Klage gegen Steam: Valve ändert AGB, Accountbindung bleibt

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30. Januar 2013 - 14:40 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Im September und Oktober 2012 berichteten wir über die Abmahnung der Steam-Plattform durch den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der Auslöser für dieses Vorgehen waren die im August des vergangenen Jahres geänderten Nutzungsbedingungen des Valve-Dienstes, mittels deren es dem Unternehmen seitdem möglich ist, Daten der Nutzer zu sammeln und weiterzugeben (wir berichteten).

Zwar konnten Steam-User diese neuen AGB seinerzeit ablehnen, das hatte jedoch zur Folge, dass ein Zugriff auf das eigene Benutzerkonto mit allen darin erworbenen Spielen nicht mehr möglich war. Wer nicht auf seine (bezahlten) Titel verzichten wollte, dem blieb demnach nichts anderes übrig, als den veränderten Geschäftsbedingungen zuzustimmen. Der vzbv bezeichnete diese Geschäftspraxis gemeinsam mit der fehlenden Möglichkeit, gekaufte Spiele weiterzugeben, als rechtswidrig. Die (verlängerte) Frist, eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben, ließ Valve verstreichen. Schließlich erhob der vzbv vor dem Landgericht Berlin Klage gegen das amerikanische Unternehmen.

AGB werden angepasst

Nach mehr als drei Monaten gibt es nun Neues zu berichten, wenn auch „nur“ zum Teil Positives. Demnach konnte das Unterlassungsverfahren hinsichtlich der eingangs erwähnten Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Valve hat sich demnach nach Angaben des vzbv dazu verpflichtet ...

... die Nutzung der Steam-Plattform nicht automatisch von der Zustimmung der Spieler in die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen abhängig zu machen. Hier wird Valve ab dem 31.1.2013 andere Mechanismen als das seinerzeit in die Kritik geratene Pop-up-Fenster einführen.

„Lebenslange Steam-Zwangsehe“ bleibt bestehen

In Bezug auf die Bindung der Spiele an die Valve-Plattform und die nicht gegebene Möglichkeit, einen Account an einen Dritten weiterzugeben, wurde keine Einigung erreicht. Somit ist es euch laut der Nutzungsbedingungen auch weiterhin untersagt, euer Steam-Konto an jemand anderen zu übertragen. Da solch ein zwingend benötigter Account nach Angaben des vzbv für die Nutzung der Spiele unentbehrlich ist, spielt es keine Rolle, ob ein Titel zum Beispiel weiterverkauft werden kann. Um zu ermöglichen, gebrauchte Online-Spiele tatsächlich verkaufen zu können, reichte der Bundesverband daher im Januar erneut Klage gegen Valve ein.

Der vzbv ist der Ansicht, dass Valve durch das Verbot des Übertragens eines Steam-Accounts „das vom Verbraucher erworbene eigentumsähnliche Recht unangemessen aushöhlt“. Vor allem mit einem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 3.7.2012 im Rücken, das den Weiterverkauf gebrauchter Software begrüßt, soll daher die Situation neu beurteilt und die Erfolgsaussichten vor Gericht erhöht werden.

Red237 18 Doppel-Voter - P - 11176 - 30. Januar 2013 - 14:17 #

Bin gespannt, wie es weiter geht.

Sören der Tierfreund (unregistriert) 30. Januar 2013 - 14:21 #

Ich sehe es schon bald kommen. "Tut uns leid, Steam ist in deinem Land nicht verfügbar" :D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12241 - 30. Januar 2013 - 14:30 #

Das wäre ein Traum!
Denn dann würden die Retail-Spiele wieder ohne diese Zwangsbindung im Laden stehen.
Und nein, die Spiele werden dennoch hier erscheinen, kein(!) Hersteller kann es sich leisten, den drittgrößten Softwaremarkt, den weltgrößten, wenn man es auf Europa ausweitet, zu ignorieren.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 30. Januar 2013 - 14:33 #

Solange ich wenigstens einen Teil des investierten Geldes zurückerstattet bekomme...

Name (unregistriert) 30. Januar 2013 - 14:35 #

Was wäre daran ein Truam? Das würde etliche tausende Spieler von ihren ehrlich und teuer erworbenen Spielen ausschließen. Ich glaub bei dir hakts ein bisschen... Solltest vielleicht mal ein wenig weiter denken als bis zur eigenen Nasenspitze.

.AR72. (unregistriert) 30. Januar 2013 - 14:41 #

Du hast sie nicht erworben, sondern nur "gemietet". Sag mal hast du den SSA nicht gelesen? Wer bei sowas 50€ für ein Spiel hinblättert gehört sowieso geschlagen. Steam kann den Betrieb jederzeit auch aus anderen Gründen einstellen. Das war es dann mit deinen Spielen und deinem Geld.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 30. Januar 2013 - 16:20 #

Und wiedermal gehts nicht, ohne diejenigen zu beleidigen, die sich bewusst anders entschieden haben?

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7624 - 30. Januar 2013 - 21:27 #

Natürlich nicht, wie sollte man sonst kompensieren, dass man sich sowas auf der Arbeit, in der Schule oder in der Uni nicht leisten kann oder nicht traut.

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 31. Januar 2013 - 7:39 #

Die Anonymität wird gerne für solche zweck missbraucht,um andere zu beleidigen.
Ginge es nach diesen Kommentaren (http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Augsburger-Allgemeine-Polizei-holt-sich-Klarnamen-eines-Forennutzers/forum-247881/list/) sind beleidigungen ok.
Ausschlaggebend war dieser Kommentar (http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/565294)

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10728 - 31. Januar 2013 - 13:12 #

Gleich ne Durchsuchung wegen einer verdammten beleidigung find ich auchn bissle hart und so schlimm ist er den doch gar nicht angefahren

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 31. Januar 2013 - 18:07 #

Hat den der der den Kommentar geschrieben hat Beweise für seine behauptungen,wenn nicht ist es Üble Nachrede was auch eine Form der Beleidigung ist.

"§ 186 Üble Nachrede
Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__186.html

Wenn ich jetzt irgedwas über dich behauptet und du würdes dadurch in privten wie auch im beruflichen umfeld probleme kriegen,würdes du das über dich ergehen lassen oder würdes du dich auch wehren?

Eine Razzia bzw. ein Durchsuchung im eigentliche Sinne fand nicht statt bzw. die Computer wurden nicht durchsucht,es ging nur um diesen einen Datensatz des Nutzers.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12241 - 30. Januar 2013 - 14:46 #

Deine Spiele sind dort sowieso nicht deins und schon gar nicht für die Ewigkeit. Steam kann dir dein "nicht"-Eigentum jederzeit wegnehmen. Dazu müssen die nicht mal Pleite gehen. Deswegen hasse ich Steam und Co ja so und dass so viele nicht weiter als bis zur Nasenspitze denkende geifernde, alles haben wollende Zocker diesen Scheiß so mitmachen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 15:12 #

Und du lebst auch nicht für die Ewigkeit :/

N (unregistriert) 30. Januar 2013 - 15:15 #

Im Zweifelsfall aber länger als Steam.

Steam lebt ja noch nicht mal so lange wie meine ältesten CDs mit Spielen drauf. Die, anders als immer behauptet, offensichtlich doch eine längere Halbwertzeit als 20 Jahre haben.
Und bei guter Datenträgerpflege und gelegentlichem Austausch wird mein Homeserver mit 3 mal gespiegelten Platten auch länger aushalten als Steam.

Burny 11 Forenversteher - 565 - 30. Januar 2013 - 21:48 #

lol
ich glaube, dass es auch etwas schwierig werden wird, dass Steam älter als deine alten CDs wird o.O'

N (unregistriert) 31. Januar 2013 - 0:28 #

Wissen wir dann, wenn Steam 24. Geburtstag feiert.
Ob Steam es länger macht als ich, das wissen wir in ein paar Jahrzehnten ;).

Burny 11 Forenversteher - 565 - 31. Januar 2013 - 17:18 #

naja...auch wenn Steam dann 24 ist....
älter als deine alten CDs wirds immer noch nicht sein ;)

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 31. Januar 2013 - 17:57 #

Glaube kaum das deine Spielecd schon 24 Jahre alt ist,die ersten Spiele auf CDs kamen anfang 1990 auf den Markt,bei 24 Jahren müssten sie schon 1988 rausgekommen sein.Welches Spiel ist es den da auf bei dir auf CD?

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 30. Januar 2013 - 15:18 #

Natürlich ist für den Einzelnen irgendwann Schluss. Aber nach einem sind da noch andere. Ich bin ja alles andere als steamfeindlich, aber halte es für durchaus wichtig seine Rechte zu kennen, zu wahren - und das kann leider oft nicht ohne absoluten Verzicht geschehen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 15:24 #

Selbstverständlich, aber ich finde das Geschrei um den Gebrauchtmarkt ziemlich schlimm. Gerade bei Spielen find ich es einfach merkwürdig, weil die Preise so schnell sinken. Welchen Zweck hat denn der Gebrauchtmarkt für einen Spieler? Es ist doch eine Geldquelle, um sich andere Titel leisten zu können/die Kaufkraft zu steigern. Wenn ein Hitman Absolution nach 2 Monaten aber schon für 17€ verscheuert wird, reicht meine bisherige Kaufkraft dafür locker aus... es würde sich doch kaum lohnen, noch was zu verkaufen.

Und immer (!) geht es dabei um Steam. Wenns News zu dem Thema gibt, steht IMMER Steam im Vordergrund. Ich will es damit nicht rechtfertigen, aber es wäre mit neu, dass man zum Beispiel bei XBLA gekaufte Titel weitergeben kann. Genauso Spiele auf dem iPad oder sonstwas, die auch schon seit Jahren ohne datenträger auskommen. Wo sind denn die Klagen gegen Apple, damit man seine dort gekauften Spiele weitergeben kann? Ich seh keine. Und das wirkt auf mich wie eine undurchdachte doppelmoral.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65729 - 30. Januar 2013 - 16:27 #

Ganz richtig , und zum Thema Gebrauchtspiele wäre noch anzumerken, das man bei dem was man heutzutage für gebrauchte Pc Spiele kriegt, eher einen Lachkrampf als ein neues Game bekommt.

mon2908 11 Forenversteher - 594 - 2. Februar 2013 - 6:45 #

Dem muss ich wiedersprechen, wirklich alte Spiele wie die Ultima Saga ziehen dem Käufer bei Ebay das eine oder andere mal sogar öfters einen dreistelligen Betrag aus der Tasche. Aber um auch mal ein aktuelleres Beispiel zu nennen suche mal nach dem Wii Spiel Detektiv Conan die Mirapolis Ermittlung. Obwohl es nur ein mittelmässiges Spiel mit weniger als acht Stunden Spieldauer war zahlen die Fans des Franchises auch schon weit über sechzig Euro für ein gebrauchtes Spiel. Viele alte Titel kriegst du heute gar nicht mehr. Ich erwähne nur System Shock 1 und 2.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65729 - 2. Februar 2013 - 12:22 #

Da liegts aber auch an jedem selbst. Solche Angebote zählen für mich persönlich aber auch nicht wirklich zum Gebraucht- sondern eher zum Liebhabermarkt. Dü weißt schon die Verrückten die für alte Sachen meinen, Millionen hinlegen zu müssen :). Wozu auch Fans von irgentwas zählen. Ausserdem kannst du Ultima doch zb auf GOG kaufen zum normalen Preis und System Shock 2 sogar gratis auf der Herstellerseite saugen ;)

guapo 18 Doppel-Voter - 10802 - 30. Januar 2013 - 16:43 #

Hier geht's zwar nicht um Spiele, sondern Musik: Bruce Willis ./. Apple

http://www.forbes.com/sites/timworstall/2012/09/03/bruce-willis-to-sue-apple-over-itunes/

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 16:53 #

Quelle: The Sun, ein dummes Boulevardmagazin.

Richtigstellung: http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2012/sep/03/no-apple-bruce-willis

guapo 18 Doppel-Voter - 10802 - 30. Januar 2013 - 17:10 #

Die Sun kannst Du gerne in den Dreck ziehen - der Forbes-Artikel beschäftigt sich jedoch im wesentlichen mit der Frage Nutzungsrecht ./. Kauf

Leser 14 Komm-Experte - P - 2028 - 30. Januar 2013 - 15:31 #

Wobei ich nicht das Gefühl habe, dass Steam meine Rechte verletzt, außer dass ich die Spiele nicht weiterverkaufen kann (was mich persönlich nicht trifft, aber durchaus andere) und dass sie einem den Account dichtmachen wenn man neuen AGB nicht zustimmt(was jetzt wohl behoben wird).

Jadiger 16 Übertalent - 5346 - 30. Januar 2013 - 21:56 #

Spiele von Steam zu entbinden ist nicht gerade schwer und schon seit zig Jahren bekannt. Da gibt es gar kein Problem egal welche Online Plattform es ist. Und du solltest dich schon mal an das gewöhnen den Steam ist noch harmlos und so sieht die Zukunft leider aus.

.AR72. (unregistriert) 30. Januar 2013 - 14:42 #

Am besten noch DRM-Frei, dann wäre es ein wirklich schöner Traum.

Skotty 12 Trollwächter - 909 - 30. Januar 2013 - 15:05 #

Da kann ich nur zustimmen!

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 30. Januar 2013 - 15:49 #

Das wärs! Endlich wieder Spiele kaufen und diese genauso behandeln können wie z.B. meine (DRM-freie) MP3-Sammlung.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 15:51 #

Und deine mp3-Sammlung verkaufst du weiter?

justFaked 16 Übertalent - 4422 - 30. Januar 2013 - 16:23 #

!

