Richard Garriott: "Die meisten Gamedesigner sind schlecht"

PC andere
Bild von Benjamin Braun
Benjamin Braun 293770 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
Pro-Gamer: Hat den ultimativen GamersGlobal-Rang 30 erreichtPlatin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtPS3-Experte: Ist auf PS3-Spiele spezialisiert und kennt auch die Konsole selbst gutSport-Experte: Kümmert sich bei GamersGlobal um Sport- und RennspieleAdventure-Experte; Kennt sich wie kaum ein Zweiter mit Adventures ausRollenspiel-Experte: Kaum ein RPG, bei dem er nicht das Ende gesehen hat...Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriert

20. März 2013 - 14:10 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Das Teaser-Bild stammt aus Richard Garriotts aktuellem Projekt Shroud of the Avatar - Forsaken Virtues.

Entwickler-Ikone Richard Garriott stuft die Fähigkeiten vieler seiner Kollegen offenbar nicht allzu hoch ein – zumindest was die Spieldesigner angeht. Wie der Ultima-Erfinder in einem Interview mit dem US-Spielemagazin PCGamer sagte, haben die meisten Gamedesigner seiner Meinung nämlich nichts drauf:

Früher war ich Programmierer, Künstler, Autor und mehr zugleich. Jeder Künstler, den wir eingestellt haben, war in dem Bereich besser als ich. Ich war nie ein guter Künstler, Audioexperte oder Komponist. Ich war ein sehr guter Programmierer, jetzt allerdings können alle Programmierer bei uns mehr als ich kann. Wenn ich allerdings damals am Ball geblieben wäre, könnte ich womöglich mit ihnen mithalten.

In Sachen Gamedesign allerdings gibt es laut Garriott nur wenige, die ihm das Wasser reichen können:

Aber von wenigen Ausnahmen wie Chris Roberts mal abgesehen, habe ich nie einen Gamedesigner getroffen, der so gut war wie ich. Ich sage das nicht, weil ich mich für so brillant halte, ich finde nur, dass die meisten Gamedesigner einfach schlecht sind – und dafür gibt es einen Grund.

Wenn du Spiele magst, willst du wahrscheinlich auch welche machen. Insofern du in deiner Jugend ein großes Talent hast, kannst du deine Fähigkeiten verbessern, deinen Werke vorzeigen und sagen 'Seht her, ich bin ein guter Zeichner, stell mich ein. Wenn du nerdig genug bist, alles im Alleingang programmieren zu können, kannst du zur Schule gehen, um deine Fähigkeiten in eine sinnvolle Struktur zu bringen und dann mit den Codesamples und dann sagen 'Seht mal, ich bin ein guter Programmierer, gib mir einen Job'. Wenn du allerdings kein guter Künstler oder Programmierer bist, aber trotzdem Spiele magst, dann wirst du Designer, wenn ihr versteht, worauf ich hinaus will.[...]

Garriott glaubt deshalb, dass viele als Gamedesigner angeheuerte Entwickler ihren Job letztlich nur deshalb überhaupt bekommen, weil sie von den anderen Aspekten der Spieleentwicklung keine Ahnung hätten. Mehr noch: Entwickler, die für andere Bereiche gut qualifiziert sind, wären oft sogar bessere Gamedesigner. Garriott sagt:

Das Design ist der wichtigste Teil einer Spieleentwicklung, das die Programmierer technisch umsetzen. Und die sind wahrscheinlich glücklich darüber, ein paar Dinge davon umzusetzen. Wenn ihr mich fragt, sind die Künstler und Programmierer allerdings genauso Gamer wie die Designer es sind. Meine Erfahrung ist, dass viele Künstler und Programmierer genauso gute Gamedesigner sind. Oft sind sie sogar besser weil sie eben die Technologie oder das Kunsthandwerk dahinter verstehen.

Wir lernen aus der ganzen Sache also, dass Gamedesigner ihren Job oft nur bekommen, weil sie für die anderen unqualifiziert sind und eben nicht, weil sie besondere Qualitäten als Designer mitbringen. Es gibt eben kaum eine Möglichkeit, sich zu einem Gamedesigner ausbilden zu lassen.

Ganz so eklatant wie Garriotts Äußerungen zunächst vermuten lassen, ist es dann aber vielleicht doch nicht. Auf eine Nachfrage der PCGamer bestätigt er, dass etwa Firmen wie Bioware oftmals sehr gute Arbeit geleistet hätten. Aber wer weiß; da Garriott lediglich von seiner persönlichen Erfahrung berichtet, ist er bislang vielleicht einfach nur den falschen Gamedesignern begegnet.

Dass Richard Garriott als Gamedesigner Herausragendes im Stande zu leisten ist, muss er nach seiner Ultima-Reihe wohl nicht erst unter Beweis stellen. Wohl aber, dass er in den letzten Jahren nicht an Boden verloren hat. Das letzte Projekt, das MMO Tabula Rasa, das er allerdings lediglich als ausführender Produzent begleitete, scheiterte am Markt. Derzeit arbeitet er mit Shroud of the Avatar - Forsaken Virtues an einem Fantasy-Rollenspiel, für das "Lord British" bei Kickstarter um finanzieller Unterstützung durch die Spieler wirbt und das erste Finanzierungsziel bereits erreicht hat.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 14:17 #

was für ein eingebildeter, arroganter arsch. sorry für die deutlchen worte...

Roland 18 Doppel-Voter - 10842 - 20. März 2013 - 14:59 #

Man muss halt ein Arsch sein, wenn man nicht nur Recht haben will, sondern tatsächlich hat. Mag sein das ich mich auf dünnes Eis begebe und ja, mag sein das er (Garriot) arrogant klingen mag. Dennoch stimme ich ihm größtenteils voll und ganz zu (und dafür entschuldige ich mich erst überhaupt nicht - du brauchst es auch nicht wenn du hinter deinen Worten stehst).

Warum? Die Ära der bekannten Namen ist seit den 80er und 90er nahezu vorbei. Im letzten Jahrzehnt und diesem sind es keine Namen wie "Richard Garriot", "Chris Roberts" oder "Peter Molyneux", sondern wie von der Spielercommunity schon vor Jahren vorausgesehene Namen wie Fifa Teil XYZ, Need for Speed Teil 748563485635793857834 usw...

Wer kennt denn einen bekannten (!) Designer oder Programmierer bei diesen seelenlosen Massenunterhaltungstitel noch? Wer ist von diesen gesichtslosen Drohnen mit soviel Schneid bestickt, sich aus der Masse über Jahre hinweg (!) hervorzuheben? Wer traut sich noch dem großen Publisher zu sagen: So oder nicht? Komme mir keiner mit Bioware - diese Spieleschmiede mit ihren jüngst bekannten Abgängen der Erschaffer haben gezeigt, wie es traurig ausgehen kann. Beide zogen die für sich beste Konsequenz und gingen solange noch möglich. Nein, heute ist eher schon ein Krawattenträger wie der ehemalige Chef von EA bekannt als die wirklichen Talente (mit Historie).

Man kann ja über Garriot sagen was man will, aber er hat nunmal die Ultima-Serie erschaffen und nicht die mit ihren wirklich fragwürdigen Äußerungen bekannten Yerli-Brüder, oder ein Herr Pitchfork, der bis zur letzten Minute die Parole eines geilen Aliens - Colonial Marines hochhielt.

Sei es drum, arrogant hin oder her ... die alten Namen haben Bestand und zeigen u. a. bei Kickstarterprojekten oder ähnlichem, dass sie die Schnauze voll haben von seelenlosen Produkten größerer seelenloser Publishermonster.

Dann lieber einen arroganten Richard Garriot, denn eins ist immer besser: Auffallen statt stumm und tot!

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20988 - 20. März 2013 - 15:04 #

Eben das ist der Grund warum viele alte Designer mit Namen!! heute bei Kickstarter sind und deren Produkte auch anklang finden. Die 08/15 Massenentwicklungen heute sind einfach von der Stange. Das sitzt keiner dahinter und sagt: Nö so ein Spiel mach ich nicht. Oder das Design muss anders werden. In einer der Interviews mit Peter Molyneux hat er das Syndicate Remake einfach nur shice gefunden. Das war kein Nachfolger. Das war Lizenzvergewaltigung! Genauso wie den Namen Origin als Downloadplattform zu nehmen. Das heutige Origin (mit sogar den meisten Mitarbeitern) ist heute bei RSI und Portalarium untergebracht. Richard hat ein paar Namen mal vor die Kamera gezogen. Guck dir dann mal Desginvideos von Ultima 7 an und die Leute die da rumhüpfen. Wenig älter *gg* aber sind anwesend.

Roland 18 Doppel-Voter - 10842 - 20. März 2013 - 15:13 #

Eben. Deshalb hoffe ich , dass durch die "Namen" wieder anspruchsvolle Spiele mit Tiefgang, aber vor allem Seele, in Erscheinung treten. Keine Call of Duty Action, keine Supergrafiken (wie so oft bei Kickstarter-Projekten moniert), sondern erst einmal Seele. Dann das Beiwerk.
Bei Garriots aktuellem Projekt ist ja auch ein Video mit Iolo dabei, der ja in diversen Ultima-Teilen vorkommt. Den alten Herrn fand ich einfach toll - jetzt hoffe ich auf das Projekt.

Da kann ich wenigstens noch hoffen ... bei Spielen wie du weiter unten in den Kommentaren genannt hast, wie Call of Duty usw... hoffe ich erst gar nicht mehr.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21650 - 20. März 2013 - 15:16 #

Ich habe mal etwas von einem Banker bezogen auf Qualität gehört: Masse finanziert Klasse. Also sind die CoD etc ebenso wichtig für den Markt.

Roland 18 Doppel-Voter - 10842 - 20. März 2013 - 15:26 #

Hm, könnte man sogar aus Banker-Sicht so sehen. Vielleicht ist es auch so. Das wäre aber traurig. Zudem müsste es auf eine Firma bezogen sein, denn die Masse von Publisher A, der Konkurrenz zu Publisher B hat, gönnt ihm ja nix. Und in den 90er gings auch ohne Call of Dutys...

W-i-R (unregistriert) 20. März 2013 - 15:40 #

Call of Doodie Action? LOL!

Sorry, couldn't resist xD!

Maik 20 Gold-Gamer - - 21650 - 20. März 2013 - 15:13 #

Irgendwie wird immer vergessen, dass aufgrund der deutlich größeren Teams eher das Team im Vordergrund steht als eine einzelne Person. Damals, ja damals war schon ein Name interessant, wenn im Team nur 1-X Leute waren. Was früher die Namen von Einzelpersonen waren, sind heute die Namen von Entwicklerteams. Mit Bioware wird niemand einen Personennamen zuordnen können, da es als Team agiert. Die Zeiten haben sich geändert. Erst jetzt kommen wieder mehr kleine Entwickler dank alternativer Finanzierung in den Fokus und damit haben Personennamen wieder mehr Gewicht. Es wird sich zeigen, ob diese Namen allein einen Erfolg ausmachen.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20988 - 20. März 2013 - 15:24 #

Ja das ist es eben. Da ist keine Seele dahinter die ne Richtung vorgibt sondern viele Köche - und die verderben den Brei.

Deswegen weg mit den 100+ für ein Spiel. Kleine Teams die sich wieder 100% hinter das Spiel stellen. Und keine "Söldner" die nur zwecks des Geldes in dem Studio sind. Sondern Leute die sich den Arsch aufreißen, um das Game top dastehen zu lassen.

Guck dir mal die Kickstarter Videos der Reihe nach durch an: Obs ein Garriot, Roberts, Molyneux, Fargo oder ein anderer bekannter Designer ist: Alle sagen das die Publisher damals denen die Richtung vorgegeben haben und die hatten das zu tun oder die Kündigung flatterte an. Chris Roberts meinte im Gamestar Premium Video das er Digital Anvil verlassen hat weil MS in jedes Spiel reingeredet hat. Wollten das alle Spiele (Loose Cannon, Freelancer, Starlancer) für die Xbox gemacht wird. Er sagte nein und ist dann gegangen. Zum Dank hat er ihnen paar DIN A4 Blätter gegeben indem das Design zu Freelancer drin stand. Mehr wars zu dem Zeitpunkt nicht.

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 0:18 #

Was bei sowas raus kommt, sieht man an Gothic 3. Ein Spiel wie The Elder Scrolls machen wollen mit 20 Mann aus dem Ruhrpott, richtige Charakterköpfe. Ein Spiel mit unverwechselbarem Charakter ist ihnen dann auch gelungen, aber anders als geplant? Achso, das war dann der Publisher schuld. Die Welt ist auch wirklich simpel gestrickt. Ist ja nicht so, dass sie sich keinen anderen hätten aussuchen können. Ist ja schließlich ihre eigene Marke gewesen.

Hätte ihnen aber auch nichts geholfen. Die Engine sah im Vergleich zu Oblivion von vornherein bescheiden aus, da hätten ihnen auch sechs Monate mehr Entwicklungszeit nicht geholfen.

Namen (unregistriert) 20. März 2013 - 15:26 #

Es braucht aber einen der führt, der die Vision für das Spiel hat und der alles zusammen hält.

Roland 18 Doppel-Voter - 10842 - 20. März 2013 - 15:29 #

Visionäre, so unbeliebt oder verschroben sie manchmal sind, werden wirklich gebraucht. Wie Alex schon gesagt hat ... auch mir fehlen die Seelen, ergo die Visionen in den Titeln. Ich kann bei einem der heutigen "Serienproduktionen" (ich traue mich da kaum noch von Kunst zu sprechen, auch wenn sie es sind) keine Visionen entdecken. Bei CoD habe ich sie nicht gesehen, oder NFS ...

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 15:36 #

Ja, es ist schon verdammt bitter, dass es nur CoD, NFS und FIFA gibt...

