Making of Retro Gamer 2/2013 - Folge 2: Lokalisieren

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Jörg Langer 323822 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
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12. Februar 2013 - 0:53 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
In dieser dreiteiligen Making-of-Serie wollen wir euch ein wenig hinter die Entstehung des deutschen Retro Gamer 2/2013 (erscheint am 21. Februar, Vorbestellung ab voraussichtlich 19. Februar möglich) blicken lassen. Wieso eigentlich 2/2013, obwohl es definitiv das erste Heft im Jahr 2013 ist? Das gibt der Presse-Großhandel so vor. In Folge 1 unseres Making-ofs haben wir erläutert, wie der deutsche Retro Gamer geplant wird. In Folge 2 wollen wir euch anhand einiger konkreter Vorher-nachher-Beispiele zeigen, wie aufwändig das Lokalisieren englischer Originalartikel in vielen Fällen ist. Und in Folge 3 lassen wir uns in die Karten sehen, wie die Titelseite von Retro Gamer 2/2013 entstanden ist, inklusive abgelehnter Vorversionen.

Vom Übersetzen und Lokalisieren

Wer sich schon mal mit dem Übersetzen von Texten beschäftigt habt, weiß: Es geht nicht in erster Linie darum, Worte zu übersetzen oder Sätze, sondern Bedeutung. Nun ist ein populärkultureller Fachmagazin-Text nicht mit einer literarischen Übersetzung vergleichbar, dennoch stecken wir ins Lokalisieren von Retro Gamer 2/2013 gehörigen Aufwand. Das fängt bei englischen Redewendungen an, für die wir deutsche Entsprechungen finden müssen und hört bei Wortspielen in Titelzeilen noch nicht auf. Nicht immer gelingt es uns dabei, die Schönheit des Originals einzufangen – "Don't copy that floppy" lässt sich mit "Kopier nicht' diese Floppy" einfach nicht einfangen, und auch das lange "ie" vom deutschen Kopie wird sich selbst von radebrechenden Versmaß-Ignoranten nicht in irgendeine Reimbeziehung zum kurzen "y" von Floppy bringen lassen. Um sowohl den Inhalt des entsprechenden Reports als auch den Reim-Charakter der Original-Überschrift zu erhalten, haben wir daraus in Retro Gamer 2/2013 "Kopieren? Kannst es probieren" gemacht.

Manchmal ist auch der simple Ansatz am besten. Ein Artikel zur Secret of Mana-Serie ist im Original überschrieben mit "Secrets of Mana", also doppeldeutig und gleichzeitig für jeden verständlich: Es geht um die Secrets, also die Geheimnisse, von Secret of Mana. Im Deutschen aber erwartet niemand englische Wortspiele, vielmehr würden Serienkenner im Plural Secrets einen falsch geschriebenen Titel sehen. Lösung in diesem Fall: Es steht schlicht der Serientitel "Secret of Mana" über dem Artikel.
Ein einziger Buchstabe Unterschied, aber einer, der sein muss.
Auch die Rubrikennamen wollen übersetzt werden. "The Bluffer's Guide" etwa ist für den Engländer klar verständlich: Er erwartet davon keine Abhandlung übers Poker-Spielen, sondern einen Kurzüberblick über ein Thema, der ihm dessen wichtigsten Aspekte mundgerecht vorstellt. Das "Bluffen" kommt vom augenzwinkernden Hintergedanken, auf einer Party mit Wissen etwa über ein Buch brillieren zu können, das man in Wahrheit gar nicht gelesen hat. Im deutschen Retro Gamer machen wir daraus "Experten-Wissen", was langweiliger ist, aber verständlich, und nicht zuletzt den entsprechenden Artikeln inhaltlich näher kommt: Sie sind keineswegs nur kurze "Executive Summarys" oder dienen der Wissensvortäuschung, sondern sie beschreiben den Sachverhalt durchaus umfassend, wenngleich nicht ins extreme Detail gehend.

All diese Rubriken-Umbenennungen sowie sonstige Übersetzungskonventionen (wie nennen wir bestimmte Genres?) kommen in eine Datei, die sich jeder fleißige Autor vor jedem neuen Übersetzungsjob pflichtschuldigst genau ansieht. Oder so ähnlich.

Kurzes Englisch, langes Deutsch

Vor allem eine Tatsache erschwert das Übersetzen "auf Zeile": Im Deutschen braucht man für denselben Sachverhalt häufig mehr Worte, und diese Worte haben meist mehr Buchstaben, als im Englischen. Nun ist aber das Layout von Retro Gamer bei den meisten Artikeln (also jenen, die wir nicht von eigenen Autoren neu anfertigen lassen, siehe Folge 1) vorgegeben. Da uns die englischen Indesign-Dokumente vorliegen, können wir zwar theoretisch die Layouts beliebig anpassen, aber praktisch geht das aus Aufwandsgründen nicht: Die Lizenzkosten für die englische Retro Gamer lohnen sich nur, wenn wir die Inhalte inklusive Layouts auch wirklich nutzen, statt alles neu zu machen. Also müssen die Texte nach der Übersetzung dieselbe Länge haben wie vorher. In Wahrheit müssen sie sogar etwas kürzer sein, da wir ja (siehe ebenfalls Folge 1) beschlossen haben, bestimmte Schriftgrößen zu erhöhen oder die Absatz-Einzüge zu vergrößern.

Vor allem eine Sache erleichtert uns das längenneutrale Übersetzen: Englische Spielejournalisten neigen zu einer gewissen plaudernden Blumigkeit, da macht Retro Gamer keine Ausnahme. Außerdem wird gerne paraphrasiert, was ein Gesprächspartner gerade im wörtlichen Zitat schon sagen durfte. Wir setzen dem englischen Plauderton einen etwas (etwas – wir machen hier immer noch ein Retro-Magazin, keine Sammlung von Gesetzestexten...)  nüchternen, kompakteren Stil entgegen und streichen Wiederholungen rigoros raus. Und plötzlich passt es wieder! Damit es wirklich aufgeht, wird jeder Textblock vor dem Übersetzen buchstabenweise gezählt, und die deutsche Übersetzung des Blocks dann ebenso – weichen beide Werte um maximal 5 Prozent ab, hat der deutsche Text die richtige Länge. So hat der Layouter wenig Arbeit, obwohl er immer noch mit den üblichen Tricks wie Einfügen oder Rausnehmen von Absätzen, Ändern der Zeichenabstands und Korrekturen von BIldgrößen arbeiten kann und muss.
Der direkte Vergleich (bitte anklicken) zeigt: Im deutschen RG sind viele Kästen, Zitate und die Bildunterzeilen in größerer Schrift dargestellt, der Lesbarkeit wegen.


