Oculus Rift: Die Fachpresse ist begeistert

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18. Januar 2013 - 23:58 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert

Virtual-Reality-Brillen übten schon immer eine hohe Strahlkraft auf technikbegeisterte Menschen aus, allerdings konnte keine Brille das Versprechen eine virtuelle Welt darzustellen einlösen. Die über Kickstarter finanzierte Brille Oculus Rift, die bereits von Spielegrößen wie John Carmack und Cliff Bezinski in den höchsten Tönen gelobt wurde, scheint allerdings alle Erwartungen zu erfüllen. Die Fachpresse, die einen Prototypen auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas antesten konnte, überschlägt sich beinahe vor Superlativen. Anders als moderne 3D-Fernseher oder der Nintendo 3DS erzeugt das Oculus Rift kein künstlich wirkendes 3D-Bild, sondern vermittelt den Eindruck wirklich in einem virtuellen Raum zu stehen. Die virtuelle Leinwand wirkt so riesig, dass man keine Ränder sieht und die Brille reagiert ohne Verzögerungen auf Bewegungen des Kopfes, sodass man sich im virtuellen Raum umschauen kann. Die Idee ist nicht komplett neu, allerdings gibt es Brillen mit ähnlich beeindruckender Wirkung bisher nur in der Forschung und im militärischen Bereich zu Preisen jenseits von 30.000 Euro.

Virtuelle Realität war lange Zeit das ultimative Versprechen von Technologie – das magische Mandala, eine Tür in die Unendlichkeit. Aber die Sache ist: Es ist nie passiert. Das Ocolus Rift erfüllt das Versprechen. Es ist wirklich, wirklich erstaunlich. Wirklich eine Offenbarung, eine Reise, das Kaninchenloch aus Alice im Wunderland. Und ich steige rein. Für immer. Tschüss Universum . Hallo Universum. (The Verge)

Wenn du in einem bestimmten Alter bist, erinnerst du dich wie du das erste Mal an einem Computer saßt, einen Browser geöffnet und das World-Wide-Web ausprobiert hast. Es war ein „Davor und Danach“-Moment. Obwohl Usenet und andere Kommunikationstechnologien im Internet bereits seit Jahren im Einsatz waren, war das Web sofort als etwas Neues, Starkes und Anderes erkennbar, das auf all dem davor aufbaute. Und so ist es auch mit dem Oculus Rift. (Wired)

Dies war nicht nur die coolste Sache, die ich auf der CES gesehen, es ist vielleicht die coolste Sache, die ich jemals gesehen habe.  Als jemand der immer an der Idee von Virtual Reality Headsets interessiert war und immer tief enttäuscht war von den tatsächlichen VR Headsets, meldete ich mich zum Spaß für das CES Meeting an. Ich hatte etwas über ihren Erfolg auf Kickstarter gehört, aber ehrlich, ich dachte es wäre nur mehr von demselben. Ich lag falsch. Keine Ahnung ob ich jemals mehr falsch lag. Sogar in dieser handgebauten Prototypphase ist das Rift unglaublich. (CNET)

Das Rift stellt die Zukunft des Spielens dar, oder noch besser: Die Zukunft der PC-Anbindung. Das ist nicht ein Gimmick wie 3D – das Rift wird fundamental die Art ändern wie wir über Unterhaltung denken. All die Virtual-Reality-Manie beginnend in den 90er Jahren hat zu diesem Moment geführt, nur dass wir es jetzt von einem lächerlichen Strohfeuer zu einer konkreten, aufregenden im Mainstream angekommenen Realität führen können. Das Oculus Rift ist ohne Frage unser Lieblingsgerät auf der CES 2013. (Gamefront)

Die Kicktstarter-Unterstützer, die einen entsprechenden Betrag in das Projekt investiert haben, sollen das Entwicklerkit inklusive einer für Oculus Rift angepassten Version der Doom 3 BFG Edition bereits im März erhalten. Allerdings bietet die Brille in dieser Prototypversion nur eine 720p-Auflösung, das fertige Endprodukt soll eine deutlich höhere Auflösung bieten. Wann das Gerät Marktreife erreicht und in großen Mengen produziert werden kann, ist noch nicht bekannt.

Video:

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 0:14 #

Der Effekt beim Oculus Rift ist genauso "gefaket" wie der eines 3D-Fernsehers. Gar nicht. Es werden zwei Bilder, eines pro Auge, berechnet. Beim TV genauso wie beim Rift. Nur dass es beim Rift deutlich hübscher wirkt ;) . Störend ist nur noch die Auflösung, da das gesamte Display nur 1280x720 hat, allerdings auch für beide Augen herhalten muss. Was bedeutet, dass für jedes Auge nur 640x720 Pixel bleibem was letztlich recht pixelig wirkt. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler für die finale Version wirklich ein hochauflösendes Display mit ausreichender Reaktionsgeschwindigkeit bekommen und es dann auch bezahlbar bleibt. OLED wäre klasse, ist aber wohl erst einmal unrealistisch.

Übrigens: "Ähnliche Brillen" gibt es schon für 800 Euro von Sony. Da ist der Winkel zwar nicht so beeindruckend, der Effekt ist aber vergleichbar.