Maik 20 Gold-Gamer - - 21650 - 20. März 2013 - 15:48 #

Aus meiner Sicht stellt es sich so dar: Je höher das eingesetzte Kapital, desto geringer das eingegangene Risiko. Denn es soll ein Erfolg werden, obwohl sich das natürlich jeder wünscht. Ich stimme zu, dass kleinere Teams beweglicher in der Entscheidungsfindung sind und auch mal andere Wege im Spieldesign gehen können. Wie man es als Großpublisher nicht machen sollte, hat EA mit SWTOR eindrucksvoll bewiesen. Da sind Designentscheidungen gefallen, die dem Spiel massiv geschadet haben. Oder aktuell SimCity, wo jedoch Maxis mit allen Mitteln die getroffenen Designentscheidungen verteidigt. Als Außenstehender ist es inzwischen schwer, bei den ganzen verflochtenen Strukturen in der Spielentwicklung mitzukommen. Bei zB Chris Roberts kann sich jeder vorstellen, wer die Entscheidungen trifft.

Was ich noch wichtig finde, ist die Entwicklung allgemein im Entwicklungsektor. Durch die vielen neuen technischen Möglichkeiten der IT ist es sehr schwer, wie früher einer Einzelperson alles aufzubürden. Da stimem ich Gariott absolut zu: Ein Spezialist ist in seinem Fachgebiet deutlich besser als ein Allrounder. Deswegen hat sich die Teamgröße erweitert. Ich bin gespannt, wenn die "Alten" ihre Spiele fertig haben und wie sich diese am Markt durchsetzen können.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 20. März 2013 - 16:20 #

Ich kenne einen, ich kenne einen!

Jake Solomon

juhuuuuu

Philley 16 Übertalent - P - 5432 - 20. März 2013 - 16:47 #

Ich sehe es ein wenig anders. Dass es nicht mehr so viele "große" Namen gibt, kann auch daran liegen, dass großartige Games heute nicht mehr von einem Leitwolf und seinen 10 Kumpels programmiert werden, sondern mitunter von hunderte Leute daran beteiligt sind.
Dann zu sagen: Das Spiel ist nur so gut geworden, weil derundder dabei war, wäre wohl ein wenig vermessen und auch in der Sache falsch.

Dazu kommt, dass Spiele heute meist wesentlich professioneller gemacht werden und der Markt riesig geworden ist. Somit ist es schwieriger, aus der Masser hervorzustechen.

Trotzdem gibt es ja noch einige größere Namen, wie etwa Cliffy B. oder die beiden Vögel von ehemals Infinity Ward. Firaxis hat ja auch eine Menge Arbeit investiert, Jake Solomon, als den neuen Star aufzubauen.

patchnotes 13 Koop-Gamer - 1741 - 20. März 2013 - 21:23 #

Ja genau, immer diese Fortsetzungen! Nehmt euch mal ein Beispiel an Lord British. Der hat nach Ultima 1 nämlich was ganz anderes gemacht und zwar Ultima 2 ... ähhh und dann 3, 4, 5, 6, 7-1, 7-2, 8 und 9 ...
Ja, da sieht man mal echte Innovation! ;)

Aber hey, ich geb dir völlig Recht, nur diese alten Game-Designer von damals haben es drauf! Die sind ja jetzt auch alle bei Kickstarter mit super innovativen neuen Spielen, die ... hmm, die eigentlich genau Remakes von alten Titeln sind, die sie groß gemacht haben.

Aber im Ernst: Ich liebe Ultima, ich hoffe auf Shroud of the Avatar, aber Lord British soll bitte die Klappe halten und - anstatt andere zu beleidigen - erstmal auch was abliefern. Denn weder er noch die anderen "Designer-Legenden" haben in den letzten Jahren Spiele gebracht, die mich großartig vom Hocker gerissen hätten.

"Wer traut sich noch dem großen Publisher zu sagen: So oder nicht?"

Welche dieser Designer-Legenden hatten sich den getraut, sich den (ach so bösen) Publishern entgegenzustellen? Hmm ... warte ... warte ... ah ja, keiner.

"Wer ist von diesen gesichtslosen Drohnen mit soviel Schneid bestickt, sich aus der Masse über Jahre hinweg (!) hervorzuheben?"

Vielleicht gibt es heute einfach ein paar mehr Spiele, die rauskommen? Mal im Ernst, die zehren alle von ihrem guten Ruf von vor 10 Jahren. Oder waren Tabula Rasa oder Fable so herausragende Titel, dass du dir die Namen gemerkt hättest?

KingJames23 15 Kenner - 3225 - 20. März 2013 - 21:40 #

Ich werf mal den Namen David Cage in den Raum. Er geht zumindest einen interessanten Weg mit seinen Spielen, wir werden sehen ob das Eintagsfliegen sind oder wirklich ein neues Konzept.

Nichtsdestotrotz stimme ich dir zu - Ausnahmen bestätigen die Regel

Boulder (unregistriert) 20. März 2013 - 16:13 #

Stimmt, aber der eingebildete, arrogante Arsch hat nur leider recht!

de_vipp 13 Koop-Gamer - 1315 - 20. März 2013 - 17:04 #

Immerhin hat er das Niveau niemanden dabei direkt beleidigen zu müssen. Und Niveau sieht ja bekanntlich von unten betrachtet wie Arroganz aus.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 18:54 #

sehr viel direkter beleidigen als über jeden gamedesigner zu sagen, er sei schlecht, kann man gar nicht

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 20. März 2013 - 21:36 #

"die meisten " und ich gebe ihm damit auch Recht, welches Gamedesign der letzten 5 Jahre war denn großartig? Welche großen Namen haben die Jahre hervorgebracht? Früher kannte ich jeden Namen, da gab es sogar ne Gamestar Serie zum raustrennen. Braucht man heute nicht mehr machen, für wen auch, alles auswechselbare 0815 Typen. liegt aber vielleicht auch an der Branche, heute heute zählt wohl eher bei der Bewerbung nur die Frage, "Was glauben sie, wie viel Millionen können wir mit ihrem Design einnehmen?"

Escalbryt 13 Koop-Gamer - P - 1731 - 20. März 2013 - 21:51 #

wie viele Autodesigner kennt der durchschnittliche Autofahrer?
der Punkt ist das die Branche erwachsen wird. Während Führungspersönlichkeiten wichtig sind, bringen selbsternannte Halbgoetter mit profilneurose die teamstimmung an den abgrund und sowas kann genauso schädlich sein wie ein publisher mit peitsche.

sorry aber so arroganter scheiss geht mir aufn sack. Ich bin selbst Progger für Games und bin sicherlich nicht mit allen Entscheidungen unserer Designer zufrieden, aber sie deshalb für inkompetent zu erachten is bullshit. Das sie Designer geworden sind weil sie nichts anderes können ebenso. Viele unserer Designer haben Informatik studiert sich dann aber fürs gamedesign entschieden weil sie direkter wirken wollten.

vicbrother (unregistriert) 21. März 2013 - 10:16 #

"Viele eurer Designer" lässt mich darauf schliessen, dass ihr diese Minispiele herstellt. Ist das nun große Kunst?

Maik 20 Gold-Gamer - - 21650 - 21. März 2013 - 12:00 #

Warum reitet jeder auf dem Begriff Kunst rum? "Kunst ist nur die Höhe der Versicherung wert." hat mal ein Kunsthändler gesagt. So sehe ich das auch, denn der Begriff Kunst ist für jeden anders ausgelegt. Für mich ist Grafatti Kunst, wer jedoch die alten Meister anschaut, wird nur den Kopf schütteln. Und wenn jemand Minispiele herstellt, ist es doch jedem freigestellt. Auch dieser Bereich ist inzwischen massiv gewachsen und somit "vielleicht" in den Kunstberich gerückt. Per se sowas schlecht machen, halte ich für unwissend.

vicbrother (unregistriert) 24. März 2013 - 0:49 #

Wenn Kunst nur mit Geld gemessen werden soll, dann ist das der Untergang der Kultur.

Was ich ausdrücken wollte ist, dass ein Unternehmen mit vielen Game Designern sicherlich nur kleine Spiele ohne umfangreiche Gamemechaniken in Massenproduktion mit überschaubarem technischen Aufwand produziert.

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 20. März 2013 - 17:53 #

Er sagt seine Meinung und, dass ist das Wichtigste, er kann diese auch noch belegen. Schlüssig wie ich finde. zu einem arroganten Arsch macht ihn das nicht.

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 20. März 2013 - 18:09 #

Er kann belegen, dass die meisten Gamedesigner schlecht sind, obwohl er nach eigenen Aussagen kaum ein modernes Spiel (abseits von Smartphonespielen) gespielt hat? Wie kann er sich da überhaupt ein Urteil bilden?

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2122 - 20. März 2013 - 18:27 #

Er ist Richard Garriot, Lord British, er war im All und hat eine Riesenvilla. Und er startet sein neues Projekt auf Kickstarter, da wo nur die ganz tollen Hechte schwimmen. Brauchst du mehr Gründe?^^

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 18:53 #

es ist also nicht arrogant zu sagen, dass es keinen gamesdesigner gibt der so gut ist wie er? und dass alle gamedesigner schlecht sind ist nicht das was ein arsch machen würde? na dann...

ich bin mir sicher, bei jedem anderen wäre so eine aussage in der luft zerrissen worden. aber nein, natürlich nicht hier, da ist ja jeder alte sack gottgleich und macht nie was falsch. die seite braucht dringend junges blut, damit hier auch mal andere meinungen reinkommen.

IhrName (unregistriert) 20. März 2013 - 21:01 #

+1 weil: taten statt worte lieber Herr Richard "Hab seit 20 Jahren nichts zustande gebracht und was ich auf Kickstarter zeige hat bestenfalls Nostalgiefaktor" Garriot ...

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 20. März 2013 - 14:17 #

Ich sags ja, Realitätsverlust, Überschätzung und Altersstarrsinn ^^
Ok British, da wurde gerade die Messlatte für Shroud Avatar etwas höher gelegt ;-)

Sören der Tierfreund (unregistriert) 20. März 2013 - 14:18 #

Ach deswegen sind die aktuellen Spiele so schlecht. Hab mich schon gewundert. Danke Richard!

antares 11 Forenversteher - P - 672 - 20. März 2013 - 14:19 #

Na, das schraubt meine Erwartungen an Shroud of the Avatar aber ganz gewaltig nach oben. Ich hoffe bloß, ich werde nicht enttäuscht. Die Videos, die ich von dem Spiel bisher gesehen habe, haben mich jedenfalls jetzt nicht gerade vom Hocker gehauen.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 20. März 2013 - 14:50 #

absolut! Nach der Aussage muss er ja nen Hammer bringen!

wers glaubt...

volcatius (unregistriert) 20. März 2013 - 14:21 #

Richards letztes Meisterwerk war das hier, da muss erst mal jemand rankommen

http://www.youtube.com/watch?v=nIv3lJf_xhs

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10776 - 20. März 2013 - 14:48 #

Auweia, ist das ein Scherz oder hat er das wirklich gemacht. Ich weiß ja nicht, was größer ist - sein Mitteilungsbedürfnis über seine gesammelten Schätze oder sein Wille, dieses komische "Spiel" zu promoten.

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 22:07 #

Einfach krass. Und nur 970 views? Das soll mal einer in die SotA Comments posten, da kommt die Kohle nur noch so geflossen!

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 14:32 #

Zum Fremdschämen.

IhrName (unregistriert) 20. März 2013 - 21:11 #

Wieso denn ... er beleuchtet da doch ganz innovatin ethische und moralische Dilemmas in seinem Spiel ... das ist total die Metaebene man ^^ so eine tiefe Spieleerfahrung gab's seit Jahren schon nich', der Man ist ein Visionär. Sowas brauchen wir heutzutage ... *Schenkelklopf* - Geil wie das Video den ganzen Fanblock da oben knallhart vor die Wand laufen lässt ...

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 20. März 2013 - 14:34 #

Wenn man andere Interviews liest oder hört merkt man, dass der gute Lord British nicht nahe dran ist an aktuellen Rollenspielen / Action-RPGs. Gegenüber Gamespot sagte er auf die Frage, ob er Dark Souls / Demon's Souls gespielt hätte: "Was ist das?"

Das sagt denke ich schon alles. Das letzte gute Spiel von ihm ist mehr als 10 Jahre alt, ich bin sehr gespannt, ob sein neues Spiel auch nur ansatzweise mit heutigen Titeln mithalten kann.

volcatius (unregistriert) 20. März 2013 - 14:44 #

Garriott 2012
"However, for example, I can tell you that in this last year, almost 100 percent of my gaming as an avid gamer has been on my iPhone."

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3652 - 20. März 2013 - 14:49 #

Oh je, das lässt für Shroud of the Avatar das Schlimmste befürchten.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 20. März 2013 - 15:14 #

Muss man auch nicht kennen

Desotho 15 Kenner - 3635 - 20. März 2013 - 15:22 #

Diesen komischen Dark Souls Hype habe ich nie verstanden. Es scheint mehr sowas der Marke "Guck mal wie abgefuckt geil ich gamen kann weil das Spiel ja so krass schwer ist" zu sein.

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 20. März 2013 - 20:10 #

Ach was, Blödsinn. Klar gibts auch Spieler die wohl zeigen wollen wie krass arg toll sie spielen, aber die gibts in fast jedem Spiel (wohl auch in Farmville).

