Take-Two: "Jährliche VÖs fahren Serien vor die Wand"

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Benjamin Braun 280887 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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28. November 2012 - 12:50 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
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Take-Two Interactives Chairman und CEO Strauss Zelnick hat sich während der Credit Suisse 2012 Technology Conference in Zürich zu den Gründen des Erfolgs der GTA-Reihe geäußert. Zelnick begründet die Zugkraft der Reihe und die laut ihm mit jedem Teil steigenden Absatzzahlen unter anderem damit, dass nicht jedes Jahr ein neues GTA in den Handel käme. Er vergleicht es mit dem lang anhaltenden Erfolg der Marke James Bond. Die feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum und hätte laut Zelnick keinen beständigen Erfolg gehabt, wenn alle zwölf Monate ein neuer Bond ins Kino käme. Der größere Zeitabstand zwischen den neuen Teilen würde die Serie "speziell" halten, was genauso auch für GTA gelte.

In dem Zusammenhang ging Zelnick auch auf den überaus großen Erfolg der Shooter-Serie Call of Duty ein, das in diesem Jahr von Entwickler Treyarch mit Black Ops 2 (GG-Test: 9.0) in die nächste Runde geschickt wurde. Strauss Zelnick zollte Publisher Activision großen Respekt für die Leistung, jedes Jahr ein Spiel dieser Qualitätsstufe zu produzieren. Dieses Geschäftsmodell kommt für Zelnick aber für Take-Two nicht in Frage, da es auch große Risiken in sich birge.

Eine jährlich erscheinende Marke läuft Gefahr, an die Wand gefahren zu werden – und wir wollen nicht, dass das mit unseren Marken passiert. Unserer Meinung nach riskiert man mit einer permanenten Vermarktung einer Marke [Zelnick klammert Sport-Titel ausdrücklich aus, Anm. d. Red.], dass die Konsumenten den Bezug dazu verlieren. Activision sieht das offenbar etwas anders.

Zelnick sieht sich in der Entwicklung der Absatzzahlen der neuen Call of Dutys in seiner Sicht bestätigt. Black Ops 2 habe sich bislang schlechter verkauft als der Vorgänger Modern Warfare 3, was für Zelnick den Beleg liefert, dass das Interesse an der Marke abflacht. Das sei ein Trend, der sich bei keiner der Marken von Take-Two eingestellt habe, insbesondere bei der GTA-Serie. Unzufrieden dürfte Acitivision mit den Verkäufen von Black Ops 2 wohl dennoch nicht sein. Erst kürzlich vermeldete der CoD-Anbieter schließlich, dass Black Ops 2 innerhalb der ersten 24 Stunden 500 Millionen Dollar Umsatz erzielte (wir berichteten).

Strauss Zelnick nannte in Zürich auch ein paar Zahlen. Von der unter Take-Twos eigenständig agierendem Rockstar-Label vermarktete GTA-Reihe konnten laut Zelnick weltweit bis dato 125 Millionen Einheiten abgesetzt werden, wobei allein 25 Millionen auf GTA 4 entfallen sollen. Das sind 11 Millionen Einheiten mehr als Take-Two im September letzten Jahres verkündet hatte. In dieser Rechnung sind definitiv auch Budget-Versionen enthalten, ob Zelnick auch die Umsetzungen für iOS und Android mitzählt, ist unklar. Der nächste Serienteil, GTA 5, erscheint im Frühjahr 2013 für Xbox 360 und Playstation 3. Eine PC-Version ist bislang nicht angekündigt, unter dieser News findet ihr den jüngst von Rockstar Games veröffentlichten zweiten Trailer zum Spiel.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23256 - 28. November 2012 - 12:56 #

Auf Tony Hawk und diverse Musikspiele trifft das definitiv, aber bei Call of Duty zeigen die Verkaufszahlen noch keine Übersättigung.

Name (unregistriert) 28. November 2012 - 13:10 #

Aber die Kurve flacht ab bis hin zu einer möglichen Sättigung, die mit dem aktuellen Teil eingetreten ist.
Wobei es auch daran liegen könnte, dass sie mit dem Teil relativ viel neues probiert haben und durchaus ab und an etwas Hirn vom Spieler verlangen.
In einem Jahr sind wir schlauer. Dann könnte CoD stagnieren, zwar auf sehr hohen Niveau, aber trotzdem nur stagnieren. Mit neuen Konsolen könnte es aber auch sehr schnell sehr steil nach unten gehen.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3107 - 28. November 2012 - 15:07 #

oder nach oben; wer weiß.
Jedenfals glaube wären 99% aller anderen Publisher froh wenn die die Rechte an CoD hätten um solche Umsätze / Gewinne einfahren zu können.