Namen (unregistriert) 30. Januar 2013 - 21:44 #

Meine MP3 Sammlung stammt einzig und alleine aus CD-Ripps.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 21:45 #

Was dann mit der Thematik hier genau nichts zu tun hat - oder wo besteht der Zusammenhang?

Namen (unregistriert) 30. Januar 2013 - 22:21 #

Wo ist der Zusammenhang zwischen der Behandlung von Spielen wie DRM freie MP3s und deinem sofortigen Rückschluss auf den Verkauf?

Es könnte ebendso gut um das Anlegen von entsprechenden Sicherungskopien gehen, um die Nutzung auf den Geräten die man selbst will und nicht, die der Hersteller vorschreibt. Also immer und überall.

Und ja, bei Origin und Steam wird dir das Gerät dadurch vorgegeben, dass es auf dem und für das Gerät aktiviert werden muss, auch wenn es mehrere sind und bei Steam wird es mit dem neuen Schutz und neuer Hardwere sowieso erstmal witzig, wobei diese Schutzmaßnahmen ohne die erzwungene Kontenbindung nicht notwendig wären.

Es könnte auch darum gehen, die Spiele bzw MP3s so zu nutzen wie man selbst es will. Wenn der Hersteller und Steam keinen Mod für ein Spiel erlauben (besonders wenn ich selbst an den Dateien rumspiele), dann wird meine modifizierte Datei ebend einfach wieder überschrieben. Und ein einfaches Ausleihen (bei MP3 dürftes du die Dateien als Privatkopie sogar an bis zu 7 dir nahe stehende Personen dauerhaft verleihen, aber bleiben wir beim Ausleihen ala ich geb dir die DVD) ist auch nicht möglich ohne den kompletten Account mitsammt des Forenzuganges, das Passwortes, eventueller Zahlungsinformationen, Kaufhistorie, halt das gesammte Profil, weiterzugeben. Inklusive der Möglichkeit, dass dir der Account gesperrt wird. Sei es weil "du" dich von einem falschen Ort aus einloggst oder weil "du" Schindluder getrieben hast.
Und bitte keinen Hinweiß auf Mehrfachaccounts, das verstößt mal ganz offiziell gegen die AGB.

Wenn jemand das Thema massiv verengt hat, dann du.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 22:28 #

Ich verenge nichts, ich frage doch gerade extra nach. Der Kommentar ging doch darum, dass sich gewünscht wird, dass Retail wieder ohne Bindung kommt. Was hat das dann mit mp3s zu tun? Wenn er sich wünscht, dass es einfach CDs gibt, ist das doch in Ordnung. Hab ich nix gegen.

Wenn er seine mp3 Sammlung anspricht, wird NICHT klar, was das für eine Sammlung ist. Hat er die von eigenen CDs gerippt? Wurden die bei amazon gekauft? Darum gehts. Hier fehlen einfach Details und das mein ich hier die ganze Zeit in den Kommentaren. Dass man mal miteinander redet und nicht einfach nur Sachen rausgehauen werden.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 30. Januar 2013 - 22:39 #

Was spielt es für eine Rolle, woher die Musik stammt? Der Punkt ist, ich habe die Kontrolle über meine Musiksammlung. Ich kann sie auf alle Geräte spielen, sichern, konvertieren usw. Niemand kann sie mir wegnehmen, weil ein Anbieter pleite geht oder mein Konto aus irgendwelchen Gründen nicht mehr verfügbar ist. Theoretisch/Technisch könnte ich sie auch verkaufen.
Amazon macht es z.B. perfekt. Die Titel von Amazon habe ich auf der Platte UND in deren Cloud. Warum bekommt Steam diesen Komfort, diese Freiwilligkeit nicht hin? Rhetorische Frage.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 22:47 #

Die Rechte spielen eine Rolle, weil du (nach dem Recht) nicht alles machen darfst. Ich kaufe keine DVDs/Blu-rays (bin kein Fan von Filmdownloads, weil sie mir zu restriktiv sind ;) ) - aber bevor der Film startet, kommt trotzdem die Einblendung, dass ich den Film beispielsweise nicht gewerblich aufführen darf. Dieses Recht habe ich nicht erworben.

Wenn ich eine CD kaufe, ist es für mich selbstverständlich, dass ich sie weiterverkaufen darf. Wenn ich ein digitales Album kaufe, find ich das weitaus komplizierter, weil es eben kein greifbarer Gegenstand ist.

Namen (unregistriert) 30. Januar 2013 - 22:41 #

Ich habe das Thema doch schon extra für dich wieder erweitert.
Ich frage mich nur grade was so schwer daran ist zu verstehen was man mit "z.B." = nur ein Beispiel "meine (DRM-freie)" = nur der Hinweiß auf die nicht vorhandene DRM verdongelung, die bei den Spielen besteht "MP3 Sammlung" = ein ähnliches (rein) digital vorliegenes Medienprodukt, dass in der Form noch die größten Ähnlichkeiten zu den Spielen aufweißt, meinen kann.
Das einzige andere Beispiel, mit Ählichkeiten bei DRM und Vorlage als digitale Daten wäre für mich auch nur das eBook. Filme werden derzeit digital eher vermietet (für kurze begrenzte Zeiträume) und gestreamt denn irgendwie dauerhaft verkauft (in Form von Erteilung einer Nutzungslizenz).

Die MP3 dient dabei doch nur als ein mögliches Beispiel und der eigentliche Punkt ist die absolute DRM-freiheit.
Die von dir gestellten Fragen bezüglich der MP3 Sammlung spielen für die Aussage absolut keine Rolle.

Ich denke das Problem ist einfach, das du und andere schon mal aneinander vorbeireden. Du hast ja schon mal angemerkt, dass du aus bestimmten Gründen schon mal anders denkst. Du gehst dann an der eigentlichen bezweckten Aussage vorbei und verstrickst dich (mit anderen die auf deine Aussagen anspringen) in komplett wiedersinningen Diskusionen, die mit der Aussage nichts mehr zu tun haben.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 23:14 #

Das ist mir ja schon bewusst, aber ich finde den Umgang mit digitalen Gütern weitaus komplizierter x)

Die Frage ist doch, ob mp3s weiter verkauft werden dürfen oder nicht. Deswegen sehe ich auch keinen großen Unterschied zwischen Steam und gog. Bei gog gibts ja keine direkte Kontenbindung, aber du kannst die Spiele nicht einfach wie eine Retailbox weiterverkaufen. Und da seh ich das Problem. Und darum fragte ich auch, wie das mit den mp3s gemeint ist. Ihr Ursprung ist daher doch recht wichtig.

Und ja, es passiert leider manchmal, dass ich mit anderen aneinander vorbeirede. Darum möcht ich ja detailiert miteinander reden, damit diese nervigen Verstrickungen vermieden werden :f

Dass ich mit den mp3s PRAKTISCH machen kann, was ich will, ist mir ja bewusst. Aber PRAKTISCH kann ich auch meine bei Steam gekauften Spiele cracken und damit die Steamanbindung problemlos entfernen. Rechtlich sieht es bei beiden Sachen eben anders aus. Und darum sollte man es nicht vermischen.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3288 - 31. Januar 2013 - 17:54 #

>ICH< finde es schwachfug Spiele von DVD oder gar CD zu installieren.
Sollte es soweit wieder kommen würde >ICH< mir ein anderes Hobby
suchen.
>Meine< Steam HD hat sich leider verabschiedet.
2TB an Spiele von DVD zu installieren, SN eingeben, Paches suchen & runterladen und dann die Spiele patchen usw. würde wie lange dauern?
So ist es ganz bequem die Spiele nur anklicken und über Nacht einfach runterzuladen.
.
Ja ja GOG aber leider gibt es dort nicht alle Spiele.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21045 - 31. Januar 2013 - 19:45 #

> Ja ja GOG aber leider gibt es dort nicht alle Spiele.

Bei Steam doch auch nicht.
Letzten Endes muss es jeder selbst wissen, wie er damit umgeht und wie bei Wahlen, entscheidet die Mehrheit (der Markt).

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 1. Februar 2013 - 2:17 #

"Sollte es soweit wieder kommen würde >ICH< mir ein anderes Hobby
suchen."

Ich bitte darum. ^^

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 30. Januar 2013 - 16:07 #

Auf Deutschland verzichtet keiner ^^ Zuviele gut verdienende Menschen ;D

Sören der Tierfreund (unregistriert) 30. Januar 2013 - 16:42 #

Sag das mal Youtube ;)

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 30. Januar 2013 - 16:54 #

Das ist dann an die falschen gerichtet ;)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21045 - 31. Januar 2013 - 19:47 #

Da wird der Gewinn um die GEMA-Gebühren geschmälert. Was dabei herauskommt, ist nicht weiter verwunderlich.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 14:27 #

Klagt der vzbv überhaupt auch gegen Microsoft und Sony?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 14:31 #

Origin, GOG und Uplay wären dann die nächsten ;)

Valve wird kaum wegen Deutschland da ihren Vertrieb ändern, während in der restlichen Welt die Kontobindung steht. Wenn alle Länder da gegen Valve klagen würden, hätten se evtl. ne Chance was durchzuboxen aber so Deutschland allein... Ne. Da gehen die keinen Schritt zurück. Die werden auf ihre AGB verweisen in denen man Lizenzen kauft und keine Spiele und das wars.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 30. Januar 2013 - 14:35 #

Alternativ wäre aber vielleicht auch eine Alibi-Lösung wie die von Green Man Gaming denkbar, wo man ein Spiel, für das man 40€ ausgegeben hat, für 25¢ weitergeben kann. *g

burdy 15 Kenner - 2749 - 30. Januar 2013 - 14:38 #

Valve hat eine Niederlassung in der EU (im Steuerparadies Luxemburg), ist also an EU-Recht gebunden. Wenn es ein rechtwirksames Urteil gegen Valve gibt muss das also umgesetzt werden. Und die anderen (Origin, etc) müssten dann natürlich auch der Rechtssprechung folgen.

N (unregistriert) 30. Januar 2013 - 15:19 #

Es reicht doch schon, wenn sich dein Angebot explizit an EU-Bürger richtet. Dann ist scheiß egal wo du sitzt. Mit dem kleinen Unterschied, dass die EU nicht gleich die Armee oder zumindestens die Polizei ins Ausland schickt um da Krawall zu machen.
Und für so eine explizite Ausrichtung reicht es doch schon das Angebot in einer in der EU sehr gängigen Sprache zu haben. Deutsch z.B.

Btw, macht Valve auch ein Steuersandwitch mit den Niederlanden und Irland oder in diesem Fall Luxenburg? Da könnten irgendwann Frankreich und Groß Britanien etwas angefressen sein.

JC_Denton 13 Koop-Gamer - 1751 - 30. Januar 2013 - 22:43 #

Amazon und Microsoft sind auch schon seit Jahren in Luxemburg und natürlich sind die anderen Länder angefressen. Die Unternehmen haben da einfach ein Bürogebäude stehen und versteuern ihre Gewinne.

matthias 13 Koop-Gamer - 1359 - 30. Januar 2013 - 18:00 #

ja du kaufst eine lizenz und in der news steht ein verweis über den weiterverkauf gebrauchter software. da ging es explizit um eine oracle lizenz und kein pappkartonspiel. ob spiele, lizenzen oder altpapier, erworbenes soll weiter veräußerbar sein.

The Eidolon (unregistriert) 30. Januar 2013 - 20:05 #

GOG hat keinen DRM. Du kannst dir deine Spiele runterladen und auf DvD brennen. Wo liegt das Problem?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 20:07 #

Aber ein Weiterverkauf ist auch nicht möglich. Wäre dann ne Kopie ;) Das Spiel selbst ist an deinen Account gebunden. Einzige ist, das nix im Hintergrund laufen muss.

DerDani 16 Übertalent - P - 4034 - 30. Januar 2013 - 14:45 #

Wobei man bei Games for Windows Live Spiele nicht zwangsläufig an den Account binden muss; keine Ahnung ob das bei allen Spielen der Fall ist, aber z.B. bei Bulletstorm meine ich, dass man zwar zur Installation einen gültigen Key braucht, man aber die Bindung an GfWL separat macht und es nicht machen muss (es fehlen dann halt Achievements und Multiplayer).
Ein Gebrauchtverkauf wäre da dann (denke ich zumindest) möglich (und gerade bei Bulletstorm lohnend, weil es -zumindest mir- zum einmaligen durchspielen und dann für immer weglegen reicht). Habe es aber nicht ausprobiert.

Bei Steamworks-spielen geht das (soweit mir bekannt) nicht.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 30. Januar 2013 - 16:29 #

Bei James Bond - Ein Quantum Trost war es sogar nur der Mehrspieler. Du konntest dich trotzdem anmelden und sogar Erfolge für deinen Gamertag erspielen. Es war halt ein Programm, das im Hintergrund lief und sich nur am Start bemerkbar gemacht hat. Das ist übrigens der Grund, warum ich den Hass auf GfWL nicht verstehen kann. Das sind ein paar Ressourcen, die zusätzlich gefressen werden, aber sonst ist es aus Verbrauchersicht deutlich freundlicher als Steam. Blöd ist nur, wenn für ein bei Spiel, das bei Steam gekauft wurde, noch GfWL braucht...

