Dead Space 3: "So viel Spielzeit wie Teil 1 und 2 zusammen"

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Benjamin Braun 301997 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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28. Januar 2013 - 15:05 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Die Website playstationlifestyle.net hat sich mit dem Senior Producer von Dead Space 3, David Woldman, unterhalten und ihn zu Visceral Games' Horror-Shooter befragt. Im Interview geht Woldman unter anderem auf das Thema Backtracking ein, das nach seiner Aussage viele Spieler insbesondere beim ersten Teil gestört habe. In Dead Space 3 haben sich die Entwickler laut Woldman deshalb darum bemüht, für besonders viel Abwechslung zu sorgen, damit die Rückkehr in ein bereits bekanntes Gebiet nicht langweilig wird. Als Beispiel führt Woldman Gebiete an, die sich beim zweiten Besuch deutlich zur ersten Stippvisite verändern würden. Plötzlich gäbe es in einem Raum etwa Tentakel, die dort vorher nicht waren. Mittel wie dieses sollen das Spielerlebnis frisch halten und dafür sorgen, dass es sich nicht repetitiv anfühlt.

Woldman gibt im Interview zudem an, dass Visceral Games das Pacing in Dead Space 3 verändert habe. Die durchgehende Hochspannung habe im ersten Teil einige Spieler zur Aufgabe gezwungen, da es für sie zu viel gewesen sein. Laut Woldman sei Visceral klar geworden, dass mehr belohnende Erfahrungen und das Erfüllen der Spielerfantasie ebenfalls sehr wichtig wären. Auf die Frage, ob die Story von Dead Space 3 konsistent zu der der ersten beiden Teile sei, meint Woldman, dass die Autoren für alles eine sinnvolle Erklärung eingebaut hätten. Ein Charakter hatte etwa ein Auge verloren, das in Dead Space 3 durch ein künstliches ersetzt wurde.

Auch bei der erstmals in Dead Space enthaltenen Koop-Kampagne geht Woldman stärker ins Detail. Für den ausschließlich online verfügbaren Modus wollten die Entwickler kein komplett eigenes Spiel entwerfen, sondern Issac Clarke und seinen Begleiter Carver im Wesentlichen durch dieselben Gebiete schicken. Deshalb hat Visceral laut Woldman Gänge etwa breiter gestaltet, sodass die beiden Spielfiguren besser Platz finden. Eine größere Herausforderung sei es deshalb gewesen, eine Einzelspielererfahrung zu schaffen, die für sich allein stehen kann, durch den Einstieg eines Koop-Partners aber noch bereichert werden könne. Aus diesem Grund wären kleinere Rätsel im Spiel auch anders lösbar als in der Einzelspielerkampagne.

Bei der Anzahl der Feinde in den jeweiligen Spielabschnitten hat es laut Woldman hingegen nur manchmal eine simple Erhöhung ihrer Anzahl gegeben oder eine Anpassung ihrer Spawnpunkte. Dafür würde sich das Verhalten der Gegner im Koop-Modus entscheidend verändern. So agierten etwa die Necromorphs schneller, wodurch die Kooperation zwischen den Spielpartnern mehr Gewicht erhielte. Darüber hinaus habe Visceral noch an vielen anderen KI-Schrauben im Koop-Modus gedreht, um die 19 Kapitel von Dead Space 3 dort auf eine andere Weise genauso herausfordernd zu machen wie in der Singleplayer-Variante.

Wie schon in Dead Space 2 soll es aber noch genügend Möglichkeiten geben, sich auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden herausfordern zu lassen. Im New-Game-Plus-Modus etwa wird wieder ein Hardcore-Modus zur Verfügung stehen. Stirbt Issac dort nur einmal, ist das Spiel vorbei. Den Hardcore-Modus soll man aber nicht spielen müssen, um sehr lange etwas vom Spiel zu haben. "Konservativ geschätzt", so Woldman, dauert Dead Space 3 ungefähr doppelt so lang wie Teil 1 oder 2. Ob es wie beim Vorgänger einen Story-DLC geben wird, beantwortet Woldman ausweichend. Das sei von der Nachfrage der Spieler abhängig.