Pomme 16 Übertalent - P - 5958 - 28. November 2012 - 15:39 #

...und sie alle würden sich gewiss eine jährliche Veröffentlichung gönnen.

FLOGGER 17 Shapeshifter - 8926 - 28. November 2012 - 12:59 #

Hat David Bowie schon vor etlichen Jahren festgestellt. Wenn er gemäß seines eigentlichen musikalischen Outputs Alben veröffentlicht hätte, wären seine Fans ziemlich schnell satt gewesen. Seiner Meinung nach brauchte es mindestens zwei Jahre, um das Interesse nicht zu übersättigen.

q 17 Shapeshifter - 6711 - 28. November 2012 - 13:45 #

John Frusciante hat mal innerhalb eines Jahres 6 Alben veröffentlicht :D

JohnnyJustice 12 Trollwächter - 932 - 28. November 2012 - 17:30 #

Die guten veröffentlicht er aber nur mit 3 noch so komischen Typen im Schlepptau. :-P

q 17 Shapeshifter - 6711 - 28. November 2012 - 20:53 #

Pssst, bei den RHCP ist er schon lange nicht mehr Mitglied. Aber nicht weitersagen ;)

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3574 - 29. November 2012 - 1:00 #

Ich find Letur-Lefr richtig klasse. Das Album kann da leider nicht mithalten.

JohnnyJustice 12 Trollwächter - 932 - 29. November 2012 - 16:27 #

Der kommt auch wieder zurück. Macht der immer.

ishc_ (unregistriert) 30. November 2012 - 14:10 #

Entsprechend beliebig klingen aber auch die meisten Songs auf den Platten...

Elton1977 19 Megatalent - P - 14630 - 28. November 2012 - 13:04 #

Recht haben sie.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 28. November 2012 - 13:49 #

Irgendwie stimme ich dieser Aussage nicht zu.

EA veröffentlicht jedes Jahr so 3 oder 4 Erweiterungen zu Sims 3... wirklich einbrechen tun die Verkaufszahlen nicht. Die lohnen sich so sehr, dass sie selbst als teuerste AddOns auf dem Markt mit einem Preis von rund 30-40€ regelmäßig bei Veröffentlichung die Charts stürmen und selbst Valve EA hinterherrennt um sie auf Steam wieder anbieten zu dürfen.

Call of Duty wurde hier ja auch schon genannt, alle 12 Monate ein neuer Titel und jeder verkauft sich besser als der vorherige.
In meinen Augen kommt es einfach darauf an, wie man eine Marke verarbeitet. Mittlerweile sucht ja Activision ja schon nach Alternativen, da sie sich ja durchaus über die Grenzen des Marktes bewusst sind, es gibt ja dieses Gerücht über ein Call of Duty Strategiespiel. Wenn dafür in Zukunft alle zwei Jahre ein Shooter wegfällt und dafür ein Strategiespiel erscheint.. wirklich schaden täte es der Marke trotz jährlicher Veröffentlichung nicht.

Anonymous 2143 (unregistriert) 28. November 2012 - 13:50 #

Ja, Call of Duty verhält sich so wie Duschgel. Irgendwann ist es alle und dann brauch man was Neues. Also kauft man sich ein neuen Teil! Daher wird die Marke auch nicht so schnell eingehen :D

llg 13 Koop-Gamer - 1335 - 28. November 2012 - 17:00 #

An meine Haut lasse ich nur Wasser und CoD?

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4296 - 28. November 2012 - 19:52 #

Wegen Deiner Valve-Anspielung: Würden die jährlich ein neues Left4Dead rausbringen, würde ich das auch ewig spielen. Also sind sie selber schuld, HL3 bekommen sie ja auch nicht gebacken. Dann machen eben andere das Geschäft, traurig, aber wahr.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 29. November 2012 - 0:13 #

Alleine schon wegen der massiven Kritik an L4D2, Aufgrund der wenigen Neuerungen, in Anbetracht der kurzen Entwicklungszeit logisch, ist davon nicht auszugehen das Valve so schnell nochmal sowas versucht.

