HW-News KW42: AMD Vishera - quo vadis AMD?
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

PC
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Dennis Ziesecke 29503 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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23. Oktober 2012 - 14:37 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
Analysten sind sich einig, dass der klassische PC tot und beerdigt ist, dass alle damit Geld verdienenden Firmen über kurz oder lang ein Problem haben, sollten sie nicht schon länger in Schwierigkeiten stecken. Doch reichen sinkende Verkaufszahlen, um ständig neue Abgesänge auf den PC zu starten?

Fakt ist: AMD als einen der beiden relevanten Produzenten von x86-CPUs geht es nicht gut. Einzig die Grafiksparte, einst vollkommen überteuert von ATI erworben, schreibt schwarze Zahlen, der Umsatz der CPU-Sparte sinkt stetig, von Gewinnen ganz zu schweigen. Aber: Intel als größten Konkurrenten geht es vergleichsweise gut, obwohl auch sie unter sinkenden PC-Verkäufen leiden. Doch ist der PC wirklich tot oder ruht er sich nur ein wenig aus? 

Ein Grund für AMDs offensichtliches Siechtum dürfte der anhaltende Misserfolg der FX-Prozessoren sein. Im vergangenen Jahr nach vielen Verzögerungen gestartet, konnte "Bulldozer" niemanden so recht überzeugen. Hoher Energiebedarf, vergleichsweise geringe Leistung und eine verheerend schlechte Performance in Single-Threaded-Anwendungen (Anwendungen also, die nur einen Rechenkern ausnutzen können) machten zumindest im Desktopbereich jede Hoffnung auf ein Athlon-Revival zunichte. Zur Erinnerung: Mit dem Athlon gelang es AMD in der Zeit um die Jahrtausendwende, Intel auf dem CPU-Markt eindeutig zu schlagen - letztlich produzierte AMD sogar den ersten Gigahertz-Prozessor. Nun ist Bulldozer 2.0, Codename "Vishera" erschienen und erweist sich weniger als Revolution denn als Evolution. Ob die gebotene Performance reicht, um AMD zumindest ein paar neue Kunden zu bescheren?


AMD Piledriver - Intels Ivy Bridge auf den Fersen

AMD Bulldozer und Piledriver: Module statt Kerne

Doch zuerst eine kleine Einführung in die Technik hinter AMDs aktueller CPU-Architektur. Im vergangenen Herbst erschienen die lang erwarteten FX-Prozessoren für AMDs Sockel AM3 und AM3+. Interessant daran war das komplett neu designte Innenleben. Setzte AMD zuvor auf vollwertige Rechenkerne, bis zu sechs pro Desktop-CPU, ging man mit Bulldozer zu einer neuen Bauweise in Modulform über. Diese Prozessormodule enthalten viele Bestandteile vollwertiger Rechenkerne jeweils doppelt, einige Ausführungseinheiten teilen sich die beiden Pseudo-Kerne eines Modules aber miteinander. So findet sich in einem Bulldozer-Modul nur eine Gleitkomma-Einheit und ein gemeinsam genutzter Cache, während zwei vollwertige Integer-Rechenkerne zur Verfügung stehen. AMD wollte mit dieser Bauweise offenbar Intels Hyperthreading angreifen – bei Hyperthreading wird dem Betriebssystem pro Rechenkern ein weiterer, virtueller, Kern vorgegaukelt. Das kostet nur wenige zusätzliche Einheiten auf der CPU, lastet die Prozessorkerne aber effektiver aus. AMD wollte nun eine leistungsfährigere Technik, die aber dennoch keine teure Kern-Verdopplung mit sich bringt und konzentrierte sich bei den Modulen auf die Integer-Einheiten.

Integer-Berechnungen sind im Server-Segment durchaus relevant, wer seinen Computer aber primär für PC-Spiele nutzen möchte, freut sich eher über eine flotte Gleitkomma-Einheit. Ältere Semester erinnern sich eventuell noch an AMDs K6-Prozessor: Dieser war Intels Pentium bei Spielen aufgrund seiner vergleichsweise langsamen Gleitkomma-Einheit hoffnungslos unterlegen. Diesen Fehler hat AMD nun also offenbar wiederholt, wobei der Fokus bei der Entwicklung von Bulldozer sicherlich auf dem Serversegment gelegen hat, wo sich das Konzept der Module durchaus bewähren konnte.

