Egosoft: Offener Brief an Spieler wegen Steam

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22. Februar 2013 - 7:49 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Bernd Lehahn, seines Zeichens Managing Director von Egosoft (bekannt für die X-Reihe), veröffentlichte vor kurzem einen offenen Brief an die X-Community, um die Verwendung von Steam als Kopierschutz und vor allem als Distributionskanal zu verteidigen, da auch innerhalb der Fanreihen starke Uneinigkeit herrscht und die Thematik heiß diskutiert wird. Darin lobt er unter anderem die einfacheren Supportmöglichkeiten und die Tatsache, dass auch die älteren Titel der Reihe über Steam immer noch genügend Abnehmer finden.

Ein Teil seiner Argumentation bezieht sich dabei auch auf die Portierung der eigenen Titel für MacOS und Linux, womit auch die Ankündigung, dass alle X3-Titel sehr bald auf MacOS und Linux spielbar sein werden, verbunden wird. X3 - Reunion ist zu diesem Zeitpunkt bereits als Beta für Linux über Steam beziehbar.

Steams Lösung für dieses Problem ist aus Sicht der Entwickler sehr radikal und gleichzeitig extrem kundenfreundlich: Steam motiviert alle Entwickler ihre Spiele zu sogenannten "Steam Play"-Titeln zu machen. Damit sind alle Betriebssysteme Teil eines einzigen Produktes. Hast Du ein Spiel für ein Betriebssystem gekauft, kannst Du es auf ALLEN Betriebssystemen, die der Entwickler jetzt oder in Zukunft unterstützen wird, spielen!

Was ziemlich neu sein dürfte, ist eine konkrete Stellungnahme zur Valve-geht-vielleicht-pleite-Thematik, die manch einen überraschen mag. So verspricht Lehahn, dass Egosoft im Fall der Fälle entsprechende Programmdateien veröffentlichen wird, die die Steambindung aufheben, was einem legalen Crack gleichkommt.

Sollte entgegen allen Erwartungen Steam aber irgendwann einmal verschwinden, so werden wir natürlich eine Version des Spiels zur Verfügung stellen, die auch ohne Steam läuft.

Für den Fall, dass Steam aus welchen Gründen auch immer seine Geschäftstätigkeit einstellt, wird Egosoft alles Menschenmögliche unternehmen, für seine Spiele steamfreie Exe-Dateien bereitzustellen.

Seinen kompletten Brief, in dem er auch über das Vertrauen in Valve und beispielsweise den Big Picture-Modus spricht, findet ihr über den Quellen-Link.

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 22. Februar 2013 - 3:13 #

Allen Unken zum trotz teile ich da seine Meinung. Steam hat es wirklich sehr einfach (für mich) gemacht, Spiele zu beziehen, herunterzuladen und zu spielen, ob zuhause oder unterwegs in Zug oder Bahn. Sich jetzt noch über den Kopierschutz "Steam" zu aufzuregen ist wie die alt Fasnacht.

Neu und sehr gut ist für mich hier das offizielle Statement, dass die Programmdateien im Worst-Case für Steam tatsächlich steamfrei zur Verfügung gestellt werden. Ich denke nicht das Steam in nächster Zeit überlebensgefährliche Probleme kriegt, aber die Konkurrenz oder irre Anwälte schlafen nie. Ich würde mir ein solches Statement von jedem Publisher wünschen.

Doch sowas ist Wunschdenken - leider. Es müsste dafür schon passieren und dann auch genügend Spieler in ihren Ländern dazu klagen, dass sie soeben mehrere hunderte bis tausende Euros an Einkaufswert verloren haben. Mir würde es schon enorm wehtun, da denke ich, anderen auch.

Hoffentlich kommt es nie soweit, dass Egosoft zu diesem Mittel greift.

Vaedian (unregistriert) 22. Februar 2013 - 3:15 #

Naja, Steam als Kopierschutz ist in etwa so wirksam wie Beten zur Verhütung. In Sachen Bequemlichkeit und Support ist es aber wirklich sehr angenehm.

Ich versteh diesen ganzen Aufstand langsam nicht mehr. Inzwischen hab ich meine alten X-Spiele bei Steam selber eingetragen, um nicht mehr die CDs zur Neuinstallation rauskramen zu müssen. Außerdem lasse ich inzwischen bei weitem mehr Geld bei Steam-Deals als jedem anderen Verteilungskanal.

Inso 15 Kenner - P - 3558 - 22. Februar 2013 - 3:29 #

Ist imo immer noch die beste Plattform, wenn ich mir dagegen Origin, GfWL und den Ubilauncher anschaue, da ist Steam schon ne ganze Ecke weiter. Gerade Multiplayer bei Steamgames ist sehr angenehm, Shift+Tab, einladen, fertig, dazu bieten viele Spiele ne Cloud wo die Savegames liegen. Einzig an ihrem Anticheat müssen sie definitv arbeiten, das ist mehr schlecht als recht.
Ich hab meine Spiele mittlerweile alle gebündelt bei Steam und kauf da auch viel im Sale, sind auch fast alle Spiele verfügbar. Auf die paar Origin-Only-Games kann ich bisher noch gut verzichten.

Thomas_de_Ville 13 Koop-Gamer - 1660 - 22. Februar 2013 - 4:54 #

Ich würde gerne auf Steam verzichten, aber leider bewegt sich der Markt nur noch in diese Richtung von Mechanismen wie Steam & Co.
Entwickler wie CD-Projekt sind leider in der Minderheit.
"In Sachen Bequemlichkeit und Support ist es aber wirklich sehr angenehm."
Stimmt... aber um welchen Preis? Durch die AGB´s hat sich Steam selbst weitgehende Rechte eingeräumt(Ich weiß nicht ob der Verbraucherschutz diese schon Kassiert hat).
Aber das man als Verbraucher(Gamer) vor die Wahl gestellt (eher Genötigt) wird den AGB´s zuzustimmen, auch wenn die den eigenen Interessen und nationalen Recht entgegengesetzt sind, ist eine Unverschämtheit.
Auf das Datensammeln und die Weitergabe dieser Daten an Dritte gehe ich lieber nicht ein.(Die Ignoranz(und Naivität) der eigenen Privatssphäre gegenüber die viele Leute an den Tag legen, Fustriert mich nur)

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20738 - 22. Februar 2013 - 8:38 #

Das hier mal gelesen in letzter Zeit?

http://www.golem.de/news/datenschutz-weiter-klarnamenpflicht-fuer-deutsche-facebook-nutzer-1302-97623.html

da geht's darum das Facebook Klarnamen fordert und diese rechtens ist, da man in der EU die Niederlassung in Irland hat und diese dort passen und somit für die ganze EU auch gültig sind.

Nun übertrag das für Steam und den vzbv mit der Gebrauchtwarensperre. Ich seh eine weitere Niederlage auf den vzbv zukommen.

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 22. Februar 2013 - 13:24 #

Schau mal die Melone an. Nun übertrage die doch mal auf diese Banane. Für mich ist die Melone dann eine Banane.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 22. Februar 2013 - 8:54 #

Interessanterweise ist Steam in Deutschland völlig anonym nutzbar. Für die Anmeldung braucht man nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort angeben und das war's. Bezahlen kann man anonym per paysafecard. Ein Name oder eine Adresse werden nirgendwo verlangt.

supersaidla 15 Kenner - P - 3891 - 22. Februar 2013 - 5:18 #

Steam hat, denk ich mal, für alle Softwareschmieden grosse Vorteile. Aus den Regalen verschwinden die alten Spiele doch "relativ" schnell, auf Steam kann man die noch ewig kaufen. Und es muss noch nichtmal einer nen Finger krumm machen geschweige denn ein Presswerk anschmeissen.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 22. Februar 2013 - 6:03 #

Klingt doch fair.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4298 - 22. Februar 2013 - 7:36 #

Egosoft beweisen wieder einmal Kundenfreundlichkeit. Es scheint, als ob Indies doch meistens näher am Kunden sind.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14646 - 22. Februar 2013 - 8:18 #

Die scheinen wirklich eine gute Einstellung zum Kunden zu haben.
Ist halt ein sehr netter Ort, wo ich wohne und Egosoft arbeitet ;-)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4298 - 22. Februar 2013 - 8:31 #

Interessant, habe ich gleich mal nachgeschlagen: Würselen bei Aachen, Belgien, Holland und Frankreich um die Ecke und man ist schneller am Meer, als der Weg nach Hamburg oder Berlin.

Ich war noch nie da.

Aber abgesehen davon mag ich die X-Reihe, habe diverse Teile gespielt und mit Begeisterung große Produktionsketten und Raumschiffflotten aufgebaut.

Egosoft ist ganz anders und macht total andere Spiele aber sie ziehen ihren Stil durch, tapfer gegen jeden Mainstream. Das bewundere ich total.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14646 - 22. Februar 2013 - 9:11 #

Ja, wir haben sogar smakelige Frikandeln direkt um die Ecke ;-)

Ich finde die Philisophie von Egosoft auch sehr positiv. Wenn sie damit finanziell über die Runden kommen, dann ist das soagr noch besser.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4298 - 22. Februar 2013 - 9:19 #

Interessant. Wie es scheint, sind diese Frikandeln nichts anderes als die ungarischen Cevapcici. Also zumindest in dieser Angelegenheit ist es egal, ob man im Westen oder Osten groß geworden ist. :)

Elton1977 19 Megatalent - P - 14646 - 22. Februar 2013 - 9:31 #

Ich glaube, das in Ungarn viel besser gewürzt wird ;-)
Nein, ich weiss es sogar!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 26. Februar 2013 - 18:40 #

Die meistverkauften Chips von Funnyfrisch heißen nicht umsonst Ungarisch ^^

Baran 12 Trollwächter - 826 - 22. Februar 2013 - 8:03 #

:böh: Valve ist vielleicht pleite? Wo kommt denn das Gerücht her? :suspekt:

Und noch eine technische Frage: Wenn ein Spiel auf Windows, MacOS und/oder Linux laufen muß, inwiefern muß das Programm (Hier: X3-Reunion) eigentlich umgeändert werden? Sehr viel weniger als ich denke? Wird das (größtenteils) emuliert? Muß da nur ein relativ geringer Teil an Code verändert werden? Wenn da jemand was weiß, wäre ich für eine Antwort dankbar. :)

Hans am Meer (unregistriert) 22. Februar 2013 - 8:38 #

Tatsächlich lässt sich das auf den ersten Blick nicht genau sagen, da sich die Betriebssysteme in allen möglichen und unmöglichen Kleinigkeiten unterscheidet.

Eigentlich geht es bereits bei der Installation von Spielen los:
Unter Linux werden Programme über Paketmanager verwaltet, Windows braucht separate Installer, Registry-Einträge und Deinstaller.

Nutzen die Entwickler Sprachen wie C oder C++, müssen sie für Linux eine eigene Version erstellen lassen, da der Maschinencode für Windows auf Linux nicht läuft. Sollten sie Java verwenden (ich vermute eher nicht), gäbs das Problem nicht, da die JavaVM den Code zur Laufzeit für das jeweilige System übersetzt.

Dateipfade: Linux würde folgende 2 Dateipfade unterscheiden:
/bin/dir
/Bin/DIR

Für Windows ist das genau das gleiche.

