Ni no Kuni: Präsident beantwortet Fan-Fragen

PS3 DS
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BiGLo0seR 28910 EXP - 21 Motivator,R10,S8,C8,A10,J10
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16. Februar 2013 - 14:22 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Im Dezember letzten Jahres wurde die Community von Sony Europe aufgefordert, Fragen an Akihiro Hino, den Präsidenten und CEO vom Entwicklerstudio Level 5, und zu dessen neuestem Spiel Ni no Kuni - Der Fluch der weißen Königin (GG-Test) zu stellen. Daraus wurden die 10 "besonders interessanten" ausgewählt und mittlerweile beantwortet. Das dadurch enstandene Kurzinterview ist seit gestern im offiziellen Playstation-Blog zu finden.
 
So stammt die Idee der Kooperation mit Studio Ghibli von ihm selbst und Überzeugungskunst war höchstens bei dessen Produzent Toshio Suzuki notwendig gewesen. Zudem war der Rahmen der Geschichte bereits vor dieser Kooperation fertiggestellt. Ziel war es, ein Spiel zu entwickeln, das Kindern Spaß macht und gleichzeitig das Kind in jedem Erwachsenen weckt. Auf dieser Grundlage entstanden sowohl das Setting als auch die Hauptfigur. Lediglich um die Umsetzung und Inszenierung gab es Diskussionen unter den Studios. Außerdem äußert er sich zu dem mit einem Jahr sehr langen Lokalisierungsprozess. Dieser hätte so enorm viel Zeit in Anspruch genommen, weil das Spiel in der Originalversion viele japanische Dialekte und Wortspiele enthält, die nur mit sehr viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt übertragen werden konnten. Hinzu kam die schiere Menge an Text und zu guter Letzt die Suche nach einem perfekten Zeitraum für die Veröffentlichung. Jedoch bezeichnet er diesen Fall als eine Ausnahme.

Des Weiteren sei der größte Unterschied zwischen westlichen und japanischen Rollenspielen die Bewegungsfreiheit. Diese sei bei den westlichen Vertretern das "definierende" Charakteristikum, wohingegen bei den japanischen der Fokus auf der Geschichte liege, was zu einem lineareren Spielablauf führe. Für Ni no Kuni haben sich die Entwickler deshalb genau überlegt, welches Maß an Freiheit sie dem Spieler gewähren wollen. Das komplette Interview inklusive der Antworten im Wortlaut findet ihr über die Quellen.

Nicol_Bolas 12 Trollwächter - 831 EXP - 16. Februar 2013 - 14:49 #

Ist wirklich ein tolles Spiel, bin fast durch und freue mich aufs Post-Game! Hoffe stark, dass es erfolgreich genug war/ist, so dass ein Nachfolger kommt.

Etwas komisch finde ich immer die Aussagen zu der langsamen Lokalisierung, da kann man sich doch schon seit Jahren bei Dragon Quest angucken, wie die Wortspiele übersetzt werden. "Mähdrescher" vs. "Wennichsnur-Wüste" vs. "Kommodore Waran" etc...

Inigo Montoya (unregistriert) 18. Februar 2013 - 19:50 #

Ich verstehe deinen zweiten Absatz nicht ganz. Meinst du, man hätte sich bei Dragon Quest "abgucken" können, wie man Wortspiele übersetzt? Und man wäre dann schneller damit fertig geworden? Wie stellst du dir das denn vor?

Zumal es jeweils auch eine ganze Weile gedauert hat, bis die DQ-Spiele übersetzt waren. Eine gute Lokalisierung nimmt eben Zeit in Anspruch.

BiGLo0seR 21 Motivator - Abo - 28910 EXP - 18. Februar 2013 - 20:31 #

Ich glaube, dass er damit hauptsächlich auf die Aussage des Präsidenten abspielt, bei dem extrem langen "Lokalisierungsprozess habe es sich um eine Ausnahme" gehandelt und dafür ist die Dragon Quest-Reihe ganz klar das Gegenbeispiel. Wie viele ander JRPG's ebenfalls.

