Valve: Neue Einblicke in Unternehmensstrukturen

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27. Februar 2013 - 12:25 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Es gibt wohl kaum einen Spieler, der noch nie etwas von Valve gehört hat. Der Entwickler hat mit dem Klassiker Half-Life nicht nur den Grundstein für den intelligenten, missionsorientierten 3D-Shooter gelegt, sondern zeichnet zudem für die Verkaufsplattform Steam verantwortlich. Was jedoch verwundern mag: In puncto Personal-Management schlägt das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz einen ganz und gar eigenwilligen Kurs ein. Im EconTalk Podcast hat Valves interner Ökonom Yanis Varoufakis neuerdings dazu Stellung bezogen.
 
Demnach gebe es bei Valve keine hierarchische Personalstruktur im herkömmlichen Sinne. Bei der Besetzung neuer Stellen könne man nach einem „Gespräch draußen auf dem Gang“ einfach seine Mitarbeiter informieren und in Eigeninitiative ein Bewerbungsgespräch in die Wege leiten. Valve käme dabei nur helfende, aber keine administrativ-bürokratische Funktion zu. Nach einem simplen Skype-Interview folgt dann das eigentliche Bewerbungsgespräch. Die endgültige Entscheidung über die Einstellung des jeweiligen Kandidaten wird im gegenseitigen Dialog via E-Mail gefällt – eine Personalabteilung als solche ist gar nicht vorhanden.

Bei erfolgter Einstellung wird ein Grundlohn festgelegt, an den sich jedoch Prämien anschließen können, die im gesetzten Fall für besondere persönliche Leistungen, in jedem Fall aber bei Erfolg eines Projektes ausgezahlt werden. Im Gegensatz zu beispielsweise Microsoft, wo sich die Prämien auf 8 bis 20 Prozent des Anfangsgehaltes beliefen, könne bei Valve aber das Fünf- bis Zehnfache des Grundgehaltes ausgezahlt werden. Laut Varoufakis sei es seit jeher das Motto von Valves Mitgründer und Managing Director Gabe Newell gewesen, „eine Gemeinschaft von Partnern zu haben, und weder der Chef von anderen zu sein, noch selbst von irgendwem herumgeschubst zu werden.“

Den Einwand, dass ein solches, beinahe sozialistisch anmutendes Betriebsmodell der Effizienz abträglich sein könne, weist Varoufakis ab. Da aufgrund der unbürokratischen, ortsspezifischen Auswahl von Mitarbeitern nur „handverlesene“, von der Mentalität und Arbeitsmoral her passende Individuen eingestellt würden, gäbe es in den meisten Fällen weder in puncto Arbeitsklima noch -leistung etwas zu beanstanden. Oder kurz: Valves eigenwillige Firmenphilosophie zieht ein spezielles Klientel von Arbeitnehmern an, die sich in der besonderen Umgebung heimisch fühlen und dementsprechend gedeihen. Der Ökonom räumt jedoch ein, dass trotz alledem in sehr seltenen Fällen Abmahnungen oder gar Kündigungen erfolgt seien. Allerdings gingen diesen ausgiebige Evaluationsprozesse und -gespräche voraus. Erst nach deren Scheitern gehe man „im gegenseitigen Einvernehmen getrennte Wege“.

Alles in allem sei die Flexibilität von Valves hauseigener Betriebsstruktur sogar der größte Vermögenswert des Unternehmens. Und das nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch: So seien selbst Schreibtische und Bürozubehör dazu designt, mit nur minimalem Aufwand umgestellt und transportiert werden zu können, um die Etablierung, Umstrukturierung oder Auflösung von Arbeitsgruppen möglichst einfach zu gestalten.

IhrName (unregistriert) 27. Februar 2013 - 12:38 #

Arbeitsklima gut / Half-Life 3 leider immer noch nicht da ...

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3577 - 27. Februar 2013 - 12:41 #

Ich verstehe nicht recht, wo das sozialistisch sein soll. Gerade das Lohn-/Prämienmodell scheint mir, so kapitalistisch, wie es nur kapitalistisch geht, ausgerichtet zu sein.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 15:29 #