Dann ist die Frage, wie gut der DirectX-Support unter Linux ist. DirectX ist erstmal ne proprietäre Schnittstelle zur Grafikkarte von Microsoft. Deren interesse, dass unter Linux laufen zu lassen, ist eher gering. Irgendwie gehts, aber wie gut das funktioniert, weiß ich nicht.

Setzt das Spiel auf OpenGL ist das Problem wieder weniger relevant, da das auf allen 3 Betriebssystem ganz gut unterstützt wird.

Im Endeffekt kann man sagen: das eigentliche Spiel macht bei einer Portierung auf Mac und Linux recht wenig Probleme, das ganze drumherum (Installation,Deinstallation, GPU-Schnittstellen, Audio-Schnittstellen, Dateisystem-Abfragen) kann aber nervig werden, wenn man das nicht schon in der Planung mit beachtet hat.

Baran 12 Trollwächter - 826 - 22. Februar 2013 - 8:50 #

Wow. Danke. Umfangreich und doch kompakt erklärt, das kapiere sogar ich als Nicht-Programmierer. Vielen Dank. :)

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4298 - 22. Februar 2013 - 9:11 #

Meistens ist es noch komplexer beim eigentlichen Code. Selbst wenn es einen ähnlichen C++ Kompiler für Linux gibt, erstellt man für gewöhnlich den Code nicht in purem C++. Oft verwendet man zusätzliche Bibliotheken, z.B. um Dateiformate zu lesen oder für Internetfunktionen und vieles mehr. Diese Bibliotheken könnten auf anderen Plattformen nicht existieren und man muss ähnliche Produkte finden und natürlich anders ansprechen. Also muss man auch den Code ändern.

Audio- und Grafikschnittstellen hast Du ja bereits erwähnt. Da ist es identisch.

Und dann gibt es noch unterschiedliche Verhaltensweisen einiger Compiler, die man durch aufwändige Fehlersuche finden und durch Programmcode-Anpassungen bewältigen muss.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 22. Februar 2013 - 11:05 #

Dazu kommt, das die verschiedenen Systeme (sogar Windows unterscheidet sich da) unterschiedliche Orte haben um Speicherstände etc. anzulegen.

Hans am Meer (unregistriert) 22. Februar 2013 - 19:58 #

Stimmt, gerade die Libraries, die nativ ausgeführt werden, muss man für alle Systeme vorhalten.

Zu den Compilern: Das hat mich ziemlich abgeschreckt, Spiele auf "traditionelle" Art zu entwickeln. Ich verwende da zurzeit die JMonkeyEngine auf Java-Basis. Ist zwar nicht so performant wie eine Profi-Engine, aber dafür gibts quasi keine Probleme bei der Unterstützung aller 3 Plattformen.

Hans am Meer (unregistriert) 22. Februar 2013 - 8:42 #

Oh und zum Gerücht: das ist kein wirkliches Gerücht. Es geht eher darum, dass Valve keine Garantie auf ewige Lebensdauer hat (ist zum Schluss ja auch nur eine Firma). Im Falle eines Falles wollen die Leute ihre 20-30 Spiele, die sie bei Valve haben, natürlich freigeschaltet bekommen.

Baran 12 Trollwächter - 826 - 22. Februar 2013 - 8:51 #

Ach so.
Das habe ich mir in dieser Form sogar vorgestellt. Ich dachte nur, daß ich irgendwo Pleite-Gerüchte überlesen hätte. Merci.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20738 - 22. Februar 2013 - 10:38 #

20-30 ^^ Bei mir sind atm 367 :D

q 17 Shapeshifter - 6711 - 22. Februar 2013 - 10:41 #

388 bei mir. Beim Herrn Spilker steht es gerade bei 912 :x

Metalstryke 11 Forenversteher - P - 717 - 22. Februar 2013 - 18:37 #

Laut Wikipedia gibts bei Steam gut 1200 Spiele das heißt er hat gut drei Viertel aller Steam Games O_o

Herr Spilker wollen Sie mir nicht n bisschen Geld abgeben? :D

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 22. Februar 2013 - 22:34 #

Laut Steam-Suchfunktion sind es 1804 Spiele (und vermutlich noch ein paar weitere, die hierzulande nicht verfügbar sind). Davon nur 1803 windows-kompatibel... wer findet den Ausreißer? ;)

q 17 Shapeshifter - 6711 - 22. Februar 2013 - 22:47 #

Ich ich ich!

http://store.steampowered.com/app/214630/?snr=1_7_7_230_150_4

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20738 - 23. Februar 2013 - 19:47 #

+2 ^^

Bei Getgamesgo Sleeping Dogs Limited Edition und Hitman Absolution für zusammen 24 Euro gekauft ^^

Englische Steamkeys

jps 18 Doppel-Voter - 11150 - 22. Februar 2013 - 8:29 #

Valve/Mitarbeiter von Valve hat doch vor kurzem selbst gesagt, dass es Maßnahmen gibt, die sicherstellen, dass die Nutzer bei einer Pleite von Valve auch weiterhin auf ihre Steam-Titel zugreifen können.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 22. Februar 2013 - 9:26 #

Wie sollte das gehen? Wenn die Server down sind kann man auch nichts mehr herunterladen. Ginge höchstens für die Spiele, die man noch auf der Platte hat oder als Backup.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 22. Februar 2013 - 9:47 #

Ich gehe nicht davon aus, dass einfach die Server abgeschalten werden und erst anschließend die Meldung kommt, man sei pleite.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 22. Februar 2013 - 15:27 #

Aber wenn die Meldung kommt sie seien pleite und die Download-Server werden in 3 Monaten abgeschaltet, was dann? Dann werden die Millionen Steam-Nutzer alle versuchen noch ihre Spiele herunterzuladen. Das wird dann sicher lustig, wenn man dabei zusieht, wie ein 10 GB großes Spiel mit 5k/s bei einem ankommt.

Larnak 21 Motivator - P - 25555 - 23. Februar 2013 - 2:29 #

Naja, da bestünde ja für einen die Möglichkeit, sie einfach schon vorher runterzuladen.
Das mache ich schon deshalb, weil ich keine Lust habe, erst auf einen 5GB Download zu warten, wenn ich spontan Lust auf Spiel XY habe.

Skotty 11 Forenversteher - 659 - 23. Februar 2013 - 21:06 #

Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß sich nach einer Pleite noch
irgendwer darum kümmert die Spiele freizuschalten.
Das bringt keine Einnahmen, kostet nur Arbeitszeit und die Leute
haben besseres zu tun.

Baran 12 Trollwächter - 826 - 24. Februar 2013 - 0:21 #

Glaubst du denn, daß sich der Konkursverwalter mit den Ansprüchen von Millionen von Spielern herumschlagen möchte, die ihr lizensiertes Spiel weiternutzen möchte? Das ist noch abwegiger, als eine Freigabe von seitens Valve.

Skotty 11 Forenversteher - 659 - 27. Februar 2013 - 18:42 #

Nö, der Insolvenzverwalter wird die Firma einfach liquidieren.
Das ist viel stressfreier. Zumal reine IT-Firmen chronisch knapp
an Eigenkapital sind und dadurch recht schnell in Schieflage
geraten können. Oder würdest du virtuelle Güter als Sicherheiten
akzeptieren?
Nee, ist das Schiff erstmal am sinken, dann heißt es schnellstens
"alle Mann von Bord". Da kümmert sich keiner mehr um die netten
Kunden von damals, deren Geld längst ausgegeben wurde.

Das ist ja auch die Crux an den Aktivierungsservern älterer Spiele.
Die kosten nur und bringen keine neuen Einnahmen mehr, sind also
völlig unwirtschaftlich. Ergo besteht kein Interesse daran, die
länger als nötig laufen zu lassen.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1215 - 22. Februar 2013 - 8:52 #

Ich finde Steam fair. Sicher, man kann seine Spiele nicht weiterverkaufen. Aber das war's doch auch. Bin letztens umgezogen und hatte lange kein Internet, trotzdem konnte ich meine Spiele offline spielen (Civ 4, Bastion getestet.. mit Civ 4 könnte ich auch einen nuklearen Winter überbrücken ;) ).

Dafür gibt es wirklich gute Sales-Aktionen und es ist alles sehr einfach und intuitiv gemacht. Und ich kann alle Spiele in Originalton spielen.

Was will man mehr?

Buddy (unregistriert) 22. Februar 2013 - 10:04 #

"Was will man mehr?"Wie wäre es mit der Kontrolle an meinem Eigentum!
Ein Grund warum ich die Spiele kaufe aber dann Cracke. Lieber so als mit Steam und überleg mal, wenn selbst die Bundeszentrale für Verbraucherschutz gegen vorgeht...?! LG

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 22. Februar 2013 - 10:57 #

Eine fehlende Weiterverkaufsmöglichkeit fließt in meine Kaufüberlegung ein, sie mindert den Wert des Produktes... dafür zahle ich keinen Vollpreis.

Wenn der Preis im Gegenzug deutlich günstiger ist, habe ich damit aber kein Problem... und das kommt bei den Steam-Sales ja oft genug vor.

Buddy (unregistriert) 22. Februar 2013 - 11:21 #

Mag sein, aber wenn das der der Grund ist damit du es spielen kannst, denkst du nicht weit genug! Du stellst das spielen an sich über deine Rechte. Denk mal drüber nach! Es geht nicht in erster Linie um den Weiterverkauf, sondern das dir das Recht an deinem Eigentum nach Kauf genommen wird! Darum gehts! Man kann ahalt nur spielen solange man nach deren Regeln spielt! Das ist unfair wenn es mein Eigentum ist! BEVORMUNDUNG!

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 22. Februar 2013 - 11:39 #

Wenn du ein Spiel erwirbst, ist nicht das Spiel dein Eigentum, sondern du hast lediglich ein eigentumsähnliches Nutzungsrecht erworben. Wenn dir das Spiel gehören würde, dann würde dir der Quellcode gehören, den du ohne weiteres verändern kannst.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 22. Februar 2013 - 11:44 #

Aber ich habs doch gekauft!!! :P
Mit dem Lizenzsystem muss ich sowohl privat als auch beruflich leben. Hatte bisher keine Probleme damit.

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 22. Februar 2013 - 13:18 #

Und wenn du dir ein Auto kaufst, gehört dir auch nicht das Auto, du hast nur ein Nutzungsrecht, sonst würden dir ja auch die Baupläne gehören. Oder wie? Ich kann es echt nicht mehr lesen...

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 22. Februar 2013 - 13:36 #

Dann lass es doch einfach mit dem Lesen und vergleiche nicht den Erwerb von Autos mit dem Erwerb von Lizenzen.

Buddy (unregistriert) 22. Februar 2013 - 13:47 #

Natürlich kann man das vergleichen, Erwerb bleibt Erwerb. Ich sollte damit tun und lassen können was ich möchte! Was denkst du warum die Verbraucherzentrale dagegen vorgeht! Denn wenn mal schief geht mit Steam, garantiert mir niemand das ich das Spiel weiterhin nutzen kann, es sei denn sie stellen eine EXE zu verfügung und das wiederum bezweifle ich bei einigen Unternehmen!

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 22. Februar 2013 - 13:50 #

Erwerb bleibt Erwerb, man sollte dennoch unterscheiden können was man da erwirbt, insofern ist ein Vergleich aus meiner Sicht leider nicht problemlos möglich.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 22. Februar 2013 - 13:56 #

Wenn du an der Kinokasse ein Ticket für einen Film kaufst (Erwerb), kannst du aus der Karte auch einen kleinen Papierflieger basteln, wenn du magst. Das Ticket bleibt trotzdem nur eine Lizenz, um den Film einmal sehen zu können. Mehr Rechte bekommst du damit nicht.