Nicol_Bolas 12 Trollwächter - 831 EXP - 18. Februar 2013 - 22:26 #

Beides ist richtig :).

Zum einen ist die Aussage "Die langsame Lokalisierung ist eine Ausnahme" nicht richtig siehe Dragon Quest und Monster Hunter (mindestens 1 bis 1,5 Jahre nach dem JP-Release erst im Rest der Welt).

Zum anderen denke ich, dass "Wortspiele" und "komplizierter Dialekt" nicht der wahre Grund für späte Lokalisierung sind, weder bei NNK noch bei DQ VII 3DS noch bei MH3G. Die Wortspiele bei NNK sind jetzt nicht so bahnbrechend neu, als dass man nicht von der Übersetzungserfahrung aus 9 DQ-Titeln gelernt hätte. Die Menge an Text wird sicher nicht mehr sein als bei Skyrim, und das kam 4 Wochen später in Japan raus... Es mag finanzielle Gründe geben, aber mMn eben nicht komplizierte Sprache. Ich denke, es hat zuerst mit der Sonderstellung des japanischen Marktes und als zweites mit kulturellen Unterschieden zu tun. Ich hoffe zumindest mal einen weltweit zeitgleichen Release von den tollen japanischen Games zu erleben. Mit MH4 werde ich als nächstes enttäuscht, und es wohl importieren. Bei Monster Hunter kann nun wirklich niemand sagen, das wär viel Story oder komplizierter Dialekt (obwohl Capcom das sicher schon mal behauptet haben). Selbiges gilt für Pokemon, was 2013 erstmals überall zugleich erscheint. Geht also doch ;).

Fischwaage 16 Übertalent - 4697 EXP - 16. Februar 2013 - 15:08 #

Die niedliche Comic Grafik wird hier sehr geschickt verwendet um ein Gameplay technisch masslos veraltertes Spiel hochzupushen. Bin leider auch drauf reingefallen aber nach 2-3 Stunden hab ich dann gemerkt das da nix mehr kommt und das Spiel direkt zum Verkauf angeboten.

Slaytanic 19 Megatalent - Abo - 14987 EXP - 16. Februar 2013 - 15:15 #

So unterschiedlich sind die Geschäcker. Mir gefällt die Geschichte, da hier mal eine erzählt wird, sehr gut. Zudem empfinde ich das Spiel nicht als masslos veraltet, hat meiner Meinung nach eine stimmige Optik und einen sehr schönen Soundtrack.

Aiex 15 Kenner - 3622 EXP - 16. Februar 2013 - 16:56 #

Er schreibt gamplaytechnisch veraltet und nicht optisch!

Slaytanic 19 Megatalent - Abo - 14987 EXP - 16. Februar 2013 - 17:25 #

Und nicht mal das ist mir klar. Ich finde es gameplaytechnisch nicht veraltet.

McGressive 18 Doppel-Voter - Abo - 12953 EXP - 16. Februar 2013 - 17:49 #

Kaum erscheint mal 'ne Zeit lang kein anständiges JRPG und schon gilt das Genre als veraltet... ;P

RomWein 13 Koop-Gamer - 1529 EXP - 16. Februar 2013 - 20:27 #

Na ja, interessieren würde mich aber schon, wieso sich Ni no Kuni seit dem Release Ende 2011 in Japan für PS3 nur rund 200.000 mal verkauft hat, während es z.B. das Remake von Dragon Quest VII in der ersten Woche (!) gleich auf 820.000 Einheiten gebracht hat. Sind ja beides ziemlich klassisch angehauchte jRPGs. Gut, der 3DS hat mittlerweile eine größere Verbreitungsgrad in Japan als die PS3, aber dennoch überrascht es mich, dass Ni no Kuno dort so schlecht angekommen ist. Hätte doch mit einem größeren Erfolg gerechnet. Scheinbar läuft das Spiel selbst in Land der jRPGs und unter dortigen jRPG-Fans eher in der Kategorie "Geschmackssache". An irgendwas muss es ja gelegen haben, wenn nicht mal die Beteiligung von Studio Ghibli großartig gezogen hat.