Aus Sicht des Interviewers bezog sich diese Feststellung offenbar auf die fehlende Top-Down- Struktur. Und da aufgrund der Gewinnbeteiligung, die absolut Shareholder-based ist und jedem Individuum sofort Stock-options einraeumt, keine CEOs und niedere Angestellte existieren und alle dieselben Gewinnchancen haben, ist es (natuerlich nur in dieser Hinsicht) quasi-sozialistisch. Die Gewinnmaximierung aller Mitarbeiter/des Gesamtunternehmens ist dann natuerlich wieder der reine Komplett-Kapitalismus.
(Das ist wohl eben der Wahnsinn bei Valve - ein scheinbarer Widerspruch in sich selbst, der aber bisher funktioniert hat - und wenn jetzt bald noch Halflife 3 kommt, werden wir ihnen wieder alle auf die Schulter klopfen :-) )

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 27. Februar 2013 - 13:00 #

Interessante News mit leichten Abstrichen in der B-Note, da kein Bild von Gabes Bart vorkommt

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 13:02 #

LOL - dafuer singen aber ZZ-Top's Baerte jetzt fuer diverse Crysis 3 Trailer :-)

fazzl 13 Koop-Gamer - 1277 - 27. Februar 2013 - 13:20 #

Vielleicht ist das Valve-Logo ja ein junger Gabe? :D

eQuinOx (unregistriert) 27. Februar 2013 - 13:17 #

Interessante Einblicke!

War in den 90ern in Deutschland ganz modern, diese Art der Unternehmensführung. Da wurde das Prinzip aber nicht sozialistisch, sondern demokratisch genannt, weil alle Mitarbeiter paritätisch mitentscheiden konnten.

Ein großer Player dabei war die PSI AG in Berlin. Da gab es dann mit der Zeit eine flache Hierachie, aber auch das ganz basisdemokratisch: Die Mitarbeiter haben ihren Abteilungsleiter selbst gewählt für jeweils 1 Jahr.

Das Prinzip funktioniert solange, bis solche Firmen an die Börse gehen. Dann befindet sich das Unternehmen nicht länger in der Hand der Mitarbeiter, sondern in der Hand der Aktionäre und die haben ganz andere Interessen als die Mitarbeiter. Als PSI an den Neuen Markt ging, war auch vorbei mit Demokratie...

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 15:41 #

Interessant, dass man es in Deutschland auch versucht hat. (Danke fuer den Hinweis). Ich erinnere mich dunkel an ein Wirtschaftsethik-Seminar, in dem ein Top-Down-Modell einem "Karussel"-Modell gegenuebergestellt wurde - wobei letzteres die Hierarchie lediglich von der Y- auf die X-Achse verlegte, allerdings Wert auf die Verzahnung der "zentralen" mit den "auesseren" Mitarbeitern legte, da sonst die "Fliehkraft" das Konstrukt zerstoeren wuerde. Es war ebenso laecherlich wie faszinierend. -- In den USA scheint derzeit das Top-Down Modell wieder im Kommen zu sein, da die demokratischen Versuche der Gerneration X zu ueberlangen, ineffizienten Meeting-Strukturen gefuehrt haben, die die neue Generation verabscheuet (kann man ihnen nicht verdenken) - was dann allerdings wieder zu erneuter CEO-Tyrannei fuehrt wie man anhand zahlreicher Beispiele sieht. Schade, dass das sich das PSI-Modell durch ihre Entscheidung selbst versklavt hat -- ist immer schoen, wenn man von Unternehmen wie Valve hoert, die dem ganzen Rat-Race trotzen und ihr eigenes Ding drehen---bis jetzt jedenfalls.

eQuinOx (unregistriert) 27. Februar 2013 - 18:28 #

>>> Es war ebenso laecherlich wie faszinierend.

:) Nice one :)

Wirtschaftsethik-Seminare beissen sich auch total mit Deiner Arbeit hier auf GG! Hier gehts ja drum, komplizierte Sachverhalte in möglichst kurzen, verständlichen Sätzen wiederzugeben. Bei Wirtschaftsethik ist es genau anders herum: Möglichst simple Sachverhalte nicht unter 1000 Seiten auszubreiten und dabei eine Sprache zu verwenden, die selbst der Autor nach kurzer Zeit nicht mehr versteht! ;)

Die Diskussion über Top-Down pro/con müssen wir mal woanders führen, das wär hier "way offtopic" ^^

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 18:38 #

LOL, ja den Eindruck hatte ich bei Wirtschaftsethik auch immer, aber kann einem bei Psycho- und Soziseminaren genauso passieren. Gegen Ende der Seminarstunde fragte man sich oft: wieso haben wir das ganze jetzt 90 Minuten diskutiert und ueber 3 Seiten ausgedehnt, wenn der Sachverhalt schon zu Beginn schwarz-und-weiss klar war und in einer Rekordzeit von 10 Sekunden artikuliert werden konnte?
Wenn ich unter Bekannten das Schlagwort "Karusselmodell" auch nur erwaehne, reicht das oft schon fuer lange Lachorgien jenseits von Alkohol. :-)