Deutlich unglücklicher als die technische Seite war allerdings AMDs Marketingabteilung: Aufgrund der zwei Integer-Kerne pro Modul ging man dort dazu über, einen FX-Prozessor mit vier Modulen als Achtkernprozessor zu vermarkten. Das und markige Sprüche wie "The legend is back" weckten große Erwartungen, die Bulldozer beim besten Willen nicht erfüllen konnte. Die Power eines Achtkernprozessors brachten die FX-CPUs zu keinem Zeitpunkt, sobald eine Software nur einen Thread gleichzeitig bearbeiten kann (Apples iTunes beispielsweise wandelt nur mit einem Kern Musikdateien um), sinkt die Performance pro Takt sogar massiv unter die der Phenom II, der Vorgänger-CPUs. Mit Intels Sandy Bridge und später auch Ivy Bridge konnte AMD nur auf dem Papier mithalten. 

Die Topmodelle der ersten Bulldozer-CPUs benötigten mehr als 125 Watt unter voller Last, kamen aber nur auf etwa 60-75% der Leistung eines vergleichbar teuren Intel i7-Prozessors, der mit 95 Watt auskam. Mit Ivy Bridge wurde Intel zudem noch effizienter, der Energiebedarf sank (bei gleichzeitig moderat gesteigerter Leistung) auf nur noch 77 Watt. Inklusive Grafikeinheit wohlgemerkt. Im Idle hingegen schlug sich auch die erste FX-Generation schon erfreulich gut. Dass dieser Wert für den Alltag eigentlich der bedeutsamere ist, da ein Desktop-Prozessor nur recht selten unter voller Last arbeitet, konnte AMDs Marketing nicht so recht vermitteln, es blieb der Makel des Energiefressers. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass Intel mittlerweile in 22 nm Strukturbreite produziert und energiesparende 3D-Transistoren einsetzen kann. AMDs finanziell und personell deutlich schlechter ausgestattete Entwicklungseinheit kann da nicht mithalten, so dass AMD mindestens eine Generation in der Fertigung zurück geblieben ist.


Die vier Prozessormodule von Vishera bezeichnet AMD als Achtkernprozessor

Bulldozer reloaded - AMD Vishera aka Piledriver

Ein gutes Jahr nach dem Erscheinen der ersten Bulldozer-CPUs sind nun mit dem heutigen Tage die Nachfolgemodelle mit Vishera-Innenleben auf den Markt gekommen. Vishera erscheint erneut als "FX", auch die Typenbezeichnungen ähneln den Vorgängern, so dass beim Kauf auf die genaue Bezeichnung geachtet werden sollte. Wer bereits ein Mainboard mit dem Sockel AM3+ und einem 800er oder 900er Chipsatz von AMD sein Eigen nennt, kann die neuen FX-CPUs zumeist problemlos direkt verbauen. Ein BIOS-Update sollte daher die meisten in den letzten 20 Monaten verkauften AMD-Mainboards mit diesen Sockeln fit für die neuen Prozessoren machen.

Das Innenleben von Vishera hat sich gegenüber den Zambezi-Kernen der ersten FX-CPUs nur moderat verändert. AMD konnte die Single-Threaded-Leistung ein kleines bisschen anheben, den Energiebedarf etwas senken und die Leistung bei Multi-Threaded-Anwendungen teils recht spürbar erhöhen. Entsprechend fallen die Performance-Vorteile eher gering aus - selbst AMD sprach von maximal 15 % Vorsprung gegenüber Zambezi. Im Alltag kann Piledriver gegenüber Bulldozer bei einigen Anwendungen tatsächlich einen spürbaren Vorteil erringen, bei Spielen fällt der Geschwindigkeitsvorteil eher gering aus und dürfte auch dem etwas höherem Takt geschuldet sein. Dennoch gelingt es AMD mit den neuen FX-CPUs zumindest Intels aktuellen i5-CPUs wie dem i5-3550 nahezukommen. Der teurere i7-3770K von Intel bleibt für AMD allerdings weiterhin unerreicht und liegt beispielsweise im Anwendungsbenchmark von computerbase.de (trotz geringerer Taktrate von 3,5 GHz im Vergleich zu 4 GHz) um 16 Prozent vor dem AMD-Neuankömmling. 

Das Computerbase-Performanceranking im Spielebereich (Auflösung 1920 x 1080) sieht AMDs FX-8350, das aktuelle FX-Topmodell, zwar hinter vielen Intel-CPUs, teils aber nur mit sehr geringem Abstand. So liegt das Sandy-Bridge-Topmodell i7-2700K um nur noch 13% vor AMDs FX, das Ivy-Bridge-Spitzenmodell i7-3770K liegt 17% vor dem FX-8350 - bei einem deutlich höheren Preis wohlgemerkt. 

