Baldur's Gate 3: Kurz vor Entwicklungsbeginn gestoppt

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17. Dezember 2012 - 0:56 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Wie Obsidians Geschäftsführer Feargus Urquhart in einem Interview mit Kotaku erklärte, wurde Obsidian während der Entwicklung von Neverwinter Nights 2 von Atari kontaktiert, um Baldur's Gate 3 zu entwickeln. Obsidian forderte zur Umsetzung ein Budget von 20 bis 25 Millionen Dollar -  ein Budget das Bioware für ein Mass Effect bekommen würde. Zuerst soll Atari skeptisch gewesen sein, später ging Atari noch einmal auf Obsidian zu und wollte das Projekt in die Wege leiten. April 2008 fingen sie an das Konzept auszuarbeiten, das insgesamt sechs Monate in Anspruch nahm. Danach bereitete man einen Vertrag vor, der Ende 2008 zur Unterschrift vorlag. Atari wollte nur noch einige andere Dinge klären, das Projekt sollte aber so schnell wie möglich starten.

Zu dieser Zeit wurde Obsidians Aliens-RPG eingestellt. Dadurch hätte Obsidian genügend Kapazitäten für ein Baldur's Gate 3 gehabt. Nach einem Besuch bei Obsidian war Atari besorgt, dass das Studio ein solches Spiel überhaupt stemmen könnte. Eine Woche später wurde Atari Europa von Namco Bandai übernommen. Der von Atari zuständige Produzent und Förderer von Baldur's Gate 3 arbeitete nun nicht mehr für Atari. Dadurch wurde das Spiel eingestampft, wie Urquhart berichtet:

All diese Arbeit wurde erledigt. Wir hatten einen kompletten Vertrag ausgehandelt. Nach Jahren der Arbeit stellte sich heraus, dass sie das nötige Geld nicht hatten.

Zurzeit entwickelt Obsidian das Kickstarter-Projekt Projekt Eternity, das ein klassisches Rollenspiel werden soll. Ob einige der Ideen für Baldur's Gate 3 in Projekt Eternity einfließen ist nicht bekannt. Beamdog hat mittlerweile eine Enhanced Edition der Baldurs Gate veröffentlicht (GG-Test 7.0). Sollten diese Neuauflage und kommende Umsetzungen erfolgreich sein, denkt man dort ebenfalls über ein Baldur's Gate 3 nach. Urquhart hat sich für diesen Fall schon jetzt bereit erklärt, mit Beamdog zusammenarbeiten zu wollen.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 10576 - 17. Dezember 2012 - 2:09 #

Ein Baldurs Gate in aktuellen Gewand, ein Traum. Könnten sie ja nach abgeschlossenen Projekt Eternity in Angriff nehmen bzw wer hat den die derzeitigen Rechte an der BG-Reihe?

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9291 - 17. Dezember 2012 - 2:26 #

Bald wird jemand sich daran wagen. In Zeiten von Fortsetzungen und Trilogien wird sich ein Auserwählter heraus tun der es wert ist dieses Spiel zu entwickeln. Beten wir alle für diesen Tag ;)

burdy 15 Kenner - 2748 - 17. Dezember 2012 - 2:46 #

Ne, die sollen nicht immer alte Serien auslutschen, sondern sich neue ausdenken :)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16772 - 17. Dezember 2012 - 10:37 #

Och, das käme ganz auf den Versuch an. Eine neue Story muss schon her, das ist richtig; die Geschichte um die Bhaal-Kinder (hab' ich das "h" jetzt an der richtigen Stelle? oO) ist abgeschlossen, die wieder auszubuddeln wäre wenig sinnvoll. Aber eine neue Story an der Schwertküste, bei der man auf die Begleiter aus BG I&II träfe? Immer her damit!

Die Erwartungshaltung wäre natürlich immens... :)

Farudan 11 Forenversteher - 823 - 17. Dezember 2012 - 3:22 #

Der Mensch heißt immer noch Urquhart

Kalter Kaffee. Atari hatte BG3 sogar aus Versehen damals im Forum angekündigt. Ein Mitarbeiter hatte eine unredigierte Releaseliste gepostet. Wurde schnell wieder rauseditiert. Wurde auch auf der ersten Präsentation von Phil Harrison als Atari-Präsident angedeutet, dass Atari Pläne für BG hat. Und die Entwicklungspläne sind schon damals geleakt:

http://www.computerandvideogames.com/197448/baldurs-gate-iii-rumours-persist/

Und dann war da natürlich noch Baldur's Gate: The Blackhound aka Baldur's Gate 3 aka Project Jefferson, das bei Black Isle/Interplay bereits fertig konzipiert war und durch den Verlust der D&D-Lizenz in die Tonne gekloppt werden musste

Ich hoffe, Beamdog bekommt _nicht_ die Rechte an einem BG3. Zumindest werde ich dann kein Erstkäufer sein.

