Diablo 3: Banhammer trifft tausende Bot-User

PC andere
Bild von Christoph Vent
Christoph Vent 123825 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtDieser User unterstützt GG seit fünf Jahren mit einem Abonnement.Xbox-Experte: Kennt sich mit Vollpreis-Spielen, DLC und Mediacenter ausAction-Experte: Wacht über alles, was mit dem Action-Genre zu tun hatAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Antester: Hat 10 Angetestet-Artikel geschriebenMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtRedigier-Guru: Hat 5000 EXP fürs Verbessern von Beiträgen gesammelt

19. Dezember 2012 - 12:36
Diablo 3 ab 6,98 € bei Amazon.de kaufen.

Wie Blizzard heute morgen bekanntgab, wurden tausende Spieler von Diablo 3 (GG-Test: 9.0) aufgrund des Einsatzes von Bots oder anderen unfairen Hilfsmitteln aus dem Spiel ausgeschlossen. Ein Community Manager äußert sich im offiziellen Forum wie folgt:

Wir haben kürzlich mehrere tausende Spieler, die Bot-Programme einsetzten, aus Diablo 3 verbannt. Nicht nur, dass sie das Fair Play trüben – Bots, Hacks und andere Formen des Schummelns können auch technische Probleme verursachen und die Performance des Battle.net beeinflussen.

Demnach lege man bei Blizzard auch in Zukunft viel Wert auf ein faires Miteinander in ihrem Rollenspiel. Aus diesem Grund wird mit einem der zukünftigen Patches ein Report-Tool integriert, das es euch ermöglicht, direkt aus dem Spiel heraus verdächtige Spieler zu melden.

s und er (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 12:49 #

find ich super. hacker & bot-user an die wand.
es müsste die üblen fälle von bot-usern und hackern härter treffen, mit freiheit- und geldstrafe. es gibt viel harmlosere sachen für die man ganz schön heftig bestraft werden kann und die hacker und bot-user bekommen nur einen bann, kaufen sich das spiel nochmal und weiter gehts.

keimschleim 15 Kenner - 2936 - 19. Dezember 2012 - 12:52 #

Erst denken, dann schreiben...

Anonymous (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 12:55 #

Genau, und wer beim Uno betrügt dem gehört die Hand abgehackt...

Ähm, mir gehen ja Hacker auch auf den Sack, aber das ist ... extrem.

s und er (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:05 #

wir reden hier nicht von hackern, die sich bei call of duty oder battlefield statistiken ercheaten oder durch wände sehen können um sich damit einen vorteil zu verschaffen.
wir reden hier von hackern und bot-usern bei diablo3, die inaktiv farmen lassen und das zeug dann verkaufen, für gold und richtiges geld. das macht nicht nur die preise kaputt im ah, das ist auch ziemlich unfair gegenüber den spielern die aktiv spielen und viel zeit darein stecken. dazu kommt dann ja auch noch, das das battle.net darunter leidet, was im enteffeckt dann auch die erlichen spieler wieder trifft.
ich mein auch nicht, die spieler die "mal" ein bot benutzen... nein, ich meine die verbrecher, die das täglich machen. die bots die rund um die uhr farmen, kennt man ja auch gut aus mmo´s.