Buddy (unregistriert) 22. Februar 2013 - 14:51 #

Klar da habe ich mir dir vorstellung gekauft, klar. Aber den Film den ich ein paar monate später kaufe (BD oder DVD), damit kna ich machen was ich will!

q 17 Shapeshifter - 6711 - 22. Februar 2013 - 14:59 #

Und bei Steam kaufst du dir genauso ein Lizenz, wie bei einem Kinoticket - die Bedingungen sind beiden Seiten bekannt.

Und mit dem Film, den du später kaufst, kannst du NICHT machen, was du willst. Die DVD/BD kannst du weitergeben oder sonstwas, aber auch das ist mit Bedingungen verknüpft. Weil du den Film, der sich darauf befindet, nur unter bestimmten Konditionen nutzen darfst, was auf der Rückseite der Packung, oft auf den Scheiben selbst und auch vor dem Filmstart deutlich vermittelt wird. Mit dem Kauf des Films hast du zum Beispiel kein Recht, ihn in Bussen und Flugzeugen oder auf Bohrinseln aufzuführen. Auch darfst du sie nicht gewerblich verleihen und mit der Privatvideothek Geld verdienen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Februar 2013 - 13:34 #

Bitte q, du nicht auch noch. Hört auf mit diesen Unwahrheiten! Das ist schlicht und ergreifend FALSCH!

Siehe mein Post weiter unten. Du erwirbst Eigentum an der Software! Das ist die gesetzliche Lage! Da können die Hersteller noch so von Lizenzen schwadronieren! Das tangiert in Deutschland Endkunden einfach nicht! Denn wir sind nicht in den USA!
Siehe § 90 BGB als Voraussetzung, dass §433 BGB gilt. Google mal nach "Software als Sache" dann siehst du klarer und was "Sache" ist.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18734 - 23. Februar 2013 - 17:55 #

Du kämpfst gerade gegen Windmühlen.
Das sich der Wandel von Ich kaufe ein Spiel, wie auf Konsolendatenträgern heute noch oder damals allgemein auf Datenträgern, mit Steam und den kostenlosen Kämpfern aus der Community dafür, gewandelt hat zu du bekommst ein Nutzungsrecht solange es dem Portalinhaber beliebt, in den Köpfen so vieler manifestierte ist schon zu weit fortgeschritten.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 23. Februar 2013 - 18:34 #

Ich habe dazu weiter unten noch etwas zitiert, da gibt es noch etwas Wind für die Mühlen. Ich kämpfe weder für noch gegen etwas, ich sehe einfach nur die deutsche Rechtsprechung etwas differenzierter, so wie fast jeder Richter so seine ganz eigene Interpretation der Sachlage hat, somit ist die Rechtslage alles andere als in Stein gehauen oder zu Papier gebracht, so einfach ist es eben nicht, wie es gern gesehen wird.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Februar 2013 - 18:50 #

Da gibt es nichts zu differenzieren! Die Softwarehersteller versuchen mit Tricks die Rechte der Eigentümer auszuhebeln. Bisher recht erfolgreich, allerdings ist das letzte Wort da noch lange nicht gesprochen.

Schlimm finde ich hingegen Konsumenten, denen ihre Rechte völlig egal sind, die sich freiwillig abhängig machen und so tun, als ob es nicht anders ginge. Denn es geht anders!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Februar 2013 - 18:48 #

Ich kämpfe gegen die Verbreitung von Unwahrheiten! Ob absichtlich oder aus Unwissen sei mal dahingestellt.

Fakt ist, die Software wird durch Kauf Eigentum des Käufers.

Durch Accountbindung werden die Rechte stark eingeschränkt. Nur gerade DAS Thema ist nicht in Stein gemeißelt, wie die aktuelle Klage gegen Steam zeigt. Vielleicht werden dann nämlich Portale wie Steam dazu gezwungen, aufgrund des Eigentumsrechtes, dass ihre Kunden ihre rein digitale Software weiterverkaufen können müssen!

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 22. Februar 2013 - 14:59 #

Klar kannst du mit der BD oder DVD machen was du willst, du kannst sie anzünden, verätzen, zerkratzen, mit einem Hammer bearbeiten, dir an den Innenspiegel im Auto hängen und sogar in einem geeigneten Abspielgerät abspielen, aber mit dem Film kannst du noch lange nicht machen was du willst. Filmstudio und so, die können damit machen was sie wollen.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18734 - 23. Februar 2013 - 17:50 #

Es geht ja auch grad gar nicht um das verändern des Inhalts :-P.
Immer schön beim Thema bleiben.
Die DVD/BD kann ich abspielen wann immer wo immer ich will und wenn ich will kann ich sie verschenken verkaufen oder vernichten.

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 22. Februar 2013 - 15:14 #

Das ist nochmals eine andere Baustelle. Selbst mit deinem Eigentum kannst du nicht immer "tun und lassen was du möchtest".

An deinem Auto darst du nicht groß rumbasteln, wenn du es noch im öffentlichen Straßenverkehr nutzen möchtest, deine eigenen Bäumen darfst du nicht ohne weiteres abholzen, dein Haus darfst du nicht ohne Genehmigung umbauen, und und und...

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 22. Februar 2013 - 14:57 #

Dafür muss man halt davon ausgehen, dass man nur eine Lizenz erwirbt. In diesem Sinne, frohes weiterlizensieren.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 22. Februar 2013 - 15:04 #

Kommerzielle Software hat sich schon immer um Lizenzen gedreht, war nie anders, wurde nur nicht immer von jedem so kommuniziert, geschweige den von Kunden wirklich realisiert.

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 22. Februar 2013 - 15:18 #

Wobei es allerdings auch von den Spieleherstellern nicht gut kommuniziert wird. Hätten sie das schon vor Jahrzehnten besser klargestellt und nicht im Kleingedruckten versteckt, würden vielleicht nicht so viele Leute enttäuscht sein, wenn sie mit der Realität konfrontiert werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Februar 2013 - 13:35 #

Falsch, falsch, falsch!

Siehe meine anderen Posts.

Ist ja echt schlimm hier ...

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 23. Februar 2013 - 13:47 #

Theorie und Praxis, da kannst du mit der gesetzlichen und rechtlichen Interpretation des BGB hin und her diskutieren, am Ende wirst du dein "Eigentum" dann im Einzelfall einklagen müssen, und dabei wünsche ich dann viel Freude und ein gutes Finanzpolster.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Februar 2013 - 14:27 #

Was ist das denn für eine schwachsinnige Aussage?

Wieso müsste ich etwas einklagen, wenn ich mit meinem Eigentum so verfahre, wie ich darf? Andersrum, der Publisher kann mich soviel verklagen wie er will, es nützt ihm nur nichts, da die Rechtliche Situation klar ist!

PS: Ich kaufe keine Spiele bei Steam oder sonstigen Accountgebundenen Kram, weil ich mich nicht austricksen und um mein Recht als Eigentümer bringen lasse. Ansonsten klagt in dem Fall ja auch gerade der Verbraucherschutz.

Und du musst Eigentum gar nicht in Anführungszeichen setzen. Die Software wird durch Kauf dein Eigentum. Das ist Gesetz! Das ist die Praxis - alles andere ist Wunschdenken der Softwarefirmen.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 23. Februar 2013 - 17:11 #

Die rechtliche Situation ist ja so klar:

Unter Bezug auf die Rechtsprechung des BGH wandte auch das OLG Nürnberg die Regeln des Kaufrechts für nur auf einem Computer aufgespielte Standardsoftware an und befürwortete die Eigentumsfähigkeit vom Datenträger. Gleichzeitig wurde die Sachqualität
von Computerprogrammen negiert und konstatiert, dass diese selber bloß immaterielle Güter seien.
Folglich stützt die Rechtsprechung des BGH und dieser folgend die der OLGs die Annahme, dass die notwendige Verkörperung von Computersoftware deren Sachqualität begründet, nicht zwingend.

NICHT ZWINGEND!

Ferner ergibt sich aus den Gesetzesmaterialien zur Schuldrechtsmodernisierungsreform ein weiteres Argument, welches stützt, dass Software nicht als Sache gem. § 90 BGB angesehen
werden sollte. Sonstige Gegenstände sollten diejenigen sein, auf welche die Rechtsprechung bereits zuvor die Vorschriften des Kaufvertragsrechts anwandte.

http://www.hans-bredow-institut.de/webfm_send/87

Das "Schwachsinnig" lass ich dir mal als emotionale Unausgeglichenheit durchgehen.

EOD!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Februar 2013 - 19:02 #

Dein Link will nicht so recht bei mir ...

Davon ab, Google nach "Software als Sache", keine Ahnung was dein Link da ausgegraben hat oder von wann der Inhalt ist. Tatsache ist, dass die Rechtslage in Deutschland heute eindeutig aussieht! Software ist eine Sache! Sagt dir quasi jeder Treffer in Google wenn du nach obigen Begriffen suchst. Mal mehr mal weniger ausführlich begründet.

So, habe das Dokument jetzt aufgekriegt, leider ist immer noch nicht klar, von wann es ist. Tatsache ist jedoch, es handelt sich um eine Rede mit einer persönlichen Meinung des Referenten! Laut Meinung der Dame "sollte" Software nicht als Sache eingestuft werden. Das ist auch schon alles.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 23. Februar 2013 - 19:39 #

Die Meinung der Dame ist durchaus keine Einzelmeinung, du sprichst auf die Eindeutigkeit der Rechtslage an und beziehst dich mit Sicherheit darauf: BGH vom 23.07.2009 - VII ZR 151/08, und genau dieses Urteil wird eben auch in einigen der ergoogelten "Software als Sache" Treffer angegriffen und hinterfragt, ob es überhaupt auf den IT-Bereich anwendbar ist.
Wie auch immer es am Ende mit dem Verbraucherschutz läuft, für mich ist da bislang gar nichts eindeutig, es wäre schön wenn sich da alle so einig und sicher wären wie du, solange das aber immer wieder hinterfragt wird, bleibe ich skeptisch was die Eindeutigkeit der Rechtslage angeht.

So, jetzt aber EOD ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 24. Februar 2013 - 15:18 #

Nun, selbst wenn Software nicht als Sache eingestuft wird, was auch Auswirkungen auf Bücher, Musik und Filme hätte, für die auch die Einstufung als Sache gilt, bleibt es immer noch beim Eigentumswechsel durch Kauf sowie dem Fakt, dass die Inhalte fast aller Softwarelizenzen zum großen Teil keine Wirkung haben, da schlicht und ergreifend ungültig und mit der Rechtssprechung kollidierend. Etwa der Passus in etlichen Lizenzen, der den Wiederverkauf untersagt oder das die Software nur auf "unbestimmte Zeit" zur Verfügung gestellt wird. Dann wäre es nämlich so, dass ich die Software jederzeit wieder abgeben kann und mein Geld wiederbekomme - ich glaube nicht, dass das im Sinne der Softwareentwickler ist. Das schöne an Verträgen und Lizenzen ist ja, dass sie immer zweiseitig sind. Wenn dann Klagen kommen, dass der Hersteller seine Software wieder zurücknehmen soll, da würden sich einige Firmen ganz schön die Augen reiben mit einmal ...