Dead Space 3 erscheint am 7. Februar für PC, Xbox 360 und Playstation 3. Wie vor kurzem bekannt wurde, wird es sich bei der PC-Fassung um eine "1:1-Umsetzung" handeln. Nächste Woche verraten wir euch in unserem großen Test, ob Dead Space 3 sein Geld wert ist.

joker0222 28 Endgamer - P - 98306 - 28. Januar 2013 - 15:23 #

Ah da ist ja doch noch ne News draus geworden :-)
Mir gefällt die Entwicklung, wie sie sich abzeichnet ja überhaupt nicht. Da fehlt für mich eigentlich alles was das Spiel mal groß gemacht hat. Bin mal gespannt auf den test.

keimschleim 15 Kenner - 3036 - 28. Januar 2013 - 15:30 #

Mehr Spielzeit ist nur leider kein aussagefähiges Merkmal für mehr Qualität. Tendenziell eher gegenteilig.
Bin trotzdem mal gespannt auf den Titel.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 28. Januar 2013 - 16:04 #

Oh ja.
Ich merke es gerade leider bei Darksiders II. Man ist die Story da gestreckt:
Gehe zu X und er wird dir Antworten geben.
Also durchgekloppt, gerätselt und geklettert bis vor dessen Tür. Moment: Bevor du zu X vorgelassen wirst, gehe in Region K und töte Y.
Seufz. Muss ich? Also wieder hau, rätsel, kletter bis ich da bin.
Moment: Y stellt sich nicht jedem Herausforderer, kletter, rätsel und hau dich erst durch die drei Seitenflügel des Komplexes, um irgendwelche Runensteine zu besorgen.
Boah, nerv... Okay. Gemacht, Endlich Y gestellt und getötet und zu X vorgelassen worden. Nun aber Antworten!!
X: Moment, ich werde dir sagen, wo du die Antworten findest. Doch zunächst, gehe A, B und C für mich suchen...
ALTER!!! ARGHHH

Und so geht das das ganze Spiel über.
Hat mich wahnsinnig genervt.

Reine Spielzeit ist für mich kein Kriterium mehr. Gut gefüllt mit Abwechslung müssen die Stunden sein, erinnerungswürdige Momente schaffen und auch die Story gut voranbringen. Für Kaugummigames ist mir meine Zeit zu schade.

rgottsch 14 Komm-Experte - P - 1801 - 28. Januar 2013 - 21:09 #

Das hat mich bei Darksiders II auch ein wenig gestört. Und alles immer im 3er Pack - die magische Zahl.... muss das wieder hervorkramen, ich habe auf der Erde einen Durchhänger gehabt und das liegt jetzt schon wieder 2-3 Monate herum.

DerDani 15 Kenner - P - 3934 - 28. Januar 2013 - 15:32 #

Also ich fand die ersten Teile beide nicht zu kurz und hatte jedes mal ein recht gutes Gefühl, als ich durch war. Doppelt so lang wär für mich wohl zu viel; irgendwann würde ich nur noch versuchen möglichst schnell durch zu hasten.

FPS-Player (unregistriert) 28. Januar 2013 - 15:46 #

"Die durchgehende Hochspannung habe im ersten Teil einige Spieler zur Aufgabe gezwungen, da es für sie zu viel gewesen sein."
Weichflöten.

Das der dritte Teil insgesamt genausoviel Spielzeit wie Teil 1+2 zusammen haben soll, glaube ich nicht. Und wenn ich mich mit der Stoppuhr an den Rechner setze. Wenn ich Recht habe, gewinne ich dann einen Preis?
Alles reine PR-Masche. Die sollen das lieber wieder so gruselig wie den ersten Teil machen, dann wäre ich ja schon zufrieden.