Die Performance der neuen AMD-CPUs kann sich also durchaus sehen lassen. Um diese Performance zu erreichen, musste AMD allerdings recht brachial vorgehen und den Takt auf 4 Gigahertz erhöhen. Energiesparen unter Last? Kein Thema für AMD, hier wird aus dem Vollen geschöpft und das thermische Budget von 125 Watt voll ausgereizt. Im Gegensatz dazu wirken Intels Ivy Bridge wie Öko-Prozessoren - 77 Watt inklusive HD-4000-Grafikeinheit (etwa 55 Watt wenn die GPU nicht genutzt wird) stehen hier den 135 Watt der AMD-Prozessoren (ohne integrierte GPU) gegenüber. Liegt keine oder nur wenig Last an, präsentiert sich Piledriver von seiner angenehmen Seite und liegt mit Intel fast gleichauf - für den Alltagseinsatz der deutlich relevantere Wert.

Preise

Betrachten wir AMDs FX-8350 einmal als Vierkernprozessor, schlägt sich die CPU gar nicht so schlecht. Auch im direkten Leistungsvergleich mit Intels Ivy Bridge liegt AMD in Sachen Performance nicht mehr so weit abgeschlagen hinter den Topmodellen wie noch vor einem Jahr. Dafür dreht AMD an der Preisschraube und bietet das Spitzenmodell FX-8350 für unter 200 Euro an. Aktuell liegt der Preis dieser CPU bei 190 Euro, in den kommenden Tagen wird der Preis wohl noch etwas sinken. Der FX-8320, ebenfalls mit vier Prozessormodulen, dafür aber mit einem von 4 Gigahertz auf 3,5 Gigahertz gesenkten Takt, liegt momentan bei 159 Euro. Drei Prozessormodule aka sechs Integer-Kerne gibt es in Form des FX-6300 (ebenfalls 3,5 Gigahertz) momentan ab 135 Euro, der Vierkerner (zwei Module) FX-4300 mit 3,8 Gigahertz liegt bei wenig verlockenden 125 Euro. Da wäre sogar der Kauf des Vorgängermodells FX-4170 interessanter - der Bulldozer-Prozessor taktet mit 4,2 Gigahertz und arbeitet damit ungefähr genauso schnell wie das Nachfolgemodell, kostet aber nur 107 Euro.

AMDs Dilemma ist trotzdem leicht ersichtlich: Intels Core i5-3550 kostet aktuell etwa 190 Euro und konkurriert damit direkt mit AMDs FX-8350. Auch die Leistung der beiden Kontrahenten ähnelt sich, allerdings mit leichtem Vorteil für Intel. Besonders bei Spielen liegt Ivy Bridge vorn - und auch die Leistung bei Single-Threaded-Anwendungen ist eher Intels Domäne. Dazu benötigt der i5 nur etwa halb so viel Energie im Vergleich zur AMD-CPU. Einen Grund für das AMD-Modell zu finden fällt da selbst eingefleischten Fans schwer – am ehesten geht noch das Argument eines kompatiblen und ansonsten ungenutzten Mainboards durch.


Ob Steamroller und Excavator überhaupt als dedizierte Desktop-CPUs erscheinen ist ungewiss

Ausblick

Wie wird es mit AMD nun weitergehen? Laut Aussage von AMDs CEO Rory Read wird sich das Unternehmen stärker auf APUs konzentrieren, also auf Hybridprodukte aus CPU und GPU. Hier ist AMD Intel zumindest bei der Grafikleistung stark voraus, während die Prozessorleistung für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend ist. Highend-Prozessoren für den Desktop sollen laut Read in Zukunft nicht mehr im Fokus des Unternehmens liegen. APUs für Notebooks, Tablets und Bürorechner sollen AMDs Zukunft sein; schon jetzt vermarktet das Unternehmen die Trinity genannten APUs recht agressiv gegen Intels Core i3. AMD fehlt es jedoch an Software, um tatsächlich Vorteile aus der hohen Grafikleistung der hauseigenen Produkte zu ziehen - geschickt programmiert kann hier die GPU die fehlende Gleitkommaleistung der Piledriver-Kerne ausgleichen. Die jüngste Entlassungswelle zur Beruhigung der Aktionäre dürfte sich zudem nicht unbedingt positiv auf die weiteren Entwicklungen auswirken.