Bei keiner Sache: Wo steht, dass das Eigentum bei Nicht-Sachen nicht übertragen wird? In der Lizenz? Die hat doch keinerlei rechtliche Bedeutung, sprich ist kein Gesetz! Und wenn die Software nicht verkauft wird, dann wird sie vermietet - oops, ich kann sie jederzeit zurückgeben.

Es hat seinen Grund, warum das BGH Software als Sache einstuft, schlicht weil es spezielle Gesetze für virtuelle Daten überflüssig macht. Das kann man anzweifeln, ändern an der gesetzlichen Lage tut dies jedoch überhaupt nichts!

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 24. Februar 2013 - 17:02 #

"Selbst wenn Software nicht als Sache eingestuft wird, was auch Auswirkungen auf Bücher, Musik und Filme hätte..."

Was heißt hier "hätte"? Bei accountgebundenen eBooks, MP3-Käufen und Film-Downloads wird doch die selbe Diskussion mit für und wider geführt:
http://www.teltarif.de/drm-kopierschutz-ebook-epub-mobi-e-book-reader-rechte/news/46090.html
http://irights.info/streit-um-second-hand-e-books/7172

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 22. Februar 2013 - 19:39 #

Ach Gottchen, behauptest du immer noch diesen Quatsch!

Wie oft muss man dich und die Leute hier eigentlich noch aufklären! In Deutschland kauft man eine Software und wird deren Eigentümer! Da ist nichts mit Lizenz, die gibt's nur obendrauf und deren Bestimmungen sind in den meisten Fällen ungültig, weil sie oft nicht auf Europäisches Recht angepasst sind.
Also höre endlich mal auf, deine Herstellerlügen zu verbreiten!

Du bist jetzt lange genug hier Mitglied und solltest die Faktenlage längst kennen! Das Thema gab es ja nun schon oft genug!

Software wird als Sache nach §90 BGB eingestuft. Damit gilt §433 BGB - Das Eigentum, Datenträger als auch darauf enthaltene Software, wird an den Käufer übertragen!

Name (unregistriert) 22. Februar 2013 - 20:41 #

Das heißt ich darf die auf dem Datenträger enthaltene Software verändern wie ich will, vervielfältigen wie ich will, verkaufen wie ich will? Ist ja mein Eigentum...

Arno Nym (unregistriert) 22. Februar 2013 - 22:20 #

Nein, denn damit würdest du wiederum das Urheberrecht verletzen. Das hat aber mit dem Erwerb des Eigentums nichts zu tun.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Februar 2013 - 13:30 #

Wie Arno Nym schon ausführte, das Urheberrecht setzt der freien Handhabung mit Medien und insbesondere bei Software einige Grenzen.

Aber z.B. darfst du Software immer verkaufen, selbst wenn sie nur als Download verfügbar war. Das hat kürzlich selbst das EUGh so entschieden. Das Problem dabei ist die Accountbindung. Der Server und der Account ist eben nicht Eigentum des Käufers als Teil der Software sondern gehört weiterhin dem Anbieter. Deswegen schränken Steam und Co die Eigentumsrechte auf extreme Art und Weise zusätzlich ein. Dagegen geht derzeit der Verbraucherschutz vor.

Cohen 16 Übertalent - 4453 - 22. Februar 2013 - 11:51 #

Ich kaufe aber nicht das Spiel sondern erwerbe die Nutzungslizenz für ein Spiel... egal ob per Download oder als Retail-Version. Das mag nicht jedem schmecken, aber so sieht es rechtlich nunmal aus. Der Datenträger, die Verpackung und die Anleitung sind mein EIGENTUM, damit kann ich (fast) alles tun und lassen, was ich möchte.

Mir sind meine Rechte hierbei samt seiner Einschränkungen vollkommen bewusst (dir anscheinend nicht so ganz), und wenn mir das Preis-Leistungs-Verhältnis TROTZDEM noch fair erscheint, habe ich damit kein Problem... egal ob Retail-Kauf, Online-Kauf, DLCs oder Abos wie PSPlus.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. Februar 2013 - 12:05 #

Zum Stichwort Preis/Leistung:

Ich kaufe grade bei Steam nichts zum Vollpreis. Aber selbst an X-COM (also einem durchaus guten Spiel, dass nicht gefloppt ist) sieht man den schnellen "Wertverfall". Nach nichtmal einem halben Jahr inzwischen bei GreenManGaming für ~15€ zu haben. In 1-2 Jahren garantiert im Sale für 2,5€.

Ich bezweifle jetzt einfach mal das sich an dieser Entwicklung groß etwas ändern wird. Wieso sollte ich mir dann darüber gedanken machen ob Steam mein Spiel mir noch in 30 Jahren liefern kann? Sollte Steam wirklich mal Pleite gehen und nicht vorher oder nachher eine Phase einleiten in dem ich alle meine Spiele inklusive DRM-Frei-Patch runterladen kann oder einfach STEAM in die Hände von Viacom, Warner oder GE fällt und der Nutzer es garnicht mitbekommt... Dann kann ich diese (zu der Zeit dann) uraltspiele bei jedem x-beliebigen anderen Anbieter für 0,70-2,5€ halt nochmal nachkaufen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 22. Februar 2013 - 19:39 #

"Ich kaufe aber nicht das Spiel sondern erwerbe die Nutzungslizenz für ein Spiel... egal ob per Download oder als Retail-Version. Das mag nicht jedem schmecken, aber so sieht es rechtlich nunmal aus."

Verdammich nochmal!
Mensch Leute! So sieht es gerade NICHT aus!

In Deutschland kauft man die Software! DAS ist die rechtliche Situation! Software wird als Sache nach §90 BGB eingestuft. Damit gilt §433 BGB - Das Eigentum, Datenträger als auch darauf enthaltene Software, wird an den Käufer übertragen!

saxz 13 Koop-Gamer - P - 1795 - 22. Februar 2013 - 12:13 #

Also in meinem Fall ist es so, ich betrachte Käufe über Steam mittlerweile eher als gemietet. Deshalb zahle ich auch keine Vollpreise mehr, sondern warte eigentlich fast immer die Steamdeals ab. Der Vorteil ist eben, dass im Gegensatz zur Miete ich hier sogar den "Vorteil" habe, dass der Endzeitpunkt für die Gegenleistung nicht feststeht. Bisher sind die Spiele noch undefiniert lange verfügbar, bis Valve eben dicht macht.
Dadurch ist das Kosten-/Nutzenverhältnis ziemlich gut. Im Umkehrschluss bin ich dafür bereit für ein neues Spiele ohne DRM als Retail-Fassung oder auch digital über gog.com mehr Geld auszugeben, als ich es bei Steam tun würde.

Einen Nachteil hat das Ganze aber: dadurch das immer mehr Titel auf Steam und co. setzen, gibt es kaum mehr Titel, die ich direkt zum Release kaufe. Aber da ich mit Dingen wie First-Day-DLC und Season-Pass sowieso nichts anfangen kann, verflüchtigt sich bei mir das Interesse meist recht schnell an dem jeweiligen Titel.

Mit dieser Lösung kann ich persönlich ganz gut leben.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. Februar 2013 - 12:37 #

Genau das wollte ich vorhin auch sagen. ^^

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 22. Februar 2013 - 9:42 #

Ich freue mich mittlerweile über jedes Game, dass Steam nutzt. Mit einer schnellen Internetanbindung ist Steam wirklich eine tolle Sache.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 22. Februar 2013 - 21:02 #

Umgekehrt ist es ohne kaum nutzbar: Letztens wollte ich mal wieder ne Runde Portal einlegen, kam aber nicht an mein Spiel, weil Steam erst eine über 100 MB große Updatedatei laden wollte, die ich mir mit meiner Volumenbeschränkung diesen Monat nicht mehr leisten konnte...

Onlinedienste wie Steam sorgen faktisch dafür, dass unterversorgte Gebiete auch für Spieler digital abgehängt werden, selbst wenn sie die Spiele auf Datenträger im Laden erwerben. Und im Gegensatz zu früher können sie nicht mal mehr bei Freunden einen neuen Patch laden und mit nach Hause nehmen, um sich den eigenen Download zu sparen.

Schöne neue Zeiten. Bin ich froh, zumindest an diesem Standort demnächst die Volumenbegrenzung los zu sein. Bis dahin "muss" ich auf Steam verzichten.

Vaedian (unregistriert) 22. Februar 2013 - 21:55 #

Du bellst den falschen Baum an. Steam ist nicht schuld an der Unterversorgung.

Sich immer auf Abwärtskompatibilität und den kleinsten gemeinsamen Nenner zu verlassen, führt zu Dingen wie 640KB Hauptspeicher. Nur weil du eine Volumenbeschränkung hast, will ich noch lange nicht wieder DJ mit meinen hunderten Spiele-CDs spielen müssen.

Schick eine Petition an die Bundesregierung. Das ist die richtige Adresse.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 22. Februar 2013 - 22:25 #

Ich belle schon den richtigen Baum an, finde ich: Ohne erfolgreiches Update komme ich nicht an meinen Steam-Account und an die darauf liegenden Spiele. Valve könnte schlicht und ergreifend ne Option einbauen, das Update auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, statt mir pauschal den Zugriff zu verweigern.

Und den anderen Baum (Politik und Netzbetreiber) haben wir hier ja bereits erfolgreich angebellt. Ein knappes Jahrzehnt lang. Mittlerweile gibt's VDSL und es muss nur noch mein Anschluss geschaltet werden. Das hilft nur leider anderen Gebieten hierzulande und weltweit nix. Online-Distributionsplattformen sind eine Technologie für privilegierte Landstriche und die unterprivilegierten werden vom Markt zunehmend ausgeschlossen.

Vaedian (unregistriert) 23. Februar 2013 - 1:28 #

Automatische Updates deaktivieren --> fertig.

Ist bei modfähigen Spielen wie Skyrim oder X sogar unabdingbar, da dir sonst jeder Patch die Hälfte der Mods zerschlägt.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 23. Februar 2013 - 3:31 #

Es geht um den Steam-Client selbst und nicht um eines der Spiele.

Vaedian (unregistriert) 23. Februar 2013 - 16:06 #

Ja wo glaubst du denn stellt man die automatischen Updates aus? Im Ingame-Menü?

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 23. Februar 2013 - 16:31 #

Ich komme nicht in den Client, weil der selbst vorher ein Update für sich (!) fahren will. Davon rede ich die ganze Zeit. Es geht nicht um einen Patch für eines der Spiele, sondern um einen Update-Batzen für Steam selbst. Also kann ich auch nix ausschalten. Ich kann nur einige Stunden warten, bis der Download rum ist, oder auf "Abbrechen" klicken.

Vaedian (unregistriert) 23. Februar 2013 - 16:39 #

Ah! Nun ähm ... ja, das könnte für die Dorfbevölkerung durchaus ein Problem sein.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15095 - 22. Februar 2013 - 10:02 #

Sympathischer Verein Egosoft. Darum freue ich mich auch aufs nächste X. Wird wieder gekauft.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 22. Februar 2013 - 10:28 #

"Steam motiviert alle Entwickler ihre Spiele zu sogenannten "Steam Play"-Titeln zu machen. Damit sind alle Betriebssysteme Teil eines einzigen Produktes."

Nachdem Sony sich dieses Vorgehen von Steam kopiert hat, bin ich auch auf Konsolen voll auf dem digitalen Trip. Insbesondere kleinere Entwickler nutzen die Möglichkeit gerne und machen aus ihren Titeln Cross-Buy-Spiele, die ich sowohl auf der PS3, als auch Vita und in Zukunft wahrscheinlich auf PS4 nutzen kann.