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 0:19 #

Ich habe mir, da ich nicht warten wollte, ein Selbstbau-Rift zusammengeschustert. Inklusive Head-Tracking etc. Das Sony-Teil ist nicht mal ansatzweise mit dem Rift-Effekt vergleichbar. :-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 0:21 #

Mir geht es nur um die falsche Aussage, dass ähnlich Geräte nur für mindestens 30.000 Euro erhältlich sind. Auch wenn der Effekt bei anderen Geräten schlechter ist (habe die Sony-Brille und die Cinemizer auch eher frustriert als begeistert ausprobiert), die Aussage ist falsch und gehört nicht in die News.

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 0:25 #

Wollte ich gar nix gegen sagen :-) Ging mir darum, festzustellen, wie sagenhaft klasse der Rift-Effekt tatsächlich ist. Das kann nicht oft genug wiederholt werden.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23151 - 19. Januar 2013 - 0:46 #

Die Rezensionen zur Brille von Sony waren aber eher verhaltend, da es im Grunde nur eine große virtuelle Leinwand ist. Und Headtracking ist meines Wissens auch nicht möglich. Die Brille ist ja auch schon seit Herbst 2011 erhältlich und hat keine großen Wellen geschlagen. Das ist jetzt kein Grund sich nicht auf das Oculus Rift zu freuen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:28 #

Die Sony-Brille ist zu schwer und zu teuer - und im Gegensatz zur Rift ist der Betrachtungswinkel zu niedrig. Das gilt auch für die Cinemizer von Zeiss. Dabei ist es wenn man es ganz genau nimmt alles die gleiche Technik. Nur nutzt die Rift ein großes Display, das für jedes Auge einen eigenen, leicht versetzten, Inhalt anzeigt während Sony und Zeiss auf zwei Displays setzen, die deutlich kleiner sind. So entsteht der Leinwand-Effekt, den ich immer gerne "Mäusekino" nenne. Bei der Rift ist die Leinwand aber viel größer und man sitzt gefühlt viel näher dran, so dass der Effekt nicht (so stark) auftritt.

Rift schlug Wellen weil sich bekannte Entwickler dran gehängt haben UND weil es verspricht einen niedrigen Preis zu etablieren. 800 Euro für die Sony-Brille ist nicht realistisch für den Massenmarkt. 300 Euro fürs Rift schon. Das gepaart mit besserer Technik ist halt die Welle die jetzt zu Recht geschlagen wird.

KaiserBecks (unregistriert) 19. Januar 2013 - 1:03 #

3D? Fernseher? Du hast anscheinend eine Idee vom Rift, aber weißt im Endeffekt überhaupt nicht, was es macht und wie es funktioniert. Im Gegensatz zum Kino (und dem Sony TMZ H2) geht es nicht drum, dir irgendeine grosse Fläche, ggf mit 3D Effekt, vorzugaukeln. Dir soll ein lebensechter Blickwinkel simuliert werden, die "Leinwand" hast du also direkt vor der Nase. Ohne Ränder.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:33 #

Die Technologie des Rift ist dem der Sony-Brille aber dennoch und unwiederlegbar sehr ähnlich. Nur dass eben nicht zwei kleine sondern ein großes (und noch sehr pixeliges) Display genutzt wird. Auf jeder Hälfte des Displays wird ein Bild angezeigt, leicht versetzt voneinander für den 3D-Effekt. Ein Bild pro Auge - so arbeiten auch 3D-Fernseher. Mir geht es ums technische, nicht um Fanboy-Geschwurbel wie "toll neu und gabs noch nie". Klar, der Effekt ist anders, das Prinzip aber eben nur bedingt. Dank des großen und nicht getrennten Displays rückt die Leinwand beim Rift näher an dich heran, wie im Kino wenn du näher dran sitzt. Ist toll und ich mag das Rift auch wirklich. Aber es ist eben auch *nur* eine Weiterentwicklung der bestehenden VR-Brillen und nichts komplett neues. Und schon gar nichts, was es vorher nur für 30.000 Dollar zu kaufen gab, wie es immer noch falsch in der News steht.

OtaQ 16 Übertalent - 4359 - 19. Januar 2013 - 2:07 #

Bla bla bla... ohne Hintergrundwissen. Hauptsache dagegen oder ablehnend. Trollen 2013 ^^

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 19. Januar 2013 - 3:36 #

Ja gute Umschreibung deines Postings ;) Dennis weiß schon was er da schreibt, wenn einer "Hintergrundwissen" hat, dann am ehesten er. Und er schreibt doch nichts dagegen, Lesekompetenz ist auch 2013 noch in^^

floppi 22 AAA-Gamer - - 32619 - 19. Januar 2013 - 6:48 #

Bla bla bla... einfach mal ne sinnfreie Antwort dahingerotzt ohne den Beitrag überhaupt verstanden zu haben. Hauptsache dagegen oder ablehnend. OtaQ 2012, 2013, ... ^^

mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12982 - 19. Januar 2013 - 8:58 #

Warum gleich so böse? Ich glaub Dennis hat genug mit Hardware zu tun, dass er durchaus weiß wovon er redet.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:39 #

Technisch: Oculus Rift nutzt ein großes (leider noch recht niedrig auflösendes) Display auf dem links und rechts jeweils ein leicht voneinander versetzter Inhalt angezeigt wird. So entsteht der 3D-Effekt, so arbeitet auch das menschliche Auge. Und: So arbeiten auch 3D-Fernseher, nur eben indem jedem Auge per Shutter nur der jeweils richtige Inhalt für ein paar Millisekunden gezeigt wird oder indem per Polfilter die Inhalte getrennt werden. Jedes Auge ein eigener, leicht versetzter Inhalt. Nicht bahnbrechend sondern schlichte stereografie.