Aktuelle und historische Preisangaben

Klar, halbwegs aktuelle Preisangaben wie "Expect to pay 20 pounds or more" lassen sich leicht in Euro umrechnen. Noch besser, und so machen wir es ganz überwiegend: Wir prüfen die Preise, etwa für gut erhaltene Originalversionen von Retro-Spielen, einfach selbst auf einschlägigen Plattformen wie eBay.de nach. Doch was ist mit Preisen in der Vergangenheit? Wenn etwa ein Interviewter davon spricht, dass er 1980 volle 5.000 Pfund mit seinem ersten Spiel verdient hat? Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Angabe einfach stehen lassen und damit leben, das die meisten Deutschen (uns eingeschlossen!) intuitiv nicht abschätzen können, ob 5.000 Pfund vor 33 Jahren viel Geld waren oder nicht, was bei 5.000 D-Mark natürlich anders aussähe. Oder aber richtig umzurechnen: Also nicht einfach mit dem aktuellen Pfund-Euro-Kurs, sondern mit dem historischen Pfund-Euro-Kurs von 1980. Wenn wir aber gerade dabei sind, können wir den Preis gleich noch inflationsbereinigen, und so lernen wir, dass 5.000 Pfund damals eine ganze Stange Geld waren.

Summa summarum machen diese Überlegungen aus der Übersetzung eines kurzen Texts wie

The launch price of the console was £99, but within 18 months shops were selling off stock for as little as £19.99. Boxed examples on eBay now sell for more than £100.

eine viertelstündige Recherche-Arbeit, die schließlich zu folgender deutschen Fassung führt:

Zum Start kostete die Konsole 99 Pfund, damals etwa 280 DM, was 2013 inflationsbereinigt ungefähr 230 Euro entspricht. 18 Monate später zahlte man nur noch 20 Pfund. Heutige Sammlerpreise samt Verpackung beginnen ab 100 Pfund, also bei etwa 115 Euro.

Und ja, diese Fassung ist 50% länger, weswegen an anderer Stelle entsprechend kürzer übersetzt werden muss...

Zeitangaben und Zitate

Da sich Retro Gamer 2/2013, wie in der ersten Folge dieses Making Ofs beschrieben, zum Großteil an der Retro Gamer Collection 6 bedient, haben wir eine weitere Herausforderung zu meistern: Die von Imagine Publishing in einem "Bookazine" vereinten Original-Artikel stammen aus meist ein bis zwei Jahre alten, im Einzelfall sogar noch älteren Heften. Da redet dann Sid Meier noch vom geplanten Civilization 5-Addon, das aber 2012 erschien. Da werden iPhone-Klassiker-Remakes als in Entwicklung beschrieben, die längst (oder aber nie) erschienen sind. Nun können wir schlecht einen Interviewten andere Worte in den Mund legen als die tatsächlich gesagten, aber wir können solche Aussagen dann einfach streichen, oder um Anmerkungen ergänzen. Anders gehen wir bei weichen Angaben in Zitaten wie "kürzlich habe ich mit Y gesprochen" um: Hier halten wir es für nicht verfälschend, die relative Aussage "kürzlich" in "vor einiger Zeit" zu ändern. Ähnlich sieht es bei relativen Aussagen wie "Letztes Jahr" in einer Bildunterzeile zu einem "Klassentreffen" ehemaliger Kollegen von Broderbund aus, wenn sich aus dem Text ergibt, dass es mittlerweile doch schon einige Jahre her sein muss.

Beispiel Sid-Meier-Highlights: Vage Aussagen konkretisiert, das unwichtige Gettysburg durch Silent Service ersetzt.
Auch bei unschuldig wirkenden Kästen wie "Was machen sie heute?" heißt es aufpassen: Ist Designer X überhaupt noch bei Firma Y, wie es zum Zeitpunkt des Originalartikels noch zutraf? Wir können natürlich nicht ganze Lebensläufe checken und jedes Faktum in den Texten nachprüfen, aber es finden sich doch eine Menge von Dingen, die wir beim Lokalisieren anpassen können. Das geht teilweise auch in den bewertenden Bereich hinein, als Beispiel sei der Prince of Persia-Schwerpunkt im ersten deutschen Retro Gamer 1/2012 genannt: Der Artikel frohlockte über den "kommenden Film-Blockbuster" Prince of Persia – der von der deutschen Ausgabe aus betrachtet aber bereits zwei Jahre zuvor erschienen war. Also schreiben wir das auch so, sagen etwas zum Erfolg des Films und lassen auch unsere Bewertung einfließen dass es sich dabei nicht gerade um einen Konkurrenten für die Indiana-Jones-Filme gehandelt hat.

Kehren wir noch mal zum Sid-Meier-Interview zurück: Dort passen wir im Detail die "Meilensteine" an, in denen in der deutschen Fassung nun natürlich das erwähnte Addon Gods & Kings auftaucht. Aber wie kommen die britischen Kollegen darauf, bei den wichtigsten Sid-Meier-Spielen ausgerechnet Gettysburg aufzuführen, anstelle diverser anderer, defintiv wichtigerer Spiele des Meisters? Das akzeptieren wir nicht und gelangen so zum nächsten Bereich unserer Lokalisierungsarbeit, den inhaltlichen Anpassungen.

Bewertungs- und Tonalitätsunterschiede

Wären wir ein Übersetzungsbüro, das von der Materie "Retro-Spiele" keine Ahnung hat, wir würden einfach brav die Aussagen und Bewertungen der britischen Vorlage übernehmen (und uns so auch einige Arbeit sparen). Und wo möglich, machen wir genau das, schließlich wissen die englischen Autoren, von was sie schreiben. Wir sind aber kein Übersetzungsbüro, sondern eine Spieleredaktion und arbeiten mit erfahrenen Autoren zusammen. So erkennen wir schon beim Austausch der englischen Presse-Zitate in deutsche: Die Bewertung von Spielen war jenseits des Ärmelkanals oft eine andere als auf dem Kontinent. Zum Beispiel sind die Begeisterungsstürme zum Klassiker Psychofox im Original und auch in den Zitaten der englischen Presse groß, in deutschen Publikationen wie Power Play und ASM (die wir zitieren), hingegen sehr viel kleiner, um nicht zu sagen nicht vorhanden. In diesem Fall schwächen wir das redaktionelle Lob von Retro Gamer etwas ab und ergänzen sie um die eher kritischen Zitate aus den deutschen Alt-Spielemagazinen. Übrigens: Die meisten deutschen Cover brauchten wir nicht selbst aus eigenen Sammlungen zu scannen, sondern durften sie von kultpower.de übernehmen.