Dark Souls Dark Souls Dark Souls Dark Souls Dark Souls

http://www.gamersglobal.de/user-artikel/die-wahre-groesse-von-dark-souls

Freylis 20 Gold-Gamer - 21346 - 21. März 2013 - 5:38 #

Dann empfehle ich meinen User-Artikel "Nur die Harten" :)
Abgesehen von dem krass-kranken Schwierigkeitsgrad ist DS aber trotzdem ein sehr atmosphaerisches Spiel. Ausserdem ist das Kampfsystem beinahe perfekt. Da gibt's keine bescheuerten Quick-Time-Events und keinen Haufen dahergelaufene cutscenes.
Aber ist und bleibt eben Geschmackssache. Wenn ich mich komplett erholen will oder schwere Grippe habe, spiele ich auch lieber was anderes :-)

Kappe (unregistriert) 20. März 2013 - 19:53 #

Dark Souls ist nen mittelschweres Spiel ohne auswählbare Schwierigkeitsgrade mit Speichersystem aus dem letzten Jahrtausend, dessen gesamter Spielinhalt sich stetig wiederholende Kämpfe sind.

Er hat also anscheinend recht, wenn das jetzt schon die Messlatte für gut designte Spiele darstellen soll.

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 20. März 2013 - 20:12 #

obvious troll is obvious

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35436 - 21. März 2013 - 1:27 #

Volle Zustimmung.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 20. März 2013 - 14:45 #

Er war halt im All, danach hat man auf alles eine andere Perspektive

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2203 - 20. März 2013 - 14:47 #

So einfach ist Marketing. Und so billig.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10776 - 20. März 2013 - 14:48 #

Man kann Kickstarter-Pledgers übrigens auch zurücknehmen ;-)

Sciron 19 Megatalent - P - 16345 - 20. März 2013 - 14:50 #

Garriot ist schon ein herausragender Programmierer. So viele Bugs in ein Spiel zu stopfen, wie in Ultima IX, schaffen wirklich nur die ganz Großen ihrer Zunft.

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 20. März 2013 - 15:02 #

Nein, an dem Projekt haben doch schon nur noch bessere als er in den einzelnen Bereichen gearbeitet ;-)

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 20. März 2013 - 15:03 #

Ultima IX so rauszubringen war nicht seine Entscheidung, sondern die von EA... informieren dann vom Meckern mitreißen lassen

Das gleiche gilt für Tabula Rasa... Wenn das Management sagt.. das Spiel muss raus kann der Produktleiter nix machen...

Sciron 19 Megatalent - P - 16345 - 20. März 2013 - 15:35 #

Danke, mein Held. Ich hab den Kommentar geschrieben, bevor ich die anderen gelesen hatte. Ich lasse mich aber gern im nachhinein zu noch wüsteren Tiraden hinreissen, um deiner Aussage noch gerecht zu werden.

Es ist doch im Endeffekt egal, weshalb und warum die finale Version von Ultima IX so veröffentlicht wurde. Bei den meisten Spielern wird das Bug-Debakel primär mit Garriot verbunden bleiben. Sei Name steht nunmal für die Serie. Deswegen dürften sich einige über seine Selbstbeweihräucherungsorgie etwas verwundert zeigen.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 20. März 2013 - 16:13 #

Du gibst also nicht deine Meinung weiter, sondern die von der unwissenden Mehrheit die nicht alle Fakten kennt? hmm, ok?

Naja aber es ist nicht egal, da es ungerechtfertigt ist, und das muss doch gesagt werden...

Sciron 19 Megatalent - P - 16345 - 20. März 2013 - 16:34 #

Ultima IX erschien 1999. Zu der Zeit war Internet in Deutschland alles andere als flächendeckend verbeitet und es hatte nicht jeder die Möglichkeit, erst mal zich Gamingseiten abzusurfen, um sich über die Release-Politik von EA hinsichtlich des Spiels zu informieren. Zudem wurde der Titel in vielen Printmedien sehr hoch bewertet, trotz der offensichtlichen Bugs.

Den letztlich enttäuschten Käufern ist es dann wie gesagt relativ egal, wer nun verantwortlich ist. Garriot steht mit seinem Namen dafür und kriegt den Vertrauensentzug eben ab, ob es einem nun passt oder nicht. Es wird in dem Jahr wohl keiner auf das neueste FIFA oder andere EA-Marken verzichtet haben, weil er sie für das Elend verantwortlich gemacht hat.

Mal davon abgesehen sollte man mit Aussagen wie "alle Fakten kennen" vorsichtig umgehen. Es war wohl keiner von uns damals bei EA oder Origin tätig und weiss exakt, was nun wofür den Ausschlag gegeben hat. Das wissen manche der Beteiligten vielleicht selbst nicht mal.

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 20. März 2013 - 18:21 #

Hatte nicht damals ein gewisser Jörg L. bei der GameStar eine Traumwertung für Ultima IX abgegeben? ;)

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 20. März 2013 - 23:31 #

Zum Glück gibts ja heute fast in jedem Haus Internet... da kann man sich ja langsam mal auf den neusten Stand bringen.
Und dem Käufer dem letztlich egal ist was die Wahrheit ist, dem kann man nicht helfen.
Davon gibts ja genug, sonst würden nicht so viele noch bei EA kaufen...

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 1:19 #

Was heute nicht im Internet steht, weil es auf Papier gedruckt und nicht digitalisiert wurde: Richard Gariott hat sich bei Presseveranstaltungen auf die Bühne gestellt und die technischen wie inhaltlichen Qualität eines Spiels beschrieben, die hinterher kein Mensch in Ultima IX entdecken konnte. Journalistisches Urteil: Entweder er hatte bereits keine Ahnung mehr von dem, was entwickelt wurde, oder er hat freundlich lächelnd gelogen. Und ich glaub nicht, dass EA Garriott gezwungen hat, von dem ursprünglich auf 2D-Grafik basierten Konzept plötzlich auf halber Entwicklungsstrecke auf 3D umzusteigen. Und dann noch auf eine Grafiktechnologie zu setzen, deren Hersteller zum Zeitpunkt des Erscheinen längst marginalisiert und pleite war. Nein, das war der Origin-typische Korpsgeist des "Wir reizen alles aus, was geht". Am Ende haben sie es einfach nicht mehr auf die Reihe gebracht und das Pferd einfach zu Tode geritten.

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 2:34 #

Achja, und für Ultima VIII kann er sich auch nicht wegducken. Er konnte nur mit Ultima Online im Anschluss den Kratzer im Lack ein wenig übertünchen.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 21. März 2013 - 5:03 #

Du musst da wahrscheinlich damals direkt danebengestanden haben ... Wenn nicht gib mal deine Quellen ...

Seltsam ist nur das alle Spiele die er vor EA gemacht hat, so gut wie bugfrei waren ... Komisch *kopf kratz*

Naja, da kannst erzählen, was du willst, aber Sie zwangen Garriot es völlig unfertig zu veröffentlichen, nur um im damaligen Weihnachtsgeschäft abkassieren zu können.
Wenn EA der Entwicklung noch 1 Jahr Zeit gegeben hätte, um es fertigzustellen, so wie Garriott es wollte ... Es wäre eines der genialsten Rollenspiele seiner Zeit geworden.

Natürlich kann man jetzt sagen.. Garriott ist an allem Schuld da er Origin verkauft hat ... der Schuft.

Er hat mir in meinem Leben schon so viele schöne Spielestunden beschert... Wenn ihr und insbesondere du nur das schlechte sehen wollen... bitte

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 21. März 2013 - 6:58 #

"Wenn EA der Entwicklung noch 1 Jahr Zeit gegeben hätte, um es fertigzustellen, so wie Garriott es wollte ... Es wäre eines der genialsten Rollenspiele seiner Zeit geworden."

Das mögliche "Duke Nukem Forever" des RPGs? Wenn man nur, hätte man nur, und wäre doch schön... Ist aber nicht.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 21. März 2013 - 14:51 #

Seh zwar nicht den Zusammenhang mit "Duke Nukem Forever" aber du hast schon recht mit "Wenn man nur, hätte man nur, und wäre doch schön... Ist aber nicht." Hast anscheinend ein Talent das Offensichtliche zu sehen ... in mancher Hinsicht

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 21. März 2013 - 19:20 #

Ich regiere allergisch auf "Beste aller Zeiten" Sprüche - egal in welcher Farbe oder Form und das bei Titel die erschienen sind, ein "Beste seiner Zeit" ohne je erschienen zu sein ist da quasi die hässliche Stieftochter von.

Ich hab damals auch Ultima sehr gemocht und in Ultima V bestimmt mehrere Wochen versenkt und Ultima Online noch länger. Die Spiele wurden von mir auch Jahrelang in jeder Liste erwähnt, wo es darum ging: "Welches Spiel hat dich am meisten beeindruckt?" - wenn man sich dann aber mal das Spoony Video anschaut wo er quasi für uns nochmal alle Teile der Ultima-Serie durchspielt, da fragt man sich dann irgendwann schon ob mit dem eigenen Gedächtnis was nicht in Ordnung ist.

Weder bin ich Fanboi noch Hater, aber aussagen über eine mögliche Zukunft ist wunschdenken, mehr nicht.

vicbrother (unregistriert) 24. März 2013 - 0:52 #

Spoony ist geil. Welch Wahnsinn den ganzen Ultima-Krams nochmal zu spielen. Ich kriege Augenkrebs ;) Und dann die Inventarführung. Und die geilen Instantkills. Und diese unsterblichen übermächtigen Monster. Die 4 Stunden Retrospektive auf Youtube kann ich nur empfehlen, war ein sehr entspannter Nachmittag das nochmal zu geniessen...

patchnotes 13 Koop-Gamer - 1741 - 21. März 2013 - 11:44 #

Es gibt solche Sachen, die nennen sich Zeitpläne. Wenn Lord British unfähig ist, diese einzuhalten, dann ist das seine Schuld. Ist doch absurd, dann EA die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Aber mal ne Frage: Wenn sein Kickstarter Projekt dann unglücklicherweise auch ein Jahr mehr Zeit braucht, die Backer nicht nachschießen wollen und es deshalb unfertig rauskommt, sind dann auch die Backer schuld? Ich meine, die hätten ihn ja noch locker ein Jahr durchfüttern können.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 21. März 2013 - 14:45 #

Genau, wenn dir andauernd reingeredet wird und dein Zeitplan mehrfach über den Haufen geworfen wurde ist es deine Unfähigkeit ... is klar

Zu deiner Frage ... Du vergleichst also gerade einen riesen Publisher wie EA mit Backers von Kickstarter?
Tut mir leid, aber da sehe ich den Zusammenhang nicht, und kann dir deine Frage nur schwer beantworten.

Viellicht nur das eine, Backers können im Gegensatz zu EA als Publisher eines Spieles den Entwickler, meines Wissens, nicht zwingen das Spiel vorzeitig rauszubringen

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 12:42 #

Ja, ich war damals direkt bei der Berichterstattung dabei. PC Player, im übrigen.

Garriott hat Origin verkauft, weil sie sonst pleite gegangen wären.

Die ersten Konzepte zu Ultima 9 existierten bereits 1992, als Ultima 7 auf den Markt kam. 1994 erschien Ultima 8. Es gab E3-Präsentationen zu U9 in der U8-Engine, bis sie dann zwischendurch beschlossen, nochmal die Engine auf 3dfx umzustellen. Ganze fünf Jahre haben sie letztlich dafür gebraucht, und das war für damalige Zeit kein üblicher Entwicklungszeitraum. Vor Duke Nukem Forever wurden die Releasetermin-Witze auf Kosten von U9 gemacht.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 21. März 2013 - 14:38 #

Ich glaub das jetzt einfach mal... *hüstel* Herr PC Player *unregistriertes Mitglied*

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 21:30 #

Ich sehe schon. Lesen ist das eine, verstehen das andere. ;)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35436 - 21. März 2013 - 1:29 #

Also die gepachte Version fand ich echt gut.

IhrName (unregistriert) 20. März 2013 - 21:14 #

What's a Pladin? Lol, die Bugs wahren ja wohl das geringere Problem an dem Mistding. Guck dir doch mal an was Spoony davon hält welche Qualitäten das Spiel sonst so hat.

vicbrother (unregistriert) 21. März 2013 - 10:19 #

Yeah! Spoony geht da voll ab - die 4 Stunden ultimative Ultima Retrospektive (gibt auch einzel Videos in HD-Quali): http://www.youtube.com/watch?v=VsCeeFb8snQ

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20988 - 20. März 2013 - 15:07 #

Und Freelancer ist auch ein Chris Roberts Spiel gell? Nö. Der hat an dem Enddesign nix am Hut. War Interview in der Gamestar. Übel was man da hört. Warum er raus ist und warum Freelancer nur ein müdes Spiel war...

Deswegen bin ich zu 100 % hinter den Kickstarter. Da sitzt kein dicker Manager der die Bankauszüge betrachtet und dem Team vorgibt was zu tun ist - ohne Einwände oder Beschwerden.

Sciron 19 Megatalent - P - 16345 - 20. März 2013 - 15:37 #

Willst du mir jetzt irgendwelche Aussagen in den Mund legen? Um Chris Roberts und seine Rolle bei der Entwicklung diverser Space-Shooter ging es hier grade absolut nicht.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20988 - 20. März 2013 - 14:52 #

Teils muss ich ihm recht geben. Wer kennt den Namen des Hauptdesigners bei den meisten Titeln?

Wer hat
Grand Prix entworfen - Geoff Crammond
Pirates, Colonisation, Civilisation - Sid Meier
Wing Commander, Strike Commander, Privateer - Chris Roberts
System Shock, Thief, Deus Ex - Warren Spector
Katakis, Turrican - Manfred Trenz
usw.

nun
wer hat
Call of Duty entworfen - ?
Mass Effekt 1-3 - ?
Splinter Cell 1-5 - ?
usw.

Und die Dinger von heute haben einfach keine Spieltiefe. Sich in das Game reinzusteigern gelingt den wenigsten Designer. Meist wird ne Prise Gewalt rein damit das Ding als AAA-Shooter rausgeht. Früher hatten die das nicht nötig

Roland 18 Doppel-Voter - 10842 - 20. März 2013 - 15:05 #

Absolute Zustimmung - vielen Dank.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 20. März 2013 - 15:18 #

unterschreib ich so

buddler 13 Koop-Gamer - 1504 - 20. März 2013 - 15:36 #

Wie groß waren Aufwand und Teams in den guten alten Zeiten? Damals hat ja manchmal eine einzige Person ein Spiel abgeliefert, was heutzutage fast undenkbar ist.