Ich habe ja das Gefühl, hier wollen viele Leute das Rift toll finden obwohl sie vorher Jahrelang gegen 3D-Brillen gehetzt haben. Klar, der Effekt beim Rift ist noch besser und beeindruckender, Headtracking ist endlich offenbar brauchbar realisiert und der Preis könnte auch passen. Aber: Wer gegen eine 50 Gramm leichte Brille mosert (jetzt vielleicht nicht du aber viele andere) und sich dann freudestrahlend ein deutlich schwereres Gerät überzieht und damit argumentiert, dass es ja eine komplett andere Technik ist, naja..

Aber erklär du mir doch mal, warum mein Beitrag nur Trollen war? Vielleicht auch unter dem Aspekt, dass ich schon seit längerem über VR-Brillen wie die Sony- oder die Zeiss-Brille berichte und auch schon lobend über Oculus Rift geschrieben habe? Lies unter diesem Aspekt doch mal mein Interview mit Chris Roberts, auch da lobe ich Oculus Rift und freue mich, dass Chris es bei Star Citizen unterstützt.

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 14:38 #

Fernseh- und Monitor-3D mit Rift zu vergleichen ist keine so ganz gute Idee. Das ist wie ein Vergleich zwischen Augsburger Puppenkiste und der wirklichen Welt. Die Auflösung (übrigens 1280x800 nicht 1280x720) ist in der Tat der einzige wirkliche Kritikpunkt, den HD-Verwöhnte anbringen könnten. Aber selbst das verblasst in Anbetracht des Erlebnisses. "Fanboys" wie John Carmack oder Cliff Blezinsky sprechen da ja eine ebenso deutliche Sprache wie die verzückten Gesichter diverser Testkandidaten in den umherrschwirrenden Videos.

Wers nicht glaubt: Selber bauen. Anleitung gibt's im Internet (Stichwort DIY-Rift). Der Aufwand ist überschaubar. Ca. vier Stunden nicht zu schwere Bastelarbeit.

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 15:06 #

Ach so Dennis: Du kommst ja aus Bremen, oder? Falls Du Interesse an einer Proberunde mit einem Selbstbau-Rift hast, mail mich mal an: mail at animationlabs punkt de .

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 18:10 #

Klingt spannend :)

J.C. (unregistriert) 19. Januar 2013 - 19:22 #

Der will dich doch nur alleine in seine Wohnung locken...^^

pauly19 14 Komm-Experte - 2492 - 19. Januar 2013 - 21:43 #

@Dennis: Nach dem Besuch und ausgiebigem Testen würden sich sicherlich viele über nen kleine "hautnah"-Bericht freuen (und wenn es nur zwei Sätze sind reicht mir das auch schon).

@virtual: Ausser Doom 3 BFG unterstützt aber OR kein anderes Spiel? Braucht man für D3:BFG noch ein Update?

OtaQ 16 Übertalent - 4359 - 19. Januar 2013 - 16:28 #

"Klar, der Effekt beim Rift ist noch besser und beeindruckender, Headtracking ist endlich offenbar brauchbar realisiert und der Preis könnte auch passen."

Nehme alles zurück. Doch kein Trollen und viel Hintergrundwissen ^^ Die Sätze kann man auch so stehen lassen, ohne ABER... denn Spielerherz, was willst du mehr?

Bitte folgendes Video ab Minute 2:15 geben und an Occulus Rift denken:
http://www.youtube.com/watch?v=ezgcohK0-JU

Bedenkt jetzt, dass die "Brille" preislich "im Rahmen" sein soll und wie es wohl wäre mit Occulus und Joystiq im Cockpit zu sitzen.

Potenziell zumindest, ist Oculus Rift DER HAMMER :)

...ich fand 3D-Technik übrigens, wenn gut umgesetzt (Avatar z.B.), schon immer gut ;)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 19. Januar 2013 - 19:00 #

Du bist ernsthaft überrascht, dass Dennis sich bei einem Hardware-Thema auskennt?

morebeat 10 Kommunikator - 412 - 20. Januar 2013 - 17:31 #

Du magst zwar viel über Computer-Hardware wissen, aber verstehst anscheinend wirklich nicht, was an dem Rift anders und neu ist (zumindest in dieser Preisklasse). Ich werde mal versuchen ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. :)

Erstmal sind der HMZ von Sony und der Cinemizer von Zeiss keine VR-Brillen sondern Video-Brillen, da sie kein Head-Tracking haben und einen viel zu kleinen FOV besitzen.
Siehe: http://i.imgur.com/IcOTeCy.png

Bei diesen Geräten wird eine große Leinwand/Bildschirm für Filme und konventionelle Spiele simuliert. Beim Rift wird keine Leinwand simuliert, sondern ein virtueller Raum erschaffen, in dem man sich per Headtracking (was sehr stark zum "Mittendrin-Gefühl" beiträgt) umsehen kann.