Pomme 16 Übertalent - P - 5961 - 27. Februar 2013 - 13:19 #

Man trennt sich grundsätzlich immer "im gegenseitigen Einvernehmen". Der gefeuerte Mitarbeiter bestätigt das in der Regel mit einer Unterschrift.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 14:45 #

Das geht auch?! - Wenn ich gefeuert werde trete ich gewoehnlich immer allen in die #$##, ziehe groehlend durch die Flure und verklage alle wegen Noetigung... Naja, naechstesmal unterschreibe ich auch einfach was Huebsches, gehe heim und trinke Kaffee. Wieder was gelernt :-)))

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33809 - 27. Februar 2013 - 16:34 #

Öhm, wie oft ist das bei dir denn schon vorgekommen? ;-)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 17:42 #

Meinst du jetzt letzte Woche oder ueberhaupt? ;p

furzklemmer 15 Kenner - 3108 - 27. Februar 2013 - 13:31 #

Aha, jetzt wundert es mich nicht mehr, warum Valve keinen Output mehr liefert. Aber gut, dank Steam können sie es sich leisten.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 13:36 #

Wo liefert Valve denn keinen Output mehr?!

furzklemmer 15 Kenner - 3108 - 27. Februar 2013 - 13:46 #

Naja, seit HL 2 haben sie keinen vernünftigen AAA-Titel mehr geliefert. Portal 1 lief so nebenher und Portal 2 wurde zwar zu AAA aufgeblasen, war's aber weder vom Resultat, noch vom Arbeitseinsatz. Und Left 4 Dead und aufgewärmte Counter Strikes kann man ja wohl nicht ernst nehmen. Die Ernsthaftigkeit eines HL oder eines gänzlich neuen Spiels fehlt der Firma und ist auch nicht absehbar. Man merkt hat, ok, ich merke halt, dass die seit Steam Spiele nur mal eben neben her machen. Ohne Zug dahinter, ohne Vision. Valve spielt Game-technisch einfach nicht mehr in der ersten Liga mit.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 13:51 #

Portal war ein kleines Nebenprojekt, ja. Aber Portal 2 war ein ziemlich grosses Spiel. Wie du da auf einen geringen Arbeitseinsatz kommst, versteh ich nicht.

Und warum sollte man l4d nicht ernst nehmen?!

Und wieso ist denn ein neues Spiel nicht absehbar? Es ist doch schon seit Monaten bekannt, dass bei Valve an einer neuen Engine arbeitet.

Und "nebenher"... was bedeutet das denn? Bei Valve arbeiten 200-300 Leute. Wenn sie nur "nebenbei" Spiele machen, warum arbeiten dann da soviele? Alleine für Steam brauchen die da nicht viele Leute.

Und wieso spielt Valve nicht mehr mit? Alleine dota 2 ist ein dickes Teil und wird schon von Massen gespielt.

Es gab ausserdem noch tonnenweise Content für alle Spiele...

Wie wär es denn besser? Wenn Activision jedes Jahr ein neues Cod rausbringt, ist es auch immer scheisse.

furzklemmer 15 Kenner - 3108 - 27. Februar 2013 - 13:57 #

Das hängt ein bisschen damit zusammen, wie sich Valve (auch in dieser News) darstellt und welche Erwartunsghaltung sich daraus ergibt. Sie behaupten immer, sie wären super-innovativ, ganz anders wie alle anderen und immer Cutting-Edge. Nur sind ihre Spiel eben genau das nicht mehr.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 14:01 #

Womit du leider keine Frage beantwortet hast. Auch bezogen auf mangelnden Output. Und Valve stellt sich eher nicht so dar - seitens Valve gibt man sich eher bescheiden.

furzklemmer 15 Kenner - 3108 - 27. Februar 2013 - 14:17 #

Naja, wie soll ich die Fragen beantworten... Ist ja ne subjektive Sache. Left 4 Dead sind für mich keine Spiele mit Esprit. Das ist die stumpfste Art von uninspirierter Schießbude. Kann da an keiner Stelle erkennen, wo da kreative Energie reingeflossen sein soll. Portal 2 wurde, wie gesagt, zu einem großen Spiel gemacht. War es aber nicht. Wie das intern aussah, kann ich natürlich nur spekulieren.

Und, dass eine neue Engine absehbar ist, ist kein Output. Episode 3 ist seit Jahren absehbar. Außerdem will ich Spiele und keine Engine.