Außerdem gilt es natürlich auch andersherum:
Wer hat Boulder Dash entworfen und wer Minecraft?
Wer trug für Pitstop Verantwortung und wer für Gran Tourismo?

Heutzutage sind es eben Entwicklerstudios, deren Namen den Spielern bekannt ist, damals stand hinter dem Studio meist eine Person (s.o.).

Aber alles in allem gilt auch hier: die gute alte Zeit in der (verklärten) Erinnerung.

Roland 18 Doppel-Voter - 10842 - 20. März 2013 - 15:45 #

Ich spreche hier jetzt für mich, dass ich da wenig verkläre bis nichts. Ich erinnere mich noch sehr, sehr gut daran.

Boulder (unregistriert) 20. März 2013 - 16:11 #

Du weißt nicht von wem Boulder Dash entworfen wurde? Das war Peter Liepa!

Mit Minecraft hast du ein schlechtes Beispiel gewählt, weil es von einem Indie-Entwickler/-Studio kommt.

Außderdem schau dir mal an, mit wieviel Aufwand die Indie-Entwickler Spiele entwickeln. Das ist um ein vielfaches weniger, und interessanterweise haben die Spiele deutlich mehr an Spieltiefe, als die für zig Millionen produzierten Spiele (Grafikdemos) der heutigen großen Studios/Publisher.

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 20. März 2013 - 18:26 #

Richard G. macht keine Unterscheidung zwischen AAA und Indie, er hat generell gemeint Designer wären schlecht (außer er), insofern passt Minecraft sehr wohl.

Das Spieltiefe von Indie aus Prinzip größer wär als von großen Studios kann man auch so nicht stehenlassen. Die Spieltiefe eines Limbo kommt nicht an Dark Souls ran. Journey nicht an ein Crusader Kings 2. Die Spieltiefe kommt vom Genre. Ein Shooter wird selten die Spieltiefe eines Metroidvania erreichen, welches nie die Spieltiefe eines komplexen Strategiespiels erreichen wird. Egal ob 1 oder 1000 Personen dran gearbeitet haben.

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 20. März 2013 - 15:52 #

"Mass Effekt 1-3 - ?"

Casey Hudson natürlich.

Dark Souls, Demon's Souls - Hidetaka Miyazaki
Bioshock (Infinite) - Ken Levine
Journey - Jenova Chen
Metal Gear - Hideo Kojima
Resident Evil 4, Vanquish - Shinji Mikami
XCOM (neu) - Jake Solomon
Heavy Rain, Beyond - David Cage
Assassins Creed, Splinter Cell Blacklist - Jade Raymond

Gibt doch noch genug Spieldesigner deren Namen man nicht verstecken braucht. Nur weil dir die nicht einfallen bedeutet das nicht das sie a) nix taugen und b) niemand kennt :-P

Und ich fang jetzt nichtmal mit der Indie-Szene an... ok, Jenova Chen hab ich schon erwähnt... ich mach jetzt nichtmal mit der Indie-Szene weiter...

Garot (unregistriert) 20. März 2013 - 18:38 #

Assassins Creed - Jade Raymond
An diese Dame können sich die meisten recht gut erinnern.
Keine Ahnung warum ;-)

IhrName (unregistriert) 20. März 2013 - 21:15 #

Fallout 3 / Morrowind, Oblivion, Skyrim - Todd Howard

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35436 - 21. März 2013 - 1:32 #

Und mit Casey Hudson hast du doch schon den, der am Besten in das von R.G. genannte Schema passt, genannt.

patchnotes 13 Koop-Gamer - 1741 - 21. März 2013 - 11:39 #

Amüsant, wenn man bedenkt, dass wahrscheinlich jeder einzelne Teil von ME soviel oder mehr eingespielt hat wie Ultima 1-9 zusammen ;)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35436 - 21. März 2013 - 11:47 #

Und gekostet haben alle 3 Teile wahrscheinlich soviel wie Ultima 1 alleine. Nur das es mir nicht um die einspielergebnisse geht. Oder hörst du nur Dieter Bohlen Musik und liest die Bildzeitung?

patchnotes 13 Koop-Gamer - 1741 - 21. März 2013 - 14:15 #

Auch vom reinen Gewinn her dürften sie Ultima geschlagen haben.

Aber gut, an was machen wir dann einen guten oder einen schlechten Game Designer fest? Gewinn / Umsatz? Kritiken (auch da schneidet ME super ab)?

Nur weil dir ME nicht gefällt, ist der Designer nicht scheiße.

vicbrother (unregistriert) 24. März 2013 - 0:54 #

Ultima war aber auch noch kein Film mit QTE, sondern eine geistige Herausforderung mit Rätseln und son altmodischen Kram...

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 21. März 2013 - 17:32 #

Geschmäcker und Ohrfeigen sind verschieden. Mir hat Mass Effect durchwegs Spaß gemacht. Mehr als die meisten Ultima's (was natürlich auch daran liegen kann das ich SciFi lieber hab als Fantasy) und 100 mal lieber als Tabula Rasa. Und auch besser als dieses Meisterstück von RG: http://www.portalarium.com/index.php/ultimate-collector

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 2:00 #

Jade Raymond hat nichts entwickelt. Die ist der Prototyp eines metric-driven developers und war nur Produzentin. Außerdem sah sie für den Zielgruppenbereich der überwiegend männlichen Spielejournalisten und der männlichen Zocker zwischen 14 und 25 einfach besser aus als Lead Designer Patrice Desilets. Der ist der wahre Macher hinter Assassin's Creed und bereits zuvor der gelungenen Prince of Persias (Sands of Time). Den müsste man statt Raymond nennen.

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 21. März 2013 - 17:27 #

Nach der Logik hat auch Warren Spector nix mit Deus Ex zu tun. Der war ja "nur" Project Director (wie JR bei AC), während Harvey Smith als Lead Designer genannt ist.

Hinter JR steckt schon ein bisschen mehr als nur ein hübsches Gesicht das ein "metric-driven developer" vorschicken könnte
http://www.eurogamer.net/articles/2012-05-11-jades-empire

Name (unregistriert) 22. März 2013 - 22:49 #

Assassin's Creed ist zumindest nicht ihr Baby, sondern das von Patrice Desilets, soviel steht fest. Er hat das Konzept (eine Weiterentwicklung seiner Prince of Persias) und den Handlungsbackground maßgeblich entworfen. Er ist die treibende Kraft hinter der Serie gewesen. Sie war das Aushängeschild des ersten Teils, dass den Entwicklern die lästigen Öffentlichkeitstermine abgenommen hat. Nicht unwichtig, die Party wäre aber auch ohne sie gestiegen.

Boulder (unregistriert) 21. März 2013 - 22:00 #

Hast du aber fein gegoogled ;P

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 21. März 2013 - 23:07 #

Mit Google wären Todd Howard, Chris Metzen, Jonathan Blow, Edmund McMillen und eine ganze Reihe anderer dazugekommen. Die oben gelisteten Leute und dazugehörigen Spiele sind die, welche mir spontan eingefallen sind. Google hab ich nur benutzt um sicherzustellen das ich Hidetaka Miyazaki nicht falsch schreib. Das hätte mich enorm an Dark Souls Fanboy-Punkten gekostet ^^

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 20. März 2013 - 16:13 #

"Und die Dinger von heute haben einfach keine Spieltiefe. "

Was ein Geschwätz.
Nur weil dir nix einfällt... Gute Spiele brauchen ein gutes Team. Da "moderne" Spiele heute von wesentlich mehr Faktoren abhängen als zur Spielepionierzeit.
Und wenn das Spiel stimmt, nur um mal so Spiele wie Morrowind TES, Gothic Reihe, Fallout Reihe, V2 Bloodlines, Dragon Age, Mass Effect, Dragons Dogma, Dark Souls undundund zu nennen.
Ist mir das komplett wurscht ob da einer, oder ein Team den Hut auf hatte.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21650 - 20. März 2013 - 16:20 #

Deinen letzten Satz kann ich vorbehaltlos zustimmen. Es deckt sich komplett mit meiner Meinung, die ich schon weiter oben geschrieben habe.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7769 - 20. März 2013 - 20:41 #

Antichamber - Alexander Bruce
Braid - Jonathan Blow
Super Meat Boy und The Binding of Isaac - Edmund McMillen
die Liste lässt sich weiter fortsetzen

DAS sind heute die Namen, die herausragen. Und warum? Weil sie außergewöhnliche Spiele schaffen, Spiele mit Seele, Spiele, die man so noch nicht gespielt hat und die gleichzeitig enorm viel Spaß machen. DAS sind heute die Designer, die relevant sind.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21650 - 20. März 2013 - 14:53 #

Wat für ne Labertasche. Schlimm.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6620 - 20. März 2013 - 14:57 #

Irgendwie hat er recht. Ich habe selber aus zwei Beispielen genau die gleiche Erfahrung gemacht: Wenn ein Team zusammen gestellt wird, werden diejenigen, die weder gut Programmieren noch gut Zeichnen können der Spieledesigner. Allerdings sehe ich den Fehler dafür weniger bei den Leuten selbst, sondern bei den Managern die das Team leiten. Denn diese sind letzten Endes dafür verantwortlich die richtigen Leute auf die richtigen Stellen zu setzen.

By the way: Leute die wirklich gerne Gamedesign betreiben, können meistens auch Programmieren und zumindest rudimentär Grafiken erstellen, weil das nun mal dazugehört wenn man anfängt sich damit zu beschäftigen. Ohne Ahnung von der Programmierung kann man Spieledesign auch knicken. Und ohne Mathekenntnisse und logisches Abstraktionsvermögen ebenso. Spieledesign ist hochkomplex, da man so viele Dinge gleichzeitig beachten muss. Eigentlich ist es sogar schwieriger als Programmieren, denn man muss auch gleichzeitig viel Ahnung von Kunst und Psychologie besitzen.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 20. März 2013 - 15:07 #

Kunst? Inwiefern?

Roland 18 Doppel-Voter - 10842 - 20. März 2013 - 15:15 #

Spiele sind wie Musik, Filme, Gemälde, Statuen oder ärztliches Handwerk (und das mit den Ärzten ist bisweilen kontrovers) Kunst.

Deshalb sträube ich mich manchmal vor dem Wort Produkt. Produktion kenne ich aus der Automobilbranche...

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6620 - 20. März 2013 - 17:52 #

Ein Spieldesign und die Mechanik dazu zu entwerfen kann man meiner Meinung nach damit vergleichen, wie ein Buchautor die Struktur und Zusammenhänge seiner Geschichten entwirft. Es ist das logische Grundgerüst, das alles zusammen hält. Daher der Begriff "Kunst", dessen Kenntnis sich vor allem auf bisherige gute und schlecht funktionierende Spielkonzepte bezieht.

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 1:44 #

Ne, das ist Handwerk. Das ist wie die mathematische Berechnung eines Möbelstücks und seine innere Aufteilung.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6620 - 22. März 2013 - 1:43 #

Deinem Kommentar entnehme ich, das du noch nie eine Spiel entworfen hast? Hast du nie als Kind mal ein Brettspiel entworfen? Das ist Kreativität pur. Ein Designer der ein Möbelstück entwirft, z.B. einen Stuhl, ist der kein Künstler? Oder Modedesigner die Kleider entwerfen, sind das auch einfache Handwerker?

Name (unregistriert) 22. März 2013 - 22:35 #

Du verwechselst hier optisches Design mit funktionalem Design. Eine funktionierende Spielmechanik zu entwerfen, ist in erster Linie mal Handwerk. Entweder Erfahrungsschatz oder Try & Error mit Fokustests in der Qualitätssicherungs-Abteilung. In der Regel wird nicht einfach mal eine Funktion dazuerfunden, weil der Designer Bock hat, sie besonders ästhetisch findet oder weil er damit eine unterschwellige Botschaft vermitteln will. Am Ende geht es darum, dass der Spieler über das Spiel verteilt im passenden zeitlichen Abstand die notwendigen Level-ups erreicht, die Gegner passend mitskalieren, die Damage-Werte entsprechend austariert sind. Das kann man sich als Akademiker bis zu einem gewissen Grad aneignen.

vicbrother (unregistriert) 24. März 2013 - 0:57 #

Das ist nicht korrekt, denn die Funktion muss erst designt werden: Was ist das Ziel, wie soll der Spielspaß entstehen? Bei einem Stuhl ist das Ziel jedem klar, aber bei einer Funktion von A nach B zu gelangen, kann man zig Varianten entwickeln...

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6620 - 26. März 2013 - 2:23 #

Ich glaube nicht, jedenfalls rede ich die ganze Zeit von Spieldesign im großen Ganzen, nicht nur funktionalem Design. Spieldesign ist für mich die Komposition aller Elemente, sowohl ästhetischer (Sounddesign, Graphicsdesign) als auch funktionaler (Gameplay-Design, Softwaredesign).

Aber um auf das Gameplay-Design zurück zu kommen: Jenseits der Einheitsbreikost Shooter und Racing-Games wird eben DOCH einfach mal eine Funktion dazuerfunden, vielleicht einfach deshalb, weil es eine gute Idee ist und man diese ausprobieren möchte. Natürlich gehört auch viel Mathematik und Erfahrung dazu, aber ich sehe den Begriff "Kunst" und "Künstler" nicht so begrenzt, dass ich ihn nur auf Maler und Musiker anwende, sondern auf jegliches kreatives Schaffen.

Am Ende geht es nicht um Level-Ups und Damage-Werte, sondern darum, dass das Spiel Spaß macht bzw. jemanden unterhält. Balancing ist nur eine Teilmenge der Arbeit eines Gamedesigners.