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65729 - 30. Januar 2013 - 19:01 #

Soweit ich weiss gibt es jedes GFWL Spiel das keine reine Download Version ist auch auf Disc. Da brauchst du dann Steam nicht. :) Und die Download Titel gibt es auch ahuf Xbox.com. Dummerweise teurer, da MS scheinbar nicht viel für Pc Sales übrig hat. Ich mein, wenn man uralt Games wie zb Fuel für 49,99 anbietet, Hallo MS Schuss nicht gehört ?

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65729 - 30. Januar 2013 - 18:58 #

Du kannst jedes GFWL Spiel das keine reine DL Version ist ohne Key installieren und trotzdem Erfolge sammeln. Da fehlt dann nur der Datumstempel. Den Key brauchst du nur für Multiplayer, solang er nicht aktiviert wird, kann das Game problemlos weiterverkauft werden. Frühere GFWL Games konntest du auch Multiplayer spielen, und der Key wurde nicht Acc gebunden. Das erste Game meines Wissens nach mit GFWL Acc Bindung war Dirt 2.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21045 - 30. Januar 2013 - 19:36 #

Ohne key? Das ist mir neu. Ich lasse das Spiel immer über einen lokalen GfWL-Account laufen. Aber ich meine, dass die Key-Abfrage schon bei der Spielinstallation integriert war (Batman: Arkham Asylum).

Wenn sich dies für Solospieler wie mich komplett umgehen lässt, wäre das für mich famos.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65729 - 30. Januar 2013 - 22:27 #

Ich hab festgestellt das man bei den meisten GFWL Games bei der Installation einfach irgentwas reinschreiben kann, wenn man von Disc installiert. Bei Batman weiß ich jetzt nicht, das hab ich bei Steam gekauft. Nach Spielstart will der GFWL Client ja dann die Nummer haben. Einfach auf escape dann wird der Client geschlossen, und du bleibst offline, kannst aber normal spielen, Erfolge sammeln und auch speichern (bevor hier wieder jemand meint das geht nicht ) Ich machs normalerweise immer so mit Spielen wo mir Multi unwichtig ist, um es wieder los zu werden. Grad geschehen mit Test Drive Ferrari Legends. Ist irgentwie ne Eigenart bei GFWL, aber daß das nie gefixt wurde wundert mich nicht, wenn man bedenkt das GFWL ja im Gegensatz zu Xboxlive Microsofts ungeliebtes Kind ist.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21045 - 31. Januar 2013 - 12:38 #

Danke für den Tipp. Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren und nicht pauschal den Kauf verweigern.
Irgendwas war tatsächlich mit dem Speichern. Aber da hatte ich dann wohl zuvor etwas falsch gemacht.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65729 - 31. Januar 2013 - 16:23 #

Solange du ein GFWL Konto hast, und dich damit automatisch anmelden lässt beim Spielstart, geht das Game automatisch in den Offline Modus solange du die Seriennummer nicht eingibst. Sonst haut wie gesagt bis auf Multiplayer alles hin. Ich habs auch nur durch Zufall mitbekommen, weil ich fast alle existierenden GFWL Spiele gezockt habe, und dabei mal aus Versehen bei Nummerneingabefeld escaped bin, weil ich die falsche Taste am Controller erwischt hab.

Name (unregistriert) 30. Januar 2013 - 14:30 #

Hoffentlich klagt der vzvb auch gleich gegen Ubisoft und EA. Sonst kann man den Verein echt nicht ernst nehmen...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12241 - 30. Januar 2013 - 14:31 #

Es reicht ja Klage gegen einen. Das Urteil wird dann zwangsweise auch die anderen betreffen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7807 - 30. Januar 2013 - 18:41 #

Dann reiche doch erstmal eine Beschwerde bei deiner Verbraucherzentrale ein und mache sie darauf aufmerksam, so wie das hier bei Steam auch viele Verbraucher (so wie ich) getan haben.

burdy 15 Kenner - 2749 - 30. Januar 2013 - 14:42 #

"Vor allem mit einem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 3.7.2012 im Rücken, das den Weiterverkauf gebrauchter Software begrüßt"
Das ist ein bisschen blumig formuliert. Wenn ich mich recht erinnere wurde entschieden, dass man grundsätzlich Lizenzsätze weiterverkaufen kann (100 WinXP-Lizenzen oder so), aber nicht einzelne Lizenzen. Es wurde also vor allem nichts "begrüßt" und es ist nicht direkt auf Steam-Accounts übertragbar.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 14:44 #

Eben. Von Accountbindung wurde dabei nicht gesprochen.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 30. Januar 2013 - 14:43 #

"gebrauchte Online-Spiele" ist ja an sich schon eine strittige Formulierung, daher wäre eine Aufhebung der Wiederkaufssperre schon eine Maßnahme, die einige Veränderungen auslösen dürfte.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 14:44 #

Spiele in digitaler Form können nicht gebraucht sein.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 14:50 #

Eben. Meine alten Wing Commander 3 CDs und Handbuch sind gebraucht. Paar Kratzer drauf, Heft nimma so in 1A Zustand. Mein Wing Commander 3 auf GOG hingegen hat keine Abnutzungen. Die Disks mit Steambindung kann man eh eigentlich nach Eingabe des Keys wegwerfen. Sind ja nicht mehr gültig.

Im Steamforum gabs mal ein Beitrag und der passt dazu:
Dein Führerschein ist an dich gebunden. Den kannst nicht weitergeben oder verleihen. Ebenso ist es mit den Spiellizenzen. An dich persönlich gebunden.

Ganon 23 Langzeituser - P - 38225 - 30. Januar 2013 - 15:05 #

Wortklauberei. "Gebraucht" hat nichts mit dem physischen Zustand zu tun, sondern behauptet lediglich, dass es schon mal jemand verkauft hat und nun weiterverkaufen möchte.

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 30. Januar 2013 - 15:10 #

Nein nicht für digitale Super-Lobby-Industrien

burdy 15 Kenner - 2749 - 30. Januar 2013 - 15:15 #

Da gibt es aber einen erheblichen Unterschied zwischen physischen und digitalen Gütern. Eine Spiel, dass Originalverpackt in Plastikfolie ist hat in der Wahrnehmung einen höheren Wert als ein geöffnetes. Und der physische Wert nimmt immer weiter ab. CD verkratzt, Seiten im Handbuch reißen ein, Ecken an der Spieleschachtel werden eingedrückt, etc. Während eine digitale Kopie absolut keinerlei Abnutzungserscheinungen hat.

Deshalb kann ich schon die Sicht der Spielerhersteller nachvollziehen, dass sie nicht wollen, dass man seine Keys weiterverkauft und dann immer ein neuwertiges Produkt hat, ohne dass der Hersteller etwas dabei verdient. Sollt es aber wirklich so kommen, dass wirklich die Weitergabe von einzelnen Lizenzen/Spielen erlaubt wird, dann wird es garantiert seitens der Spielehersteller (noch) mehr Richtung F2P und Streaming-Diensten gehen, damit sie auf ihre Kosten kommen.

Ganon 23 Langzeituser - P - 38225 - 30. Januar 2013 - 17:52 #

Deswegen gibt es ja so Scherze wie einen Online-Pass, den man für Mulitplayer benötigt. Den dürfen Gebrauchtkäufer dann für 10$ aktivieren, wenn der Erstkäufer, der ihn "umsonst" dazubekommen hat, schon benutzt hat. Damit nimmt der Wert des gebrauchten Spiels also auch ab.

N (unregistriert) 30. Januar 2013 - 15:24 #

Gebraucht ja, da dies nur einen Vorbesitzer impliziert.
Benutzt ist da schon was anderes. Aber benutzt sind irgendwelche noch verschweißten Sammlerfiguren auch nicht.

Die Ware ist im Grunde gebraucht und Neuwertig. Und sowas kostet auch bei physischen Gegenstände fast so viel wie der Neupreis.
Preissenkung durch Alterung, der auch Spiele unterliegen kommt dann ebend noch oben drauf.

Wo ich keinen Preisverfall sehe, dass sind MP3s. Aber die Preise von CDs gehen zum Teil ja auch nicht runter. Cult SE oder Black Album z.B.

Bigtom 13 Koop-Gamer - 1398 - 30. Januar 2013 - 14:53 #

Praktisch wäre es schon, wenn es sogar in Steam eine Art Auktionshaus geben würde in dem man seine Steam-Spiele einzeln verkaufen kann. Von mir aus auch mit einer Provision von 10 % für Valve.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 14:56 #

Da ist aber das Problem - es sind ja nicht die Spiele von Valve allein sondern von 3. Anbietern. Praktisch müsste jedes Studio die Genehmigung an Valve geben, im Falle einer Niederlage das Steam weiterhin das Spiel vertreiben darf, da Grundliegende Mechaniken der Steamplattform verändert wurden. Das wäre ein Rattenschwanz der sich ewig hinzieht.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 30. Januar 2013 - 15:00 #

Green Man Gaming kanns doch auch. Da kann meines Wissen in der Tat nicht jeder Titel weitergegeben werden. Tut der grundsätzlichen Verfügbarmachung dieser Möglichkeit jedoch keinen Abbruch.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 17:36 #

Hmm. Ich denke wenn das kommt dann in der Art:

Spielst dein Spiel durch und bekommst dann ein Viertel/knapp die Hälfte des Kaufpreises zurück. Das Spiel wandert aus deiner Bibli wieder zu Steam incl. Key. So bekommst dein Geld teilweise abzüglich Nutzungsgebühr und Steam braucht keine Angst haben das des Spiel durch mehrer User geht.

jguillemont 21 Motivator - P - 30821 - 30. Januar 2013 - 15:02 #

Vor allem würden dann weniger Neuanschaffungen mehr auf der Liste stehen. Und dass möchten die Konzerne gerne verhindern.

Bigtom 13 Koop-Gamer - 1398 - 30. Januar 2013 - 17:32 #

Das ist klar! Freiwillig würde es sowas nie geben!
Aber ich stell mir mal meine Steamliste in 30 Jahren vor, wieviele Spiele sich dann im Laufe der Zeit angesammelt haben, die ich nie wieder spielen werde. Letztens hab ich auch einen gesehen der hatte über 980 Steamspiele in seiner Liste (ink. DLC)

Wegen der Problematik der verschiedenen Spielehersteller. Man könnte es ja so machen: 1 % der Verkaufsprovision geht IMMER an Valve und die restlichen 9 % an die jeweiligen Hersteller.

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 30. Januar 2013 - 15:03 #

Let the Flamewar begin...

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 30. Januar 2013 - 15:22 #

Na mal gucken ob die Klage Erfolg hat. Ich bezweifele das. Das OLG Hamburg hat erst 2010 entschieden ( 10 U 87/07 später BGH Urteil vom 11. Feb. 2010 I ZR 178/08 der die Sache hat dahinstehen lassen), dass es zulässig sei downloadbare Spiele auch unverkäuflich an ein Konto zu binden.

Was der BGH heute dazu sagt oder was der EuGH daraus macht ist natürlich eine andere Frage aber ich denke die werden nicht viel anders entscheiden. Letzlich weiß jeder, der bei Steam kauft, dass die Spiele nicht weiterverkäuflich sind und lässt sich darauf ein.

N (unregistriert) 30. Januar 2013 - 15:30 #

Zumindestens bei der Weitergabe von Lizenzen hat das EuGH schon anders entschieden. Die Ausrichtung ist zwar anders gelegen, aber wenn man den Gleichbehandlungsgrundsatz ernst nimmt und Spiele erstmal nur als eine Lizenz wahrnimmt...
Und dann ist es absolut egal was BGH oder gar Hamburg sagen. Besonders letzteres kann sich dann eher auf ein paar Revisionen gefasst machen, wenn die weiter ihrer sehr speziellen Linie folgen.

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 30. Januar 2013 - 16:08 #

Der Fall war allerdings anders gelagert.
Von einer spezillen Linie würde ich daher nicht sprechen, denn bisher ist diese spezielle Konstellation schlicht noch nicht höchstrichterlich entschieden worden. Die VBZ hat damals ausdrücklich digital vertriebene Spiele von ihrer Klage ausgenommen. Es spircht aber sehr viel für die Entscheidung, die damals Hamburg getroffen hat. Spricht man nämlich bei pyhsisch gekauften Spielen einer Accountbindung zu muss dies bei digital gekauften erst recht gelten.
Und natürlich führt das alles zu zumindest einer Revision. Sonst gehts ja nicht zum BGH. ;)

Age 19 Megatalent - P - 14023 - 30. Januar 2013 - 15:31 #

Also wenn man zur Nutzung von Steam nicht mehr der AGB bzw. der SSL zustimmen muss, hat Valve damit den Verkauf, das Verschenken bzw. die Weitergabe von Accounts ab dem 31.1. abgesegnet. Ganz unabhängig davon, ob diese Klausel überhaupt wirksam ist oder nicht.

Edit: In der Quelle klingt das anders: "Immerhin hat sich Valve dazu verpflichtet, die Nutzung der Steam-Plattform nicht automatisch von der Zustimmung der Spieler in die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen abhängig zu machen. Hier wird Valve ab dem 31.01.2013 andere Mechanismen als das seinerzeit in die Kritik geratene Pop-up-Fenster einführen."

Geht also nur um zukünftige AGB-Anpassungen.

N (unregistriert) 30. Januar 2013 - 15:31 #

Ich denke es geht darum, dass du nicht mehr die neuen AGBs absegnen musst um auf deine alten Sachen zugreifen zu können. Eventuell gillt dies auch noch für Aktivierungen von Retailversionen (oder deren Keys).
Ich würde mal meinen für neue Käufe direkt bei Steam durchaus die neuen AGBs bedingen.
Aber wird man dann morgen sehen.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5235 - 30. Januar 2013 - 15:32 #

Bleibt abzuwarten, was passiert, wenn man die AGB ablehnt. Es könnte auch bedeuten, dass man ab da noch alle bisherigen Spiele nutzen aber keine neuen mehr kaufen oder aktivieren kann. Bei einem Kauf stimmt man ja ebenfalls jedesmal der AGB zu.