In anderen Fällen ändern wir redaktionelle Aussagen komplett: Aus unserer Sicht war Elite 2 - Frontiers kein Meisterwerk, sondern ziemlicher Schrott (siehe Retro Gamer 1/2012), entsprechend führen wir Negativpunkte an, die im Originaltext (Begleitkästen zum Braben-Interview in 1/2012) fehlen, und machen aus durchgängiger Begeisterung ein "war umstritten". Und wenn in Retro Gamer 2/2013 der einfallslose, schlecht zu steuernde "Shooter" Prohibition als eines der Top-Importspiele für Amstrad CPC aufgeführt wird, erlauben wir uns, das zu ändern, textlich und in der Platzierung des Titels. Solche Beispiele gibt es einige. Wird im Original ein Titel mit eher vagen Aussagen wie "Es ist ein super Spiel, denn es spielt sich einfach klasse" beschrieben, ändern wir das und fügen Fakten oder konkrete Features ein. Wir wollen hier aber kein falsches Bild erzeugen: Mit der deutlichen Mehrzahl der Bewertungen und Einordnungen in der Vorlage stimmen wir überein.
Deutsche Pressestimmen statt englischer am Beispiel Psychofox.

Weitere inhaltliche Anpassungen

Wie bereits in Folge 1 dieses Making Ofs angedeutet, versuchen wir vor allem durch die Auswahl der zu übersetzenden Artikel (sowie die Anfertigung exklusiver deutscher Beiträge), den deutlich britischen Blickwinkel auf die Retro-Szene durch einen (Vergebung, Duden und Sprachliebhaber!) "deutscheren"  zu ersetzen. In diesem Bemühen gehen wir aber auch bis in die Artikel hinein. So steht in der deutschen Fassung der Virgin-Firmen-Archive in der Aufmacher-Collage ein anderer Titel rechts und damit ganz vorn als in der britischen. Und zwar, es wird keinen deutschen Spielefan überraschen, Command & Conquer (und auch mit einem deutschen Screenshot).

Dass der C64 existiert hat, ist auch dem englischen Retro Gamer zwischen den Zeilen zu entnehmen. Dass er der wichtigste Heimcomputer der Welt war, bessere Grafikfähigkeiten als etwa der Sinclair Spectrum hatte und zu sehr vielen bekannten Spielen die technisch beste Version vorweisen konnte – all das erfährt man eher nicht. Nun geht es uns natürlich nicht darum, diese Fakten bei jeder Gelegenheit in die englischen Texte hineinzuredigieren, weshalb auch? Uns geht es aber beispielsweise darum, dass nicht ein Artikel über Isometrische Spiele kein einziges C64-Iso-Spiel groß erwähnt oder zeigt. Also ändern wir (beziehungsweise der Übersetzer dieses Artikels, Heinrich Lenhardt) mehrere Textpassagen ab, erwähnen Last Ninja nicht nur kurz und weisen zudem auf die grafische Brillanz der C64-Fassung hin. Zudem zeigen wir diese als Screenshot, und fügen einen weiteren mit der Commodore-64-Version des vorher gar nicht erwähnten Spindizzy hinzu. Der lokalisierte Artikel hat immer noch ein klares Spectrum-Übergewicht – was auch so sein muss beim Thema Isometrie, man denke nur an die ganzen hervorragenden Iso-Action-Adventures –, aber ignoriert nun eben nicht mehr, dass auch der wichtigste Homecomputer etwas zu "dem anderen 3D" beizutragen hatte.

Noch ein Beispiel aus dem bald erscheinenden Retro Gamer 2/2013: Der Amstrad CPC war ein dem C64 in mancherlei Beziehung vergleichbarer (technisch stand er dem Spectrum allerdings näher) Homecomputer, der sogar sein Kassetten- beziehungsweise Disklaufwerk gleich eingebaut hatte. Ein interessanter, durch und durch britischer Computer – der jedoch den größten Teil seiner Lebenszeit in Deutschland ganz anders hieß, nämlich Schneider CPC: Der deutsche Distributor hatte durchgesetzt, seinen eigenen Namen auf den Rechner zu packen, und änderte gleich noch einige optische Details des Computers, darunter die Farben der Tasten oder die Aufdrucke. Nun ist die "wahre" Variante des CPCs natürlich die Amstrad-Originalversion, und so wurde der CPC auch in anderen Ländern wie Frankreich und Spanien ein großer Erfolg. Hierzulande aber war er eben als Schneider CPC bekannt. Entsprechend stricken wir den Artikel zum CPC in Retro Gamer um: Die doppelseitige Aufmachergrafik wird geändert, indem wir die Seit- und Rückansichten des Amstrads durch ein Foto des deutschen CPC ersetzen, und auch den Blickwinkel im Artikel passen wir durchweg entsprechend an. Aus einem Kasten "Wusstet ihr, dass der CPC in Deutschland Schneider" hieß wird ein Kasten zur Amstrad-Originalfassung, im Text heißt der Rechner durchweg Schneider, die vorher gar nicht erwähnten Verkaufszahlen in Deutschland erhalten einen ganzen Abschnitt, und so weiter. Die ganze Perspektive wird also invertiert.
Nicht nur die Aufmacher-Doppelseite des Amstrad-Artikels hat sich merklich verändert, sondern auch der eigentliche Artikeltext.

Ganz allgemein versuchen wir, eigenes Wissen einzubauen, wo sinnvoll, und Infos zu aktualisieren. Zum Klassiker Eclipse gibt es eine frei downloadbare PC-Hommage von Fans? Dann geben wir den Link an (und zeigen im konkreten Fall auch die Hommage als Screenshot). Und so weiter, und so fort. Ihr seht: Das Lokalisieren von Retro Gamer erfolgt mit viel Liebe und auch mit diversen inhaltlichen Ergänzungen oder Änderungen – mit dem Ziel, dass die Leser von Retro Gamer 2/2013 eben nicht die reine Übersetzung eines britischen Hefts in die Hand bekommen. Sondern ein deutsches Heft, das stark, aber eben nicht nur auf die gute inhaltliche und gestalterische Vorleistung des britischen Originals baut. Nehmt dazu noch die Exklusivartikel von Autoren wie Winnie Forster und Heinrich Lenhardt, und ihr könnt gar nicht anders, als in Kürze zwanghaft zum Kiosk zu rennen. Hoffen wir zumindest...

Retro Gamer 2/2013 (180 Seiten, 9,90 Euro) erscheint am 21. Februar am Kiosk und kann ab etwa dem 19. Februar auch direkt im Heise-Shop online bestellt werden.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 12. Februar 2013 - 0:58 #

Viel Spaß beim Lesen!

Dennis Kemna 15 Kenner - P - 3850 - 12. Februar 2013 - 15:02 #

Danke für die Mühe! Das gibt einen tollen Einblick!