Erst am Episoden Konzept gescheitert, liegt an ihrer Art zu entwickeln, und dannUnmut mit dem jählichem Aufguss gezogen ... da sie lernfeähig sind wird sich das so schnell nicht wiederholen.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4296 - 29. November 2012 - 9:04 #

Klingt nachvollziehbar. Ich persönlich fand L4D2 zwar in allen Belangen besser (spielerisch, Abwechslung, Grafik, MP-Modi, usw.), aber das ist ja eh Geschmackssache. Und wenn Kunden damit Probleme hatten, kann man ja die Kritik annehmen und darauf reagieren, anstatt gleich jeden Nachfolger zu verhindern.

Wie dem auch sei, Valve ist eher zum Publisher geworden, was schade ist, denn mit dieser Finanzierungsgewalt im Rücken könnten sie so innovative verrückte Dinge ausprobieren. Schade.

Lewe 16 Übertalent - 4236 - 28. November 2012 - 13:50 #

Da hat er meiner Meinung nach vollkommen Recht. Bei Call of Duty kann ich es auch nicht verstehen warum das klappt, besonders wenn wie in diesem Teil nix an der Grafik gemacht wurde.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3107 - 28. November 2012 - 15:14 #

Warum ist Crysis 2 so "gefloppt"?
Weil ein MP Spiel eben NICHT nur von der Grafik lebt.
Wer was anders meint kann ja gerne ne Diskusionsrunde auf nem Quake / UT Server starten...
Ausserdem klappt bei CoD das Spielen im CoOp eigendlich sehr gut (oder weil es über Steam geht?) und nicht jedes Spiel hat ein CoOp Modus (oder eine Art davon) hat.

MichaelK. 11 Forenversteher - P - 552 - 28. November 2012 - 16:02 #

Naja, genau genommen, kommt Call of Duty seit BO auch nur alle zwei Jahre raus. Modern Warfare und Black Ops sind ja irgendwie schon unterschiedliche Serien, auch wenn das Spielprinzip ähnlich ist.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73387 - 28. November 2012 - 16:04 #

Ich behaupte mal das Spielprinzip in einem CoD ist genau gleich, nur die Protagonisten und die Location ist da eine andere.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 28. November 2012 - 16:21 #

Was auch keinen großen Unterschied macht weil das Protagonistenwechseln und Locationwechseln ja Bestandteil dessen ist was machne frecherweise als Story bezeichnen ^^

MichaelK. 11 Forenversteher - P - 552 - 28. November 2012 - 17:01 #

Das haben Spielserien so an sich. ;)

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3107 - 28. November 2012 - 22:26 #

Stimmt, allerdings macht es das aber nicht anders / besser / schlechter.
Ein Großteil der Shooter könnte man auch ein CoD als Namensvorsatz dranhängen ohne das man da was "merken" würde.
CoD - Homefront
CoD - Frontlines oder CoD - Fuel of War
CoD - Dead Space ?...ok ok ok...

stylopath 16 Übertalent - 4053 - 29. November 2012 - 1:47 #

Was ist eigentlich mit:

Call of Duty: BATTLEFIELD ? :D

(sorry, konnte nicht anders^^)

Rubio The Cruel 12 Trollwächter - 1078 - 29. November 2012 - 11:38 #

du hast "call of halo" vergessen.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2480 - 28. November 2012 - 14:24 #

Naja für mich steht da auch bissel die Need for Speed Reihe als ein Beispiel, wie man eine Marke an die Wand fahren kann. Weil so richtig interessiert einem kein Teil mehr. Es gab einfach zuviel nicht so gute Teile und das in zu kurzen Abständen. Irgendwie war da bei mir schnell die Motivation raus sich einen neuen Teil überhaupt anzuschauen.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14630 - 28. November 2012 - 15:55 #

Zusätzlich zu deinem Beispiel würde ich hier sehr gerne einmal den Fussball Manager von Bright Future erwähnen.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 28. November 2012 - 16:23 #

Wie heisst es so schön im Text? Sportspiele aussen vor.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14630 - 28. November 2012 - 16:48 #

Das sagt der Typ, nicht Ich ;-)
Ich finde persönlich, das auch diese Manager-Serie durch den jährlichen Turnus extrem qualitativ leidet. Wollte das nur mal ausgesprochen haben :-)

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 29. November 2012 - 0:16 #

Jo da liegst du nicht ganz falsch. Liegt auch darin begründet das sie sich bei Bright Future nicht wie bei FiFa nur mit Datenbankupdates beschäftigen/begnügen sondern immer die Features erweitern wollen ...

Der bessere Wege wäre malö ein Code clear und dann erstmal bugs raus und mal 2 Jahre entwickeln :-D.