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 30. Januar 2013 - 16:14 #

Richtig, es geht nur um zukünftige Anpassungen. Jeder der sich einen Steamaccount gemacht hat, hat gewissen AGBs zugestimmt. Und zwar ohne den Zwang seine bereits gekauften Spiele nicht mehr nutzen zu können. Diese gelten in jedem Fall weiterhin. Denn was die VBZ kritisiert hat sind nicht die AGB ansich, sondern den Zwang der Spieler die AGBs akzeptieren zu müssen um ihre unter anderen AGBs gekauften Spiele weiter nutzen zu können. Und da hat man sich ja jetzt mit Steam auch geeinigt.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24940 - 30. Januar 2013 - 15:37 #

Ich hab damals Half-Life 2 im Laden gekauft und konnte es nicht spielen. In den aktuellen Computerspielzeitungen stand nichts zu dem Thema und auf der Packung auch nicht. Naiv wie ich war dachte ich könne das Spiel auch auf einem anderen PC aktivieren und dann den Steam-Ordner auf meinen Offline-PC kopieren. 2004 war Internet ja noch nicht so eine Selbstverständlichkeit wie heute. Konnte das Spiel zum Glück trotzdem umtauschen.

Es ist einfach ärgerlich für den Kunden, wenn er ein Spiel, das er ein mal aktiviert hat, nicht mehr veräußern kann. Daher kauf ich lieber Konsolenspiele und PC-Spiele nur als Schnäppchen. Spec-Ops: The Line hab ich Ende Dezember für gerade mal 4 Euro erworben, da hat sich die Accountbindung am Ende für den Entwickler gerächt wenn dann das eigene Spiel so schnell verramscht wird, weil kaum noch jemand bereit ist PC-Spiele zum Vollpreis zu kaufen. Ich erinner mich noch gut an die Posts in den Ubisoft Foren in den ersten zwei Monaten nach dem Die Siedler 7 Release. Teilweise konnten Leute den Titel das ganze Wochenende über nicht spielen, weil die Server Probleme gemacht haben. Und das bei einem Singleplayer-Titel.

Valve sollte es möglich machen, dass man Spiele von seinem Account löschen kann und der Key des Spiels dann wieder mit einem anderen Account verknüpft werden kann.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 64680 - 30. Januar 2013 - 16:10 #

Bei Siedler 7 lag das aber mehr am Always On als an der Accountbindung an sich. Das ist ja dann noch mal ein anderes Thema.

DR.Dr (unregistriert) 30. Januar 2013 - 15:48 #

Schon ne komische Zeit. Früher wären die Firmen froh gewesen, wenn man nicht kopiert und dafür ein Orig. gekauft hätte. Heutzutage wird der ehrlich Käufer bestraft und die Kopierer haben im Grunde das bessere Produkt und auch noch gratis.

Irgendwann wird diese Industrie begreifen müssen, daß man zahlungswillige Kunden nicht verarschen sollte. Denn Jene, die nicht zahlen wollen, werden nie zahlen. Wenn die aber dann auch noch über erhliche Käufer lachen, weil sie den ganzen DRM Zwang nicht haben und oft auch noch alle DLCs inkludiert haben, dann wirds langsam bedrohlich für die Branche.

HÖRT ENDLICH AUF DIE HAND ZU BEISSEN DIE EUCH FÜTTERT !!!!

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 30. Januar 2013 - 15:56 #

Träum weiter! Steam wurde längst gefressen, viele wissen nicht einmal mehr, dass es sich dabei um eine DRM-Plattform handelt. Selbst Allways On ist gerade dabei sich zu etablieren, siehe D3 oder das kommende SC. Alles kein Problem, es muss nur ein zugkräftiger Name sein, dann machen Spielekunden alles mit. Kontenbindung, Onlinezwang, Vorbestellerboni, Disc-DLCs, Microtransaktionen in Vollpreisspielen, MP-Serverabschaltungen usw.
Da ändert sich nichts mehr, der Zug ist abgefahren.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 15:57 #

Yay, Polemik! So gehts voran!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 30. Januar 2013 - 17:15 #

Die Attacke war sehr effektiv !

DELK 16 Übertalent - 5488 - 30. Januar 2013 - 17:21 #

Ist es denn nicht so, hm?

Tassadar 17 Shapeshifter - 7807 - 30. Januar 2013 - 18:55 #

Er hat doch leider Recht. Man schaue sich einfach die Verkaufszahlen von D3 an, oder wie wenig Kritik SimCity noch für den für Singleplayer völlig unnötigen Always-On-Zwang erntet. Oder wie sehr sich die Leute offensichtlich an solche Überwachungs-Rootkits, die auch noch Sicherheitslücken reißen und deren Accounts auch noch leicht zu klauen sind und wo dann ewig darauf gewartet werden muss ihn zurückzubekommen wie es z.B. bei UPlay der Fall ist, gewöhnt haben, dass kaum einer deswegen auf den Kauf eines Spiels verzichtet.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 19:03 #

Es bringt nur nichts, alles in einen Topf zu werfen und bei jeder bekackten News die selben Meckertouren immer und immer zu wiederholen... soll das konstruktiv sein? Ich würde es SO GERN mal sehen, dass sich hier an einen Tisch gesetzt wird, ohne dass sich jemand wie ein nerviger Rentner ans Fensterbrett setzt und über die Welt jault. Zum wievielten mal wird denn hier der selbe Brei wieder heissgekocht? Hat sich mal irgendetwas geändert? Ne.

Alles, was passiert, ist das hier: http://www.youtube.com/watch?v=13qdoBBKF8o

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15456 - 30. Januar 2013 - 20:22 #

Und bei jeder beknackten News kommst du wieder auf deinem Ross angeritten und bist leider auch nicht konstruktiv.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 20:25 #

Ich versuchs wenigstens... und auf welchem Ross du mich siehst, würd ich gern mal sehen. Woher kommt das denn?

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 20:32 #

was denkst du denn warum die Kundenverarsche nicht aufhört sondern immer öfter, penetranter und kaltschnäuziger weitergeht?

weil leute es leid werden sich aufzuregen, weil sie gesagt bekommen es ändere sich ja doch nichts. weil solche aussagen das problem marginalisieren und noch nichtmal die möglichkeit aufkommen lässt das genug käufer merken - moment! ich bin nicht der einzige der angepisst ist! mit deiner einstellung spielst du der abzocke doch genau in die hände. so resignieren immer mehr und hören auf ihre Rechte einzufordern. anstatt mal zu sagen "du bist nicht allein". aber zusammen könnte man ja was bewirken, geht ja nicht "weil ihr alte rentner am fensterbrett seit die über die welt jaulen".

solidarität im keim ersticken, tolle einstellung.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 20:38 #

Also sollen alle zu Fackeln und Mistgabeln greifen? Das hat einen SCHEISSDRECK mit Solidarität im Keim ersticken zu tun. Ich sag doch, dass MAN SICH MAL ZUSAMMENSETZEN SOLL! So eskaliert dieser ganze Mist hier doch nur immer und immer wieder. Begreifst du das nur nicht? So löst man kein Problem und keinen Streit. Das ist ne Gewaltspirale. Argumente werden nicht mal angehört... hier in den Kommentaren passiert es schon wieder. Es gibt Leute, die sich BEWUSST für eine Accountbindung entschieden haben, weil es ihnen gefällt. Trotzdem werden sie beleidigt und man sollte sie alle am besten zusammenschlagen. Gehts noch?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 20:51 #

Komisch das die Solidarität auch anders ist: Lest mal bitte die Komments auf Gamestar, PC Games und Gamona. Die Solidarität steht sogar eher hinter Valve und gegen den vzbv.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7807 - 30. Januar 2013 - 23:36 #

Das ist bei deren Klientel in der Kommentar-Sektion auch kein Wunder mehr. Das sind dort überwiegend kleine Kinder, die gar nicht wissen, was ihre Rechte überhaupt sind oder mal waren und warum es sich lohnen könnte dafür zu kämpfen. Leider werden sie es irgendwann dann einmal feststellen, wenn es zu spät ist, dass man es doch hätte tun sollen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 31. Januar 2013 - 0:07 #

Und man kämpft im GSPB um seine Rechte? Oder in anderen Foren? Ob es nun berechtigte Kritik oder sinnloses Gemeckere ist - das ändert doch nix.

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 21:35 #

mistgabeln? fackeln? du polemisierst und wirst unflätig. du rufst mal wieder zur selbstzensur auf, dir ist klar das das ein versuch der zensur ist? so lange zu marginalisieren bis es den aufwand nicht mehr lohnt ist, ne? das erinnert mich an einen heissglühenden steamverteidiger der mal einen valve liebesbrief geschrieben hat, bin mir aber nicht sicher ob du das warst.

ich schreibe ich es mal kleinkariert aus.

1. was bringt dein "ZUSAMMENSETZEN"? garnichts. wir können täglich tausendseitige romane zusammenschwafeln und nichts wird sich ändern. es ändert sich erst was wenn genug gamer aufhören wegzuschauen und sich nicht mehr einreden lassen das sie den mund zu halten haben. selbst dann ändert sich nur was wenn sie sich für einen winzigen zeitraum einig sind abzocke nicht auch noch zu belohnen. einen tag, vielleicht zwei oder drei an dem es im store.steam.de keine käufe gibt. das erreichst du nicht indem du immer wieder sagst "ist doch nicht so schlimm hört auf zu "JAULEN"! sowas nenne ich trollerei mit der absicht gamer abzuschrecken sich auszudrücken.

2. gewaltspirale? zusammenschlagen? was für ein strohmann ist das denn? gewaltaufrufe werden doch sicher schnell gelöscht, oder wie war das mit der gg aktion gegen trolle? oder meinst du RL gewalt? wegen steam? abwegiger gehts nicht.

3. "BEWUSST für eine Accountbindung entschieden haben, weil es ihnen gefällt" - source? die zugangsbedingungen die von der verbraucherschutzzentrale als rechtswidrig bestätigt werden gefallen also derart vielen, das dieses privileg das RECHT aller anderen übertrumpft? hallo? accountbindung mit so unverhältnissen bedingungen ist eine nötigung die hingenommen wird. "GEWOLLT" kannst du deiner oma erzählen, im besten fall können wir uns auf pragmatische duldung verständigen weil die meisten denken das doch niemand den arsch hochkriegt um sich mal abzusprechen. ist auch kein wunder wenn immer trolle aus dem busch hüpfen und mit "lol eure meinung zählt nicht also ruhe!" abwiegelt.

hier kann nix eskalieren weil der käufer keine macht hat, außer zusammen mit genug anderen mal nicht die brieftasche zu zücken.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 21:42 #

1. Es ist also Zensur, wenn man sich Vernunft und ein zivilisierten Miteinander wünscht?

2. Ich bin kein heissglühender Steamverteidiger und wenn du meine Beiträge lesen würdest, wüsstest du das.

3. Weiter oben hat jemand geschrieben, dass Leute, die sowas kaufen und unterstützen geschlagen gehören. Und das war nicht das erste mal.

4. Was soll ich denn für eine Quelle nennen? Hier in den Kommentaren kannst du das auch lesen, dass zum Beispiel Alex Althoff ein Verfechter dessen ist und es gut findet.

5. "lol eure meinung zählt nicht also ruhe!" - genau das sag ich nicht, also leg mir das nicht in den Mund. Ich propagiere das Gegenteil von dem, was du äusserst.

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 21:55 #

1. zensur ist nicht nur Worte mit schwarzem Filzer zu streichen, darunter fällt auch meinungsmache mit der Hoffnung, ein abträgliches diskussionsklima zu erzeugen. zivilisiertes miteinander erzeugst du nicht durch polemisieren.

2. gelesen, bin nicht überzeugt.

3. BVB fans sagen auch das der schiedsrichter geschlagen gehört wenn er falsch pfeift, oder wenn der kumpel mal ein warmes bier bring, ist das auch schon eskalation mit gewaltaufruf?

4. du hast generalisiert. "leute" sind nicht "ein kommentator".

5. du tust es aber nicht. du wirst persönlich wo du hättest sachlich sein müssen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 22:00 #

1. Ach, und wenn ich sage, dass niemand ewig lebt und einem dann aber entgegnet wird, dass Chuck Morris doch ewig lebt... das ist dann ein ziviliertes Diskussionsklima, bei dem ein Ziel angestrebt wird?

2. Und wie soll man dich überzeugen? Das mit der AGB-Änderung und dem Zwang, sie zu akzeptieren, fand ich auch scheisse. Genauso find ich es wichtig, dass man über eine Accountweitergabe zum Beispiel im Todesfall reden muss. Das ist nach wie vor ein Schwachpunkt von Steam. Gelt ich deswegen trotzdem noch als Fanboy?

3. Ungünstiges Beispiel, imho.

4. Zum Teil tu ich das, und das ist sicherlich mein Fehler. Dass andere das genauso machen, ist dafür auch keine Entschuldigung.

5. Ich werde nicht persönlich, wenn es um solche Sachen geht. Das mag manch einer nur da hineinprojezieren.

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 22:29 #

1. wie weiter unten schon steht, inhalte diskutieren, nicht personen. was hat chuck morris unglaublich beeindruckende lebenserwartung mit accountbindung und unverhältnismässigen nutzungsbedingungen zu tun?