Anonhans (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:24 #

Glaube nicht, dass Bot-User wirklich als "Verbrecher" durchgehen. Solange der Bot einiegrmaßen ordentlich programmiert wurde und nicht absichtlich ununterbrochen Anfragen an die Server schickt (DDoS-Attacke), verstößt man wahrscheinlich maximal gegen die Nutzungsbedingungen. Und das ist glaub ich nur ein Grund, den Account zu sperren/löschen, kein Verbrechen.
Egal wie unfair du das findest...solche Geschichten sind in den meißten Fällen allerhöchstens moralisch verwerflich..rechtlich gesehen ist das ganze glaub ich nicht wirklich zu beanstanden. Es gibt die möglichkeit, das System auszutricksen und auszunutzen und es gibt keine Gesetze, die einem das wirklich verbieten...ein bisschn so, wie irgendwelche Steuerschlupflöcher. Don't hate the player, hate the game ;)
Du musst dabei auch sehen, dass Gesetze meißt Jahrzehnte brauchen, bis sie an moderne Gegebenheiten und Problematiken angepasst werden...und dann natürlich oft auch schon wieder veraltet sind. Computer, Internet, Hacker usw gibt es zB schon seit ~30 Jahren...und so lange gibt es auch schon Menschen, die damit Unfug treiben und anderen Schaden oder sich selbst Bereichern. Es hat ewig gedauert, bis überhaupt mal Gesetze geschaffen wurden, die sich mit Computersabotage und Daten"diebstahl" beschäftigt haben. Und die sind heute noch relativ fragwürdig (weil es sich zB bei "Diebstahl" um das entwenden einer fremden, beweglichen Sache handelt...passt schlecht, wenn man sich nur Bits kopiert und niemandem was wegnimmt). Der ganze Gesetzgebungsprozess ist ne ziemlich komplexe und langwierige Sache. Was in vielen Fällen auch garnicht verkehrt ist, weil unsere Gesetze zum großen Teil ganz in Ordnung sind und man da nicht allzu sehr dran rumpfuschen sollte. Hat halt nur den Nachteil, dass man sich nur relativ langsam an altuelle Gegebenheiten anpassen kann.
Ich glaube, dass du auf die von dir gewünschten Gesetze, nach denen du Leute, die sich dir gegenüber in nem Computerspiel einen unfairen Vorteil verschaffen, anzeigen und verurteilen lassen kannst, noch ziemlich lange warten musst.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23273 - 19. Dezember 2012 - 13:37 #

Strafrechtlich seh ich da auch wenig Spielraum, aber zivilrechtlich könnte ActivisionBlizzard schon gegen Hacker vorgehen, wenn sie beweisen können, dass sich diese so hunderte von Euro erschummelt haben.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 19. Dezember 2012 - 13:44 #

Ganz so lässig wie du glaubst sieht unser Gesetz das dann doch nicht. Letztlich ist das Betrug im Glücksspiel und auch nicht viel anders als gezinkte Karten im Pokerspiel. Items und Gold in Diablo 3 haben einen realen Echtgeld-Gegenwert und wenn man sieht, was einige sehr seltene Items für Preise erzielen, ist das gar nicht mehr so geringfügig. Letztlich verschafft sich da jemand einen unlauteren Vorteil im Spiel, um seine Gewinnchancen zu verbessern. So gesehen ist ja jeder Item-Drop ein Los mit der Chance auf kleine Goldmengen bis hoch zu Items, die weit mehr wert sind als der Kaufpreis des ganzen Spiels. Wenn jetzt jemand einen Bot losschickt, der automatisch abfarmt, dann ercheatet sich jemand damit eine große Anzahl zusätzlichre Lose, für die andere Gamer eigene Zeit investieren müssten. Durch den Bereicherungsaspekt geht das schon in den Bereich von Betrug und ich sehe da auch durchaus eine gewisse kriminelle Energie drin.
Bisher gibt es halt nur sehr wenige Urteile zu solchen Sachverhalten. Das dürfte in den nächsten Jahren allerdings deutlich zunehmen.

Anonhans (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 14:17 #

Diese Bot-Problematik gibt es ja nun schon seit langem. Schon zu UO-Zeiten wurden Accounts für viel Geld bei Ebay etc. gehandelt. Spätestens seit WoW und den Chinafarmern weiß so ziemlich jeder, dass es Leute gibt, die mit Bots in MMOs Geld verdienen. Ich könnte mich irren, aber ich hab bis jetzt nie von einem Verfahren gehört, das von Firmen wie Blizzard gegen solche Leute angestrebt wurde. Man würde ja vermuten, dass man das in all den Jahren zumindest mal versucht hätte, um nen Präzedenzfall zu schaffen. Das würde ja wahrscheinlich auch wenigstens einige Nachahmer abschrecken, wenn klar wäre, dass man dafür ernsthaft bestraft werden könnte.
Auch wenn man natürlich argumentieren kann, dass Blizzard lieber einfach nen neuen Key verkauft, als nen teures Gerichtsverfahren zu starten, weil es ihnen ja nicht wirklich schadet (abgesehen von Inflation)...ich glaube einfach, dass sowas, spätestens als das Wort "Chinafarmer" quasi in den Internetwortschatz übergegangen ist, allein PR-mäßig schon so viel Schaden angerichtet hat, dass es da irgendwann ein Urteil gegeben hätte, wenn das ganze rechtlich wirklich als Betrug durchgeht.
Man cheatet oder betrügt halt nicht wirklich, bei reinen Bots. Man lässt nur den Computer die Eingaben übernehmen, die man sonst selbst, per Hand machen würde. Das ist unfair, weil ein "normaler" Mensch einfach nicht 24 Stunden am Tag farmen will/kann und auch irgendwann keine Lust mehr drauf hat, stunden- udn tagelang das gleiche zu tun...aber irgendwie reicht das für mich nicht, um wirklich illegal zu sein. Die Firma, die sich keine Roboter leisten kann, die 24/7 ohne Pause irgendwelche Werkstücke bearbeiten oder Teile zusammenbauen, hat ja auch kein Recht, sich zu beschweren, nur weil die Konkurrenz mit Computer- und Roboterhilfe 3mal so produktiv ist. Hinkt vielleicht etwas der Vergleich...aber für mich bleiben im Endeffekt wirklich nur die Nutzungsbedingungen übrig, gegen die da verstoßen wird.
Aber ich würde mich defintiv auch für ne qualifizierte Meinung dazu vom Games-Anwalt interessieren...ich hab nämlich wirklich keien Ahnung :D