Zottel 16 Übertalent - 4312 - 17. Dezember 2012 - 8:31 #

Wenn ich mir das so durchlese, glaube ich, dass daraus auch nie ein gutes Spiel geworden wäre. Ein gutes BG 3 entwickelt man nur, wenn man es selbst unbedingt will und nicht, weil man von einem Publisher den Auftrag dazu erhält.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21904 - 17. Dezember 2012 - 9:39 #

Die großen Publisher beauftragen die Studios, das hat dann nichts mehr mit freien Willen zu tun. Natürlich ist dann uach die Abhängigkeit größer. Gerade bei Portierungen zu Konsolen/PC und zurück werden meist andere Studios beauftragt als der ursprüngliche Entwickler.

Zottel 16 Übertalent - 4312 - 17. Dezember 2012 - 10:02 #

Ja ist klar, dass sowas Normalität in der Spieleindustrie ist, aber eine Serie wie BG, bei der die Fans ganz genau wissen, was sie an den Spielen lieben, macht man meiner Meinung nach nicht mal eben so durch ne Auftragsarbeit zu dem was die früheren Teile mal waren. Sieht man ja an Spielen wie Resident Evil 6 oder Gothic 4, was solche Sachen dann aus einer ursprünglich tollen Serie machen. Ich denke, dazu gehört immer erst eine Vision der ursprünglichen Schöpfer der Serie, die dann den Publisher darauf ansprechen und nicht umgekehrt.

Bei Project Eternity beispielsweise, sehe ich da kein Problem, weil es "ihr Baby" ist und sie sehr wahrscheinlich ganz genau wissen, wie sie daraus ein gutes Spiel machen werden.

Soeren (unregistriert) 17. Dezember 2012 - 10:24 #

Das stimmt natürlich, aber ich glaube das das der falsche Weg ist. Ein Entwickler muss die Idee für ein Spiel haben, der wiederum dann an einen Geldgeber heran tritt der dann die Gelder bereit stellt.

Ansonsten haben wir, so wie jetzt, jährlich die immer wiederkehrenden, seelenlosen Einheitsspiele wie COD, BF oder AC. Handwerklich gut gemachte Spiele, keine Frage, aber austauschbare Massenware ohne Esprit.

Farudan 11 Forenversteher - 823 - 17. Dezember 2012 - 13:16 #

Wenn du ein D&D-Spiel machen willst, dann hast du nicht viele Optionen, denn es gibt genau einen Lizenzhalter. Damals Atari. Und dass der nicht so gerne neue Franchises entwickelt, wenn er drei renommierte Lizenzreihen (Neverwinter Nights, Baldur's Gate, Icewind Dale) im Portfolio hat, braucht kein BWL-Studium. Außerdem schränkt der Serientitel nicht wirklich ein. Alle Serien waren inhatlich abgeschlossen, es hätte überhaupt keine Verpflichtung gegeben, olle Kamellen zu wiederholen. Außerdem muss Wizard of the Coast sowieso alles absegnen, im Falle dieser Lizenz bist du immer auf Kommunikation angewiesen und nicht völlig frei. Aber für gute Designer alles kein Hinderungsgrund, ein gutes Spiel zu machen. Mask of the Betrayer lief als Add-on zu Neverwinter Nights 2 und spielte in Rashemen, einem vollkommen anderen Szenario. Storm of Zehir spielte teilweise in den Dschungeln von Chult und Mysteries of Westgate im weit entfernten Westgate. Da gibt es viele Möglichkeiten.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2272 - 17. Dezember 2012 - 11:40 #

ich würde da nur bedingt zustimmen. Gerade Obsidian hat ja vorher schon on fremden Franchise Gefilden gewildert und die Sache sehr gut gemacht (Knights of the Old Republic 2 & Fallout: New Vegas). Die hätten auch was aus Baldurs Gate machen können. Es gibt auch einen Haufen Auftragsschreiber da draußen, die ihre Brötchen mit der Umsetzung von Ideen verdienen. Nicht alles davon ist Murks.