Kleiner Praxistest: Strecke mal deine Arme im 45°-Winkel vor dir aus (HMZ) und dann mal im 90°-Winkel (Rift) und bemerke den Unterschied. Der vertikale Winkel ist sogar noch größer. Es ist halt nicht mehr so, als wenn man durch Klopapierrollen schauen würde. Filme darauf zu genießen, wäre ohne einen virtuellen Raum in dem eine Leinwand simuliert wird (Kino ^^) ziemlich sinnfrei. Es wäre noch schlimmer als im Kino in der ersten Reihe zu sitzen. Spiele müssen/sollten auch für den Rift angeglichen werden (GUI, Steuerung ...).

Und der Unterschied zum TV ist, egal ob aktiv oder passives 3D, dass es keinerlei ghosting gibt (linke Auge sieht vom rechten Bild noch etwas und anders herum). Aber spätestens, wenn Du es selber mal getestet hast, wirst Du den Unterschied bemerken. ;)
Seeing is believing!

Weitere Information unter http://www.mtbs3d.com/phpBB/viewforum.php?f=140 (englisch)
Das Forum, wo alles begann. :)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 20. Januar 2013 - 17:44 #

Ja, der Blickwinkel ist das neue. Technisch gesehen aber machen die Brillen irgendwie doch fast das gleiche. Für die Cinemizer gibt es auch einen Headtracker. Wenns den nicht geben würde, wären meine Erinnerungen an die letzte CeBit wo ich das Ding auf dem Kopf hatte, relativ besorgniserregend.

Und ja, auch beim 3D gibt es den von dir genannten Unterschied. Und dennoch ist die grundlegende Technik und sogar das Softwareverfahren (Side by Side) recht ähnlich. Darauf will ich hinaus.

Ja, Rift macht einiges anders, sicherlich auch besser. Und es ist ein beeindruckendes Projekt. Ich kenne auch die Vorzüge und hatte sowohl die Brille von Sony als auch die von Zeiss (mit Headtracking..) auf dem Kopf. Und habe mich über den Mäusekinoeffekt geärgert und mir ein Produkt gewünscht, das es besser macht. Mein Wunsch scheint mit Oculus Rift ja offenbar in Erfüllung zu gehen. Und dennoch ist es keine komplette Neuentwicklung sondern orientiert sich an existierenden VR- und Videobrillen wie den jetzt schon mehrfach genannten Produkte von Zeiss und Sony. Reicht das als Erklärung?

morebeat 10 Kommunikator - 412 - 20. Januar 2013 - 20:52 #

Klar, die haben nichts "Neues" erfunden. Aber trotzdem gehen sie einen anderen weg und orientieren sich eben nicht an den existierenden Brillen. Es wird nicht ein kleines hochauflösendes (teures) Display mit komplizierter Optik benutzt. Nein, ein großes Display mit zwei einfachen "Lupen"-Linsen davor. Das Bild wird vorher softwareseitig verzerrt (prewarped), damit die Verzerrung der Linse ausgeglichen wird und dadurch ein hoher Winkel erreicht werden kann (das ist das eigentlich geniale - ja ich weiß gab's in analog mit Fotos auch schon vorher -> Leep-Optics).

Aber, da könnte man auch sagen, dass sich die grundlegende Technik eines Otto-Motors beim Auto, seit über 100 Jahren, auch nicht geändert hat.
Hat sich trotzdem viel getan, oder? Es muss ja nicht immer Revolution sein, Evolution ist ja auch ganz nett, wenn mal eine bestimmte Schwelle überschritten wird.

Bobafett (unregistriert) 22. Januar 2013 - 16:36 #

Du scheinst die Rift ja noch nicht auf dem Kopf gehabt zu haben. Die Cinemizer und die HMZ T2 dagegen schon, die kenne ich auch. Ich gebe dir bei deiner Einschätzung und Meinung grundsätzlich recht, war auch nicht sonderlich begeistert von den beiden Geräten. Fraglich ist nur, ob das Bild der Rift wirklich verpixelt daher kommt, denn man muss immer noch den Pixelabstand berücksichtigen, der bei solch kleinen Displays deutlich geringer ausfällt, als bei einem HD-TV.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 22. Januar 2013 - 18:27 #

Man könnte ja mal testweise mit zwei Linsen auf das Display des Nexus 7 schauen. Ich finde das allerdings schon recht pixelig wenn ich sehr nah (also "nasen-nah") an das Display herangehe. IMO sollte die finale Rift mindestens auf 1920x1080 setzen, notfalls einfach auch weil es sich damit besser werben lässt.

volcatius (unregistriert) 19. Januar 2013 - 11:00 #

Dennis ist nun mal ein bekannter GG-Troll ohne irgendein Fachwissen. Und steinalt und verkalkt auch noch, der kann halt nix mit neuen Sachen anfangen.
Einfach nicht beachten, dann schläft er nach kurzer Zeit eh wieder ein!

Interplayer (unregistriert) 19. Januar 2013 - 13:35 #

Falsch, dieser Experte sollte den Kiddies bei Wired (noch nie von gehört!) und The Verge mal sagen, dass es Brillen mit genau dem selben Effekt schon seit 2011 im Laden zu kaufen gibt. Virtual Reality my ass, das Teil ist genauso ein Reinfall wie die Sony Brille.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 13:58 #

Hmm..

morebeat 10 Kommunikator - 412 - 20. Januar 2013 - 20:58 #

Ah, hier ist ja der eigentliche Troll! :)

Xalloc 15 Kenner - 2846 - 19. Januar 2013 - 10:29 #

OLED wäre wirklich klasse. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schwarz das Schwarz bei meinem Smartphone ist. Die Reaktionszeit ist auch viel besser. Ich finde es allgemein nicht so anstrengend für die Augen.