Gamer hingegen werden sich wohl in Zukunft entweder sehr preiswerte Trinity-Systeme (eventuell zum späteren Nachrüsten mit einer dedizierten GPU) zusammenstellen oder gleich zu Intel greifen. Und machen wir uns nichts vor, die aktuell verblüffend niedrigen CPU-Preise bei Intel sind auch dem Kampf mit AMD geschuldet. Sie werden bei einem Ausstieg AMDs aus dem Leistungskampf um die schnellsten Desktopprozessoren schnell wieder stark ansteigen. Ob die von AMD für 2013 und 2014 geplanten Bulldozer-Überarbeitungen Steamroller und Excavator überhaupt ohne angeflanschte GPU erscheinen, ist noch unklar. Immerhin plant AMD für die kommenden Architekturen wieder mehr Single-Thread-Performance und einen geringeren Energiebedarf unter Last.
mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12982 - 23. Oktober 2012 - 14:46 #

Kleine Korrekturen:
Hier ist AMD Intel zumindest bei der Grafikleistung Intel stark voraus -> ein "Intel" ist zuviel
Besämpftigung

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 23. Oktober 2012 - 14:47 #

"reloadet" -> "reloaded"

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 23. Oktober 2012 - 14:50 #

Test von Computerbase find ich net so doll da die teilweise Spiele nehmen die von der GPU abhängig sind nicht von der CPU

http://www.gamestar.de/hardware/prozessoren/amd-fx-8350/test/amd_fx_8350,577,3006018.html

20 FPS hinter nen 2500k in fast jedem Spiel. Bei Skyrim sinds 65 vs. 45 FPS. Sind weng mehr als nur 10%. GZ AMD. Nichtmal die 2 Jahre alte Sandy Bridge geschlagen. Wenn man mal vergleicht: 2500k (4x3,3Ghz) vs 8350 (8x4Ghz). Dazu noch der selbe Preis und 100 Watt mehr Verbrauch. Wie soll man da die CPU empfehlen? Nächstes Jahr kommt bereits Haswell mit ca 50 % Mehrleistung. Aber trotzdem die beste AMD CPU seit langem und es treibt Intel dazu an doch in Haswell mehr Leistung zu stecken ;) Und das ist dann sogar für Intel Fans gut.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2012 - 14:54 #

Kritik kannst du aber auch bei Gamestar üben. CB hat sowohl in 1920x1080 als auch in geringer Auflösung und min. Details gebencht um einerseits die GPU als Bremse rauszuhaben, andererseits aber auch für Gamer realistische Werte zu bekommen. Denn: Was bringt es wenn ein Test absichtlich auf möglichst fiese Benches setzt um den Unterschied groß zu zeigen, der Gamer von diesen Unterschieden in der Realität aber nichts mitbekommt?

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 23. Oktober 2012 - 14:59 #

Ich finds schon ein Unterschied bei 20 FPS. Immo bei Spielen die 60 oder 40 haben ists noch nicht so arg. Aber wenn dann bei dem i5 35 FPS laufen, sinds bei dem AMD 15 FPS. Und das zum gleichen Preis? Und wenn der PC 12 Std. am Tag laufen würde, wären das 113 Euro mehr Strom als beim Intel im Jahr. Ist schon ein Unterschied.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2012 - 15:19 #

Wenn der Rechner 12 Stunden am Tag unter VOLLLAST! laufen würde. Das tut er aber dann doch eher selten. Selbst die WoW-Nerds sterben langsam aus ;) .

Zumal es sich bei der GS um ein Ranking handelt, in dem alle getesteten Spiele enthalten sind. Wenn da 20 FPS im Ranking als Unterschied stehen, kann das durchaus bedeuten, dass ein Spiel statt mit 120 mit 80 FPS läuft, das andere statt mit 40 mit 38 und wieder ein anderes vielleicht sogar gleich schnell. Das bedeutet aber nicht, dass bei jedem getesteten Spiel zwangsläufig 20 FPS Unterschied bestehen.

Zumal ja die CPU-Leistung heutzutage immer unwichtiger wird gegenüber der GPU. Da finde ich die Werte von CB schon aussagekräftiger.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 23. Oktober 2012 - 17:09 #

i5 2500k
Anno 2070: 102 FPS ; Batman A.C.: 126 FPS ; F1 2012: 92 FPS ; Skyrim: 67,6 FPS

8350:
Anno 2070: 82 FPS ; Batman A.C.: 112 FPS ; F1 2012: 64 FPS ; Skyrim: 46,8 FPS

