionale werbekampagne und einen aufgesetzen multiplayer der nach 2 wochen ohnehin nicht mehr gespielt wird, ist ebenfalls überflüssig.

Chefkoch13 12 Trollwächter - 900 - 10. April 2013 - 21:35 #

Oh man:

Zitat: "Diesem Trend sei auch das Scheitern von Star Wars - The Old Republic geschuldet,"

Da sucht wohl jemand nach Gründen fürs eigene Versagen. Was ich hie rmitnehme ist, dass die beiden sich den Misserfolg von "SWTOR" nicht erklären können und außerdem keinen Bock mehr auf EA haben. Alle anderen Aussagen kann ich nicht ganz für voll nehmen... hier scheinen 2 Herren gefrustet zu sein.

Inso 15 Kenner - P - 3794 - 10. April 2013 - 21:55 #

SWTOR war schlicht langweilig was das Gameplay anging, vor allem die Fernkämpfer waren ja wohl nen Witz. Dazu war nach ner Woche kein Content mehr da, echt genial das die ncht von dem dutzend gescheiterten MMOs die Jahre davor auch nur ein wenig was gelernt haben, soviel ignoranz _musste_ doch einfach nach hinten losgehen.
Ansonsten hat man original von WoW geklaut, und durch den exakt gleichen GCD hat es sich tempomäßig auch exakt so gespielt, nur das es bei weitem nicht so ausgereift war. Und wenn das Spiel nur nen müder langweiliger Abklatsch ist hilft auch die größte Lizenz nicht mehr.
Die Aussage bzw der Seitenhieb auf EA fand ich hingegen mal interessant, klar hat man sich ja schon gedacht das das nicht das beste für BW sein würde unter EA-Flagge zu laufen, da hat man es mal schriftlich. Denke aber das geht bspw auch Blizz bei Activision so.

nova 19 Megatalent - P - 14055 - 10. April 2013 - 22:06 #

Ja ne, ist klar... Weil die Plattform ja darüber entscheidet, wie gut sich was verkauft... -.- wenn die großen Publisher abermillionen von Dollars in die Entwicklung werfen und eine Rendite von x-hundert Prozent erwarten, dann ist der Retailmarkt sicher nicht so reizvoll...

Kleinere Teams, mehr Innovationen, längere Entwicklungszeiten... dann passt das schon (hat ja früher auch geklappt).

Kainchen 13 Koop-Gamer - 1382 - 10. April 2013 - 22:56 #

Sehe ich ähnlich, viele sprechen mir echt aus den Herzen. Ein Beispiel hierzu: http://playstarbound.com/ - Starbound. Ich freue mich tierisch auf das Spiel. Das wird wieder ein toller Sommer - wie mit Terraia vor 2 Jahren ^^.

AlexCartman 16 Übertalent - P - 4185 - 10. April 2013 - 23:06 #

Lustig finde ich, dass er mit der Übernahme durch EA nicht glücklich war. Das hätten ihm hundert andere Studiochefs vorher schon sagen können, angefangen bei Westwood. Wenn Bioware nicht finanziell in Schieflage war, und davon ist mir nichts bekannt, wäre eine Übernahme durch EA doch gar nicht zwingend gewesen, oder?

Inso 15 Kenner - P - 3794 - 10. April 2013 - 23:52 #

Naja die Asche der Eigentümer ist ja normal beim Studio, kannst ja das Geld nach nem Launch nicht einfach rausziehen sondern musst direkt wieder reinvestieren. Wenn EA das übernimmt stemmen die die Projekte dann halt, die Studios werden für die Titel bezahlt, bekommen sicherlich auch nen Bonus wenn der Titel gut rennt (zumindest im Falle von BW), haften mit ihrem Geld aber nicht mehr wenn der Titel mal schlecht rennt.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39282 - 11. April 2013 - 0:38 #

Bioware wurde schon 2005 an Elevations Partner (Investment Firma, da steckt auch Bono mit drin) verkauft. Und EP haben dann es dann wohl gewinnbringend an EA weiterverkauft. Da hatten sie es dann schon nicht mehr in der Hand um sich gegen EA auszusprechen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7787 - 11. April 2013 - 1:17 #

Doch sie wurden gezwungen

...

mit Geld.

Sich darüber jetzt nachträglich zu beschweren, als wäre nicht vollkommen klar gewesen wie das mit EA laufen wird und so zu tun als hätten sie das in ihrer Geldgier nicht einfach hingenommen, ist schon mehr als heuchlerisch.