Beim lesen der Artikel wurde ich neugierig ob es ohne die alt gedienten Redakteure so viele Änderungen gegeben hätte. Und wie viel Einfluss und Freiheiten bei den jeweiligen Artikeln hatten.
Hat z.B. Heinrich Lehnhardt einfach so entschieden was besser ist oder wurde da drüber viel geredet?

Cobra 16 Übertalent - 4606 - 12. Februar 2013 - 21:11 #

Vielen Dank für Eure Mühe und Einsatz ;)
Ich finde es gut das ihr uns einen Einblick gibt wie ein Magazin Entsteht und die Hürden - im Detail steckt der Teufel ;)

Vielleicht gibt es mal ein SdK Video zu so einem Projekt ;)

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 12. Februar 2013 - 21:37 #

Nicht nur der dt. Distributor [des CPC] hatte ein branding durchgesetzt; spontan kann ich mich an Orion und Solavox (sp?) erinnern. Konnte man per Lotbrücke ändern (ebenso 50/60 Hz :))

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 12. Februar 2013 - 1:12 #

Freu mich schon auf den 21., genau das richtige einen Tag nach der PS4-Vorstellung. ^^

Scheint mir ne ziemliche Fleißarbeit zu sein. In welcher Form bekommt ihr die Ausgaben eigentlich zur Verfügung gestellt? In einer simplen PDF-Datei kann man ja eher wenig verändern. Und könnt ihr die Layouter des britischen Hefts kontaktieren (z.B. um zu fragen, ob die Grafik im Artikel noch im Original vorliegt oder es den Screenshot auch in größer gibt) oder müsst ihr das alles selber machen?

Flitzefisch 16 Übertalent - P - 5833 - 12. Februar 2013 - 2:13 #

Am Anfang des Artikels wird erwähnt das der Layouter die englischen Original Daten als InDesign Dateien bekommt.

ElliotYouIdiot (unregistriert) 12. Februar 2013 - 2:41 #

Man könnte nun, nach Lektüre der ersten beiden Teile des Making Of's, zu der Meinung gelangen, dass die Erstellung eines komplett eigendesignten Retro-Magazins kaum mehr Aufwand bedeutet, als das Lokalisieren des UK-Magazins.

Gibt's nicht die Chance, sich mit dem PowerPlay Anniversary Team zusammenzutun und was komplett Eigenes zu kreieren?

Ferengi_Quark 12 Trollwächter - 889 - 12. Februar 2013 - 7:44 #

Die Powerplay gibt es doch auch (hoffentlich) wieder.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 12. Februar 2013 - 8:09 #

Dann war ich ja erfolgreich :-) Aber im Ernst: Das komplett Selberschreiben ist boch mal wesentlich aufwändiger. Es ist immer leichter, etwas Bestehendes zu verändern.

ElliotYouIdiot (unregistriert) 12. Februar 2013 - 18:38 #

"Mach keine Dublette von dieser Diskette!" :)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 12. Februar 2013 - 22:56 #

Gut! Aber dummerweise eher zu lang.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4660 - 12. Februar 2013 - 6:12 #

Wieder sehr interessant geschrieben, danke für die Einblicke.
Eine Frage ist bei mir aufgetaucht: Im Bild über Sonic sieht man, dass ihr ''englische'' Anführungszeichen durch >>französische<< ersetzt habt. Wieso?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 12. Februar 2013 - 8:04 #

Einfach eine kleine Geschmackssache.

mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12982 - 12. Februar 2013 - 7:55 #

Sehr schöner Artikel. Das ist ein Thema, das mich schon immer interessiert hat, vielen Dank für den Einblick in eure Arbeit.

Saphirweapon 16 Übertalent - 4958 - 12. Februar 2013 - 9:02 #

Kann mich jemand erleuchten, inwiefern der Presse-Großhandel keine andere als die Nummerierung 2/2013 zulässt ?

Darth68 10 Kommunikator - 409 - 12. Februar 2013 - 9:04 #

Das Heft ist sowas von gekauft! Ich hab die erste "deutsche" Retro Gamer schon genossen, auch wenn ich sie am Kiosk verpasst habe und sie Nachbestellen musste. Das passiert mir diesmal sicher nicht. Gleich mal den 21. im Kalender markieren!

Ich finde es super, dass hier auch deutsche Veteranen zu Wort kommen. Die haben mich nämlich die letzten 25 Jahre bei meinem Hobby nicht unwesentlich begleitet. Danke dafür!!!

Vollmeise2 (unregistriert) 12. Februar 2013 - 9:12 #

Wie kann man nur ein Gettysburg einem Silent Service vorziehen? Unglaublich.

JarmuschX 12 Trollwächter - 857 - 12. Februar 2013 - 9:27 #

Ein Special zu "Secret of Mana" - immer her damit!

Lipo 14 Komm-Experte - 2021 - 12. Februar 2013 - 9:33 #

Bei dem Bild im Text werden Erinnerungen wach =) . Das war der CPC den ich auch hatte . Ich freu mich schon riesig auf das Heft !

Olipool 15 Kenner - 3740 - 12. Februar 2013 - 9:50 #

Respekt! Die Arbeit als Übersetzer ist schon schwer genug, um nun auch noch die ganzen Lokalisierungen zu machen braucht es ja wirklich Leute mit tiefster Kenntnis der Materie. Beides in Kombination zu finden ist sicher kein Zuckerschlecken, aber was ein Veteran ist...:D
Es braucht ja auch vor allem Mut, Entscheidungen zu treffen, bei dieser Arbeit gibt es ja zig Varianten. Da hilft sicher ganz gut, mal Chefredakteur gewesen zu sein ;)
Zum "Kopieren? Kannst es probieren" fehlt mir der Kontext, aber ihr hättet auch "Kopieren geht über Studieren" nehmen können.

RoT 17 Shapeshifter - 8550 - 12. Februar 2013 - 12:44 #

geht das aber nicht total an der eigenen aussage vorbei ??

die floppy eben nicht zu kopieren und die entwickler zu unterstützen??

da wären ja beide pendants doch irgendwie missglückt.

dann würrde doch sowas wie:"lieber investiert, statt kopiert" passen...

oder hab ich da was falsch verstanden??