Das ist keine Leistung für nen 8 Kerner mit je 4 Ghz. Dazu sind die Intels extrem gut zu übertakten. Für Arbeiten ok. Aber da brauch ich nichtmal das System. Da reicht ein alter 2 Kerner locker aus. Und für Spiele reicht die Leistung nicht. Ein 2400 ist sogar schneller und der kostet weniger. Finde beim besten Willen nix, was für den AMD spricht. Mainboard mit AM3+ kostet auch um die 100 Euro. Intel genauso. Prozessor 198 Euro gegen den i5 3450 für 164 Euro (Comtech). Ist zwar besser als der Bulldozer aber wenn man die Ankündigung dazunimmt von letztens das a) 1700 Leute entlassen werden und b) man von den 85 % die man mit CPU macht runter will auf 50 % und lieber Mobile und Notebooks mit der Trinity machen will, seh ich schwarz im High End Bereich für AMD.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2012 - 17:19 #

Das sind Frameraten bei denen mit beiden CPUs ein flüssiges Spielen möglich ist.. Klar gibt es Unterschiede. Aber ich mag jetzt mal ein wenig für AMD in die Bresche springen, auch wenn ich deinen Standpunkt nachvollziehen kann:

Wie schon im Text geschrieben: Es ist kein Achtkerner sondern ein Vierkerner mit doppelten Integer-Einheiten. Die für Gamer wichtigen Gleitkommaeinheiten sind pro Modul nur einmal vorhanden, was gerade bei Games viel Leistung kostet. Da sieht man auch den Server-Ansatz von AMD, Gamer waren offenbar nie so recht Zielgruppe der Architektur. Wie schon geschrieben, der Fehler liegt eigentlich eher im Marketing als bei der CPU. Ein AM3+ Board gibts übrigens auch preiswerter, zumal die meisten AM3-Boards mit 800er-Chipsatz und BIOS-Update funktionieren. Wer sich also zur Phenom-Hochzeit vor zwei, drei Jahren ein Board gekauft hat, kann jetzt preiswert aufrüsten, muss nur mit dem hohen Lastverbrauch leben.

Übertaktbarkeit ist keine Domäne von Intel. Die neuen FX sind wie schon die alten Bulldozer Black-Editions und kommen mit freiem Multiplikator. Alle, nicht nur ein paar. Mehr als 7 Gigahertz wurden heute schon geknackt ;) .

Wie ich im Text ja auch ausführe: Intel ist eine bis zwei Generationen vor AMD und ein Core-i stellt den besseren Neukauf dar. Wer ein altes AM3-System aufrüsten mag, bekommt mit nem FX aber vergleichsweise günstig ein Update mit Beinahe-Ivy-Power. Zumal die Preise noch fallen werden in den kommenden Tagen.
Aber: Dass AMD mit einem Bruchteil der Mitarbeiter und einem vergleichsweise lächerlichem Entwicklungsbudget dennoch so nah an Intel herankommt ist schon eine recht beachtliche Leistung. Interessiert zwar sonst niemanden, sollte aber mal lobend erwähnt werden dürfen.

LittlePolak 13 Koop-Gamer - 1583 - 23. Oktober 2012 - 15:00 #

Danke für den Artikel!

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10736 - 23. Oktober 2012 - 15:08 #

*signed*

Azzi (unregistriert) 23. Oktober 2012 - 15:10 #

Mein über ein Jahre alter I5 2320 schlägt sich immer noch sehr gut in Benchmarks, im Alltag sowieso. Falls es mal enger wird hab ich noch gut Übertaktungsspielraum. Dazu isser unhörbar und schluckt kaum Energie. Warum sollte man sich da in naher Zukunft ein AMD Rechner kaufen?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. Oktober 2012 - 15:16 #

Ich mochte damals den Athlon, hatte einen schönen Thunderbird und später als Zweitsystem noch einen 3000+. Hätte gerne weiter AMD genutzt, aber schon vor Jahren fiel dann die Wahl auf den Core 2 Duo und vor kurzem dann eben auf einen Ivy Bridge i5, schon alleine weil ich auch deutlich auf das Stromsparen achte.

LegendaryAfanc 16 Übertalent - P - 4630 - 23. Oktober 2012 - 15:46 #

Ich bin mit meinem phenom II 3ghz zufrieden, aber aktuell würde ich mir auch eine intel cpu kaufen

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 23. Oktober 2012 - 16:48 #

Danke für diesen Artikel.
Schade dass AMD nun scheinbar das Feld räumt und Intel in Zukunft wohl auf weiter Flur der einzige Hersteller von Desktop-CPUs sein wird, die für Spiele und leistungshungrige Anwendungen tauglich sein werden. Preiskampf adieu. Monopol ahoi.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 23. Oktober 2012 - 16:52 #

Ich erinnere mich noch gut an die Glanzzeiten von AMD. Ich hatte kurz bevor AMD es geschafft hat, Intel mit schnelleren und billigeren CPUs zu schlagen, Aktien gekauft, die sich dann im Wert verdoppelt haben. Traurig zu sehen, was auf lange Frist daraus geworden ist.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2012 - 17:01 #

Vor allem ist AMD inzwischen nur noch gut 2 Milliarden US-Dollar wert. Angesichts der 5 Milliarden, die sie für ATI hingeblättert haben doch eher lächerlich.