Leya 13 Koop-Gamer - 1246 - 11. April 2013 - 0:44 #

Irgendwer oder irgendwas muss schliesslich schuld daran sein, dass SWTOR gefloppt ist. An Bioware kann es ja nicht liegen, denn die machen ja keine Fehler *hust*.

Wenigstens sagt er klipp und klar dass Bioware durch die Übernahme von EA kaputtgemacht wurde. Auch wenn das jedem Fan schon lange klar ist.

Just my two cents 16 Übertalent - 4757 - 11. April 2013 - 20:47 #

Nein, das sagt er nicht - im Gegenteil!
Q: Do you feel that BioWare's games were ever made to conform to some homogenous EA standard with things like forced multiplayer, micro-transactions, smart phone spinoffs, etc.? Did any of this make you jaded? Or you reject this notion?

Greg Zeschuk: No, I definitely reject it. And I can explain it too. The best analogy I use, in a positive way, is EA gives you enough rope to hang yourself. It was really interesting because we really made all the choices we wanted to make ourselves; these are all things we wanted to try. And that's something to remember - while we were independent we didn't have quite the resources we had as part of EA, and then we got to EA and it was like "wow we can do all this stuff."[...]
We had complete creative control over a lot of it; some fans didn't like some of it and some of it was experimental, quite frankly.

supersaidla 16 Übertalent - 4123 - 11. April 2013 - 6:34 #

Immer diese Marktforschungsorakel...

bersi (unregistriert) 11. April 2013 - 7:05 #

Was eine Pferdedecke doch anrichten kann :/

felix2 (unregistriert) 11. April 2013 - 8:07 #

"Inafune" wird auch ständig mit Namen im Titel genannt (immer dieselbe News noch dazu, wie es scheint), und kein Mensch weiß, wer der ist, dann hätte man sicher auf die Bekanntheit von Greg Zeschuk im Titel zählen können und ihn eindeutiger machen. (Kein wichtiger Hinweis, das gebe ich zu.)

Sok4R 17 Shapeshifter - P - 6307 - 11. April 2013 - 9:08 #

Ach, das alte Märchen vom Tod des PCs, oh halt - klassischen Retailmarktes durch Konsolen, äh Smartphones und Tablets.
Erstmal zu Smartphones/Tablets: meiner Erfahrung nach haben sie eine neue Zielgruppe erschlossen. Die Leute, die ich kenne und häufig auf Smartphones & Co spielen haben zuvor gar nichts gespielt. Die Core-Gamer sind bei PC und Konsolen geblieben, da ist das Smartphone nur ein kleines Anhängsel.
Und zu den Spielen: Da sind die Entwickler auch selber Schuld. Ihr Kunden sind nicht so dumm wie sie es vielleicht angenommen haben und in Zeiten des Internets verbreiten sich Nachrichten über halbgare Aufgüsse von älteren Spielen wie ein Lauffeuer. SWTOR ist da ein Paradebeispiel: Nur die Hardcore-StarWars-Fans wollten ein WoW im Weltall, alle anderen haben schnell geblickt was da in der Packung steckt. Außerdem sind die Leute einfach vorsichtiger geworden, gerade bei 50-60€ Spielen. Da warten viele lieber auf den nächsten Steam-Deal oder Preissenkung durch die Händler. Dass Triple-A Spiele einen Platz haben beweisen immer wieder die Spiele von Blizzard, Skyrim und jüngst BioShock Infinite. Was haben sie gemeinsam? Es kommt nicht jedes Jahr eine leicht veränderte Version heraus, hier wird eine Mehrjährige Entwicklungszeit in kaufe genommen und ein wirklich neues Spiel zu erschaffen. Dadurch ist der Markt auf weniger übersättigt. Es ist zwar nicht so wie beim Videospiel-Crash anno 1983, aber die Anzeichen sind durchaus ähnlich. Nur leider beweisen gerade die großen Publisher dass sie wohl nichts gelernt haben.

Name (unregistriert) 11. April 2013 - 9:10 #

Die PS4 wird gut, bringt eine Menge neuer Impulsie und natürlich bleibt der klassische Spielemarkt weiterhin vertreten. Der gesamte Kuchen verteilt sich nur auf ein breiteres Feld, wobei er genügend Spielraum für alle Formen bietet. Ich weiß nicht was immer diese unheilvollen und oftmals dämlichen Zukunftsinterpretationen sollen. Bei manchen Industrievertretern wie auch Schreiberlingen hat man das Gefühl, man hat's mit geistigen Kindern zu tun, so unausgegoren und kurz gegriffen sind die Ideen. Das Schlimme ist, dass sie nicht selten, ohne jegliche Not, durch enrsprechende Fehlentscheidungeb auch noch in eben dieses Verderben steuern.