Seit dem es LED Hintergrundbeleuchtung für LCDs gibt, finde ich es anstrengender, auf solch ein Display zu gucken. Zum Glück haben mein Monitor und Fernseher noch CCFL. Meine Vermutung ist, das es an dem PWM liegt, also dieses Pulsverfahren, welches die LED ein und ausschaltet, um verschiedene Helligkeitsstufen darzustellen. Denn je niedriger die Helligkeit, um so schlimmer. Bei meinem Nexus 7 muss ich eine gewisse Helligkeit einstellen, sonst kriege ich Kopfschmerzen. Oftmals würde aber auch eine niedrigere Helligkeit reichen, braucht ja auch weniger Leistung. Das war bei dem Asus Transformer genau so. Und ich hatte schon einen IPS-Monitor zu hause, auch mit LED backlit. Das ging gar nicht, fand ich total anstrengend, ich habe auch dieses "IPS-Glitzern" die ganze Zeit gesehen.

Ich hoffe, OLED setzt sich bald auch bei Monitoren, Laptop-Displays und Fernsehern durch.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:41 #

Leider sind OLEDs noch sehr teuer, für Oculus Rift wäre die Technik nämlich perfekt geeignet. Auch wegen der flotten Reaktionszeiten. Aber vor allem, da durch die Brillanz der OLED-Displays eine geringere Auflösung weniger stark auffällt. Ist bei der Cinemizer von Zeiss zu beobachten: Da ist zwar der Blickwinkel mieserabel und sorgt für übelstes Mäusekino, salopp ausgedrückt, dafür fällt die vergleichsweise geringe Auflösung nicht wirklich auf.

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 19. Januar 2013 - 15:26 #

Es gibt auch entsprechende Geräte von Nintendo :D

Name5 (unregistriert) 16. März 2013 - 14:40 #

Und nun such nach dem Preis für HMDs mit ähnlichen FOV und headtracking.

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 0:16 #

Und es kommt noch besser: Mithilfe eines Konverter-"Treibers" wird es auch Support für mindestens 40 Spiele geben, sobald das Rift-Devkit verfügbar ist. Die Geräte lassen sich auf der Oculus Webseite übrigens auch weiterhin bestellen, werden aber wohl später ausgeliefert als die für Kickstarter-Backer.

mtbs3d.com/phpbb/viewtopic.php?f=140&t=16097

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:42 #

Die Cryengine 3 ist auch schon sehr gut für Headtracking und VR-Brillen vorbereitet. War auf der CeBIT gut zu sehen, wo Zeiss die Cinemizer mit einer Demo in der Cryengine vorgeführt hat. Und Chris Roberts schwärmt auch von der Engine, eben wegen der bereits vorhandenen Schnittstellen. Könnte für die Jungs von Crytek ein großer Durchbruch werden wenn sich Oculus Rift durchsetzt :) .

Ultrabonz 14 Komm-Experte - 2316 - 19. Januar 2013 - 0:42 #

erstmal abwarten...

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 0:49 #

Neue, erstmal ausprobieren. :-) Danach will (fast) keiner mehr abwarten.

Kith (unregistriert) 19. Januar 2013 - 0:56 #

Hab den Artikel jetzt nicht gelesen, daher nur ein unqualifizierter Kurzkommentar: "Die nächste Sau die durch's Dorf getrieben wird?!"

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 1:09 #

Kann man natürlich so sehen. Mindestens 90% derer, die so ein Teil ausprobiert haben, sind aber anderer Meinung. Der Effekt ist absolut nicht vergleichbar mit dem Puppenkasten-3D im Fernseher.

Fred DM (unregistriert) 19. Januar 2013 - 1:13 #

wird sich nicht durchsetzen. ein grossteil der spieler wird mit sicherheit nicht mit einem klotz vor dem kopf rumsitzen, von der aussenwelt abgeschnitten und aussehend wie ein exzentrischer sonderling.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23151 - 19. Januar 2013 - 1:27 #

Seit wann sind PC-Gamer solche Ästheten? Die spielen doch meist eh abgeschottet im Kinder-/Arbeitszimmer. Und so gut sehen die 3D-Brillen in den Kinos auch nicht aus. ;-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:43 #

Headset anyone? ;) Schon mal ne LAN-Party besucht? "Gutes Aussehen" scheint beim Gaming nur sehr sehr weit hinten anzustehen ;)

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 19. Januar 2013 - 14:16 #

Ich weiß ja nicht, wo du spielst, dass dich andere Leute dabei beobachten können - ich sitze meistens allein oder mit Partnerin im Zimmer, wenn ich zocke.
Kopfhörer, Rift, Mikrofon... ich glaub nicht, dass sie sich daran stört. Zugegeben, die Kommunikation könnte sich etwas erschweren :D

Namer (unregistriert) 19. Januar 2013 - 17:52 #

von der außenwelt abgescnitten, exzenzrischer sonderling..du beschreibst wunderbar den typischen gamer (der jedes klischee erfuellt)

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6317 - 19. Januar 2013 - 22:11 #

Das hat bis jetzt auch keinen Spieler gestört.