Someone (unregistriert) 23. Oktober 2012 - 17:28 #

Schon seltsam, das sind Größenordnungen, die Apple, Google, Microsoft oder gar Intel etc. aus der Portokasse bezahlen könnten. Nur dass da wohl niemand wirklich Interesse dran hat ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2012 - 17:32 #

Qualcomm gilt als Interessent für eine Übernahme. Die haben schon AMDs Mobil-Grafiksparte gekauft und produzieren damit erfolgreich ihre eigenen GPUs zu den hauseigenen ARM-Prozessoren. Einst hießen die Grafikprozessoren noch wie bei ATI "Imageon", dann wurden sie in "Adreno" umbenannt - lustigerweise ein Anagram von "Radeon" :) . Nur: was sollte Qualcomm mit ner x86-Lizenz wollen, die sind mit ARM ja sehr erfolgreich.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 23. Oktober 2012 - 17:34 #

Intel darf nicht. Sonst haben se das Kartellamt am Hals. Apple und MS hingegen würden da net schlecht dabei sein. Aber dann wärs mit der x86 Lizenz vorbei die Intel AMD gegeben hat.

Crimson 13 Koop-Gamer - 1283 - 24. Oktober 2012 - 18:46 #

Ich hoffe AMD findet wieder zu diesen Glanzzeiten zurück! Schließlich belebt Konkurrenz das Geschäft und wir als Verbraucher könnten auf bessere Preise hoffen.

justFaked 16 Übertalent - 4266 - 23. Oktober 2012 - 17:09 #

"unterreicht" -> unerreicht

Gisli 14 Komm-Experte - 2082 - 23. Oktober 2012 - 17:46 #

Super Artikel, vielen Dank dafür!

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 23. Oktober 2012 - 18:08 #

Dann wird es wohl tatsächlich mal eine Intel-CPU in meinen Rechner schaffen... dass ich das noch erlebe...

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 23. Oktober 2012 - 19:25 #

Die persönliche Kaufentscheidung sehe ich trotz der neueren Entwicklung sehr entspannt, denn im gesamten letzten Jahrzehnt habe ich nur die Anforderungen "Preis zusammen mit Mainboard bis maximal 200€" & "beste Leistung zu diesem Preis" an meine CPU-Käufe angelegt. Und da hat es bislang immer AMD geschafft, sich durchzusetzen. Oft lag das zugegebenermaßen nur an den recht günstigen Mainboards im Vergleich zu den (damaligen...mein letzter Kauf datiert auf 2009) Intel-Systemen, doch kalkuliere ich eben bewusst mit dem Gesamtpaket. Wenn beim nächsten Modernisierungszyklus Intel in meiner Preisklasse besser wegkommt, habe ich kein Problem damit, Geld in deren Richtung fließen zu lassen. Doch scheint mir - nach oberflächlicher Lektüre entsprechender Artikel - im Low Budget Bereich die Spanne zwischen beiden Anbietern nicht ganz so groß zu sein wie in der Spitze.

Was das Schicksal von AMD angeht, so hoffe ich aus Wettbewerbsgründen auf ein Fortbestehen, tippe aber angesichts der andauernden Verluste auf einen recht bald anstehenden Verkauf. Schade drum, aber wohl nicht zu vermeiden.

Severian 17 Shapeshifter - P - 7090 - 24. Oktober 2012 - 15:47 #

Ich hab bisher immer nur Intel-CPUs in meinen Rechner gehabt und bin immer zufrieden gewesen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 24. Oktober 2012 - 15:55 #

Dann hast du den Pentium 4 übersprungen ;) . Hatte damals einen P4 Willamette und einen Northwood, waren beide gruselig, so rein technisch gesehen. Hoher Takt, hoher Stromverbrauch, vergleichsweise wenig Leistung. Also all das, was AMD jetzt mit Bulldozer und Piledriver kopiert ;) .

Larnak 21 Motivator - P - 25585 - 24. Oktober 2012 - 16:15 #

Wenn die mit dem Kopieren so weitermachen, dürften also in ein paar Jahren wieder richtig gute CPUs dabei rauskommen :p

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 24. Oktober 2012 - 16:18 #

Oder sie werden von Samsung UND Apple verklagt ;) .