Das größere Problem wäre meiner Meinung nach eher die veranschlagten Kosten: Das hätte eine Menge sagen wir Kompromisse nach sich gezogen. Bei dem Budget muss es Massenmarkttauglich sein. Die Risiken müssen möglichst gering sein, was (große) Experimente ausschließt.

Farudan 11 Forenversteher - 823 - 17. Dezember 2012 - 13:06 #

Die Intention unterschreib ich, die Formulierung nicht.

Was heißt hier fremde Franchisegefilde? Bei Obsidian arbeiteten bereits zu dem Zeitpunkt: der ehemalige Black-Isle-Division-Chef, Produzent so ziemlich aller BioWare/BIS-Titel und Lead Designer von Fallout 2 (Feargus Urquhart). Der Area-Designer von New Reno (FO2), Jefferson-Lead-Designer (BG3) und Van-Buren-Lead (FO3) Chris Avellone und der jeweils nachfolgende Jefferson-/Van-Buren-Lead-Designer Joshua E. Sawyer. Beide auch entscheidend an Icewind Dale beteiligt. Ganz zu verschweigen von den Leuten aus dem Hintergrund, Scott Everts, Brian Menze und Konsorten, die ebenfalls an diesen Projekten mitgearbeitet haben. Die hatten sicher mehr Einblick in die genannten Franchises als die Rechteinhaber Bethesda oder Atari.

Das Problem war eher, dass Atari durch seine hemmungslose Expansionspolitik Milliarden Schulden aufgehäuft hatte, die sie nicht mehr reinbekamen. Deswegen wurde Atari Europe doch überhaupt erst an Namco Bandai abgestoßen und nur noch Atari Inc. beibehalten. NWN2 hat sich auch nicht mehr so gut verkauft wie sein Vorgänger, weil neben der technischen Qualität sich auch das Genre bereits zugunsten von Spielen wie Mass Effect verschob und diese filmartigen Inszenierungen einfach abartig teuer sind. Atari hat sich stattdessen lieber Cryptic einverleibt und sein Heil auf den MMO-/Onlinemarkt gesetzt. Wenn du in diesem Umfeld keine Lobby innerhalb des Publishers hast, machst du als Entwickler keinen Stich.

Fehlende Motivation seitens des Entwicklers ist ein Unterstellung bar jeglicher Grundlage. Obsidian haben bislang jedes Projekt, das sie übernommen haben, mit sehr viel Engagement durchgeführt. Wie gut die Ergebnisse bei den Spielern ankamen, darüber lässt sich streiten, aber es waren definitiv keine simplen Copy-Paste-Titel. Was ich maximal verstehen kann, ist zurückhaltende Begeisterung gegenüber dem QA-Sauhaufen von Atari Inc. Der hat nämlich nichts auf die Reihe bekommen.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2272 - 17. Dezember 2012 - 13:18 #

Kann es sein, dass du meinen und Zottels Beitrag etwas vermischt? Ich hab doch geschrieben, dass Obsidian bisher gute Arbeit auch in Franchises abgeliefert hat, die ursprünglich nicht zu ihrer Firma gehörten (auch wenn es Überschneidungen im Personal gab). Die Sache mit der fehlenden Motivation wollte ich ja gerade entkräften.

Farudan 11 Forenversteher - 823 - 17. Dezember 2012 - 13:52 #

Jain. Mir geht es ja darum, dass es genau ihre ureigensten Franchises immer waren (bis auf KotOR2). Für mich zählt da nicht die juristische Person, sondern die natürlichen. Ein Firmenname arbeitet nicht, Menschen arbeiten. Baldur's Gate geht auf eine Initiative von Feargus Urquhart zurück. Er hat während den Arbeiten am Mech-Spiel Shattered Steel von BioWare die Infinity-Engine präsentiert bekommen, die für ein MMO gedacht war. Sein Vorschlag war es, daraus ein D&D-Rollenspiel zu machen. Black Isle hat das Spiel produziert, die Entwicklung überwacht und BioWare beratend zur Seite gestanden. Black Isle war auch ursprünglich Produzent von Neverwinter Nights, genauer gesagt Guido Henkel, bevor sich BioWare von Interplay nach Rechtsstreit trennte und zu Atari überlief. Erinnerst du dich an die Ladebildschirme in Baldur's Gate 2, die eine Charakterimport nach NWN versprachen? Und Interplay hat schon vor Baldur's Gate D&D-Spiele gemacht, Avellone und Nessler waren bspw. ebenfalls am (wenig ruhmreichen) Descent to Undermountain beteiligt, von Interplay gab es aber auch noch Blood & Magic. Dann auch nicht die beiden Konsolenableger Baldur's Gate: Dark Alliance vergessen, die storytechnisch von Black Isle betreut wurden. Das ist mehr als nur zufällig beim gleichen Publisher unter Vertrag gewesen zu sein.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2272 - 17. Dezember 2012 - 15:07 #