Ich glaube wenn es sich nicht durchsetzt liegt es eher daran das den Leuten nach einiger Zeit mit dem Ding schlecht wird.
;-)

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 20. Januar 2013 - 16:16 #

Da finde ich die Leute aber Schlimmer die in der öffenlichkeit selbstgespräche führen, weil man erst beim zweiten Blick das Headset oder des Kopfhörerkabel auf einer Seite sieht.

morebeat 10 Kommunikator - 412 - 20. Januar 2013 - 21:01 #

Yo, die find ich auch immer verstörend. Oder die, die meinen ihren Musikgeschmack immer laut, blechernd über das Handy, der ganzen Welt mitzuteilen. Kauft euch mal die schicken Headphones mit dem kleinen b drauf. ;)

J.C. (unregistriert) 19. Januar 2013 - 1:14 #

Wann kommt das Ding raus?

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23151 - 19. Januar 2013 - 1:24 #

Mit viel Glück Ende 2013, mit Pech erst in zwei Jahren.

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 1:46 #

Du kannst auch jetzt bei Oculus bereits eine (noch nicht perfekte!) Vorabversion kaufen, Auslieferung noch im ersten Halbjahr 2013. Die ist hauptsächlich für Entwickler gedacht, kann aber von jedermann bestellt werden. Allzu viele Spiele sollte man aber natürlich noch nicht erwarten. Von id gibt es Doom 3, dann wären da noch Hawken und Miner Wars. Außerdem vermutlich noch ein paar kleinere Indie-Sachen und ein Treiber (VorpX), der alte Spiele mit der Brille benutzbar macht, so gut das geht.

Sciron 19 Megatalent - P - 15742 - 19. Januar 2013 - 2:08 #

Bin gespannt drauf, ob sich das Teil in irgendeiner Form zukünftig durchsetzen kann, oder letztlich doch nur als Gimmick-Crap, wie Nintendos Virtual Boy, in die Geschichte eingehen wird.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13872 - 19. Januar 2013 - 2:15 #

Ob es sich durchsetzt oder nicht, ich werde nicht mit einer "Taucherbrille" im Raum sitzen und spielen, ne, ne.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 19. Januar 2013 - 2:41 #

Das hätte dein Papa bestimmt auch über diesen merkwürdigen Plastikknüppel gesagt, mit dem die halbe Welt in den letzten Jahren vorm Bildschirm rumgefuchtelt hat ^^

Ich find's jedenfalls interessant und würde es gerne mal ausprobieren.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13872 - 19. Januar 2013 - 4:53 #

Mein Papa hat ne eigene Xbox 360, und spielt alles was irgendwie mit Rennspiel zu tuen hat, eine Wii steht auch bei ihm herum, aber verstaubt. Sicher ist das Riftdingens irgendwie interessant, aber nix für mich. Vielleicht für meinen Papa ;)

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20727 - 19. Januar 2013 - 7:58 #

Ich glaubs nicht. Spielerei wie auch IR-Track. Nett am Anfang aber dauerhaft nur was für Extrem-Freaks. Glaub nicht das jemand das 2-3 Std. am Stück tragen würde.

Dennis (unregistriert) 19. Januar 2013 - 9:30 #

Ich würde Track-IR nicht mehr missen wollen. Gerade in Simulationen wie Arma oder DCS gibt das enorme taktische Vorteile seinen Kopf unabhängig vom Körper bewegen zu können. Sich mal kurtz umschaun ob die gegend sauber von feinden ist oder die kameraden noch bei einem. Oder im Luftnahkampf den Feind im Auge behalten zu können ohne aufm Stick irgendwelche Richtungsknöpfe drücken zu müssen (ist viel intuitiver). Für mich is der Ausfall meines Track-IR ein Grund das Spiel zu unterbrechen.

Gruß
Dennis

PS: Bin fett auf die Consumer Version des Rift gespannt.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 19. Januar 2013 - 3:37 #

Virtual Boy 3DS kann kommen @ Miyamoto :D

Red237 18 Doppel-Voter - P - 11159 - 19. Januar 2013 - 12:20 #

Kann der dann Spiele auch in grün darstellen?

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 19. Januar 2013 - 12:42 #

Du meinst rot/schwarz... :P

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9856 - 19. Januar 2013 - 7:00 #

Müsste ich mal selbst erleben. Vielleicht wird man die Brille ja auch auf einer deutschen Messe antesten können.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 19. Januar 2013 - 7:13 #

Ausprobieren wäre sicher was allerdings bezweifel ich mal das ich so etwas dauerhaft nutzen würde.

Hab keine Lust evtl sogar stundenlang blind im raum zu sitzen und gar nichts mehr von meiner Umgebung mitzubekommen, nervt mich ja schon wenn ich Kopfhörer am PC trage. xD

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1446 - 19. Januar 2013 - 9:40 #

Dann vielleicht einfach nur mal 45 Min. am Stück zocken.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 19. Januar 2013 - 10:11 #

Und dann?
Ändert nichts an der Tatsache das man Blind im Raum sitzt und das Umfeld nicht mehr mitbekommt.
Und für 45 Minuten schalt ich nen PC gar nicht erst ein, kann ich auch was sinnvolleres machen :p

J.C. (unregistriert) 19. Januar 2013 - 10:17 #

Dann kleb dir doch einen Webcam vorne dran & Alt-Tab. ^^

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 19. Januar 2013 - 10:20 #

Ha das ist gut, wäre wirklich ne alternative :D

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 19. Januar 2013 - 12:51 #

Genius x)

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1446 - 19. Januar 2013 - 12:46 #

Also bei richtigen Nerds läuft der PC sowieso von morgens bis abends, das ist also schonmal kein Argument. Zweitens ist es doch gerade der Sinn des Zockens, die harte, brutale Realität und triste Umwelt eine Weile zu vergessen und sich komplett als Fantasykrieger in der fiktiven Welt immergiert zu fühlen. Da will man gar nichts außerhalb mehr mitkriegen.