Von daher finde ich diesen Brief von Egosoft toll und die Spieler sollten mal anfangen auch die positiven Seiten solcher "DRM-verseuchten-Gebrauchtspielsperre-verhindernde-Facebook-unterstützende-Plattform" zu sehen, anstatt immer wieder die selbe Leier mit den Nachteilen runterzubrabbeln.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 22. Februar 2013 - 10:38 #

Nope, Sony erlaubt KEINEN Transfer, der PSN-Käufe auf die PS4.

http://www.destructoid.com/psn-purchases-will-not-carry-over-to-ps4-update--246229.phtml

(wie ich grad gelesen hab, gabs noch ein Statement, dass es viellicht per Cloudgaming ermöglicht wird)

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 22. Februar 2013 - 10:42 #

Ich gehe eben ganz stark davon aus, dass Sony die Spiele übers Cloud-Gaming anbieten wird. So könnte man, noch vor dem Launch der PS4, viele Gamer davon überzeugen sich die digitalen Versionen eines Spiels zu holen, damit sie sich schon mal dran gewöhnen.

Alle zukünftigen PlayStation-Konsolen werden das Problem dank X86 ja nun nicht mehr haben. :)

Larnak 21 Motivator - P - 25555 - 22. Februar 2013 - 10:29 #

Was ist, wenn Egosoft *vor* Steam verschwindet? :D

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 22. Februar 2013 - 10:37 #

Dann veranlasst der Insolvenzverwalter eine massive Preissenkung aller bestehenden Titel, damit die Gläubiger bezahlt werden können. Darksiders 2 kostet im PSN dauerhaft nur noch 10€. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 22. Februar 2013 - 10:53 #

Ich glaube er meinte das mit dem Patch.

Das war auch mein erster Gedanke: "Mutig von Egosoft zu glauben, sie würden länger bestehen bleiben als Steam".

Mir kommt so ein Scheiß jedenfalls immer noch nicht auf die Platte (Ausnahme kostenlose Games).

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 22. Februar 2013 - 11:00 #

Keine Minute und ich habe Cracks für alle X-Spiele gefunden...
Bei Konsolen wird es etwas komplizierter, aber noch lange nicht unmöglich.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 22. Februar 2013 - 19:36 #

Tja, dumm nur, dass Cracks in Deutschland illegal sind.

Warum sollte ich ein Spiel dann kaufen, da kann ich ja gleich die Raubkopie nehmen ...

lis (unregistriert) 22. Februar 2013 - 21:20 #

Huch! Prinzipiell? Seit wann?

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 22. Februar 2013 - 22:14 #

Ich geh mal stark davon aus, dass das Urheberrecht an der Original-Exe (oder welcher Datei auch immer) dem Urheber gehört und du daran darum nicht rumarbeiten darfst.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 22. Februar 2013 - 22:59 #

Wenn der Urheber aber nicht mehr existiert und diese Rechte bei keinem mehr liegen, kann man auch nicht gegen ein Urheberrecht verstoßen.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18734 - 23. Februar 2013 - 18:05 #

Rechte verschwinden nicht weil jemand pleite geht. Sie verfallen höchstens nach langen fristen wenn sie keiner erneuert.
Im Falle das Egosoft pleite geht hat am Ende trotzdem noch jemand die Rechte an den Spielen die werden nämlich mit der Konkursmasse verkauft.
Und wenn ich mich recht entsinne verfallen Rechte bei Spielen auch erst nach 25 Jahren.
Schönes Beispiel dafür sind die Tantiemen die heute noch die Nachkommen von Elvis Presley, John Lennon oder aktuell Michael Jackson bekommen ...

lis (unregistriert) 22. Februar 2013 - 23:14 #

Die Einordnung der Rechtslage, wie sie in meinem Kopf eingelagert wurde, ist in etwa so: Du darfst in Deutschland die Exe (oderwasauchimmer) verändern und eine Anleitung darüber herausgeben, wie das zu bewerkstelligen ist (auch automatisiert), nicht aber die neue Exe (oderwasauchimmer). Der Wikipedia-Artikel zum Thema lässt sich auch entsprechend lesen und zeigt weiterhin, wieso es heutzutage fast auschließlich eindeutig illegale Cracks gibt.
"Cracks sind illegal!" ist eben einfach nicht das, was mir ins Ohr gehaucht wurde. :o

(Den letzten Satz bitte eher als unpassendes erotisches Bild sehen und weniger als Abwertung all jener, die nicht meiner Ansicht sein mögen.)

Larnak 21 Motivator - P - 25555 - 23. Februar 2013 - 2:32 #

Jap, so war's gemeint.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 22. Februar 2013 - 11:08 #

Egosoft hat bisher immer nach einer Weile einen "Patch" herausgebracht mit denen der Kopierschutz entfernt wurde. Das ist quasi Usus bei der X-Reihe und sogar unabhängig davon, ob die pleite gehen oder nicht.

Ganesh 16 Übertalent - 4868 - 22. Februar 2013 - 10:45 #

Ich finde die Einstellung zu Steam als geringerem Übel verständlich. Es ist ja auch eine nützliche Plattform, vor allem, so lange die Spiele noch woanders verkauft werden können und dann bloß dort registriert werden müssen.

Was mich an seinem Statement aber stört: Er lobt Steam als Kopierschutz. Mein Lieblingsentwickler Paradox geht jetzt ebenfalls den Steam-Weg, allerdings unter dem ausdrücklichen Verzicht von DRM. Valve scheint also die Option zu bieten, Spiele über Steam abzuwickeln ohne DRM zu nutzen, sodass die Spieler den Client (wenn sie den nicht wollen) abgesehen von der Installation und Updates nicht nutzen müssen.

Wenn Egosoft diesen Weg gehen würde, wäre die Community wahrscheinlich weniger empfindlich und das Problem damit, was passiert, wenn entweder Valve oder Egosoft pleite gehen, besteht gar nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 22. Februar 2013 - 10:55 #

Ich glaube das hängt auch oft mit dem Publisher der Retail-Version zusammen. Der sieht es oft gar nicht gerne, wenn das Spiel über Onlinevertrieb (der Konkurrenz) mit einmal keinen Kopierschutz mehr hat. Bei Witcher 2 und Namco gab es glaube ich eine ziemliche Diskussion darüber.

Ganesh 16 Übertalent - 4868 - 22. Februar 2013 - 11:34 #

ich weiß nicht, wie viel Retail Egosoft noch absetzen kann. Paradox kam bereits vor längerer Zeit auf die Idee, dass sich das in vielen Fällen schlichtweg nicht lohnt, weil eh kaum ein Händler Nischenspiele ins Regal stellt.

Aber gut, vielleicht ist Paradox auch ein einer guten Position, weil sie selber publishen.

Dass der Witcher 2 sich Retail hingegen lohnt, ist klar. Ist ja auch ein ziemlicher Mainstream-Titel, der parallel noch auf Konsolen erschienen ist. Ich glaube kaum, dass für extrem komplexe Weltraumsimulationen das Gleiche gilt.

tfb5nyb (unregistriert) 22. Februar 2013 - 14:07 #

Wenn du es bei Steam aktivieren musst, dann ist das DRM.
Und dann ist das auch Kopierschutz, da Kontengebunden. Sehr wahrscheinlich sind auch nicht mal alle Daten auf der Disk (bei Steamspielen üblich).
Wenn so auf Steam setzt, dass die Spiele dort aktiviert werden müssen, dann ist das kein Verzicht auf DRM.
Auch wenn Pdox aufgrund der eher speziellen Kunden dort noch vorsichter Argumentiert als andere.

Ganesh 16 Übertalent - 4868 - 22. Februar 2013 - 15:27 #

Na ja, also eine Kontenbindung für den Download ist zwar strenggenommen DRM (in dem Sinne, dass das Recht zum Download eingeschränkt ist), aber anders ist die digitale Distribution doch wohl kaum zu realisieren.

Die Spiele hingegen funktionieren wunderbar ohne Steam. Und Disks sind ohnehin eine exotische Erscheinung geworden.

totalwarzone 13 Koop-Gamer - 1554 - 22. Februar 2013 - 11:00 #

Ich mag Steam. Wenn es funktioniert. Aber das tut es ab und an nicht. Das ist eine Tatsache. Das hat sicherlich sogut wie jeder schonmal durch, manche auch mehrmals-wenn auch nur die Minderheit. Deswegen find ich Steam trotzdem toll-wenn es denn funkioniert.

Wie gesagt und dann werd ich sauer. Da ist es mir auch wurscht, ob ich zur Mindeheit gehöre. Das hat es früher nicht gegeben, dass ich ein Spiel installieren will und der plötzlich anfängt es zu saugen. Oder dass ich ein Spiel spielen will, aber vergaß Steam auf Offline zu stellen und jetzt hab ich grad keine I-net verbindung, aus welchem Grund auch immer, und ich nicht spielen kann, weil Valve will, dass ich zum Spielen die Inet Verbindung herstelle-oder alternativ Steam offline nutze-was beides eben grad nicht geht, weil ich kein zugriff bekomme. Aber lest einfach mal folgende kleine Story durch, zum nchvollziehen....

totalwarzone 13 Koop-Gamer - 1554 - 22. Februar 2013 - 11:00 #

Als kleiner Anhang zum Thema Steam, was ich eigentlich mittlerweile ganz Ok finde sofern es denn funktionieren würde und mich manche Sachen fragen würde ehe es handelt, kann man sich ja das mal durchlesen was ich seinerzeit in der Zone gepostet habe.

And the Oscar goes to....

....Steam! Für diese Grandiose Errungenschaft. ;)

Eine kleine Geschichte für Steamies und Kritiker

Ich kucke gerne Doku´s. Besonders über Antike, aber auch über Zeitalter wie Mittelalter oder Rennaisance. Nunja, früher war das so:

- Ich habe lange Zeit wie entfesselt Shogun und Medieval 1 gespielt, Jahrelang. Oft ganze WE hindurch. Aber irgendwann, wurde es langweilig und nun ja, dann kam der Nachfolger.
- Ich habe lange Zeit wie entfesselt Rome gespielt, Monatelang, Tag und Nacht. Aber irgendwann, trotz Modifikationen, wurde es langweilig und nun ja, dann kam der Nachfolger.
- Also habe ich das auch gespielt. Auch oft. Auch lang. Aber auch das wurde irgendwann langweilig und nun ja,dann kam der Nachfolger.
- Also habe ich das auch spielen wollen.....

- Mooooment. Ja, wir alle kennen das Release desaster von Steam mit Empire. Nunja, dann wollte ich es dann doch weiterspielen. Ist ja ganz Nett gewesen bis dahin, folgt sicherlich bald besserung. Lange hats auch nicht gedauert, dann wurde fast bei jedem Spielstart gepatcht was das Zeug hielt. Gezählt hab ich 11 Updates. Was es mir gebracht hat weiß ich nicht, nur das ich oft nicht auf mein Spiel zugreifen konnte. Ein Patch brachte es sogar Tagelang gänzlich zum Absturz. Kennen wir sicher auch alle bei 1.3.