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 24. Oktober 2012 - 16:32 #

Was machen eigentlich Cyrix, SiS und Via?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 24. Oktober 2012 - 17:01 #

Cyrix wurde 1997 aufgelöst und ich befürchte es trauert ihnen niemand hinterher (hatte einen Cyrix-Prozessor in der Pentium-Ära und fand das Ding gruselig).

SiS gibt es noch, wirklich relevant sind deren Erzeugnisse aber nicht mehr.. Und Via? Hat sich vor vier Jahren aus dem Chipsatz-Geschäft nach größeren Fehlschlägen zurückgezogen. Zwischenzeitlich kaufte Via noch die Grafiksparte von S3, blieb mit den eigenen Grafikchips aber auch extrem erfolglos - wer will schon freiwillig eine der Chrome-GPUs einsetzen wenns besseres selbst von Intel gibt? Im Embedded- und Ultramobil-Markt sind die Nano- und Eden-Prozessoren aber noch halbwegs erfolgreich. Jüngst haben sie ein nur wenige cm. kleines Board mit Quadcore-Prozessor vorgestellt. Oft finden sich Via-CPUs in diesen lustigen Automaten mit denen man im Elektromarkt Tintenpatronen heraussucht oder Musik probehört. Vias Audiolösungen sind aber vielleicht sogar noch bekannter..

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 24. Oktober 2012 - 22:34 #

Danke, Dennis!

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86503 - 23. Oktober 2012 - 18:37 #

Hoffentlich bleibt AMD noch ne Weile am Leben, sonst explodieren die CPU Preise...

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 23. Oktober 2012 - 20:03 #

Die bleiben schon noch am Leben. Aber denk eher im Low Lvl Bereich mit eben der Trinity und im Netbook/Laptop oder auch in nen Pad. Dazu kommt ja das die Konsolen von MS und Sony mit AMD CPU und GPU laufen. Da ist ja noch ein Abnehmer. Aber im High End PC Bereich ist Intel bereits seit 4-5 Jahren Platzhirsch. Ändern wird sich net viel.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 23. Oktober 2012 - 19:22 #

Klingt ja schon ein bisschen wie ein abgesang für AMD.
Wenn man sich aber mal den restlichen Hardwaremarkt anschaut dann sieht man viele kleine Patentkriege.
Bis jetzt kammen ja auch noch immer alle Befehlsätze auf beiden CPU Herstellern raus (SSE) sieht man ja auch an der GPU.
Da hat Intel besser oder vielleicht auch nur schneller gearbeitet und AMD muss halt neue Wege gehen, da es den Software Herstellern zu teuer wird beides zu unterstützen.
Es ist aufjedenfall eine Interresante Zeit, wenn man sieht was aus Windows 8 wird und gleichzeitig setzt Steam auch auf Linux.
Konsolen haben auch einen höhrere Bedeutung bei Spieleherstellern.
Ein problem sehe ich darin das zuviele mitverdienene wollen (Handys, Pads) und das ganze für einige das aus bedeuten kann.

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 23. Oktober 2012 - 20:02 #

Das ist schon lange bekannt das Intel einfach zu stark ist und Nvidia ist auch nicht gerade schlecht. Damit dürfte klar sein das man ein Problem im Markt hat mit der Konkurenz. Und ja der PC stirbt und mit ihm alles was mit PC Technik zutun hat Konsolen, Smartphones und was weis ich noch alles.

Deathproof 14 Komm-Experte - 1985 - 23. Oktober 2012 - 20:56 #

Ich glaube nicht das der PC stirbt, seine bedeutung wird nur eine andere. MS ist durch den PC groß geworden, nur mit eintritt in den Konsolenmarkt wurde der Spiele PC immer bedeutungsloser für MS.
Vielleicht galt das sogar für die Hardware das sich alle an einen Tisch gesetzt haben und zusammen gearbeitet haben.
Mit Windows 8 will MS ja auch wieder mehr Kontrolle durch den Appstore und die möglichkeit X-Box Spiele zu vermarkten.
Ein paar geht es aber auch so ganz gut, Intel, Nvidea und auch Steam brauchen MS nicht mehr.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 23. Oktober 2012 - 21:26 #