Alle 2 Jahre nen neuer Manager reicht auch und in den Zwischenjahren halt nen Datenbank Update mit einigen Kleinigkeiten garniert als DLC ^^. Sowas werden sie auch massig los :-D.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14630 - 29. November 2012 - 7:22 #

Das würde ich so unterschreiben. Wird aber (leider) wohl nicht passieren.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 29. November 2012 - 11:27 #

Geldgeber EA und Sportlizenz sagt alles.

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 28. November 2012 - 16:19 #

Das hab ich schon vor zwei Jahren gesagt. Was hatte ich mich zuvor über die Ankündigung von EA gefreut, nach Undercover nicht mehr so viele NfS-Spiele zu veröffentlichen. Und was ist daraus geworden? 5 Titel in zwei Jahren (!) mit NfS im Titel. Von einem zu zwei Titeln pro Jahr, also das genaue Gegenteil. Und ich weiß, dass die allesamt spielerisch nix mehr mit irgendeinem NfS gemeinsam haben. Daher ignorier ich das Franchise mittlerweile: Es ist einfach zu unübersichtlich geworden.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2480 - 28. November 2012 - 16:25 #

Dein letzter Satz fast es sehr gut zusammen finde ich!

Kappe (unregistriert) 28. November 2012 - 14:36 #

Wenn man sich die Unterschiede der beiden Marken und die finanziellen Möglichkeiten der beiden Publisher vor Augen hält, ist es garnicht mehr so überraschend wie beide agieren.
- GTA ist (im Westen) relativ konkurenzlos
- COD hat starke Konkurenz in Form von MoH und BF, zusätzlich noch die weniger beachtenen Shooter(Spec Ops - the line etwa).

Deswegen pusht Activision die Marke, frei nach dem Motto: lieber melken wir die (Cash) Kuh tot als das es jemand anderes tut. Das gleiche haben sie schon bei den Gitarren Spielen gemacht, was ja hier bei GG auch einige nicht nachvollziehen konnten.
Es ist schwierig (bis unmöglich?) eine Marke wie CoD "speziell" zu halten, wenn an dem grundlegendem Spielprinzip, der modernen Popkornballerei, garnicht viel spezielles ist.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21485 - 28. November 2012 - 15:01 #

"Es ist schwierig (bis unmöglich?) eine Marke wie CoD "speziell" zu halten, wenn an dem grundlegendem Spielprinzip, der modernen Popkornballerei, garnicht viel spezielles ist."

So ist es. Sehen wir es doch einfach als Popcorn: kaufen, futtern, erledigt. Deswegen verstehe ich auch nicht immer die Diskussionen darüber, denn als Popcorn-Prinzip ist es genau für die Massen geeignet. Es wird sich noch zeigen, wie lange dieses Popcorn warmgehalten werden kann. War das nicht heiße Luft? ;)

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 28. November 2012 - 16:08 #

Ein weiterer Aspekt ist sicherlich der Sog des Peer Preasures, der mit jedem neuen CoD größere Ausmaße annimmt. Gerade in den USA ist der Multiplayer DAS Verkaufsargument No. 1! Wenn's alle meine Highschool Buddies zocken, dann will ich natürlich nicht außen vor sein, wenn man sich in der Cafeteria über die neuesten Taktiken und Glitches austauscht ;P
Der Multiplayer ist weitaus relevanter als das ein Großteil der GG-Multiplayer-Verweigerer wahrhaben will...

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 28. November 2012 - 16:22 #

Kann man gut nachvollziehen. Vor 7 Jahren waren ich und alle meine Kumpels auch noch „CS-Kiddies" :)

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18732 - 28. November 2012 - 16:26 #

Es ist ein Unterschied ob man einem Spiel das einen Halbherzigen Multiplayer hat den Sinn abspricht und dem nicht wahrhaben wollen das Multiplayer unter bestimmten Vorraussetzungen ein Kaufargument ist.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 28. November 2012 - 16:38 #

? Aha, und jetzt..?

irgendweriminternet (unregistriert) 28. November 2012 - 17:03 #

Nur weil man der Meinung ist, das bestimmte Spiele (Bioshock,Metro etc.) keinen MP brauchen, heißt das noch lange nicht das man ein MP-Verweigerer ist.