2. wenn du das ablehnst dann sag es doch. andere für dieselbe ablehnung zu kritisieren ist dann einfach nur unverständlich. als fanboy gilst du wenn du etwas verteidigst was klar entgegen dem allgemeinen besten interesse sowohl der anderen als auch deiner selbst geht. vererbbarkeit von bezahlten unbegrenzten nutzungslizenzen könnten ein tolles diskussionsthema abgeben, es wird aber niemand mitmachen wenn hauptsächlich personen angegriffen werden "mama! aber er hat gesagt sie hat gesagt" oder der eindruck entsteht, das du einseitig entgegen bester interessen argumentierst. unregulierter kapitalismus wird für jeden inhaltszugriff von jeder person separat abkassieren wenn er damit davon kommt. uns fehlt der gesetzliche schutz gegen diese abzocke. wie willst du valve dazu überreden entgegen ihrer besten interessen zu handeln, selbst wenn deren profit unser schaden ist?

3. um das beispiel geht es nicht. zu dünnhäutig imho.

4. richtig. inhalt, nicht person. ob x eine accountbindung gefällt, y nicht, diskutiert das thema nicht, es ist nur ne meinung. zu sagen ob es gefällt oder nicht ist wichtig um zu sehen ob es für etwas eine mehrheit gibt die vielleicht handlungsfähig wäre.

5. man kann im web dein gesicht nicht sehen, interpretierbare ausdrucksweise ist dann entweder gewähltes stilmittel zur meinungsmache oder nachlässigkeit. du musst dich nicht immer penibelst ausdrücken, wo andere sich angegriffen fühlen können bringt das aber meistens mehr. dein letzer satz ist dahingehend unglücklich formuliert.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 22:32 #

Nur fix zu 2. - ich SAGE das schon immer. Auch hier hab ich das schon vor Stunden gesagt. Aber genau das möchten einige ja offenbar nicht lesen, weil es nicht mehr zum Feindbild Fanboy q mit seinem dämlichen Liebesbrief passt. Und das find ich traurig.

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 23:20 #

wenn du einen ast so aufmachst das nur der inhalt diskutiert ist, wie drm-lose mp3s und weiterverkauf oder begrenzung der nutzungsrechte auf einen personenkreis, einzelperson, familienmitglieder, erben, wären diejenigen die dich trotz sachlicher argumentation persönlich angreifen im unrecht, und könnten leicht ignoriert werden.

ein schlechtes image wird man natürlich nur schwer wieder durch konsequente anstrengungen wieder los. den liebesbrief fand ich übrigens da gut wo sachlich die vorteile beschrieben wurden, schlecht wo die vorteile die nachteile für die vom hobby ausgegrenzten nicht aufwiegen konnten, und irrelevant wo es um meinungen ging.

nicht jeder der hier seinen senf abgibt will leidier wirklich förderlich diskutieren, wenn das trotzdem mal passiert ists mehr grund sich zu freuen, sonst bleibt gg was es ist, ein schlachtfeld bedeutungsloser meinungen das der zerstreuung dient.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 23:31 #

Wenn man verliebt ist, blendet man bestimmte Sachen aber auch aus und das war in dem Sinne auch die Intention. Wenn es eine sachliche Auseinandersetzung hätte sein sollen, bei der ich objektiv auch die Standpunkte von anderen berücksichtige, hätte das Teil auch einen anderen Titel bekommen. Es war ein Experiment.

Ihr Name: (unregistriert) 31. Januar 2013 - 12:07 #

kann sein oder auch nicht, ist aber nur nebensächlich. wenn du in dieser newss nicht mehrfach stark durch marginalisierung aufgefallen wärst hätte ich mich garnicht dran erinnert. du fährst besser wenn du nicht schlecht machst was dir nicht passt. beispiel. du schreibst "geschrei" um den gebrauchtmarkt, das ist ein abwertungsversuch. andere meinungsäußerung dauernd emotional negativ abzuwerten geht nicht, in liebesbriefen erntest du damit auch keine blumen. lass das einfach und der brief oder fanboytum werden wohl nicht mehr so oft rausgekramt.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 30. Januar 2013 - 21:25 #

Eben. Vor 9 Jahren, als HL2 mit DRM erschien, machte eine Diskussion noch Sinn. Heute nicht mehr, DRM & Co haben sich im Spielebereich fest etabliert. Da bleibt nur noch Resignation...
Und mit q zu diskutieren, der einen "Liebesbrief" an Valve schrieb, macht erst recht keinen Sinn. Zumal er ständig "Troll" schreit, selbst aber die meisten überflüssigen Einzeiler raushaut.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 21:28 #

Und warum macht das keinen Sinn? Und wie oft schrei ich denn Troll? Selektive Wahrnehmung. Versuch doch einfach mal zu argumentieren. Aber wozu noch, es macht ja eh keinen Sinn mehr. Warum schreibst du dann überhaupt noch was?

conundurnn (unregistriert) 30. Januar 2013 - 21:47 #

"opa am Fensterbrett". Willst du behaupten dies zielte nicht darauf hinaus dass eine solche Meinung belanglos wäre und zusätzlich eine Eskalationsgefähr bürge?

das ist keine selektive Wahrnehmung, ich gebe ihm recht. Warum diskussion demnach keinen Sinn macht ist selbsterklärend: Trolle die Gegenargumente marginalisieren sind nicht an Diskurs interessiert sondern nur an Meinungsmache. Meinung darf jeder haben solange er nicht so tief sinkt die anderen schlecht zu machen. "Jaulen", "Mistgabeln", Fäkalausdrücke. Quali hast du geschafft.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 21:49 #

Wie würdest du diese selben Aussagen denn sonst nennen? Es wird schwer, wenn genau diese Aussagen Andersdenkende schon angreifen.

Das ist so, als ob man Intolleranz tolerieren sollte. Merkste selbst, oder?

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 21:59 #

strohmann. du sollst nicht intoleranz tolerieren, du sollst sachlich entkräften was zu entkräften gilt, sachlich deine position vertreten, emotionalität wird dir niemand vorwerfen sofern du nicht persönlich ausfallend wirst.

ist vielleicht schwer zu verstehen, aber in einer sinnführenden diskussion diskutiert man inhalte, nicht personen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 22:02 #

Genau jenes tu ich. Oben zum Beispiel bei Koffeinpumpe, der sich wünscht, seine Spiele wie seine mp3-Sammlung behandeln zu können. Seine mp3s kann er aber nicht verkaufen. Gab es darauf eine Reaktion? War an meinem Argument auch nur irgendetwas persönlich? Nein. Ich bringe ständig Argumente, auf die einfach nicht eingegangen wird.

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 23:01 #

ich verstehe deine frustration. ist ärgerlich wenn niemand auf gute argumente eingeht, aber dafür kann es verschiedene gründe geben. wir haben in diesem diskussionast ton, marginalisieren, empfundene wahrnehmung, trollerei und sinnfördernde argumentation behandelt.

jemand drükte aus das ernsthafte auseinandersetzung mit dir aufgrund bestimmter aussagen sinnlos wäre, vielleicht kommt ein aufgeschlossener, nicht resignierter diskussiopartner später. dann sollte man resignation aber selbst nicht noch schüren.

bei themen mit so vielen antworten kann kein leser überall sein, oder interessiert sich für jede seprate idee. die mp3 diskussion gehört in den mp3 ast, und hätte eine super sachliche diskussion werden können. dieser ast ist imo abgebogen wo du nicht inhaltlich argumentiert hast sondern ins persönliche abgerutscht bist. um sinnlosigkeit, trollen, "das er ständig troll schreit" = gründe für resignation ging es da. an sich wäre dieser ast unnötig, sobald aber leute wegen diskussionfeindlichem klima abgeschreckt werden ist es das dann leider doch. in dem fall wirkt sich der ton dann doch auf andere äste aus.

burdy 15 Kenner - 2749 - 30. Januar 2013 - 15:59 #

"Kopierer haben im Grunde das bessere Produkt und auch noch gratis."
Wenn ich im Supermarkt mir die Sachen einfach in die Tasche stecke habe ich das gleiche Produkt, muss nicht an der Kasse warten und hab viel Geld gespart. Darum kann der Einkauf im Supermarkt einfach nicht mit Ladendiebstahl konkurrieren. Da sollten Aldi, Lidl und CO mal dran arbeiten.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 30. Januar 2013 - 16:03 #

Das Bild ist uralt, passt aber immer noch zum Thema und zeigt, dass die Industrie nichts geändert hat (und auch nicht ändern braucht, die Kunden kaufen trotzdem).

http://cdn.techpp.com/wp-content/uploads/2010/02/gxzev.jpg

NickHaflinger 16 Übertalent - 5235 - 30. Januar 2013 - 17:17 #

Wirklich uralt. DVDs benutzt doch keiner mehr.

Bigtom 13 Koop-Gamer - 1398 - 30. Januar 2013 - 17:48 #

;) Der war gut!
Aber im Grunde genommen hat er Recht. Ich finds echt lächerlich, wenn ich mir eine DVD kaufe und mir dann noch irgendwelche Rechtsbelehrungen ansehen muss. Ich weiss zwar nicht mehr welcher Film das war aber ich hatte mal eine DVD da konnte man tatsächlich die Trailer nicht überspringen... absolute Katastrophe!

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 30. Januar 2013 - 22:25 #

Keiner, der ein Geldsack ist. :>

volcatius (unregistriert) 30. Januar 2013 - 18:14 #

Gewaltiger Unterschied:
Die gekaufte Ware aus dem Supermarkt wird tatsächlich mein Eigentum.
Ich kann sie uneingeschränkt nutzen.
Ich kann sie auch ohne Genehmigung von Aldi und Lidl nutzen.
Ich kann sie auch weiterverkaufen.
Im Gegensatz zu Steam, Origin und Co.

burdy 15 Kenner - 2749 - 30. Januar 2013 - 21:10 #

Wenn du dir nen Apfel kaufst, dann ist der nach einmal Essen weg. Oder er ist vergammelt nach ein paar Wochen. Das heißt, wenn du dir Software mit Killswitch kaufen kannst, die sich nach 2 Wochen oder einmal durchspielen löscht, aber weiterverkaufen lässt, dann wär für dich alles in Ordnung? Problem gelöst.

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 30. Januar 2013 - 21:18 #

Nein auf mein twix/raider Riegel steht : not for individual resale. Also darf ich es nicht weiterverkaufen.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 16:03 #

Dir ist klar was dann der Schritt der Hersteller ist, sich vor Gebrauchtware zu schützen?

Willkommen in der Cloud. Dann mietest nur noch die Spiele. Besser als Steam oder? Hast evtl. nur 2 Jahre Zeit das Spiel zu spielen, später ist es raus da man Serverkosten sparen will und nicht 10000 Spiele zu streamen...schöne Gamerwelt...

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 30. Januar 2013 - 16:11 #

Die Cloud kommt auch so. Anno und SC seien als Beispiel genannt.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 30. Januar 2013 - 17:23 #

Ganz ehrlich: Ich MUSS nicht spielen, und wenn halt dann alles in der Cloud ist, dann werd ich halt nicht mehr spielen. Mal abgesehen davon, dass noch genügend kleinere Projekte ohne Cloud und DRM auskommen.

.:.:.::.::.. (unregistriert) 30. Januar 2013 - 20:14 #

Hey, wenn du so locker Rechte durch Privilegien ersetzen lässt MUSST du bald vielleicht auch kein Auto mehr fahren, sondern kansnt dich freuen wenn du es mieten und zu humancentipede-bedingungen akzeptieren DARFST

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 30. Januar 2013 - 23:14 #

Sich ein Auto zu Mieten ist doch in Großstädten schon sehr beliebt.
Es ist günstiger und man hat auch kein Parkplatz problem mehr.
http://www.carsharing.de/
Aber Spieler kaufen ja nicht nur das Spiel sondern wollen auch noch alles was dazugehört und das am besten auch noch umsonst.

Ihr Name: (unregistriert) 30. Januar 2013 - 23:39 #

Knackpunkt ist aber die Bindung an einen für die eigentliche Funktion vollkommen irrelevante und vielleicht unerwünschten Zusatzdienst, ohne die das Mieten unmöglich wird.

Liesse sich im Auto durch softwaregesteuerte und gps-überwachte Wegfahrsperre durchsetzen, oder mit dem geplanten Fahrtenschreiber der von der Versicherung oder Werbepartnern ausgewertet und benutzt werden darf, also eine für den Mieter sehr nachteilige Nutzungsbedingung gebunden ist damit es für die Diskussion relevant wird.

Der letzte Satz? Klar, aber die vom VZBV bemängelte Abzocke ist doch schlimmer.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 31. Januar 2013 - 0:08 #

Ich hab ein Handy, was soll ich dann noch an meinem Bewegungsprofil verbergen können?
Ich hab Playstation Plus und find es sehr gut. Wenn ich es auf neue Spiele für 120€ z.b, erweitern könnte hätte ich nichts dagegen, selbst wenn es dann einschränkungen gibt.
Wenn ich darüber nachdenken würde wo ich überall einschränkungen berücksichtigen müsste, dann würde es bei Mietverträgen anfangen, über Versicherungen weitergehen und irgendwo bei Lebensmitteln oder sonstigen Kaufbaren Artikeln aufhöhren, es gibt allergene in Lebensmitteln und schadstofffrei sind sie auch nicht immer, Zigaretten sind ungesund wenn ich eine Garantie in anspruch nehmen muß, brauchen sie meine Daten.