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 19. Dezember 2012 - 14:43 #

nun handelt es sich weder bei der börse noch bei dem aktionshaus in diablo3 um glücksspiele nach deutschem recht. entsprechend entfällt auch keine steuer drauf und es treten keine dafür zuständigen jugendschutz-regeln in kraft.
ein betrug in glücksspiel kann damit nicht vorliegen. höchstens eine widrigkeit gegen die nutzungsbedingungen. nur sind diese rechtliche ohnehin umstritten. da wird blizzard sicherlich nicht ihren ruf schädigen, indem sie in medial aufmerksamen prozessen gegen irgendwelche bot-user vorgehen und womöglicherweise riskieren, dass ihre nutzungsbedingunen offiziell als rechtlich unwirksam eingestuft werden.

NameNamNaN (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 15:52 #

Genau hierin - in deiner Begrüdung - könnte die Ursache für das fehlende Einschreiten von Blizzards Anwälten zu sehen sein.
Blizzard und all die anderen F2P-Publisher wollen nicht riskieren, von einem Gericht als Glücksspielanbieter definiert zu werden.
Das würde Blizzard & Co. vielleicht rechtliche Mittel geben, gegen Cheater strafrechtlich vorzugehen. Aber es würde noch viel größere Pflichten und Auflagen für die Publisher bedeuten!
Plötzlich dürften ihre Spiele nur noch gegen Altersnachweis spielbar sein.
Plötzlich müssten sie Glücksspielsteuern entrichten.
Plötzlich brächen ihnen Millionen von Einnahmen durch minderjährige Kunden weg.
Sie taktieren daher lieber vorsichtig und berufen sich auf die AGB.

Anonymous (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 12:57 #

Was bitte ist harmloser als Hacken und Einsetzen von Bots in einem Computerspiel?

floppi 22 AAA-Gamer - - 32665 - 19. Dezember 2012 - 12:59 #

Kaffee trinken. ;)

warmalAnonymous2 (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:24 #

ja HEUTE - vor ein paar hundert jahren, sah das die obrigkeit noch anders.
körperlicher verfall ganzer völker und so... :)

marshel87 16 Übertalent - 5584 - 19. Dezember 2012 - 13:04 #

Dein Kommentar ist schon stark überzogen. Doch ein Hauch von Wahrheit steckt im Falle von Diablo3 wirklich drin... Altbekanntes Stichwort "Echtgeld Auktionshaus"!
Mit Hilfe von Bots etc. können sich solche Leute echtes Geld erschummeln. Und das grenzt ja schon wieder an Betrug?

s und er (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:07 #

ganz genau das mein ich, die verdienen damit richtiges geld und wenn die gepackt werden sollte, winkt nur ein bann. das kann es doch wohl nicht sein.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 19. Dezember 2012 - 13:19 #

machen börsen ja genauso. das mag jetzt jemand anderes als schummeln wahrnehmen, weil der andere sich die items nicht fleißig erspielt hat. aber rationalisierung von arbeitsprozessen ist ja normal in der arbeitswelt. da muss man sich nicht wundern, dass das auch in spielen gemacht wird, bei denen man echtes geld verdienen kann.
n anderer fall ist es nochmal, wenn die gegenstände selbst "gefälscht" sind.

