GOG: The 7th Guest 60 Prozent günstiger

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3. Oktober 2012 - 16:56 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert

Im Rahmen der Aktion “Gog Gem Promo“ ist das Spiel The 7th Guest (GG-User-Wertung: 5.6) derzeit für nur 3,99 US-Dollar (etwa 3,10 Euro) bei GOG zu haben. Wie alle Mittwochspromos endet die Aktion am folgenden Donnerstag um 12:59 Uhr. Das Spiel, das in der englischsprachigen Version vorliegt, läuft auf allen gängigen Windowsversionen. Zusätzlich zum 598 MB großen Download könnt ihr als Extras noch Handbuch, Skript, Soundtrack sowie ein Making-Of-Video herunterladen.

The 7th Guest hat weniger spielerischen, dafür umso mehr historischen Wert. Es war eines der ersten PC-Spiele, die exklusiv für die Speichertechnologie CD-Rom erschienen. Das Spiel bekam relativ gute Kritiken – die PCPlayer vergab in Ausgabe 6/93 62%, was für die gebotene Sammlung aus Geschicklichkeits- und Geduldsspielen, verpackt in (für damalige Verhältnisse) beeindruckende Grafik, eine durchaus hohe Wertung ist. Eine weitere Besonderheit: Publisher Virgin verlangte bei Release für das Abenteuer stolze 200 D-Mark. Heinrich Lenhardt riet deshalb allen Interessierten, mit mehreren Personen ein Gemeinschaftsexemplar zu kaufen und sich die CD anschließend gegenseitig auszuleihen.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 97814 - 3. Oktober 2012 - 17:05 #

Für so einen Rat würde man heute beinahe verhaftet... ;)

Wiolant 10 Kommunikator - 494 - 3. Oktober 2012 - 17:07 #

Wie ? Herr Lenhardt rief dazu auf Spiele auszuleihen?
So etwas grenzt doch heute an Software-Piraterie ! ;)

Natürlich war derart Verhalten damals sehr verbreitet, nur bleibt doch die Frage in wie weit dass nun heutzutage möglich ist, wenn man an diverse Accountbindungen denkt.

Makariel 19 Megatalent - P - 14066 - 3. Oktober 2012 - 19:12 #

Konsolen. Da werden die Scheiben in meinem Umfeld mit ziemlicher Regelmäßigkeit hin- und hergetauscht. Und selbst am PC gibts Spiele die nicht account-gebunden sind. Zum Bleistift auch diverse Spiele mit begrenzter Anzahl an Aktivierungen. Schön, kann sie nur 5 mal aktivieren aber wenns was ist das ich eh nur 1 mal durchspiel geb ich's danach an Freunde und Verwandte weiter die ev. Interesse haben.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21175 - 3. Oktober 2012 - 17:10 #

Powerslide gibts nun auch auf Steam :) So langsam kommen fast alle Klassiker ;) Psygnosis und Bitmap Brothers fehlen noch!!! Ändern aber zackig!!! :D
Hab btw. Chaos Engine damals verpasst ;( Wäre also ein Titel für mich ^^

Tassadar 17 Shapeshifter - 7786 - 4. Oktober 2012 - 4:13 #

Auf Steam? Welch böse Verwechslung ;).

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21175 - 4. Oktober 2012 - 10:31 #

Arg ;D GOG
In den Votes siehts aber net so doll aus für die Spiele. Da sind andere weit öfters gefordert worden.
http://www.gog.com/wishlist/games#order=votes_total

Novachen 19 Megatalent - 13051 - 3. Oktober 2012 - 18:17 #

62% und eine User-Wertung von 5.6 hat eher was mit totaler Mittelmäßigkeit anstatt mit "Gut" zu tun :D.

Wenn es eine hohe Wertung wäre, dann hätte das Spiel sie auch, spätestens durch die GG-User ;)

Fallout-Junge 16 Übertalent - 4593 - 3. Oktober 2012 - 19:45 #

Naja, eigentlich hast Du ja vollkommen recht. In anbetracht der gnadenlosen Kritik, mit denen die PcPlayer seinerzeit ähnliche "interaktive Computerspiele" bestrafte kam 7th Guest doch ziemlich gut weg. Die PcPlayer war damals recht streng. Natürlich kein Vergleich zu heute, wo alles unter 80% gleich den PR-Beauftragten auf den Plan ruft.