Name (unregistriert) 31. Januar 2013 - 12:21 #

>hab ein Handy, was soll ich dann noch an meinem Bewegungsprofil verbergen können?
du kannst es wenn du willst. öfter mal ausschalten, zuhause lassen, wenn du eine aversion gegen mgl. überwachung deines tagesablaufs hast. hier gilt daselbe was sich gamer anhören müssen - du musst ja nicht spielen wenns dir nicht passt. ist dir der erhoffte gewinn die selbsteinschränkung wert?

wenn du mit der ps plus kein problem hast ist es doch gut für dich. willst du mit dem rest sagen das du nicht konsequent bei mietverträgen, versicherungen, lebensmitteln, zigaretten darauf achtest das du nicht über den tisch gezogen wirst, bzw das dir nicht geschadet wird? bei all diesen dingen kommt man um eine kosten-nutzungsabwägung nie herum, wie beim rauchen denken einige aber nicht über den augenblick hinaus - inkonsequenz aus bequemlichkeit.

Skeptiker (unregistriert) 30. Januar 2013 - 16:00 #

Mein Steam-Account gehört ja eigentlich zur Erbmasse, genau
wie z.B. mein Mietvertrag.

Wenn die Erben wollen, können sie meine Wohnung weiter nutzen,
ohne dass der Vermieter sich groß wehren kann. Die verkürzte
Kündigungsfrist von 3 Monaten gilt nur für die Erben, nicht
für den Vermieter.

Auch meinen Steam-Account möchte ich als Teil der Erbmasse
an einen Erben übergeben können.
Problematisch wird es, wenn da was aufgesplittet werden soll,
Teilung des Accounts, oder so.

Das Thema könnte man ruhig heute mal diskutieren, auch wenn
die Masse damit erst in 20-40 Jahren konfrontiert wird.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 16:02 #

Leider sind viele einfach nicht daran interessiert, das mal vernünftig zu diskutiere. Gerade das weitervererben ist ein wichtiger Punkt, der zum Thema gemacht werden muss. Stattdessen gibts Polemik ohne Ende. Traurig.

AAA AM4-1.5V (unregistriert) 30. Januar 2013 - 16:30 #

Interessant wäre auch zu erfahren, ob und wie man die letzte Zustimmung wieder zurücknehmen kann.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 30. Januar 2013 - 16:01 #

Es wäre auch schön wenn der vzbv gegen diese unsäglichen 'kaufen' buttons auf steam vorgehen würde. Valve muss schon beim 'kaufen' darauf hinweisen das an den Spielen nur eingeschränkte Nutzungsrechte erworben werden. Am besten in richtig großen Lettern: "Möchten Sie wirklich für teuer Geld ein eingeschränktes Nutzungsrecht an diesem Spiel erwerben? Y/N".

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 16:05 #

Wie sieht das denn bei Apple, MS, Sony und co. aus?

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 30. Januar 2013 - 16:12 #

Bei einem müssen sie ja anfangen. Wäre auch irgendwie blöd wenn sie Apple, Sony, M$, Nintendo, Google, EA, Ubisoft etc. pp verklagen müssten. Ein Präzedenzfall sollte doch reichen das alle nachziehen (müssen).

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 16:15 #

Was ändert das denn am "Feindbild"? Und was ändert das denn hier an den Kommentaren? Und damit ist meine Frage immer noch nicht beanwortet.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 30. Januar 2013 - 16:29 #

Natürlich gilt das auch für alle anderen Anbieter egal ob sie Apple, M$, Ubisoft oder EA heissen. Da erweitere ich doch gerne mein Feindbild.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 30. Januar 2013 - 16:35 #

Gut, denn das wäre wenigstens konsequent.

Korbus 15 Kenner - 3189 - 30. Januar 2013 - 16:39 #

Bei irgend einem aus der Rasselbande muss man halt anfangen, und wenn Steam gerade eh gerade vorm Kadi steht.

justFaked 16 Übertalent - 4422 - 30. Januar 2013 - 16:28 #

"Präzedenzfälle" gibt´s bei uns nicht ;)

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 30. Januar 2013 - 16:33 #

Wirklich wuste ich gar nicht.

Age 19 Megatalent - P - 14023 - 30. Januar 2013 - 16:56 #

What about Grundsatzentscheidung? ;)

justFaked 16 Übertalent - 4422 - 30. Januar 2013 - 18:06 #

Grundsatzentscheidung =|= Präzedenzfall
Grundsatzentscheidungen dienen lediglich als Auslegungshilfe. Anders als in den Staaten wird bei uns in jedem Einzelfall weiterhin "Das Gesetz" angewandt und nicht das Urteil des Präzendenzfalls auf weitere Verfahren a la copy&paste daraufgesetzt.

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 30. Januar 2013 - 16:19 #

Was hindert jeden User daran sich mit den AGBs zu beschäftigen, anstatt immmer nur brav auf das "Gelesen und verstanden"-Häckchen zu klicken ?

Korbus 15 Kenner - 3189 - 30. Januar 2013 - 16:35 #

Hindern? Nichts. Bin zwar kein Jurist, aber soweit ich weiß legt das deutsche Recht auch fest das in AGBs keine unerwarteten Klauseln stehen dürfen. Erst in den AGBs explizit zu erwähnen das nur eingeschränkte Nutzungslizenzen erworben werden halte ich für falsch.

Werbung (unregistriert) 30. Januar 2013 - 16:41 #

In den meisten Fällen wohl ein fehlendes Jurastudium, 2000 Blatt Papier zum ausdrucken der Bedingungen und zwei Nachfüllpatronen (schwarz) für den Tintenstrahler.

Ausserdem eine Präsentationsform in der die Bedingungen nicht in einem winzigen Fensterchen mit 4 Zeilen Höhe und 1/3 Länge dargestellt werden (ohne absurdes Scrollen liest sich da nichts) und auch nicht problemlos in die Zwischenablage kopiert oder auf einer externen Seite gefunden werden können.

Dann 3-5 Stunden Zeit für die allgemeine Nutzungsbedingung, nochmals 2-3 Stunden für jede der zwei folgenden Bedingungen. Am wichtigsten aber wird wohl das Hauptthema dieser News sein, Nötigung: Ablehnung der Bedingungen resultiert in einer Zwangsenteignung all deiner bereits bezahlten Lizenzen.

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 30. Januar 2013 - 16:57 #

1. Sind die AGBs bei Steam problemlos mit einem Klick auf deren Website auffindbar.

2. Sind 2000-Seiten doch etwas übertrieben. ;)

3. Sind Sätze wie
"Sie werden Abonnent von Steam (nachfolgend „Abonnent“), indem Sie die Client-Software von Steam installieren und die Registrierung bei Steam durchführen" ,

"Die Software wird Ihnen in Lizenz überlassen und nicht an Sie veräußert. Die Ihnen eingeräumte Lizenz führt Ihrerseits nicht zum Erwerb von Eigentum oder sonstigen dinglichen Rechten an der Software."

oder auch

"Sie sind berechtigt, die Software für Ihren persönlichen Gebrauch zu verwenden, Sie dürfen die Software jedoch nicht: (i) veräußern [...] oder sonst ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Valve vermieten, einem Dritten entgeltlich überlassen [...], es sei denn, dies geschieht in dem anderweitig in dieser Vereinbarung (und in etwaigen Abonnementbedingungen oder Nutzungsrichtlinien) ausdrücklich gestatteten Umfang);"

zumindest meinem Empfinden nach durchaus auch ohne juristisches Studium zu verstehen.

c9p79s2 (unregistriert) 30. Januar 2013 - 17:15 #

Alleine schon der Abruf einer leicht änderbaren Webseite ohne Historie über eine anfällige URL ist schon ein NoGo.
Ist immerhin sowas wie ein Vertrag.
Du müßtest die AGB immerhin schon vor dem Kauf beim Kauf einsehen können. Das Aufdrucken eines Links auf die Hülle zum "direkten nachschauen" im Laden ist da echt eine perverse Idee.

esregnet (unregistriert) 30. Januar 2013 - 18:11 #

1. das war für die EULA b z w die datenschutzerklärung um die es hier geht lange nicht der fall (nicht im september, ehers pät im oktober)

2. du verstehst wie es gemeint war. genügend nachrichtenseiten haben zugestanden das niemand diese erklärungen aufgrund ihrer länge und mangelhafter verständlichkeit liest. paypals eula hatte 2012 36,275 worte, itunes hatte 56 Seiten. für steam hatte ich nach einiger mühe 22 Seiten für EULA und Datenschutzrichtlinie (times new roman 12 pts)
3. die änderung um die es hier geht "{das es} seit dem möglich ist, {ganz neue und brisante} Daten der Nutzer zu sammeln und weiterzugeben" war nicht offensichtlich und nur mit ganz dolle viel aufwand rauszufinden. solche änderungen werden versteckt, verklausuliert oder sind erst in analyse der wechselwirkung mit zusätzlichen anderen bedingunen erahnbar. für sich allein genommen kannst kannst du dir nicht sicher sein das eine bedingnung auch nur das umfasst was du vermutest. findest du die passage um die es hier geht auf anhieb? kannst du die mal posten?
4. klare AGBs sehen anders aus. da fände sich zu anfang was zur vorigen version geändert wurde, und zwar für den laien vertändlich.

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 30. Januar 2013 - 22:19 #

Es geht eben nicht mehr um die AGB-Änderungen. Darüber wurde sich mit Steam geeinigt. Zumal diese vor Zustimmung natürlich vorliegen müssen, sonst würden sie nicht wirksam.

Die EULA war sind die Nutzungbedingungen und die sind wie gesagt relativ klar verständlich. Was andere Unternehmen machen steht auf einem anderen Blatt. Und was Nachrichtenmagazine schreiben interessiert mich erstmal wenig. Ich kann mir meine Meinung selber bilden. ;)

Name (unregistriert) 31. Januar 2013 - 0:02 #

da es so relativ klar verständlich war, wie wäre es dann nun mit den relevanten textpassagen?

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 31. Januar 2013 - 3:03 #

Die relevanten Textpassagen stehen oben. Zumindest die zum Themenkomplex Verkaufen/Nicht verkaufen.

Name (unregistriert) 31. Januar 2013 - 12:25 #

wo denn? finde die nicht. es geht um "seitdem möglich ist, Daten der Nutzer zu sammeln und weiterzugeben"

derblaueClaus 12 Trollwächter - 932 - 31. Januar 2013 - 14:36 #

Seampowered.com > Datenschutzrichtlinie > Verwendung von Personenbezogenen Daten

Da steht genau drin was Valve mit deinen Daten macht. Wenn ich mir das so anschaue aber nichts weiter schlimmes.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21045 - 30. Januar 2013 - 19:40 #

Hatte sich der Games-Anwalt nicht in einer Folge mit den Steam-AGB auseinandergesetzt? Dann brauchen wir hier nicht erneut damit anfangen :)

8rn3m7n (unregistriert) 30. Januar 2013 - 17:10 #

Och, noch schöner wird es mit Nutzungsbedingungen, die im Installationsmenü nurnoch auf eine HTML-Seite verlinken auf der zwar das letzte Änderungsdatum steht, wo in den AGBs aber auch steht, dass man sich Änderungen ohne Ankündigung oder Information jederzeit vorbehält. Mannchmal gesteht man sogar eine Ankündigung der Änderungen auf der eigenen Internetseite zu. Mail oder sonstiges? Nö.
Nix mehr kleines Fenster dafür aber nurnoch Online abrufbar über den Browser und was meine Kauf AGBs waren, ist im nachhinein nicht nachvollziehbar. Und wenn sich zwischen Produktion der DVD mit Linkaufdruck und in den Installer integriertem Link die AGBs geändert haben bekomme ich davon absolut nichts mit. Auch wenn das Produkt eigentlich noch unter die alten fallen würde. Im schönsten Fall ändert sich aber der Link. Ist ja immer nur eine URL und keine URN. AGB? Welche AGB?

Da entfällt zwar das Scrollen, aber schwarze Schrift auf einem Hintergrund mit einer tollen Grafik ließt sich auch wunderbar. Und im Text wird noch in 3 Unter AGBs (Datenschutz z.B.) verlinkt, die auch nur auf eine Internetseite verlinken - Änderungen vorbehalten.
Und das war dann auch nur AGB 1 von 3. Und der ganze Schmu von oben wiederholt sich. Immerhin braucht man eine für das Programm an sich, eine AGB für den DRM-Dienst, irgendwas ist dann sicherlich noch zusätzlich verbaut und dann noch eine AGB für alle zusätzlichen DRM-Dienste die man noch zusätzlich mit reingeknallt hat.
Und dabei ist es dann auch scheiß egal, ob sich die AGBs eventuell sogar wiedersprechen. Im Zweifelsfall ist das schließlich ein Problem des Kunden.

Das ganze noch garniert mit sinnfreien bzw. unwirksammen Salvatorischen Klauseln (je nach Situation). Ich kann dir allerdings aus eigener Erfahrung sagen, die 2000 Blatt brauchst du nicht mehr. Dafür sind die AGBs teilweise extrem allgemein gefasst. Und alles was mehr ist, dass ist bitte von einer von "uns" (dem Unternehmen) benannten Schiedsstelle oder einem von "uns" (Unternehmen) genannten Gerichtsstandort zu klären.
Und egal an welche Nationalität sich jetzt das Angebot explizit richtet oder wo man selbst ist. Man kann sich sicher sein der Rechtsstandort ist irgendwo im Ausland. Was rechtlich auch wieder nicht so geht.