Skeptiker (unregistriert) 19. Januar 2013 - 7:33 #

Bei Rennspielen ist Oculus Rift bestimmt genial.

Bei Shootern bin ich mir nicht sicher, weil man
sich ja vielleicht auch richtig bewegen will und
das geht halt nicht. Bleibe ich mit Oculus Rift
auf der Nase wirklich brav hocken, oder springe
ich auf, weil alles so echt ist?
Nach wie vielen Minuten kapiere ich als Benutzer
nicht mehr, dass das läutende Telefon mein
echtes Telefon ist, nicht Teil der Spielwelt?

Aber mein Hauptproblem ist die visuelle Abschottung,
wenn man Oculus Rift benutzt.
Wenn ich spiele, läuft auf einem 2. Monitor
Internet, Mail-Client, Filme, Radio, Podcast,
usw.
All das fällt weg, wenn ich mir so eine Brille auf
die Nase setze.

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1446 - 19. Januar 2013 - 9:43 #

Warum, der Oculus hat doch auch zwei Bildschirme.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:24 #

Nein, es hat einen Bildschirm auf dem für jedes Auge ein leicht versetztes Bild (für den 3D-Effekt) angezeigt wird. Zwei verschiedene Inhalte dürften dich arg zum schielen bringen.

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1446 - 19. Januar 2013 - 12:02 #

Pwned! Immerhin kann der Vorposter per Alt-Tab ab und zu mal in sein Mailprogramm oder in den Videoplayer reinwechseln.

KnuP 11 Forenversteher - 685 - 19. Januar 2013 - 10:24 #

Ein großer Vorteil von Rift könnte der Zuwachs an Immersion in Spielen sein, während du anscheinend alles dafür tust so etwas erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Also eh nix für dich. :P

Xalloc 15 Kenner - 2846 - 19. Januar 2013 - 10:36 #

Das habe ich mir bei dem Kommentar auch so gedacht. Maximale Ablenkung ;-)

Ich nutze zwei Monitore nur noch, wenn ich sie auch wirklich brauche, also auf einem ein Dokument anzeigen, auf dem anderen die Textverarbeitung o. Ä. Meistens reicht dafür aber auch schon ein Monitor, bei den Breitbildmonitoren heutzutage. Nur für die IDE braucht man viel Platz :-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 13:57 #

Auf einem Monitor würde ich meine Arbeitsfenster nie alle unterbekommen. Teilweise ist auch die wirkliche Trennung durch den zweiten Monitor praktisch.

hermach 12 Trollwächter - 1106 - 19. Januar 2013 - 12:25 #

Ich würde sagen Oculus Rift wäre hier sogar noch im Vorteil! Man stelle sich einfach nur ein Windows vor, welches für Oculus Rift optimiert wurde. Man hat die Brille auf, und sieht vor sich, einen virtuellen Bildschirm auf dem Windows läuft. Dann noch einen zweiten oder dritten oder vielleicht sogar vierten Bildschirm im virtuellen Raum dazuzustellen, kostet dich allerhöchstens Rechenleistung.

Hologramme sind noch Zukunftsmusik, aber Virtuelle Räume in denen du wild mit den Händen rumfuchtelnd Programme hin und her schiebst und bedienst, rücken immerhin schon mal einen Schritt näher.

Ich bin daher gespannt in wie fern Rift auch außerhalb der Spieleindustrie noch Anwendung finden wird. Ähnlich wie es bei Kinect geschehen ist.

KritikloserAlleskonsument 13 Koop-Gamer - 1446 - 19. Januar 2013 - 12:30 #

Der nächste Schritt ist dann, dass man sich in ein frei schwebendes aufgehängtes Exoskelett mit Aktoren und Sensoren einspannen lässt, das dann widerstände beim Greifen, gehen und bewegen simuliert, als ob man mit realen Objekten interagieren würde.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21481 - 19. Januar 2013 - 9:44 #

Wie gut ist das Ding für Brillenträger geeignet? Das ist für mich die essentielle Frage.

J.C. (unregistriert) 19. Januar 2013 - 10:20 #

Mein Milchmädchen (heißes Ding) sagt: Nerds kaufen Rift & Nerds tragen Brillen = Brillenträger kaufen Rift = Rift muss für Brillenträger geeignet sein.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21481 - 19. Januar 2013 - 10:33 #

Wenn es ein genetisches Erbe ist, hat das nichts mit Nerds oder son Quark zu tun. Ich bin schon mit 6 Jahren damit gestraft gewesen und würde gern drauf verzichten.