Der Nachfolger "The 11th hour" bekam ja dann seinen verdienten Verriss ;)

Ich empfehle insbesondere die Lektüre von Boris Schneiders Meinungskasten:

http://www.pcplayer.de/history/spieletests/gametest.php?game=t11h=2

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21175 - 3. Oktober 2012 - 19:57 #

Was ich lächerlich finde...welche Firma hatte damals die Player im Visier nach den strengen Bewertungen...war das nicht Software 2000? Die Bug-Firma ;) Kritik muss man einstecken können und sich das Negative halt merken das es beim nächsten Spiel keine Kritik in dem Punkt gibt.

Fallout-Junge 16 Übertalent - 4593 - 3. Oktober 2012 - 20:22 #

Genau so sehe ich das auch. In manchen Editorials hat die PcPlayer-Redaktion von ihren Erfahrungen mit diversen PD-Beauftragten geschrieben. Ich konnte damals nur den Kopf schütteln: Wenn ich ein schlechtes Spiel abliefere, mach ich das nächste eben besser und gut ist.

In einer Ausgabe der Multimedia Leserbriefe wollte so eine Firma Boris Schneider (damals noch ohne Johne) den Garaus machen, weil diese Firma duch Boris' Kritiken ihre Spiele nicht mehr verkauft bekam und "...von unserer guten Software 2000 Stück im Keller vergammeln." ;)

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21175 - 3. Oktober 2012 - 20:40 #

Keine Angst ;D Ich kenn den noch als Boris Schneider :D Hat mir schließlich mit mit der Powerplay und später PC Player meine Jugend ab 1986 versaut :D Da bekam ich meinen C64, mit Datasette, International Karate und einen Grün-Monitor mit 16 Grünstufen (bestimmt der Grund warum ich heute Brille trage) Wer weiß ob ohne Doc Bobo und co ich zum Computerspieler geworden wäre ;)

Aiex 16 Übertalent - 4335 - 3. Oktober 2012 - 18:21 #

Das war mein 1. CD Spiel, aber mal ehrlich das Spiel ist der letzte Dreck.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7488 - 3. Oktober 2012 - 19:24 #

Das hat mich damals eigentlich nur wegen der Grafik fasziniert, das Spiel war nicht so der Knaller... aber 3,10 für ein paar Minuten Nostalgie ist auch nicht zu viel. :)

Skotty 12 Trollwächter - 909 - 3. Oktober 2012 - 22:44 #

Das war sicher nicht toll, ist aber Kult.

blobblond 19 Megatalent - 18351 - 4. Oktober 2012 - 3:58 #

"Publisher Virgin verlangte bei Release für das Abenteuer stolze 200 D-Mark."
WTF 200DM?100€?Dachte spiele waren damals billiger.;P

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21175 - 4. Oktober 2012 - 10:35 #

Waren sie nicht. Gute Titel zu Release (englische Version) 120-140 DM. Deutsche dann 100-120. Ab und an waren auch Spiele für 80 dabei. Aber so wie heute das Spiele zu Release 30-45 Euro kosten.. ne.

C64 war der einzige Computer wo neue Spiele unter 60 DM gekostet haben. Monkey Island 2 auf Amiga 80 DM, PC 120 DM (war sogar der Wortwitz am Anfang den Boris ja übersetzt hat "Die würden nichtmal eine gute Story erkennen wenn die dafür 120 DM gezahlt hätten" nachdem er von den Piraten weggeht) Die Hersteller rechtfertigten damals die Preise ja so das es auf PC schwieriger wäre zu programmieren als auf den Amiga ^^

