CeBIT 2013: TV-Streaming via WLAN und Powerline

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Dennis Ziesecke 29753 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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8. März 2013 - 19:11 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Gerüchteweise nutzen Gamer ihren Hardware-Fuhrpark nicht immer ausschließlich zum Spielen. Fernseher können nicht nur mit Konsolenspielen sondern auch mit dem Fernsehprogramm gefüttert werden. Kabel rein, Fernsehen an - diese altmodische und etwas langweilige Methode überarbeiten auf der CeBIT Hersteller wie devolo und AVM um die Komponente "Netzwerk".

Die Satellitenschüssel ist montiert, der Fernseher im Wohnzimmer empfängt bereits die Programmvielfalt. Wenn nun aber auch im Schlafzimmer auf den Luxus zahlreicher Sat-Sender zurückgegriffen werden soll muss ein Kabel durch die Wohnung gelegt werden. Wohl dem, der durch Wände bohren darf - andererseits erweist sich die Verkabelung des Schlafzimmers oft genug als kniffliges Unterfangen. Das aus der nicht unbekannten Marke Elsa hervorgegangene Unternehmen devolo präsentiert mit dem TV-Sat-Multituner eine pfiffige Lösung für dieses Problem und ermöglicht zudem den Sat-Empfang via WLAN am Tablet oder Notebook.

Nötig ist dafür der TV-Sat-Multituner, der mit zwei unabhängigen DVB-S/S2-Tunern ausgestattet ist. Via Powerline und dank des Sat-IP-Standards schickt das Gerät die Fernsehsignale über das heimische Stromnetz. Bis zu 300 Meter darf die Strecke lang sein und es können neben SD auch HD-Formate übertragen werden. Im Ziel-Raum nimmt nun ein Powerline-Receiver die Daten entgegen und überträgt sie via HDMI auf den Fernseher. Zwei Multituner lassen sich zusammenschalten, so dass maximal vier Sender gleichzeitig wiedergegeben werden können - ein passendes Quad-LNB vorausgesetzt. Zusätzlich bietet devolo auch dLAN-Adapter mit integriertem WLAN-Access-Point an: Diese können das TV-Signal auch per Funk an Notebooks, Tablets und Smartphones schicken - empfangen wird wahlweise via VLC-Stream oder per kostenlos erhältlicher App.

Wer anstelle von Sat-TV auf Kabel-TV setzt kann in Zukunft eventuell auf AVM bauen. Der Hersteller präsentiert auf der CeBIT einen modifizierten Kabelrouter, der neben den gängigen Internet-Funktionen auch das Kabel-TV-Signal empfängt und in einen IP-Datenstrom umwandelt. So kann das Fernsehprogramm per Multicast im heimischen Netzwerk wahlweise per LAN oder WLAN verteilt werden. Noch ist diese Lösung allerdings nicht marktreif und wird daher nicht in die Firmware der Fritzboxen integriert. Auf dem Stand nutzte AVM eine angepasste Fritzbox 6360 - eventuell findet die Funktion ihren Weg ja noch in die reguläre Firmware.

Laziara 16 Übertalent - P - 4154 - 8. März 2013 - 19:32 #

Überschrift evtl anpassen, CeBUT klingt iwie seltsam^^

ansonsten kommt die Info zuspät für mich. Hab erst 50m Sat-Kabel verlegt.....

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23872 - 8. März 2013 - 20:41 #

für die Fritzboxen, das gilt natürlich nur für unverschlüsselte Sender (und macht Sinn, wenn die Grundverschlüsselung der privaten wegfällt)

Das Angebot der öffentlich Rechtlichen ist ja ohnehin im Netz und auch über VLC empfangbar

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