App der Woche: Finding Teddy
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

iOS
Bild von Florian Pfeffer
Florian Pfeffer 25273 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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13. März 2013 - 18:00 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
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Unschuldig liegt das kleine, schwarz-weiße Mädchen im Kinderbett und schlummert friedlich vor sich hin. Im Arm der Kuschelteddy, an der Wand die bunte Flickentapete. Doch wie es bei Spielen dieser Art meist der Fall ist, bleibt nicht alles lange so friedlich. Denn während unsere Protagonistin noch im Tiefschlaf liegt, öffnet sich unbemerkt der Wandschrank, ein fieser insektoider Spinnenarm schlüpft hervor und greift sich ebenso unbemerkt den Teddy. Als das Mädchen erwacht, ist der Spuk zwar schon vorbei, doch es folgt einem unbewussten Drang und betritt selbst den Wandschrank, um nach ihrem geliebten Kuscheltier zu suchen. Was folgt, ist eine kurzweilige Reise durch eine fremdartige Welt, die sich durch einen ganz eigenen Grafikstil und viel Musik auszeichnet: Willkommen bei Finding Teddy!
Mit dem Geier könnt ihr durch das Singen von verschiedenen Tönen kommunizieren. Mit von der Partie ist hier euer Begleiter, Mr. Fly.
 
Musik ist der Schlüssel
 
Finding Teddy ist ein Point-and-Click-Adventure, das auf den iOS-Geräten per Antippen des Bildschirms bedient wird. Ihr spielt das kleine Mädchen, das auf seiner Suche nach dem Kuschelbären drei verschiedene Welten durchqueren muss: den Wald, den Sumpf und schließlich den Hort des Spinnenwesens. Ihr dürft euch nicht frei bewegen, sondern tippt auf einen Ausgang des Bildschirms, in dem ihr euch gerade befindet. Diese Ausgänge werden durch Pfeile markiert und führen jeweils zum nächsten Bild – Scrollen findet also nicht statt. Um Gegenstände aufzusammeln, tippt ihr sie einfach an, sie werden dann ins Inventar übernommen. Im späteren Verlauf trefft ihr noch auf zwei Begleiter, die sich euch bei der Suche anschließen: Die Fliege kann entfernt gelegene Gegenstände erreichen und die Katze durch kleine Öffnungen und Spalten kriechen.
 
Ähnlich wie bei dem Lucasfilm Games-Klassiker Loom spielt die Musik auch bei Finding Teddy eine wichtige Rolle. Immer wieder müsst ihr Notenfolgen nachsingen, die von irgendwelchen Bewohnern der Traumwelt vorgeträllert werden. Dafür habt ihr am oberen Bildschirmrand eine Notenleiste, die alle bisher gefundenen Noten anzeigt – allerdings bestehen die Lieder meist aus solchen, die ihr bisher noch nicht gefunden habt. Durch das Singen der Tonfolgen könnt ihr mit den Lebewesen kommunizieren, die euch über den Weg laufen, seien es Frösche, Geier oder riesige Bienenköniginnen. Die Rätsel sind nicht sonderlich komplex und auch von Einsteigern gut zu lösen. Die Herausforderung bei Finding Teddy ist ganz klar musikalischer Art, ihr solltet das Spiel also keinesfalls auf stumm geschaltet spielen.
Auch der Froschteich muss überwunden werden, indem bestimmte Noten angestimmt werden, die ihr zuvor vom Froschkönig erfahren habt.
 
Fazit und Fakten
 
Obwohl es in Finding Teddy keinerlei Dialoge gibt, funktioniert die Kommunikation mit den Fabelwesen der Traumwelt wunderbar über das Antippen von Notenfolgen und erinnert auffallend an Loom. Der Grafikstil des Adventures ist einzigartig und bietet sowohl auf dem Handy als auch auf dem Tablet ein besonderes Spielerlebnis. Uns hat der Ausflug in die bizarre Welt mit ihren bizarren Einwohner jedenfalls ein bis zwei Stunden viel Spaß bereitet – leider ist das Spiel danach auch schon vorbei. Um euch zum erneuten Durchspielen zu motivieren, hat der Hersteller versteckte Kugeln eingebaut, die ihr in den einzelnen Bildschirmen finden könnt. Sie sind allerdings unsichtbar, wodurch die Suche zur wilden Tipperei ausartet, und schalten lediglich ein paar neue Bilder in der Galerie frei. Trotz dieser mageren Zugabe können wir euch Finding Teddy ans Herz legen: kurz aber spannend!
  • Preis am 13.03.2013: 1,79 Euro (iOS, Universal)
  • Kostenlose Demoversion verfügbar
  • Stimmungsvolles Adventure mit Pixeloptik
  • Anklänge von Loom durch Musikrätsel
  • circa 46 MB (iOS 4.3 oder höher)

Video:

Algathrac (unregistriert) 14. März 2013 - 12:51 #

Die Screenshots haben mich an Sword & Sworcery erinnert und als ich die Musik im Video gehört habe sogar noch mehr ;)

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 14. März 2013 - 13:04 #

Gefällt mir bisher gut. 6 Inventar-Slots sollten THEORETISCH "noch" komplexere Rätsel als bei The Cave erlauben. ;)

jaws 15 Kenner - 2986 - 14. März 2013 - 19:57 #

Sieht interessant aus und ich werde mir definitiv mal die FREE-Version ziehen, um das Spiel zu testen. Leider schrecken mich die musikalischen Rätsel irgendwie ab, da ich ein furchtbar schlechtes Talent für sowas habe.

Ghostwriter (unregistriert) 15. März 2013 - 13:51 #

Sieht spannend aus, werd ich mir heut Abend mal zu Gemüte führen. Danke für den Tip :)

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Adventure
Point-and-Click-Adventure
nicht vorhanden
nicht vorhanden
LookAtMyGame
Storybird
04.03.2013
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