GG-Test: Panzer Corps: Grand Campaign '39 - '45

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11. März 2013 - 20:20

Im Jahr 2011 erschien mit Panzer Corps ein rundentaktisches Schwergewicht, das sich ganz an dem Klassiker Panzer General orientierte, dessen Konzept aber noch um weitere Funktionen wie Helden erweiterte. Doch sorgte Slitherine auch für Missions-Nachschub, denn mittlerweile sind unter dem Namen Grand Campaign bereits zehn Erweiterungen erschienen, in denen ihr die Feldzüge des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht der Wehrmacht in großer Detailschärfe nachspielt – ist der Überfall auf Polen im Original nur ein kurzes Intermezzo, umfasst er in der Grand Campaign '39 beispielsweise zehn Szenarien. Rüdiger Steidle hat sich durch die Addons taktiert und verrät euch in unserem Test, warum sich die Kampagnen mit ihren insgesamt über 100 Stunden Spielzeit ausschließlich an erfahrene Panzer-Corps-Veteranen richten.

Viel Spaß beim Lesen!

Elton1977 19 Megatalent - P - 15428 - 11. März 2013 - 21:35 #

Super, da müssen sich meine News zu Panzer Corps nicht mehr so allein fühlen :-)

Claus 30 Pro-Gamer - - 128160 - 12. März 2013 - 0:04 #

Ich finde immer noch, dass Panzer General II bzw. 3D im Vergleich besser aussieht.
Gespielt habe ich Panzer Corps allerdings noch nicht, auch wenn ich hier bereits seit Monden ein Exemplar liegen habe.

Thomas_de_Ville 14 Komm-Experte - 1861 - 12. März 2013 - 3:39 #

Ist alles Geschmacksache... ;)
Persönlich finde ich das Rückbesinnen auf die ältere Grafik gut, da es das Spiel übersichtlicher macht.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 12. März 2013 - 8:55 #

Am Wochenende habe ich mir das Grundspiel gekauft. Macht Spaß, ist aber ganz schön heftig. Schon um die erste Mission (Polen) 5 Runden früher abzuschließen, habe ich 5 oder 6 Anläufe benötigt. Keine Ahnung, wie ich Norwegen in 16 Runden packen soll ;) Das Rundenlimit ist verdammt knapp kalkuliert.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 12. März 2013 - 9:05 #

Das ist aber wirklich nur am Anfang so. Wenn das Corps einmal steht, kommt es richtig ins Rollen und lässt sich durch nichts mehr aufhalten. Gegen Ende hin ist es dann ein Kinderspiel.

Das entscheidende ist halt, dass man (so gut wie) nie eine Einheit verliert.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 12. März 2013 - 12:11 #

Na hoffentlich wird es gegen Ende nicht zu einfach.

17 Runden... Mist! ;)

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 12. März 2013 - 12:25 #

Das Problem an dem Spiel (und im Prinzip allen dieser Art) ist, dass es einfacher wird, je erfolgreicher man spielt. Holst du immer deine entscheidenden Siege (für die du mehr Prestige erhältst und evtl. auch noch Bonuseinheiten) und verlierst du keine Einheiten, hast du am Ende eine Monster-Armee, die alles überrollt.

Das beste Spielerlebnis hat man meiner Meinung nach, wenn man die Missionen nicht nochmals neu probiert, wenn man mal den entscheidenden Sieg nicht geschafft hat und wenn man auch mal den Verlust einer Einheit akzeptiert. Es also quasi in einem virtuellen Iron-Man-Modus spielt. Auch wenn das dann zur Konsequenz hat, dass man am Ende vielleicht nicht die USA erobern kann.

Elton1977 19 Megatalent - P - 15428 - 12. März 2013 - 13:07 #

So spiele ich eigentlich immer. Hat sich bisher sehr bewährt.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 12. März 2013 - 16:22 #

Stimmt schon, aber ich würde gerne alle Maps spielen, sonst würde ich mir die Hetze sparen. Diese Rundenlimits haben mich schon immer bei dem Genre gestört, da bevorzuge ich eher ein Speicherverbot während einer Map.
Außerdem sehe ich die Gefahr, dass wenn man mehrere Karten nur knapp gewinnt, man irgendwann zu schwach ist und die halbe Kampagne erneut spielen muss.

Worin unterscheiden sich eigentlich die Schwierigkeitsgrade? Habe ihn einfach auf Mittel stehen lassen.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 12. März 2013 - 17:41 #

"Außerdem sehe ich die Gefahr, dass wenn man mehrere Karten nur knapp gewinnt, man irgendwann zu schwach ist und die halbe Kampagne erneut spielen muss."
Nicht zwingend. Ggf wird es dadurch sogar leichter, weil man weniger Risiko eingehen muss und dadurch weniger Einheiten(stärkepunkte) verliert.

"Worin unterscheiden sich eigentlich die Schwierigkeitsgrade? Habe ihn einfach auf Mittel stehen lassen."
Auf höheren Levels spielt die KI besser und erhält mehr Prestige & XPs. Man selbst erhält weniger Prestige & XPs.

Gsjoerden 09 Triple-Talent - 288 - 12. März 2013 - 13:58 #

Rüdiger schreibt für GG? Schon lange? Find ich klasse, mochte seine Artikel immer sehr.

vicbrother (unregistriert) 12. März 2013 - 14:23 #

Der Fachmann für Panzer Generäle ;)
-> http://www.youtube.com/watch?v=i00Oe-02oX4

goodoldtimes (unregistriert) 24. März 2013 - 20:03 #

Dass das Spiel zum Ende hin einfacher wird, liegt einfach daran, daß die Deutschen auch in der Realität die dramatisch besseren Panzer hatten. (ab Ende 42 mit Einsatz des Tigers)

Bei Kursk, der grössten Schlacht der Menschheitsgeschichte, wurden, laut Discovery Doku, 2500 Panzer zerstört, 90% davon Russische. Und das, obwohl der kommandierende General vieles falsch gemacht hat. Die Front Panzerung war 100 mm dick bei den Tigern, dafür war die Feuerkraft Allierter Panzer zu gering. Hinzu kam, dass der Tiger mit seinem 88mm Geschütz auf 2000 m. allierte Panzer zerstören konnte. Der Sherman z.b. war auf Glückstreffer aus nächster Nähe angewießen, oder Flankenmanöver. Die allierten setzten mehr auf Masse, denn auf Klasse.

In der Realität hatten die dt. nicht genug Ressourcen und vor allem keine ausreichende Luftwaffe, um diesen gewaltigen Vorteil sinnvoller zu nützen. Dennoch wäre der Krieg früher zu Ende gewesen, hätten die dt. nicht so überlegene Panzer gehabt.

Und im Spiel kann man sich eine ebenbürtige Luftwaffe aufbauen und damit den West Alliierten Ihren Hauptvorteil nehmen. Frage mich wie der Krieg ausgegangen wäre, wenn die Tiger auf OBEN stark gepanzert gewesen wären.

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