Benjamin Braun Redakteur - 301997 - 28. Januar 2013 - 16:44 #

Stimmt, ich hätte nochmal auf die "Dead Space wird ein Quad-A-Titel"-News hinweisen sollen. ;)

FPS-Player (unregistriert) 28. Januar 2013 - 17:43 #

Ein Quatsch-A-Titel vielleicht ;)

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 28. Januar 2013 - 18:07 #

Erzählen sie wahrscheinlich, weil sie davon ausgehen, dass du es einmal mit Koop-Partner durchspielen wirst und einmal alleine.

Doppelt so lang wie Teil 2? Das wären 30h (!) wenn mich nicht alles täuscht. Ohne Open-World Setting heutzutage nicht schaffbar. Wäre der erste Schlauchshooter seit Doom 3, der eine solch immense Dauer bietet. Und selbst Doom 3 war nur etwas weniger als 25h lang.

GrimReaper 13 Koop-Gamer - 1481 - 29. Januar 2013 - 0:19 #

Ne der 2 ging nicht länger als 8std.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2122 - 28. Januar 2013 - 15:47 #

Mich hat das Backtracking in Teil 1 überhaupt nicht gestört, da sehr logisch begründet war, warum ich jetzt zurück muss. Ich fands eigentlich super!

Xalloc 15 Kenner - 2981 - 28. Januar 2013 - 18:55 #

Dito!

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3226 - 28. Januar 2013 - 23:45 #

Das Einzige was mich in Teil 1 und! Teil 2 gestört hat war das "unkaputbare" monster am Ende.
Warum Waffen updaten wenn das dann nichts bringt?

Nafetsmaster 10 Kommunikator - 451 - 28. Januar 2013 - 16:13 #

Ist der Koop Modus in DS3 echt nur online spielbar? Nicht in etwa offline mit Splitscreen oder sowas?

Benjamin Braun Redakteur - 301997 - 28. Januar 2013 - 16:43 #

Den Koop-Modus gibt es nur online. Soweit ich weiß, gibt es auch keine System-Link-Unterstützung. Definitiv gibt es keinen Splitscreenmodus.

Red237 18 Doppel-Voter - P - 11167 - 28. Januar 2013 - 16:14 #

Das klingt doch schon mal gut!

VikingX 06 Bewerter - 86 - 28. Januar 2013 - 16:25 #

Ja und die ersten 20min von Dead Space 1 hat mehr Atmo als Dead Space 2+3 zusammen...

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 28. Januar 2013 - 16:41 #

Also ich fand ja den Einstieg in DS2 um einiges atmosphärischer, als bei DS1.

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1292 - 28. Januar 2013 - 16:44 #

Dito! Gibt es was spannenderes als eine Flucht vor Necromorphs im Nichtraucherjäckchen?

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2122 - 28. Januar 2013 - 17:11 #

Ich fand beide auf ihre Art gut. Das Problem ist doch, dass Dead Space 1 seine tolle Stimmung ja aus dem Unbekannten zog. Die Katze ist nunmal seit Teil 1 aus dem Sack: Wir wissen wer die Necromorphs sind und woher sie kommen. Das die Serie insgesamt weniger creepy wird, ist meiner Meinung nach der inneren Logik der Hintergrundgeschichte geschuldet. Da fand ich die Idee mit der Zwangsjacke in Teil 2 schon einen genialen Schachzug.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 28. Januar 2013 - 17:54 #

Genau das war auch das Problem bei Resident Evil. Der 2. und 3. Teil war noch genauso wie der erste Teil, die Spieler kannten die Gameplay-Mechaniken und man konnte Schockmomente hervorsehen und die Verkaufszahlen sanken rapide. Hätte man Dead Space 2 so gemacht wie Teil 1, dann wäre den Entwicklern vorgeworfen worden, dass sie keine neuen Ideen mehr haben.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 28. Januar 2013 - 18:14 #