J.C. (unregistriert) 19. Januar 2013 - 10:45 #

Vielleicht sind Nerds auch Opfer ihres genetischen Erbes? ;)

Xalloc 15 Kenner - 2846 - 19. Januar 2013 - 10:32 #

Es gibt doch eine, ich weiß jetzt nicht mehr bei welcher das war, da kann man direkt die Dioptrien einstellen, so dass man die Sehhilfe dann gar nicht braucht, das wäre doch klasse.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21481 - 19. Januar 2013 - 10:35 #

Na ob dann meine Zahl noch möglich ist, bezweifle ich. Ich liege schon deutlich über der Grenze von Laseroperationen. Ich hatte mal paar Brillen fürs 3D-Fernsehen probiert, aber nach etlichen Minuten wurden die zur Qual.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 19. Januar 2013 - 10:45 #

Naja, du kannst ja per Software recht fein einstellen wie das Bild angezeigt wird. Zeiss unterstützt per Drehregler -5 bis +5 Dioptrin. Per Software sollten auch Verzerrungen und höhere beziehungsweise niedrigere Dioptrinwerte "simuliert" werden können. In der virtuellen Welt dürfte sich alles berechnen lassen .

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 19. Januar 2013 - 10:10 #

Wenn das Teil gut ist wird sichs etablieren, wenn nicht, dann nicht.
Ich persönlich bin unglaublich gespannt auf das Ding. Ich freue mich über jede News. Hoffe die bleiben weiterhin so positiv.

Wenn das Ding sich wirklich durchsetzt könnte einfach alles darauf angepasst werden. Selbst Windoof oder Programme wie 3Dmax o.ä.

RDSQUIRREL 07 Dual-Talent - 124 - 19. Januar 2013 - 13:59 #

Interessanter Artikel - dennoch: Mich haben bereits die deutlich kleineren 3D-Brillen gestört, Frau und Kind ist davon schlecht geworden. Da werde ich mir nicht so ein riesiges Ding auf den Kopf setzen.
Spielen und TV dienen mir immer noch als Entspannung und solange sich die Entwickler kein Gerät einfallen lassen, welches diese ganzen Funktionen OHNE jeglichen Zusatzgeräte, die ich mir irgendwo am (oder im?!) Körper einbauen/aufsetzen muss, sowie dafür sorgen, dass es ohne bekannte "Nebenwirkungen" funktioniert, wird der technische Fortschritt in meinem Wohnzimmer auf der Stelle treten. ;-)

virtual (unregistriert) 19. Januar 2013 - 14:19 #

Das mit dem schlecht werden (Motion Sickness) ist mit Rift nicht so ein großes Problem, da durch das Head-tracking Gleichgewichtssinn und Augen stehts im Einklang miteinander stehen. Das macht neben dem großen Blickwinkel den wesentlichen Unterschied zu anderen Brillen aus. Für die Consumer-Version wird dies womöglich sogar noch verbessert, dann werden auch Bewegungen des Oberkörpers (vor- und zurück beugen etc. erfasst).

Jadiger 16 Übertalent - 4876 - 20. Januar 2013 - 18:11 #

Mal schauen wie sie wird und vor allem was es kostet. Muss man halt selber ausprobieren bevor man dazu wirklich was sagen kann. Aber ein Interessantes Thema nur über die Auflösung mach ich mir da Gedanken ist halt sehr wenig.

FR3DFR3D (unregistriert) 17. Februar 2013 - 3:41 #

Hallo,

ich habe die iGlasses 3d Brille und die Z800 von Emagin.

Ich habe monatlang damit gezockt (damals Morrowind/Farcry usw.). Obwohl der Fov bei beiden Brillen im Vergleich zu Oculus sehr klein ist, kann ich bei beiden Brillen jeden Pixel erkennen.
(Z800 hat immerhin 800 x 600 Pixel pro Auge - und OLED Displays)
Der Contrast bei beiden Brillen ist allerdings bei beiden Brillen sehr bescheiden.

Seit 3dvision raus ist setze ich die Brillen kaum noch auf und spiele mit dem 3D Monitor 27 Zöller Asus VG278H (3dvision2). Allerdings kann man hier nicht von VR sprechen.

Obwohl ich weiß, daß die Auflösung der Oculus Rift Brille vieeeeel zu schlecht ist, habe ich mir sofort eine Entwickler Version bestellt - der überragende FOV entschädigt für die miese Auflösung.
(ist meine Hoffnung - ich verlasse mich da nur auf Carmack und Gabe Newell)
Allerdings hoffe ich auch, das der Contrastumfang groß genug sein wird, um Skyrim, Doom3BFG oder HL2 vernünftig zocken zu können.
Bei meinen beiden anderen Brillen ist der Contrastumfang einfach zu schlecht - in dunklen Räumen sieht man gar nichts mehr ...

übrigens den Oculusrift Treiber für diese Games gibt es bereits ...

vireio.com

Die Auflösung ist das eine, der Pixelfüllfaktor das andere -

oculusvr.com/blog/details-on-new-display-for-developer-kits/

Ok es ist ein Strohhalm an den ich mich da halte, aber wenn ich z.B. am Beamer zocke, dann sitze ich ich immer ganz nah an der Leinwand (nur wegen dem FOV)- dann sehe ich auch immer jeden Pixel, aber FOV ist durch nichts zu ersetzen - da ist man dann wirklich mittendrin im Game ... das Gehirn (zumindest meines) blendet die Pixel wunderbar aus - wenn ich am zocken bin ...

nur noch ein paar Wochen - dann werde ich es wissen.

Dumm nur das mit DVI maximal 1920 x 1200 mit 120 Hz arbeitet - daher wird das spätere Consumer Teil auch nicht besser sein können, - es sei denn es gibt bald mal eine DVI 2.0 Spezifikation die mehr zuläßt ...

FR3D

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