App der Woche: Kairo
Teil der Exklusiv-Serie App der Woche

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Florian Pfeffer 25273 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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20. Februar 2013 - 18:00
Alte Ruinen erforschen, mysteriöse fließende Energien umleiten und dabei in einer fremdartigen Umgebung Symbole suchen und Mechanismen aktivieren: Die Rede könnte hier gut und gerne von Myst sein, das in vielerlei Hinsicht Pate für unsere App der Woche zu stehen scheint. In Kairo von Richard Perrin bewegt ihr euch durch fremde Welten, immer auf der Suche nach dem nächsten Raum und damit nach dem nächsten Rätsel. Die Welten sind dabei blockartige Gemäuer oder auch Strukturen, die jeglichem Sinn und Zweck zu entbehren scheinen.
Hier müssen Lichtkegel mit Hilfe von Schaltern auf dem Boden umgeleitet werden.
 
Abstrakte Puzzles in einer fremden Welt
 
In Kairo werdet ihr ohne irgendeine Art von Tutorial in das Spiel geworfen und müsst euch in der fremdartigen, schemenhaften Welt alleine zurechtfinden. Die Steuerung auf dem PC ist Standard, wir testeten allerdings auf dem iPad, auf dem ihr mit einem Vor- und Zurück-Element auf der linken Seite gehen und euch durch Wischen auf dem Touchscreen umsehen könnt. Die fehlende Einführung haben wir beim Testen nicht vermisst, stattdessen gewinnt das Spiel sogar an Atmosphäre, da wir von Anfang an selbst auf die Erforschung der Umgebung angewiesen waren.
 
Die Puzzles variieren und reichen von dem Betätigen diverser Schalter in der richtigen Reihenfolge bis zum Zurechtfinden in einem Labyrinth, dessen Mauern immer nur teilweise sichtbar sind. Die Übergänge zwischen den einzelnen Räumen gehören dabei mit ihrer abstrakten Architektur zu den stimmungsvollsten Spielelementen. Ihr werdet auch immer wieder manche Schauplätze mehrmals besuchen, wobei ein geheimnisvolles Symbol die einzige Konstante ist, die euch durch Kairo geleitet. Das Spiel ist ein Fest für Entdecker, Actionfans sollten sich den Kauf allerdings zweimal überlegen: Kairo setzt voll und ganz auf die Erkundung, Kämpfe oder Hüpfeinlagen gibt es nicht.
Ein mysteriöses Symbol ist alles, was euch durch eine düstere und von einem genial stimmungsvollen Soundtrack untermalten Welt führt.
 
Fazit und Fakten
 
Lauft nicht zu schnell durch die Welt von Kairo, sonst könntet ihr etwas verpassen! Es gibt nämlich tatsächlich eine Story, die zwar nicht unbedingt vollständig aufgelöst wird, aber sich trotz nicht vorhandener Bildschirmtexte oder Sprachausgabe zu verfolgen lohnt. Die Grafik des Spiels ist atmosphärisch, farbenfroh, aber gleichzeitig düster und verschwommen. Die Steuerung auf dem iPad ist zwar etwas schwammig und wir hatten einige kleine Hakeligkeiten zu erdulden (gelegentlich weigert sich der Charakter etwa, eine Treppe hochzusteigen), trotzdem ist Kairo noch gut bedienbar. Das Highlight ist allerdings der düster-melancholische Soundtrack von Bartosz Szturgiewicz, der jede Spielszene gekonnt mit der passenden Stimmung unterlegt.

  • Preis am 20.02.2013: 4,49 Euro (iOS, Universal), Steam Greenlight
  • Für diverse Systeme verfügbar: Windows, Linux, Mac (Android angekündigt)
  • Atmosphärisches Entdecken und Lösen von Puzzles
  • Stimmungsvolle Umgebungen und gelungener Soundtrack
  • circa 300 MB (iOS 4.3 oder höher)

Video:

Loco 17 Shapeshifter - 8085 - 21. Februar 2013 - 6:40 #

Hatte die PC-Version damals getestet. Sehr kreatives Spiel, wie ich finde. Lohnt sich, wenn man so etwas mag.

Jenta (unregistriert) 21. Februar 2013 - 10:32 #

Hab die Demo für Linux letzte Woche gespielt und bin begeistert. Eine bisschen Myst ein ganz klein bisschen Portal und Atmo ohne Ende. Lohnt sich imho.

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Adventure
Ego-Adventure
nicht vorhanden
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Richard Perrin
Richard Perrin
24.01.2013
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6.5
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