Lacerator 16 Übertalent - 4415 - 11. April 2013 - 9:14 #

Ich kann solche Prognosen trotzdem nie ganz nachvollziehen. Meines Erachtens sind Leute, die ihre Zeit mit Mobile- und/oder F2P-Spielen verbringen, meist eine völlig andere Zielgruppe.

So etwas kann mMn doch keinen Triple-A-Titel auf den "großen" Plattformen ersetzen. Ich selbst bin auch beeindruckt, was auf Handys und Tablets mittlerweile so alles möglich ist. Das Zauberwort heißt für mich aber "Immersion". Ich spiele als Solist doch nicht um des Spielens Willen, sondern weil ich Geschichten erleben oder mich in Spielwelten hineinziehen lassen will.

Mir ist schon klar, dass die Multiplayer-Fraktion und das Heer an Gelegenheitsspielern deutlich größer ist. Trotzdem glaube ich nicht, dass es auf absehbare Zeit keine Spiele mehr für Leute wie mich geben wird. Und wenn weiter so viele klassische Rollenspiele aus dem Boden schießen (mit z.T. beeindruckenden Finanzierungsrekorden auf Kickstarter) müssten doch auch die großen Publisher mal merken, dass dieser Markt nicht tot ist bzw. dass man ihn nicht komplett ignorieren kann.

Mir jedenfalls können diese "Spielchen" gestohlen bleiben, mal ganz abgesehen davon, dass ich gar kein Smartphone oder Tablet besitze.

Andi Amo 10 Kommunikator - 511 - 11. April 2013 - 10:29 #

Der Spielemarkt ist so breitgefächert wie noch nie, oder? Es gibt für jeden Spielertypen sein Spiel/Genre. Ich finde die Mischung momentan ganz schön.

Dass weltweit die Umsatzzahlen schrupfen sollen, kann nur an dem Preisverfall liegen: Billig kaufen im Ausland, Schnäppchen bei Steam und Co., Verkausaktionen bei Amazon, und ich nehme an, dass Kickstarter-Spiele nicht in diese Verkauszahlen-Statistiken miteinlaufen.

Skeptiker (unregistriert) 11. April 2013 - 12:21 #

Schaut euch den Buchmarkt an, oder Hollywood,
da wird auch nix neues erfunden, sondern die
gleiche Soße immer wieder in neuer Form auf den
Markt geworfen.

Zu jedem neuen Buch oder Film da draussen kann
man vermutlich 10 bessere Bücher mit praktisch
identischer Geschichte nennen, manche von denen
vielleicht 300 Jahre alt, andere 2000 Jahre.

Und es gibt auch bei Buch und Presse analoge
Formen zu F2P und Mobil-Markt, aber so
richtig erfolgreich sind die alle nicht.

Vielleicht muss man aber gerade auch von Büchern
lernen, denn deren Produktionskosten sind stabil.
Die Zukunft liegt vielleicht auch bei Spielen, die
ein Autor oder zumindest ein ganz kleines
Team produziert hat. Also weniger Hollywood und
mehr Indie.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21218 - 11. April 2013 - 13:06 #

Ich glaub ihm das auch mit EA.

Die Spieleentwickler sitzen nicht da sondern bei Bioware, Maxis, Westwood und Co. Die entwickeln die Spiele und die Designs und Story. Bei EA sind nur noch die Manager bei denen ein Studioleiter mal vorspricht, evtl. ne Demo oder ein Video zeigt und dann wird entschieden ob man das Spiel unterstützt oder nicht. EA ist schon lange kein Entwicklerstudio mehr wo noch Programmierer für Spiele angestellt werden. Für Origin und der Homepage. Aber mehr auch nicht.

Mclane 18 Doppel-Voter - P - 12726 - 11. April 2013 - 13:14 #

Der Retailmarkt ist tod. Der PC ist tot. Die Konsolen sind Tod. Kino ist Tod. Fernsehen ist so was von tod.
Und ich fühle mich auch nicht so besonders.
Und das nun auch schon seit 46 Jahren.

ghjtghdgjh (unregistriert) 11. April 2013 - 16:14 #

"...Diesem Trend sei auch das Scheitern von Star Wars - The Old Republic geschuldet, bei dem EA und Bioware lange darüber diskutiert hätten, ob man mit einem traditionellen Bezahlsystem und damit einem "Dinosaurier" am Markt Erfolg haben könne..."