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 4. Oktober 2012 - 22:52 #

Ne, das ist ein häufiger Nostalgie-Irrtum.
Ich kann mich noch sehr gut an meine Gamer 90er erinnern und da waren Spiele verflixt teuer. Unter 80 DM bei Release waren die Ausnahmen. Topware hatte mal mit einer handvoll Adventures (Jack Orlando und noch irgendwas) einen Kampf-Startpreis von 69 DM versucht, was aber eine absolute Ausnahmeerscheinung war. Und selbst da liegen heutige Topadventures wie zB die Daedalic-Knaller mit ihren knapp 30 Euro noch deutlich drunter.
Bedenkt man noch, dass in der Zeit auch 15-20 Jahre Inflation lagen (50 Pfennig Eiskugel, Kino für 8 Mark), dann sind Spiele effektiv sogar sehr, sehr viel billiger geworden, obwohl die gleichzeitig wahnsinnig viel aufwändiger geworden sind. Und bis Spiele damals mal unter die 50% vom Releasepreismarke gefallen sind, vergingen auch gerne mal 1-2 Jahre statt den heute eher üblichen 6 Monaten.

Fallout-Junge 16 Übertalent - 4593 - 5. Oktober 2012 - 0:11 #

Am besten einfach mal auf kultpower.de gehen, und in den Zeitschriften im Archiv blättern. Dabei dann mal auf die Anzeigen achten.

80-100DM waren die Regel bei Versandhändlern. Im Laden oft 120 oder 140 DM, je nach Spiel. Nintendomodule waren noch teurer.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21175 - 5. Oktober 2012 - 9:49 #

Wie gesagt ich hab damals Wing Commander 2 im PC-Computercenter in Nürnberg gekauft. Das war die US-Version gleich zu Release des Spiels (wollte nicht 6 Monate auf die deutsche Version warten) 140 DM waren da weg :D Dazu 60 für das Speechpack und beim Gamesworld die Special Operations für je 70 DM im Abstand von je ca 4 Monaten. Das waren dann zusammen 340 DM Wing2 Komplett ;D Ich tat sogar gut dran die US-Version zu kaufen: Die Addons waren nur in Englisch und so hatte man bei der Auswahl wenn man mal starb, heruntergezogenen Menüs. Wer dann unten weitermachen anklickte, war dann in der Beerdignungszene. Man musste ins schwarze bei der Deutsche klicken um weiterzumachen. Die US-Version hatte das Prob nicht :) Und das war nicht nur bei Wing Commander so.

Fallout-Junge 16 Übertalent - 4593 - 5. Oktober 2012 - 17:28 #

Das war auch etwas, was ich von "damals" vermisse: dass man die Wahl hatte, auch die US-Version zu kaufen. Heute kann man hierzulande -- wenn man es nicht aus England importiert -- ein Spiel nicht mehr in der Originalfassung erwerben. Mit etwas Glück ist auf der DVD/Blu Ray auch die englische Fassung drauf, sicher kann man sich dessen allerdings nie sein. Im Gegensatz zu Film-DVDs steht auf Spielepackungen noch nicht mal drauf, welche Sprachen überhaupt enthalten sind. Nur EA hat, soweit ich weiß, bei DragonAge darauf hingewiesen, dass es Multilingual ist. Ansonsten findet man immer noch den furchtbaren Schriftzug "Komplett in Deutsch" (heißt grammatikalisch richtig "Komplett AUF Deutsch") vorne drauf.

Zu den Preisen: Wing Commander II mit den Speechpacks und Missionsdisketten ist vielleicht ein Extrembeispiel. Eher damit zu vergleichen ist, wenn man sich heutzutage ein Spiel bei Release kauft, und hinterher noch alle zugehörigen DLCs erwirbt.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21175 - 5. Oktober 2012 - 20:26 #

Ok :) X-Wing - 120DM + 60DM (Mission Disk 1) + 60 DM (Mission Disk 2) = 240 DM = 120 Euro. Soviel kostet heute kein Spiel. Selbst mit DLC nicht. Und die Mission Disks kamen in sehr knappen Abständen:

X-Wing Mai 93, Addon 1 August 93, Addon 2 Dezember 93

Wing Commander war zwischen Teil 1 und Prophecy kein Jahr in dem nicht ein Addon oder Vollpreisspiel lag. In den 9 Jahren kamen WC1-4, Prophecy, Secret Ops, Privateer 1+2, Academy, Armada und 5 Addons (für 1+2 und Privateer)

Fallout-Junge 16 Übertalent - 4593 - 5. Oktober 2012 - 22:14 #

Challenge accepted! :)

Call of Duty Modern Warfare 3 59,99 Euro
(Ich habe das Spiel soweit ich weiß bei Release für 69,99 gesehen.)

