
Mit Micky Epic hatte sich Warren Spector vor zwei Jahren hohe Ziele gesteckt: Freie Entscheidungsmöglichkeiten, die den Lauf der Story beeinflussen sollten, eine Rückbesinnung auf verloren gegangene Disney-Zeichentrickfiguren. Und mit Malpinsel und Verdünner ein komplett neuartiges Spielelement, mit dem ihr euch gleichsam eure eigene Welt erschaffen können solltet. Gehalten hat das Spiel die Versprechungen nur teilweise, konnte aber dennoch Verkaufserfolge feiern.
Sauer aufgestoßen sind uns im Test vor zwei Jahren in erster Linie die verkorkste Kameraführung, die fehlende Sprachausgabe und das rigide Speicherpunktsystem. Auch das Anmalen-oder-Löschen-System klang nur in der Theorie gut. Haben die Entwickler uns erhört? Im Nachfolger Micky Epic 2 - Die Macht der 2 könnt ihr nun erstmals zu zweit einen Ausflug nach Wasteland unternehmen. Im lokalen Multiplayer steuert ein Spieler Micky, der wie gehabt mit Farbe und Pinsel ausgestattet ist und der andere Oswald, den lustigen Hasen mit seiner Fernbedienung, die Elektroschocks verteilt. Aber macht das alles Spaß? Unser Test verrät es euch.

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