Und das nebenher mit 300 Leuten ist genau das Problem. Die haben 300 Leute und es wirkt so, als machten sie Spiele nebenher. Vielleicht auch die Schuld der Unternehmensstruktur. Wobei ich diese aus moralischen Gesichtpunkten sicher besser finde, als die Top-Down-Diktatur. Aber der Output leidet eben. Muss man sich die Frage stellen: Will man gute Spiele oder glückliche Mitarbeiter. Ich will beides. Valve schafft im Moment wohl nur eines von beidem.

Aber sie haben ja auch ne Transition am Laufen. Spiele-Schmiede war wohl mal der Fokus. Jetzt wollen sie wohl eher Technologie-Konzern sein. Das Google der Spiele-Industrie. Eine Cash-Cow und daneben viele unfokussierte Baustellen.

Damit beende ich meine Ausführungen zu diesem Thema. Guten Tag.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 14:24 #

Jetzt sagst du, dass es subjektiv ist - stellst/stelltest es aber als Tatsache hin.

Warum war Portal 2 denn kein grosses Spiel? Es hatte einen ziemlich grossen Umfang und bietet auch viel.

l4d als uninspirierte Schiessbude hinstellen halte ich auch für falsch. Hast du das mal mit Freunden im Realism Versus gespielt? Ich hab damit mehr als 500 Stunden verbracht und das erfordert Teamwork, gute Reflexe und so weiter. Es hat sehr abwechslungsreiche Level, die Figuren sind super geschrieben... ich finds besser als Half-Life.

Und wieso ist eine Engine denn kein Output? Es ist genauso eine Arbeit, die gemacht werden muss. Und HL3 wird sicherlich mit eben jener neuen Engine kommen.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 27. Februar 2013 - 16:53 #

Nur meine Meinung als Mitleser - ein "großes Spiel" hinterläßt einen Eindruck, wie es Maniac Mansion, Doom, Half-Life 1+2, Rebel Assault, Mass Effect 1, Sim City, Diablo, Command and Conquer, Warcraft, Starcraft uvm. getan haben... quasi Meilensteine ihrer Art.

Left4Dead und Portal 2 waren sicherlich umfangreiche, gute und vielleicht sogar aufwendige Produktionen, ich habe aber nicht den Eindruck, dass sie einen mit den "großen Spielen" vergleichbaren Eindruck in der ganzen Branche hinterlassen haben.

Mit dem Eindruck, dass von Valve herzlich wenig kommt (ausser Steam) was einen langen Eindruck hinterlässt ist er also mMn. nicht allein.

lis (unregistriert) 27. Februar 2013 - 17:09 #

Aber nur, weil das was kommt nicht gleich zum Olymp getragen werden muss, von keinem Output oder "herzlich wenig" zu schreiben, halte ich schon für unangemessen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 17:10 #

Jup.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 17:08 #

Jain, für manche war aber auch Portal 2 ein Meilenstein in Bezug auf Storytelling - die vielen Preise dafür gab es ja auch nicht umsonst.

Aber das Rad kann man auch nicht 1000x neu erfinden und Erwartungshaltungen halte ich per se für nicht sehr hilfreich, weil sie oft viel zu hoch sind und kaum erreicht werden. Ich erwarte von keinem Entwickler mehr etwas. Wenn was kommt und mir machts Spass - super. Wenn nicht, dann halt nicht.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 27. Februar 2013 - 18:07 #

Ne, darum gehts glaub ich auch nicht... Valve hatte halt wie Molyneux früher einen gewissen Ruf, den sie jetzt nicht mehr erreichen, was Games angeht. Im Gegensatz zu Molyneux hat Valve allerdings ein andere Betätigungsfeld, in dem sie tatsächlich was bewegt kriegen.

... und ich hätte TROTZDEM gern mal wieder einen echten Meilenstein. Oder wenigstens ein Spiel, das mir so richtig lange im Gedächtnis bleibt - ist mir heut aufgefallen, als mich ein Kollege gefragt hat, was ich im letzten halben Jahr so alles gezockt hab... mehr als die Hälfte der Spiele, die ich wirklich sogar zu Ende gezockt habe sind mir nicht mehr eingefallen. Dabei warens nur so acht Titel im gesamten... eigentlich schade.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 18:18 #

Vielleicht dauert es mit HL3 ja genau deswegen so lange. Sie haben ja auch gewisse Ansprüche an sich selbst und sie können es sich leisten, sich alle Zeit der Welt zu nehmen. Ein Episode 3 auf der alten Source-Engine ohne tolle neue Gameplayelemente würde heute in der Luft zerrissen werden. Also wird lange an was neuem und richtig tollen gewerkelt und das kann wirklich nun an jedem Tag aus dem Nichts erscheinen.