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 22. März 2013 - 13:31 #

Sind für dich dann Maler wie van Gogh und Rembrandt ebenfalls "Handwerker"? Dann verwendest du das Wort "Handwerk" auf jeden Fall anders als 95% der Bevölkerung.

Name (unregistriert) 22. März 2013 - 22:38 #

Wir sprachen von Designern, nicht von Artists. In der Spieleentwicklung sind mit Designer üblicherweise keine Grafikdesigner gemeint.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 20. März 2013 - 15:07 #

Ich kann ihm schon in gewisser Weise zustimmen. Schaut man die Total War Serie an, die machen seit 15 Jahren quasi das gleiche Spiel, immer mit ein paar Features mehr oder weniger. Und das seh ich bei vielen Serien. Viele Gamedesigner sind nicht kreativ, sondern verbasteln Konzepte, die seit 20 Jahren bekannt sind, in neue Grafikgewänder. Richtig innovative Sachen gibt es selten, und noch seltener funktionieren sie.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21650 - 20. März 2013 - 15:20 #

Ich finde es schwer, eine wirkliche Innovation zubringen, da in den letzten Jahren die Genres und deren Spielkonzepte immmer verfeinert wurden. Was für eine Innovation würde dir denn vorschweben? Denn jeder der sich über Innovation beschwert, muß doch eine Innovation parat haben.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 21. März 2013 - 1:16 #

Innovativ fand ich z.B. DayZ. So simpel das ist, und obwohl die Bausteine ziemlich alt sind, sowas hatte ich bisher nie, und es macht mir n Heidenspaß. Diablo 3 und Starctaft 2 haben mich dagegen gelangweilt, ich hab genug Zeit meines Lebens in die jeweiligen Vorgänger versenkt, und es reizt mich einfach nicht mehr, noch einmal Mephisto und Kerrigan zu jagen.

Was mir für zukünftige Innovationen vorschweben? Keine Ahnung, würde ichs wissen wär ich Game-Designer. Ich freu mich allerdings auf WarThunder. Und Saboteur wollte ich mir immer nochmal anschauen.

vicbrother (unregistriert) 21. März 2013 - 10:24 #

Minecraft?

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 16:20 #

Innovation: http://www.escapistmagazine.com/videos/view/jimquisition/7005-Innovation-Gamings-Snake-Oil

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 21. März 2013 - 1:13 #

Ich stimmte dem Kerl voll zu, Innovation der Innovation willen ist vollkommen wertlos, es muss schon ein gutes Spiel sein.

Das Ding ist, wenn ich ein gutes Spiel gespielt hab, ist mir meine Zeit zu schade, einen Aufguss des gleichen Spiels in besserer Grafik, aber den gleichen Spielkonzepten zu spielen.

Drakhgard 12 Trollwächter - 996 - 20. März 2013 - 15:17 #

Die Aussage an sich ist durchaus berechtigt und trifft oftmals auch zu. Wenn man sich mal all die Spiele anschaut, die trotz vorhandener Ressourcen und gigantischem Team versagt haben, dann war das imho durchaus der Beitrag des Game Designers (dessen Kompetenz nicht ausgereicht hat).

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9232 - 20. März 2013 - 15:22 #

Cleveres Kerlchen. Das ergibt aber die Logik. Bei sovielen Bauern sind Springer eben auch Könige ;)

Andi Amo 10 Kommunikator - 511 - 20. März 2013 - 15:36 #

Man merkt halt heute nicht mehr die Handschrift eines Einzelnen bei designen und entwickeln neuer Spiele. Um vom Spieldesign positiv überrascht zu werden, muss man oft schon auf die Indie-Titel schauen.

Mein Hauptargument ist, dass die meisten Spiele für die Masse gemacht werden. Es wird eben mehr Wert auf die Meinung der Spieler gelegt. Früher haben die Designer und Entwickler noch eher das gemacht, was sie selbst für richtig gehalten haben. Sie hatten noch die Möglichkeiten und mehr Freiheiten als heute.

Wenn man es so sieht, sind die heutige großen Spieldesigner auch als Indie-Entwickler gestartet.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20988 - 20. März 2013 - 15:42 #

Genau richtig. Früher waren es halt keine Millionen sondern nur paar Tausende aber man hat für die das Spiel gemacht. Heute werden Spiele für die Aktionäre gemacht. Die geben vor was als nächstes kommt. Und das nervt mich extrem. Deswegen hoffe ich das Firmen wie Epic, Crytec, Valve, oder ID die Engines weiterhin auch für kleine Studios günstig anbieten können und diese grafisch sowie spielerisch einen guten Titel anbieten können. Die meisten Kickstarter Spiele werden atm über Unity programmiert. Aber: man stelle sich mal vor das Garriot wie Roberts da Support von Crytec bekommen würde und Shroud of the Avatar in der Cryengine 3 veröffentlichen könnte (wäre teuerer - aber optisch ein Genuss)

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 1:39 #

Es gibt auch für kleinere Entwickler sehr günstige Lizenzen der U3 und der CryEngine. Er könnte sie durchaus nutzen, wenn er wöllte. Tut er wahrscheinlich nur nicht, weil er mit deren Leistungsfähigkeit den Kreis seiner Spender stark einengen würde und weil Unity-Assets auf dem Marktplatz vermutlich billiger einzukaufen sind als die U3-Assets der Grafikfarmen, wie sie beispielsweise Remedy für seine Spiele einkauft.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2608 - 20. März 2013 - 15:42 #

Ein was muss man Richard Garriott lassen. Marketing hat er entweder wirklich drauf oder er hat gute Berater... Weil durch solche Aussagen schafft er es wieder in die Spielenews und damit das sein Name auch wieder ein Begriff wird für Leute die zu jung sind um tatsächlich eines seiner (richtigen) Spiele bei Release gespielt zu haben. Ach und rein zufällig sammelt er ja gerade Geld für ein Spiel... wer hätte das jetzt gedacht ;)

Jadiger 16 Übertalent - 5049 - 20. März 2013 - 15:47 #

Er hat vollkommen recht sieht man mal wie schlecht die meisten Konzepte sind.

DerDani 15 Kenner - P - 3931 - 20. März 2013 - 16:01 #

Es gibt einen guten Grund, warum man früher viel mehr von den Köpfen hinter den Spielen mitbekommen hat: Es gab nur wenige bei einem Spiel. Es kann mir doch niemand ernsthaft erzählen, dass es bei Großprojekten heute nur 2 bis 3 wichtige Namen gibt.

Das diese großen alten Namen jetzt alle was bei Kickstarter machen, zeigt evtl. schon ein bisschen das Verlangen nach dem "alten Zeug in neuem Gewand", aber das werden keine Großprojekte (das soll jetzt garnicht wertend sein - aber es werden wohl eher Randprojekte; und ich gehe davon aus, dass min. 50% der Spiele nicht annähernd das halten, was sie versprochen haben).

Richard Garriott war mal gut. Ob er es immernoch ist, wird sich zeigen.

Merawen 11 Forenversteher - 638 - 20. März 2013 - 16:04 #

Was kam denn da so von ihm in den letzten 15 Jahren? Genau - GAR NIX -. Vielleicht den Mund mal nicht so voll nehmen?

Glingol2 (unregistriert) 20. März 2013 - 16:22 #

Da waren schon nen paar sachen wie bspw die ultima spiele und nicht zu vergessen tabula rasa

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 20. März 2013 - 16:10 #

Richard Garriott war mir eigentlich immer recht sympathisch. Seine damaligen Leistungen für die Spielebranche sollte man nicht kleinreden. Selbst Tabula Rasa war mMn deutlich besser als sein Ruf.

Dass er sich seinen Traum erfüllt hat, einmal ins All zu fliegen statt mit dem Geld weitere Spiele für seine Fans zu produzieren, halte ich für vollkommen legitim. Man muss auch mal etwas egoistisch sein und seine eigenen Träume erfüllen... und da sein Vater Astronaut war, ist der Wunsch mit dem Weltraumflug verständlich (Fußstapfen und so...)

Aber nach so überheblichen Sprüchen werde ich sein Kickstarterprojekt nicht unterstützen, sondern erst mal das Ergebnis abwarten. Wenn das Spiel tatsächlich was wird, kann man immer noch nach dem Release zugreifen... im Moment habe ich noch arge Zweifel.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21346 - 20. März 2013 - 16:13 #

Groesstenteils korrekt. Von seiner Selbstbeweihraeucherung und gesunden Arroganz mal abgesehen (die man als Kuenstler einfach haben muss, um etwas aufs Papier zu bringen und sich zu behaupten - ich spreche da unter anderem von mir selbst), ist das Spieldesign der meisten Titel heute wirklich unter aller Sau. Der Creative/Art Director ist derjenige, der alle kuenstlerischen Prozesse ueberwacht und zu einem huebschen Mosaik kombinieren muss. Und wenn ein Faulpelz, Niedrigtalent oder schlicht Unterbezahlter in dieser Position verharrt, ist das nicht nur eine unsagbare Fehlentscheidung seitens des Managements/Producers, sondern ein Rezept fuer eine perfekte Katastrophe wie man das an einigen derzeitigen Titeln sieht. Grafik fix - Gameplay nix! Es ist garantiert keine leichte Rolle und ein 60-Stunden-die-Woche-Job, weshalb er auch gut bezahlt wird - aber wenn hier geschlampt wird, gibt es eben Wildwuchs im Art-Design, Unstimmigkeiten zwischen gameplay/story/game mechanics und konzeptionelle Kardinalsfehler wie sie peinlicher nicht sein koennen. - Allerdings mag es auch noch andere triftige Gruende fuer das Versagen der Art Directors geben: Gaengelung durch die Publisher, Ueberforderung bei der Projektbetreuung, mangelnde Human-Resources/Tools. - Die Schuld liegt sicherlich nicht allein bei Garriott's "untalentierten Gamedesignern" ...

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2122 - 20. März 2013 - 16:32 #

Meiner Meinung hat sind gerade diese Unstimmigkeitnen zwischen gameplay/Story/game mechanics eher weniger geworden. Auch und gerade deshalb, weil in die einzelnen Felder heute mehr Denkarbeit fließt. Das Pacing (?) ist heute deutliche runder. Der Übergang von Zwischensequenz, Handlungsskripten direkt im Spiel, optional lesbaren Storyschnipseln (audio logs, Bücher, usw.) und dem eigentlichen Spiel ist heute viel flüßiger.

Um es an einem Beispiel zuillustrieren: In Warcraft II gab es fast zusammenhanglose Zwischensequezen, die Geschichte wurde in den Missionsbeschreibungen vor einer Mission weitergesponnen. In der Mission gab es zwar Missionsziele und das Szenario war auch lose mit der entsprechende Hintergrundgeschichte verknüft. An sich hat man aber die Mission zu Ende gespielt, bevor es in der Story weiterging. Starcraft II erzählt die Geschichte in einer Abfolge von tollen Renderzwischensequenzen, lustigem herumgelaufe auf dem Mutterschiff und in Ingamesequenzen im Spiel. Toll! In Dead Space ist es ähnlich: Der Übergang zwischen QTE-Event, Zwischensequenz und Spiel ist ungemein flüssig.

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 20. März 2013 - 17:01 #

Bei Max Payne 3 wäre mir der Übergang zwischen In-Game-Grafik und Cutscenes gar nicht aufgefallen, wenn ich es nicht überwiegend in stereoskopischer Darstellung gespielt hätte.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21346 - 20. März 2013 - 17:32 #

QTEs SIND die Repraesentanten von hundsmiserablem, faulem Gamedesign. Wirklich keine gute Idee, die hier als positives Beispiel anzufuehren.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2122 - 20. März 2013 - 17:44 #

Naja, ich hab ja etwas mehr geschrieben. ;)

Das QTEs repräsentieren hundsmiserables und faules Gamedesign nur insofern, als das sie, sofern schlecht designt, tatsächlich sehr unangenehm auffallen.
Wenn ich aber eine Hackvorgang im Spiel im Rahmen es kleinen QTE-Events habe, mich in Dead Space ein Monster an den Beinen einen Gang entlang schleift und ich mit dem Plasmacutter auf seinen Arm schießen muss, dann finde ich die QTEs sehr gelungen. Sie reißen mich nicht aus dem normalen Spielgeschehen, weil es absolut logisch ist, was da passiert. In Mark of the Ninja gab es immer ein kleines QTE, wenn man einen Gegner erdolchen wollte. Man musste eine von zwei Tasten drücken, die erst während des Vorgangs eingeblendet wurden. Das zwang einem beim meucheln extrem dazu, sich konzentrieren und nicht die Gegner 0815 mässig 'abzuräumen'. QTEs müssen nachvollziehbar sein und sich in die Grundmechanik des Spiels einbetten. Dan können sie eine Bereicherung sein.
Ich erinnere mich auch noch gerne an das Button Smashing in Metal Gear: Solid 1 wegen der Folter. :)

Freylis 20 Gold-Gamer - 21346 - 20. März 2013 - 17:59 #

Aha, danke fuer die ausfuehrliche Info. Okay, wenn man es richtig einsetzt kann QTE dann ja auch positiv sein. --- Ich bezog mich mit meiner Kritik (nicht QTE-bezogen) auf so traurige Ereignisse wie Aliens C.M., wo die Skala der Design-Faktoren von gut bis graesslich geht - man fragt sich, ob es ueberhaupt einen Creative Manager gab, oder die einzelnen Teams getrennt voneinander herumgedoktert haben (einige von denen mit Grafiken von 2005, andere mit aktuellen Lichteffekten, ein geniales Soundteam und dann wieder grottiges AI-Team und Storyboard-Team).
Oder Tomb Raider, wo das Pacing fast die ganze Zeit frenetisch ist, von einem Highlight zum anderen, und wo ein wenig mehr Abwechslung durch Raetseln und ruhiges Erforschen schoen gewesen waere, sodass die Action-Momente mehr Gewicht erhalten haetten.
Aber ja, du hast Recht, es gibt wahrscheinlich genausoviele gute Beispiele wie schlechte. Ich denke nur, dass die Tendenz dahin geht, dass beim Design vermehrt geschludert wird. Man bekommt mehr und mehr anspruchslose Grafik-Demonstrationen, statt ausgefeiltem detailverliebtem Design. Was denkst du? :-)

vicbrother (unregistriert) 21. März 2013 - 10:27 #

Gamedesigner, Gamedesigner, Gamedesigner... warum lese ich immer dieses Wort, wenn es doch heute nur noch Projektleiter gibt? ;)

Freylis 20 Gold-Gamer - 21346 - 21. März 2013 - 16:57 #

Gamedesigner. ;p

Skeptiker (unregistriert) 20. März 2013 - 16:18 #

Was er da beschreibt nennt man auch Peter-Prinzip und
die traurigen Resultate findet in vielen großen Firmen wieder.