Sciron 18 Doppel-Voter - Abo - 11203 EXP - 16. Februar 2013 - 20:34 #

Wahrscheinlich sind die Japaner einfach anspruchsvoller als der gemeine, schnell zu hypende West-Rollenspieler ;).

Thomas Barth 19 Megatalent - Abo - 18597 EXP - 16. Februar 2013 - 21:16 #

Der DS-Teil hat sich gar nicht so schlecht verkauft, aber warum sollte die Zielgruppe für dasselbe Spiel nochmal Geld ausgeben, nur damit sie dasselbe Spiel nochmal auf dem großen Fernseher sehen dürfen? Ni no Kuni auf der PS3 war doch nur ein Remake, nur haben die meisten westlichen Spieler den DS-Teil nie spielen können.

Sciron 18 Doppel-Voter - Abo - 11203 EXP - 16. Februar 2013 - 21:41 #

Das dürfte doch niemanden vom Kauf abhalten. Persona 4 Golden verkauft sich in Japan auch exzellent für die PSVita, obwohl das "Original" schon vor etlichen Jahren auf der PS2 raus kam.

Thomas Barth 19 Megatalent - Abo - 18597 EXP - 16. Februar 2013 - 23:41 #

Es ist schon ein kleiner Unterschied ob ein Remake eines Spiels nach 11 Monaten oder 4 Jahren kommt.

Sciron 18 Doppel-Voter - Abo - 11203 EXP - 17. Februar 2013 - 0:01 #

In unserer schnelllebigen Zeit ist das wohl einerlei. Die Verkaufszahlen für die PS3-Version sind enttäuschend. Egal, ob Remake oder nicht und wie groß der zeitliche Abstand dazwischen ist.

WunderheilerU (unregistriert) 17. Februar 2013 - 4:20 #

Die Zeit ist nicht das relevante, sondern die Plattform.
Japan ist nunmal eine Handheld-Nation. EX Troopers hat sich auf 3DS auch, zumindest in der Erscheinungswoche, doppelt so verkauft wie aus der PS3.

Sciron 18 Doppel-Voter - Abo - 11203 EXP - 16. Februar 2013 - 17:58 #

Kann jetzt nicht direkt für Ni No Kuni sprechen, aber deine Sichtweise ist zumindest nachvollziehbar. Für die einen gillt urklasssisches JRPG-Gameplay als veraltet, für die anderen als traditionell und gut. Das ist besonders bei der Dragon Quest-Reihe zu sehen. Ich hab mich z.B. sehr lange mit DQ VIII auf der PS2 beschäftigt und fand es auch rundum gelungen, aber mit der innovationslosen Spielmechanik kam ich nie so 100%ig zurecht. Ein Resonance of Fate dagegen hatte zwar seine Macken, aber konnte mich Aufgrund seiner frischen Designideen um einiges mehr begeistern.

Thomas Barth 19 Megatalent - Abo - 18597 EXP - 16. Februar 2013 - 18:26 #

Tja, andere kriegen Millionen bei Kickstarter dafür, dass sie Gameplay-technisch veraltete Spiele programmieren.

Slaytanic 19 Megatalent - Abo - 14987 EXP - 16. Februar 2013 - 18:30 #

Und wiederum andere verkaufen zig Millionen Einheiten von CoD wo sich im Gameplay natürlich, von Spiel zu Spiel oder sollte ich lieber von Jahr zu Jahr sagen, Welten befinden. Jedes Jahr eines der innovativsten Spiele die es gibt.

Thomas Barth 19 Megatalent - Abo - 18597 EXP - 16. Februar 2013 - 19:27 #

Und was sagt uns das? Die Geschmäcker sind halt verschieden und viele stehen auf veraltete Gameplay-Mechaniken.