Am Coolsten fand ich aber, als ich auf eine Verlinkte AGB gestoßen bin, das Fenster aber immernoch mit dem "Scroll ganz nach unten, erst dann kannst du bestätigen" System versehen war. Da stand dann noch ne kostenpflichtige Hotlinenummer...

Ich habe echt keine Lust mehr auf den Scheiß. Was irgendwie eine Plattformbindung braucht kommt mir nicht auf den Rechner und bei allem anderen kann ich zur AGB immerhin noch sagen "Du mich auch".

Jadiger 16 Übertalent - 5346 - 30. Januar 2013 - 22:00 #

Das muss dann aber so gut wie überall gemacht werden.

Novachen 19 Megatalent - 13079 - 30. Januar 2013 - 16:35 #

Dann kann ich ja doch wieder Steam installieren. Wegen der AGB habe ich es eben nicht nutzen können und hatte es vor ein paar Wochen bereits deinstalliert.

Bin gespannt wie diese "eingeschränkte" Nutzung aussehen wird. Theoretisch müsste ja dann nur noch die Bibliothek funktionieren, Freundeslisten etc. benötigen ja die Akzeptanz der AGB.

TSH-Lightning 18 Doppel-Voter - P - 12842 - 30. Januar 2013 - 21:20 #

Steam deinstalliert? Das nenne ich doch mal konsequent. Meinen Respekt hast du, denn ich hab hier noch niemanden gesehen der das durchgezogen hat.

Früher hab ich mir bei Steam die AGB durchgelesen oder zumindest überflogen. Heute mache ich mir nicht mehr die Mühe. Hab zu viele Spiele mit Steamworks wie z.B. Civ5, BL2... und zu viele Spiele billig im Sale nach geworfen bekommen, da nehme ich halt die Einschränkungen in Kauf und Steam ist das "Kleinste-akzeptable-Übel. Meine Spiele verkaufte ich eh niemals.

BF3 liegt hier aber bisher immer noch ungenutzt herum und Origin wurde auf meinem Rechner noch nie installiert; bin seit dem auch ohne EA Spiele ausgekommen. Uplay-Erfahrungen hab ich mit Anno2070 und Heroes VI auch gesammelt und seit dem hab ich kein Ubisoft Spiel mehr gekauft.

Ich wette, das die Umsetzung für den "beschränkten Zugang" ungefähr so wie der Offlinemodus, nur mit Passwortabfrage, läuft.

Trax 14 Komm-Experte - 2538 - 30. Januar 2013 - 17:20 #

Das schreit geradezu nach einer neuen Folge vom Games-Anwalt ^^
Ich bin mal sehr gespannt wie die Änderungen in Steam umgesetzt werden und was da in Zukunft noch kommen wird.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7156 - 30. Januar 2013 - 17:40 #

Vor allem, ob es rückwirkend gilt wäre interessant. Demnach könnte man die früher gekauften Spiele mit den alten AGB spielen und erst wenn man ein neues Spiel kauft muss man den aktuellen AGB zustimmen oder sowas.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7807 - 30. Januar 2013 - 18:46 #

Das ist doch schon mal ein schöner Erfolg, bitte weiter so! Freut mich sehr, dass wenigstens mal eine Vereinigung mit ein bisschen Möglichkeiten gegen Unsäglichkeiten wie jederzeit änderbare bindende AGB vorgeht und Rechtsmittel nutzt. Für die Verbraucher, die zuletzt immer mehr verarscht und in ihren Rechten beschnitten werden, kann das nur gut sein.

Auch schön zu sehen, dass so eine Beschwerde bei den Verbraucherschutzverbänden tatsächlich etwas bringen kann :).

RDSQUIRREL 07 Dual-Talent - 124 - 30. Januar 2013 - 19:07 #

Lets Go, Verbraucherschutzzentrale!

Und selbst WENN Steam dann "in Deutschland nicht mehr verfügbar" wäre. Die, die dort Spiele gekauft haben (ich auch) haben WISSENTLICH zugestimmt, dass sie lediglich die Lizenzen MIETEN (solange Steam verfügbar ist). Da darf sich dann NIEMAND beschweren.

Da aber dann wiederum den Publishern eine Menge Geld entgehen würde, wäre die einzig logische Konsequenz (nach einer kurzen Spieleebbe), dass man Spiele in Deutschland endlich wieder ohne Account-Bindung kaufen kann - ODER: vom Account gelöst und weiterverkauft werden können.

Dafür nehme ich dann eine kurze Spiele-Pause gerne in Kauf.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 20:06 #

Was ich nicht gut finden würde. Ich will nicht mehr auf den Service Datenträgerfrei, Autopatches und Cloud-Spielstand verzichten. Mein Bluray-Laufwerk ist so gut wie nicht mehr in Betrieb und so ein geschamri wie damals mit den Patches ( 1.0 auf 1.2 und 1.2 auf 1.3 weil es keinen kompletten 1.3 Patch gibt oder hab DE Version aber Patch 1.3 gibts nur für die US Version) will ich mir heute nimma antun. Das gehört ins letzte Jahrhundert. Heute Steam starten, evtl. läuft ein Patch und kann dann spielen ohne das ich im CD-Album die Disk raussuchen muss oder gar Disk-Jockey spielen darf. Ne ohne den Service - kein Bedarf an solchen Spielen.

Spezieh 18 Doppel-Voter - 9413 - 30. Januar 2013 - 21:10 #

Eben du sagst es. Es ist praktisch. Ich muss keinen Platz in meiner Wohnung verschwenden, habe nie wieder defekte CDs, dieses Patch gelade muss ich auch nicht mehr selbst machen und wenn ich irgendwo mit meinem Laptop bin, dann hab ich meinen Spielstand in der Cloud. Dazu kann ich gleib noch direkt darüber mit Freunden quatschen usw.

Kopierschutz und Onlinezwangonline haben doch eh mitlerweile alle Games. Da ist der von Steam mir noch der liebste und unauffälligste. Und wenn einer der anderen nötigen Server down ist, dann ist es auch egal ob das Game von CD, DVD, Blueray oder Steam kommt. Es geht nicht mehr.

Achja und dir Aktionen von Steam sind auch mal nett. Da gabs z.B. letztens Hitman Absolution für 16,99€. Das ist ein super Preis, und sowas gibts alle paar Tage. Der Komfort und die Aktionen haben mich zumindest überzeugt. Wäre BF3 nicht zwangsläufig mit Origin gekommen hätte ich nur Steam.

Ich hab früher auch mal gerne gegen Steam gewettert. Das war die Schul- und Studienzeit bevor ich Geld verdient hab und mir das Zeug einfach kaufen konnte. Wers nicht benutzt weiß halt nicht was er an Steam hat.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 30. Januar 2013 - 22:13 #

All das hat mit DRM nichts zu tun.

Digitale Distribution? Gerne doch. Seit Spielepackungen nur noch aus einer DVD-Plastikhülle ohne alles bestehen, kaufe ich auch gerne digitale Versionen. Allerdings nur DRM-frei, z.B. auf GOG, ohne Kontobindung.

Autoupdates sind wirklich praktisch, gab es schon in den 90ern. Im Hauptmenü auf den Updatebutton klicken und gut. Hatte sogar den Vorteil, dass kein Client selbstständig Updates saugt und man sich wundert, warum der Shooter plötzlich lagt. Ach ja, eine Kontobindung ist dafür auch nicht nötig.

Sales? Immer her damit, wer hat schon etwas gegen Sonderangebote? Du ahnst es schon - die funktionieren ganz ohne Kontobindung.

Cloud? Warum nicht? Als optionale, freiwillige Sicherung zusätzlich zu lokalen Spielständen sicher eine Bereicherung.

Wer gegen Steam ist, hat nichts gegen moderne Features, wohl aber gegen Enteignung. Nichts anderes ist DRM.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 22:50 #

Dann wäre es ja egal ob Steam nun Gebrauchtware zulässt oder nicht. Man würde sich ja weiterhin in der Plattform bewegen. Nur das die Spiele von einem Account zum andern wandern. Weiterhin wäre aber Kontenbindung an Steam noch vorhanden.

Ich hab mal meine Sammlung angesehen und da sind auch 5-10 Indie Spiele oder Mplayer Versionen die ich net brauch und die für ein paar Euro verkaufen würde (MW2+3 Mplayer, HL2 Deathmatch, Zero Gear, Dark Messiah Mplayer, Team Fortress, Ben there usw) aber das wird net gehen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7807 - 30. Januar 2013 - 23:40 #

Autopatches haben mit Accountbindung und DRM grundsätzlich nichts zu tun. Das lässt sich völlig problemlos auch pro Spiel vom Publisher/Entwickler einbauen. Und die können das dann auch schön an ihre Produkte anpassen, mit Delta-Patches, was ja Steam größtenteils immer noch nicht gebacken kriegt, so dass nur die wirklichen Veränderungen heruntergeladen werden müssen, was viel Bandbreite und damit Zeit (und Serverlast) sparen würde. Auch der datenträgerfreie Betrieb hat damit nichts zu tun, jedes komplett DRM-freie Spiel lässt sich nach der Installation ohne jeden Datenträger spielen. Und dank Datenträger muss man für die Installation auch nicht erst mehrere GB über eine evtl. nicht gerade fette Internetleitung saugen.

Just my two cents 16 Übertalent - 4824 - 31. Januar 2013 - 8:28 #

Ich hätte aber auch keinen Nerv auf einen Account je Publisher oder Entwickler oder gar Spiel. Mir reicht schon Steam, Origin, Uplay und Battle.net.

Der "Trend" im Netz geht eh in die Richtung Marktkonzentration und Steam hat mittlerweile diese kritische Masse erreicht und ist für die Spielebranche "systemrelevant" und hat das sauberste und einfachste System.
GFWL verschlüsselt Spielstände(!), bei Uplay unterstützen AC2 und 3 das ablegen von Spielständen in der Cloud, Brotherhood hingegen nicht. Origin hat für einige Spiele nachträglich einen Cloudsupport eingeführt, dabei hat man aber die Spiele nicht angepasst und die größe der einzelnen Spielstände nicht reduziert wodurch zumindest bei mir bei Dragon Age mehr Probleme entstehen als das Feature sinnvoll nutzbar wäre da der Platz sofort belegt ist. Steam hingegen funktioniert einfach - zumindest in den allermeisten Fällen...

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 31. Januar 2013 - 8:44 #

Ja eben. Uplay und Origin sind mittlerweile auch gut mit den Patches und der Übertragung. Aber das hätte nicht sein müssen. Ein Client für alle PC Spiele unter einem Dach mit dem Service des Cloudspielstands, jederzeit auf jeden PC seine Spiele downloaden zu können, Community/Friendsliste, Shop und die Autopatches.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 31. Januar 2013 - 9:03 #

Ich träume von einem Industriestandard für Downloadportale mit transferierbaren Produkten, in dem die einzelnen Portale in eine direktere Wettbewerbssituation gebracht werden, da Kunden mit ihren Spielen auch umziehen könnten, wenn ihnen ein Anbieter nicht mehr passt... *seufz*

2a2rr7g (unregistriert) 31. Januar 2013 - 10:50 #

Du träumst also vom Albtraum der Publisher :D

Just my two cents 16 Übertalent - 4824 - 31. Januar 2013 - 12:38 #

Also wenn du auch von der Finanzierung träumst, könntest du der nächste IT-Milliardär werden...
Das ist eben dann das Problem. Beide Seiten haben etwas von Valve gewinnt Kunden, Nutzer und Käufer, der Kunde gewinnt Bequemlichkeit.

Mir ist z.B. völlig bewusst, welches Risiko in dem Prinzip Steam lauert und bin nicht Blauäugig, dass man Steam bzw. Valve ab einem gewissen Punkt "ausgeliefert" ist. dennoch umfasst meine Steam Bibliothek mittlerweile mehr als 300 Spiele. Ich glaube nämlich nicht mehr, dass Steam in absehbarer Zukunft einfach abgeschaltet wird. Dazu ist die Plattform mittlerweile zu groß und zu bedeutend.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21045 - 31. Januar 2013 - 12:52 #

Das geht auch ohne Account bei irgendwelchen Publishern oder Entwicklern. Da verweise ich gerne auf NWN.

Name (unregistriert) 30. Januar 2013 - 20:18 #

Du hast die Lizenzen nicht gemietet sondern gekauft. Das gewährt für gewöhnlich ein unbefristetes Nutzungsrecht (solange die Firma nicht pleite geht etc). Mieten hingegen wird meist als zeitlich befristet angesehen, und zwar über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum.

VikingX 06 Bewerter - 86 - 30. Januar 2013 - 20:56 #

Immer diese Ökofritzen mit dem Stock im Arsch. Die sollten lieber mal Origin und uPlay verklagen. DIe Leute sollten langsam mal damit klar kommen, dass die Zeiten vorbei sind wo man ein Game im Laden kauft und dann offline installiert. Wir sind in 2013. Spätestens 2020 werden jegliche Datenträger für Spiele/Filme komplett ausgestorben sein und alles wird nurnoch Online geladen/gestreamed.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 30. Januar 2013 - 21:04 #

Sign. Man siehts ja auch an den neuen Plattformen. Tablets, Ultrabooks und die Steambox haben kein Laufwerk mehr. Dh. ohne Digital wirds für die Leute mit Datenträger Probleme haben. Ich war auch lange Zeit gegen digitalen Vertrieb. Mittlerweile will ich nur noch Spiele digital. Wir nutzen ja auch keine 5,25 oder 3,5 Zoll Disketten ;)

Ich denk auch, egal wie sich hier manche aufregen, das Valve da nix ändern wird. Sonst müsste man alle Portale sowie MMO ändern müssen. Das wäre das Ende der PC-Plattform. Weil dann wieder 1 ein original für 50 Euro kauft und 100 nach ihm die Version nutzen. Dh. wieder Einbruch der PC Verkäufe, weniger PC Entwickler, da diese das eben verhindern wollen, Ende der Indie Szene (5 Euro Spiel geht wieder durch 100 Hände aber nur 1 zahlt) Das wärs dann.