Der Grund für das Scheitern von Star Wars - The Old Republic war ganz simpel der, daß das Spiel unfertig, verbuggt, innovationslos und schlicht langweilig war. Wenn das einzige große Feature die Vollvertonung ist, und die dann noch schlecht gemacht ist, dann brauch man sich nicht wundern, wenn es nicht so der Erfolg wird. einfach keine unausgegorene Scheiße auf den Markt werfen, dann klappt es auch mit dem Erfolg.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9291 - 11. April 2013 - 18:57 #

Weiss der gute Mann was Angebot und Nachfrage ist? Es wird auf allen Sektoren Geld verdient. "Oldschool Games" wird es immer geben. Das endet niemehr. Wenn der Markt kleiner wird, wird er woanders wieder groß.

v3to (unregistriert) 11. April 2013 - 19:12 #

für meine begriffe liegt das hauptproblem im retail-markt am missverhältnis von den gewaltigen produktionskosten von aaa-titeln und dem tatsächlichen bedarf. die investorenseite treibt das höher, schneller, weiter in eine größenordnung, welche auf lange sicht nicht funktionieren kann.
dieser blick auf free-to-play geht ebenfalls in die gleiche richtung. da wo massen an geld bewegt werden, kann weiter investiert werden. die restliche kundschaft ist irrelevant, so scheint es. mir gehen abo-modelle jedenfalls am arsch vorbei, vielleicht bin ich da auch nur zu altmodisch, aber ich zahle einmal für ein spiel, weil der rest mir unverhältnismäßig teuer erscheint.
ich empfinde mich schon als core gamer, etwa seit mitte der 80er. und seit etwa 10 jahren wird der oldschool-gaming (der begriff scheint auch ein definitions-sichtweise zu sein) in sofern niedergeredet: adventures sind tot, 2d-action ist tot, simulation ist tot, singleplayer ist tot. merkt man hier was? es werden ganze genres beerdigt. ob da möglichweise die stammkundschaft sich mit den verbliebenen genres schwertut und aus dem markt wegbrechen, auf die idee kommt jenseits des indie-marktes keiner. imo würde es der ganzen games-branche mal guttun, sich auf ihre wurzeln zu besinnen und sich mal um "mittelklasse-games" zu bemühen.

N (unregistriert) 11. April 2013 - 21:33 #

Und dazu kommen die alten Säcke, die sich schon mit der Onlineaktivierung von SP-Titel schwer tun. Von Accountbindung fange ich lieber erst nicht an. Selbst wenn was interesantes dabei ist, die kaufen es halt einfach nicht.
Wenn ich in den Bekanntenkreis schaue, dann sind das -5 für Saint Rows, -9 für Far Cry 3, -2 für das letzte "richtige" C&C usw usw usw mit DoW2, Space Marine, GTA4, AC3 und diversen weiteren Spielen.
Gut, Day1 und Preorder Boni sind auch Reizwörter. Aber wenn das alles trotzdem Vollpreiskäufe gewesen wären. 3 Stellig wird es auf jeden Fall.
Dafür haben einige schon das Superpack bei Warthunder gekauft - sind ja nur 70+€ für eine Beta. Ist aber eine Flugsim und lustiger Weise sogar mit Kontenbindung.

v3to (unregistriert) 11. April 2013 - 22:49 #

bei sowas frage ich mich immer, ob das wirklich die online-aktivierung oder die ab-30-lethargie ist. letzteres ist so ein phänomen, dass meist eine ganze litarnei an historisch gewachsenen prinzipien und verpflichtungen als ausrede herhalten, mal aus dem alltagstrott auszutreten oder sich mal was zu gönnen.

N (unregistriert) 12. April 2013 - 13:12 #

Mit einem hast du recht, es hat was mit Prinzipien zu tun. In diesem Fall die Ablehnung von DRM in seiner jetzigen Form. Ich denke es ist eher so, dass man sich ab 30 nicht mehr alles bieten läßt. Im übrigen sind wir alle knapp drunter ;).
Was gönnen geschiet aber noch recht häufig. GoG wurde schon ordentlich abgegrast ;).