Call of Duty Modern Warfare 3 DLC Collection 1 13,99 Euro
Call of Duty Modern Warfare 3 DLC Collection 2 13,99 Euro
Call of Duty Modern Warfare 3 DLC Collection 3 13,99 Euro

Insgesamt: 99,96 Euro = rund 200 DM.

George W. Bush und Amboss der Rabiator begnügen sich aber nicht mit nur einer Serie, deshalb:

Battlefield 3: 39,99 Euro

Back to Karkand: 14,99 Euro
Close Quarters: 14,99 Euro
Armored Kill: 14,99 Euro
Aftermath: 14,99 Euro
End Game: 14,99 Euro

Insgesamt: 115 Euro

Seit dem ersten Modern Warfare gibt es kein Jahr, in dem nicht irgendein Modern Warfare erscheint. Ähnliches gilt für Battlefield
(ich zähle jetzt die jüngsten Medal of Honor Teile dazu).

(Steam Store und Origin Store, alle Preise vom 5.10.2012)

--------- Gut, ich gebe mich geschlagen. ---------------

;)

Laut Deiner Rechnung waren Spiele damals wirklich teurer. Gut dass Du nicht mit Nintendomodulen angefangen hast, da hätte ich keine Chance gehabt.

Was mein Beispiel zusätzlich ein wenig unsinnig macht ist, dass man mit einem MW3 Season Pass bzw. der Battlefield Premium Edition ordentlich spart, und die Retailversionen nochmal eine ganze Ecke billiger sind.

Wobei ich es damals nicht eingesehen hab, mein knappes Taschengels für die überteuerten Ladenpreise (120DM, 140DM) auszugeben. Im Versandhandel waren Pc-Spiele günstiger. 80 Dm waren keine Seltenheit. Missionsdisketten bekam man oft für um die 40DM. Zudem waren die Versandkosten vor 20 jahren nicht so hoch wie heute.

Einigen wir uns drauf, dass die Spielepreise ungefähr auf gleichem Niveau sind. Ich denke, die steigenden Entwicklungskosten wurden durch die Verkaufszahlen kompensiert.

Was allerdings noch hinzu kommt: Missionsdisketten und Speechpacks waren damals eine Seltenheit. War man kein Fan von Spacesims bzw Flugsimulationen, blieb man von dem Phänomen verschont (Ausnahme: Ultima). Für Monkey Island und Eye of the Beholder gab es keine Erweiterungen. Heutzutage gibt es dagegen für jedes größere Release mehrere DLC. Zudem wurde, wenn ich mich recht erinnere, erst nach Abschluss des Hauptspiels mit der Entwicklung der Missionsdisketten angefangen. Heute ist das anders: Oft ist der DLC bei Fertigstellung des Hauptspiels ebenfalls fertig (sehr ärgerlich: oft ist er auf der Disc schon drauf).

Weiterhin gibt es heute nervige Dinge wie NPCs die im Hauptspiel Quests vergeben, die man aber vorher noch kaufen muss (Dragon Age). Bei Wing Commander ist es mir nicht passiert, dass Admiral Tolwyn mir Missionen gab, die ich erst noch käuflich erwerben musste.

Naja...Abzocke gab es damals (Speech Pack) wie heute (Oblivion Pferderüstung für 7,99 Euro). Drüber zu meckern bringt nichts: Es liegt an uns, ob wir das mitmachen oder nicht. Ich wäre durchaus bereit, für einen guten DLC 20 Euro oder mehr zu bezahlen, wenn er sein Geld wert ist (wie Fallout New Vegas: Old World Blues).

Irgendwie ist es immer interessant, was für -- sehr interessante(!)-- Diskussionen unter den News entstehen können. Dafür liebe ich GamersGlobal.

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