Anonhans (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:36 #

Sehr gutes Beispiel!
Inzwischen ist es ja soweit, dass es einen Unterschied macht, wie nah man an den Börsen-Servern sitzt. Jeder Meter, jede Millisekunde macht einen Unterschied beim high-frequency trading, den sich die Leute/Firmen, die sich das leisten können, auch gut was kosten lassen. Je kürzer die Signallaufzeit zwischen Bot (was andres ist das inzwischen auch nichtmehr) und Börse, desto schneller kann man auf minimale Kursschwankungen reagieren, desto besser funktioniert diese Art von Wertpapierhandel. Wer sich den teuren Standort nicht leisten kann oder schlechte Software hat, hat halt Pech gehabt. Als das ganze angefangen hat, fanden das die Leute, die noch brav per Telefon oder persönlich vor Ort Wertpapiere gekauft und verkauft haben, sicherlich auch ziemlich unfair...aber es gab die Möglichkeit, es gab keine Gesetze, die das verboten haben (vermute ich mal :D) und dann hat man halt angefangen das auszunutzen.

Gray Mouser (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:53 #

Inwiefern das als Betrug oder Ähnliches gelten könnte, wäre mal interessant zu wissen. Das schreit nach einer neuen Folge von *dadadadaaa* Krase-Man...äh ich meine natürlich den Games-Anwalt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 19. Dezember 2012 - 13:16 #

da hat sichs ja richtig gelohnt, dass open bnet abzuschaffen. wie man sieht gibts überhaupt keine bots und hacks für diablo3 xD

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 19. Dezember 2012 - 13:31 #

Naja. Der Preis kann bei einigen hoch sein. Man stelle sich vor das der Hacker noch WoW und Starcraft im Account hat. Evtl. noch die alten Teile WC3, Starcraft und Diablo 2 mit aktiviert hat. Wäre alles weg ;)

Anonhans (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:40 #

Naja. Jeder, der das mit den Bots etc. einigermaßen ernsthaft betreibt (also mit Gewinnabsichten), wird ja hoffentlich so vorausschauend sein, sich für solche Aktionen nen eigenen Account anzulegen und die ~40€ für nen neuen Key zu investieren :D

ein botter (unregistriert) 20. Dezember 2012 - 20:41 #

falsch. mich hat es in der letzten bannwelle auch erwischt 2 Accounts. es wird nur der d3 Zugang gesperrt Rest bleibt erhalten.

blobblond 19 Megatalent - 17762 - 19. Dezember 2012 - 13:31 #

Herrlich wie sie alle sagen sie seien unschuldig.
http://eu.battle.net/d3/de/forum/topic/6160897403

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 19. Dezember 2012 - 13:39 #

herrlich wie sie alle sagen er würde lügen.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 19. Dezember 2012 - 13:45 #

Herrlich, wie der ganze Familienverbund da einen blöden Diablo 3 Account pusht ^^

Mein Lieblingspost:
"das gleiche ist einem bekannten passiert der hat mit seinen zwei katzen seinen barb auf para 80 gelevelt und gestern wurde er verbannt.

er ist sich selber nicht sicher aber er meint mal gesehen zu haben das gizmo (seine zweite katze) mal ganz schnell ne webseite eines scripter forums (nebst ein paar ero tik seiten) geschlossen hat als er das zimmer betreten hat."

Haha :>

Rumi 17 Shapeshifter - 7609 - 19. Dezember 2012 - 13:32 #

soviele Bots wie schon gemeldet hab....ausgezeichnet

BattleBed (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:52 #

Das größte Schwein im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 19. Dezember 2012 - 13:58 #

Vielleicht solltest du den Begriff erstmal vollständig verstehen, bevor du ihn verwendest.

Skeptiker (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 17:45 #

Meinst Du Schwein oder Land?

Rumi 17 Shapeshifter - 7609 - 20. Dezember 2012 - 11:08 #

du bist also der Meinung ich sollte Blizzard das Leben schwer machen und das AH für "echte" Spieler unlukrativer indem ich keine offensichtlichen Bots melde. Warum ? Das ergibt für mich keinen Sinn.
Schlussfolgerung: du fühlst dich persönlich angesprochen und wurdest vermutlich schon mal denuziert.
Meine Meinung: Wer zu dumm zum cheaten ist und sich erwischen lässt, hat es auch verdient, dass es die anderen erfahren. Irgendwie muss man ja einen Lernprozess in gang setzen

Keulenschwinger (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:37 #

Banhammer. Welche Stats hat der so?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 19. Dezember 2012 - 13:48 #

Its over 9000!