Du bist defintiv sehr viel besser informiert als ich. Hab gerade viel neues Erfahren. :)

Trotzdem sehe ich nicht so den gravierenden Widerspruch. Meine Aussage war so: Selbst wenn es nur eine Auftragsarbeit wäre, wäre nicht aller Tage Abend. Obsidian hat mindestens mit Kotor 2 gezeigt, dass sie sich auch auf fremden Terrain bewegen können. Man müsste vieleicht wissen, ob Sie sich selbst um den Auftrag für Kotor 2 bemüht haben und eventuel schon vorab einen Konzeptvorschlag vorgelegt haben, um zu wissen ob es sich um eine "Auftragsarbeit" im engeren Sinne handelt. Aber du hast ja selbst darauf hingewiesen: Kotor 2 war kein Obsidianpersonalprojekt.

Bei FO3: New Vegas weis ich jetzt nicht, wie groß da die Überschneidungen sind. Du weist da sicher mehr, aber es kam mir bisher so vor, als ob das Ding eben auch neu zu Obsidian gelangt ist. Immerhin entstand Teil 3 ja bei Bethesda und unabhängig von dem was bis dato da war. Ich kann mich da aber auch irren.

Wenn du jetzt sagst, BG3 wäre in der dargestellten Form nicht mal eine Auftragsarbeit. Dann um so besser! :) Beziehungsweise eigentlich ist es egal, weil es ja ehh nie entstand. ;)

Ich denke im Übrigen, dass es auch kein Widerspruch wäre, wenn es eine Auftragsarbeit gewesen wäre UND Obsidian dieses Auftrag unbedingt wollte.

Farudan 11 Forenversteher - 823 - 17. Dezember 2012 - 17:29 #

Ich sehe keine Differenzen. :)

An KotOR2 kamen sie durch die BioWare-Kontakte. Urquhart war nach seinem Ausscheiden bei Interplay und der Gründung von Obsidian weiterhin im Kontakt mit den Bio-Docs. Die hatten sich nach KotOR entschieden, mehr auf eigene IPs zu setzen (Mass Effect), statt ständig weiter Auftragsarbeiten zu übernehmen. LucasArts wollte aber gerne eine Fortsetzung zu KotOR und so ergab sich das eine aus dem anderen.

New Vegas ist keine komplette Neuerfindung. Einige Muster wurden aus dem gecancelten Van-Buren-Projekt übernommen, wenn ich mich richtig erinnere z.B. die Idee der Caesar's Legion. Auch der Old World Blues DLC mit BigMT basiert zu Großteilen auf einem alten Designkonzept von Van Buren. Was nicht weiter verwundert, denn die beiden Lead Designer waren in dem Fall Avellone und Sawyer, die ja beide Van Buren (nacheinander) geleitet hatten. Einer von beiden hatte den Entwicklungsprozess auch als sehr harmonisch beschrieben und dass Bethesda nur wenige Anpassungswünsche bei eher kleineren Details hatte. Das inhaltliche kam also weitgehend komplett von OEI. Und die Reviews sind ja durchaus positiv gewesen, inklusive einiger Meinungen, dass FO:NV das echte oder traditionsbewusstere FO3 wäre. :)

Kirkegard 19 Megatalent - 15797 - 17. Dezember 2012 - 10:25 #

Hätte, hätte Fahradkette...
Irgendwie klingt es nach, das komplett schadstofffreie Auto ist fertig für die Produktion. Moment, das Telefon klingelt...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 37590 - 17. Dezember 2012 - 14:27 #