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 11. April 2013 - 22:56 #

Vorhin schlenderte ich durch einen Elektronikmarkt...mit einem Geschenkgutschein in der Hand und auf der Suche nach Software, die es wert gewesen wäre, ihn dafür einzulösen. Was fand ich?

Crysis 3 - Auf meiner Hardware nicht lauffähig und Origin.
GTA 4 mit beiden Addons - Zu verseucht mit anmeldepflichtigen Zusatzdiensten
Mafia 2 - Angeblich Mängel in der Story & Steam
Deus Ex 3 - Steam
Civilization 5 Gold - Angeblich noch immer miese KI, Steam und die Aussicht auf weitere DLCs in Begleitung des zweiten Addons
Anno 2070 - Quasi-Onlinepflicht
Cities in Motion 2 - Steam & laut Test nicht ausgereift
Mount & Blade - Steam & totale Verwirrung, welches die aktuelle Version ist, weil 4 verschiedene Fassungen im Regal stehen

Also ging ich wieder. Gekauft hab ich aber auch was. Ein Eis. Zur Begrüßung des Frühlings.

v3to (unregistriert) 11. April 2013 - 23:03 #

bei der haltung wäre vielleicht eine der aktuellen konsolen vielleicht eine option? da gibt es noch games, die offline funktionieren und das in einer stattlichen bibliothek.
oder gog.

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 11. April 2013 - 23:30 #

Ich habe das in der Tat schon überlegt, zumindest für Titel wie GTA4, Mafia II oder Deus Ex 3. Und weil ich noch keinen BluRay-Player habe. Vielleicht schlage ich im Ausverkauf zu, sobald die neuen Konsolengeneration auf den Markt gerutscht ist.

Warwick (unregistriert) 12. April 2013 - 12:02 #

Als PC-Spieler sollte man sich inzwischen an Steam und Accountbindungen gewöhnt haben. Bei einen Spieleneukauf vom eigenen Geld könnte ich ja Deine Steam-Probleme noch teilweise verstehen, aber mit einem Geschenkgutschein in der Hand über Steam meckern? Kein Verständnis von meiner Seite. Kann Dir auch nur einen Plattformwechsel empfehlen (-> Konsole).

N (unregistriert) 12. April 2013 - 13:22 #

Und warum soll ich mich dran gewöhnen? Weil Firmen wollen, dass ich mich dran gewöhne? Weil versucht wird es als Quasi-Standard durch zu drücken?
Kein Verständnis von meiner Seite ;).

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 12. April 2013 - 13:38 #

Ein Gutschein ist wie Geld...das steht sogar drauf und ich beherzige es. Und nein, ich habe mich nicht dran gewöhnt und habe es auch nicht vor. Es handelt sich dabei um eine prinzipielle Entscheidung, jegliche Maßnahmen von Accountbindung oder DRM nicht zu unterstützen, damit es künftig nicht noch schlimmer kommt (Stichwort "Spiele-Abo auf Zeit"). Ne Ausnahme mache ich bisher nur für kostenlose Titel aus Promo-Aktionen (Portal usw.), Mods (Black Mesa) und unabsichtlich oder sehr, sehr billig erworbene Titel von Spielemagazinen (Zweit-Vollversion mit Steampflicht). Und wegen der starken Globalstrategie-Lastigkeit meiner Spielesammlung werde ich auch meine Plattform nicht so schnell wechseln. Die oben aufgezählten Titel kann man getrost als jenen Rest betrachten, den ich abseits von Strategietiteln, Wirtschaftssimulationen und Adventures auch gerne mal zur Auflockerung gespielt hätte, mir aber bislang wegen Kontenbindung, Zusatzdiensten, DRM und DLCs verkniffen habe.

Allgemein empfinde ich es als eine merkwürdige Vorstellung, man müsse sich zwangsläufig irgendwann an eine Einschränkung seiner Nutzerrechte gewöhnen, v.a. wenn es um Unterhaltungselektronik geht (und man eine Sammlung von locker 300 Titeln aus zwei Jahrzehnten auf Lager hat). Ich gewöhne mich gezwungenermaßen an unumgehbare Hindernisse bei lebensnotwendigen oder dringend nötigen Dingen, aber doch nicht bei einer optionalen Luxusware, die für mich an Wert einbüßt, wenn ich für ihren Genuss Kompromisse eingehen soll...