Sie hatten ja auch dieses Weltraumspiel, was sie wieder verworfen haben. Und das wird sicherlich nicht passiert sein, weil es gigantisch toll war.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 27. Februar 2013 - 20:08 #

Fehlender Output bei Valve:
Überarbeitung des Standard Steam-Clients-Designs
Vorstellen einer neuen Engine
Neue IPs
Half Life 3
Half Life 2 Episode 3
Left 4 Dead 3
Steambox
Angekündigt neue Eingabemöglichkeiten
Möglichkeiten des Streamings von Spielen

Ihre letzten Projekte:
Source Filmmaker zum aufzeichnen von Spielen mit Source-Engine die von 2004 ist - 7 Jahre nach dem erscheinen der Engine?
Counter-Strike Global Offensive - Ein auf der alten Source Engine basierendes CS-Remake
Steam Big Picture - Gutes Design, gefällt mir
Dota 2 - Aufgekauftes Spielprinzip und in die Source Engine übertragen
Portal 2 - Sehr gutes Spiel
Alien Swarm - Spielt das überhaupt jemand?

Ihre Engine kam vor der aktuellen Konsolen-Generation raus und die neue Generation steht nun auch schon vor der Tür. EA arbeitet an Origin wesentlich schneller und effizienter, der Client ist hübscher und die UPlay-Spiele wurden mittlerweile mit integriert. Wenn Ubisoft, Square Enix und EA nun auf die Idee kommen sollten, Steam einfach gar nicht mehr zu unterstützen, dann könnte es langsam eng werden.

Myspace war auch mal die führende Social-Community, bis sie von Facebook abgelöst wurden, weil dort einfach schneller und effizienter gearbeitet wurde.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 27. Februar 2013 - 20:28 #

Ob der Client von Origin hübscher ist, ist Geschmackssache, mein Geschamck ist es nicht. Dafür ist er wesentlich unhandlicher zu nutzen. Ich habe in meinen neuen Pc die alte Festplatte mit dem Steam und Originordnern eingebaut, bei Steam weist den Pfad zu und alles läuft, Origin hingegen kann mit komplett installierten Spielen nichts anfangen und will lieber alles neu laden und drüber installieren, traumhaft.
Zudem sehe ich überhaupt keine eigenen oder neuen Ideen bei Origin, ist eine schlechtgemachte Kopie, nicht mehr und nicht weniger.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 27. Februar 2013 - 21:02 #

Wielange existiert Steam und wielange Origin? EA will ausserdem Marktführer und nicht Innovationsführer werden.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 21:36 #

Letztens meintest du ja auch, dass EA schneller ist, weil sie die Mac-Version schneller als Valve brachten. Bezogen auf den Originstart stimmt das natürlich - dass sie zB mit dem Mac-Port 3 Jahre später kamen, hast du dabei nicht erwähnt, aber gerade darauf kommt es an.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 27. Februar 2013 - 22:34 #

Marktführerschaft mit so einem Schrott, neeee das muss echt nicht sein.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 21:37 #

-Was soll man am Client überarbeiten?
-Wenn sie noch nicht vorzeigbar ist? Soll man hetzen?
-Neue IP kommt sicher auch irgendwann mal wieder, vergiss aber nicht, dass Valve nur ein Studio ist und nicht wie EA dutzende Entwickler auf der ganzen Welt hat. Blizzard hat auch nur Warcraft, Starcraft und den Teufel
-l4d 3... als Teil 2 zu schnell kam, war der Aufschrei riesig. Jetzt dauerts länger und es ist auch doof? Zumal es im Lauf der Jahre noch Content gab und auch immer noch entwickelt wird, gerade läuft ne Beta
-Team Fortress 2 wird auch seit Jahren ständig erweitert, letztes Jahr gabs zum Beispiel 2 neue Modi wie MVM, an welchem schon lange Zeit gebastelt wurde
-SFM: Es ist doch bei weitem nicht nur ein Tool zum Aufzeichnen, sondern ein komplettes Filmwerkzeug, welches sogar für einen Kinofilm verwendet wird
-die Source Engine auf 2004 zu datieren, ist unsinnig, weil sie (genau wie zum Beispiel auch die Unreal Engine) seit Jahren mit neuen Features und Optimierungen optimiert wird
-dota2 nur aufgekauft... sie haben dafür Icefrog eingestellt, was ändert das am Output? Sowas entwickelt sich nicht von allein.
-Linuxports und und und... lässt sich beliebig fortführen