Chucky (unregistriert) 22. Februar 2013 - 3:03 #

Imo muss man bei CoD die Innovation mit der Lupe suchen... Ist eher immer wieder dasselbe mit etwas neuen Effekten, anderer Story und so wieter. Aber Gameplay-Technisch hab ich mich noch nie so gelangweilt wie bei diesen Shootern, spätestens bei Teil 2.
Und das System von NNK finde ich jetzt gar nich soo dramatisch - bis auf die KI der Mitstreiter(in) *hust*

namme (unregistriert) 17. Februar 2013 - 14:13 #

Ganz ehrlich, dass ist doch Bullshit. Ich finde es relativ schwach zusagen, dass man nach 2-3 Stunden schon merken kann, dass bei Ni No Kuni nix mehr kommt, da gerade der Anfang sehr flach ist und man erst nach ca 4-5 Stunden seinen 2 Charakter bekommt und noch nicht mal Craften bzw Monster fangen kann. Ergo hast du noch nichtmal ca 30-40% des Spiels gesehen. Und zum Thema masslos veraltertes Gameplay: Es ist nunmal ein JRPG, d.h. du wusstest doch von vornherein, dass du 1-3 Charaktere haben wirst die nacheinander auf 1-3 Monster hauen, zaubern und dadurch EXP und Loot bekommen : D oder findeste auch ,das Gebäude und Units bauen bei Starcraft total die Mogelpackung ist ?!

Man kann vllt sagen, dass du keine JRPGs magst, aber nicht, dass Ni No Kuni ein schlechtes JRPG sei....

Chefkoch (unregistriert) 17. Februar 2013 - 17:32 #

Was mich am Kampfsystem stört ist, dass man immer aus seiner Erkundungstour gerissen wird und jedesmal die "Kampfarena" geladen wird(was ja auch immer ein wenig Zeit kostet). Ich komme dadurch immer etwas raus bzw wirkt es nicht wie aus einem Guss, was ich recht nervig finde.

Red237 17 Shapeshifter - Abo - 6263 EXP - 16. Februar 2013 - 15:54 #

Sehr schönes Spiel, nur das Ende wirkte ein bisschen angeklebt.

BiGLo0seR 21 Motivator - Abo - 28910 EXP - 16. Februar 2013 - 16:04 #

Anscheinend wurde gerade über die Endsequenz(en) auch viel diskutiert.

DanceingBlade 10 Kommunikator - 356 EXP - 16. Februar 2013 - 16:27 #

Also mir gefällt es. Ruhige Geschichte, schöne Grafik mit vielen kleinen Details. Ja es hat seine Macken
wie zb. das Kampfsystem aber ich bin froh darüber mir das Spiel gekauft zu haben.
Das das Spiel nicht jedermanns Sache ist kann ich sogar verstehen.

Guldan 17 Shapeshifter - Abo - 7035 EXP - 16. Februar 2013 - 19:36 #

Spiel ist genial, bin grad mal bei 20 Stunden^^

Renraven 13 Koop-Gamer - 1353 EXP - 18. Februar 2013 - 12:50 #

Ich liebe es :D Endlich nach Monaten PS3 Abstinenz wieder was zum zocken, erinnert mich sehr positiv an Dragon Quest 8 auch wenn ich da die Charaktere ansprechender fand ;) Story baut schön auf und Tröpfchens englische Sprachausgabe is der Hammer! :D

"Ziel war es, ein Spiel zu entwickeln, das Kindern Spaß macht und gleichzeitig das Kind in jedem Erwachsenen weckt."

Das ist allerdings gelungen ;)

Freylis 18 Doppel-Voter - 9570 EXP - 19. Februar 2013 - 17:01 #

Ni no Kuni beweist, dass ein Gameplay-Typ niemals wirklich veraltet. Alles, was ein Spiel braucht, ist Herz, Enthusiasmus und Kreativitaet - und auch das angestaubteste Gameplay macht wieder ungeheuer Laune! :)

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