Olipool 15 Kenner - 3740 - 12. Februar 2013 - 13:46 #

Ja deswegen ist der Kontext in dem so etwas auftaucht immer extrem wichtig zu wissen. Wenn ein Hersteller das auf seine Box klebt um zu bitten, dass man ihm keine Einnahmen entzieht, dann könnte man auch schreiben: "Jede Kopie ein Schuss ins Knie!" Geht aber heut nicht mehr, passt aber in die 80er ;)

@Jörg: am besten richtet ihr für die nächste RG ein Übersetzungshilfe-Unterforum ein, in das ihr solche Redewendungen postet und die Community ihre "kreativen" *hust* Vorschläge postet. Cloud-Translation sozusagen :D

buddler 13 Koop-Gamer - 1485 - 12. Februar 2013 - 9:51 #

Sehr interessanter Bericht, der schön verdeutlicht, wo oftmals Schwierigkeiten im Bereich der Übersetzung zu finden sind. Allerdings kann ich nicht ganz nachvollziehen, wie man aus "Don't copy that floppy!" zu "Kopieren? Kannst es probieren" kommt. Die englische Aussage ist ja nahezu das Gegenteil des deutschen Ausrufs. Vielleicht wird im Text dann die ironische Komponente erkennbar, aber wäre ein "Kopieren? Bitte niemals probieren!" nicht sinnvoller?

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3574 - 12. Februar 2013 - 10:15 #

Vielleicht geht es um Kopierschutz auf Disketten. Ich kann mich erinnern, mir an dem ein oder anderen die Zähne ausgebissen zu haben.

RoT 17 Shapeshifter - 8550 - 12. Februar 2013 - 12:47 #

sorry war ein bisschen spät dran und hab mich zwischengeschmuggelt, deine übersetzung ist aber auch gut.. :)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58768 - 12. Februar 2013 - 10:17 #

Ich steche hiermit zwar wohl in ein Hornissennest und werde mir den Unmut von 90% der GG-Leser und von 100% der Leser dieser News zuziehen, aber: Ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn ihr Zeit und Arbeitskraft in GamersGlobal stecken würdet anstatt in dieses Heft.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 12. Februar 2013 - 10:24 #

Mit dem Erfolg, dass es GG dann irgendwann nicht mehr gibt - weil die Übersetzungsarbeit eben Geld einspielt, das der Webseite zugute kommt? Mir ist eine sinnvolle Mischung der Arbeitskraft ja lieber als ein aufgrund von Geldmangel eingestelltes oder weit heruntergefahrenes GG.

MichaelK.. (unregistriert) 13. Februar 2013 - 14:36 #

Ist es nicht irgendwie lustig, wenn die Redaktion einer Spielewebseite ein Heft macht um damit die Webseite mitzufinanzieren?! Gerade in einer Zeit wo es überall heißt: Zeitschriften sind tot, Internet die Zukunft etc. pp. ;-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 13. Februar 2013 - 14:46 #

Naja, es sind Zeiten in denen es eher heißt: "Special Interest hält sich auch als Print-Produkt". Wenn man derart differenziert passt es doch.

MichaelK.. (unregistriert) 14. Februar 2013 - 14:27 #

Dann spricht ja eigentlich nichts gegen ein Special Interest GamersGlobal Magazin am Kiosk - so alle 3 Monate oder so. :)

Olipool 15 Kenner - 3740 - 12. Februar 2013 - 11:00 #

Solange GG nicht drunter leidet ist es doch ne schöne Sache...mir ist jetzt nichts aufgefallen, dass die Seite während der Arbeit an der RG "tot" gewesen wäre. Zumal doch auch viel Arbeit von Leuten gemacht wird, die mit GG erstmal (fast) nix am Hut haben.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 12. Februar 2013 - 13:33 #

Hattest du denn den Eindruck, dass die Qualität und Quantität (des Outputs auf GG) unter der Arbeit, die parallel an der Retro Gamer stattfindet, leidet..?
Für mich hat sich in der Hinsicht nichts (zum negativen) getan, daher kann ich dieses Projekt nur gut heißen :)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58768 - 12. Februar 2013 - 16:16 #

Die Qualität hat sicher nicht abgenommen, die Quantität hingegen... Gelitten wohl nicht, aber sie stagniert, und das ist in meinen Augen nichts gutes. Vllt. wäre das auch ohne Retrogamer so gewesen, kann nicht in die Köpfe der Redaktion schauen, tendiere dann aber dennoch zu der Einschätzung, dass ohne das Heft mehr Zeit für mehr GG-Inhalte gewesen wäre.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 12. Februar 2013 - 18:11 #

Da liegst du sicher nicht so ganz verkehrt. Aber solang diese "Nebentätigkeit" nicht Teil des Alltags bei GG wird, kann ich das jedoch temporär noch gut verkraften.
Vielleicht müssen wir das so sehen: Je erfolgreicher Retro Gamer läuft, desto mehr Geld wird in die GG-Kasse gespült, was gegebenenfalls zu mehr Redakteuren(?) und demnach mehr Content führen könnte. ;)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 12. Februar 2013 - 19:29 #

Kompletter Blödsinn. Im Dezember und Januar erscheinen kaum Spiele, das ist alles. Retro Gamer hat die Kernredaktion so gut wie nicht belastet.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 12. Februar 2013 - 19:50 #

JoG schreibt keinen Blödsinn, grundsätzlich nicht

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58768 - 13. Februar 2013 - 0:58 #

Danke, dass du meine Fehleinschätzung auf so freundliche Art und Weise richtig gestellt hast...

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 13. Februar 2013 - 2:17 #

Augenscheinlich schlägt das erhöhte Arbeitspensum aber auf deine Laune oder weshalb werden JoGs völlig nachvollziehbare und sittlich vorgetragene Bedenken so patzig runtergebügelt?
Erheblich "blödsinniger" finde ich in diesem Fall die Art und Weise, wie darauf geantwortet wurde.
Für gewöhnlich amüsieren mich deine 'Launen' ja solange sie sich gegen offensichtliche Trolle richten, aber hier..?! Völlig unnötig in meinen Augen...

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10951 - 13. Februar 2013 - 2:26 #

Völlig unnötig sicherlich nicht. Hier wird ein sehr schönes Print-Projekt, in dem eine Menge Arbeit und Herzblut steckt, auf interessante Art und Weise dokumentiert, sodass wir gleich doppelt etwas davon haben: Das Mag und eben den Einblick in die Arbeit, die hinter solch einem Heft steckt. Und typisch deutsch muss natürlich jemand auftauchen, der das ganze madig macht und dadurch die hier investierte Arbeit entwertet.

Mir als Schreiberling würde solch eine Art schlicht auf den Sack gehen - besonders weil der von ihm kritisierte "quantitativ stagnierende Content" zum größten Teil für lau angeboten wird - und die geringe Anzahl an Tests und Co. mit einem einfachen Blick in den Kalender zu klären gewesen wäre.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 13. Februar 2013 - 9:03 #

Dann mache ich jetzt mal mit nicht völlig unnötigen Dingen weiter und bezeichne das hier als Blödsinn. Das hat doch mit "typisch Deutsch" nichts zu tun, wenn einzelne User den Retro-Hype nicht mitmachen. Wenn man als Schreberling schon mit solcher Kritik nicht umgehen kann, ist die Begrifflichkeit "nicht kritikfähig" wohl nicht weit. Zumal er nicht als Free-User, sondern als Abonnent kritisiert, dein "für lau" da also nicht zieht.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 13. Februar 2013 - 9:45 #

Es muss doch nicht jeder Retro Gamer toll finden! Wir machen hier GamersGlobal, nicht RetroGlobal. 95% unserer Themen sind aktuelle Themen. Aber es ist kompletter Blödsinn, dass Retro Gamer 2/2013 zu weniger Inhalten bei GamersGlobal geführt habe.