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5167 - 27. Februar 2013 - 19:00 #

Lustig, dass du Rebel Assault erwähnst. Das hatte ich zwar durchgespielt, fand es aber bis auf die technischen Begleitumstände (CD-ROM, Videosequenzen) nicht so großartig, dass es einen sonderlich starken Eindruck hinterlassen hatte.

v3to (unregistriert) 28. Februar 2013 - 13:45 #

ich fand es zum erscheinen schon ziemlich mittelmäßig. außer der filmhaften inszenierung hatte der titel absolut nichts besonderes zu bieten.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 28. Februar 2013 - 15:46 #

Für das Jahr war der Titel gut.

http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=5980

Hat net umsonst 91% in der PC Player bekommen. Unter Schneider/Lenhardt war diese Wertung extrem selten!

Damals wurde da noch viel genutzt ^^ Alles von der CD. Auf der HDD 1! KB Speicherplatz :D

v3to (unregistriert) 28. Februar 2013 - 17:22 #

imo war es auch damals deutlich überbewertet. man wurde damals durch die presse ordentlich aufgestachelt, auch ich war ziemlich heiß auf das teil. tja, bis ich es das erste mal selbst gespielt habe.
zwar kam einem die action durch die dynamische kamera direkter vor, verglichen mit sonstigen light/rail-shootern, die zu der zeit rauskamen. aber damals wurden ja selbst solche gurken wie creature shock teils in den himmel gelobt. filmsequenzen als basis des spiels waren damals halt neu. das gameplay selbst war aber gerade mal durchschnitt.
und bei dem verlinkten test ist es ja geradezu absurd, dass ein wing commander 2 nochmal 5 punkte weniger erhalten hatte. die kommentare auf kultboy sind da auch sehr deutlich.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 28. Februar 2013 - 17:32 #

*Hust* Gehörte zu den Leuten, die sich extra dafür ein CD-ROM gekauft haben :D

Mitsumi FX001D (Dualspeed) Escom hatte ein "Günstiges" damals für 450 DM drin und für 120 DM Rebel Assault. Und schon war mein Monatsgehalt als Lehrling zu 90 % aufgebraucht ;D

v3to (unregistriert) 28. Februar 2013 - 18:03 #

bei mir war day of the tentacle der kaufgrund für ein cd-rom (war afair auch mitsumi)... wegen der sprachausgabe.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 28. Februar 2013 - 20:38 #

Mitsumi waren damals echt "günstig", glaube ich hatte ein 2 oder 4 fach Laufwerk. Das wurde irgendwann mal gegen einen Pioneer Slot-In ausgetauscht und das lief noch bis zum letzten Jahr in meinem Rechner (wobei es doch das ein oder andere mal umgezogen ist) als 2. Laufwerk.

v3to (unregistriert) 28. Februar 2013 - 13:43 #

bei mir haben portal 1+2 einen bleibenderen eindruck hinterlassen, als das gesamte restliche lineup von valve. was sicher daran liegt, dass mich ego-shooter idr kalt lassen. hängt immer alles vom blickwinkel ab.
mal abgesehen davon tut sich imo die ganze branche seit gefühlt 5 jahren mit meilensteinen eher schwer. imo findet man die mitlerweile eher bei kleinen produktionen als bei glattgebügelten aaa-bereich.

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 28. Februar 2013 - 0:20 #

Ich fand bereits HL2 und die Episoden gemessen an der Entwicklungszeit und dem wahrscheinlich betriebenen Aufwand absolut enttäuschend. Ich vermute mal, dass die solange "demokratisch" an dem Ding rumgeschraubt haben, Innovatives reingesteckt und rausgerissen haben, bis sie unbedingt liefern mussten. Dabei ist ein durchschnittlicher Shooter mit einer seltsamen, viel zu knappen Story und einem im Überfluss genutzten Gesichtsanimationssystem rausgekommen. Ich hab neulich ne alte Preview von der GameStar gelesen. Der Eisbrecher, der am Ende von Episode 2 angesprochen wird, wurde da schon als Map vom Basis-HL2 beschrieben.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 27. Februar 2013 - 13:39 #

Portal (2007), Team Fortress 2 (2007), Left 4 Dead (2008), Left 4 Dead 2 (2009), Alien Swarm (2010), Portal 2 (2011), Counter-Strike: Global Offensive (2012), Dota 2 (2012)

Kein Output im Sinne von ...? Kein Half Life = kein Ouput?