...und am anderen Ende ist die Öl-Lobby und spricht wüste Drohungen aus. Aber lassen wir das... ;-)

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6144 - 17. Dezember 2012 - 12:00 #

Ach, vielleicht ist das besser so, und wir halten Baldurs Gate in guter Erinnerung.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16772 - 17. Dezember 2012 - 13:02 #

Stimmt wahrscheinlich. Die Erwartungen der Fans könnten sie wahrscheinlich nicht erfüllen...wir Fans sind böse. ;)

volcatius (unregistriert) 18. Dezember 2012 - 0:52 #

Eben.
Die BG-Saga ist abgeschlossen.
Und vieles, was ich mit BG verbinde - die gerenderten Hintergründe, die gemalten Porträts, Voice Acting etc. - wird es in einem 3.Teil nicht geben.
Dafür wäre BG 3 kein Spiel mehr, sondern eine Marke/Franchise, es gäbe wahrscheinlich exklusive Waffen für Pre-Order, DLCs für Charaktere und Dungeons, eine Konsolifizierung, viel Blut, Finishing Moves und eine neue Trilogie in 4+ Teilen.

Kirkegard 19 Megatalent - 15797 - 18. Dezember 2012 - 9:30 #

/zustimm
Jetzt wo du es so schonungslos sagst, wenigstens ist uns da eine Konsolenversion erspart geblieben, etwas Gutes muss es ja haben ;-)

pauly19 14 Komm-Experte - 2539 - 17. Dezember 2012 - 15:33 #

Schade wäre sicherlich nen Knaller geworden.

Elton1977 19 Megatalent - P - 15436 - 18. Dezember 2012 - 8:21 #

Bei der Überschrift musste ich kurz schmunzeln: "Kurz vor Entwicklungsbeginn gestoppt", heisst doch eigentlich nur, das ausser evtl. Vertragsentwürfen, rein gar nichts entwickelt worden ist. Kann man sowas stoppen?
Egal, es ist noch früh und ich bin etwas kleinlich heute ;-)

Lacerator 16 Übertalent - 4418 - 18. Dezember 2012 - 10:40 #

Kein großer Verlust für mich, ich halte nicht besonders viel von Obsidian. In meinen Augen ist das Studio immernoch der ewige Auftragsentwickler und vor allem der Entwickler der schlechteren Nachfolger guter Spiele.

Soeren (unregistriert) 18. Dezember 2012 - 11:33 #

So Unterschiedlich können Meinungen sein :)

Kotor 2 > Kotor 1
NWN2 > NWN
Fallout New Vegas >>> Fallout 3

Leider waren alle 3 Titel teils sehr verbugt, dafür aber die (imo) deutlich besseren Rollenspiele.

Kirkegard 19 Megatalent - 15797 - 18. Dezember 2012 - 12:01 #

Ja, witzig das ich das genau so sehe. Wenn man Obdisian einfach nur mal fertig entwickeln lassen würde...
SPiele gerade KotOR 2 mit dem restored Content Patch, hat sofort angefixt und ich bin mal aufs ungehetzte Ende gespannt.

Lacerator 16 Übertalent - 4418 - 18. Dezember 2012 - 12:35 #

Also im Falle KOTOR kann ich das wirklich nicht nachvollziehen. Bei NWN gehe ich gerade so mit. Der erste Teil kam sowas von überhaupt nicht in Fahrt.

FO:NV ist ein ganz besonderes Spiel in der Beziehung. Ich habe es zugegeben nie gespielt, obwohl ich F3 großartig fand. Je mehr ich von dem Spiel sehe, desto mehr schreckt es mich ab. Ich kann nichmal genau sagen, warum. Vielleicht ist es die Farbe. Bei F3 war ja alles noch grün. ;)
Ein Grund ist in jedem Fall das Setting, auch wenn es näher an den ersten beiden Teilen dran ist. Washington D.C. fand ich da einfach interessanter.

Überhaupt war ich von F3 in quasi jeder Hinsicht positiv überrascht, besonders nach dem Machwerk namens Oblivion hatte ich keine besonders großen Hoffnungen.

motherlode (unregistriert) 18. Dezember 2012 - 18:41 #

Traurig, dass es nicht entwickelt wurde.

Namen (unregistriert) 29. Mai 2013 - 21:24 #

2009 kam dann dragon age, was wohl ein breiteres publikum ansprechen sollte

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