Andererseits fallen mir z.B. bei U4 auch einige Sachen
ein, die man bei einem Remix anders und besser machen könnte,
auch ohne Grafik und Sound anzufassen.

Glingol2 (unregistriert) 20. März 2013 - 16:21 #

Als Arbeitsbiene in der Industrie kann Ich nur sagen auch wenn es arrogant klingt wie er es sagt... Er hat vollkommen recht!
Endlich spricht es einer aus!

xxxxx (unregistriert) 20. März 2013 - 16:28 #

Nein, in den 80ern war halt einfach alles besser.

Filme, Serien, Musik, Computerspiele ... ja sogar PC-Tastaturen waren standardmäßig in den 80ern besser ... achja und Garriot, der war in den 80ern auch besser.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21346 - 20. März 2013 - 16:32 #

LOL - am besten waren die Joysticks - jede Woche ein neuer...

xxxxx (unregistriert) 20. März 2013 - 16:35 #

Aber nich mein Competition Pro - der hat Summer Games und Wutausfälle mitgemacht ...

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 20. März 2013 - 18:28 #

Mein Competition Pro hat jede Menge überstanden aber nach Jahren der Beanspruchung hat einer der Mikroschalter aufgegeben und konnte nicht mehr nach rechts...

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 20. März 2013 - 18:43 #

Erst jetzt hat einer der Mikroschalter aufgegeben? Ich weiss nicht, wie oft ich in den Dingern einzelne Mikroschalter ausgewechselt habe!

Aber zum Glück musste man nicht komplett neue Joysticks kaufen, sondern man konnte sie selbst reparieren.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 20. März 2013 - 16:36 #

Ja, da sagst du was! Stimmt absolut! :D

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20988 - 20. März 2013 - 16:42 #

Das stimmt nicht. Hab immer noch den alten CH Flightstick oder den SideWinder 3D Pro. Gehen auch noch ohne Probleme.

Beim C-64 hingegen hab ich öfters die Sticks ausgetauscht. War halt Billigware :D

http://www.kultboy.com/joystick/10/
25 DM Joystick :D

Alle 3-4 Monate nen neuen...

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 20. März 2013 - 16:51 #

In den 80ern gab es bereits SideWinders und Flightsticks? ;)

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 20. März 2013 - 17:21 #

Summergames mit Freunden auf dem 64er, Joystickverschleiss einer pro Abend ;-)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35436 - 21. März 2013 - 1:45 #

Das war bei mir am Anfang auch so, und dann erwarb ich einen Competition Pro 5000. Die 1 Generation hatte einen Schwachpunkt, die Feuertasten waren Lamellen (und die haben gerne den Geist aufgegeben)und keine Mikroschalter. Die 2. Generation hatte dann auch bei den Feuertasten Mikroschalter und damit waren sie echt hart im nehmen.

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 21. März 2013 - 10:27 #

Stimmt, an den kann ich mich auch noch erinnern. Der war robust. Da hat man gelernt das es sich manchmal auch lohnt das robustere, teurere Produkt zu kaufen ^^
Nostalgie hin oder her. Wer würde denn heute noch wie ein total Gestörter stundenlang auf seinem Joystick hin und her juckeln... ;-)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35436 - 21. März 2013 - 11:20 #

..., also für Star Citizen und Wing Commander 3+4 hab ich mir wieder einen gekauft!

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 22. März 2013 - 11:01 #

Ich hab noch einen ;-) Der gimmelt noch aus Wingcommander Zeiten bei mir rum. Hmm, ob der unter W7 läuft...

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35436 - 22. März 2013 - 11:08 #

Mein alter Gravis liegt hier auch noch irgendwo rum, nur ohne Gameport ist er schwer anzuschliessen. Zudem muss ich den neuen Thrusmaster nicht mehr kalibriern da er Hall Effect zum automatischen kalibrieren nutzt.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2122 - 20. März 2013 - 16:45 #

Mich würde ja mal interessieren, wie man zu einem Game Designer wird. So wie sich das bei dem Garriot anhört, werden die Stellen wohl per Lotterie vergeben. "Hey, du kannst weder programmnieren, noch hast du Ahnung von Kunst oder Sound? Hier, dann müssen wir dir leider unsere wichtigste Positon geben. Uns interessiert nicht, ob du sonst irgendwas kannst. Wir wollen aber das du für uns arbeitetst. Warum wissen wir selber nicht so genau. Deshalb wirst du jetzt Game Designer!" Genau so wird es bestimmt ablaufen.

Ich frage mich wie so viele gute und qualitativ hochwertige Spiele in den letzten Jahren entstehen konnten, wenn doch alle Gamedesigner so schlecht sind. Und wie kann es gleichzeitig sein, dass der beste der besten in den letzten Jahren gar nichts mehr auf den Markt gebracht hat und vieles von dem was davor war, jetzt auch nicht die allergrößten Hits waren. Davon das die Spiele vom Prinzip her sehr in einer Nische verhaftet sind (Singleplayer- und und MMORPGS), sollten wir lieber auch nicht anfangen.

Wenn sein neues Projekt nur halb so enttäuschend wird, wie ich es mir vorstelle, werden seine Aussagen zu einem ziemlichen Bumerang werden.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21346 - 20. März 2013 - 20:34 #

"Mich würde ja mal interessieren, wie man zu einem Game Designer wird."

Also wenn's nach Garriott geht, hat wohl keiner ausser ihm eine Chance ;p
Weiss nicht, wie's in Deutschland ist, aber hier in den USA kannst du das inzwischen an fast jeder Kunsthochschule studieren. Meine letzte News duerfte dich da sehr interessieren: "Borderlands: Animierter Kurzfilm geplant", da wird die Zusammenarbeit zwischen Entwickler und Designer beschrieben. Viel Spass beim lesen! :)

Philley 16 Übertalent - P - 5432 - 20. März 2013 - 16:50 #

Naja, er hat, was er will: Einen Haufen kostenlose PR und Aufmerksamkeit auf sein Kickstarter.
So einfach kommt man zu Geld...

bam 15 Kenner - 2757 - 20. März 2013 - 17:09 #

Das Problem heutzutage ist einfach, dass Spieleproduktionen zu groß werden/sind. Das führt unweigerlich dazu, dass Personen eine ganz bestimmte Stelle haben und ganz bestimmte Aufgaben verrichten. Ein Leveldesigner, erstellt nur Levels, ein Programmierer programmiert nur. Oft sind die Aufgaben sogar so Speziell, dass z.B. ein Grafiker wirklich nur Charaktere entwirft, der andere Gegenstände usw.

Das Problem an der Position des Gamedesigners ist nun, dass er wirklich nur Konzepte entwirft, Richtungen vorgibt und absegnet. Je größer das Projekt, desto weniger kann er sich zeitlich mit einzelnen Teilen des Spiels beschäftigen. Mit zunehmender Teamgröße entfernt er sich also immer weiter vom Projekt und nimmt im schlimmsten Fall nur eine Art Managerposition ein und muss die Ausarbeitung anderen überlassen.

Deswegen ist Garriotts Aussage eher Schwachsinn. Es liegt einfach nicht an den Leuten, die diese Position besetzen, sondern an den Strukturen, die bei großen Projekten auftreten. Deswegen sieht man auch bei ach so gelobten Altentwicklern, dass ihre aktuellen Titel oft keine Begeisterung auslösen können.

Das schöne an kleineren Projekten ist letztendlich auch, dass Mitarbeiter in anderen Entwicklungsteilen involviert sind. Da kann auch ein Programmierer mal Grafiken oder Sounds erstellen. Der Vorteil ist einfach, dass das Spiel so von vielen Mitarbeitern Input auf Designebene erfahren kann, was den Job als Gamedesigner um ein vielfaches leichter macht, als isoliertes Feedback.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 17:13 #

In Bezug auf den Designer hat er recht. Manche werden aber auch Producer.

devflash 11 Forenversteher - 726 - 20. März 2013 - 17:25 #

Er hat mMn. Recht mit dem was er sagt, allerdings gibt es doch noch ein paar mehr sehr fähige Designer, mir selbst haben die Spiele von David Perry z.B. immer mehr Spaß gemacht als die von Lord Britsh. :)

Chefkoch (unregistriert) 20. März 2013 - 17:36 #

Klassischer Fall vom Dunning-Kruger Effekt.

v3to (unregistriert) 20. März 2013 - 17:42 #

alles eine frage der perspektive und je nach sicht glaube ich auch gerne, dass die meisten game-designer schlecht sind. wobei schlecht ist ein viel zu relativer begriff. alleine der maßstab, der beispielsweise bei großproduktionen angesetzt wird, hat ja mit klassischem game-design wenig zu tun. das spielkonzept erklärt sich mehr durch die marktbedingungen und design geht mehr in die bereiche drehbuch oder missions-aufbau.
genauso ist die einschätzung wirklich guter game-designer genauso verkorkst. peter molyneux hat zb im laufe der zeit so einige herausragende und auch eigenwillige produkte an den start gebracht, scheiterte diverse male am eigenen anspruch. ähnlich ein david perry, anita sinclair. selbst leute wie sid meier oder will wright haben schonmal daneben gegriffen.
ählich sehe ich das das bei richard garriot. ultima 8 und 9 (selbst bei ultima 6 scheiden sich die geister) zählen auch nicht gerade zu den sternstunden der pc-games. auch wenn seine leistung sonst sicher unstrittig ist.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 17:48 #

Was hast du denn gegen Ultima IX? Das war ein paar Jahre nach Release ein grandioses Spiel.

v3to (unregistriert) 20. März 2013 - 17:55 #

ein blick in die user-reviews auf gog spricht bände:
http://www.gog.com/gamecard/ultima_9_ascension#reviews=1

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 18:02 #

Liest du Reviews um zu entscheiden, ob du ein Spiel magst oder nicht?

v3to (unregistriert) 20. März 2013 - 18:28 #

besser gesagt: in dem fall geben die schon meinen eindruck von dem spiel wieder. mag auch etwas hype-enttäuschung mitspielen, da die hiesige presse (insbesondere power play) doch sehr hohe erwartungen geschürt hat. nur im grundsatz, ob ein spiel den status als meilenstein verdient hat, ist imo schon einer allgemeinen meinung geschuldet. und die ist in diesem fall - unabhängig von meiner sicht - gerade mal mittelmaß.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 20:02 #

Sehe ich anders, für mich war Ultima 9 ohne Zweifel ein herausragendes Spiel. Es ist aber sicherlich ein Spiel an dem sich die Geister scheiden: manche lieben das Spiel, während es anderen überhaupt nicht gefallen mag - was dann oftmals zu diesen mittelprächtigen Statistiken führt. Für mich hat das Spiel was ganz Besonderes.

Chefkoch (unregistriert) 20. März 2013 - 18:42 #

Die Rätsel in Ultima 9 waren aber schon ein ziemlicher Witz. Ich habe damals am PC gesessen und nur gedacht "Das kann doch nicht wahr sein.."