Namen (unregistriert) 30. Januar 2013 - 21:41 #

Das witzige ist ja, dass der erste "Einbruch" der Verkaufszahlen recht gleich zum Einzug der digitalen Distribution und zum großflächigen Einschlag der MMOs kam. Und die ersten F2P waren auch in dem Zeitraum.

Ist damals nicht in die Statistiken eingeflossen und auf einmal war der PC-Markt absolut uniteresant. Man könnte auch von einer Prophezeiung sprechen die Selbsterfüllend war.

burdy 15 Kenner - 2749 - 30. Januar 2013 - 21:16 #

Und wieso sollten die Origin/EA verklagen und nicht Steam/Valve? Wenn dir ein Passus in den AGB von Windows nicht passt, würdest du dann Apple wegen einer wortgleichen Klausel verklagen, obwohl kein Mensch auf seinem Rechner MacOS hat?

Namen (unregistriert) 30. Januar 2013 - 21:39 #

Ach ja.
Ich vermute du bist noch nicht alt genug dafür.

Aber das Radio hat dafür gesorgt, dass es keine Tageszeitungen mehr gibt.
Fernsehen und Video dafür, dass heute niemand mehr ins Kino geht.
Telefon und SMS sorgten dafür, dass heute niemand mehr Briefe schreibt.
Der digitale Vertrieb hat die CD komplett aussterben lassen.
Und die Kasette hat dafür gesorgt, dass du Schallplatten heute nurnoch gebraucht mit uralter Musik drauf bekommst.
Jede Musik ist heute DRM verdongelt.
Bargeld existiert nicht mehr, da die Menschen nurnoch mit EC-Karte/Geldkarte/NFC/Händy (und welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird) zahlen.
Heute ist alles in der Cloud. Wurde ja immerhin schon vor mehr als 10 Jahren groß beworben und vorgestellt. Nur unter anderem Namen.

Ich gehe mit dir konform, dass die optischen Datenträger wie CD, DVD und BR aussterben werden. Zu empfindlich, zu geringe Datenmenge. Obwohl ich mir auch heute keine BR aus dem Netz saugen möchte...
Aber spätestens mit 4k Material wird ohne Fibre to Home eng. Und ganz ehrlich, die 25+ GB die heute einige Spiele mitbringen, die will ich auch nicht durch die Leitung pressen.

Sei vorsichtig damit ein Medium oder eine Verbreitungsform tot zu sagen. So lange es Leute gibt, die die Daten auf einem Datenträger wollen oder Leute die sich keine 25+ GB in wenigen Minuten durch die Leitung lutschen können wird deine Vision ebend nicht erfüllt werden.
Ich wäre ja schon froh, wenn bis 2020 wirklich die 1Mbit flächendeckent erreicht sind, ohne LTE, wo die 1Mbit nur bis 5GB Gesammtvolumen gelten.

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 31. Januar 2013 - 18:08 #

Ich bekomme noch eine Tageszeitung und zwar analog und Kino kann fernsehen und Video nicht ersetzen da fehlt das feeling.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 1. Februar 2013 - 2:25 #

Kino ist doch dieses "reine Lautstärke statt toller Klang" und öfters Idioten, die den Filmgenuss stören, oder reden wir von einem anderen Kino? ;)

Ich muss sagen, auch wenn ich so ein Setup persönlich nicht Zuhause stehen habe: Einmal vor einem angenehm großen Fernseher mit richtig guter Anlage einen Film geschaut, will man nicht mehr ins Kino ^^

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 1. Februar 2013 - 8:53 #

Dito,deshalb habe ich einen Kellerraum zum Heimkino mit Projektor umgebaut und alles lässt sich leicht per Tablet steuern.;)3 Meter in der diagonale hat schon was.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 30. Januar 2013 - 22:16 #

Warum Origin und uPlay? Die sind beide bedeutend kleiner als Steam und mit einem Umbruch bei Steam wird da mehr erreicht.

Was ein Glück, dass so viele virtuelle Distributionswege derzeit noch eher schlecht als Recht sind. Datenträger werden nie aussterben, genauso wenig wie Zeitungen. Und der Punkt, an dem Datenträger nurnoch die Ausnahme sein werden, wird auch sicher noch nicht 2020 erreicht sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass MS und Sony in ihrer nächsten Konsole noch Laufwerke eingebaut haben werden. Die Laufzeit der Konsolen wird unter Umständen noch länger sein als die der jetztigen Generation, sprich wir kratzen 2020 höchstens an der Oberfläche zum totalen Umbruch. Und so lang es möglich ist kauf ich mir weiterhin alles auf Disc, einfach um nicht immer aufs Internet angwiesen zu sein.

Wasserleiche (unregistriert) 31. Januar 2013 - 0:58 #

Seh ich auch so, lade fast alle Filme und Spiele aus dem Netz. Kostet halt nix (außer der Monatsgebühr für den One-Click-Hoster) und geht schneller als in die Stadt zu fahren und den Datenträger zu kaufen.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 31. Januar 2013 - 12:20 #

Ich bin mir sicher, dass er mit "online geladen" keine illegalen Downlaods meinte, sondern Dienste wie Steam und iTunes.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 1. Februar 2013 - 2:22 #

Na, da würde sich jemand wohl nur zu gerne für eine noch kontrolliertere Welt bücken :>

supersaidla 16 Übertalent - 4129 - 31. Januar 2013 - 11:57 #

Ich bin seinerzeit durch Empire Total War dazu gezwungen worden steam zu installieren. Gut das hat Vor- und Nachteile, hält sich so ziemlich die Waage. So lange man sich nur Schnäppchen kauft kann man damit leben das einem an der Software nichts gehört. Vollpreisspiele oder sogar Vorbestellungen sollte man nur machen wenn man zuviel Geld hat, wenn man etwas warten kann wird einem das Zeugs sowieso hinterhergeschmissen.
Als steam dann letztes Jahr seine AGB umgestellt hat war ich natürlich empört und hab sie monatelang nicht akzeptiert, bin dann aber doch schwach geworden.
Grundsätzlich steh ich eher nicht so auf Software die ein Eigenleben führt und hinter meinem Rücken macht was sie will, egal obs da ums sammeln von Daten geht, Spiele aus diversen Gründen aus meiner Bibliothek zu löschen oder dass ich nicht problemlos die Mods installieren kann die ich will usw.
Reichtümer werden die alle sicher mit mir nicht mehr verdienen, dazu ist mir das alles viel zu undurchsichtig. Origin und der ganze andere Unfug kommt mir erst garnicht ins Haus.
Ich spiele jetzt seit ca. 25 Jahren und mir geht schon lange keiner mehr ab wenn mal wieder ein neuer Teil meiner Lieblingsspiele rauskommt, gerade in den letzten 5 Jahren hat sich da nicht allzuviel neues getan, ich bekomm ja doch nur immer den selben Mist vorgesetzt.
Ab einer gewissen Größe der Publisher oder Downloadportale haben diese Firmen nunmal Narrenfreiheit und können machen was sie wollen, dauert über den Gerichtsweg ja alles ewig bis da wieder was zurückgenommen werden muss.
Letzten Endes hat aber jeder selber die Wahl ob er sich über den Tisch ziehen lassen will oder nicht ;)

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 31. Januar 2013 - 14:10 #

Frage ist wie will man den Gebrauchtmarkt zustande kommen lassen?

Geld zurück? Glaub ich weniger. Eher das man es auf einem Steammarkt einen andern verkaufen kann und Valve da mitverdient. Oder man die Lizenz an Valve gibt (Sprich der Key wird eingezogen, ungültig gemacht und man bekommt ne Gutschrift um sich bei Steam ein anderes Spiel kaufen zu können. Was ist mit Bundle Spiele? Die sind teil nichtmal 20 Cent wert (im Bundle) aber auf Steam kostet das Spiel 20 Euro). Wird da der Key ausgewertet obs ein Bundle oder ein normaler Key ist?

Ein Download ist auch nicht gebraucht sondern nur der Key der in Benutzung ist. Ist ein Half Life 2 dann 50 Euro wert? Oder eher 2,50 Euro (günstigster Deal).

supersaidla 16 Übertalent - 4129 - 31. Januar 2013 - 14:32 #

Also mal ehrlich, nichts könnte weniger im Interesse von Steam sein als ein Gebrauchtmarkt.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 31. Januar 2013 - 22:37 #

Was soll denn so erstrebenswert daran sein einen Gebrauchtmarkt anzubieten, für den Händler zumiendest nichts.
Sonst wäre sowas ja auch in jedem Ladengeschäft wie Media Markt/Saturn großen Kaufhäusern und sonstigen Läden gang un gäbe.
Es ist immer mit einem Mehraufwand verbunden, der eine Kunde bekommt was zurück wenn der nächste was bezahlt.
Ich glaube das Steam mehr davon hätte wenn sie Spiele anbieten würden die nur 1 Monat, 2, 3 oder 6 Monate Spielbar sind und sich danach deaktivieren. Dafür könnte man auch den Preis senken.

Was hindert denn die Kunden daran einen Gebraucht Markt zu missbrauchen?
Man kauft das Spiel und verkauft es direkt wieder, man hat aber noch ein zweites System und dort läuft das Spiel noch im Offline betrieb oder sogar mit crack. Dann würde Steam irgendwann für viele nur noch als Hoster genutzt werden und massenweise Gebrauchtspiele den Besitzer wechseln, im schlimmsten Fall. :)

Just my two cents 16 Übertalent - 4824 - 1. Februar 2013 - 10:08 #

Was soll denn so erstrebenswert daran sein einen Gebrauchtmarkt anzubieten, für den Händler zumiendest nichts.

DAS sag mal Gamestop...

Für den Publisher ist der Gebrauchtmarkt nichts, ein Händler wie Gamestop verdient an jedem wieder in den Laden getragenen Spiel erneut. Idealerweise wurde das Spiel neu bei Gamestop verkauft und dann schnell durchgespielt 2-3 mal wieder zurückgebracht und wieder verkauft. Gamestop hat dann schon drei bis viermal dran verdient...

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21271 - 1. Februar 2013 - 10:21 #

Aber wie du selbst schreibst: 2-3 mal wieder zurückgebracht. Nun kommt noch der dazu der es original gekauft hat:

4 Spieler die das Spiel durchspielen
1 Spieler an dem der Hersteller was verdient hat
3 x 50 Euro die er hätte verdienen können

Nun rechne das mal hoch. Ist ja nicht nur 1 Person sondern mehrere in dem Laden + mehrere Geschäfte

dann kommen Zahlen wie

100.000 Käufer
300.000 die nicht an den Hersteller gezahlt haben aber das Spiel ebenso gespielt haben

= 15 Millionen Euro die er hätte noch im Plus haben können. Das schlimme dran ist: Es sind ja 7-9 Millionen Käufer auf den Konsolen. Wenn da 50 % ihre Spiele bei Gamestop gebraucht verkaufen, kannst das mal hochrechnen:

Bei 4 Millionen Gebrauchten das 3 weitere Spieler spielen entgehen den Hersteller 600 Millionen Euro! Nun weißte warum die alle auf Steam drängen und den Gebrauchtwarenmarkt abschaffen wollen ;)

blobblond 19 Megatalent - 18447 - 1. Februar 2013 - 13:07 #

Was auf gewisser weise auch legitim ist,das die Publisher dagegen vorgehen,Gamestop macht mit der arbeit anderer Millonenumsätze,ohne auch nur einen Finger zu krümmen.Die die ihre Games verkaufen ,speist Gamestop auch mit 15€ ab,verlangen aber dann für das gebrauchte Game ca. 45€.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 1. Februar 2013 - 16:28 #

Geschäftsstellen, Personal, Logistik, Verwaltung etc. läuft also alles von allein? Von Gamestop halte ich nichts, aber wenn die Kunden die Preise mitmachen, ist das deren Problem.
Diese Argumentation könnte man auf jeden Gebrauchtwagenhändler, Kleinanzeigenteil, Second Hand Laden oder Ebay anwenden.

Diese Milchmädchenrechnung wird natürlich gern als Vorwand genommen. Das z.B. das mit dem Verkauf eingenommene Geld wieder in neue Spiele investiert wird, verschweigen die Hersteller gerne.
Ähnlich funktioniert die Rechnerei mit Kopien. Da wird aus jeder Kopie gerne ein entgangener Verkauf konstruiert.

Just my two cents 16 Übertalent - 4824 - 1. Februar 2013 - 21:07 #

ICH weiß das. Mein erster Satz war ein Zitat des kommentierten Beitrags. ;)

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 1. Februar 2013 - 12:54 #

Wenn Steam das wie Gamestop machen würde bei Spielen die die 15-20€ bei Steam kosten. Müsste Steam dann 10 Spiele für 2€ ankaufen und sie für 20€ wieder verkaufen, um den gleichen Gewinn wie Gamestop zu haben.
Lohnt sich sowas dann überhaupt? Dann kommen auch noch die Spiele in dem Steamdeal und kosten unter 10€ als Neuware, das wäre dann blödsinn.

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