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10951 - 13. Februar 2013 - 13:09 #

Ich kann sehr gut mir konstruktiver Kritik umgehen.

Ich bin seit Jahren Schreiberling für WoW-Guides und glaub mir: Es gibt genauso viele WoW-Götter da draußen wie Trainer der Fußballnationalmannschaft. Oder anders: Jeder in diesem Bereich hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und jeder der anders spielt, gehört geteert, gefedert und erschossen. Man könnte also sagen, ich bin Gegenwind gewöhnt und hab auch mehr als einmal dank guter Kritik meine Guides im nachhinein angepasst oder erweitert.

Kritikfähig zu sein heißt aber nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss. Sicher: Sein Einwand hatte nicht Troll-Niveau, war aber mindestens genauso unnötig. Speziell, da er als Moderator näher an der Redaktion dran ist als normale Leser der Seite. Und wie wir alle wissen, verteidigt Jörg sein Baby GG und die investierte Arbeit vehement und dabei oft auch emotionaler als die Chef-Redakteure auf anderen Seiten. Das war so, ist so und wird wohl auch immer so sein. Muss man nicht gut finden, kann man aber.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 13. Februar 2013 - 14:18 #

"Kritikfähig zu sein heißt aber nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss."
Aber es heißt, normal formulierte Kritik vertragen zu können. Und zwar ohne demjenigen nahelegen zu müssen, doch bitte vor dem Schreiben nachzudenken oder auf Formulierungen wie "typisch deutsches Geplärre" oder "5 Minuten Hirn anstrengen" zurückzugreifen. Gerade wenn du JoG vorwirfst, unnötige Dinge geschrieben zu haben, passt das nicht zusammen.

Dass Jörg sein Baby verteidigt, spielt keine Rolle, wenn ich deine Reaktion anspreche.

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10951 - 13. Februar 2013 - 14:29 #

Warum passt das nicht? 5 Minuten nachdenken => Kommentar wäre nicht entstanden. Win. So einfach kann es sein. Und wir sollten alle erwachsen genug sein, um solch eine Wahrheit zu verkraften.

Das mit Jörgs Baby war auf einen anderen Kommentar gemünzt, tut mir leid, dass das bei dir mit reingerutscht ist ;-)

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 13. Februar 2013 - 14:48 #

Weil die Möglichkeit besteht, dass andere Menschen durch Nachdenken auch zu anderen Ergebnissen kommen als du ... Derartige 'Hinweise' sind einfach unfreundlich und haben in einem normalen Gespräch nichts verloren.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 13. Februar 2013 - 12:06 #

Mal davon abgesehen, dass JoG sehr deutlich gemacht hat, dass es ihm dabei nicht nur um Tests ging, rechtfertigt all das für mich in kleinster Weise den rüden Umgangston, der ihm hier entgegengebracht wurde. Alles weitere hat Larnak bereits dazu gesagt.
Ich find's einfach schade und hätte da "mehr" erwartet. Naja...

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10951 - 13. Februar 2013 - 12:59 #

Naja...sehr deutlich hat er das nur in einem später abgegebenen Kommentar gemacht. Und auch dann ist seine Kritik schlicht haltlos.

In den letzten zwei Monaten gab es auf GG acht Reports, wenn ich die ersten beiden Folgen der Making of Retro Gamer 2/2013-Reihe mitrechne. Das sind mehr als im gesamten halben Jahr davor. Die Arbeit an der Retro Gamer bereicherte die Seite sogar, weil wir so einen interessanten Einblick in den Arbeitsprozess erhalten, ketzerisch könnte man sogar sagen, dass es dank Retro Gamer mehr Content auf GG gab als ohne. Tut mir leid, aber sein Kommentar war einfach typisch deutsches Geplärre ohne vorher mal fünf Minuten sein Hirn anzustrengen. Von einem Moderator hätte ICH sehr viel mehr erwartet. So ist das halt manchmal - Erwartungen werden nicht immer erfüllt.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 13. Februar 2013 - 13:26 #

Ich verstehe gar nicht, warum du hier mit MIR argumentieren musst?!
ICH habe die Bedenken nicht geteilt, sondern habe die Arbeit an der Retro Gamer und GG im Allgemeinen sogar noch in Schutz genommen.
Darum geht's mir hier auch in keinster Weise, falls das immer noch nicht klar geworden ist!?
NOCHMAL: Ich finde es einfach nur 'scheiße' (um es mal ganz klar zu sagen), wie man als Chefredakteur einer Seite, die auf den Input der Community aufbaut und angewiesen ist, mit völlig harmlosen und vernünftig zur Sprache gebrachten Bedenken seiner treusten Unterstützer (oder von wem auch immer) umgeht. JoGs Intention war, meiner Einschätzung nach, mit Sicherheit keine negative, um GG in den Dreck zuziehen oder dergleichen. Eine solche Reaktion kann ich demnach einfach nicht nachvollziehen.
btw: Dass du nun erneut mit haltlosen Verunglimpfungen wie "typisch deutschem Geplärre" und "fünf Minuten Hirn anstrengen" daherkommst, finde ich im Übrigen genauso unnötig, verstehe nun aber woher deine Haltung demgegenüber stammt...

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10951 - 13. Februar 2013 - 13:58 #

Wir sind halt unterschiedlicher Meinung, was die Art der Kritik anging. Ich finde sie ungerechtfertigt, haltlos und - aufgrund seiner Position - auf dem falschen Weg vermittelt. Darüber argumentieren wir - dachte ich :) Wir werden aber wohl auch beide nicht davon abrücken.

Und das mein Wunsch nach mehr Hirn-Aktivität gerechtfertigt und nicht haltlos war, hab ich eigentlich dadurch bewiesen, dass seine Kritik schlicht nicht durchdacht und faktisch sogar falsch war. Ob man das jetzt als Verunglimpfung sehen muss....das kannst du gerne halten wie du willst. Jeder Mensch verpeilt mal was, schreibt schneller als er denkt, spricht schneller als der Kopf folgen kann...die Welt würde eine bessere sein, wenn jeder Mensch sich ab und an fünf Minuten Zeit zum Nachdenken nehmen würden, bevor er mal wieder irgendwo Unsinn verzapft. Gilt btw. auch immer mal wieder für mich.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 13. Februar 2013 - 14:36 #

Du kennst sicher die Falle, vom Einzelfall sofort zu verallgemeinern? In die scheinst du mir gerade getappt zu sein.