Ich habe jeden Teil der BF-Reihe mehr als 200h gespielt. In COD2 und CoD:BO habe ich mehr als 300h Spielzeit gesteckt.
Killzone2 (der für mich beste MP-Shooter aller Zeiten) spiele ich bis zum heutigen Tag.
Genauso habe ich über 2000 1vs1 Starcraft2 Matches.

Aber es ist halt ein Unterschied ob ein Spiel/Serie auf Multiplayer ausgelegt ist ( CoD,BF und in teilen Starcraft) oder das Singelplayer Erlebnis im Vordergrund steht (Bioshock, Metro, FarCry, Skyrim, GTA).
Letztere brauchen keinen MP um gut oder erfolgreich zu sein. Wohingegen bei ersten ein guter MP das "A und O" sind.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 28. November 2012 - 17:10 #

Fühlt ihr euch alle ans Bein gepisst oder was ist hier los? Zunächst einmal war meine Formulierung bewusst überspitzt und provokant gewählt.
Allerdings behaupte ich an keiner Stelle, dass sich diese beiden Gruppierungen überschneiden müssen. Jedoch wird hier doch allzu häufig beim typischen CoD-Bashing, die repetitive Natur des SP bemängelt und sich über den MP ausgeschwiegen. Oft genug liest man auf GG auch, dass man sich Spiele in erster Linie für die Kampagne kauft und den Multiplayer (so gut er auch sein mag) von vornherein außen vor lässt.
Darauf bezog ich mich und um nix anderes ging es mir.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58767 - 28. November 2012 - 17:16 #

Ähm, wunderst du dich gerade wirklich, dass sich jemand ans Bein gepisst fühlt, wenn du überspitzt und provokant kommentierst? Was erwartest du da?

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 28. November 2012 - 17:17 #

Ich wundere mich nicht, aber meine "eigentliche" Provokation wurde missverstanden, daher erkläre ich mich.
Erwarten tue ich in den Comments immer das Schlimmste ;P

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58767 - 28. November 2012 - 17:30 #

Ja, schon. Der erste Absatz las sich nur so nach "Hey, warum fallt ihr über mich her? Ich hab doch nur ein bisschen provoziert, das kann man doch auch einfach mal so stehen lassen" ;)

Maik 20 Gold-Gamer - - 21485 - 28. November 2012 - 17:11 #

Da nun einmal der Spielemarkt amerikanisch geprägt ist, wird deren Sichtweise für ein Spiel in die Welt hinausgetragen. Da werden auf regionale Befindlichkeiten keinen Wert gelegt. Wir haben wenigstens das Glück in Deutschland den größten europäischen Markt zu haben, sonst würde hier nichts mit deutscher Sprache erscheinen.
MP spiele ich nur WoT und MWO, Torchlight2 werde ich immer solo spielen trotz Lan-modi etc.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 28. November 2012 - 15:17 #

Ach echt? Und ich hab Gedacht ich kann 20 Jahre Schnitzel jeden tag essen und es schmeckt immer gleich...

Traurig das die dafür studieren müssen, nur um solche Standarts des gesunden Menschenverstandes zu erkennen xD

martiz 16 Übertalent - P - 4027 - 30. November 2012 - 1:51 #

EDIT: Ignoriert einfach meinen Kommentar... hat keinem interessiert, meine klitzekleine Frage zu beantworten :'(

Skeptiker (unregistriert) 28. November 2012 - 16:57 #

Viel schlimmer finde ich das Rumgemurkse an Produktnamen
bei echten und unechten Serien.

Wer ein NFS, ein Prince of Persia, ein Sim City
oder ein Assassins Creed unter dem Weihnachtsbaum haben will,
tut gut daran, sich besser Gutscheine schenken zu lassen.
Und wer, der nicht schon ein iPad oder iPhone besitzt,
kann überhaupt die verschiedenen Generationen auseinanderhalten?

Fernsehserien sind zum Glück durchnumeriert, da ist
das einfacher, zumindest solange es kein Remake
der Serie gibt (Knight Rider).

Ich mag Nummern, egal ob laufend (GTA 5), oder
Jahreszahlen!