Mittlerweile sind wir seit 1.6 ja Gottseidank davon erlöst....
Doch halt, ich vergaß, man konnte ja Auto Updates auch ausschalten......
Nette Sache, nur das Steam sich bei jeder Aktualisierung daran nicht mehr hielt und man selber denkt ja auch nicht immer dran, das erneut auszuschalten ehe man spielt, damit man von dem Krux der womöglich dann wieder kommt verschont bleibt. Ach, hab ich schon erwähnt dass man dann auch schlecht an seine gekauften DLC´s drankommt wenn man das Game nicht aktualisiert? Naja, jetzt hab ichs ja hinzugefügt.....

- Irgendwann wurde es einem zu Bunt und man trennte sich von dem Spiel mit dem Versprechen, kein Spiel mehr zu kaufen daß einen dieses S.T.E.A.M. (die Innitialen stehen sicherlich für irgend eine Anti PC Spiele Gruppierung) aufzwingt. Aber dann kam die Ernüchterung, das nächste TW hatte dies auch zur Pflicht. Nun ja, obwohl man nun nicht mehr Monatelang Tagein, Tagaus TW gespielt hat, wie früher, wollte man glauben, dass sich vieles gebessert hat denn der Mensch lernt ja aus fehlern. Leider ist Steam eine Maschine und naja, mehr sage ich garnicht dazu....

Hauptgeschichte:

- So, der Kern der Story aber beginnt jetzt. Wie bereits gesagt, kuckt meinereiner gerne Dokus. Schön waren die Zeiten als Rome noch auf CD in der Ecke lag, im besten Fall auf de Festplatte, und man beim kucken solch eines Dokus die Lust gepackt hat, mit Gallien Rom zu überfallen, Byzanz vor den Türken zu retten oder den Arroganten Baguette-fressern zu zeigen, wo die englische Krone hängt. Dann hat man das Spiel gestartet, oder schnell installiert und los ging es.

- So, selbiges geschehen als meinereiner nun versuchen wollte, nach gesehener Doku die Holländische Handelsgesellschafft in Empire Neu zu beleben. Schnell an den PC und......
Der Rechner lahmt erst mal ne Zeitlang weil Steam automatisch startet. Dann installiert Steam irgend ein Update. Nungut, schnell ein Kaffee gemacht aber nun gehts los (Die Vorfreude flammt noch). Pustekuchen! Nach dem Druck auf die Empire Verknüpfung findet Steam irgend eine Datei nichtmehr. Da kramen wir mal schnell einige Sätze in der Geschichte zurück und siehe da:

Doch halt, ich vergaß, man konnte ja Auto Updates auch ausschalten.

Ach ja, aber seit Wochen stellt bei mir Steam den Offlinemodus bei Empire nach Rechnerneustart wieder auf an. Folglich muss ich erst Steam starten, dort auf Offlinemodus und dann Empire starten... respect..... (Wer mir ein kompliziertes verfahren zum sicheren start eines Spieles nennen kann bekommt einen Keks).

Anfürsich kein Problem, ein kleiner Umweg mehr, nur, wie gesagt, Steam startet nicht mehr. Hm, also starten wir den Browser, geben die Steamhomepage ein und versuchen anderweitig diesen Modus auszuschalten, wir wollen ja nur Empire spielen. Ohne Community, ohne Achivements, ohne Aktualisierung, ohne Schnickschnack, einfach nur spielen (Die Flamme der Vorfreude keimt noch....)
Tja, leider finden wir nichts, der Zugriff auf diese Daten ist mir über die Steamsite nicht möglich, lediglich der Zugriff auf meinen Account sowie diverse Statistiken etc...

- Also, bleibt nur noch, nach erfolglosen googeln was zu tun sei, Steam deinstallieren. Sind nur 4 Gb, sollte also schnell ??? wieder gesaugt sein und installiert. Also gesagt getan (Der Abspann der Doku flimmert bereits über den TV-Schirm ), aber was nu?

Auf einmal Empire, Napoleon und sonstiges Steamkrucks verschwunden.... !!!

Nundenn, wer soviel mitgemacht hat lässt sich nicht aufhalten, jetzt erst Recht, Mensch gegen Maschine, Auge um Auge Zahn um Zahn: Empire Installierenheisst es jetzt.
CD 1 einlegen (im Menü steht Diskette 1, oooooooooooooooooook ), dauert nur 1 Stunde und 5 Minuten.... Ich sehe auch ne geschlagene 3/4 stunde zu, ehe ich mir doch noch einen Kaffee genehmige. Man wird ja doch langsam Müde. Als ich zurückkomme fehlt jetzt hier leider der "Kaffe zu boden fall Smiley " , steht da nicht wie in seeliger Erinnerung ruhend die Frage nach der zweiten Cd (bzw Diskette). Auch keine Empire Verknüpfung. Stattdessen lahmt das System, aus welchem Grund auch immer. Blieb nach langem hin und her nichts anderes übrig, als Neuzustarten....

- System läuft wieder, über Steam-Verknüpfung versucht Empire zu starten (Yeah, immerhin Steam schon installiert, ein Segen ?!? )
Da steht dann auch Empire Startet. Just in dem Moment indem das kleine fünkchen Vorfreude wieder zu flackern beginnt, erscheint die Schreckensmeldung:

Spielbar in 5 Stunden 11 Minuten

.....................................Ohne..........................................................................Worte....................................................................................................

Fängt der doch tatsächlich an die restlichen 3 GB zu Downloaden! Abgebrochen, CD gestartet...Und? Deinstalliert und Neuinstalliert. Ich spar mir jetz auch noch die Ausführliche Erklärung dass dort nach 10 Minütiger Deinstallierung und erneut 50 Minütiger Installation die Frage kam nach der zweiten Diskette ^^ und dann nach nur weiteren 20 Minuten und wiederum 25 Minuten Patchen auf 1.6 ich endlich soweit gekommen bin, das ich im Hauptmenü von Empire steh.
Nur, jetzt bin ich Müde und habe keine Lust mehr zu spielen. Jetzt haben wir es halb 10 und spielen wollte ich um 6 Uhr. In diesem Sinne gute Nacht Community.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13878 - 22. Februar 2013 - 11:28 #

hartes Brot, so ein GAU ist mir zum Glück noch nicht passiert, aber diese online/offline Modus Geschichte kenn ich auch

Maik 20 Gold-Gamer - - 21503 - 22. Februar 2013 - 12:19 #

Bei mir wollte sich eines Tages XCom und SR3 nicht mehr im Offlinemodus starten lassen. Erst nach erneutem Onlinesein, ging es wieder. Das ist alles äussert merkwürdig.

N (unregistriert) 22. Februar 2013 - 14:13 #

Warum, ewig offline sein wird Steam wohl kaum tollerieren. Irgendwann werden die Lizenzen halt mal wider überprüft.
Gut, das steht jetzt nirgendwo geschrieben und offiziell ist es anders, aber das Verhalten ist eher die Regel. Entsprechende Rückschlüsse lassen sich ebend ziehen.

Serenity 15 Kenner - 3262 - 22. Februar 2013 - 14:12 #

das ist echt verdammt hart -.- hatte sowas, zumindest in dem ausmaß, zum glück noch nie, aber da kommt man sich als ehrlicher käufer schon ziemlich verarscht vor, ums mal "milde" auszudrücken, hättest du es "raubkopiert" und gecrackt, hättest diese probleme wohl nicht gehabt. und diese thematik stört mich schon seit zig jahren, ich hab echt vollstes verständnis für entwickler und das sie ihre spiele gewissermaßen schützen wollen, aber wenn man ehrlichen kunden damit derartig aufn senkel geht, wie in oben genanntem fall, ist das in meinen augen ne schamlose frechheit. da wird man als ehrlicher käufer noch bestraft....

Another One (unregistriert) 22. Februar 2013 - 20:52 #

Hab auch noch einen. Ich habe im Weihnachtssale doch glatt GTA Vice City gekauft. Jetzt wollte ich es gestern spielen, aber der Steam-Client zeigt es mir als nicht installiert an. Wenn ich es versuche zu installieren, dann kommt nur die Meldung das es nicht für meine Plattform (Windows 7) verfügbar ist. WTF? Ich habe es gleich nach dem Kauf installiert und gespielt. Ist einwandfrei gelaufen! Steam ist ja so geil! -.-

Tja, mal schauen was der Support meint! Zum Glück wurde das Spiel nicht gelöscht worden, und ist mit ein paar Verenkungen spielbar.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 23. Februar 2013 - 13:41 #

Ist mal wieder der Jugendschutz. Rockstar hat Sony und anscheinend auch Steam gebeten, die angebotene Version in Deutschland zu entfernen, da diese Version indiziert ist, aufgrund der Möglich die geschnittene Version zu einer ungeschnittenen zu machen.

Während man bei Sony das Spiel dann problemlos aus dem Ausland kaufen und mit seinem deutschen Account spielen kann, ist Steam da sehr bestimmend und hat keine Probleme damit es Usern wegzunehmen, wenn der Publisher es verlangt.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 23. Februar 2013 - 10:09 #

Da kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen, war doch damals eines der Hauptargumente für Steam, dass man nicht mehr umständlich einen Datenträger einlegen muss. :D

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 23. Februar 2013 - 13:50 #

Fast haargenau so hab ich es auch erlebt, als ich Empire seinerzeit installiert hab. Als ich es dann neulich nochmal spielen wollte, ging von CD gar nichts mehr, da hab ich ihn den ganzen Krempel runterladen lassen - bis es soweit war hatte ich dann aber auch wirklich keine Lust mehr.

Jedenfalls ist das mein erstes und letztes Steam-Spiel gewesen. Wenn jetzt irgendwo Steam dransteht, dann ist die ganze Kiste für mich sofort gestorben. Was auch immer da vorher an Vorfreude dagewesen sein mag verblasst und verkümmert, sobald die großkotzige Meldung kommt, das Spiel setze als "Kopierschutz" Steam ein.

Aber wenn wir ehrlich sind war ja Medieval 2 schon rein technisch das beste TW. Und das läuft noch von der "Diskette". Ich empfehle Stainless Steel, das machts gleich fünf Stufen besser.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 22. Februar 2013 - 11:05 #

Ich find die Argumentation ziemlich blödsinnig. Auch auf Origin kann man seine Windows-Titel auf Mac spielen. Und für Origin müsste man auch keine Origin-Freie Exe erstellen, weil das Spiel von Haus aus ohne Origin laufen könnte.

Die Argumente klingen eher nach einer 10 Jahre alten Diskussion, welche Vorteile Downloadversionen gegenüber DVDs haben. Aber stichhaltige Argumente für die Spieler, warum diese Downloadversion nun mit Steamzwang sein sollte und nicht auch für andere Plattformen wie Origin, Uplay, etc gibt es keine.

Jassir 11 Forenversteher - 738 - 22. Februar 2013 - 11:11 #

40 Millionen User?

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 22. Februar 2013 - 11:28 #

Origin hat 24 oder so. Und hält dich ja auch keiner davon ab auf allen Plattformen präsent zu sein, statt nur auf einer.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 22. Februar 2013 - 11:17 #

Doch: Steam gab es vor Origin und Uplay, und auf meinem Desktop ist nunmal kein Platz für drei dieser üblen Systeme. Schließlich ist es ein ganz schöner Aufwand sich damit zu beschäftigen und die ganzen Einstellungen zu verstehen, das tu ich mir nicht nochmal für Origin und Uplay an. Außerdem haben die Hersteller dieser beiden Plattformen mich in der Vergangenheit extrem verärgert indem sie mir verbuggte, gehypte Spiele zum Vollpreis verkauft haben die dazu noch mit total übertriebenen DRM Schutz vollgestopft waren, sodass ich es nicht spielen konnte. EA und Ubisoft haben deshalb bei mir erstmal kein Vertrauen mehr verdient.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 22. Februar 2013 - 11:29 #

Gut, dass bei Steam keine überhypten Spiele zum Vollpreis verkauft werden. Und das es keine ärgerlichen Bugs gibt, die sagen wir mal dazu führen, dass Steam in Deutschland nicht mehr funktioniert.