Für mich gibt es noch nicht einmal den Einzelfall: "Völliger Blödsinn" ist nicht auf JoG als Person oder seine offensichtliche Sorge bezogen, sondern konkret darauf, dass er sich wünscht, wir würden unsere Arbeitszeit nicht in Retro Gamer stecken, sondern in GamersGlobal. Danach hat er es abgeschwächt, dass zwar die Qualität nicht gelitten habe, sondern die Quantität. Doch auch das trifft überhaupt nicht zu. In meiner Sprache: völliger Blödsinn. Mit derselben Formulierung reagiere ich auf Anschuldigungen, wir würden Spiele besser bewerten, zu denen Anzeigen geschaltet werden. Der Vorwurf, wir hätten wegen eines Nebenprojekts GamersGlobal vernachlässigt, wiegt für mich ähnlich schwer. Gerade, wenn in der bemängelten Zeitspanne die Redaktion trotz Weihnachtsurlaub mit großem Engagement dafür gesorgt hat, dass weiterhin Artikel erscheinen, die Feiertage-Verlosung durchgeführt wird und andere Dinge.

JoG ist zudem kein einfacher User, sondern Mod, der sehr viel stärker von der Redaktion über Interna informiert wird als andere User oder Freie Autoren. Ich denke, in diesem Moment hat er aber einfach als normaler User seiner Sorge Ausdruck verliehen, und das sicher auch nicht böse gemeint. Ebensowenig wie ich "kompletter Blödsinn" böse gemeint habe.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 13. Februar 2013 - 14:59 #

Danke Jörg für deine Erläuterung.
Falls meine Ausführungen als Verallgemeinerung rübergekommen sein sollten, dann sei versichert, dass dies nicht meine Absicht war und ich mich wirklich explizit auf diese eine(!) Äußerung bezog. Ein Blick auf mein Profil verrät dir auch, dass insbesondere deine -wie soll ich sagen- "Launen" in meinen Augen sogar FÜR dich sprechen, weil sie eben viel Authentizität verleihen ;)
Nun, da ich Einblick in die Hintergründe von RG/GG und deren Zeifaufwand bekommen habe, kann ich auch verstehen, dass man emotional auf vermeintliche "Vorwürfe" reagiert. Aber wie du selber schon erkennst, waren es ja gar nicht mal "Vorwürfe"/Unterstellungen sondern eben lediglich "Sorge"/Bedenken um dein und unser aller Baby. Dass wir alle leidenschaftlich damit umgehen ist ja an und für sich ein sehr gutes Zeichen, nur fand ich's in dem Zusammenhang einfach zu "doll" und wäre mit der nun gelieferten Erläuterung sicher auf weniger Unverständnis meinerseits gestoßen.
Nun gut, ich kann absolut verstehen, dass einem manchmal schlicht die Zeit oder Gelassenheit fehlt, aber es ankreiden bzw. darauf hinweisen wollte ich dennoch :P

btw: Solange man die Größe (no pun intended ^^) besitzt, sich der Sache anzunehmen und versucht diese klarzustellen, ist es auch für mich nicht weiter tragisch.

Zaunpfahl 19 Megatalent - P - 14325 - 12. Februar 2013 - 20:09 #

Ich finde deine Gedanken auf jeden Fall nicht völlig abwegig, was redaktionelle Inhalte anging war seit Weihnachten vielleicht subjektiv wirklich weniger los, aber es gab ja bis jetzt mit DS3 und Aliens auch keine 'großen' Titel. Und die werden jetzt wieder in der ihnen zustehenden Breite aufgemacht.
In der Zeit wo es nichts großes zu berichten gibt, könnte man natürlich auch mehr News oder Kurztests bringen, aber so direkt stört mich das Fehlen derselben auch nicht wenn es immer nur zeitweise passiert. Dafür gibts ja immer noch einige fleißige User, die aushelfen und die Seite trotzdem aktuell halten.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58768 - 13. Februar 2013 - 1:14 #

Dass es in den Anfangsmonaten ruhig ist weiß ich schon auch. Vllt. fordere ich da zu viel, aber das wäre dann mal ein schöner Zeitpunkt gewesen für einen Report oder ein Interview mal wieder. Oder man guckt mal, was sich aktuell im Indie-Bereich tut, Stichwort Antichamber, zu dem ich gerne ein paar Worte gelesen hätte, und wenn nur als Kurztest.

Aber gut, da die Redaktion ja nicht so eingespannt war wie ich dachte ist es ja eh egal und mein Einwurf war völlig überflüssig. Und wird es immer sein, schließlich wird Retrogamer immer nur erscheinen, wenn keine interessanten Spiele anstehen.

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10951 - 13. Februar 2013 - 2:07 #

Man munkelt, dass sie gerade jetzt wieder vermehrt Reports bringen - deutlich mehr als in der Vergangenheit.

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10951 - 13. Februar 2013 - 1:03 #

Erst nachdenken und dann schreiben und die Hornissen bleiben brav im Nest. :-) Die Jahreswende ist immer etwas ruhiger, die Anzeigen spülen nicht ganz so viel Geld in die Kassen und nur dank solchen Aufträgen kann eine kleine Redaktion wie GG dennoch über die Runden kommen. Zumal viel Arbeit ja auch von diversen Veteranen gestemmt wurde, die eben nicht zur Redaktion von GG gehören, und sicherlich auch mal was in der Freizeit der Autoren übersetzt wurde, einfach weil es sonst einfach nicht machbar ist. (Kenne ich nur zu gut aus meinem Arbeitsalltag.)

Und btw: Wir bekommen dazu noch ein tolles Mag. Ich nenne sowas eine Win-Win-Situation.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 13. Februar 2013 - 2:10 #

GamersGlobal gibt es ja schon ein paar Jährchen, die deutsche Retro Gamer aber erst seit August. Daher glaube ich nicht, dass das Fortbestehen von GamersGlobal von der Retro Gamer abhängig ist. Die Goldgräberzeiten im Printsektor sind lange vorbei.

Außerdem sollen ja dieses Jahr vier Ausgaben erscheinen, nicht immer wird in den zwei Monaten zuvor Spieledürre vorherrschen.

Aber ich glaube auch nicht, dass die Seite groß darunter leiden wird. Es gibt auch so genug interessante Inhalte. Und der Vorteil an Heften ist, dass ihre Inhalte mehrere Jahrzehnte halten (wenn keine übereifrigen, engen Verwandten das ehemalige Kinderzimmer ausräumen. ^^)

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 13. Februar 2013 - 9:08 #

Du bekommst vielleicht ein tolles Mag, ich und andere (wie vermutlich JoG) nicht. Wie war das mit dem Nachdenken?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 13. Februar 2013 - 9:40 #

Aber du bekommst doch auch nicht weniger.