Was muss ich chronologisch korrekt zuerst spielen:

PoP: The Two Thrones oder Pop: Warrior Within
AC: Revelations, oder AC:Brotherhood
War TW: Rome vor oder nach TW: Medieval II

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9798 - 28. November 2012 - 18:24 #

bei total war machts nun wirklich keinen sinn, das durchzunummerieren. TW ist der gemeinsame titel unter denen die spiele eine ähnliche spielmechanik haben.
eine handlung gibts ja da nicht. und durchspielen kann man diese spiele auch nicht.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3574 - 28. November 2012 - 18:26 #

Bei der Total War-Serie ist es aber nun wirklich herzlich egal, welchen Teil man in welcher Reihenfolge spielt. Da kommt es wohl eher auf die persönlichen Vorlieben bzgl. Setting an. Oder habe ich den durchgehenden Story-Arc irgendwie verpasst?
Ansonsten gebe ich dir Recht: Man muss es wirklich nicht unnötig verkomplizieren.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11728 - 28. November 2012 - 18:07 #

Naja, heuer hatte BOII auch harte Konkurrenz wie zB mit Halo 4. Andererseits steigt natürlich mit jedem Jahr die Sättigung, das steht außer Frage. Dennoch: Ich persönlich spiele wieder sehr gerne den neuesten Teil (aber Multiplayer!). Wenn ich das Stunden/€-Verhältnis anlege habe ich noch kein schlechtes Geschäft gemacht. Einzige Ausnahme war World at War.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3574 - 28. November 2012 - 18:21 #

Ooooohhhh, da hat sich der gute Mann aber ein denkbar schlechtes Beispiel ausgesucht. Gerade die ersten Bonds (Goldfinger, From Russia with Love etc.), die ja von Bond-Fanatikern fast durchweg als die besten angesehen werden, kamen im Jahresrhythmus raus.

bam 15 Kenner - 2757 - 28. November 2012 - 19:05 #

Es gibt Spiele die vertragen jährliche Veröffentlichungen und andere nicht. Neben Sportspielen (die in der Quelle eben ausgeklammert werden), zählen eben auch diverse Multiplayerspiele dazu. Wenn ein Multiplayer funktioniert, dann will man als Spieler immer mehr davon haben.
Ob das nun durch jährliche Vollversionen, DLC, Addons oder Modding geschieht, ist egal.

Mit anderen Spielen funktionieren kurze Releaseabstände eben nicht und die sind häufig im Einzelspielerbereich zu finden. Wer ein Solospiel spielt, will häufig ein Spiel haben, das eine relativ lange Spielzeit besitzt oder/und einen hohen Wiederspielwert. Dies erreicht man allerdings nur durch längere Entwicklungszeit. Zusätzlich stellt man an Nachfolger für Solospiele ganz andere Anforderungen. Ein Nachfolger sollte schon einiges neu und anders machen als sein Vorgänger, was innerhalb eines oder abwechselnd 2 Jahren Entwicklungszeit kaum zu bewerkstelligen ist.

Ich denke der Produktkatalog von Take Two eignet sich einfach nicht so sehr für jährliche Fortsetzungen (eben abseits der Sportspiele), entsprechend kommt so eine Aussage dann eben von dem CEO.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11728 - 28. November 2012 - 21:42 #

In der Tat! Ich glaube kaum, dass eine jährliche Veröffentlichung der Elder Scrolls toll wäre...

Zele 15 Kenner - 2796 - 29. November 2012 - 19:03 #

Stimmt, wenn das MMO läuft, wäre ein jährlicher Zyklus tödlich, weil zu langwierig ;-)

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 28. November 2012 - 19:25 #

Gute Einstellung, Take 2 ist da sehr vorbildlich.

Appian 11 Forenversteher - P - 632 - 29. November 2012 - 22:48 #

Dann wäre die Marke ja schon vor die Wand gefahren
1997-2004
GTA1
GTA London 1969
GTA2
GTA3
GTA Vice City
GTA San Andreas
Ergo 6 Spiele in 7 Jahren

Kaiserfranz (unregistriert) 30. November 2012 - 8:18 #

Klingt zunächst natürlich mal sehr logisch und nachvollziehbar. Die Gefahr, dass sich so ein Spiel auslutscht, besteht sicherlich.
Ich glaub aber trotzdem, dass Spieleserien auch bei jährlicher VÖ durchaus Erfolg haben könnten. Er schließt hier zwar explizit Sportspiele aus, allerdings frage ich mich, was an denen so besonders sein soll. Ich kann mir nicht vorstellen, warum die Käufer bereit sein sollten, jährlich 50+€ für aktuelle Transferdaten auszugeben, aber ein alljährliches, qualitativ hochwertiges (wichtig!), GTA ablehnen sollten. Glaub ich nicht.
Zugegeben, ob so etwas wirklich über Jahre, eventuell sogar Jahrzehnte funktionieren würde, weiß ich nicht. Ausschließen würde ich es aber sicherlich auch nicht.

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