Just my two cents 16 Übertalent - 4360 - 27. Februar 2013 - 13:56 #

Counter-Strike: Global Offensive (2012): Jetzt fängt man bei Hidden Path bestimmt an zu weinen... Und DOTA 2 ist Dauerbeta...

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 14:03 #

CSGO wird zusammen mit Valve gemacht. Und was hat der Status von dota2 damit zu tun? Es ist spielbar, es wird verkauft und es kann jeder spielen, wer will - es kommt nur immer noch Content dazu.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12753 - 1. März 2013 - 16:14 #

Naja ich finde nicht, dass man da Left 4 Dead 2 dazu zählen sollte. Left 4 Dead 2 sind nämlich nur neue Maps für Left 4 Dead. Da hat sich nur jemand an nem Mapeditor gesetzt. Man kann Left 4 Dead 2 Karten ja auch bei Left 4 Dead spielen.

Und Alien Swarm, das sorgt im Zusammenhang mit Steam eher für Aggressionen :D.
Eigentlich ist es tatsächlich eine Unreal Tournament 2004 Modifikation, die nebenbei erwähnt, auch vielfach umfangreicher ausfällt als diese Leichtbauportierung auf Steam. Tatsächlich war Valve an Alien Swarm nie direkt beteiligt, die haben das Spiel nur unter Ihrem Namen veröffentlicht, weil sie eben ein Teil des Modding Teams darum gebeten haben, die Modifikation von der Unreal Engine auf die Source Engine zu portieren. Aber so wirklich direkt von Valve war an dem Spiel nie etwas, merkt man ja auch, weil sich Valve auch nicht um das Spiel, im Gegensatz zu Ihren anderen Titeln, kümmert.
Wer das wahre Alien Swarm spielen will, greift sowieso zur UT2k4 Fassung. Allein wegen den diversen offiziellen Kampagnen für Einzel- und Mehrspieler.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 14:21 #

Naja, mir ist es lieber, wenn ein Unternehmen im Stil von Valve ein Spiel kreiert und releast wenn sie es wollen, Zeit und Lust haben und sich auch die noetige Zeit nehmen, anstatt unter der Peitsche von Aktionaeren gezwungenermassen jedes Jahr ein - egal wie dahingeklatschtes - Sequel herausbringen zu muessen, nur um den Gewinn vom Vorjahr zu uebertreffen und die Aktien in die Hoehe zu treiben. Die Entwicklung von Halflife 2 hat auch ewig lange gedauert, es ist aber weiterhin eines der ausfuehrlichsten und interessantesten Spiele und ein wuerdiger Nachfolger seines Vorgaengers. Man konnte bei HalfLife 2 das entspannte, freundliche und dem kuenstlerischen Entwicklungsprozess zutraegliche Arbeitsklima bei der Produktion beinahe spueren. Ich habe es vor wenigen Wochen erst noch gespielt - und war wieder mal angetan :-)

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 27. Februar 2013 - 15:37 #

Intressante News danke :)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 15:43 #

Wow, habe schon lange kein Dankeschoen mehr fuer einen News-Beitrag bekommen. Danke fuers Danke, you're totally welcome! :-)

ganga Community-Moderator - P - 15587 - 27. Februar 2013 - 15:57 #

haben sie nicht vor kurzem erst 25 Mitarbeitern aus der Hardware Abteilung gekündigt?

q 17 Shapeshifter - 6711 - 27. Februar 2013 - 16:03 #

Nicht nur aus der Hardwareabteilung - aber ja. Was hat das mit dem Thema zu tun? Es steht ne Menge im Valve-Handbuch. Laut Gabe brauchen die meisten Angestellten im Schnitt 6-9 Monate, um sich an diese Struktur zu gewöhnen. Wer es nicht schafft, sich anzupassen, darf gehen. Wie bei der einen Hardwareentwicklerin geschehen. Nur weil es bei Valve anders läuft, heisst das nicht, dass niemand gekündigt wird. Auch dieses System bringt viele Gefahren mit sich, weil jeder einzelne Mitarbeiter ziemlich grossen Schaden anrichten kann, was vielleicht erst nach einigen Monaten auffällt.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 16:19 #

Stimmt, ist so aehnlich wie bei uns hier: stell dir mal vor, irgendjemand hat einen schlechten Tag und bearbeitet und verhunzt bereits publizierte News? Das waere schrecklich, auch wenn sich der Schaden mit wenigen Mausklicks beheben lassen koennte. - Bei Valve muss eine ganz unglaubliche Vertrauensbasis vorherrschen.

ganga Community-Moderator - P - 15587 - 27. Februar 2013 - 18:42 #

"Der Ökonom räumt jedoch ein, dass trotz alledem in sehr seltenen Fällen Abmahnungen oder gar Kündigungen erfolgt seien."