Für den allergrößten Teil des Marktes ändert sich die PC-Rolle bereits seit Jahren, und zwar in einer ganz anderen Hinsicht: Den größten Teil des Marktes machen klassische Bürorechner aus. Ihre Rolle im Arbeitsablauf (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbankarbeit, Bildbearbeitung,...) ist aus ergonomischen Gründen nur begrenzt durch Tablets und andere portable Systeme einzunehmen. Nur ist in diesem Bereich seit mindestens 5, fast sogar 10 Jahren im Grunde kaum noch eine Leistungssteigerung unbedingt nötig, um die Alltagsaufgaben produktiv erledigen zu können. Ausnahmen wie HD-Videobearbeitung bestätigen die Regel. Der Modernisierungsdruck im Firmenumfeld entsteht nicht mehr durch das Streben, neue Aufgaben in sinnvoller Zeit absolvieren zu können, sondern mittlerweile v.a. durch neue Softwaregenerationen (=> Sicherheitsupdates), das Streben nach Energieeffizienz und durch pure Abnutzung. V.a. die lange Lebenszeit von Windows XP mit den zugehörigen Anwendungen hat nach der Jahrtausendwende meinen Informationen nach den Investitionsdruck für das einzelne Unternehmen gegenüber den 90ern sinken lassen.
Wenn in Krisenzeiten das Marktwachstum nicht mehr diesen sinkenden Investitionsdruck auffangen kann, kommt es dann eben zu Absatzproblemen...und einem verstärkten Auftreten von "Der PC wird untergehen!"-Prophezeiungen.

floppi 22 AAA-Gamer - - 32713 - 23. Oktober 2012 - 20:50 #

"Gamer hingegen werden sich wohl in Zukunft entweder sehr preiswerte Trinity-Systeme (eventuell zum späteren Nachrüsten mit einer dedizierten GPU) zusammenstellen "
Bastelstunde mit Trin? Au ja, da freu ich mich drauf. *scnr*

Danke wie immer für die HW-News.

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 23. Oktober 2012 - 23:16 #

AMD sollte ernsthaft drüber nachdenken den Desktip Markt aufzugeben. Die sehen leider kein Land mehr gegen Intel. Im Grafikmarkt sieht es zwar nicht schlecht aus aber auch nicht sonderlich gut wenn mal bedenkt das Anfang 2013 Praktisch der Große Nvidia Chip kommt.
AMD hat wirklich arge Probleme im CPU Bereich überhaupt noch zu Punkten früher war es der Preis. Jetzt ist nicht einmal mehr der Preis einkauf Grund. Ich hab wirklich gehofft das der Bulldozer was reist aber als ich damals die Benches vom I5 sah und hörte Bulldozer hat Verspätung müsste jedem klar gewesen sein was passiert ist. Mit so einem Sprung hatten sie nicht gerechnet und hatten große Probleme mit ihrer CPU.

Und nur weil sich nicht jeder gleich einen neuen PC kauft ist der Markt bestimmt nicht Tot. Bloss für was eigentlich neu kaufen die alten Kisten packen zuviel. Man braucht heute nicht mal mehr zum Spielen aufrüsten und Bald wird der PC Spiele Markt so riesig sein das jeder PC spiele wie ein CoD abspielen kann.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2012 - 23:40 #

Zu den GPUs: Auch AMD hat neue Chips in der Hinterhand. Klar, der Kepler-Vollausbau mit seinen 7 Milliarden Transistoren wirkt beeindruckend. Nur: Wie kühlt man sowas, wie teuer ist die Produktion? Mehr Transistoren = schlechtere Ausbeute bei der Produktion. Das mag bei den Tesla-Karten, die ihre paartausend Euro kosten, noch ok sein. Aber bei einer Desktop-Karte für 500 Euro?

AMDs HD-8000-Reihe wird keine Bäume ausreißen, das steht fest. Aber sie wird vor dem Kepler-Vollausbau kommen und auf jeden Fall weniger Energie benötigen.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 24. Oktober 2012 - 7:18 #

Guckt euch einfach das an:
http://www.youtube.com/watch?v=mqlEc5YD66o
Da würde ich sogar eher zum AMD greifen.

PS: Wenn MS zu teuer ist:
http://www.hartware.de/news_56171.html
hat halt statt dem i5 den AMD. Aber der ist immo schneller für Spiele ;) Also die APU Lösung.

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 24. Oktober 2012 - 11:31 #

Je nachdem was Du mit Desktop meinst:

1. HighEnd-Games-PC: da gab's IMHO schon die Absage seitens des CEO (aber vielleicht gab es wieder eine Absage von der Absage :))

2. Firmen-/Home-PC: dort ist die Leistung in aller Regel egal: Steuer-SW und Textverarbeitung erfordert keine dicke CPU. Im Firmenumfeld legt ThinClient mit zentralen Anwendungen zu.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 24. Oktober 2012 - 19:01 #

Danke für den sehr informativen Artikel

andreas1806 16 Übertalent - 4324 - 25. Oktober 2012 - 8:24 #

Auch von mir erneut... Vielen Dank für die wissenswerten Hardwareinfos !

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