Word! Überhaupt war das Gelaber von wegen: ,,DS1 war ja so hammergruselig und bei DS2 habe ich mich zu Tode gelangweilt'' großer Schwachsinn. Nur weil da ein paar Actionsequenzen drin waren. Suspense war in beiden Teilen ähnlich stark, nur machen sich eben nach einiger Zeit Abnutzungserscheinungen breit, weil die Anspannung die gesamte Serie über aus den selben Quellen entspringt. Insgesamt hat mich DS2 gerade gegen Ende noch ein ganzes Stück mehr belastet als der Erstling. Denn da zog plötzlich auch noch der Schwierigkeitsgrad ordentlich an. Hoher Schwierigkeitsgrad + gruselige/angespannte Atmosphäre = doppelt nervenaufreibend.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 28. Januar 2013 - 19:08 #

Viele vergessen in all den Jahren auch gerne, dass DS1 nicht nur Grusel-/, sondern auch Shooter-Elemente im Spiel hatte. Es gab durchaus einige Stellen, an denen musste man sich einfach durchballern, um im Endeffekt auf einem riesigen Berg von Leichen zu stehen.

Dead Space 2 hatte die dichtere Atmosphäre, die bessere Story und die bessere Technik. Das einzige Problem an DS2 war, dass es nicht mehr neu war und die Spieler durch DS1 bereits wussten was auf sie zukommt.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12645 - 28. Januar 2013 - 18:32 #

Das heißt es gibt ala COD stellen wo ganze Zeit Horden von Gegner gespawnt werden. Was ja jetzt leider durch die erhöhte Action und den weitläufigen Arealen möglich ist...

Korbus 15 Kenner - 3189 - 28. Januar 2013 - 18:34 #

Bei so einer Aussage kann man drauf wetten das sich jemand mit Stoppuhr hinsetzt und nachprüft ob es auch stimmt. xD

Freylis 20 Gold-Gamer - 21469 - 28. Januar 2013 - 18:43 #

"Die durchgehende Hochspannung habe im ersten Teil einige Spieler zur Aufgabe gezwungen, da es für sie zu viel gewesen sein."

... weshalb Eltern ihre 6jaehrigen ja auch von solchen Horrorspielen fernhalten sollten! Fuer den Rest kann ich nur sagen: war DeadSpace zu hart, waren sie zu weich!

Unglaublich, laecherlich! Bei einem Horrorspiel sollte man ja wohl nicht die Spannung reduzieren?! Ist das statement vielleicht eine lahme Ausrede fuer "die Story ist uns diesmal einfach nicht so dicht und packend gelungen wie bei Teil 1"? Also wird es jetzt als "Feature" verkauft.

rgottsch 14 Komm-Experte - P - 1801 - 28. Januar 2013 - 21:12 #

;) Ich habe auch einige Pausen einlegen müssen, weil es irgendwann zu intensiv wurde in Teil 1 - wobei mich das nicht prinzipiell gestört hat. In Teil 2 nicht mehr (da fand ich das Ende allerdings etwas... simpel) - wobei ich Teil 1 im Keller mit Surroundanlage gespielt habe, das hatte eine ganz andere Intensität.

Xalloc 15 Kenner - 2981 - 28. Januar 2013 - 18:59 #

Das eine lange Spielzeit nicht unbedingt gut ist sieht man ja an Resident Evil 6.

Ich fand die Spielzeit der Vorgänger vollkommen in Ordnung.

Nokrahs 16 Übertalent - 5755 - 28. Januar 2013 - 19:01 #

Habs mir jetzt auch geordert. DS1+DS2 waren wirklich intesive Unterhaltung von Anfang bis Ende. Die Jungs von Visceral sind außerdem wirklich symphatisch. Die Marketing Praktiken von EA weniger...

Vom Umfang langt mir eigentlich der von Teil 2 aber länger ist auch okay.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 28. Januar 2013 - 20:19 #

Hrmpf...
Schon wieder ein Titel der zig Stunden dauert und bei mir als Berufstätigem mit sonstigen Hobbies irgendwann nach Wochen mit "60% geschafft" im Regal verschwindet...

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