:) Sollten paar Millionen Accounts in all den Jahren Battlenet sein.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 19. Dezember 2012 - 13:39 #

Wenn die jetzt die Botuser gebannt haben, dann ist doch gar keiner mehr Online, oder? :)

jojojo (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 15:06 #

Die Tatsache, dass ein Spiel viele Bots hat, zeigt eher, dass es intensiv gespielt wird, da es sonst keinen Absatzmarkt für Botter gäbe.

PlatinAward (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:42 #

Ein Botter der 10+ Accounts am Laufen hat macht genug Geld an einem Tag um sich problemlos neue Accounts kaufen zu können.

Solche Bannwellen sind reine PR - im Endeffekt ist die ganze Wirtschaft immernoch komplett kaputt und das wird sich auch nicht durch die paar Banns ändern.

BattleBed (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 13:57 #

Die Software müsste eigentlich automatisch erkennen, ob der Spieler ein Bot ist oder nicht. Schließlich ist man die gesamte Zeit mit den Blizzard Servern verbunden. Und dann müsste der Account sofort gesperrt werden. Dann lohnt auch der Neukauf der Lizenz nicht mehr, was aber wohl Blizzard auch nicht so toll fände.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 19. Dezember 2012 - 13:59 #

Ach? Wie macht die Software das denn so?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 19. Dezember 2012 - 14:13 #

Im Normalfall erkennt ein Programm nicht mal ob du ein Mensch oder ein Hund bist. Geschweige den einen Bot, der simuliert ein Mensch zu sein - ein sehr effektiver Mensch.

Mittlerweile steckt in dem Bot-Geschäft soviel Kohle drin, es würde mich nicht wundern, wenn die alle unter einer Decken stecken. Hat was vom Viren -> Anti-Viren kampf.

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 19. Dezember 2012 - 22:00 #

Ja genau bei einen paar Millionen kannst nur stich proben machen. Das ist einen haufen arbeit und wenn mal einer gebannt wird der kein bot ist gibt es richtig Stress. Also autobann würde viele Leute treffen die gar keine Bots sind nur plan los sind.

TASMANE79 14 Komm-Experte - 1841 - 19. Dezember 2012 - 13:58 #

Hauptsache Blizzard macht was dagegen, auf alle Fälle wird ein Zeichen gesetzt! Weiter so.

Lacerator 16 Übertalent - 4001 - 19. Dezember 2012 - 14:07 #

Schön, schön. Das wahre Problem des Spiels löst diese Maßnahme aber nicht. Das AH ist immernoch das zentrale Spielelement. :(

Benni180 16 Übertalent - 4763 - 19. Dezember 2012 - 14:11 #

ganz los wird man solche leute eh nicht aber das ist schonmal ein guter anfang

Chuck Morris 13 Koop-Gamer - 1887 - 19. Dezember 2012 - 14:16 #

Sehr schön fehlt nur noch das das AH gebannt wird

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 19. Dezember 2012 - 14:24 #

Das ist doch nur die Spitze des Einbergs. Gute gemachte Bots können nicht erkannt werden. Es werden nur die Dummen/Gierigen erwischt, die 24 Stunden am Tag den Bot laufen lassen.

Dies ist kein Blizzard-typisches Problem, sondern nur technisch bedingt.

Und nein, ich botte nicht, ich habe D3 schon länger nicht gespielt.

Übrigens, wurden bei D2 (+LOD) noch viel mehr Bots/Hacks benutzt und trotzdem haben es viele gespielt. Es ist einfach so, dass das Spielprinzip ausgelutscht ist.

Wer behauptet, dass er/sie nicht mehr spielt wegen AH/Bots/Hacks, der/die würde es auch ohne AH nicht spielen. Solche Leute suchen nur einen Grund um zu "rechtfertigen" warum sie das Diablo-Feeling nicht mehr bekommen.

Lacerator 16 Übertalent - 4001 - 19. Dezember 2012 - 14:36 #

Ein bisschen Recht muss ich dir da geben. Ich habe auch gesagt (und gedacht), dass das AH der Grund für meine D3-Abstinenz ist und weiß jetzt, dass das nicht ganz stimmt.