Und da du oben das Stichwort "Abo" anführst: Auch die Abonnenten bekommen durch Retro Gamer nicht weniger, im Gegenteil: Während der Entstehung des aktuellen Retro Gamer haben wir Jörgs Spielemonat als Neuerung eingeführt. Dass sie vielleicht mal zwei Tage länger aufs Abomagazin warten müssen, wenn ich persönlich wg. Heftschluss Retro Gamer just dann zwei Tage dicht bin, halte ich für nicht erheblich.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 13. Februar 2013 - 10:22 #

Ich habe nie behauptet, dass ich weniger bekomme, die Meinung vertritt JoG, nicht ich. Ich kritisiere die Art und Weise, wie mit seiner Meinung umgegangen wird. So einen Beitrag muss man weder als Blödsinn abtun, noch irgendwelche "denk mal nach!"-Vorwürfe benutzen oder Verschwörungstheorien-Verdacht daraus ableiten. Das lässt sich auch ohne diese Dinge verneinen.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 13. Februar 2013 - 10:37 #

Gerade wollte ich eine Antwort schreiben, da sehe ich Larnaks Beitrag, dem eigentlich nichts hinzugefügt werden kann. Kann ebenfalls nicht nachvollziehen, weshalb man auf eine ganz normale Frage bzw. die persönliche Ansicht eines aktiven Users mit einem herunterputzendem "Absoluter Blödsinn" oder etwas albernem wie "Typisch Deutsch" reagieren muss. Besonders letzteres Klischee kann ich echt nicht mehr lesen, egal, wo es angewandt wird.
 
@Karsten: Ich denke, man sollte auch an jene Leser/User denken, die nicht so sehr in der Spielebranche involviert sind und sich daher zurecht gar nicht damit beschäftigen, welche Monate bzgl. Tests usw. interessanter oder eben weniger spannend sind. Daher hat das nichts mit "mal nachdenken" zu tun (noch so ein gern genutztes "Argument"), sondern kann ebenfalls kurz erläutert werden -- und zwar ohne Vorwurf und auch ohne trügerisches Smiley.

buddler 13 Koop-Gamer - 1485 - 13. Februar 2013 - 10:05 #

Aber Du bekommst zumindest einen Einblick in die Entstehungsgeschichte eines Heftes. So erstellt die Redaktion zum einen ein Heft - das Du höchstwahrscheinlich nicht kaufst - und zum anderen Artikel auf GamersGlobal zur Entstehungsgeschichte solch eines Heftes.
Auch wenn man das Endprodukt nachher nicht erwirbt, gibt das doch einige sehr interessante Einblicke hinter die Kulissen eines Spielemagazins, was ja durchaus interessant ist.

Mich hätte ein solcher Einblick auch bei der Powerplay interessiert und nun bekomme ich ihn eben über die Retrogamer.

Also ein Projekt (Retrogamer) und zwei Ergebnisse:
1) Heft
2) Artikel zur Enstehungeschichte auf GG

So hat GG sogar etwas gewonnen. :)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20260 - 12. Februar 2013 - 20:54 #

Gettyburg unwichtig? OMG!

Henke 15 Kenner - 3636 - 12. Februar 2013 - 21:31 #

Ich freu mich schon wie ein Schnitzel auf das neue Heft...

Killer Bob 18 Doppel-Voter - 11638 - 14. Februar 2013 - 15:05 #

Und ich freue mich auf das neue Heft genau so wie auf das Schnitzel, das es heute abend geben wird. Juhu :D

Ridger 18 Doppel-Voter - P - 9163 - 13. Februar 2013 - 17:53 #

Freu mich drauf! Noch achtmal schlafen!

Tyerell 13 Koop-Gamer - P - 1204 - 15. Februar 2013 - 13:49 #

Kanns nicht erwarten!!

Mclane 18 Doppel-Voter - P - 11871 - 18. Februar 2013 - 14:30 #

So. Gerade bei Heise bestellt! Die sollen sich gefälligst beeilen mit der Lieferung.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15392 - 18. Februar 2013 - 15:33 #

Hab grad das Abo abgeschlossen, freue mich schon auf das Heft und bin gespannt, ob das mit der Bonus-GG Aboverlängerung klappt! :)

Das mit Silent Service ist zwar nachvollziehbar, aber ich finde Gettysburg trotzdem auch erwähnenswert.

irem77 (unregistriert) 19. Februar 2013 - 8:36 #

Gerade eben Retro Gamer 2/13 bei Heise für 9,90 Euro bestellt.

shop.heise.de/retro-gamer-2-2013

ChronoMoogle (unregistriert) 23. Februar 2013 - 16:30 #

Die Lokalisierungs- und Ueberarbeitungsarbeit laesst leider noch deutlich zu wuenschen uebrig. Wie sonst koennen sich solche banalen Fehler wie "FFVII ist ein grandioses Playstation 2 Rollenspiel" und Aehnliches einschleichen? Ausserdem ist der Fokus des Magazins zu stark auf Heimcomputer gelegt. Ich wuerde vorschlagen, dieses Kriterium besser auszubalancieren. Mit fast 120 Ausgaben in den UK steht dafuer genuegend Material zur Verfuegung.
Andere Sache: Da der ZX Spectrum ein sehr beliebter Heimcomputer in England war, hier aber hoechstens ein extremes Nischenprodukt der Retrogamergemeinde darstellt, waere es vermutlich auch angebracht, den Anteil dieses Systems drastisch zu reduzieren oder gar zu eliminieren. Mehr als das Special in der ersten Ausgabe waere in einer Zeitschrift geschrieben ausserhalb Englands wohl niemals zu erwarten.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323822 - 1. März 2013 - 10:41 #

Herrje. Auf 180 Seiten findest du kein Beispiel für einen echten Lokalisierungsfehler? Und selbst wenn du zehn findest, würde das aus meiner Sicht kein "deutlich zu wünschen übrig" rechtfertigen. Wir machen sicher Fehler, banale wie echte, und können uns noch verbessern. Aber es ist dem Heft nun wirklich anzumerken, wie sehr mit den Originalartikeln gearbeitet wurde, statt sie einfach zu übersetzen.

Was den Spectrum anbelangt: Das ist deine Privatmeinung. Wir haben den Spectrum-Anteil bereits merklich reduziert in diesem Heft, wir werden ihn aber sicher nicht gegen null fahren.

Über die Umfrage im Heft können du und andere User durchaus Einfluss nehmen auf die Plattform-Betonung, aber wir werden niemals einen spannenden Spectrum-Artikel weglassen, um einen unspannenden C64-Artikel ins Heft zu bekommen.

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