Stelle mir deinen Desktop sehr aufgeräumt vor. Hast sicher auch keinen überflüssigen extra Browser, sondern nimmst nur den von Steam und Emailprogramm auch nicht, geht ja auch über den Browser von Steam.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 22. Februar 2013 - 18:18 #

Natürlich werden auch überhypte Spiele bei Steam zum Vollpreis verkauft.
Nur habe ich persönlich von Steam als Publisher bisher keine so totalen Reinfälle erlebt. Konkret geht es mir um "Spore", "Die Siedler 7" und das DLC-Herauslösen bei Assassins-Creed 2. Bei Steam habe ich bisher keine Ausfälle erlebt. Ich weis zwar das es welche gab, aber zu den Zeiten war ich davon nicht betroffen.

Und natürlich habe ich keinen Extra-Browser auf dem PC, hab ja schließlich ein Smartphone

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 22. Februar 2013 - 21:17 #

Kannst ja auf Origin auch Spiele kaufen, die nicht von EA sind. Und auf Uplay auch Spiele, die nicht von Ubisoft sind (zb von EA :) ). Und Valve bringt ja nur Spiele raus als Hobby, das kann man kaum mit EA oder Ubi mit 20 Spielen oder so im Jahr vergleichen.

cpt.macabre 10 Kommunikator - 446 - 22. Februar 2013 - 12:46 #

Mir scheint, dass hier manch einem steam-gegner nicht bewusst ist, dass physische Datenträger auch eine begrenzte Lebensdauer haben. In der Cd-Sammlung meines Vaters gab es schon vor Jahren die ersten Ausfälle, meist cds aus den 80ern. Und viel spass bei der Suche nach 'nem Cd- oder DVD-Laufwerk in 30 Jahren ;-)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. Februar 2013 - 12:50 #

Das is wie bei der Schallplatte. Spiele von CD/DVD spielen sich halt ganz anders. :P

q 17 Shapeshifter - 6711 - 22. Februar 2013 - 12:51 #

Was Lehahn im Brief selsbt erwähnt :P

"Viel wahrscheinlicher aber ist es, dass Ihr ein Spiel, das Ihr auf DVD besitzt, in 10 Jahren trotz Eurer physischen Kopie nicht mehr spielen könnt, weil entweder:

- Die jetzige Version dann nicht mehr ohne Aktualisierung unter dem dann aktuellen Windows und auf der dann aktuellen Hardware läuft. Patches aber nicht mehr entwickelt werden.
- Ihr vielleicht inzwischen ein anderes Betriebssystem verwendet oder gar eine andere Art von Hardware oder einen Wohnzimmer-PC (siehe "Big Picture"-Modus) nutzt und deswegen Euer Spiel nicht läuft.
- Oder ganz einfach die DVD nicht mehr lesbar ist. "

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 22. Februar 2013 - 13:27 #

Deine menschliche Hülle hat auch eine begrenzte Lebensdauer. Viel Spaß bei der Suche nach einer neuen menschlichen Hülle in 50, 60, 70, 80 Jahren, denn übertragbar ist dein Steam-Account nämlich nicht.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 22. Februar 2013 - 13:36 #

Weil meine Enkel ja auch unbedingt den langweiligen Conputerscheiß vom Opi spielen wollen? Oder gibt's dann rechtlichen Ärger bzgl Erbrecht und Pflichtanteil weil ich meine ganze Erbmasse in Account gebundene Spiele gesteckt habe?

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 22. Februar 2013 - 14:02 #

Hehe, ich bin gespannt wann es soweit sein wird, ein paar Jahre braucht es noch. Das Erbrecht ist ja gesetzlich verankert und definiert - ich bin gespannt wie der erste Fall vor Gericht sein wird, wenn Opi seine 5000€-Spielsammlung vermacht und Steam Nein sagt. :D

cpt.macabre 10 Kommunikator - 446 - 22. Februar 2013 - 13:45 #

Ich glaub du hast wohl nicht ganz verstanden, dass mein Kommentar eben in genau die Richtung "nichts ist für die Ewigkeit" geht ;-)

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 22. Februar 2013 - 23:19 #

Was in einer hier überhaupt noch nicht erwähnten Weise ein Problem werden kann. Gut, in Sachen OS haben sich bisher die Fancommunities zu allem, was es wert ist, bewahrt zu werden, ihre Lösungen gezimmert. Es gibt ja z.B. Gründe, warum jemand es für sinnvoll erachtete, Dosbox zu schreiben.
Das Problem aber, das ich meine, ist die Bewahrung von Spielen als Kulturgut - nicht nur die Bewahrung als Produkt für die Dauer der Lebenszeit seines Besitzers, sondern potentiell über die nächsten Jahrhunderte hinweg. Mit Büchern arbeitet man da schon eine Weile, denn diejenigen, die seit Anfang des 20. Jhdts. gedruckt wurden, enthalten Bleichmittel, die dazu führen, dass die Bücher bereits nach ein paar Jahrzehnten anfangen, zu zerbröckeln. Da heißt die Lösung selbstredend Digitalisierung.
Nun sind Spiele (und E-Books sowie heutzutage auch Musik, die nicht mehr auf CD kommt nicht zu vergessen!) zwar bereits digitale Produkte. Aber sie sind komplett in der Hand der Vertreiber. Und ob sie sich darüber im Klaren sind, dass sie eine gewisse Verantwortung für die Bewahrung der weiteren, bloßen Existenz all dieser Werke haben, darüber bin ich mir nicht so sicher. Wahrscheinlich denken jetzt einige da draußen: "Wen interessieren denn die ollen Kamellen?" - Doch jedes Spiel, von DooM bis LooM, ist Teil unserer Kulturgeschichte und sollte bwahrt werden. In dem Zusammenhang gibt es auch keine schlechten Spiele. Alle haben das Potential, im kulturhistorischen Rückblick etwas über uns als Zivilisation zu erzählen.

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 22. Februar 2013 - 14:00 #

Wobei das Steam erst mal merken muss, dass hier der Vater dem Sohn als Erbe seinen Steam-Account vermacht hat - wenn der Sohn weiterhin mit dem Namen des Vaters beispielsweise über Paypal bezahlt. Die haben zwar ihre AGB, aber schauen nicht ganz genau hin wenn der Rubel rollt.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 22. Februar 2013 - 15:30 #

Eben. Man kann ja auch problemlos Spiele per VPN aktivieren, ohne dass da Nachfragen kommen. Ich habe auch schon den Account meines Bruders genutzt. Kümmert keinen.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12752 - 22. Februar 2013 - 14:54 #

Man kann sich bekanntlich alles schön reden. In diesem Brief steht eigentlich genau das selbe wie in 1000 anderen Briefen von 1000 anderen Entwicklern zuvor.

Ich kann es persönlich nicht verstehen wieso eine SteamPFLICHT besser sein soll als die optionale Möglichkeit einer Steamnutzung. Bei letztgenannten stehen immerhin viel mehr Distributionsmöglichkeiten und Optionen zur Verfügung. Sehr wahrscheinlich hängt das sicherlich irgendwie doch eher mit dem Hauptanteilseigner Deep Silver zusammen, die nunmal ordentlich Geld von Steam kassieren, dass sie Ihre Spiele da anbieten.

Ich persönlich fand es ehrlich gesagt schon ziemlich dreist, eine Erweiterung, die das Hauptspiel benötigt, tatsächlich mit Steampflicht auszuliefern während das Hauptprogramm vollständig ohne Steam auskam. In meinen Augen hätte man sich das wirklich für einen allein lauffähigen Titel aufheben sollen.

Aber nunja, in meinen Augen passt diese Entwicklung schon ziemlich zu der Generation die von Datenschutz und Privatsphäre eh nichts mehr hält, nur damit sie mit anderen Leuten in Kontakt treten können oder Videospiele spielen können. Der Trend in der sich das alles seit Jahren bewegt ist ziemlich gefährlich. Bald gibt es Deus Ex reallife und wir sind alle nur noch Sklaven von Unternehmen und wahrscheinlich würde es fast allen sogar gefallen.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 22. Februar 2013 - 18:28 #

Versuch dich mal in den Entwickler hineinzuversetzen:

Wenn er Steam benutzt, muss er Steam irgendwie in sein Spiel integrieren. Warscheinlich muss er dafür also eine eigene Version des Spiels releasen. Die Updates muss er auf jeden Fall auch immer für Steam aufbereiten und dann darüber ausliefern.

Will er das ganze auch noch ohne Steamanbindung machen, hat er den ganzen Aufwand doppelt PLUS er muss sich auch noch um das Hosting der Patches und die Pflege der entsprechenden Webseiten kümmern. Bevor eine Version released wird, wird diese getestet. Und dieser Aufwand kann je nach gewünschter Qualität recht aufwendig sein.

Also aus Sicht der Entwickler macht es durchaus Sinn, sich entweder komplett FÜR Steam zu entscheiden oder komplett dagegen. Grundsätzlich ist es für die Spieler natürlich immer schöner, die freie Wahl zu haben. Nur bringt das den Herstellern wohl nicht genügend mehr Geld ein um es umzusetzen.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 22. Februar 2013 - 20:55 #

Patches sind im Grunde doch nichts weiter als neue Dateien und Dateiversionen. Die Erstellung der Form, in welcher sie verteilt werden, erfordert nur einen relativ kleinen Arbeitsaufwand im Verhältnis zur eigentlichen Erstellung des Inhalts. Steam bzw. Valve hingegen verlangt meines Wissens pro Patch, der über die Plattform verteilt werden soll, Geld. Abgesehen vom Traffic, den man theoretisch auch auf torrent-Netzwerke auslagern kann, verursacht Steam also für den Entwickler die Mehrkosten und nicht die Verteilung auf eigene Faust. Zudem führen diese Kosten dazu, dass eben nicht bevorzugt Mini-Updates über Steam verteilt werden, um zeitnah Fehler zu korrigieren, sondern es gibt auch hier den Anreiz zu großen Patch-Paketen.

Paradox Interactive sei als Beispiel genannt, wie in der Vergangenheit das Tanzen auf mehreren Hochzeiten durchaus klappte: Die Produkte waren erhältlich im Einzelhandel und z.B. via gamersgate ohne Steambindung oder eben über Steam als Distributionsplattform. Patches erschienen sowohl als EXE/Archive, als auch über die Online-Plattformen. Der Unterschied war, dass es auf letzteren einige Tage länger bis zur Verfügbarkeit dauerte, weil die Dateien ins System eingepflegt werden mussten. Künftig will PI komplett auf Steam (ohne dessen Kopierschutzfunktion => Ordner ist nach Download frei kopierbar und das Spiel kann ohne Steam gestartet werden) setzen.
Klar stecken dahinter Kostenüberlegungen. PI sortiert die weniger rentablen Distributionskanäle aus. Boxed-Versionen von PI-Spielen gab es gar zuletzt teilweise nur noch für den starken deutschen PC-Markt! Allerdings zeigt dieses Beispiel, dass ein Publisher durchaus verschiedene Support-Kanäle parallel pflegen und dabei erfolgreich sein kann. Die Fokussierung auf Steam ist meiner Interpretation nach nur deswegen für PI betriebswirtschaftlich lohnend, weil diese Plattform bereits genutzt wird und man darauf viele neue Kunden ansprechen kann. PI besaß immerhin lange Zeit selbst mit Gamersgate einen eigenen Distributionskanal. Die Kundenzahlen müssen sich schon stark unterscheiden, wenn PI lieber Nutzungsgebühren zahlt, als den eigenen Dienst zu nutzen. Das ist die Marktmacht des Platzhirschs Steam. Gerade wenn ich daran denke, wie viele verschiedene Patchversionen von PI-Spielen ich hier auf der HDD auf Vorrat für diverse Mods habe, wird mir beim Gedanken an Steam und seine Updatefunktion ohne Entscheidungsfreiheit über die angestrebte Version nun wirklich mulmig...