Das Spielprinzip ist m.E. aber nicht ausgelutscht bzw. das Problem, sondern die Tatsache, dass D3, lässt man AH, Droprates und Bots/Hacks mal komplett außen vor, einfach ein schwaches Spiel ist. Präsentation, Story und Dramaturgie sind weit unter dem bisherigen Blizzard-Niveau.

Was habe ich WarCraft 3 verschlungen, obwohl ich gar kein großer RTS-Freund bin! Das Spielprinzip hat mich damals jedenfalls nicht so sehr begeistert, um als Grund genannt werden zu können.

Da mögen jetzt viele sagen, dass das bei einem Hack'n'Slay keine Rolle spielt. Für mich aber schon.

Hans am Meer (unregistriert) 20. Dezember 2012 - 13:29 #

Das ist halt der Witz am Hack'n Slay. Es hat nur 3-4 wirkliche Kern-Elemente und die müssen hervorragend abgestimmt sein. Dann aber rollt das Spiel ohne gleichen.

Warcraft 3 war da vielseitiger. Es hatte eine durchdachte Strategie-Komponente, es hatte RPG-mäßige Helden, eine wahnsinnig vielseitige Story, die Welt hatte tausend verschiedene Aspekte und einen ungeheuren Abwechslungsreichtum in den Missionen. Außerdem war es super präsentiert.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 19. Dezember 2012 - 14:38 #

Ich bin dann wohl auch einer von "solchen Leuten". Mir hat das AH die Spiellaune ziemlich verdorben. Schon vom Anfang an hatte ich das Gefühl, das Spiel ist um das AH gebaut worden und das hat dem Spiel nicht gut getan.

Aber das Spiel krankt auch noch an anderen stellen. Ist es deswegen ein schlechtes Spiel? Nein. Es ist aber für mich kein Spiel, das ich nach dem ersten mal Durchspielen (bis Inferno) wohl jemals wieder auspacken werde. Ich hoffe ja ein Add-On reisst es raus, wie damals zu LoD Zeiten - auch wenn die Hoffnung eine kleine ist.

s und er (unregistriert) 19. Dezember 2012 - 14:54 #

das ist jetzt mit den paragon & mp level garnicht mehr so übel.

ElCativo 14 Komm-Experte - 1882 - 19. Dezember 2012 - 15:08 #

Naja die Besorgen sich irgendwo einen Günstigen Key und fangen wieder an das Rentiert sich halt einfach selbst wenn man jeden Monat gebannt wird...

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23273 - 19. Dezember 2012 - 15:57 #

Und Blizzard verdient ja auch an den Umsätzen im Auktionshaus mit.

Ardrianer 19 Megatalent - P - 18204 - 19. Dezember 2012 - 16:18 #

Recht so, dass man so was unterbindet

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 20. Dezember 2012 - 12:30 #

Sinnvoll.

Name893 (unregistriert) 21. Dezember 2012 - 8:52 #

Blizzard geht jetzt also gegen ein "Problem" vor, das sie eigentlich selbst erst zu einem solchen gemacht haben durch AH und Onlinezwang und ernten dafür noch Applaus von euch? Komische Welt...

Lord Lava 18 Doppel-Voter - 9607 - 21. Dezember 2012 - 12:08 #

Was haben das Auktionshaus und der Onlinezwang denn damit zu tun, dass sich manche Leute durch "illegale" Mittel Vorteile verschaffen?

hachel (unregistriert) 1. Januar 2013 - 0:13 #

So ein bissel vermiss ich die guten alten Baal Bot Tage schon :P

anonym (unregistriert) 29. Juli 2013 - 21:39 #

ich selber als botter ( nicht diablo3 ) finde es merkwürdig das diablo das itemfarming(bot) verbietet... verdienen sie nicht 15% an dem was die leute verkaufen ?

das ergibt gar keinen sinn für mich.

botten ist für mich nur da wenn ich mal zu einem termin muss, sprich: Arzt, arbeitsamt usw.

Berti Berst (unregistriert) 13. Januar 2014 - 10:00 #

Hihihi, danke fürs perfekte Klichee :P Lässt du den Bot auch laufen, wenn die Jogginghose mal wieder durchgesessen ist und du bei Kik eine neue holst?

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)