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 20:14 #

Mag sein, aber zeig mir mal ein Rollenspiel aus der Zeit das mehr Atmosphäre, Liebe zum Detail und diese ganz eigene Stimmung bieten konnte. Ultima IX hat schon was. Ich hab auch die Ultimas davor gespielt, manche waren gut, andere waren eher nix, je nach Version ging's da sehr hoch und runter. Ultima IX gehört aus meiner Sicht aber sicherlich zu den besten Ultimas.

v3to (unregistriert) 20. März 2013 - 21:11 #

oha... schwanzvergleich... im gleichen jahr wie ultima 9 kam btw planescape torment raus, was in den von dir genannten punkten schwer zu toppen ist. worauf du vermutlich hinaus willst, ist das gesamtpaket mit der 3d-welt, was damals wirklich neu war. wobei selbst das 1999 mit outcast (zugegeben kein rpg) besser gelang.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 21:26 #

Du kannst ja gerne irgendwelche Schwänze vergleichen, worauf ich aber hinauswollte ist, dass mir kein vergleichbares Spiel zu Ultima IX einfällt. Mit Torment konnte ich nichts anfangen, das war nicht meine Welt. In Ultima IX hab ich mich hingegen wohl gefühlt. Was jetzt genau Outcast mit deren Voxelengine grafisch besser als Ultima machte, erschließt sich mir jetzt auch nicht so ganz, aber das magst du vielleicht noch näher erläutern.

v3to (unregistriert) 20. März 2013 - 21:34 #

bei outcast meinte ich weniger die technische seite, als vielmehr die darstellung einer recht komplexen zusammenhängenden welt. unabhängig von der grafischen qualität von u9 war das gesamtwerk bei outcast runder.
mit schwanzvergleich meinte ich eben gerade, dass du zu subjektiven vergleichen herausforderst. vom storytelling her war ein torment imo bis zum erscheinen eines mass effect 1 ungeschlagen.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 21:44 #

Was kümmert mich ein eventuell gut geschriebenes Buch, wenn ich mit der Geschichte nichts anfangen kann. Outcasts Welt war an sich nicht komplex, sie fiel durch die detailliertere Darstellung der Leere auf. Abseits dessen war sie unfähig Dinge zu leisten, die in Ultima möglich waren.

v3to (unregistriert) 20. März 2013 - 21:47 #

es geht nur um den persönlichen eindruck, wie du es ja auch selbst äußerst. ebenso, wie ich u9 für ein missglücktes experiment halte, das technisch sicher seiner zeit voraus war.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 21:51 #

Nicht nur, man kann hier Beides, objektiv nachvollziehbare wie subjektive Maßstäbe ansetzten. Weiß nicht, wo wir so drüber reden, was sind denn so die 10 (oder so viele wie du halt nenne magst) besten Rollenspiele aus deiner Sicht? Und aus was für Gründen?

v3to (unregistriert) 21. März 2013 - 10:40 #

Mal der Versuch eines Rankings und völlig subjektiv...
Fallout 3 - Endzeit-Setting, Kampfsystem, glaubhafte offene Welt
Mass Effect 1 - Kinohafte Präsentation, Dialoge, Story, Socializing
Planescape Torment - Setting, Story, Charaktere, Erfolg durch Kampf-Vermeidung
Vampire Bloodlines - Setting, Missionsdesign, Charaktere
Skyrim - ähnliche Vorzüge wie Fallout 3
Chrono Trigger - imo bestes 16-Bit-RPG, Setting, Soundtrack, Zeitreisen
Xenoblade Chronicles - relativ freie Welt, Kampfsystem, Setting
Summoner - Setting, Combo-Kampfsystem, Dämonen-Sidekicks
Arx Fatalis - Underworld-Flair, Magiesystem
Gothic 1/2 - die offene Welt, freie Charakter-Entwicklung
Tales of Symphonia - Echtzeit-Kampfsystem, Story, Charaktere
Final Fantasy 6/7/9 - Setting, Kampfsystem, Story
Shining the Holy Arc - imo der beste Konsolen Dungeon-Crawler
Skies of Arcadia Legend - Setting, Luftkämpfe
Bard’s Tale 3 - das erste RPG, an dem ich mich richtig festgebissen hatte
Gorky 17 - Setting, Resident Evil meets Taktik-Schlachten

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 11:04 #

Okay, dann weiß ich eher wie du tickst. Ohne mir da jetzt den Kopf zu zerbrechen fallen mir spontan Spiele wie die The Bard's Tale Reihe, die Ultima Reihe natürlich, System Shock 2, Neverwinter Nights 1, Dragon Age 2, die Dungeon Master Reihe (auch Legend of Grimrock), Dungeon Siege 2, Vampire The Masquerade und so was wie Torchlight 1 und FTL ein.

Ich konnte mich für Wizardry, Fallout, Elder Scrolls, diese ganzen retlichen D&D Umsetzungen etc. nie richtig begeistern. Entweder treffen die Spiele meinen Geschmack, dann will ich auch entsprechende Tiefe, ansonsten ist es mir ein Spiel ohne überflüssiges Gedönse lieber, da's ansonsten nur nervt. Als abschreckendes Beispiel fällt mir da dieses hölzerne und übertriebenbe Fantasy-Getue ein.

Was mir gerade noch zu Ultima IX einfällt, die Musik ist auch ein wichtiger Teil des Puzzles warum es so gut ist.

Chefkoch (unregistriert) 20. März 2013 - 21:15 #

Was an Ultima 9 Bahnbrechend (und Hardware brechend ) war, war einfach dass es zum ersten mal eine ganze komplett begehbare Welt in 3D gab, die auch noch (damals) fantastisch aussah.
Jedenfalls war ich davon total geflasht. Sicherlich gab es schon spiele wie Daggerfall..

Ich denke, dass du dich nur noch an das schöne erinnerst, dass schlechte aber ausklammerst.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 21:32 #

Ne, es reicht ja auch ein Blick auf YouTube um die Erinnerungen wieder hochkommen zu lassen, wobei ich hab's vor ein paar Jahren eh zuletzt gespielt. Was mich überzeugt ist neben den zuvor genannten Stärken das Gesamtpacket von Ultima IX, die Welt ist mit Liebe gestaltet, es macht Spaß sie zu entdecken, in ihr zu wandeln und zu wachsen. Ultima hat generell einen starken "Man kommt irgendwie nach Hause und fühlt sich wohl"-Aspekt - der sicherlich durch die weniger abstrakte Grafik zusätzlich unterstützt wird.

Cohen 16 Übertalent - 4470 - 20. März 2013 - 21:56 #

Es spielt für Sie: Jörg Langer
http://www.youtube.com/watch?v=wjhWVXXNtX4

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 22:11 #

Nett, hat aber auch Augenkrebsqualität...

*google*

youtube.com/watch?v=FoJ9vZULAxs&list=PLC950E3CE7624EA66

Chefkoch (unregistriert) 21. März 2013 - 0:24 #

Naja, wenn´s dich so geflasht hat und auch weiterhin tut, dann will ich´s dir auch nicht weiter schlecht machen.

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 17:41 #

Danke.

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 18:07 #

Hat der nicht mit Warren Spector zusammen bei Origin gearbeitet?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20988 - 20. März 2013 - 18:16 #

Spector, Roberts und Garriot - das waren die 3 Top Designer von Origin.

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 19:18 #

Eben, interessant, dass er Warren Spector ausgenommen hat.

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 1:22 #

Weil Spector nie Designer war, sondern immer nur Producer oder Director.

J.C. (unregistriert) 21. März 2013 - 9:23 #

Wie? Spector ist kein Designer? Wer hat Deus Ex gemacht?

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 12:22 #

Lies doch einfach selbst auf MobyGames nach.

Lead Designer: Harvey Smith
Producer/Project Director: Warren Spector

Und dann klick mal auf Warren Spector und schau dir seine sonstigen Stellenbezeichnungen durch. Du wirst keinen einzigen Design-Posten finden, immer nur Verpackung/Handbuch und Overhead-Positionen. Und wenn dir das immer noch nicht reicht, hör die die Stayforever-Podcasts durch und du wirst genau diese Einschätzung von Schmidt/Lott zu hören bekommen.

J.C. (unregistriert) 21. März 2013 - 15:05 #

Man kann sich gerne über Berufsbezeichnungen streiten. Nicht aber wer dich Deus Ex ausgedacht und kreativ gestaltet hat.

http://en.wikipedia.org/wiki/Deus_Ex#Development
http://www.eurogamer.net/articles/2013-01-04-the-deleted-scenes-of-deus-ex

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 21:26 #

Niemand spricht einem Produzenten die Befähigung zum kreativen Denken ab. Mit aktiver, intrinsischer Designtätigkeit (World Design, Area Design, Character Designer, Game System / Mechanics Design etc. pp.) hat das aber nicht zwingend was zu tun. Ein Vision Document ist, wie der Name schon impliziert, auch kein Beweis für detailierte Designtätigkeiten. Ich will Warren Spector seine Verdienste gar nicht streitig machen, er war mit Sicherheit eine wichtige Figur in der Branche. Aber er war immer eher der Teammanager, der den Teams die kreativen Freiräume und die nötige Führung verschafft hat, darin liegt das Geheimnis seines Erfolgs. Man nennt ihn nicht umsonst den Professor.

J.C. (unregistriert) 21. März 2013 - 22:16 #

Ah meinetwegen. Richard Garriott de Cayeux bleibt ein peinlicher Luschi. :p

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 21. März 2013 - 23:23 #

Können ja mal seine Erfolge neben deine stellen... Wenn er dann ein peinlicher Luschi ist.. was bist du dann?
Solche Aussagen liebe ich ja... besonders wenn man selber nur da sitzt und meckern kann.

J.C. (unregistriert) 22. März 2013 - 2:30 #

Ist eigentlich das erste mal, dass ich so etwas über jemanden gesagt habe. Jemand der sich derart abwertend über seine Kollegen äußert und dann auch noch selbst seit 20 Jahren nur noch aus vergangenem Erfolgen zehrt und sowas macht:

http://www.youtube.com/watch?v=nIv3lJf_xhs

ja, den bezeichne ich als peinlichen Luschi. Weißt du, ich meine einfach einen guten Leaddesigner zeichnet auch eine gewisse Stärke als Mentor aus. Jüngeren Kollegen und Mitarbeitern sagt man nicht "you suck!" wenn man auch nur etwas persönliche Größe und Anstand hat. Auch nicht wenn man tatsächlich dieser irrigen Meinung ist. Und diese ist meine Meinung. Ob du sie teils ist mir ziemlich gleich.

PS: Besonders beschissen finde ich solche Bemerkungen während einer Kickstarter Kampagne zu äußern.

Alleine das aktuelle Update ist so prätentiös, dass es schon weh tut:
Vier mickrige Absätze und darunter:
...Richard’s natural storytelling ability...
...Richard developed a complex, rich story in which two worlds collide...
...Richard’s attention to detail and sense of direction demands...

Wo andere Kickstarter das Team und die Community hervorheben ist hier nur Richard, Richard, Richard...
"I’ve met virtually no one…who I think is close to as good a game designer as I am." Das sagt nur eine Witzfigur.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 22. März 2013 - 8:46 #

Dir ist schon klar das diese Absätze von seinem Team, über ihn geschrieben worden sind und nicht von ihm selbst über sich ...
Aber er hat sie bestimmt dazu gezwungen oder?

Alles andere ist aus dem Kontext gerissen ...

Naja, da dir meine Meinung ja gleich ist, sollte diese Hetzkampagne langsam auch ein Ende finden ...

J.C. (unregistriert) 22. März 2013 - 10:16 #

Ah, in deinen Augen ist er dann eben ein einsames Designgenie und in meine Augen ein peinlicher Luschi. Ist doch wunderbar.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 22. März 2013 - 10:44 #

Und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. :)

J.C. (unregistriert) 22. März 2013 - 10:53 #

Du wieder mit deiner Wahrheit! :P

Nokrahs 16 Übertalent - 5744 - 20. März 2013 - 18:30 #

Garriot muss mir erst wieder zeigen, dass er es noch kann. Bis dahin warte ich mal ab. Das ich ihm viele unterhaltsame Stunden in Ultima verdanke ist vollkommen klar aber das war vor einer Ewigkeit.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - P - 7304 - 20. März 2013 - 18:48 #

Gamedesigner: "Die meisten Richard Garriotts sind schlecht"

Gnorgel (unregistriert) 20. März 2013 - 18:55 #

Der regt sich quasi über die schon lange vorhandene Entwicklung auf die jeder, aber auch jeder (kennen sollte?) Projekt Manager in der IT die nicht wissen was eine DDL ist oder macht. Leute im Controlling die einem Schreiner das Schleifpapier Streichen weils zu teuer ist usw etc. Die Zeiten in denen man Ahnung von dem hat oder hatte in den Bereichen "die man leitet" sind schon lange vorbei. Garriot drückt das nur, uhm komisch aus.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 20. März 2013 - 19:23 #

Irgendwie unterhaltsam 100+ Kommentare die sich dann drum drehen ob er arrogant ist oder nicht und wie toll oder schlecht doch die Spiele waren seit damals.
Für mich persönlich war die Kernaussage eher, dass die Industrie noch kaum wirkliche Standards oder Qualifizierungen hat um Nachwuchs an guten Gamedesignern heranzubilden, sondern primär Leute nimmt deren Qualifikation eher aus anderen Bereichen in der Spielbranche kommt.
Ein Problem was sicherlich real durchaus existent ist und bei dem er nicht der erste ist, der es anmerkt.
Wenn auch vielleicht einer der wenigen die es so "ichbezogen" formulieren.

Makariel 19 Megatalent - P - 13849 - 20. März 2013 - 19:28 #

"Für mich persönlich war die Kernaussage eher, dass die Industrie noch kaum wirkliche Standards oder Qualifizierungen hat um Nachwuchs an guten Gamedesignern heranzubilden, (...)"

Inwiefern war das früher anders?

Izibaar 16 Übertalent - 5857 - 20. März 2013 - 21:04 #

Es war nicht anders, aber dmals kein Problem. Die Projekte sind größer und komplexer, da kann man nicht den nächst besten nehmen. Der Gamedesigner sollte schon sein Handwerk verstehen. Und das könnte man mit einer passenden Ausbildung durchaus absichern.

bam 15 Kenner - 2757 - 20. März 2013 - 19:41 #

Ich würde eher sagen, dass Gamedesigner eine Position ist, für die man schlecht speziell ausbilden kann. Gamedesign ist sicherlich wichtig, wenn man etwas in die Richtung studiert, ganz gleich ob man eher Programmierer, Grafiker oder Soundtechniker wird, aber es ist nicht nötig Leute speziell für diese eine Position auszubilden.

Das Problem an Gamedesign ist, dass es ein viel zu weites Feld ist. Es gibt unzählige Genres und jedes unterscheidet sich hinsichtlich der Anforderungen an einen Gamedesigner immens. Deswegen wird auf Leute zurückgegriffen, die Genre-Erfahrung haben (und allgemein Erfahrung in der Spielebranche besitzen).

Kein Studio der Welt wird jemanden als Gamedesigner einstellen, der keine Erfahrung hat. Die Erfahrung bekommt man aber nur, wenn man andere Tätigkeiten als Gamedesign ausübt. Eine spezielle Gamedesign-Ausbildung qualifiziert also im Grunde zu keiner Position in Unternehmen.

Name (unregistriert) 20. März 2013 - 20:32 #

Is halt a bissi so wie Sänger in ner Band: Eigentlich muss er kein Instrument beherrschen, das alleine reicht aber halt auch nicht als Befähigung aus und oftmals hilft es dem Sänger auch, wenn er dann doch eins beherrscht.