Ich schließe mich Novachen vollumfänglich an: Wenn Steam komplett optional wäre, hätte ich absolut nichts dagegen und würde es auch zu mehr nutzen als nur zum Abgreifen von kostenlosen Werbeangeboten (Portal, Metro 2033) und zum Aktivieren von "nebenbei" erworbenen Heft-Vollversionen. Dadurch, dass die Plattform aber genutzt wird, um Geschäftsbedingungen durchzusetzen, die - verglichen mit dem Kauf im Einzelhandel vor einigen Jahren - mehr zu meinem Nachteil ausfallen, mache ich um den Onlinevertrieb mit Kontenbindung bisher noch einen großen Bogen.

lis (unregistriert) 22. Februar 2013 - 21:14 #

Soweit ich weiß, nimmt Valve kein Geld für Updates, hat dafür damit aber auch nicht soviel (bis garnichts) zu tun.

Erstbester Link zum Thema: http://www.hlportal.de/?site=news&do=shownews&news_id=9484

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 22. Februar 2013 - 21:22 #

Dann habe ich da wohl die verschiedenen Dienste mit ihren Konditionen durcheinandergeworfen. Ich erinnere mich, u.a. in einem Gamestar-Artikel über Super Meat Boy über die Problematik gelesen zu haben. Gut möglich, dass es da um die Probleme bei der Konsolenvariante über den Online-Marktplatz der Hersteller ging.

Kostenloses Einspielen von Patches ist natürlich schon mal ein gewisser Fortschritt. Interessant zu wissen wäre nur, welche Dynamik sich daraus entwickelt (hat), wenn der Korrekturfaktor "Community" wegfällt: Bei automatischen Updates (die man abschalten kann, was aber viele Nutzer nicht tun) liest man vor dem Download eines Patches nicht mehr nach, welche Effekte andere Spieler festgestellt haben...

Hans am Meer (unregistriert) 23. Februar 2013 - 0:05 #

Die Verteilung vpn Patches auf eigene Faust verursacht de facto Mehrkosten. Torrents sind keine Alternative. Versuch mal nen 500 Megabyte Patch für ein 4 jahre altes Spiel zu ziehen. Keiner garantiert dir, dass genug seeder verfügbar sind (und weiß der Geier was du dir da noch mitziehst).

Ergo muss der Entwickler das Zeug selber hosten und das kostet Kapazität, Traffic und ein paar Admins die den Kram pflegen (es geht hier nicht um eine kleine Seite, die man mal nebenbei mit 'nem Apache hosten kann. Hier gehts darum, dass zum Patch-Release ein paar zehn- oder sogar hunderttausend Mann am gleichen Tag das Zeug haben wollen. Gerade bei kritischen Patches die locker 4-500MB groß sind darf sich der Admin auf was gefasst machen.).

Und dann das Drama des manuellen Patchens. Installier mal nach 4-5 Jahren ein Spiel neu und zieh dir dann die 5-6 Patches die im Gesamtumfang locker 1 bis 2 Gigabyte ausmachen. Nicht nur das das dauert. Wenn du Pech hast, sind die Patches voneinander abhängig und müssen in der richtigen Reihenfolge installiert werden. Und nichts ist frustrierender als auf einer LAN-Party mit der Version 1.290.341 inkompatibel mit der Version 1.341.123 von deinem Kumpel zu sein (und keiner weiß, welchen Patch wer installiert hat).

Das sind übrigens keine konstruierten Probleme. Das hab ich alles so zur genüge erlebt. Und es hat genervt und ziemlich viele Stunden gekostet.

Also bleibt noch eine Möglichkeit: der Entwickler muss selber Software für das automatische Patchen schreiben (Minecraft kann das sogar ganz gut), aber auch das kostet eben wieder Zeit und Geld und vor allem hast du wieder das Problem, dass das Zeug irgendwo bereit liegen muss. Womit wir wieder beim Hosting-Problem wären.

Der Steam-Zwang ist damit nicht gerechtfertigt, aber dennoch: die Auto-Patch-Funktion von Steam ist ein Feature, dass mehr Zeit spart als du denkst und dem Entwickler 'ne Menge Stress abnimmt.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 23. Februar 2013 - 0:57 #

Ich gehe mal von zwei Seiten an deinen Kommentar heran.

1) aus Nutzersicht
Zweifellos ist es bequem, das Updaten einer zentralen Stelle überlassen und es automatisiseren zu können. Wie du richtig anmerkst, wäre dies auch außerhalb der Onlinedienste möglich. Hier sehe ich auch durchaus den Vorteil einer zentralen Plattform, die wahrscheinlich auch dann noch verfügbar ist, wenn das Durchschnitts-Entwicklerstudio schon lange vom Markt verschwunden ist: Die Updates sind vermutlich länger verfügbar. Doch hatte ich bei meiner PC-Spielesammlung, deren älteste Exemplare ins Jahr 1990 datieren, in den letzten Jahren noch nie Probleme, im Netz den letzten offiziellen Patch oder einen länger gepflegten Fanpatch zu finden, selbst für den einen oder anderen Titel aus der zweiten Reihe. Hinzu kommt, dass ich es mir angewöhnt habe, ein Archiv mit einmal benutzten Updates zu pflegen. Habe ich mal wieder Lust auf einen älteren Titel, den ich schon einmal gespielt habe, finde ich binnen Minuten alle Dateien wieder. Es handelt sich aus meiner Sicht also in erster Linie um eine Organisations- und Bequemlichkeitsfrage.
Hinzu kommt - wie bereits erwähnt - dass ich bei vielen Spielen gar nicht will, dass der aktuelle Patch installiert wird, weil die benutzten Mods eine bestimmte, ältere Version voraussetzen. Und gerade auf unseren (nach wie vor stattfindenden) LANs wären wir aufgeschmissen, wenn es keine konventionellen, ausführbaren Patchdateien für unsere Titel mehr gäbe, weil wir an den gemieteten Orten (Gemeindesaal, Festsaal einer Gaststätte,...) meist keinen Internetzugang außer dem einen oder anderen UMTS-Stick bzw. Handy haben. Zur Planung der LAN gehört dann natürlich auch, im Vornherein die zu benutzenden Versionen abzuklären und individuell die nötigen Installationsmedien vorrätig zu haben. Bisher hat das aber immer geklappt und wir waren unabhängig von Netzanbieter wie auch Distributor.

2) aus Herstellersicht:

Ich bezweifle nicht, dass der Traffic und die Serverkapazität - gerade zum Release neuer Daten - Kostenfaktoren sind. Ich bezweifle nur, dass sie sich a) nicht teilweise umgehen lassen und dass sie b) um so vieles höher sein sollen als die Kosten dafür, sein Produkt bei Steam & Co. anbieten zu können. Prominentes Beispiel für einen Anbieter, der sich regelmäßig Traffickosten spart, ist Blizzard, und das trotz Abogebühren: Der Blizzard Updater z.B. für WoW arbeitet - wenn ich das bei meinem WoW-zockenden Kollegen richtig beobachtet habe - auf torrent-Basis. Auch gibt es nicht wenige Entwickler, die in den letzten Jahren Patches bevorzugt über Kooperationspartner und Drittanbieterseiten verteilt haben, statt auf eigene Server zu verweisen. Gerade die hohe Nachfrage direkt nach Patch-Release kann man mit dieser Technik gut abfedern. Nach einigen Wochen kann dann auf eine konventionelle Downloadquelle zurückgegriffen werden.
Für den Anbieter sind meiner Überzeugung nach beim Patchen Distributionsplattformen v.a. deswegen attraktiv, weil man über sie fast alle Nutzer gleichzeitig erreicht (=> reduziert Support-Aufwand) und dafür kein eigener Updateservice vorgehalten werden muss. Letzteres spart Entwicklungs-, Anschaffungs- und Wartungskosten und reduziert v.a. ebenfalls den Support-Aufwand (Kundenbeschwerden).

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 22. Februar 2013 - 23:25 #

Wie sagte ein Google-Repräsentant mal so schön: "Wenn sie nicht wollen, dass jemand weiß, was sie so tun, sollten sie es vielleicht einfach nicht tun." - Das fasst hervorragend die Unkultur der sogenannten Post-Privacy-Apologeten zusammen. Zum "Glück" ist die Akzeptanz der Perforation des Privatlebens bislang noch lediglich der Faulheit geschuldet und wird nicht willentlich von den Konsumenten vorangetrieben. Immerhin. :7
Doch wer weiß, wie lange diese Post-Privacy-Borg noch in der Minderheit bleiben...

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 23. Februar 2013 - 10:07 #

Wenn niemand etwas zu verbergen hätte, ginge als erstes das älteste Gewerbe der Welt den Bach runter, der Internettraffic würde so um 80% zurückgehen und Wahlversprechen würden Realität... *muahaha*

Der Mensch lügt leider nun mal und darum hat _jeder_ sehr viel zu verbergen.

User "sozialer" Netzwerke wissen gar nicht welchen Bumerang sie starten, wenn sie vertrauliche Daten ins Netz blasen. Ich warte auf den Tag, an dem sämtliche je auf FB, G+ (oder längst vergessene Posts in den alten VZ Netzwerken) Daten durch z.B. einen Hack oder Fehler für jeden öffentlich zugänglich werden.
Trennungen und Kündigungen dürften zweistelligen Zuwachs erhalten. :D

Ernie (unregistriert) 26. Februar 2013 - 8:12 #

Kann ruhig kommen :) Ich nutze auch FB und dergleichen, aber ich breite da nicht mein Leben aus und Verborgen brauch da auch nix sein.
Wer mit FB und seinen Persönlichen Daten nicht umgehen kann, ist selbst schuld ;)

emoll94 16 Übertalent - 4987 - 22. Februar 2013 - 20:01 #

Egosoft war mir schon immer sympathisch.

pauly19 14 Komm-Experte - 2495 - 25. Februar 2013 - 17:31 #

Mir nun auch.

Balancingisimportant (unregistriert) 5. März 2013 - 15:18 #

FAKT 1: Wenn Steam pleite ist, sind eure Games WERTLOS.
FAKT 2: Ich will mich nicht auf Ankündigungen einer Branche verlassen (wir werden dann eine Lösung liefern wenn Steam pleite ist), in der es normal ist alles zu versprechen und oft wenig zu halten.

Ich will Packung, Handbuch, Grantie, Wiederverkaufsrecht. Sonst NO BUY. (was bei der erbärmlichen Qualität heutiger Spiele immer leichter wird)

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