Das hat das mit dem Thema zu tun. So selten ist es ja wohl nicht.

Larnak 21 Motivator - P - 25587 - 28. Februar 2013 - 0:35 #

Bin da jetzt nicht genau im Bilde, aber das, was da in der News neulich stand, klang doch alles sehr wage.
Mag sein, dass es da auch irgendwo handfestere Quellen gibt, dann hab ich nichts gesagt. Ansonsten sollte man der Geschichte wohl nicht zu viel Glauben schenken. Nicht, weil sie nicht wahr sein könnte, sondern weil sie genauso gut falsch sein könnte :)

Just my two cents 16 Übertalent - 4360 - 28. Februar 2013 - 0:44 #

Ach, Jeri Ellsworth wurde entlassen, weil sie sich nicht an das Valve System anpassen konnte? Hast du Interna, die der Rest der Welt nicht hat?

q 17 Shapeshifter - 6711 - 28. Februar 2013 - 10:29 #

Muss das in dem Ton sein?

v3to (unregistriert) 28. Februar 2013 - 14:05 #

was auch immer der grund war, ist eher kaffeesatz-lesen. mir kommt die mischung von aussagen von fremdfirmen, der kündigungen in der hardware-ecke und die aktuellen stellen-ausschreibungen eher so vor, als ob die steam-box nach außen gegeben wurde und man sich intern eher um produkt-design kümmern will...

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 27. Februar 2013 - 16:13 #

Waren die Leute aus der Android Abteilung. Könnte sein das die Littlebox nicht mehr kommt. Wäre auch sinnfrei da mit Quya, Gamestick und Nvidia Shield Android Konsolen kommen.

Valve sucht sogar atm neue Mitarbeiter:
http://www.valvesoftware.com/jobs/job_postings.html

Skotty 11 Forenversteher - 659 - 27. Februar 2013 - 18:32 #

Jaja, das mit den Prämien und Grundlohn ist doch ein alter Hut.
Da wird das dann immer so gedreht, daß als Marge kaum was übrig bleibt
was unter den Mitarbeitern ausgeschüttet werden kann und schon paßt's.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 18:42 #

Leider wahr. Bei Valves interner Struktur wahrscheinlich das Hauptproblem: Who watches the watchmen? - Vor allem, wenn die watchmen nicht einmal existieren. Da kann natuerlich jeder das Budget schoenreden und Statistiken abfaelschen - nicht nur das Rechnungswesen. ;)

Grinso 09 Triple-Talent - 230 - 27. Februar 2013 - 20:00 #

Valve ist mir sehr sympathisch allerdings hätte ich es schön gefunden wenn auch mal auf die entlassenen 25 Mitarbeiter eingegangen worden wäre.

eQuinOx (unregistriert) 27. Februar 2013 - 22:43 #

Nicht nur darüber reden - hier kann JEDER etwas für die Betroffenen tun! Man kann z.B. grundsätzlich jedes Valve-Spiel nur noch zum Steamsale für 10% des Normalpreises kaufen und von dem gesparten Geld ein Spendenkonto für alle entlassenen Ex-Valve-Mitarbeiter einrichten. Und Gas Powered Games. Und THQ. Ach, es werden bestimmt noch mehr.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 27. Februar 2013 - 23:13 #

LOL - also DER Kommentar gehoert definitiv in die Top-10 der besten Sprueche auf GG dieses Jahr :-) einfach goettlich!

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86503 - 27. Februar 2013 - 22:11 #

schön.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 27. Februar 2013 - 23:41 #

Also in solcher Firma würde ich nicht arbeiten wollen.
Ohne klare Strukturen meint jeder er ist der Chef und jeder meint überall mitreden zu können. Sowas endet in der Regel mit Mord und Todschlag, aber jedenfalls oftmals heftigem Mobbing.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 28. Februar 2013 - 2:02 #

Ist eigentlich in fast jeder Firma so. Wer hat schon noch Respekt vor seinem (auch netten) Chef und den Mitarbeitern? Leider...

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 28. Februar 2013 - 6:17 #

Die Jungs wissen wie es geht ^^

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