Liam 13 Koop-Gamer - 1225 - 20. März 2013 - 21:27 #

Der vergleich passt vor allem noch in einer Hinsicht. Ein Sänger kann auch ohne jede Ausbildung sehr gut sein, trotzdem merkt man den Unterschied zwischen welchen die es gelernt haben und welche die es "nur so" machen.
Sicher ist Gamedesign kein Fach was man einfach lernen kann und dann macht man nur noch top Spiele, aber man kann einiges über Spieldesign und Theorie lernen und über die verschiedenen Felder und wie sie zusammenspielen, Teamführung, Präsentation usw..
Sprich du kannst niemanden zum Erfolg ausbilden, aber eine gewisse Grundlage schaffen, die dann auch die Zusammenarbeit in Teams erleichtert.

Izibaar 16 Übertalent - 5857 - 20. März 2013 - 21:12 #

Als Kernaussage würde ich es nicht bezeichnen, aber als Startpunkt für eine sinnvolle Diskussion ist es definitiv besser geeignet als "(Fast) alle anderen sind doof".
Ich sehe es auch als Problem, wenn der Gamedesigner beispielsweise ein unerfolgreicher Programmierer ist. Besonders mit Blick auf große Teams sollte der Designer Ahnung in allen(!) Bereichen haben. Jetzt nicht unbedingt bei der Umsetzung, aber was technologisch aktuell möglich ist, sollte man schon wissen.

Garm 07 Dual-Talent - 144 - 20. März 2013 - 20:26 #

"Jake Solomon @SolomonJake

Go home Lord British, you're drunk."

:D

(Jake Solomon ist der Lead Designer von XCom)

Skotty 11 Forenversteher - 659 - 20. März 2013 - 20:46 #

Ganz unrecht hat er nicht. (Auch wenn das arrogant klingen mag)
Allerdings wird er sich auch daran messen lassen müssen.
Ich bin gespannt!

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 21:00 #

Was hat der Typ den geleistet in den vergangenen zwei Games Generationen?

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 20. März 2013 - 21:23 #

Große Worte von einem Mann, der seit knapp 13 Jahren an keinem wirklich nennenswerten Spiel mehr beteiligt war. Acta, non verba Garriott. Aber auch ansonsten halte ich diese Aussage gelinde gesagt für vollkommenen Unfug. Es gibt viel zu viele gute Spiele, als das die meisten Designer ihre Arbeit nicht verstehen würden.

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 22:00 #

Wie keinem nennenswertem Spiel???
Was ist damit: http://www.youtube.com/watch?v=nIv3lJf_xhs

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 20. März 2013 - 22:04 #

Ich hoffe einfach mal, dass du das sarkastisch meintest.

J.C. (unregistriert) 20. März 2013 - 22:05 #

Es gibt Dinge die brauchen keinen Sarkasmus Tag mehr.

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 0:51 #

Vorschlag: Richard Garriott könnte eine Selbsthilfegruppe mit Margot Honecker aufmachen. Die glaubt auch, dass die falschen Leute am Exekutivhebel sitzen.

Vielleicht sollte Richard Garriott einfach mal ein paar Magazine lesen, mir fallen da durchaus ein paar Köpfe jüngeren Datums ein. Wenn er die nicht kennt, sitzt RG vermutlich bei den entsprechenden Veranstaltungen lieber bei Lachshäppchen mit der Exekutivetage zusammen, nicht mit den Designern. Und wie gut RGs Exekutivqualitäten waren, sieht man an der fortlaufenden Existenz seiner bisherigen Unternehmen.

Lieber Richard, du hast ein paar tolle Spiele gemacht. Du hast ein paar tolle Entdeckungen gelandet. Das sei dir ungenommen und dafür wurde dir bereits ausreichend Respekt entgegen gebracht. Aber es gibt für alles Grenzen. Dein letzter Coup ist über 20 Jahre her. Seither hast du vor allem ein MMO und eine Firma gegen die Wand gefahren, dir mit deinem Arbeitgeber um Millionabfindung vor Gericht gestritten, bist mit eben deinen Millionen zur ISS geflogen, hast uns mit Ultima-Online-Klonen mit Social-Games-Funktionen vollgelabert, um jetzt beim vorhersehbaren Absturz Zyngas wieder eine olle Kamelle aus dem Hut zu zaubern. Wahnsinn! Das nenne ich einen teuren Selbstfindungstrip. Ich weiß auch nicht, wieviele Träume deiner ehemaligen Mitarbeiter du mit deinen Pleiten noch zerstört hast. Aber das sind vermutlich Kollateralschäden, damit Genies wie du ihre Visionen umsetzen können, um am Ende festzustellen, dass sie sich lediglich selbst kopieren können.

Vielleicht hättest du es wie Brett W. Sperry machen sollen. Der betreibt jetzt eine Galerie und macht Fotos. Das nenne ich wenigstens konsequent. Aber hör auf zu jammern wie ein Literaturredakteur beim ZDF, dessen Sendung nach 24 Uhr verschoben wurde. Von mir aus werde mit Kickstarter glücklich und lass dir dort huldigen. Aber für die hohen Millionenbudgets hast du dich zuletzt nur noch als Finanzloch erwiesen und deswegen will dich wohl auch keiner finanzieren. Sonst würdest du jetzt Ultima Online mit Social-Funktionen entwickeln und nicht auf Kickstarter um 'ne Mille bitten. Als wirklicher Communityplayer hast du dich mir nämlich noch nicht gezeigt. Ich hab eher das Gefühl, du bist mehr der unnahbare Maestro. Einer, der sich bei jedem Interview aus den kritischen Nachfragen rauswindet wie ein Aal und selbst Jörg Langer mit Pauschalposten und Nebengeplänkel ausmanövrieren kann.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 21. März 2013 - 4:07 #

Ich würde sagen, der Flug ins All hat ihn nicht umbedingt gut getan.

Das schöne an so jemanden wie Garriot ist jedoch - er ist kein Politiker. Man wird ihn also an seinen Taten messen können. Sollte der nächste Titel also Atemberaubend-Mega-Krass-Super-Geil sein, werde ich hier nachträglich einen Schrein bauen und jeden Samstag Kerzen anzünden. Schön wärs ja - glauben tue ich das aber erst, wenn ich es sehe.

Calmon 13 Koop-Gamer - 1222 - 21. März 2013 - 10:07 #

Da stimme ich dem guten Richard voll und ganz zu!

Das läst sich nämlich auch ziemlich leicht auf die Businesswelt übersetzen. Wer von tun und blasen keine Ahnung hat wird eben Projektmanager oder verbringt seine Zeit mit Meetings. Die Leute sind engagiert keine Frage, aber leider auch hier: keine Ahnung, alles Halbgar, ineffektiv. Aber in ihrer Welt können sie das alles verschleiern da man ohne Ahnung und ohne Gewissen eben heutzutage "Karriere" macht. Es geht eigentlich nur darum die eigene Ineffektivität bestmöglichst zu verstecken. Da alle in den Reigen mitmachen, kann man schnell andere Schuldige finden!

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 21. März 2013 - 10:31 #

Ich wiederhole noch mal und fasse zusammen. Der ältere Herr hat in den letzten Jahren kein einziges richtiges Game gezockt!!! Zieht aber über den Nachwuchs her wie ein Großer. Ich möchte das hier einigen Hitzköpfen und Fanboys noch mal in Erinnerung rufen ;-)
Und seine aktuellen Eigenproduktionen sind auch eher fragwürdig.

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 21. März 2013 - 14:58 #

"Der ältere Herr hat in den letzten Jahren kein einziges richtiges Game gezockt!!!"

Woher schöpfst du dein Wissen? (Quellen)

"Und seine aktuellen Eigenproduktionen sind auch eher fragwürdig."

Ich find das ist Ansichtssache... Eine Meinung...

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 21. März 2013 - 15:18 #

Hat er selbst in einem Interview mal von sich gegeben. Und nein, ich bin zu faul dir die Quelle zu suchen ;-)
Und was ist denn an "fragwürdig" Ansichtssache? Ich empfinde seine letzten Produktionen als "fragwürdig" in Sachen aktueller Spieledesignerkompetenz ;-)

Bruchpilot 11 Forenversteher - 734 - 21. März 2013 - 15:30 #

Schade, ich kann die Aussage leider nicht finden... Kann ich so nicht für bahre Münze nehmen

Ja deiner "Ansicht nach" findest du seine letzten Produktionen als "fragwürdig" Ist halt deine Meinung...

Meiner Meinung nach sollte man einfach abwarten bis sein neues Kickstarter-Projekt fertig gestellt ist. Dann sehen wir weiter...

patchnotes 13 Koop-Gamer - 1741 - 21. März 2013 - 15:38 #

http://www.gamasutra.com/view/feature/132704/richard_garriotts_next_journey.php?print=1

Key quote: "However, for example, I can tell you that in this last year, almost 100 percent of my gaming as an avid gamer has been on my iPhone."

supersaidla 16 Übertalent - P - 4044 - 21. März 2013 - 11:12 #

Ich war auch mal ein knallharter Linksverteidiger... in der F-Jugend ;)

Kirkegard 19 Megatalent - 15574 - 21. März 2013 - 12:07 #

In der F-Jugend war niemand "knallhart" ;-)

supersaidla 16 Übertalent - P - 4044 - 21. März 2013 - 16:26 #

:D

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6036 - 21. März 2013 - 16:38 #

Der Mann sagt seine Meinung. Das ist alles. So wie wir es immer wieder und wieder in irgendwelchen Foren machen. Nur dass seine Meinung Gewicht hat und darum hier eine Top News ist. So what.

J.C. (unregistriert) 21. März 2013 - 17:15 #

Genau, und die ist nicht weniger trollig als der durschnittliche Forenbeitrag im Internet.

lis (unregistriert) 21. März 2013 - 17:21 #

Hast ja das Offensichtliche ganz gut zusammengefasst ... aber warum? :o

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 21. März 2013 - 20:16 #

http://kotaku.com/5991741/ultima-creator-richard-garriott-says-his-game-designers-suck-comment-was-taken-out+of+context?

Name (unregistriert) 21. März 2013 - 21:28 #

Würde ich an seiner Stelle jetzt auch sagen.

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 21. März 2013 - 21:37 #

Das Buch ist dann auch Pflicht: http://2.bp.blogspot.com/-nCI-ui74JOM/TnA9WIGbJnI/AAAAAAAAFVg/kkjuTFgOsbY/s1600/u4p2codex.GIF

blobblond 19 Megatalent - 18106 - 22. März 2013 - 19:45 #

PR-Gelabber eines alten Mannes

laladfdfd (unregistriert) 22. März 2013 - 22:45 #

Ich spiele jetzt seit 28 Jahren und muss leider sagen, nicht nur heutige Designer sind schlecht, die heutigen Spiele sind schlecht.

Viele Spiele sind ja eigentlich keine Spiele mehr, da die intern werkelnde Spielmechanik betrügt und "heuchelt" was defakto gar nicht vorhanden ist. Mießes Balancing, unausgereifte Produkte, Kundengängelung, null Abwechslung nach dem ersten Drittel, kaum Anspruch, wenig Komplexität, rapide sinkender Wiederspielwert.....

Kunst und der Anspruch Klassiker zu entwickeln haben sich leider verabschiedet aus der Spieleentwicklung. Kein Wunder: Wer für den dümmsst möglichen Schimpansen entwickelt - entwickelt keine Perlen. Denn die wirft man ja nicht vor die Säue, pardon, Schimpansen.

Alte Spiele machten mich süchtig. Neue Spiele lohnen meist nicht mal die Installation. Kennt man alles schon von früher - nur wars da besser. Interaktive Halb-Filme - runtergedummt - und auch noch DRM. Nein Danke. Zum Glück gibts noch Leute wie Roberts und Garriot, die zwar auch manchmal den Mund etwas voll nehmen, aber schon bewießen haben, daß sie nicht nur den schnellen Buck machen wollen, sondern auch richtig gute Spiele. Klar ist ein Wing Commander heutzutage nicht mehr revolutionär, aber wie viele neue PCs hab ich mir wegen solcher Spiele gekauft ?

Heutzutage gibt es einfach keine Spiele mehr, die einen Rechner Upgrade "erzwingen" würden. Da spiel ich doch lieber wieder alte Perlen mit Mods - macht immer noch viel mehr Spass als der neue Dreck. Ich danke Gott für Kickstart - endlich hört die Abhänigkeit von den scheixx Grosskapitalisten in der Spieleentwicklung, teils, auf. Zumindest abseits des Massenmarkts.

vicbrother (unregistriert) 24. März 2013 - 1:04 #

Früher war die Grafik mies, die PCs haben überall betrogen, die Gamemechaniken war oft nur schlecht ausgearbeitet, Bugs waren an der Tagesordnung, und die Benutzerführung/UIs waren gruseligst.

Daher wollen wir nicht meckern. Nur die aktuelle Fortsetzung auf die Fortsetzung auf die Fortsetzung ist irgendwie nicht so prickelnd, krativ können derzeit wohl nur die Indies arbeiten oder wenn ein großer alter Gamedesigner kickstartet.

goodoldtimes (unregistriert) 24. März 2013 - 19:12 #

Wenn die alten Spiele so schlecht waren, warum machen mir dann "alte Perlen" wie Jagged Alliance 2, Master of Orion 2, Fantasy General, Panzer General 3, Baldurs Gate 1 u. 2, Fallout 1 u. 2 u.s.w. viel mehr Spass als die neuen runtergedummten Grafikdemos für grenz Debile ?

Das mich ein Spiel süchtig macht, war bei den älteren Perlen normal. Die aktuellen Titel fliegen schnell ins Eck.

sicksociety (unregistriert) 3. April 2013 - 20:11 #

DOCH WIR WOLLEN MECKERN !!!!!!!!!!!!!! Es wird noch viel zu wenig gemeckert, angesichts einer kranken Ausbeutungsgesellschaft, die das globale Klima ruiniert und die Zukunft unserer Kinder mit Füssen tritt.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)