Warwick (unregistriert) 12. April 2013 - 15:44 #

Von "zwangsläufig müssen" war bei mir keine Rede. Aber wenn Du halt die Luxusware Spiele genießen willst - nehmen wir jetzt mal Bioshock Infinite auf dem PC als Bespiel - dann kommst Du nunmal nicht um Steam herum (es sei denn Du nimmst den illegalen Weg). Wenn Dir dieser Luxus nicht wichtig genug ist, um Steam und eine einmalige Onlineaktivierung in Kauf zu nehmen, dann sollte Dir der Verzicht ja auch nicht schwer fallen.

Ich hab mich damit abgefunden. Ich finde Steam sogar sehr praktisch und kann mit den Steam-Kompromissen sehr gut leben. Trotzdem überlege ich mir den Spielekauf gut (ist ja immerhin mein Geld, welches ich dafür ausgebe), da ich ein Steam-Spiel nicht weiterverkaufen kann - aber bei einer guten Spielesoftware gehe ich diesen Kompromiss gerne ein - oder ich warte bis der Preis angemessener ist - und genieße den Spieleluxus dann einfach. Ich bin aber auch eher ein Sammler, daher hab ich prinzipiell schon kein großes Problem mit Accountbindungen.

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 12. April 2013 - 17:51 #

Ich denke, am Alter der oben aufgezählten Titel kann man ganz gut ablesen, dass mir der Verzicht in der Tat in der Vergangenheit möglich war. Schon seit Jahren bin ich weitgehend auf Budget- und Nischentitel ausgewichen und hinke damit auch der Einführung von DRM-Maßnahmen hinterher. Nur nimmt (auch in diesem Segment) die Anzahl Kontenbindungs-freier Spiele leider immer weiter ab, so dass zumindest mein Gram über das Fortdauern dieser Kundengängelung kontinuierlich anwächst. Ich schließe nicht aus, dass ich eines Tages meine Prinzipien weiter aufweichen werden muss, um überhaupt noch neue Budget-Spiele konsumieren zu können. Schon jetzt stürze ich mich auf (gute) Software mit nachträglich herausgepatchter Aktivierung (z.B. Anno 1404) wie ein Ertrinkender auf eine halbleere Feldflasche. Nur solange ich noch die Wahl und einen Stapel Software "abzuarbeiten" habe, halte ich weiter an dem Vorgehen fest, welches mir am wenigsten Bauchweh bereitet. Dummerweise kann ich da nicht so leicht über meinen Schatten springen. Ich fühle mich von der Industrie ungerecht behandelt und möchte das nicht auch noch unterstützen, erst recht nicht im Fall eines Luxusartikels, der meinem Amusement dienen soll. Genuss verträgt keine Kompromisse.

N (unregistriert) 12. April 2013 - 13:19 #

Mount and Blade braucht nur in der Retailversion Steam. Die Version direkt vom Entwickler kommt auch ohne aus. Braucht aber noch eine Aktivierung direkt beim Entwickler.
Aktuell: Mount and Blade dann, Mount and Blade Warband und dann Mount and Blade With Fire and Sword. Wobei letzteres Pulverwaffen einbringt, die mit einem Schuss töten können. Außerdem spiel das in historischer Umgebung, daher würde ich Warband empfehlen.
Und im Zweifelsfall kauft man und schaltet sich die Trail anderweitig frei *hust*.
Wobei die Entwickler mMn (zeitweilig?) Steamcodes in reale aktivierungscodes umgewandelt haben.

DerStudti 11 Forenversteher - 772 - 12. April 2013 - 17:52 #

Danke...also Warband. Mal nachlesen, wie es sich mit der Aktivierung verhält.

Calmon 13 Koop-Gamer - 1283 - 12. April 2013 - 15:41 #

Ich denke über kurz oder lang wird einfach der Preis für die anspruchsvollen Titel steigen. Man hat das jetzt schon bei bestimmten Wargames die man einfach nicht unter 60$ kriegt, da die Spielerbase zu gering ist.

Ich wäre zum Beispiel bereit für was richtig cooles auf mich zugeschnittenes auch durchaus mehr zu bezahlen.

Aber momentan geht das alles nicht, da die Kost meist auf Spielertypenmixes zugeschustert wird um möglichst viele zum Kauf zu bringen. Das ist für niemanden perfekt, aber für viele ausreichend für den Preis. Wenn die grossen hier ausscheren würden gäbe es erst mal shitstorm, aber irgendwann kommt es: Detailliert zugeschnittene Spiele für bestimmte Spielgruppen. Das sind dann bessere Spiele für diese Gruppen, aber eben auch teurere.

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